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„Hört auf!“ + Polenreise? + Menschenrechte haben Vorrang + Kritik aus dem Mund eines Hirten + Noch einmal der Ofen des Konklaves
„Hört auf!“

Vatikan. Beim letzten Angelusgebet vor der Sommerpause hat Benedikt XVI. den Attentätern von London Einhalt geboten: „Hört auf, im Namen Gottes!“, waren die Worte, die der Papst gestern am Petersplatz an die Terroristen richtete. Gott liebe das Leben, das er geschaffen hat, nicht den Tod. Die Gläubigen wies der Heilige Vater an, für die Getöteten, Verletzten und Angehörigen der Opfer zu beten. Er bat auch um ihr Gebet für die Attentäter: „Möge der Herr ihre Herzen anrühren.“

Polenreise?

Polen. Papst Benedikt XVI. wird nach den Worten des neuernannten Erzbischofs von Krakau, Mons. Stanislaw Dziwisz, im kommenden Frühjahr nach Polen reisen. Dies habe ihm der Heilige Vater versprochen, erklärte Mons. Dziwisz der Nachrichtenagentur AP am vergangenen Samstag. In dem Interview betonte der ehemalige Privatsekretär von Papst Johannes Paul II. erneut, daß er auf eine Seligsprechung des verstorbenen Heiligen Vaters beim kommenden Weltjugendtag in Köln hoffe: Die Leute wollten einfach, daß er selig- und später heiliggesprochen wird.

Menschenrechte haben Vorrang

Deutschland. Die ‘Grünen’ haben am Sonntag nachmittag mit großer Mehrheit ein neues Parteiprogramm verabschiedet. Sie sprechen sich darin eindeutig gegen das Klonen – Verdoppeln – von Menschen sowie gegen die Produktion und Ausweidung der Stammzellen von Kleinstkindern aus. In dem Programm heißt es wörtlich: „Menschenwürde und Menschenrechte haben Vorrang vor Forschungs- und Verwertungsinteressen Dritter.“

Kritik aus dem Mund eines Hirten

In einem Hirtenwort zum Willibaldsfest kritisiert der Bischof von Eichstätt, Mons. Walter Mixa, die gegenwärtige Politik Deutschlands heftig. Der Heilige Willibald war der erste Bischof des Bistums Eichstätt und ist Patron der Diözese. In seinem Schreiben bezeichnete es der Bischof als „unbegreiflich“, daß sich Bundeskanzler Gerhard Schröder für die Kinderzellenforschung ausgesprochen hat. Zum Konkubinat von homosexuell Verdrehten meinte er, daß es eine „unglaubliche Täuschung“ sei, andere Formen des Zusammenlebens auf eine Ebene mit der Ehe zu stellen.

Noch einmal der Ofen des Konklaves

Deutschland. Der bosnische Erzbischof, Vinko Kardinal Puljic, äußerte sich in einem Gespräch mit dem im bayerischen Ingolstadt erscheinenden Donaukurier über den berühmten Ofen beim letzten Konklave: „Die Zeremonienmeister waren so aufgeregt, daß sie das Feuer erst gar nicht angekriegt haben.“ Dann hätten sie zu viel Papier genommen. Die Rauchschwaden seien bis in die Sixtinische Kapelle gezogen. Ein Kardinal habe gerufen: „Uns brauchst du den Wahlausgang nicht zu melden!“ Kardinal Puljic war Anfang Juli zu Besuch in Deutschland.
      
