St. Pölten
Fauler Frieden
Kaum im Amt rehabilitierte der gegenwärtige Bischof von St. Pölten den streitbaren Benediktiner Udo Fischer, der in der Diözese eine Pfarrei leitet. Das sollte eine Geste der Versöhnung sein. Doch der Pater führt auch den neuen Bischof an der Nase herum.
(kreuz.net, St. Pölten) Jahrelang hat Pater Udo Fischer OSB erfolgreich gegen den ehemaligen Bischof von St. Pölten, Mons. Kurt Krenn, gekämpft.

Sein Kampforgan ist das von ihm seit Jahren herausgegebene Wochenblatt ‘Ja – die neue Kirchenzeitung’.

Der Konventuale des Stiftes Göttweig, der in Paudorf in der Diözese St. Pölten eine Pfarrei führt, trotzte sogar seiner eigenen Absetzung. Mons. Krenn zog den Kürzeren.

Die niederösterreichische Benediktinerabtei Göttweig befindet sich südlich der Donau rund 20 Kilometer nördlich von St. Pölten.

Pater Fischer hat sich nicht nur gegen den Diözesanbischof eingeschossen. Jahrelang betätigte er sich auch als Kämpfer gegen Papst Johannes Paul II. und die Kirche.

Das Blatt wendete sich erst, als in St. Pölten der neue Opus-Dei-Bischof eingesetzt wurde. Sehr schnell kehrte zwischen dem Benediktiner und der Diözese Friede und Freude ein.

Bischof Küng rehabilitierte den Rebellen.

„Bischof Küng und ich haben uns darauf geeinigt, daß keiner von uns beiden irgendwelche Bedingungen stellen wird“, kommentierte Pater Udo damals den Friedensschluß.

Jetzt bekommt Bischof Küng dafür die Rechnung präsentiert.

Denn im Impressum der von Pater Fischer als Chefredakteur herausgegebenen Wochenzeitschrift ‘Ja – die neue Kirchenzeitung’, scheint im vierköpfigen Redaktionsteam unter anderem die selbsternannte Priesterin und Bischöfin Christine Mayr-Lumetzberger auf.

Frau Mayr-Lumetzberger ist eine öffentlich abgefallene Katholikin.

Sie schloß sich einem obskuren argentinischen Privatmann an, der seine eigene Sekte führt. Von ihm ließ sich Frau Mayr-Lumetzberger zuerst zur ‘Priesterin’ und anschließend zur ‘Bischöfin’ ordinieren.

Dadurch zog sich Frau Mayr-Lumetzberger die Tatstrafe der Exkommunikation zu.

Diese Exkommunikation wurde am 5. August 2002 durch ein Dekret, das durch Joseph Kardinal Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation unterzeichnet wurde, rechtskräftig festgestellt.

Bischof Küng hatte Pater Udo im vergangenen März mit der Begründung rehabilitiert, daß – so heißt es wörtlich im entsprechenden Dekret – ein „Neuanfang“ notwendig sei.

Daraus ist offenbar nichts geworden. Der Bischof wird handeln müssen.
      
