Die geeint kämpfende Homo-Ideologie eilt geschlossen von Sieg zu Sieg. Dagegen gibt die katholische Kirche und ihre Bischöfe das Bild eines Reiches, das nach den Worten des Evangeliums in sich gespalten ist.
(kreuz.net, Madrid) Erneut hat die Wirklichkeit herausgestellt, daß die „Einheit des Episkopats“ ein
Mythos ist. Das erklärte die spanische Homepage ‘El Minuto Digital’.
Die kollegialen Strukturen, die
seit den 50er Jahren in der Kirche produziert wurden, um die Zusammenarbeit und den gegenseitigen Halt
der Bischöfe zu fördern, hätten sich in eine unbewegliche Diktatur von Kommissionen und Subkommissionen
verwandelt.
Abgesehen von dieser erstickenden kommissionierten ‘Einheit’ existiere kein Zusammenhalt
mehr, weder in der Glaubenslehre, noch in der Liturgie oder in der Moral, so ‘El Minuto Digital’ weiter.
Die Großdemonstration vom 18. Juni in Spanien gegen die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats
mit Adoptionsrecht habe das erneut bewiesen.
An der Demonstration nahmen 17 Bischöfe – Weihbischöfe
eingeschlossen – teil. Vom linken Flügel der spanischen Kirche sei kein einziger Bischof anwesend gewesen.
Am spektakulärsten – so ‘El Minuto Digital’ – war die Abwesenheit des Präsidenten der Spanischen Bischofskonferenz,
Mons. Ricardo Blázquez, und des Kardinalerzbischofs von Sevilla Carlos Amigo.
Es gab ganze Kirchenprovinzen,
aus denen kein einziger Bischof auftauchte.
Aus Katalanien, im Nordosten Spaniens, war keiner der zwei
Erzbischöfe und sechs Bischöfe anwesend.
Aus dem Baskenland im Nordwesten des Landes kam von den vier
Bischöfen – drei Diözesanbischöfe und ein Weihbischof – niemand. Die Bischöfe organisierten auch keine
Transportmöglichkeiten für die Gläubigen.
Die Prälaten der Kirchenprovinz von Sevilla, welche sechs
Diözesen und die Kanarischen Inseln umfaßt, glänzten allesamt durch Abwesenheit.
Aus Extremadurien
im Südwesten Spaniens, wo es drei Bistümer gibt, kam ebenfalls kein Bischof.
Kastillien und León umfassen
elf Diözesen. Ein einziger Hirte erschien: der Erzbischof von Burgos.
Aus Galizien im Nordwesten des
Landes, wo es fünf Diözesen gibt, ließ sich ein einziger Bischof blicken.
Die meisten Bischöfe kamen
aus Madrid und Aragón.
Die anwesenden Prälaten waren:
Der Kardinalerzbischof von Madrid Antonio Maria
Rouco Varela sowie der Erzbischof von Toledo und Vizepräsident der Bischofskonferenz, Mons. Antonio Cañizares.
Ferner der Erzbischof von Granada, Mons. Francisco Javier Martínez; der Erzbischof von Burgos, Mons.
Francisco Gil; der Bischof von Tarazona, Demetrio Fernández; der Bischof von Teruel, Mons. José Manuel
Lorca; der Bischof von Huesca, Mons. Jesús Sanz; der Bischof von Mondoñedo, Mons. José Gea; der Bischof
von Segorbe-Castellón, Mons. Juan Antonio Reig; der Bischof von Getafe, Mons. Joaquín López de Andujar
und der Bischof von Alcalá de Henares, Mons. Jesús Esteban.
Außerdem die Weihbischöfe von Madrid
Mons. Fidel Herraez, Mons. César Augusto Franco und Mons. Eugenio Romero sowie die Weihbischöfe von
Toledo, Mons. Carmelo Borobia und Mons. Ángel Rubio sowie der spanische Militärerzbischof Francisco
Pérez.
Ebenfalls anwesend war der Diözesan-Administrator von Jaén, Mons. Rafael Higuero und der Pressesprecher
der Bischofskonferenz, Mons. Juan Antonio Martínez Camino.
Email-Adressen der Empfänger
9 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Ach, lilith … … diese (Wikipedia-)Weise mit den Texten der Heiligen Schrift umzugehen, ist wirklich
inadäquat. Jede beliebige Stelle kann man zerreden, indem man auf die Gattung, den Kontext, die fragliche
Autorschaft und den „eigentlichen“ irgendwie verborgenen Sinn verweist. Ein Fußballspiel kann man auch
nicht verstehen, wenn man die Konstruktion des Stadions kritisiert, die Herkunft der Regeln in Frage stellt
und die Identität der Spieler. Sprich: Ob Paulus in seinen Ansichten deckungsgleich mit griechischen
Philosophen war, spielt für die Frage seiner Autorität keine Rolle. Oder gilt aus der Bibel nur das,
was nicht auch woanders steht? Das is doch Blödsinn! Kein Mensch weiß, woher Paulus das hatte. Und es
ist auch egal. Die sittliche Linienführung vom Alten zum Neuen Testament ist eindeutig, es wurde sofort
von den Kirchenvätern so verstanden und von der Kirche 2000 Jahre lang. Da brauchen wir nicht ein paar
homophile Klugscheißer, die einen Wikipedia-Artikel basteln können wie jeder andere auch …
@pelagius hier noch mehr Informationsmaterial über Homosexualität im Neuen Testament de.wikipedia.org/…t_im_Neuen_Testament.