15 Lesermeinungen
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#15   MilesChristi   02:48:25 | Dienstag, 12. Juli 2005
@GerdEric
du hast keine Ahnung von dem, was du schreibst. Es ist schon Schade zuzusehen, was du hier machst.
Du weigerst dich die Frage nach deiner Religionszugehörigkeit zu beantworten.
Verschwinde doch aus dieser Website; du hat ja hier nichts zu suchen.
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#14   hcr   23:46:42 | Montag, 11. Juli 2005
@GerdEric
Wie ist das denn mit GOTT,
von dem Du fest überzeugt bist,
IHN in Brot backen zu können…
Du bist ein Komiker. Kein Katholik kann GOTT in Brot backen.
Du machst auf mich den Eindruck des hier geduldeten Forentrolls der zur allgemeinen Erheiterung beitragen soll.
BTW, – du kennst weder meine Überzeugung noch die Lehre von der Wandlung.
Frage weiter, nur erwarte bitte nicht von mir, dass ich dir auf jede deiner seichten Fragen und Bemerkungen zu unserem römisch katholischen und einzig wahren Glauben antworten werde. Besorge dir einen Katechismus.
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#13   GerdEric   22:51:06 | Montag, 11. Juli 2005
@ irinäus und hrc
hcr: Unsere Sorte ist sich über die Nähe absolut sicher und lehnt Wahrscheinlichkeitstheorien aus innerer Überzeugung ab!
Wie ist das denn mit GOTT,
von dem Du fest überzeugt bist,
IHN in Brot backen zu können…
(grade Jesus hat doch gezeigt,
dass GOTT nicht in einem Tempel eingesperrt werden kann,
nicht in Jerusalem,
und sicher nicht in Rom ,
denn der Heilige Geist erfasst, wen ER will)
Beschäftige dich mehr mit GOTT, der die Herzen erforscht und die Absichten kennt.
dann solltest Du bedenken,
dass ER auch in Dein Herz schaut…
selbst wenn Du davon überzeugt sein solltest,
dass DU IHN in Brot backen kannst…
Irenäus:
„Wem ihr die Sünde nachlaßt, dem ist sie nachgelassen, wem ihr die Sünde behaltet, dem ist sie behalten.“
Und denke dran,
wenn Du verzeihst, so wird Dir verziehen,
wenn Du nicht verzeihst, wird auch Dir nicht verziehen…
dazu bedarf es keiner Gründung einer Institution.
Die Institution Kirche ist nur dann sinnvoll,
wenn man beabsichtigt,
die Gläubigen unwissend zu halten
(was ja auch 2000 Jahre so gehandhabt wurde).
Der Heilige Geist kann jeden erfassen,
denn GOTT bedarf keiner „römischen“ Zentral,
die SEIN WORT erklärt,
erläutert,
oder „zurecht rückt“…
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#12   hcr   22:00:40 | Montag, 11. Juli 2005
@GerdEric
Ach weisst Du, wahrscheinlich bin ich ihm näher,
als die meisten Deiner Sorte,
Ach so, aber warum nur wahrscheinlich, – so unsicher ?!
Unsere Sorte ist sich über die Nähe absolut sicher und lehnt Wahrscheinlichkeitstheorien aus innerer Überzeugung ab!
Wie ist das eigentlich,
kann jemand der lügt und falschzeugnis ab legt,
die Kommunion erhalten,
nur weil er rk ist?
oder muss er nicht auch erst beichten und auch bereuen?
ist das so eine art ex und hopps Mentalität bei Dir?
Beschäftige dich mehr mit GOTT, der die Herzen erforscht und die Absichten kennt.
mfg
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#11   Irenäus   21:41:51 | Montag, 11. Juli 2005
Ach GerdEric!
Werde doch endlich mal ernsthaft hier und hör auf mit Deinen seltsamen Bemerkungen hier! Christus hat doch sehr wohl die Kirche gegründet; er sagte zu den Aposteln:„Was ihr bindet, das soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr löst, soll auch im Himmel gelöst sein.“ „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“
„Wem ihr die Sünde nachlaßt, dem ist sie nachgelassen, wem ihr die Sünde behaltet, dem ist sie behalten.“
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#10   GerdEric   21:22:37 | Montag, 11. Juli 2005
@ Meilen weit von Christ und hcr (was immer das ist…)
MilesChristi: @ GerdEric
Aha, der GerdEric, der nach den einigen Worten ein Apostat ist, will doch wissen, was von Christus entfernt ist oder nicht ?
Blair und Schutz sind sehr wohl in der ähnlichen Situation: keiner der beiden ist römisch-katholisch.
Aber sag mal, wenn du kein Christ bist, was machst du eigentlich hier ??
Ach weisst Du, wahrscheinlich bin ich ihm näher,
als die meisten Deiner Sorte,
denn er war Jude,
nie aber ein römischer Katholik
(insofern, wäre auch Jesus nicht hier,
wenn es nach Dir und deinem Klackkör ginge)
Schutz ist wohl (bin ich mir allerdings nicht sicher) Protestant,
Blair ist Anglikaner (also eher „britisch“-katholisch),
denn Protestant.
Altkatholiken sind ja auch nicht römisch-katholisch…
hcr: Ist doch klar, was er hier macht ;-), – er kritisiert, dass Blair und Schutz auf eine Stufe gestellt werden.
Stellen wir Schutz einfach eine Stufe höher. Ändert an der Tatsache des sakrilegischen Kommunionempfangs nichts, – aber der Apostat GerdEric hat seinen Frieden :-).
Wie ist das eigentlich,