75 Lesermeinungen
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#77   Maurice Corvisier   19:16:36 | Samstag, 21. Juli 2007
Lieber Herr Bastian, Sie meinen: „An der Kraft dieses Sakramentes ist daher nicht zu rütteln auch
wenn der damalige Kardinal Ratzinger dies anders sah.“
Nach katholischer Lehre ist das ein Irrtum. Selbst wenn der Papst und das gesamte Kardinalskollegium stundenlang vor sich in heihen würden: es geschähe nichts. Nichts.
Eine Priesterweihe von Frauen ist ganz einfach unmöglich, auch wenn schismatische und häretische Gruppierungen das anders sehen.
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#76   Wolfgang Bastian   12:41:18 | Samstag, 21. Juli 2007
Frauenordination
So ist es!
Pr. Wolfgang Bastian
Orthodxe Katholische Gemeinde Lauterbach/Bregana
….orthodoxkatholisch.de.tl
Samstag, 23. Juli 2005 04:51Lilith:
Frauenordination Frau Christine Mayr-Lumetzberger wurde von einem katholischen Bischof zur Priesterin und später auch zur Bischöfin geweiht. An der Kraft dieses Sakramentes ist daher nicht zu rütteln auch wenn der damalige Kardinal Ratzinger dies anders sah.
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#75   Dr. Otterbeck   22:53:07 | Sonntag, 24. Juli 2005
Hartgott
hält es hier, trotz Freigang, noch ein bisschen länger aus als manches „Weichei“.
Aber tatsächlich, die Frau kann die Worte über Brot und Kelch nicht gültig sprechen und deshalb auch nicht die Absolution. Die Kirche weiß seit 20 Jahrhunderten, dass es nicht geht; und wegen des inneren Zusammenhangs des Weihesakraments gibts auch keinen Diakonat der Frau. Die „Machtfrage“ (Gleichberechtigung) muss auf der Ebene des allg. Priestertums gesucht werden (an das allein auch die prot. Ordination anknüpft, ohne die radikale Gleichheit der Taufgnade genügend ernst zu nehmen).
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#74   Benedikt   12:24:31 | Samstag, 23. Juli 2005
@ janet
Da hat Turk recht. Besorgt dir ein Exemplar des CIC: „Die Weihe erhält nur der gültig getaufte Mann“. Egal also, ob der Bischof Fr. Lumetzberger die Hände aufgelegt hat, die Weihe war ungültig, da sie das Sakrament nach göttlichem Recht nicht empfangen konnte
Sakramente können entgegen deiner Meinung nämlich ohne weiteres ungültig sein:
Die Eucharistie ist ungültig, wenn der Zelebrant entweder nicht geweiht war, oder nicht die rechte Intention hatte
Die Taufe bzw. Firmung ist ungültig, wenn der Empfänger iese Sakramente bereits erhalten hat
Die Ehe ist zB ungültig, wenn sie ein Partner nicht aus freie Stücke einging
usw.
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#73   turk   11:56:01 | Samstag, 23. Juli 2005
Weihe der Frau immer ungültig
Nun ja, Janet1983, das würde sich Frau Mayr-Lumetzberger wünschen. Aber da Jesus Christus das Weihesakrament auf die Frau bezogen nicht eingesetzt hat, entbehrt jeder sakramental gemeinte Weiheakt gegenüber der Frau der Gültigkeit. Es geht hier also nicht um eine Privatmeinung, sondern um die dogmatisch nicht veränderliche Praxis und Lehre der Kirche. Übrigens meine ich mich zu erinnern, daß Frau Mayr-Lumetzberger in dieser Sendung www.internetpfarre.de/…arbara_karlich-8.htm als Diskutantin zugegen war.
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#72   Lilith   04:51:07 | Samstag, 23. Juli 2005
Frauenordination
Frau Christine Mayr-Lumetzberger wurde von einem katholischen Bischof zur Priesterin und später auch zur Bischöfin geweiht. An der Kraft dieses Sakramentes ist daher nicht zu rütteln auch wenn der damalige Kardinal Ratzinger dies anders sah.
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#71   turk   21:35:16 | Freitag, 22. Juli 2005
Sachlich bleiben
Tja, muntu, Du scheinst zu vergessen, daß Bischof Küng der zuständige Diözesanbischof ist und Ermahnungen erteilen kann, wie sie der „13.“ offenbar ausgeplaudert hat. Mit Deiner Entgleisung aber gegenüber Bischof Küng in Deinem letzten Posting hast Du Dich disqualifiziert. Das ist keine Meinung mehr, sondern miese Hetze. Der Neubeginn in St. Pölten trägt das Datum 8. Oktober 2004, und alle sind aufgerufen, vertrauensvoll mitzuarbeiten. Muntus Posting ist der letzte Hinweis, daß es keine Argumente gegen und keine Alternativen zu Bischofs Küngs Konsolidierungskurs gibt.
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#70   Gotthard   21:29:04 | Freitag, 22. Juli 2005
Wo sind wir hier?
Spielt sich diese Diskussion eigentlich im Freigangsbereich einer Psychiatrie ab?
Das ist ja nicht mehr zum aushalten …
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#69   muntu   20:48:15 | Freitag, 22. Juli 2005
Alltagssprache
Ich kann dazu nur sagen, dass Dr. Küng sich mit „dieser Materie“ sehr gut auskennen muss. Ich möchte nicht wissen welche Alltagssprache im Palais herrscht… oder vielleicht ist er eifersüchtig, sollte einer von den beiden eine Beziehung anfangen und er leer ausgehen muss…das sollen bischöfliche Dekrete sein???
Ich frage mich, wieso die Pfarren von Küchl, die er seit jahrzehnte leitet nicht aufmerksam wurden, dass er eine homosexuelle Sprache spricht…
Turk, du solltest lieber am Boden bleiben und mal deine Zitate ruhen lassen und hier deine Meinung kundgeben. Man braucht den 13. gar nicht zu abonnieren, da du alles zitierst.
Es wäre schön hier zu diskutieren, aber dauernd mit pseudodekrete und Zitate zu kommen ist einfach nicht in.
Dr. Küng wird ein hoher Preis für sein glaubwürdiger Neubeginn zahlen müssen. Vielleicht deshalb dass er in der Öffentlichkeit dauernd einschläft…der Herr gibt denseinen im Schlaf…ABER alles zur rechten Zeit
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#68   turk   18:28:00 | Freitag, 22. Juli 2005
Künstliche Widersprüche – wahr ist: Küng war bisher milde
Muntu, Du sagst etwas Interessantes und gleichzeitig Falsches: „… da er auf die gleichen Personen vertraut, die seinem Vorgänger jahrelang hintergangen haben und schlussendlich zum Fall gebracht haben.“ Nein, genau diesen Fehler begeht eben Bischof Küng nicht. Aber wahrscheinlich meinst Du andere Personen … von dem hier von manchen Diskutant(en) als seriös (!) angesehenen „13.“ erfuhren wir über angeblich „fürchterliche Dekrete und Ermahnungen“ Bischof Küngs: „Es gibt eine Unmenge Dekrete und Verwarnungen Küngs, die zum Teil ihren Weg sogar in die Öffentlichkeit gefunden haben.“ (Na sowas, wer hat die wohl hinausgegeben?) Und dann kommt das Eigentor schlechthin: die ehemaligen Regenten wurden also laut „13.“ offenbar ermahnt, ihre „kirchlichen Amtshandlungen nicht durch Unklugheit in
den Dienst homosexueller Beziehungen zu stellen.“ Mehr noch, spricht die Ermahnung an die beiden Priester angeblich klar aus, „keine homoerotisch wirkenden Dinge beziehungsweise ein zweideutig unkluges Verhalten gegenüber anderen Männern zuzulassen“ oder gar „eine homosexuelle Beziehung fortzuführen oder
zu beginnen oder keine homosexuellen Lokale zu besuchen“. Die laut „13.“ offenbar so Ermahnten sollten auch eine gewählte Alltagssprache pflegen, und die gewählte Alltagssprache sollte auch immer von der Liebe zum Nächsten getragen sein. Wenn das nicht Gründe genug sind, die aufzeigen, daß alle bisherigen Maßnahmen Küngs wirklich milde waren. Vor allem gibt es bisher keine Strafmaßnahmen.
[fett]Neuerlich: B…
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#67   muntu   16:38:54 | Freitag, 22. Juli 2005
@ turk
das Bischof Krenn auf Wunsch des Papstes seinen Rücktritt eingereicht hat, zeigt seine eigentliche Größe, nämlich das zu tun was der Papst von ihm verlangte. Dr. Küng kann das leider von sich selber nicht behaupten. Anstatt objektiv die Lage zu beurteilen trifft er Maßnahmen die an Schuldsprüche. Menschen einer Zwangstherapie (oops eine freiwillige) zu verordnen ist meiner Meinung nach ein Urteil. Prozesse nicht anzuerkennen oder gar ein kirchlicher Prozess nicht zu zulassen deutet daraufhin, dass die Ergebnisse schon vorher feststehen, nämlich die Herren Küchl und Rothe sind schuldig. Daher braucht man keine Untersuchungen, da Dr. Küng den „Kennerblick“ hat. Die Situation nach der „abgeschlossenen“ Visitation ist noch immer erschreckend. Die Härte dieses Hirten weist Züge eines Menschen auf, der nach Hilfe schreit. Vielleicht kann er selber nichts dafür. Der schismatische Klerus von St. Pölten hat ihn unter ihrer Obhut. Wenn er nicht nach ihrer Musik tanzt bekommt er die Peitsche zu spüren. Als Opus Dei Anhänger sicher gewohnt aber diese Peitschenhiebe sind contraproduktiv. Dr. Küng tut mir persönlich leid, da er auf die gleichen Personen vertraut, die seinem Vorgänger jahrelang hintergangen haben und schlussendlich zum Fall gebracht haben. Regenten alla Leichtfried und Reitzinger werden die Alumni sicher auf die Linie des Opus Dei bringen…
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#66   turk   16:00:27 | Freitag, 22. Juli 2005
Nur der Heilige Stuhl beurteilt eine Visitation: daher war alles ordnungsgemäß
Tja, muntu, ob eine Visitation ordnungsgemäß gelaufen ist oder nicht, beurteilt ausschließlich der Heilige Stuhl. Da wir nichts anderes vernommen haben und sogar der Päpstliche Visitator wohl aufgrund seiner exemplarisch vorbildhaften Ermittlungsarbeit der neue Diözesanbischof von St. Pölten wurde, ist genau davon auszugehen. Es gibt ja auch keinen einzigen Hinweis darauf, was nicht ordnungsgemäß gelaufen wäre. Bis heute hat niemand nur irgendeine Aussendung oder Maßnahme des Visitators von der Sache her kritisieren können. Auch ist es absurd, die Bitte des Papstes an Kurt Krenn nicht zu akzeptieren. Ein Jahr später plötzlich diesen allgemeinen Berurteilungskonsens nicht zur Kenntnis zu nehmen, entbirgt eine Realitätsferne von muntu & Co.
