Deutschland
Was im Bistum Regensburg wirklich geschah
Vor wenigen Tagen trat der oberste Laie in der Diözese Regensburg eine Lawine gegen seinen Bischof los. Jetzt erhielt er Rückendeckung vom obersten Laien Deutschlands und vom obersten Laien in Bayern. Ein neues Kapitel der seit dem Zweiten Vatikanum so eifrig betriebenen Communio-Ekklesiologie.
(kreuz.net, Regensburg) Alles begann mit einer Änderung der Rechtsordnung für Pfarrgemeinderäte im Bistum Regensburg. Diese wurde von Bischof Gerhard Luwig Müller am 11. April diesen Jahres verfügt.

Doch dem Vorsitzenden seines Diözesanrates – Fritz Wallner – paßten die Neuerungen nicht in den Kram. ‘Diözesanrat’ nennt sich das oberste Laiengremium eines Bistums in Deutschland.

Tat der Bischof etwas Verbotenes?

Eigentlich nicht. Denn ein Diözesanbischof ist in der Handhabung dieser Satzungen völlig autonom. Er muß dafür weder die Erlaubnis der Pfarrgemeinderäte und schon gar nicht jene des Diözesanrates einholen.

Doch das wollte der Vorsitzende des Diözesanrates nicht hören. Er forderte eine Aussetzung der bischöflichen Anordnung. Die – fadenscheinige – Begründung: Der Bischof habe den Diözesanrat nicht konsultiert.

Der Generalvikar lehnte den Vorschlag in Übereinstimmung mit dem Kirchenrecht dankend ab.

Da verwandelte sich Diözesanratsvorsitzender Wallner in einen Rädelsführer.

Er beschloß, sich am 8. Juli mit den Dekanatsräten im Exerzitienhaus Werdenfels zu treffen. Das Haus befindet sich in Nittendorf rund 10 Kilometer westlich von Regensburg.

Doch der Generalvikar verbot die bischofsfeindliche Zusammenkunft.

Statt sich zu fügen, organisierte man kurzerhand einen anderen Veranstaltungsort. Der Generalvikar wiederholte sein Verbot auch für diese Versammlung.

Es half nichts.

Die Rebellen trafen sich schließlich letzten Freitag in der Schloßgaststätte Eichhofen. Eichhofen liegt einige Kilometer westlich von Nittendorf, wo die ursprüngliche Versammlung hätte stattfinden sollen.

Am letzten Montag kritisierte der Generalvikar das Verhalten des Diözesanratsvorsitzenden scharf: „Es ist bestürzend, daß ein Mitglied der Kirche so wenig Ahnung von seinen Aufgaben hat.“

Der Diözesanbischof habe bei der Änderung der Satzungen für die Pfarrgemeinderäte in Übereinstimmung mit dem Kirchenrecht gehandelt: „Hier sollte sich Herr Wallner erst kundig machen, bevor er mit unqualifizierten Äußerungen an die Öffentlichkeit geht.“

Wallners Stellungnahmen zeigten, daß er ein Kirchenverständnis besitzt, das der Lehre der Kirche widerspricht, erklärte der Generalvikar.

Gestern Mittwoch schwappte der Fall über die Grenzen des Bistums Regensburg.

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Professor Hans Joachim Meyer – der oberste Laie Deutschlands – veröffentlichte einen privaten Briefwechsel mit dem Bischof von Regensburg über die Auseinandersetzungen um Wallner.

Das ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’ – kurz: ZdK – ist ein deutschlandweiter Zusammenschluß von katholischen Verbänden, Gremienvertretern und Politikern.

Für die Veröffentlichung des Briefwechsels – die gegen den Bischof von Regensburg gerichtet war – erntete der ZdK-Präsident sogar aus den eigenen Reihen Kritik.

Das sei kein konstruktiver Beitrag für die Beilegung des Konfliktes, erklärte der oberste bayrische Laienvertreter, der Vorsitzende des Landeskomitees, Helmut Mangold in einer Stellungnahme am Mittwoch in München.

Das ‘Landeskomitee’ ist ein kirchlich anerkannter Zusammenschluß von Laien auf der Ebene des Freistaates Bayern.

Mangold appellierte an den Bischof von Regensburg und seinen Diözesanrat, „den Konflikt in einem sachlichen und konstruktiven Dialog beizulegen“.

