Eigentlich hätte Pater Leon Dehon schon im April zur Ehre der Altäre aufsteigen sollen. Das Wunder, mit dem Gott seine Seligsprechung bestätigte, war anerkannt. Doch dann wurde der Diener Gottes das Opfer einer aufgebauschten Kontroverse und kalter Füße im Vatikan.
(kreuz.net, Rom) Pater Léon Dehon († 1925) ist der Gründer der Herz-Jesu-Patres. Zu seinen Lebzeiten
war der französische Priester als Sozialapostel bekannt. Er verteidigte die Armen, die Verfolgten und
auch das jüdische Volk.
Das erklärte kürzlich der gegenwärtige Generalobere der Herz-Jesu-Patres
in einem Interview mit der katholischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’.
Wegen seiner heroischen Tugenden
wollte Papst Johannes Paul II. den französischen Pater im April seligsprechen. Doch der Papst starb vorher.
Es mußte für die Seligsprechung ein neues Datum gefunden werden.
In der Zwischenzeit publizierten einige
französische Medien, die für ihre unsachliche kirchliche Berichterstattung bekannt sind, Sätze und
Texte, in denen Pater Dehon das Verhalten von einzelnen Juden kritisierte.
Es war ein leichtes, die Französische
Bischofskonferenz mit der Antisemitismus-Keule in Aufruhr zu bringen. Sogar die französische Regierung
beeilte sich zu erklären, daß man keine diplomatischen Vertreter zur Seligsprechung entsenden werde.
Der französische Sozialapostel wurde posthum noch einmal ein Opfer der Mächtigen.
Daraufhin ernannte
Papst Benedikt XVI. eine Kommission, um sich die Anklagen näher anzuschauen und verschob die Seligsprechung
auf unbestimmte Zeit und vielleicht auf den St. Nimmerleinstag.
Pater José Ornelas Carvalho, der Generalobere
der von Pater Dehon gegründeten Herz-Jesu-Patres, kann diesem künstlichen Rummel nichts abgewinnen.
Im Interview mit der Nachrichtenagentur ‘Zenit’ erklärte er, daß die Kritiken gegen den Gründer seiner
Kongregation verleumderisch seien:
„Alle Werke von Pater Dehon – die jetzt beschuldigten Passagen eingeschlossen –
sind öffentlich zugänglich und wurden den Mitarbeitern der Kongregation für die Heiligsprechungen unterbreitet.“
Es habe in dieser Frage keine Versteckspiele gegeben, wie die für ihre kirchenfeindlichen Positionen
bekannte französische Tageszeitung ‘Le Monde’ im Juni behauptete.
In Frankreich gab es eine eigentliche
Schmier- und Lügenkampagne gegen den Ordensgründer.
So wurde behauptet, daß der Seligsprechungsprozeß
für Pater Dehon bereits 1952 unterbrochen worden war. Das sei falsch, weil der Prozeß erst in diesem
Jahr begann, so der Generalobere.
‘Le Monde’ setzte zudem in die Welt, daß sich selbst Papst Leo XIII.
(† 1903) von Pater Dehon distanziert habe.
Wahr ist das Gegenteil.
1897 ernannte Leo XIII. den Pater
als Konsultor für die Index-Kongregation: „Es soll bekannt sein, daß ich seine Ansichten bestätige,
da ich ihm das Amt anvertraue, die Glaubenslehre anderer zu überprüfen.“
Die damalige Index-Kongregation
beschäftigte sich mit der Überprüfung von umstrittenen literarischen Werken und beurteilte die Frage,
ob sie auf die Liste der verbotenen Bücher gesetzt werden sollten.
Es könne keine Rede davon sein,
daß Pater Dehons Haltung dem jüdischen Volk gegenüber negativ besetzt gewesen sei. Der Pater habe oft
die providentielle Dimension der Juden in der Heilsgeschichte hervorgehoben.
Besonders habe er sich gewünscht,
daß die großen Figuren des Alten Testamentes in den Liturgischen Kalender der Katholischen Kirche eingefügt
würden.
Der Generalobere zitiert einen Text: „Das jüdische Volk ist ein Volk der göttlichen Vorsehung.
Gott hat es nicht endgültig verlassen. Er bewahrt es als Zeugen der Geschichte und der Heiligen Schrift.
Er hat für die Juden als Geschenk am Ende der Zeiten dieser Welt eine große Mission vorgesehen.“
Ob
es wahr sei, daß Pater Dehon die Judenfeindlichkeit verurteilt habe?
„Aber natürlich“ – antwortet der
Generalobere. Als Berater der Index-Kongregation setzte er sich energisch gegen die „Action Française“
ein. In seinem Bericht erwähnte er ausdrücklich die Judenfeindlichkeit der Bewegung als einen Grund,
um sie zu verurteilen.“
Die ‘Action Française’ war eine politische Bewegung in Frankreich. Sie wurde
1898 gegründet und 1926 von Papst Pius XI. († 1939) wegen ihres extremen Nationalismus und der Benützung
der katholischen Lehre für die eigenen Ziele verurteilt.