Vielleicht kann uns ja muntu über diesen „großen neuen Skandal in der Hochschule“ erzählen, den niemand vertuscht hat. Und Herr Justus kann uns ja die von ihm „liebevoll“ benannten „Modernisten“ aufzählen. Nur das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die die Glaubwürdigkeit der Kirche in Österreich stärkende Visitation ist seit 8. Oktober 2004 abgeschlossen. Und auf was ich besonders verweisen möchte, ist ein wichtiger Kommentar von Dr. Pytlik gegen die homosexuelle Unterwanderung des Klerus www.internetpfarre.de/blog/item/40/. Denn was hier in der Diskussion von einem muntu & Justus & Co. abgeht, sind Sachargumente. Ihnen fällt immer nur das Herumhauen auf „Modernisten“ und „Feinden“ ein. Besonders blöd-herzig ist aber das hilflose Einreden eines „schlechten Gewissens“. D…
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#65   muntu   14:45:48 | Freitag, 22. Juli 2005
@ turk
du tust mir eigentlich leid. Man würde glauben du wärst Dr. Küng höchstpersönlich. Hast du keine eigene Meinung?? Nur nachzuplaudern ist kein Beweis für Legitimität. Anscheinend leidest du an Gewissenkonflikten.
Gegen die Visitation ist nichts einzuwenig, wäre sie ordnungsgemäß gelaufen. Dr. Küng hat mittlerweile selber gemerkt mit welchen Haufen er es jetzt in St. Pölten zu tun hat. Vielleicht versucht er deshalb das neue Skandal in der Hochschule zu vertuschen. Die Keule winkt ihm schon langsam zu…
Nachdem er zugegeben hat, dass er von diesem neuen Skandal seit Dezember weiss, würde ich ihm raten das zu tun, was er seinem Vorgäger selber geraten hat. Zum Wohle der Diözese und der Gläubigen abzudanken. Er ist anscheinend nicht fähig zuzugeben, dass er jetzt selber Fehler macht…
Bin gespannt, was noch alles auffliegen wird, was unter seiner Amtszeit in St. Pölten noch alles vertuscht wurde…
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#64   Justus   10:31:44 | Freitag, 22. Juli 2005
Vertuschungsstrategie
Bischof Küngs Vertuschungsstrategie ist doch längst gescheitert. In St. Pölten reiht sich seit seiner Amtsübernahme ein Skandal an den anderen. Die Visitation ist desavouiert. Die Modernisten regieren ungeniert. „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“, sporicht der Herr!
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#63   turk   23:41:56 | Donnerstag, 21. Juli 2005
muntu, so viel Übertreibung vewendest: das glaubt wirklich niemand
Nicht Fasching war Visitator, sondern Küng. Und dieser hat jedem und jeder die Gesprächsmöglichkeit gegeben. Da müßtest Du schon Namen und Fakten nennen, um Deine Behauptung zu stützen. Nuja, muntu, Dein Irrtum ist, daß ich turk kein „Unrechtsberater“ war oder bin oder sein werde. Wer solche Worte im Mund führt wie Du („Vernichtungskampagne und diabolische Kräfte“), muß auch die Beweise bringen. Wer derart übertrieben formuliert, kann nicht nahe an der Sache sein.
Tja, muntu, Du kannst noch so oft im Stile des „13.“ wiederholen, daß irgendwelche noch nicht bekannten „wirklichen“ Geschichten kursieren oder „Rache“ und „Karriere“ im Vordergrund gestanden wären (für wen bitte und für was bitte – Du nennst wiederum keinen einzigen Beweis), aber der Apostolische Visitator hat alles in der Öffentlichkeit gesagt, was nötig war. Diesen Dingen hat niemand widersprochen, weil jeder genau gewußt hat, daß es auf einer Ermittlungsfülle basiert, die sonst niemand hat. Wer einem Päpstlichen Visitator und dem Papst selbst mißtraut, nur weil Bischof Kurt Krenn seinen Rücktritt einreichte, ist wirklich blind auf einem Auge.
Es gibt keinen Zweifel: Bischof Küng ging es nur um die Faktenlage in der Diözese St. Pölten und sonst um gar nichts. Alles andere sind Lügen, die vom visitationsauslösenden Skandal im Priesterseminar St. Pölten hinterhältig ablenken wollten und wollen.
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#61   turk   17:29:04 | Donnerstag, 21. Juli 2005
Jaja, die „Hintermänner“, wirklich lieb zu lesen diese hilflosen Vermutungen
Staatliche Prozesse sind immer nur sekundäres Hilfsmittel, die zu vermeiden sind, wenn es dem Ansehen der Kirche schadet ambrosius.patched.de/logbuch.htm. Vor allem sollte man bessere Karten haben und nicht hineindichten, was ein staatlicher Prozeß nicht kann. Es geht dort praktisch nur um eine Privatsphäre, auf die sich ein Priester nicht wirklich zurückziehen kann. Es gibt z. B. sicher kein „priesterliches Recht auf Homosexualität in Privatsphäre“. Und dies alles nur irgendwie zu vergleichen mit dem damaligen Kasperltheater, ein paar Bischöfe gleichzeitig als „Homos“ zu bezeichnen, zeigt von historischer und rechtlicher Unbelegtheit. Es ist unsittlich, mit staatlichen Prozessen eine Kampagne gegen eine einwandfreie Visitation zu führen, abgesehen davon, daß diejenigen, die das wirklich glauben, im Vorgestern leben und von niemandem mehr wirklich ernstgenommen werden außer von den Krennberufsfanatikern rund um den „13.“
Na, muntu, betest Du weiter eifrig die Unlogik des „13.“ nach. Noch immer haben weder Du noch der „13.“ nur irgendein Indiz für eine Intrige geliefert. Was hier nämlich ganz entschieden übersehen wird: wenn z. B. der frühere Weihbischof Fasching seine Meinung über den Zustand in St. Pölten nach bestem Wissen und Gewissen nach Rom gemeldet hätte, was soll daran eine Intrige sein? Dies wäre nichts anderes als sein Recht und im Falle des Falles sogar seine Verpflichtung, um das Schlimmste zu verhindern. Was hätte denn bitte Dr. Fasching noch für Karriere machen wollen – allein an dieser These …
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#60   muntu   17:05:43 | Donnerstag, 21. Juli 2005
@ turk
Rabiega ist ein kleines Mäuschen in dieser Intrige. Die Hintermänner kann ich dir genau sagen, Fasching, Schrittwieser, Leichtfried, Knittel, Pytlik. Jene konnten sich keine Karriere in St. Pölten erhoffen. Bischof Krenn wusste, dass hinter seinem Rücken Dossiers nach Rom gingen. Rabiega wurde mit den besten Zeugnisse von Schrittwieser ausgestattet, obwohl man von seiner Neigung wusste… Bischof Krenn machte den Fehler, seine Gegner durch Güte zu überzeugen. Aber den Teufel kann man nicht überzeugen. Diese Intrige läuft schon seit Jahren. Man hatte aber nicht genug in der Hand um Krenn vom Thron zu stürzen. Das kleine Seminar kam für jene Männer zum richtigen Zeitpunkt.
Dr. Küng wird die Peitsche von jene auf die er jetzt vertraut auch noch zu spüren bekommen. Auch er von als Homo bezeichnet vor 10Jahren. Damals setzte er alles in Bewegung um sein Gesicht zu wahren. Prozesse wurden geführt. Bei Rothe & Küchl will er Prozessergebnisse nicht anerkennen??? – merkwürdig
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#59   Laurentius2   15:19:42 | Donnerstag, 21. Juli 2005
@ turk
armer Berufsberater …
Mensch, geh in Dich und tu etwas wirklich mutiges für uns und die ganze Kirche !
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#58   turk   14:27:17 | Donnerstag, 21. Juli 2005
Kein einziger Beweis für eine Intrige, das ist schon dürftig
Es ist schon lächerlich, sich nur ständig auf einen Namen wie Rabiega stützen zu wollen. Schon daran erkennt man, welche Informationen z. B. dem „13.“ einfache fehlen. Niemand läßt einen Rabiega hochleben, das ist lächerlich. Dies war bestenfalls der Fall, als er unter den ehemaligen Regenten eben Seminarpräfekt war.
Klar ist, daß der Druck gegenüber Rabiega, der ausgeübt wurde, nicht entkräftet wurde, wenn er auch nicht strafrechtlich relevant ist. Ohne Druck hat Rabiega immer stabil gesagt, was er z. B. bei der „Weihnachtskußfeier“ ganz konkret gesehen hat. In der www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ress… konnte man schon am 28. Juni nachlesen, daß Walter Nemec, Leiter der Staatsanwaltschaft St. Pölten, nicht gedichtet, sondern ausgesagt hat, daß in den Fällen Rothe und Küchl „die Druckausübung nicht widerlegt“ wurde, diese aber in „keiner strafrechtlich qualifizierten Form erfolgt“ sei. Damit ist Rabiegas Glaubwürdigkeit gegeben, und die unter dem unwiderlegten Druck zustandegekommenen Unterschriften sind hinfällig. Es zählt also das, was Rabiega z. B. vor der Presserichterin in Anwesenheit der ehem. Regenten stabil und belastend aussagte (Homoküss und Homoringe).
Was von gleichlautenden Erklärungen zu halten ist, angesichts des nicht widerlegten Druckes, kann sich jeder selbst zusammenreimen.
Das Intrigenmärchen muß natürlich am Leben erhalten werden, damit man die visitationsauslösenden Momente verdrängen kann: suchtartige Poronographie, aktive…
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#57   muntu   13:50:18 | Donnerstag, 21. Juli 2005
@ turk
Rabiega hat seine Thesen und Aussagen x mal zurückgenommen und wieder getätigt. Natürlich müssen die, die das Skandal nützen Rabiega hochleben lassen, damit man etwas in der Hand hat gegen den Bischof Krenn und seine damaligen Regenten.
Man gibt halt an, dass Rabgiega genötigt wurde. Der Staatsanwalt legte die Anzeige zurück, da keine strafrechtliche Nötigung vorliegt. Alles andere kannst du dazu dichten. Aber eines vergisst man. Bei der Hausdurchsuchung hat man einiges bei Rabiega auch gefunden… Rabiega wurde außerdem von Schrittwieser in das Seminar aufgenommen und er absolvierte das Propädeutikum in Horn freiwilig.
Dass es in St. Pöltner eine Intrige war bin ich mich sicher. Das es Probleme im Seminar gegeben hat, kann schon sein. Opfer von missbrauchten Alumnen habe ich bis heute nicht gehört. Anscheinend haben viele Seminaristen eine Erklärung für ihre Regenten abgegeben. Vielleicht erfindst du und andere Gründe wieso. Bischof Krenn musste weg, egal wie hoch die Kosten. Gewonnen haben natürlich die Gegner. Vor Gott aber sicherlich nicht. Er kennt die wahre Geschichte dieser Intrige und lieber turk kann ihn eines Tages vielleicht besser belehren.
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#56   turk   00:13:10 | Donnerstag, 21. Juli 2005