Seinen Appell für „Einheit und gute Zusammenarbeit in der Kirche“ benützte er auch für einen Rundumschlag gegen Bischof Müller:

Aus sachlich nicht erkennbaren Motiven würden in der Diözese Regensburg die schon „seit Jahrzehnten bewährten Prinzipien einer guten Zusammenarbeit von Katholikenräten mit Pfarrern und dem Bischof“ in Frage gestellt.

Bischof Müller habe die Satzung für die Pfarrgemeinderäte „abrupt“ geändert. Dabei habe er es unterlassen, die dafür vorgesehenen rechtlichen Bestimmungen zu beachten:

„Jede Form einer klärenden und sachlichen Kommunikation ist bisher verweigert und zurückgewiesen worden“ – so der oberste Laie Bayerns.

Am Rande der Ereignisse verwies ein deutscher Priester im Zusammenhang mit der Kirche seines Landes auf Mt 12,25: „Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird verwüstet werden, und keine Stadt und kein Haus, das in sich entzweit ist, kann Bestand haben.“
      
23 Lesermeinungen
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#23   Romano   19:15:49 | Freitag, 29. Juli 2005
@Finthen
Ich komme nicht aus Regensburg, habe aus der Ferne aber dasselbe Gefühl. Sehr eindrucksvoll ist m.E. der Briefwechsel zwischen Bischof Müller und Prof. Meyer vom ZdK. Der Bischof argumentiert dort nicht, sondern ist schlicht pampig. Es lohnt sich m.E., diesen Briefwechsel beim ZdK einmal anzuforden.
Selbst wenn er in der Sache recht haben sollte (bei der einseitigen Statutenänderung für die Räte kann man darüber aber wirklich trefflich streiten!), ist diese Art des Umgangs schlicht eine Katostrophe. Wenn konservativ, dann bitte im Ton verbindlich und mit sachlichen Argumenten begründet. Darauf haben die „Laien“, die in den jeweiligen Gremien sitzen und häufig durchaus kluge Köpfe sind, einen Anspruch. Und ich als Laie bin gerne bereit gehorsam zu sein; aber ich möchte einen Bischof haben, der bereit ist, mir mit Argumenten zu erläutern, warum ich das sein muss.
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#22   Finthen   18:24:50 | Freitag, 29. Juli 2005
Was geschieht in Regensburg?
Zu Bischof G.L. Müller möchte ich folgendes sagen: er tut mir leid. Sein Sekundant GV Gegenfurtner sagt so und sein Pressesprecher (einer von circa zehn Zuarbeitern in Sachen Publicity) muss das Gegenteil hinbiegen.
Der Bischof bricht seit Amtsantritt laufend Knatsch vom Zaun. Er glaubt, mangelnde Sozialkompetenz und primitivsten Anstand mit dem Pochen auf seine Unfehlbarkeit im „apostolisches Amt“ ersetzen zu können. Er lässt wie ein Sektierer nur seine eigene Meinung gelten dort, wo man gut und gern über verschieden Wege zum gleichen Ziel reden können müsste. Er baut drehbuchartig immer wieder neue Feindbilder auf, zuerst Wir-sind-Kirche und AKR, jetzt der Diözesanrat und das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken. Wie ein Boxer verpasst er jedem „eine blutige Nase“, der eine eigene Meinung zu äußern wagt. „Viel Feinde, viel Ehr!“ weiß er, das kommt bei ewiggestrigen Traditionalisten wie Heinrich Wachter und vor allem in Rom gut an. Pfarrer Trimpl hat er von der Kanzel herab öffentlich ehrenrührig beschimpft und seine Crew muss das als heiligen Verkündigungsauftrag ausgeben. Für einen Fehler hat er sich meines Wissens noch nie entschuldigt. Und er ist nachtragend wie ein Elefant. Autorität wäre etwas anderes, dies ist lediglich autoritäres Herrschaftsgehabe. Mit der Gesinnung des Jesus von Nazareth finde ich keinerlei Ähnlichkeit, allenfalls würde dieser solche „Hohepriester“ zum Tempel hinausjagen.
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#21   Lilith   05:37:15 | Samstag, 23. Juli 2005
@Umkehrbefreit
Falls du es noch nicht weißt… der Dalai Lama wurde von Papst Johannes Paul II zum Friedensgebet in Assisi eingeladen. Der Papst hat damals also keinerlei Bedenken gegen diesen Mann oder gegen diese Zusammenkunft gehabt. Willst du ihm jetzt wiedersprechen, wo du doch so kirchentreu bist?
