Gestern beschloß die Generalsynode der Anglikaner Englands, in der ferneren Zukunft Frauen zum anglikanischen Bischofsamt zuzulassen. Deshalb wollen jetzt sogar einige residierende anglikanische Bischöfe katholisch werden.
(kreuz.net, York) Die Anglikaner Englands haben einen weiteren Schritt in Richtung Bischofsordination
für Frauen unternommen. Die Generalsynode stimmte am Montag in York mit deutlicher Mehrheit für einen
entsprechenden Antrag des Bischofs von Southwark, Tom Butler. York liegt in Nordengland.
Die Generalsynode
der anglikanischen Kirche setzt sich aus drei Gruppen zusammen: dem „House of Laity“, dem „House of Bishops“
und dem „House of Clergy“.
Die Generalsynode ist das oberste Leitungsgremium der Anglikaner in England.
Die gestrige Abstimmung benötigte eine Mehrheit von 50 Prozent. Die Bischöfe stimmten 41:6, die Kleriker
167:46 und die Laien 159:75 zugunsten einer zukünftigen Ordination von Bischöfinnen.
Dieser Beschluß
wird jetzt einen Prozeß in Gang bringen, der die rechtlichen Hindernisse für die Bischöfinnenordination
beseitigt. Gleichzeitig soll es weitere theologische Abklärungen bezüglich weiblicher Bischöfe geben.
Außerhalb des Universitätsgebäudes, wo die Generalsynode tagte, protestierten einige Feministinnen.
Eine Demonstrantin war in Purpur gehüllt und trug ein großes Holzkreuz um den Hals.
Von den 38 anglikanischen
Landeskirchen der Welt kennen bisher 14 das Bischofsamt für Frauen.
Der grundsätzliche Beschluß der
Generalsynode soll in den nächsten Jahren in den Diözesen und Pfarreien diskutiert werden. Danach wird
er erneut von einer Generalsynode aufgegriffen.
Britische Medien glauben, daß es sieben bis acht Jahre
dauern kann, bis die Generalsynode die neue Regelung definitiv bestätigt. Dafür ist eine Zweidrittelmehrheit
notwendig.
Danach könnte es weitere zwei Jahre dauern, bis Frauen tatsächlich das anglikanische Bischofsamt
übernehmen können.
Eine anglikanische Pastorin verglich die Debatte mit dem Streit zwischen Esau und
Jakob um das gestohlene Erstgeburtsrecht: „Jetzt fordern die Frauen, was ihnen rechtmäßig gehört.“
Vor elf Jahren ließen die Anglikaner Englands Frauen zum Priesteramt zu. Das führte zu einem Massenexodus
von anglikanischen Pastoren. Rund 400 von ihnen wurden katholisch.
Der anglikanische Bischof von Ebbsfleet,
Andrew Burnham, wurde damals offiziell als Verantwortlicher für die anglikanischen Pfarreien eingesetzt,
welche Frauenpriesterinnen ablehnen.
Ebbsfleet liegt in der Grafschaft Kent im Südosten Englands.
Bischof
Burnham erklärte der britischen Wochenzeitung ‘Sunday Times’ bereits im Vorfeld der jüngsten Entscheidung,
daß Frauen keine Bischöfe werden können. Sollte die anglikanische Gemeinschaft dennoch Frauen ordinieren,
überlege er, katholisch zu werden.
Ein anderer anglikanischer Bischof meinte gegenüber derselben Zeitung,
daß die Ordination von Bischöfinnen einen weiteren Exodus aus der anglikanischen Kirche verursachen
würde: „Die Einführung von Frauenbischöfen ohne besondere Vorkehrungen für Gegner dieses Schrittes
wäre untragbar.“
1896 ließ Papst Leo XIII. die Gültigkeit von anglikanischen Priester- und Bischofsweihen
studieren und kam in seiner Bulle ‘Apostolicae Curae’ zum Schluß, daß diese Weihen „ganz und gar leer
und ungültig“ sind.
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12 Lesermeinungen
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Was da alles kommt und geht… Sie kommen – die Bischöfinnen – zwangsläufig… in einer Kirche, die
Pfarrer hat, ohne an Gott zu glauben, die Bischöfe hat, welche eher die Kirchen spaltung in Kauf nehmen
als den „Freund“ aufgeben; … in einer Kirche, die aus einem „Ehebruch“ ihren Anfang nahm: damals vergötterte
man den absoluten Willendes Herrschers, heute wird dieser ersetzt durch den absoluten Willender Emanzipation
auf Biegen und Brechen. FRAGE: Möchten Sie in einer Welt mit „absolutischischer“ Freiheit oder in einer
Welt mit voller menschlicher Freiheit, die durch Grenze geschützt ist, leben? Ins Erstere schlittern
wir langsam hinein – das Zweite wäre die ABSOLUTE Alternative: Die Zehn Gebote Gottes!
onward christian soldier Werter miles! Habe ich was nicht mitgekriegt? Streikt der Server? Oder setzten
hier alle Diskussionen voraus, die Monate zurück liegen? Für einen gelegentlichen Nutzer ist die Diskussion
nicht mehr nachvollziehbar!!!!!!!!!