Muntus „Schein“-Verdrehungen sind gut erkennbar
Nochmals, auch wenn Du absichtlich nicht differenzieren willst: von einem Drängen Leichtfrieds kann keine Rede sein. Geistliche Begleitung beinhaltet wohl Ratschläge, aber keinen Druck, der z. B. – unwiderlegt – auf Rabiega per vorgefertigter „Erklärung“ Ende Juni ausgeübt worden ist, auch wenn dieser in Österreich keine strafrechtliche Relevanz hatte.
Nuja muntu, der Wortfetzen „schein“ kommt aber etwas häufig in Deiner letzten Nachricht vor. Deine sicheren Quellen sind leider nicht gegeben, denn dann würdest Du anders schreiben. Scheinen ist nicht wissen. Was Du vergißt ist, daß kein Bischof verpflichtet ist, an Einzelpriester gerichtete Schreiben auch öffentlich zu machen. Es war z. B. der „13.“, der ungeschickterweise eine Ermahnung des Bischofs abdruckte, die sonst nie an die Öffentlichkeit gegangen wäre. Das heißt also, so wie wir nicht wissen, warum die Prinzessin X wieder kirchlich heiraten kann, so wenig wissen wir über die den Betroffenen sicherlich mitgeteilten und klar vermittelten Gründe für diese und jene absolut legitime Maßnahme Bescheid. Sehr wohl aber hat Bischof Küng z. B. auf Prälat Küchls letzte öffentliche Aussendung klar und transparent reagiert, so wie es immer sein Stil ist: „[kursiv]Hauptanlass für die Änderung der ursprünglichen Absicht, Propst Küchl am 1. Juli in die Seelsorge als Pfarrer in Eisgarn und Eggern wieder zurückkehren zu lassen, waren die wiederholten Äußerungen des Propstes, die den Eindruck hinterließen, dass jede Einsicht fehlt und die Gefahr einer erneuten Sc…
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#55   muntu   23:33:48 | Mittwoch, 20. Juli 2005
@ turk
komisch wie selbstsicher du scheinst. aber der scheint trügt. du scheinst angeblich in Gewissenskonflikte gestürzt zu sein. ein regierender Bischof darf seine Kleriker seine „pasorale Maßnahmen“ verpeitschen wenn er keine Gründe angibt. Gründe für ein forensisches Gutachten gibt er keine an, nur zum Wohle der Diözese und der Gläubigen. Zum Wohle seiner selbst sollte er nach Feldkirch zurückkehren und die Kirche um Vergebung bitten. Ein unglaubwürdiges Neubeginn in st. Pölten hats nirgendswo gegeben. Meine These habe ich aus sicheren Quellen und nicht vom 13. mein lieber. Es ist traurig dass du glaubst alles zu wissen. Rabiega hat selber bei der Staatsanwaltschaft bezeugt, dass Leichtfried ihn gedrängt habe Aussagen zu tätigen. Vielleicht sollte gegen ihn eine Nötigungsklage eingereicht werden…
turk, du willst einfach nicht wahrhaben, was wirklich geschehen ist. Realitätsverlust kann ich nur sagen. Ein psychologisches Gutachten würde Dr. Küng raten…freiwillig natürlich…
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#54   turk   22:38:22 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Träume sind Schäume: Bischof Küng aber regiert seine Diözese
Muntu, muntu, haben Sie eigentlich gewußt, daß ein regierender Diözesanbischof in jeder ihm anvertrauten Diözese auch wirklich regieren kann und pastorale Maßnahmen setzen kann, ohne irgendeine Kongregation einschalten zu müssen? Und, muntu, da müssen Sie aber jetzt viele Beweise liefern für Ihre Unterstellungen. Aber im Irrglauben an Ihre Thesen lebt es sich gut, denn so hält die absurde Dolchstoßlegende ein wenig besser. Warum sollte Regens Dr. Leichtfried einen Seminaristen zu Aussagen gedrungen haben? Das ist doch Unsinn. Eine vorgefertigte (!) Erklärung bekam Rabiega jedoch von ganz anderen Herren vorgelegt, und wie Sie wissen, war ein Druck auf Rabiega gegeben, der zwar in Österreich nicht strafrechtlich relevant war, aber seine Unterschrift und die ganze „Erklärung“ als wertlos ansehen lassen muß. Da in diese vorgefertigte Erklärung auch die „Homothese“ eingebaut wurde, ist es ungerecht, von einer er-drückten Erklärung auf einen „bekennenden Homo“ zu schließen. Und das Recht auf eine behördliche Begleitperson ist unabhängig davon, ob der darum Bittende selbst dieses oder jenes angestellt hätte oder jenes Bekenntnis hätte, von dem Sie dauernd ausgehen wollen.
Weiters spricht jeder für sich selbst. Jeder und jede, der/die wollte, konnte beim Visitator vorsprechen, das ist allgemein bekannt. Sie werden doch nicht im Ernst annehmen, daß es nur einen Herrn namens Rabeiga gab, der etwas ausgesagt hätte. Immer dann, wenn Benachteiligte oder unter Druck gesetzte Personen das …
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#53   muntu   21:29:11 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Verteidigungsreden
Als Unrechtsberater des damaligen Visitators konnte pytlik natürlich Küng Infos von Rabiega liefern. Als Vertrauensperson von Rabiega, der bekennender Homo ist, hat er sicherlich das zuhören bekommen, was wiederum seine geistlichen Begleiter verordnet haben. Dass Rabiega vom neuen Regens Leichtfried gedrungen wurde gewisse Aussagen zu tätigen liegt steht fest. Ich frage mich, wie kann der „Rechtsberater“ einen bekennenden Homo zur Polizei begleiten, bei dem eine Menge von Homopornos bei der Hausdurchsuchung im Seminar gefunden wurde? Wie passt das zusammen??
Turk wird natürlich alles bestreiten und die Visitation als abgeschlossen abstempeln. Von Rom ist längst durchgesickert, dass der Visitator einwenig übers Ziel geschossen hat, indem er zu Maßnahmen griff, die ihm nicht zukommen. Im Falle „pastoraler Maßnahmen“ hätte er die Kleruskongregation einschalten müssen. Oops, das hat er vergessen. Stattdessen fordert man Propst Küchl sich einer forensischen Untersuchung zu unterziehen, bei einem Arzt, der der Materie kennt. Welche Materie wurde nicht gesagt…Küchl hat angeblich gebeten, dass Rom die Sache beurteilt, da Dr. Küng von seinem glaubwürdigen Neubeginn einwenig benommen ist…Gewisse Schönheitsfehler sind Dr. Küng unterlaufen. Ein hoher kirchlicher Würdenträger hat vor kurzem gesagt, dass Küng in Feldkirch hätte bleiben sollen. Wie kann einer die Diözese wechseln wenn er selber mit seiner eigenen nicht zurechtkommt?
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#52   Konrad   19:54:30 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Argumente?
das Geschwätz von turk, dem anscheinend bischöflich beauftragten und dafür wohl eigens freigestellten Visitations- und Krenn-Rücktritt-Apologeten für konservative Kreise, geht echt auf die Nerven. Wenn es Leichen im Keller gibt, dann ist der Neuanfang in St. Pölten nimmer gesegnet!
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#50   turk   18:31:09 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Gehen Ihnen die Argumente jetzt ganz aus?
Gehen Ihnen die Argumente jetzt ganz aus? Glauben Sie denn wirklich, daß das Nachbeten der einseitigen Informationen des „13.“ irgendjemanden beeindruckt? Das sind doch fragwürdige Allerweltsinformationen, für die der Begriff „Aufdeckung“ wirklich nicht paßt. Und Argumente sind das auch keine. Mir und allen anderen ist es doch völlig egal, wer diesen Presseprozeß beobachtet oder nicht. Aber nur auf den „13.“ zu hören, das ist wirklich zu wenig. Und genau das zeigt dieser Prozeßbeobachter ambrosius.patched.de/logbuch.htm, schließlich ist das Ganze ja öffentlich. Am lustigsten aber wieder die Karrierelüge: als ob Dr. Pytlik jemals diesbezüglich etwas von Bischof Krenn gewollt hätte. Auch durch Wiederholung werden Falschinformationen nicht richtig.
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#49   Laurentius2   18:04:14 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Faschismuskeule
Im vorletzten posting schwingt turk nun sogar die Faschismuskeule von wegen 1945 u.s.w., weil ihm bundesdeutsche Forumsteilnehmer nicht passen. Muß ich einen Österreichernachweis liefern, Herr Doktor ? Mein Vater ist einer ! Reicht das oder muß ich bis 1600 gehen ? Wenn das Thema nicht so traurig wäre, könnte man sich über diese hilflosen Lächerlichkeiten des bischöflichen Beraters stundenlang amüsieren …
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#48   Innozenz   17:10:51 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Schwindel
Sie sollten die Leserschaft von kreuz.net nicht für dumm verkaufen, Herr Turk: Bei der von Ihnen als Prozessbeobachter angeführten Person handelt es sich – wie „Der 13.“ schon vor Monaten aufgedeckt hat – um niemand anderen als einen gewissen Herrn Eberhard Wagner, dessen Homepage mit der Ihren verknüpft und von Ihnen wärmstens empfohlen wird. Wagner hat – genau wie Sie – unter Bischof Krenn nicht die erwartete Karriere gemacht. Alles leicht durchschaubar. Sie drehen sich im Kreis. Und schwindelig ist Ihnen offenbar schon lange…
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#47   turk   16:42:52 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Beruhigen Sie sich doch ein wenig, Herr Innozenz
Beruhigen Sie sich doch ein wenig, Herr Innozenz, das ist nicht gesund, wie Sich da aufregen. Ihre Worte „Usurpator“ und „modernistischer Schmusekurs“ zeigen vor allem eines: Sie sind weit von der Sachlage entfernt. Im schlimmsten Fall aber ist bei Ihnen eine erste Spur von Realitätsverlust eingetreten. Glauben Sie denn im Ernst, daß dieses ganze Gesülze an Diskussion über längst erledigte unstandesgemäße Verhaltensweisen noch irgendjemanden vom Ofen hervorlockt? Diese ganze Diskussion hier dient doch nur der guten Unterhaltung. Nebstbei ist es natürlich nötig, Fakten einzuwerfen, damit klar wird, welchen Mythen u. a. Sie nachzujagen scheinen. Beruhigung würde auch anderen gut tun. Es ist nicht möglich, eine abgeschlossene Visitation wieder aufzumachen mit Hilfe von nicht-kirchlichen Prozessen, die nach einem Beobachter ambrosius.patched.de/logbuch.htmsogar unter folgendem zu leiden scheint: „Zum einen weil Homosexualität in Österreich kein Gegenstand eines Beweisverfahrens sein darf. Was normal [sic!] ist, muß nicht bewiesen werden. Man darf also nicht beweisen, was behauptet wurde. Damit wird das ganze Verfahren eigentlich zur Farce, und so läuft es auch ab. Zum anderen weil ein Zeuge nach dem anderen sich auf Verschwiegenheit beruft. Auch an diesem Tag. Die Richterin bemerkt es einmal sarkastisch.“