kann jemand der lügt und falschzeugnis ab legt,
die Kommunion erhalten,
nur weil er rk ist?
oder muss er nicht auch erst beichten und auch bereuen?
ist das so eine art ex und hopps Mentalität bei Dir?
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#9   Athanasius   15:14:29 | Montag, 11. Juli 2005
Titelwichtigkeit
Mortalium Animos.
Die Seelen (akk) der Sterblichen.
Darum geht es beim Ökumenismus wie Papst Pius XI. richtig sah. Und die Seelen werden in einer falschen Ökumene verwirrt und verfremdet von der exklusivistischen katholischen Lehre und der einzigen Kirche Christi.
Dem Teufel und seinen irdischen Mitarbeitern geht’s um die Seelen. Den Bischöfen längst nich mehr. Jerusalem desolata est.
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#8   hcr   13:14:15 | Montag, 11. Juli 2005
@MilesChristi
Aber sag mal, wenn du kein Christ bist, was machst du eigentlich hier ??
Ist doch klar, was er hier macht ;-), – er kritisiert, dass Blair und Schutz auf eine Stufe gestellt werden.
Stellen wir Schutz einfach eine Stufe höher. Ändert an der Tatsache des sakrilegischen Kommunionempfangs nichts, – aber der Apostat GerdEric hat seinen Frieden :-).
mfg
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#7   MilesChristi   13:04:11 | Montag, 11. Juli 2005
@ GerdEric
Aha, der GerdEric, der nach den einigen Worten ein Apostat ist, will doch wissen, was von Christus entfernt ist oder nicht ?
Blair und Schutz sind sehr wohl in der ähnlichen Situation: keiner der beiden ist römisch-katholisch.
Aber sag mal, wenn du kein Christ bist, was machst du eigentlich hier ??
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#6   GerdEric   12:51:57 | Montag, 11. Juli 2005
???
Blair und Schutz auf eine Stufe stellen
ist schon Meilen von Christus entfernt…
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#5   MilesChristi   12:23:23 | Montag, 11. Juli 2005
@ Athanasius: Blair
Ja, Athanasius, du hast recht. Das Problem ist NICHT daß er den Krieg befürwortet hat,sondern daß er eben als Anglikaner nicht kommunizieren darf.
Wie gesagt: erklärt mal einem ganz normalen Landpriester, der die Kommunion an einen tiefgläubigen, mit einer Katholikin verheirateten Protestanten verweigert und versucht dies zu rechtfertigen. „Wieso darf mein Mann nicht, und Blair, Schutz etc. schon ?“
Die Krise ist sehr tief, und eine ähnliche gab es noch nie in der Geschichte der Kirche.
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#4   Athanasius   10:49:54 | Montag, 11. Juli 2005
Deus in adjutorium meum intende.
Die Ausreichung der hl. Kommunion an Blair war nicht falsch wegen des Irak-Krieges und seine Unterstützung sondern wegen seines anglikanischen Glaubens.
Es betraf da das Sakrileg der Interkommunion.
Beim hl. Vater.
Eine Illustration dafür, dass der Vatikan und der hl. Stuhl des Stellvertreters Christi zu einem intern verteilten Apparat geworden und zu einem PapierTiger. (Man verurteilt ja, mit Recht, offiziell die Interkommunion.)
Die Krise ist tief. Sehr tief.
Mit Kardinal Siris Wahlspruch für das Konklave von 1978 – ein wenig angepasst – können wir sagen: „Um wieder zu reparieren was Johannes XXIII., Paul VI., Johannes Paul II. haben verursacht in vierzig Jahren, brauchen wir viele Jahrhunderte.“
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#3   hcr   10:38:52 | Montag, 11. Juli 2005
@miles christi
… genauso wie er sie dem Kriegstreiber Blair gereicht hat.
Diesen Herrn hatte ich vergessen.
Also ein Grund mehr mit überaus grosser Zurückhaltung ein Seligsprechungsverfahren einzuleiten und sich Zeit zu nehmen, gerade bei allen Schwierigkeiten die dem Pontifikat J.P. II innewohnten und auch deshalb ein grosses Mass an Zurückhaltung zu wahren. – Ich könnte mir vorstellen, dass es auch im Sinne des Verstorbenen ist Nüchternheit walten zu lassen.
mfg
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#2   MilesChristi   10:28:09 | Montag, 11. Juli 2005
@ HCR
was heißt, sich bestätigen, daß er dem Protestanten „Bruder“ Roger die Kommunion erteilt hat, das ist Fakt !, genauso wie er sie dem Kriegstreiber Blair gereicht hat.
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#1   hcr   10:24:03 | Montag, 11. Juli 2005
Seligsprechung J.P. II zum WJT 2005 ?
Sollte man da nicht, – bei aller verständlicher Begeisterung etwas Zurückhaltung wahren.
Die zwölfmonatige Frist die Bischof ? Kamphaus gewährt wurde, um weiterhin per Scheinberatung abtreiben lassen zu dürfen, waren nicht gerade eine Meisterleistung des Pontifikates.
Sollte es sich bestätigen, dass J.P. II einem Protestanten = Frere Roger Schütz die Kommunion spendete, wäre dies m. E. ein schwerwiegender Grund vorerst auf eine überstürzte Seligsprechung zu verzichten.
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