Beliebtheit Danke Athanasius für das Nennen dieser WWW-Seite; kannte ich noch gar nicht. Ihr Eintreten
für den heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre wird Sie nicht beliebter bei den Liberalisten und Neocon-Papalisten
machen. Es stört diese nicht, daß Sie nicht zu den Kapellen der FSSX gehen. Doch um Beliebtheit hat
sich ein wahrer Christus-Nachfolger nie zu kümmern, auch wenn die krankhafte Sucht nach Beliebtheit seit
dem V.II sehr beliebt wurde in der Konzilskirche. Der rüstige Pater Egli, der erst im fortgeschrittenen
Alter zur FSSPX dazustieß und noch heute sein original Ordenskleid trägt, hatte die Stimme des verstorbenen
Erzbischofs während einer Novus-Ordo-Messe gehört („Jamais!“) und das leitete seinen Gang nach Canossa
ein, also seine Rückkehr zur hl. Tradition in der Kirche.
#8 MilesChristi 09:59:11 | Mittwoch, 13. Juli 2005
Otterbeck – Lügner und Verleumder ? Otterbeck, wann, wo und wie hat Erzbischof Lefebvre einen Papst bzw.
Päpste belogen, wie du in einem anderen Posting geschrieben hast ? Entweder antwortest du, oder du entschuldigst
dich öffentlich für diese Lüge.
SHJZ? Wo hat Erzbischof Lefebvre gelogen? Ist das offene Zurückziehen der Mitarbeit in einem Fall wo
die Klauseln weiter nicht eilig befolgt werden, „Lüge“? Oder ist das halt „Anders als erwünscht“? Oder
ist Anders als Erwünscht Lüge für Sie, Herr Doktor? Sie reden wie immer um die heisse Masse herum.
Und beleidigen weiter mit Aussagen wie „Sonnenkönig“. Der einzige der Bischöfe anbetet sind Sie als
grosser blinder Fan vom Konzilslyriker lic. Jean Guitton, der aber auch leider sagen musste am Ende seines
Lebens: „Denn im Grunde hatte Erzbischof Lefebvre recht!“ (Klicken Sie hier www.stas.org/…re%20was%20right.pdf)
Ein Besuch an der Haupsteite: www.stas.org lohnt sich auch für Berufungsinteressierte (wie www.shjz.info)
„Super aspidem et basiliscum ambulbis et conculcabis leonem et draconem“ Ps. 91,13 An anderer Stelle habe
ich bereits präzisiert, dass sich die hier angegriffene Kritik auf die Motive bezieht, aus denen Ihr
Sonnenkönig ggü. S.E. Card. Ratzinger (jetzt Benedikt XVI) 1988 einen Rückzieher gemacht hat. Aufklärung
kam hierzu von Ihrer Seite nicht, nur Tiraden. Dialoguez, messieurs!
Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken Interessant, der Anteil der Befürworter von Frauenbischöfen ist
unter den Bischöfen am höchsten, dann der Klerus und am niedrigsten (wenn auch immer noch sehr hoch)
bei den Laien.
Ringelnotter Die windige Schlange Doc Ringelnotter verbreitet regelmässig Lügen und Halbwahrheiten über
Traditionelle und generell alle, die seinen Novus-Ordo-Fanatismus nicht teilen. Ist zwar gut, dass du
ihn überführen willst, Miles, aber ich fürchte, bevor er das zugibt, würde eher noch die mit dem Pestbeulennamen
hier zugeben, dass sich Dogmen doch nicht ändern können.
#2 MilesChristi 14:22:55 | Dienstag, 12. Juli 2005
@ Otterbeck: Lüge Otterbeck, wann, wo und wie hat Erzbischof Lefebvre einen Papst bzw. Päpste belogen,
wie du in einem anderen Posting geschrieben hast ? Entweder antwortest du, oder du entschuldigst dich
öffentlich für diese Lüge.
„C’est une prophetie. La femme ne peut être prêtre. Elle ne sacrifie pas…“ (P. Paul VI zu J. Guitton,
1967). So einfach ist das. Wo die Frau das Opfer darbringt ohne es zu können, da findet das Meßopfer
nicht statt. Das ist die Wahrheit.