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Mittwoch, 13. Juli 2005 13:46
Was der Schleier alles aufdeckt
Diskussionen über das Für und Wider des Schleiers haben sich in Westeuropa zum Dauerbrenner entwickelt. Das Problem liegt nicht unbedingt bei den Moslems. Von Johannes Ulrich, Wien.
(kreuz.net) Arbeits- und wohnungsbedingt halte ich mich viel im 16. Bezirk der Stadt Wien auf. Dieser befindet sich im nordwestlichen Teil der Stadt.

Der Bezirk besitzt einen sehr hohen Anteil an Moslems. Deshalb sehe ich in diesem Gebiet relativ viele verschleierte Frauen.

Für jemanden, der nicht in einem Kulturbereich aufgewachsen ist, wo erwachsene Frauen Schleier tragen, ist das ein ungewohnter Anblick.

Aber es gibt im 16. Bezirk auch das Gegenteil.

Dieser Teil der Stadt Wien besitzt nämlich zahlreiche sogenannte
Table-Dance-Bars und ähnliche Vergnügungsangebote der Sexindustrie.

In der Nähe der U-Bahnstation ‘Thaliastraße’ im 16. Bezirkes fühlt man sich an ein typisches Rotlichtmilieu erinnert.

Darf man sich da wundern, wenn die moslemische ‘Gegenreaktion’ deutlich und noch viel deutlicher auffällt?

Laut Pressemeldungen soll es im damals christlichen Bollwerk Wien, an dem der Angriff der Türken einst abprallte, 5000 Prostituierte geben.

Was hat die Stadt Wien heute dem Ungemach der Zeiten entgegenzustellen?

Sehr aufschlußreich war für mich, wie das Wiener Boulevardblatt
‘Kronen-Zeitung’ seinerzeit auf die Anschläge vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten reagierte:

In den folgenden Tagen war das ‘Oben-ohne Mädchen’, welches das Boulevardblatt täglich zum Besten gibt, für einige Tage aus dem Verkehr gezogen.

Ich sah einen Zusammenhang zwischen dieser Tatsache und den Angriffen in den USA. Die Einstellung des Beitrages unterhalb der Gürtellinie war allerdings nur vorübergehend.

Jetzt hat es in London wieder geknallt.

Werden die Gewissensbisse der ‘Kronen-Zeitung’ wiederum ausreichen, um das ‘Oben-ohne Mädchen’ erneut zu verschleiern – wenigstens für einige Tage?
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 34 Lesermeinungen:
Montag, 18. Juli 2005 11:00
MilesChristi: @ Marcel
Seien Sie sicher, daß ich keineswegs irgendwie liberalistisch eingestellt bin…
Das Thema Islam ist schon komplex; ich möchte nur vermeiden, daß Unwahrheiten als Wahrheiten dargestellt werden, oft aus Unkenntnis, oft weil sie gewissen politischen Interessen dienen, mit welchen ich nicht einverstanden sein kann (die Frage nach dem „cui bono“), denn ich halte das für kontraproduktiv.
Wie gesagt – ich habe Gabriels Buch bestellt und werde es lesen…

Miles Christi
Montag, 18. Juli 2005 10:51
Marcel: Etc
Der Islam definiert die Frau als minderwertiges Wesen. Er definiert, daß der Mann seine Ehefrauen körperlich mißhandeln darf.
Dabei bleibt es keineswegs bei der Hand; die islamische Überlieferung empfiehlt die Peitsche („am besten über der Tür angebracht“; klargestellt auch vom Bonner Institut für Islamfragen).

Dies ist nicht auf islamische Länder beschränkt, sondern findet vermehrt in den islamischen Parallelgesellschaften Europas statt. Nebenbei bemerkt läßt dies die vielen Widersprüche der 68er-Multikulti-Protagonisten aufleuchten, die einerseits aus ihrer Kirchenfeindschaft heraus die antichristlichen Religionen staatsfähig machen wollen, andererseits die Gleichschaltung der Frau mit dem Mann propagieren.

Aus dem falschen Islam-Gesetz der Minderwertigkeit der Frau und des Rechtes des Mannes auf Mißhandlung seiner ungehorsamen (unzüchtigen) Frau lassen sich fließend andere schlimme Mißhandlungsarten ableiten.
Am Ende kommt die – keineswegs nur in Afrika – bekannte Verstümmelung des weiblichen Geschlechtsorganes, oder gleich der Ehrenmord.

Auch wenn es nicht expliziet vom Islam gelehrt wird, so ist diese Praxis eine direkte Ableitung aus der Lehre der Lüge. Der Islam lehrt (siehe Gabriel), daß der Moslem lügen und betrügen darf, wenn es ihm z.B. aus einer schwächeren Position heraus zum höheren Zweck der Verbreitung des Islam dient. Er darf dann sogar auf den Koran und Mohamed fluchen. Der Zweck heiligt die Mittel.