Der Generalobere äußert seine Bestürzung
über die Verleumdung von Pater Dehon durch Teile der Medien und durch Vertreter des Judentums.
Man habe
Texte total aus ihrem Kontext gerissen und in einer verkürzten Weise zitiert, um sie in einer negativen
Weise zu präsentieren.
„Ich möchte unterstreichen, daß sich Pater Dehon in allen seinen Überzeugungen
von einer Pflicht leiten ließ, die sozialen Ungerechtigkeiten seiner Zeit – insbesondere den Wucher und
seine Ursachen – anzuklagen.“
„Pater Dehon hoffte auf die Ankunft einer anderen Gesellschaft und auf
eine christlich-soziale Erneuerung.“
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11 Lesermeinungen
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#12 mrnka 20:17:43 | Donnerstag, 22. September 2005
Katholische Foren GerdEric ist mir schon einmal unter einem anderen Namen in einem anderen Forum begegnet.
Dort mimte er fast überzeugend einen Juden. Ist er aber nicht. Man hat herausgefunden, daß er ein vom
Glauben abgefallener Protestant ist. Er lommt aus der näheren Umgebung von Berlin. Am besten ist es,
wenn man ihn ignoriert.
Lieber Athanasius Athanasius: Nach dem wir gut festgestellt haben, dass ich Niederländer bin, und mein
bester Freund jüdisch-deutscher Herkunft ist, dass ich kein Nazi bin, alles bewiesen weil GerdEric das
gegenübergesetzte behauptet, können wir weiterreden. Lieber Athanasius, ich habe nicht behauptet, dass
Du ein Nazi bist! (und wenn doch, Wo?) Athanasius: Ist ja alles schön wenn ein frustrierter Internetzversklavter
wie GerdEric hier herum poldert. Da magst Du recht haben, und als versklavter darf ich überhaupt nur
fünf malposten, Du aber mindestens 20 mal… Athanasius: Er darf dies übersetzen: Ik ben Nederlander
Ik ben Nederlander Ik ben Nederlander En nog eens: Ik ben Nederlander. Komisch, Petrus durfte dreimal
„krähen“… Athanasius: Und als Niederländer kann ich mich nicht um Vergangenheitsfrustrationen eines
Deutschen Frusti-Teilnehmers Mach Dir mal keine Sorgen, unter den Nierderländern gab es auch genug Nazis…
PS.: erzähl doch noch bitte die Geschichte vom Annerl…
@Alle. Nach dem wir gut festgestellt haben, dass ich Niederländer bin, und mein bester Freund jüdisch-deutscher
Herkunft ist, dass ich kein Nazi bin, alles bewiesen weil GerdEric das gegenübergesetzte behauptet, können
wir weiterreden. Danken wir, dass Pater Déhon seliggesprochen wird. Ist ja alles schön wenn ein frustrierter
Internetzversklavter wie GerdEric hier herum poldert. Er darf dies übersetzen: Ik ben Nederlander Ik
ben Nederlander Ik ben Nederlander En nog eens: Ik ben Nederlander. Und als Niederländer kann ich mich
nicht um Vergangenheitsfrustrationen eines Deutschen Frusti-Teilnehmers kummern.
Französische Presse Es ist schon schlimm, dass sich der neue Papst durch diese linke Medienkampagne gezwungen
sieht, den Seligsprechungsprozess für eine Zeit auf Eis zu legen! Offensichtlich ist also auch in der
französischen Publizistik der jüdische Einfluss nicht gering. Oder man möchte die kath. Kirche als
Wegbereiter der Faschisten und Nazis diskreditieren. (Tip: hört RADIO COURTOISIE und lest PRÉSENT, die
einzigen Organe in Frankreich, die aus dem liberalen Reigen tanzen)
Lieber Bonifatius und warum fragst Du das nicht Athanasius? der doch die Geschichte mit dem Annerl einstreute?