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#20   Ampere   16:44:42 | Samstag, 16. Juli 2005
Laien-Mitsprache
Das ZdK ist einmal gegründet worden, damit die Laien sich für die Belange der Kirche und des Papstes einsetzen. Leider ist heute daraus eine Front gegen das Lehramt der Kirche geworden. Im Gespräch mit einem Bischof über das ZdK und die Möglichkeiten der Einwirkung entgegnete dieser, daß man gegen das Zdk und seinen Vorsitzenden praktisch nichts unternehmen könne. Vergleichbar gilt das vermutlich für die Laien der diözesanen Strukturen. Bischof Gerhard Ludwig Müller ist zu beglückwünschen für seine klare Linie für Papst und Lehramt. Er scheint noch den Versuch zu machen, die Verhältnisse in seinem Bistum ins Lot zu bkommen. Hoffentlich glückt es ihm und vor allem: hoffentlich hält er durch! So mancher Bischof hat angesichts seiner Diözesanräte kapituliert …
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#19   virOblationis   08:09:03 | Freitag, 15. Juli 2005
zugegeben: polemisch formuliert
Hoffentlich muß der Heiland vor Seiner Wiederkunft nicht auch erst einen Konsultationsprozeß durchführen.
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#18   Gotthard   00:07:18 | Freitag, 15. Juli 2005
Königsherrschaft
@konrad
„Aber es geht um die Königsherrschaft des auferstandenen Christus in Seiner Kirche. Dieser will der Bischif von Regensburg zum Durchbruch helfen.“
Hat der Bischof und sein Generalvikar dafür das Monopol?
Bischof Manfred Müller hat in dieser Hinsicht wohl einen ganz schlechten Dienst getan bzw ihm war die Königsherrschaft des auferstandenen Christus uninteressant. Denn:
Er hat – nach der Verabschiedung der Satzung der Pfarrgemeinderäte durch den Diözesanrat – diese Satzung in Kraft gesetzt.
Wohlgemerkt: in Kraft gesetzt – nicht angeordnet!
Anordnungen eines Bischofs scheinen der Königsherrschaft des auferstandenen Christus also eher zum Durchbruch zu verhelfen als In-Kraft-Setzungen nach einem Konsultationsprozess…
Der auferstandene Jesus Christus – Herr des Bistums Regensburg – wird sich wohl wundern.
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#17   Konrad   23:40:46 | Donnerstag, 14. Juli 2005
@ Stimme der Vernunft
Du hast recht, wenn es nur um Vernunft ginge. Aber es geht um die Königsherrschaft des auferstandenen Christus in Seiner Kirche. Dieser will der Bischif von Regensburg zum Durchbruch helfen. Und da liegen die Treffen der Laien dagegen – weil sie sich nur in einem einig sind: der Häme gegen einen klarsichtigen Bischof und Generalvikar.
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#16   Gotthard   21:13:29 | Donnerstag, 14. Juli 2005
Laien im Weltall
@Palma
Papst Johannes Paul II: sagte:
„Diese nützliche Mitarbeit von seiten der Laien ist auch auf die verschiedenen Räte verteilt, die von der kanonischen Regelung auf Diözesan- und Pfarrebene vorgesehen sind. Es handelt sich um Organe der Teilhabe, die die Mitwirkung am Wohl der Kirche rmöglichen, wobei Wissen und Zuständigkeit des einzelnen berücksichtigt werden (vgl. can. 212 § 3 CIC).“
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#15   Didimus   20:13:01 | Donnerstag, 14. Juli 2005
Wo liegt das Problem, Gotthard?
Im Falle Regensburg hat der Bischof nicht die Kompetenzen des Diözesanrats verletzt! Vielmehr hat der Vorsitzende des Diözesanrats seine Kompetenzen überschritten, indem er dem Bischof de facto das Recht absprach, ohne Konsultierung des Diözesanrats die Pfarrgemeinderatssatzung zu ändern und indem er eigenmächtig eine Versammlung der Dekanatsratsvorsitzenden einberief. Fritz Wallner hat sich also nicht an die Regeln gehalten!
Die von ihnen zitierten Abschnitte der Satzung (gelten die übrigens auch für Regensburg?) werden dadurch überhaupt nicht tangiert.
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#14   Palma   20:06:37 | Donnerstag, 14. Juli 2005