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#46   Innozenz   16:15:58 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Kleines Grüppchen
Mir scheint, das kleinere Grüppchen ist jenes, das noch immer von der Aufrichtigkeit des St. Pöltener Usurpators und seinem modernistischen Schmusekurs überzeugt ist. Das Grüppchen umfasst exakt eine Person: Dr. Pytlik!
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#45   turk   16:11:42 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Bischof Küng regiert mit Geduld und Liebe, Gott sei Dank
Die unwiderrufenen und unwiderlegten Stellungnahmen des Apostolischen Visitators in der Öffentlichkeit über den Fall St. Pölten sind der Maßstab kirchlichen Wertens. Nur noch ein kleines Grüppchen Uneinsichtiger will nach einem ganzen Jahr diese vom Visitator genannten Fakten nicht wahrhaben. Nuja, man kann auch die Augen schließen. Aber wen interessiert dies eigentlich noch?
Gott sei Dank regiert Bischof Küng mit Geduld und Fairneß, von Spannungen ist da nichts zu sehen. „Uneinsichtigen“-Zusendungen à la „13.“ und ähnliches haben keine diözesane Relevanz. St. Pölten liegt übrigens in Österreich und nicht in Deutschland. Seit 1945 ist Österreich unabhängig. Noch lustiger ist es daher, von bundesdeutschen kreuz.net-Diskutanten lesen zu dürfen, daß der ORF „zunehmend thematisiert“. Diese Meldung ist doch untergegangen, die PRESSE hatte schon früher berichtet und dabei auch die Hintergründe aufgezeigt, daß der Anzeigende seine Glaubwürdigkeit nicht verloren hat. Walter Nemec, der Leiter der Staatsanwaltschaft St. Pölten stellte nämlich fest, daß in den Fällen Rothe und Küchl „die Druckausübung nicht widerlegt“ wurde, diese sei aber in „keiner strafrechtlich qualifizierten Form erfolgt“. Somit lag Bischof Küng mit seinen pastoralen Maßnahmen schon bisher ganz offensichtlich goldrichtig.
Viele Rücktrittsgründe listete Bischof Küng in einem Standardinterview auf, nachdem Bischof Krenn absurderweise behauptet hatte, nicht einmal der Visitator wüßte, warum er, Krenn, zurücktreten mü…
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#44   Justus   14:49:55 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Selbstrechtfertigungshysterie
Turk kann es nicht lassen, sich in seiner Selbstrechtfertigungshysterie als (Un-)Rechtsberater des Apostolischen Visitators immer wieder auf die Aussagen desselben zurückzuziehen. Das ist nicht nur unfair, das ist schlichtweg dumm. Genannte Aussagen sind soviel wert wie die scheinbar entlastenden Aussage eines Mitangeklagten vor Gericht.
Wenn Bischof Küng die gleichen Maßstäbe an sich selbst anlegen würde, die angeblich den Rücktritt von Bischof Krenn nötig gemacht haben (z. B. Spannungen innerhalb der Diözese), hätte er selbst längst zurücktreten müssen.
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#43   Laurentius2   14:33:11 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Turk wird offensichtlich nervös …
… weil u.a. die ORF die durch die gründliche juristische Untersuchung im Nötigungsverfahren erwiesene Unschuld der beiden Regenten zunehmend thematisiert.
Damit sind seine und Küngs Tage gezählt. Ich wünsche ihm von Herzen innere Einsicht statt verzweifelter Rechtfertigungslitaneien !
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#42   Konrad   11:25:26 | Mittwoch, 20. Juli 2005
@ Turk
(beziehungsweise seinen Sekretär, hoffentlich nicht in einer hs-Seilschaft!). So als 9 „Gründe“hat es der Visitator Bischof Küng nie aufgelistet, im Gegensatz zum richtenden und über alles angeblich Bescheid wissenden Turk hat er sich um Fairness gegenüber Bischof Krenn bemüht.
Regens und Subregens sind zurückgetreten, Krenn hat selbst sogar das Seminar geschlossen (wenn man den Berichten glauben darf), warum musste dann der Visitator ihn noch absetzen und ihm nachfolgen? (Woran der Visitator selbst bestimmt unschuldig ist)
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#41   turk   10:52:15 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Die Gründe für den Rücktritt Bischofs Krenn sind kein Richten, sondern öffentliche Aussagen des Päp…
Schön, daß jetzt doch noch die Möglichkeit ist, die vom Apostolischen Visitator genannten Gründe für den Rücktritt Bischof Krenns unabgewackt zu posten:
1. (12. August 2004) „Im Priesterseminar der Diözese St. Pölten wurde in den letzten Jahren zu wenig auf die erforderlichen Auswahlkriterien geachtet.“
2. (12. August 2004) „Leider hat es auch schwerwiegende Fehlentwicklungen gegeben: dies wurde spätestens durch die pornographischen Bilder deutlich, die von einigen Seminaristen geradezu ?suchtartig? aus dem Internet geladen wurden.“
3. (12. August 2004) „Sehr schmerzhaft war es für mich festzustellen, daß sich aktive homophile Beziehungen www.internetpfarre.de/blog/item/40/ gebildet haben.“ (9. Oktober 2004) „Ohne Zweifel. Ich glaube, das (der Sex-Skandal, Anm.) hat letztlich den Ausschlag gegeben.“
4. (9. Oktober 2004) „Ich glaube, es waren gesundheitliche Fragen, wobei er (Krenn, Anm.) betont, er ist ganz gesund. Ganz gesund ist er wirklich nicht.“
5. (9. Oktober 2004) In der Diözese habe es „große Spannungen und Feindbild-Denken“ gegeben.
6. (9. Oktober 2004) Es sei auch das Problem entstanden, daß Bischof Krenn „bestimmten Personen, die er schon im Widerstand eingesetzt hat, total vertraute und es einfach auch nicht wahrhaben wollte, was da geschehen ist“.
7. (9. Oktober 2004) Es habe dann auch Stellungnahmen von Bischof Krenn gegeben, „die er abgegeben hat zu Dingen, wo man sagen muß, das ist bedauerlich, da müssen wir uns entschuldigen, daß das passiert ist. Das darf nicht passieren. Wenn so was passiert, muß man se…
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#40   Innozenz   10:11:11 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Schlechtes Gewissen
Konrad, Du hast die Sache auf den Punkt gebracht: Turk hat ganz offensichtlich ein schlechtes Gewissen. Und das Zurecht! Mir ist ein aufrechter Progressist immer noch lieber als ein karrieregeiler Pseudokonservativer wie Turk, der Homos und Modernisten verteidigt.
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#39   Konrad   09:14:54 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Sachliche Richtigstellung?
Turk meint er liefere „sachliche Richtigstellung“. Aber er richtet am laufenden Band einen verdienten Bischof, obwohl es heisst (von Kardinal Schönborn immer emphatisch betont): „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Bischof Krenn hatte seine Eigenheiten und sicher auch Fehler, aber die Art, wie sich turk zu seinem Richter aufspielt ist widerlich. Wir werden noch sehen, wie nötig sein Einspruch gegen den anpasserischen mainstream war.
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#38   turk   00:16:20 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Sachliche Richtigstellung ist immer gut
Deine Sorgen sind unbegründet, Konrad. Du sollttest Dich eher fragen, warum bestimmte Dolchstoßlegenden-Grüppchen ständig in kreuz.net Artikelchen zu lancieren versuchen. An sich könnten einem diese minoritär vertretenen mythenhaften Legenden, die hier von manchen mit Berufung auf zweifelhaft einseitige Organe ausgestreut werden, egal sein. Aber ich denke, es ist gut, wenn sachliche Richtigstellungen erfolgen, damit sich der Leser ein besseres Urteil bilden kann. Hier noch die bisher immer abgezwackten Gründe, die der Apostolische Visitator für den Rücktritt Bischof Krenns nannte:
1. (12. August 2004) „Im Priesterseminar der Diözese St. Pölten wurde in den letzten Jahren zu wenig auf die erforderlichen Auswahlkriterien geachtet.“
2. (12. August 2004) „Leider hat es auch schwerwiegende Fehlentwicklungen gegeben: dies wurde spätestens durch die pornographischen Bilder deutlich, die von einigen Seminaristen geradezu ‘suchtartig’ aus dem Internet geladen wurden.“
3. (12. August 2004) „Sehr schmerzhaft war es für mich festzustellen, daß sich aktive homophile Beziehungen gebildet haben.“ (9. Oktober 2004) „Ohne Zweifel. Ich glaube, das (der Sex-Skandal, Anm.) hat letztlich den Ausschlag gegeben.“
4. (9. Oktober 2004) „Ich glaube, es waren gesundheitliche Fragen, wobei er (Krenn, Anm.) betont, er ist ganz gesund. Ganz gesund ist er wirklich nicht.“
5. (9. Oktober 2004) In der Diözese habe es „große Spannungen und Feindbild-Denken“ gegeben.
6. (9. Oktober 2004) Es sei auch das Problem entstande…
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#37   Konrad   00:04:31 | Mittwoch, 20. Juli 2005
nochmals @ turk
du musst ein wahnsinnig schlechtes Gewissen in der Angelegenheit haben, dass du so viel rechtfertigend herumredest!!
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#36   turk   23:53:58 | Dienstag, 19. Juli 2005
Ruderkurs für muntu und Lesekurs für Innozenz
Nuja, muntu, jetzt bist Du aber ins Schleudern gekommen. Ist eben doch nicht gut, sich nur auf hetzerisch formulierte Seiten des „13.“ zu verlassen und darauf basierend lügenhafte Vorwürfe zu formulieren. Tatsache ist, daß Hochschule und Seminar juridisch getrennte Einheiten sind, und um das geht es. Was nach dieser Zeit mit dem Berührungsspielkurs geschah, müßte mit genauen Daten überprüft werden. Leider ist ja dann das Seminar quasi vom Regen in die Traufe gefallen, mußte ja dann der Apostolische Visitator anläßlich der Schließung des Seminars durch Bischof Krenn „aktive homophile Beziehungen“ und suchtartiges Konsumieren von Pornographie feststellen. Männer und Frauen mit Hausverstand lassen sich durch Ablenkungskampagnen sicher nicht einreden, daß es die visitationsauslösenden Ereignisse nicht gab. Aber gut, Geschichtsverdreher und Dolchstoßlegendenerzähler gab es immer schon, das ist normal. Bleibend sind aber die Wahrheit des Geschehenen und die persönliche Umkehr des einzelnen. Hier noch die abgezwackten anderen Gründe, die den Heiligen Vater wohl zur Rücktrittsbitte an Bischof Krenn bewogen haben, wie der Apostolische Visitator öffentlich festgestellt hat:
