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Donnerstag, 14. Juli 2005 18:29
Die geeint kämpfende Homo-Ideologie eilt geschlossen von Sieg zu Sieg. Dagegen gibt die katholische Kirche und ihre Bischöfe das Bild eines Reiches, das nach den Worten des Evangeliums in sich gespalten ist.
Zurück zum Artikel 9 Lesermeinungen:
Freitag, 24. März 2006 07:52
Abu: Ach, lilith …
diese (Wikipedia-)Weise mit den Texten der Heiligen Schrift umzugehen, ist wirklich inadäquat. Jede beliebige Stelle kann man zerreden, indem man auf die Gattung, den Kontext, die fragliche Autorschaft und den „eigentlichen“ irgendwie verborgenen Sinn verweist. Ein Fußballspiel kann man auch nicht verstehen, wenn man die Konstruktion des Stadions kritisiert, die Herkunft der Regeln in Frage stellt und die Identität der Spieler. Sprich: Ob Paulus in seinen Ansichten deckungsgleich mit griechischen Philosophen war, spielt für die Frage seiner Autorität keine Rolle. Oder gilt aus der Bibel nur das, was nicht auch woanders steht? Das is doch Blödsinn! Kein Mensch weiß, woher Paulus das hatte. Und es ist auch egal. Die sittliche Linienführung vom Alten zum Neuen Testament ist eindeutig, es wurde sofort von den Kirchenvätern so verstanden und von der Kirche 2000 Jahre lang. Da brauchen wir nicht ein paar homophile Klugscheißer, die einen Wikipedia-Artikel basteln können wie jeder andere auch …
Samstag, 23. Juli 2005 06:49
Lilith: @pelagius
hier noch mehr Informationsmaterial über Homosexualität im Neuen Testament. Ich hoffe, dass dir das weiterhilft…
Freitag, 15. Juli 2005 10:28
Marcel: Römer-Brief
Danke Pelagius für Ihren sehr guten Beitrag.
Freitag, 15. Juli 2005 08:53
Pelagius: Paulus
Keine Frage, daß in Röm 1 mehr steht als das, was sich auf die Homosexualität bezieht. Überhaupt ist Paulus in diesen Fragen sehr zurückhaltend. In Eph 5,3 fordert er (oder wer auch immer nach dem Stand der wissenschaftlichen Exegese vom 15. Juli 2005, 8.45 Uhr, den Epheserbrief verfaßt hat ), Unreines sollte unter den Gläubigen nicht einmal genannt werden. Geschweige denn getan!
Vielleicht ist das der Grund für die feine Zurückhaltung zahlreicher Hirten? Doch es wird schwer sein, sich dafür wirklich auf Paulus zu berufen, der doch von Timotheus verlangt, opportune – importune die Wahrheit zu predigen, zu ermahnen, zu rügen, Zurechtweisungen zu erteilen in aller Geduld und Lehrweisheit, denn es kämen Zeiten, in denen man die gesunde Lehre nicht mehr ertrage, sondern sich nach eigenen Vorstellungen Lehrer beschaffe, etc.
Wer eine Vereinbarkeit von christlichem Glauben, christlicher Sittlichkeit mit homosexueller Lebensführung behaupten wollte, müßte das von der Schrift her und die Verkündigung der Kirche sichtend zeigen. Das wird aber kaum gelingen. Also nimmt man Zuflucht zu wohlfeilen Modellen, die eine Evolution (in Wirklichkeit jedoch eine Revolution) in die christliche Moral einführen, und geht mit der Bibel noch stümperhafter um als die Zeugen Jehovas…
Freitag, 15. Juli 2005 08:00
virOblationis: Röm. 1
Pelagius hat doch völlig korrekt dargestellt, wovon in Röm. 1 die Rede ist:
1, 18 – 25 geht es um die Sündenverfallenheit der Heidenwelt (also der Menschheit – abgesehen von den Juden, deren ebenso große Erlösungsbedürftigkeit in Kap. 2 dargestellt wird); die Menschen haben, obwohl es ihnen kraft ihrer Vernunft möglich sein müßte, Gott nicht als ihren Schöpfer erkannt, sondern Geschöpfliches an seine Stelle gerückt.
1, 26 – 27 wird die Homosexualität als Folge, ja beinahe schon als Strafe der Sünde charakterisiert. – Der Wortlaut ist doch völlig eindeutig! Man könnte allenfalls versuchen, ihn als historisch bedingt hinzustellen, doch bei solchem Vorgehen entzieht sich die gesamte hl. Schrift als Argumentationsgrundlage, da ja alles historisch bedingt sein könnte.
1, 28 – 32 zeigt die praktischen Konsequenzen der Sündenverfallenheit im allgemeinen auf und weist noch einmal auf deren Schuldhaftigkeit hin.
Freitag, 15. Juli 2005 07:17
apex: @ sttn
Lies mal Römer 1 komplett, dann siehst Du das dort viel mehr steht.
Du sagst es!
Mehr steht nicht nur im Römerbrief. In keinem der Bücher – sowohl AT als auch NT – findet man jedoch eine Rechtfertigung für schwule Ideologien, Indolenz der Bischöfe, Freimaurer und Machiavellisten.
Freitag, 15. Juli 2005 04:05
sttn: @Pelagius
Nur Dumm das in Römer 1 um was anderes geht als Du es hier umschreibst. Lies mal Römer 1 komplett, dann siehst Du das dort viel mehr steht.
Donnerstag, 14. Juli 2005 19:40
Pelagius: Nach Röm 1…
… ist die Sünde der gleichgeschlechtlichen Sexualität nicht einfach irgendeine – vielleicht besonders schlimme – unter anderen. Paulus beschreibt sie vielmehr (wie es der Exeget Heinrich Schlier einleuchtend aufgezeigt hat) als ein Zeichen für das Überhandnehmen der Sünde insgesamt.
Die Verbreitung der Homosexualität weist auf eine Art kollektiver Verblendung hin. Das Licht des Glaubens ist erloschen, der Richtwert für Gut und Böse, Heilig und Unheilig zerbrochen.
Es geht gewiß nicht fehl, wer hierfür nicht zuletzt auch das beinahe totale Ausbleiben klarer Wegweisung und Führung vonseiten der Hirten verantwortlich macht. Daß es nicht jeden Bischofs Sache sein muß, sich in die Schar von Straßendemonstranten einzureihen, ist verständlich. Daß aber jeder Bischof von Amts wegen in dieser Sache als authentischer, für die Echtheit seiner Verkündigung bürgen könnender Lehrer und Zeuge aufzutreten hat, daran kann kein Zweifel bestehen.
Man fragt sich, wie das alles einmal verantwortet werden soll. Hilft nur noch der tröstliche Gedanke an die Allerlösung. Aber die ist ebenso wenig mit dem biblischen Befund vereinbar wie die Homosexualität…
Donnerstag, 14. Juli 2005 18:57
apex: @ die Bischöfe und die Homos
Die geeint kämpfende Homo-Ideologie eilt geschlossen von Sieg zu Sieg. Dagegen gibt die katholische Kirche und ihre Bischöfe das Bild eines Reiches, das nach den Worten des Evangeliums in sich gespalten ist.
Bingo! So ist es! – man kann das nie genug und nicht laut genug sagen.
Die Trägheit und das Drohnendasein der Bischöfe schreit schon um Rache in den Himmel.
Statt die Bistümer systematisch von der schwulen Ideologie zu reinigen, diskutieren sie noch darüber, wie man diese Ausschweifung und Heiligkeit der Kirche unter einen Hut bringen könnte.
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