Ich hoffe, dass dir das weiterhilft…
Paulus Keine Frage, daß in Röm 1 mehr steht als das, was sich auf die Homosexualität bezieht. Überhaupt
ist Paulus in diesen Fragen sehr zurückhaltend. In Eph 5,3 fordert er (oder wer auch immer nach dem Stand
der wissenschaftlichen Exegese vom 15. Juli 2005, 8.45 Uhr, den Epheserbrief verfaßt hat ), Unreines
sollte unter den Gläubigen nicht einmal genannt werden. Geschweige denn getan! Vielleicht ist das der
Grund für die feine Zurückhaltung zahlreicher Hirten? Doch es wird schwer sein, sich dafür wirklich
auf Paulus zu berufen, der doch von Timotheus verlangt, opportune – importune die Wahrheit zu predigen,
zu ermahnen, zu rügen, Zurechtweisungen zu erteilen in aller Geduld und Lehrweisheit, denn es kämen
Zeiten, in denen man die gesunde Lehre nicht mehr ertrage, sondern sich nach eigenen Vorstellungen Lehrer
beschaffe, etc. Wer eine Vereinbarkeit von christlichem Glauben, christlicher Sittlichkeit mit homosexueller
Lebensführung behaupten wollte, müßte das von der Schrift her und die Verkündigung der Kirche sichtend
zeigen. Das wird aber kaum gelingen. Also nimmt man Zuflucht zu wohlfeilen Modellen, die eine Evolution
(in Wirklichkeit jedoch eine Revolution) in die christliche Moral einführen, und geht mit der Bibel noch
stümperhafter um als die Zeugen Jehovas…
Röm. 1 Pelagius hat doch völlig korrekt dargestellt, wovon in Röm. 1 die Rede ist: 1, 18 – 25 geht
es um die Sündenverfallenheit der Heidenwelt (also der Menschheit – abgesehen von den Juden, deren ebenso
große Erlösungsbedürftigkeit in Kap. 2 dargestellt wird); die Menschen haben, obwohl es ihnen kraft
ihrer Vernunft möglich sein müßte, Gott nicht als ihren Schöpfer erkannt, sondern Geschöpfliches
an seine Stelle gerückt. 1, 26 – 27 wird die Homosexualität als Folge, ja beinahe schon als Strafe der
Sünde charakterisiert. – Der Wortlaut ist doch völlig eindeutig! Man könnte allenfalls versuchen, ihn
als historisch bedingt hinzustellen, doch bei solchem Vorgehen entzieht sich die gesamte hl. Schrift als
Argumentationsgrundlage, da ja alles historisch bedingt sein könnte. 1, 28 – 32 zeigt die praktischen
Konsequenzen der Sündenverfallenheit im allgemeinen auf und weist noch einmal auf deren Schuldhaftigkeit
hin.
@ sttn Lies mal Römer 1 komplett, dann siehst Du das dort viel mehr steht. Du sagst es! Mehr steht nicht
nur im Römerbrief. In keinem der Bücher – sowohl AT als auch NT – findet man jedoch eine Rechtfertigung
für schwule Ideologien, Indolenz der Bischöfe, Freimaurer und Machiavellisten.
Nach Röm 1… … ist die Sünde der gleichgeschlechtlichen Sexualität nicht einfach irgendeine – vielleicht
besonders schlimme – unter anderen. Paulus beschreibt sie vielmehr (wie es der Exeget Heinrich Schlier
einleuchtend aufgezeigt hat) als ein Zeichen für das Überhandnehmen der Sünde insgesamt. Die Verbreitung
der Homosexualität weist auf eine Art kollektiver Verblendung hin. Das Licht des Glaubens ist erloschen,
der Richtwert für Gut und Böse, Heilig und Unheilig zerbrochen. Es geht gewiß nicht fehl, wer hierfür
nicht zuletzt auch das beinahe totale Ausbleiben klarer Wegweisung und Führung vonseiten der Hirten verantwortlich
macht. Daß es nicht jeden Bischofs Sache sein muß, sich in die Schar von Straßendemonstranten einzureihen,
ist verständlich. Daß aber jeder Bischof von Amts wegen in dieser Sache als authentischer, für die
Echtheit seiner Verkündigung bürgen könnender Lehrer und Zeuge aufzutreten hat, daran kann kein Zweifel
bestehen. Man fragt sich, wie das alles einmal verantwortet werden soll. Hilft nur noch der tröstliche
Gedanke an die Allerlösung. Aber die ist ebenso wenig mit dem biblischen Befund vereinbar wie die Homosexualität…
@ die Bischöfe und die Homos Die geeint kämpfende Homo-Ideologie eilt geschlossen von Sieg zu Sieg.
Dagegen gibt die katholische Kirche und ihre Bischöfe das Bild eines Reiches, das nach den Worten des
Evangeliums in sich gespalten ist. Bingo! So ist es! – man kann das nie genug und nicht laut genug sagen.
Die Trägheit und das Drohnendasein der Bischöfe schreit schon um Rache in den Himmel. Statt die Bistümer
systematisch von der schwulen Ideologie zu reinigen, diskutieren sie noch darüber, wie man diese Ausschweifung
und Heiligkeit der Kirche unter einen Hut bringen könnte.