6. (9. Oktober 2004) Es sei auch das Problem entstanden, daß Bischof Krenn „bestimmten Personen, die er schon im Widerstand eingesetzt hat, total vertraute und es einfach auch nicht wahrhaben wollte, was da geschehen ist“.
7. (9. Oktober 2004) [fett]Es habe dann auch Stellungnahmen von Bischof Krenn gegeben, „die er abgegeben …
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#35   muntu   20:01:54 | Dienstag, 19. Juli 2005
@ turk
Na Hr. turk, du hast dich aber gut informiert!!
1. die Hochschule befindet sich im Priesterseminar
2. diese Psycho Frau wurde dann doch entlassen, nachdem Schrittwieser entlassen wurde. Propst Küchl setzte durch, dass sie verschwindet.
3. Nachdem sie arbeitslos war holte sie Schrittwieser nach Horn ins Propädeutikum. Dort trieb/treibt sie ihr Unwesen mit den Propädeutikern.
4. die Wahrheit ist manchmal peinlich, wenn man versucht alles zu verwässern Herr
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#34   turk   18:10:11 | Dienstag, 19. Juli 2005
Korrekturen zum „13.“-Gerede von muntu
Tja, muntu, wenigstens kann man aufgrund Ihrer Angaben die weiteren Fehlinformationen korrigieren. Ich habe mich soeben kundig gemacht:
1. Der Militärbischof wollte für ein begrenztes Studienjahr, daß seine Neupriester auch Zivilpfarreien kennenlernten. Das heißt, es war der an der Hochschule (nicht im Seminar) stattgefundene Pastorallehrgang von vornherein auf ein Jahr beschränkt.
2. Da also Pytlik nie in St. Pölten inkardiniert war, erhoffte er sich auch von Bischof Krenn nichts. Dies schon deshalb nicht, weil Krenn sichtlich Ablehnung gegenüber dem überlieferten Meßritus signalisierte. Gott sei Dank ist jetzt mit Paps Benedikt XVI. hier mehr Klarheit pro Tradition.
3. Wenn „Probleme“ angesprochen sind, so darf darauf verwiesen werden, daß Pytlik als bereits zum Priester Geweihter bestimmte Kurselemente des Pastorallehrganges mit 100%iger Opposition versah: so verweigerte er die von einer eingeteilten Psychologin vorgesehenen Blinden-Berührungsspiele zwischen den Teilnehmern. Als Pytlik dies dem Bischof meldete, geschah nichts. So viel zum tollen, schon damals traurigen Managment von Bischof Krenn. Im Berührungskurs verblieben aber interessanterweise andere Herren. Dies wäre aber dem „13.“ so peinlich, daß er es nicht bringt. Tja, die Wahrheit ist manchmal schmerzhaft.
4. Wenn Bischof Krenn von „Karrieristen“ nichts hält, warum ist ihm dann das passiert, was Bischof Küng als einen Grund seines Rücktrittes nannte? Nämlich: (9. Oktober 2004) Es sei auch das Problem entstanden, [fett]daß…
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#33   Innozenz   17:45:13 | Dienstag, 19. Juli 2005
Eigenlob stinkt
Widerlich, wie turk sich selbst lobt, einfach nur widerlich.
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#32   muntu   16:57:35 | Dienstag, 19. Juli 2005
@ turk
Auf Bitte des Militärbischofs hat Bischof Krenn Pytlik in sein Pastoralkurs im St. Pöltner Seminar aufgenommen. Schon damals soller Probleme mit ihm gegeben haben während des Kurses. – aber das ist hier nicht die Hauptsache.
Pytlik erhoffte sich Karriere beim großen Bischof Krenn. Wer Bischof Krenn kennt, hält er von solchen Priestern nichts. Ich habe auch nie behauptet pytlik sei in St. Pölten inkardiniert…
Gegen eine päpstliche Visitation ist nicht einzuwenden. Wenn aber die Visitation benützt wird um einen Bischof Krenn abzusageln, dann geht das zu weit. Küng hat versucht seine Aufgabe als Visitator gerecht zu werden. Leider ist er selber unter die Räder gekommen, wenn er glaubte mit Klerikern zusammenzuarbeiten, die nur eines im Sinne hatten – Krenn und sein gefolge muss weg.
Küng hat sich selber sein Grab gegraben und wird nicht lange brauchen bis er „leider“ selber hineinfällt…
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#31   turk   14:56:09 | Dienstag, 19. Juli 2005
Wenn Argumente gegen eine Päpstliche Visitation fehlen, greift X und Y zur Lüge, wie nett
An muntus Beitrag erkennt man nun so eindeutig, wie die Lüge bei manchen Diskutanten überhand nimmt. Entweder redet muntu nur vom Hörensagen, oder sie lügt bewußt. So weit mir bekannt, hat Dr. Pytlik in Wien und Rom studiert. Weiters wurde Dr. Pytlik nicht von Bischof Krenn geweiht, sondern hat er sich diesbezüglich gegen die Diözese St. Pölten entschieden. Geweiht hat ihn dann der Militärbischof. Pytlik war also nie in St. Pölten inkardiniert. Und während seines pastoralen Jahres als Priester, als er in zwei Pfarreien der Diözese St. Pölten als Kaplan tätig war, hat er in allen Predigten immer Bischof Krenn gegen Angriffe in Schutz genommen.
Die größte Lüge von muntu ist aber, daß Pytlik von Krenn etwas wollte oder es irgendwo um Rache gegangen] sein könnte. Tja, so entstehen Phantasiegebilde. Und daß man den offenbar eigenen Neid abschiebt auf Priester, die man also nicht einmal kennt, ist bezeichnend, aber angesichts der hilflosen Kampagne des „13.“ und mancher Diskutanten hier sehr verständlich. Wer wie die Gegner der von Papst Johannes Paul II. gewollten Visitation keine Argumente mehr hat, haut einfach auf einen gewissenhaften Arbeiter wie Dr. Pytlik. Die Visitation war die große Chance für Bischof Krenn. Sie ist seit 8. Oktober 2004 zu Ende. Und hier noch die abgezwackten weiteren Gründe für die Bitte des Papstes, die der Visitator öffentlich nannte:
(9. Oktober 2004) [fett]Es sei auch das Problem entstanden, daß Bischof Krenn „bestimmten Personen, die er schon im Widerstand eingesetzt hat, …
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#30   Innozenz   14:44:05 | Dienstag, 19. Juli 2005
Glaubwürdig?
Immer wieder beruft sich Turk auf die Glaubwürdigkeit Bischof Küng. Bischof Küng hast erst jüngst selbst zugegeben, wiederholt gelogen zu haben: Erst hatte Prälat Küchl behauptet, Bischof Küng verlange von ihm eine mehrwöchige Psychotherapie. Küng dementierte heftig. Jetzt musste er es doch zugeben. Dann behauptete Küchl, von Küng zu einer gerichtspsychiatrischen Begutachtung gezwungen worden zu sein. Küng dementierte heftig. Jetzt musste er es doch zugeben. Und wenn Küng in der gleichen Presseaussendung behauptet, die genannten Maßnahmen seien freiwillig gewesen, zugleich aber deren Nichtbefolgen mit schwersten beruflichen Nachteilen für Küchl verknüpft, stellt er seine Verlogenheit nur um so deutlicher unter Beweis!
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#29   muntu   13:27:19 | Dienstag, 19. Juli 2005
Dr. Pytlik
Pytlik selber hat Bischof Krenn vieles zu verdanken. Bischof Krenn war derjenige der ihn in St. Polten studieren lies. Bischof Krenn war derjenige der Pytlik eine Chance geben wollte. Nachdem aber Pytlik nichts das bekam was er wollte stellte er sich gegen Bischof Krenn. Genauso wie mach andere die Krenn aufgekommen hat. Der selbsternannte Monsignore Knittel ist auch so einer. Merkwurdig, Knittel – Pytlik – Lochner sind alle Freunde…
Der klerikale Neid spielt wahrscheinlich eine grosse Rolle bei diese Herren, die nichts geworden sind in der Kirche.
Als Rechtsberater und Vertrauensperson von Rabiega konnte Pytlik sich bei Bischof Krenn raechen…
Die Visitation ist lange nicht zuende. Einiges wird noch zum Vorschein kommen.
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#28   Konrad   13:03:49 | Dienstag, 19. Juli 2005
@ turk
wer immer Sie sind oder sein wollen, ob mit oder ohne „Lächeln“ bei der Anrede, Ihnen sollte angesichts der klerikalen Heuchelei in St. Pölten das Lachen bald vergehen! Da wurden zwei Fotos, die man auch anders – ganz unschuldig eben als „Bubendummheit“ – interpretieren kann, und ein zwielichtiger Regens benutzt, um den Bischof Krenn abzuschießen. In einer Visitation muss es um Objektivität gehen und um Gerechtigkeit, um das in dubio pro reo (das manche Anhänger Krenns in der Situation der Attacke vielleicht übertrieben haben). Deshalb sollte der Visitationsbericht in seinen Ergebnissen (ohne Nennung von Drittpersonen) öffentlich gemacht werden. Aber das hat man schon bei der Visitation Götteweigs wegen Kard Groer vermieden. Also, turk, sehen wir mal wie Dein Held Küng sich weiter mit Pater Udo zusammentut. Vielleicht wirbt er ihn noch für seinen Verein „Opus Dei“.
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#27   turk   12:11:00 | Dienstag, 19. Juli 2005
Gefühl ist das eine – Fakten sind das andere, und die hat der Visitator genannt
Lächeln muß ich über die Anrede.
Bischöfe müssen sich dann von unerleuchteten „Verehrern“ distanzieren, wenn diese ihnen massiv schaden, wie es besonders im Fall von Bischof Krenn in den letzten Monaten seiner Regierungszeit offensichtlich geschehen ist. Dadurch wurde der „Bubendummheiten“-Effekt noch kontraproduktiv verstärkt. Aber es scheint so zu sein, daß hier ein paar Diskutanten, wenn sie nicht mehr oder weniger von einer einzigen oder ganz wenigen Personen gesteuert werden, dies nicht einsehen können und wollen.
Was Jack eigenartig vorkommt, ist ihre persönliche Gefühlslage. Die sei ihr unbenommen. Die Fakten aber sprechen eine andere Sprache. Erstens ist nicht bekannt, wie viele Rechtsberater Bischof Küng hatte und zweitens ist nicht bekannt, in wie vielen Fällen Dr. Pytlik sein über Jahre angebotenes Service als behördlicher Begleitperson angeboten hat.