Laien im Weltall
Laienverbände sind in Teutonien eine Ansammlung stolzer Irrer!
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#13   Gotthard   18:26:20 | Donnerstag, 14. Juli 2005
Regeln
In jedem Betrieb und auch in jedem Bistum gibt es Regeln.
Bezüglich des Diözesanrates heißt es in meinem Bistum:
(1) Der Diözesanrat der Katholiken ist der Zusammenschluss von Vertreterinnen und Vertretern der Katholikenräte in den Regionen und der katholischen Verbände sowie von weiteren Männern und Frauen aus Kirche, Gesellschaft und Institutionen des Laienapostolats.
(2) Er ist das vom Bischof anerkannte Organ im Sinne des Konzilsdekrets über das Apostolat der Laien (Nr. 26) zur Koordinierung der Kräfte des Laienapostolats und zur Förderung der apostolischen Tätigkeit im Bistum.
(3) Die Mitglieder des Diözesanrates der Katholiken fassen ihre Entschlüsse in eigener Verantwortung und sind dabei von Beschlüssen anderer Gremien unabhängig.
Diese Regeln sind vom Bischof bestätigt … und daran hat sich anschließend auch der Bischof zu halten.
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#12   Didimus   18:16:07 | Donnerstag, 14. Juli 2005
@ Stimme der Vernunft
In jedem Betrieb, in jeder Partei, in jedem Verein gibt es Regeln, wer das Recht hat, eine bestimmte Versammlung einzuberufen und wer nicht. Wieso soll das ausgerechnet in der katholischen Kirche nicht gelten dürfen?
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#11   stimme der vernunft †   17:28:04 | Donnerstag, 14. Juli 2005
Viel Lärm um nichts
Also ein Generalvikar, der allen Ernstes glaubt, er habe das Recht, Leuten zu verbieten sich zu treffen, ist schon ein starkes Stück.
Hier ist übrigens das Protokoll das ach so fürchterbaren und verbotswürdigen Treffens nachzulesen:
…ioezesanrat-regensburg.de/…anatsratstreffen.htm
Zitat daraus:
„Und besonders auch die gegenseitige Unterstützung bei der Gemeindebildung böte eine gute Chance. „Miteinander beten, Gemeinschaft bilden, Spiritualität leben und das Wissen, dass man sich einander etwas zu geben habe“, waren die entscheidenden Gedanken dazu.“
Solche subversiven Gedanken muss natürlich ein aufrechter Generalvikar verbieten!
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#10   Benedikt   16:51:36 | Donnerstag, 14. Juli 2005
@Gotthard
Das würde mich allerdings auch einmal interessieren. Nirgendwo (und ich hab mal ein wenig herumgeklickt) fand sich ein Hinweis darauf, was eigentlich in der PGR-Satzung verändert wurde. Das lässt allerdings darauf schließen, dass es wohl nichts wirklich wichtiges sein kann und es lediglich um Eitelkeiten geht (Wäääh der böse Bischof hat meine schöne Satzung geändert…)
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#9   bonifatius   16:09:17 | Donnerstag, 14. Juli 2005
Laien haben Hierarchieprobleme
Was habe ich mich schon geärgert über den Misbrauch der Kirchensteuer, die gerade dort, wo man Laien in priesterliche Funktionen hineinbugsieren wollte, eingesetzt wurden.
Christliche Werte, den Decalog, die Sakramente, das Hirtenamt etc. kann man nicht „demokratisch“definieren.
Die Kath.Kirche ist nun einmal hierarchisch aufgebaut, denn nicht die Apostel haben Jesus auf den Schild gehoben sondern Jesus hat Petrus und seine „Mannen“ ausgesucht (berufen) und belehrt (Lehramt).
Als die deutsche Wirtschaft noch blühte gab es nicht nur einen „Juliusturm“ für den Bund. Auch die Kirchen hatten Geld im prallen Beutel. Und dieser Reichtum ließ viele gute, nicht selten aber auch sehr überflüssige und schlechte Ideen Realität werden.
Allein in der Jugendarbeit wurde viel libertiner Abfall produziert (nachzulesen bei Christa Meves). Kleine Gruppen, die im christlichen Wertegut hervorragende Erziehungsarbeit geleistet haben, wurden gemobbt, was so manchen Bischof nicht aufregte.
Heute haben wir die Quittung, denn der Zukunft, so scheint es, gehört CocaCola und die Pornographie.