…irgend was wird schon hängen bleiben? (wenn es Dich interessieren sollte, warum ich hier überhaupt
poste, dann schau mal nach, wie alles begann… da brauchst Du nur die Lesernamen aufsuchen und da kannst
du sehen, dass da Religion und Politik vermischt wird! Kann ja auch sein, dass auch Du öfters als fünf
mal posten darfst, ich nicht) Auch macht mich das immer misstrauisch, wenn einer was von seinem jüdischen
freund erzählt, denn: dein Ja sei ein Ja! und dein Nein sei ein Nein! aber es wird Dich auch nicht stören,
wenn andere mich Lügner oder Troll oder sonst wie heissen, es bist ja nicht Du… Auch Du merkst nur,
wenn Du oder Deine katholische Kirche oder Dein Christentum angegriffen wirst/wird, aber wenn es andere
trifft, dann stört Dich das nicht… (zudem glaube ich nicht, dass Athanasius erst 19 bis 21 Jahre alt
ist, auch nicht, dass er Niederländer ist, wie ich auch eher vermute, dass die eigentliche Diskussion
hier eine sadduzäisch ist, abgehoben vom eigentlichen Kern der Botschaft des Juden Jesus) aber, was soll’s
#7 MilesChristi 01:01:26 | Mittwoch, 13. Juli 2005
@ GerdERic etc GerdEric könnte mir leid tun, weil er auf dem sicheren Weg in die Hölle ist, aber er
kotzt mich nur an, sein Ziel hier ist NUR zu provozieren und am besten so schnelle wie’s geht und wo immer
es geht die Antisemitismus-Keule rauszuholen und damit zu drohen… ein bewährtes Mittel, jede Diskussion
in diesen deutschen Ländern zu beenden. Er weigert sich auch, die Frage nach seiner Religionszugehörigkeit
zu beantworten. Ich frage mich nur, was für ein perverses VErgnügen er haben kann, sich als Nicht-Katholik
in einem katholischen Forum einzumischen. Einfach krankhaft.
GerdEric, du tust mir leid! Auch wenn mich der Dialog mit Athanasius nichts angehe sollte so muß ich
doch sagen, dass deine lieblose Herzenshärte erschreckend ist. Wach doch endlich auf! Du merkst doch
gar nicht mehr, wie du Christen und vor allem Katholiken provozierst und beleidigst. Ich finde das nicht
nur unfair sondern abstoßend. Man sollte auf deine Einwürfe nicht mehr reagieren. Aber – ist das nicht
deine Absicht auf diese Art Leute mundtot zu machen?
Antijudaismus=antisemitismus? In Deinem Aufwärmen dieser un-seglichen Märchen erkenne ich Deinen Antisemitismus!
Wenn Du es siehst und feststellst, bin ich mir sicher, dass ich kein Antisemit bin. Danke schön für
Deine Bestätigung. Mein bester Freund ist ein deutscher Jude. Aber das macht Dir ja nichts aus. Du hast
mit Deiner Hetzerei hier es ja nur gegen die Christen und die einzige Kirche Christi begriffen. Communicatio
civilis geht bei mir sehr gut. Bei dir schon weniger mit deiner Intoleranz für klare Aussagen. Communicatio
in sacris geht aber nie.
Ups, aber lieber Athanasius… Athanasius: Etwa die Devotion zum seligen Annerl von Rinn hat nichts mit
Antisemitismus zu tun, –-- War das nicht das Anderl von Rinn? Wie kommst Du denn auf jüdischen Okkultismus
(heute weiterlebend in der Freimaurerei).??? Wir hatten ja schon mal die Frage, ob „Freimaurerei“ Synonym
ist für „Judentum“… Du weisst schon, dass diese aufgewärte Geschichte ein Märchen ist… Immer wieder
wird dem Judentum oder deren Umfeld „Bluttaten“ vor geworfen, jedoch ist das reiner Quatsch, Es sind halt
die üblichen Verstösse wider das Gebot, „Du sollst nicht Falschzeugnis legen!“ In Deinem Aufwärmen
dieser un-seglichen Märchen erkenne ich Deinen Antisemitismus! (und die weit meisten Opfer trugen das
Judentum, nicht die Christren, und wenn Christen sie trugen, dann nur, weil die sich gegenseitig tot schlugen…)
Und denke dran, Hitler war Katholik, ich habe nicht gehört, dass er exkommuniziert wurde… (im Gegensatz
zu Lefebre…)
Seligsprechung ist dem Papst vorbehalten Eine kleine Ergänzung: Die Entscheidung, ob ein Diener oder
eine Dienerin Gottes zur Ehre der Altäre erhoben wird, liegt allein beim Papst. Ein erfolgreich abgeschlossener
Seligsprechungsprozeß ist kein Rechtsanspruch auf eine Seligssprechung. Der Papst kann frei entscheiden,
ob er – unter Würdigung der Prozeßakten – die betreffende Person seligspricht oder nicht.
Deo gratias. Endlich wieder bewiesen, dass die Antisemitismusvorwürfe oft nur politisch Todschlagargumente
sind ohne Grund. Jeder Katholik ist automatisch antitalmudisch und anti-judaistisch. Nie aber antisemitisch.
Ich muss nur an die grossen Konvertiten und die Tatsache, dass der Herr das jüdische Volk, wegen der
Treue ihrer Väter, nicht wegen der Rasse, auserkoren hat um Sein Sohn zu empfangen im jüdischen Fleische.
Sancta Theresa Maria a Cruce, ora pro nobis. Etwa die Devotion zum seligen Annerl von Rinn hat nichts
mit Antisemitismus zu tun, sollte damit nichts zu tun haben, ist aber nur eine Anklage gegen die Untreue
der Juden schlechthin und im diesem Fall den jüdischen Okkultismus (heute weiterlebend in der Freimaurerei).
Lauda Deum tuum, Sion.