Niemand anderer als Bischof Küng hat besonders in jener Zeit, in der der Rücktritt von Bischof Krenn verlangt wurde, das gute Verhältnis zu ihm betont und seine Dankbarkeit für früher oft getätigte Klarheit in der katholischen Lehre geäußert. Warum sollte Dr. Pytlik dies anders sehen? Dies ist reine Unterstellung.
Hier noch die abgezwackte Fortsetzung der Rücktrittsgründe, die der Visitator nannte:
4. (9. Oktober 2004) „Ich glaube, es waren gesundheitliche Fragen, wobei er (Krenn, Anm.) betont, er ist ganz gesund. Ganz gesund ist er wirklich nicht.“
5. (9. Oktober 2004) In der Diözese habe es „große Spannungen und Feindbild-Denken“ gegeben…
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#26   Konrad   12:00:01 | Dienstag, 19. Juli 2005
Sehr geehrter Herr turk!
Die „Superbischofsideologie“ war bei Krenn falsch, warum aber war sie bei Kardinal König richtig? Was können Krenn und König dafür, wenn sie unerleuchtete Verehrer haben? Es ist offensichtlich, dass mit Hilfe des Staatsekretariates die gesundheitliche Schwäche des Hl. Vaters brutal ausgenutzt wurde – genau wie bei der Kardinalserhebung von Karl Lehmann im Januar 2001.
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#25   turk   11:51:43 | Dienstag, 19. Juli 2005
Vergleichsfrage ist unsinnig – Superbischofsideologie war und ist falsch
Es ist nicht möglich, Mißstände anderer Orte anzuführen, um Mißstände an einem visitierten Ort zu entschuldigen. In der damaligen Situation weltweit kompromittierender zweideutger Bilder hat eben der Papst so entschieden. Männer und Frauen mit Hausverstand haben das absolut angemessen und normal empfunden. Es gibt viele andere Mittel, um Ärgerniss zu beheben, nicht nur eine Visitation. Wer die Katholizität daran mißt, ob man mit Bischof Krenn Freude hatte oder nicht, hat sich verlaufen. In seinem Kommentar www.internetpfarre.de/blog/item/30/ zur Frage „(Was) kann aus dem Fall St. Pölten gelernt werden?“ schreibt der hier oft zitierte Dr. Pytlik völlig richtig: Es hat sich als grundlegend falsch herausgestellt, in einen einzigen Bischof praktisch eine Art „universale kirchenpolitische Hoffnung“ zu setzen. Es ist falsch, schon zu Lebzeiten einen Bischof so zu glorifizieren, daß sachliche Kritik an seiner Amtsführung von fanatischer Seite praktisch als Abfall vom Glauben mißdeutet wird. All diese falsche Glorifizierung zu Lebzeiten und eine dem dienende „Hofberichterstattung“ führen im Endeffekt sogar dazu, daß derart geleitete einfache gläubige Männer und Frauen aus der Bahn geworfen werden könnten, wenn es plötzlich den glorifizierten Bischof als einsamen „Superbischof“ nicht mehr gibt. Hier gilt es, größere Nüchternheit an den Tag zu legen, hier gilt es – egal wann und wo – eine Art „Bischofsideologie“ erst gar nicht aufkommen zu lassen. Der katholische Glaube und seine Inhalte dürfen nicht zu einer Ideologie verkomme…
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#24   Jack   10:51:41 | Dienstag, 19. Juli 2005
Leider kann …
… niemand überzeugend begründen, was in St. Pölten so anders war und warum hier visitiert wurde und anderswo nicht. Die Rolle von Dr. Pytlik bei dieser Visitation ist bei nüchterner Betrachtung mehr als eigenartig. Einerseits der Rechtsberater des Visitators, andererseits Vertrauensperson von Rabiega und Verfasser von „objektiven“ Kommentaren. Wenn Sie, turk, hier leichthin von „Tränengeschichten“ schreiben, zeugt das von unchristlicher Gleichgültigkeit der Person von Altbischof Krenn gegenüber. Aber auch für Sie scheint er das zu sein, was er für viele andere war: ein Dorn im Auge und ein Ärgernis, das es galt loszuwerden. Ich wiederhole mich: Dankbarkeit ist nicht jedermanns Stärke!
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#23   Innozenz   10:12:33 | Dienstag, 19. Juli 2005
Mag. Lochner
Ich musste nur ein einziges Telefonat mit einem mir bekannten Kircheninsider in Österreich führen um herauszufinden, dass der von Turk als Gewährsmann angeführte Mag. Siegfried Lochner ein enger Freund von Dr. Pytlik ist. Woher mag er wohl seine Informationen haben? Ist Mag. Lochner vielleicht der Taufpate oder Kegelbruder von Homo-Kronzeuge Rabiega?
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#22   Laurentius2   08:34:55 | Dienstag, 19. Juli 2005
Abgesehen von der Unschuld der weltweit Verleumdeten …
… von der auch ein Inquisitor für Arme grundsätzlich ausgehen muß, solange er sich katholisch nennen will –
– Warum muß Kardinal Lehmann nicht zurücktreten, wenn in seiner Verantwortung für die Mainzer katholische Jugend vom Ordinariat aus „Sexspiele“ angeboten wurden, die NICHTS mehr mit der kath. Lehre gemeinsam haben ? Was noch weit schwerer wiegt als die Moral ist die Reinheit des Glaubens: Sagte er nicht zu Küng I., dem deutschen Chefgäretiker, der sogar die Gottheit Christi in Frage stellte, „Lieber Hans, wir haben mehr gemeinsam als uns trennt ?“
– Warum mußte Bischof Spital nicht zurücktreten, der „Puppenspieler“, der von den Finanzverbrechen seines Caritas-Managers angeblich nie etwas gewußt haben will, obwohl er regelmäßig mit ihm zu Abend aß ? Bischof Krenn hat mit Rabiega sicher nicht so ein inniges Verhältnis gehabt, aber da geht es ja auch um Sex und nicht die Verschleuderung sauer verdienter Kirchensteuern. Das wiegt natürlich für aufs 6. Gebot versessene Bußgürtelträger nicht so schwer …
– Noch mehr Beispiele gefällig ?
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#21   MilesChristi   07:54:15 | Dienstag, 19. Juli 2005
@ Turk
Ich wiederhole, die Zustände in vielen anderen Diözesen waren viel gravierender als das, was du in Bezug auf St. Pölten sagst. Die zuständigen Bischöfe wurden nicht zum Rücktritt aufgefordert. Zahlreiche sind Kardinäle geworden. Einer ist der neue Präfekt der Glaubenskongregation geworden.
Es sind 2 Maßstäbe angewandt worden !! Oder ist es in Ordnung, daß ein Bischof „seinen“ (?) Priestern und Laien erlaubt, mit der Hlg. Messe, auch in der protestantisierten Form des Novus Ordo, alles zu tun, was sie wollen ?
Warum werden die bekannten homossexuellen Bischöfe nicht zum Rücktritt aufgefordert ?
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#20   turk   07:29:47 | Dienstag, 19. Juli 2005
Visitation setzte neue vorbildhafte Maßstäbe
Richtig, die Apostolische Visitation in Pölten hat zweifellos historische Maßstäbe gesetzt. Denn es war wohl einzigartig, daß ein Visitator erstmals transparent regelmäßig Pressekonferenzen gab und Presseaussendungen zu verschiedenen Einzelfragen aussendete. Damit setzte die Kirche weltweit ein Signal, daß es in Hinkunft rascher zu Untersuchungen im Fall kirchlichen Amtsmißbrauches in welche Richtung auch immer kommen sollte.
Ich halte es für nicht möglich, Vergleiche direkt anzustellen, da man jede Diözese bereisen und schauen müßte, ob der jeweilige Bischof amtsfähig ist. Solange der Heilige Stuhl aber einen Bischof im Amt beläßt, muß im Zweifel die Amtsfähigkeit angenommen werden. Angesichts der genannten Gründe für die Rücktrittsbitte des Papstes an Kurt Krenn ist es unvernünftig, vom „Wegschaffen“ zu sprechen. Der Apostolische Visitator nannte insgesamt und öffentlich diese Gründe www.internetpfarre.de/blog/item/36/:
1. (12. August 2004) ?Im Priesterseminar der Diözese St. Pölten wurde in den letzten Jahren zu wenig auf die erforderlichen Auswahlkriterien geachtet.?
2. (12. August 2004) ?Leider hat es auch schwerwiegende Fehlentwicklungen gegeben: dies wurde spätestens durch die pornographischen Bilder deutlich, die von einigen Seminaristen geradezu ?suchtartig? aus dem Internet geladen wurden.?
3. (12. August 2004) ?Sehr schmerzhaft war es für mich festzustellen, daß sich aktive homophile Beziehungen gebildet haben.? (9. Oktober 2004) ?Ohne Zweifel. Ich glaube, das (der Sex-Skandal, Anm.) hat letztlich den Ausschlag gegeben.?
4. (9. Oktober 2004) ?Ich…
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#19   MilesChristi   07:19:08 | Dienstag, 19. Juli 2005
@ Turk
Aber gerade die beschriebenen Zustände, wenn sie zutreffen, waren gang ung gäbe in vielen Seminaren UND in vielen Diözesen, und es gab noch viel Schlimmere (Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen), und eine Reaktion gab es NUR, wenn die Opfer zur Presse bzw. vor Gericht gegangen sind.
Auf der anderen Seite haben wir SEminare und Theologie-Fakultäten wo die jungen Männer einen besonderen Schutz brauchen um ihren Glauben nichdt zu verlieren – auch sie sind bzw. sollten die Kleriker von morgen sein, und da WURDE nicht eingegriffen!
In Linz und sonstwo wachsen Generationen mit etwas auf, das mit „katholisch“ nichts mehr gemeinsam hat, und da wird NICHT eingegriffen.
Ich habe den Artikel gelesen von Dr. Pytlik und die Argumente, warum St. Pölten so anders sein soll, haben mich leider nicht überzeugt, und ich werde den Eindruck nicht los, daß man doch einfach Bischof Krenn auf alle Fälle „wegschaffen“ wollte.
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#18   turk   00:15:43 | Dienstag, 19. Juli 2005
Absurde Dolchstoßlegende(n)
Tja, was die himmelschreiende Sünde(n) im Fall St. Pölten war(en), scheint nicht für alle Diskutanten klar. Knapp vor der Apostolischen Visitation formulierte der weit über die Grenzen Österreichs in traditionell-katholischen Kreisen hoch angesehene Wiener Neustädter Dompfarrer Mag. Siegfried Lochner in der Wochenschrift Zur Zeit: Empörend aber ist es, wenn, wie man es in den letzten Jahren ja leider gewohnt wurde, auch dieser Zusammenbruch noch schöngeredet werden soll. Aus homosexuellen Zungenküssen werden Weihnachtsküsse, aus perversen Griffen im Genitalbereich dumme Bubenstreiche. Sind das die Hirten von morgen, die das Fußvolk der coolen Kirche des dritten Jahrtausends beglücken werden (…) muß gesagt werden, die eigentliche Schande der Sankt Pöltener Vorfälle besteht darin, Perversionen nicht mehr als himmelschreiende Sünden zu benennen, sondern als Kavaliersdelikte und Bubenstreiche zu verharmlosen und damit einen ganzen Berufsstand in Geiselhaft zu nehmen, um karrieresüchtige Täter aus der Schußlinie zu ziehen (…) Es ist höchste Zeit, den Rückweg aus der Sackgasse anzutreten.