Vielleicht ist es ein Segen, wenn durch Geldmangel der Sumpf trockengelegt wird und die Kirche sich wieder um ihre eigentlichen Aufgaben kümmern kann.
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#8   Gotthard   13:09:35 | Donnerstag, 14. Juli 2005
Inhaltsleer
noch kommt mir die ganze Aufregung hier sehr inhaltsleer vor. Worum geht es denn konkret? Das wurde bisher nicht gesagt …
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#7   Didimus   12:40:49 | Donnerstag, 14. Juli 2005
Kann mich Peccator und Credo nur anschließen
Vielleicht sollten wir auch den Generalvikar, Dr. Wilhelm Gegenfurtner nicht vergessen
generalvikar@bistum-regensburg.de
Postanschrift:
Niedermünstergasse 1
93047 Regensburg
Fax:
0941/597-1010
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#6   Credo   12:20:45 | Donnerstag, 14. Juli 2005
Bischof Müller
Peccator hat recht.
Vielleicht geht es noch schneller per e-mail: bischof@bistum-regensburg.de
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#5   Peccator   11:17:40 | Donnerstag, 14. Juli 2005
Nicht nur jammern, HANDELN
Schreiben Sie dem Bischof von Regensburg und drücken Sie ihm Ihre Unterstützung aus. Dies hilft mehr, als über die schlimmen Zustände zu jammern und gibt ihm Mut, seine Linie weiter zu verfolgen. Hier die Anschrift:
Seine Exzellenz Bischof
Dr. Gerhard Ludwig Müller
Bischöfliches Ordinariat Regensburg
Niedermünstergasse 1
93047 Regensburg
Also, ran an den Brief …
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#4   Didimus   10:20:49 | Donnerstag, 14. Juli 2005
Die bischöflichen Mitbrüder…
… des tapferen Bischofs Müller sind nun am Zug. Nachdem sich die Laien von außerhalb Regensburgs in eine innerdiözesane Angelegenheit gemischt haben, wäre es nicht mehr als recht und billig, wenn nun Bischöfe ihren Mitbruder unterstützen und die Anmaßungen der Laiengremien entschieden zurückweisen.
Bin mal gespannt, ob von der Seite auch eine Stellungnahme kommt oder ob man um des lieben Konsenses willen auf einen faulen Kompromiß aus ist.
Uns bleiben Gebet und Opfer für Bischof Müller und seinen Generalvikar und für den deutschen Episkopat.
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#3   Gotthard   10:14:36 | Donnerstag, 14. Juli 2005
Aufklärung
Ich bitte um Aufklärung:
1. über die von Bischof Müller verfügten Änderungen in den Satzungen der Räte.
2. über den Inhalt des Treffens, zu dem der Vorsitzende des Diözesanrates eingeladen hatte.
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#2   Konrad   10:08:36 | Donnerstag, 14. Juli 2005
Laien
ZdK-Meyer ist ein Schützling Kard. Lehmanns und seines Vorgängers Hans Maier, der die Abtreibungsermöglichung durch Beratungsscheine unterstützte. Der Hl. Vater hat im Jahr 2000 das nötige zum deutschen Laienkatholizismus gesagt (in „Demokratie in der Kirche“, Topos TB), Bischof Müller wendet diese Aussagen nur konsequent an. Das gläubige Volk im Bistum Regensburg und anderswo wird ihm die Kraft geben, den 68er-Ungeist, der auch spätpubertierende CDU/CSU-Leute erfasst hat, auszutreiben. Gott sei mit ihm!
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#1   Umkehrbefreit   09:47:40 | Donnerstag, 14. Juli 2005
Nur so weiter…
Ich habe den Eindruck, daß den Laienräten schön langsam das Wasser zu heiss wird.
Sie merken, daß sie von immer mehr praktizierenden Katholiken durchschaut werden und die Mehrheit nicht mehr hinter sich haben.
Bevor der Papst eine Reform und ein genaues Lesen des II. Vatikanum einfordert, möchte man nochmals auf den Putz hauen.
Diese Leute sind übrigens allesamt CDU/CSU Leute.
ZDK-Mayer hatte in Sachsen ein Ministeramt inne.
In Hessen lädt Roland Koch den heidnischen Tibeter ein (Dalai Lama).
Also diese Partei ist die grösse Giftmaschinerie die die Laienräte der katholischen Kirche in nichts nachstehen.
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