So ist kein Staat zu machen.
Freitag, 15. Juli 2005 22:18
MilesChristi: @ Marcel
Das ist schon gut. Aber man muß sich an den Tatsachen halten. Sicher hat der Islam eine abwertende Haltung Frauen gegenüber im Vergleich zum Christentum.
ABer es ist nicht wahr, daß die Sharia die Klitoroktomie befürwortet ! Das passiert nach meinem Wissen NICHT in den „Kernländern“ des Islams sondern ist eine reine afrikanische Praktik.
Das meine ich mit Wahrheitsgehalt. Ich habe schon Sachen gelesen, die einfach nicht stimmen. Wenn sie GEGEN den Islam verwendet werden und sich entkraften lassen ist es kontraproduktiv und werden von den Moslems als Beweis gezeigt, wie alles so von den Christen gefälscht wird. Bitte denke darüber nach.
Gruß
Miles Christi
Freitag, 15. Juli 2005 21:33
Marcel: Nebenschauplatz…
Gotthard, machen Sie sich doch bitte erst mit dem wesentlichen Unterschied zwischen dem dogmatischen Vatikanum I und dem – großspurig genannten – nichtdogmatischen „Vatikanum II“ vertraut, bevor Sie solche Dinge reden.

Und natürlich auch Vertraumachen mit der Person des Erzbischofs. Untrennbar damit verbunden auch die Beschäftigung mit dem hl. Athanasius (einst auch „Rebell“ genannt).

Der Rebell vor 40 Jahren war übrigens nicht Erzbischof Lefebvre, sondern es waren die das V.II dominierenden Rhein-Fraktions-Revolutionäre…
Wie das halt so ist mit dem „Durcheinanderwerfer“: aus oben wird unten, usw.

Aber das brauchen wir nicht weiter zu erörtern, denn Sie werden es noch nicht verstehen und ich mache Ihnen auch keinen Vorwurf daraus, denn ich habe es vor ein paar Jahren auch noch nicht verstanden und Anhänger des Erzbischofs genauso angefeindet wie Sie jetzt. Mea culpa.

Seien Sie der brennenden Liebe aller FSSPX-Glieder und -Anhänger gegenüber unserer heiligen Mutter Kirche versichert, und der Tatsache, daß wir ihre ewige Lehre getreu jedem Worte Christi weitertragen helfen bis ans Ende der Zeit. Kein anderes Evangelium, keine andere Kirche. Es lebe das Unfehlbarkeitsdogma.

In Christus verbunden.
Freitag, 15. Juli 2005 21:16
Gotthard: Heiligsprechung
Wenn Du den Rebell gegen das Vaticanum II heiligsprechen willst, dann auch den Rebell gegen das Vaticanum I – Ignaz Döllinger!
Freitag, 15. Juli 2005 21:09
Marcel: Folge der islamischen Minderwertigkeit der Frau
Mir geht es nicht darum, den Islam, eine falsche Religion, zu verteidigen!

Das weiß ich und behauptete dies auch nicht.

Wiederholt versuchte ich jedoch den Zusammenhang aufzuzeigen zwischen der dem Islam essentiell innewohnenden Diskriminierung der Frau als minderwertigem Menschen {1} und der Folge daraus: absolute Willkür des Mannes gegenüber der Frau. Der Islam gesteht der Frau keinen freien Willen zu.

Es ist sekundär, welche Verbote sich daraus ableiten lassen. So obliegt es natürlich den herrschenden Muselmanen, der Frau nach Lust und Laune ein Bildungsverbot aufzuerlegen, ganz in Übereinstimmung mit dem islamischen „Recht“.
„Der Islam kennt“ deswegen – wo die Scharia herrscht – Vorgänge wie die massenhafte grausige Verstümmelung des Geschlechtsorgans der Frau {2}, das Verstoßen einer der mehreren („Ehe“-) Frauen bei Nichtgefallen durch den Mann, und viele Abartigkeiten mehr. Von diesen erstellten ausgerechnet die Liberalisten hier eine Liste; wo doch wir Katholiken das christliche Menschenbild zu vertreten und zu verteidigen hätten: die Menschenwürde von Mann und Frau durch und in Gott.

Bei uns ist die größte Heilige eine Frau: die allerseligste Jungfrau Maria.

{1} Was jeder Oriantalist bestätigt, der diesen Namen verdient, und auch jeder vollkatholische Bischof, u.a. der heiligmäßige Mgr. Lefebvre.

{2} Hinter „Beschneidung“ verbirgt sich nicht weniger als das Abschneiden der Klitoris.
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