Wie man immer dazu stehen mag, es wird klar, wie einige Priester damals gefühlt haben. Wie war es möglich, solche Photographien derart kontraproduktiv zu „verteidigen“? Pseudodogmen, daß die Krankheit des Dieners Gottes Johannes Paul II. ausgenützt wurde, ändern nichts an der Absurdität der Krenn-Dolchstoßlegende. Jetzt im nachhinein mitreißende Tränengeschichten zu erzählen und alles dauernd dem gewissenhaf…
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#17   muntu   22:48:35 | Montag, 18. Juli 2005
faule Früchte
Faule Früchte wird es immer geben.
Das St. Pöltner Seminar war wie jedes andere Seminar. Wo Menschen sind, sind auch schwächen. Dass es Probleme im Seminar gegeben hat, bestreitet keiner. Aber dass man die Probleme nützte um einen Bischof zu stürzen ist eine zum himmelschreiende Sünde. Wie aus engen Kreisen des Altbischofs zu erfahren war, wurde ihm das Dekret vom Apostolischen Diktator zur Unterschrift vorgelegt. Bischof Krenn unterschrieb das Dekret unter Tränen! Bischof Krenn unterschrieb damit sein Todesdekret!
Es ist eine langgeplante Intrige, nur eines war nicht geplant – die Probleme im Seminar. Diese hätten auch ohne Apostolischen Diktator gelöst werden können. Es gab und gibt Probleme in anderen Seminaren und Klöstern genauso, die ohne Diktator auskommen.
Dass Bischof Krenn von vielen in Rom denunziert wurde ist ja bekannt. Dass man die Krankheit des damaligen Papstes ausnützte war auch bekannt. Der Papst war immer auf der Seite von Bischof Krenn.
Aber eines Tages werden manche Herren vor dem ewigen Richter stehen, den wahren Visitator und ihre Zungen werden sich lösen und sie werden nur die Wahrheit sagen. Denn nur die Wahrheit macht frei! Und der ewige richter wird über sie richten!!
Dr. Küng spielt mit Feuer und er wird langsam den Gift der Modernisten in St. Pölten trinken müssen…
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#16   turk   19:06:58 | Montag, 18. Juli 2005
Göttweig ist exemt
Für Göttweig ist der Heilige Stuhl zuständig. Im Falle des Falles könnte man um eine erneute Apostolische Visitation des Benediktinerstiftes bitten, wie es im Zuge der Vorwürfe gegen + Se. Em. Kardinal Groer ja nötig war.
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#15   bonifatius   19:04:47 | Montag, 18. Juli 2005
Themawechsel: Ordensregeln
A propos Stift Göttweig.
P. Udo Fischer ist, so entnehme ich es dem Bericht, Pater des Benediktinerklosters Göttweig. P. Fischer untersteht also dem dortigen Abt.
Frage: Kann ein Abt einen Mitbruder so unchristlich , ja vorsätzlich mit einem derartigen Ungehorsam gegen Bischof und Papst handeln lassen? Was ist das für en Abt, für ein Kloster, für ein Orden? Gelten in Göttweig noch die Regeln des Hl. Benedikt oder ist das Kloster nur mehr ein gut gehendes Wirtschafsunternehmen?
Bischof Küng muß handeln! Ein guter Hirte braucht sicher viel Liebe, aber auch eine pflichterfüllende Härte!
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#14   turk   18:51:01 | Montag, 18. Juli 2005
Linkverweis
Wie gesagt, eine Antwort ist schwierig. Ich möchte auf den hier schon öfters genannten und zu Unrecht angegriffenen Dr. Pytlik und seinen Linzkommentar www.internetpfarre.de/blog/item/59/ verweisen und dort wiederum auf den Punkt (5).
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#13   MilesChristi   18:44:34 | Montag, 18. Juli 2005
@ Turk
Gut, du hast gesagt daß nur der Hlg. Stuhl antworten kann, warum es zu einer Visitation kommen kann oder nicht – faire Antwort.
Aber du kannst mir doch deine Vermutung sagen, WARUM St. Pölten ausgewählt wurde, gerade die Diözese eines als konservativ geltenden Bischofs, und NICHT eine Diözese wie Linz, oder Boston, oder Portland, oder Los Angeles, oder oder oder…
Soweit ich weiß gab es in St. Pölten keine bewiesenen Fälle von Mißbrauch von Schutzbefohlenen ? Soweit ich weiß hat Bischof Krenn keine Häresien geduldet oder gar verbreitet (wohl aber Kardinal (!) Lehmann, „Luther ist unser gemeinsamer Lehrer im Glauben“).
Warum gerade ER, während die Glaubenszerstörer ihr Werk fortsetzen dürfen ?
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#12   turk   18:27:41 | Montag, 18. Juli 2005
Faules Pöltner Seminar wurde von Bischof Krenn selbst geschlossen
Niemand anderer als Papst Benedikt XVI. kann bestätigen, daß es keine „faktische Sedisvakanz“ im letzten Amtsjahr des Dieners Gottes Johannes Paul II. gegeben hat. Allein diese Feststellung des Herrn Innozenz zeigt, auf welche Grüppchen er leider hereingefallen ist. Es gab auch keine von langer Hand vorbereitete Intrige. Auch durch dauernde Wiederholung der Intrigen-Leier wird sie nicht richtig. Und Faktum ist, daß der Apostolische Visitator die faulen Früchte des ehemaligen St. Pöltener Seminars vorfand: suchtartige Pornographie, aktive homophile Beziehungen, Nichtbeachtung der Aufnahmeregeln. Und deswegen hören diese Grüppchen der Uneinsichtigen eines ungerne: niemand anderer als Bischof Krenn selbst hat das Priesterseminar geschlossen.
Erst wenn solche Fakten anerkannt sind, kann überhaupt eine Diskussion beginnen, die diesen Namen verdient.
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#11   Bonaventura   18:15:56 | Montag, 18. Juli 2005
Himmelschreiend
Sowas schreit doch zum Himmel und müsste doch selbst die Liberalen stutzig machen!?
Kann es angehn das ungehorsame und vom wahren Glauben offenbar abgefallene Priester eine Art Kirchenzeitung publizieren und das auch noch mit Unterstützung einer Exkommunizierten „Bischöfin“ !
Wann endlich geht der Ruck durch die Kirche der so dringend vonnöten ist ? Wann endlich kehren die Menschen zum wahren Glauben zurück den uns die Heiligen Apostel überliefert haben?
Beten wir für den heiligen Vater, Papst Benedikt XVI., in so schweren Stunden setzen wir Glaubenstreuen Katholiken all unsere Hoffnung auf Ihn.
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#10   Innozenz   17:40:11 | Montag, 18. Juli 2005
Faule Wurzel
Ja, Papst Benedikt ist eine große Hoffnung für alle, die die Tradition, die Wahrheit, die Liturgie und das Recht lieben. Leider hat man in St. Pölten die faktische Sedisvakanz im letzten Amtsjahr von Papst Johannes Paul II. ausgenutzt, um einen braven, unbescholtenen Bischof durch eine von langer Hand vorbereitete Intrige zu stürzen. Aber die faule Wurzel, den man gepflanzt hat, nachdem der feste Stamm von Bischof Krenn gefällt war, bringt nun ihre faulen Früchte hervor.
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#9   MilesChristi   16:52:47 | Montag, 18. Juli 2005
@ Turk
Ich hoffe es. Ich bete dafür. Ich habe meine Zweifeln. Die Ernennung Levadas war nicht gerade etwas Positives, wenn man seine Vorgeschichte kennt. Die ökumenischen „Gesten“ kann ich auch nicht als positiv bewerten. Aber es ist noch viel zu früh um sich seine Meinung zu bilden.
Mit Erzbischof Schick… na ja… wann fängt er an und erlaubt die sonntägliche Zelebration der Hlg. Messe, und nicht wie jetzt nur jeden 1. und 3. Sonntag – um 17.00 Uhr ?!
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#8   turk   16:22:13 | Montag, 18. Juli 2005
In die Zukunft mit Papst Benedikt XVI.
Mit dem regierenden Heiligen Vater Benedikt XVI., der gerade in liturgischen Fragen eine traditionelle Offenheit besitzt, kann es da nur aufwärts gehen. Sogar der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick hat nun gepredigt, daß er sich nicht darüber wundere, wenn Gläubige sich den alten Ritus zurückwünschen. Klare Signale einer Trendwende zum Besseren. Wir sollten weniger herumnörgeln, sondern mit dem Heiligen Stuhl und den jeweiligen Ortsbischöfen den Glauben leben in jeder Hinsicht.
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#7   Laurentius2   16:12:42 | Montag, 18. Juli 2005
Glauben verloren
Ich kenne zu viele Fälle, in denen man Priester vom Schlage Udo Fischer jahrzehntelang gewähren läßt und zu viele Fälle, in denen man Priestern, die bspw. das Meßbuch konservativ auslegen wollen (zum Altar hin und lateinisch) oder einfach nur brav papsttreu sind, schikaniert (prominetes Bsp. Michelbach und Billharzer). Zu viele Fälle, um noch an die Ausgewogenheit der meisten Bischöfe zu glauben …
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#6   Jack   14:33:19 | Montag, 18. Juli 2005
„Neuanfang“???
Verantwortlich ist Bischof Küng für das „Ärgernis“ sicher nicht. Allerdings erscheint die „Rehabilitierung“ von P. Udo Fischer ist in Zusammenhang mit diesem Vorfall noch eigenartiger. Scheinbar will man durch diesen Schritt und die Kontakte zum Forum XIII., also zu „Anti-Krenn-Leuten“ den „Neuanfang“ sysmbolisieren. Fraglich, ob das der richtige Weg sein wird? Beten wir für Bischof und Alt-Bischof!
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#5   Catholicus   13:44:20 | Montag, 18. Juli 2005
Bischof Küng ist ein katholischer Bischof
Ich halte es für ungerecht, dem jetzigen Bischof von St. Pölten die Verantwortung für dieses Ärgernis zuzuschieben. Es mag sein, dass Pater Udo die Güte des neuen Bischofs ebenso mißbraucht wie die seines Vorgängers. Verantwortlich dafür ist aber der besagte Benediktiner und nicht sein Ordinarius!
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#4   turk   12:16:31 | Montag, 18. Juli 2005
Sachlich bleiben
Bischof Küng wird zweifellos auch dieser Impressumfrage mit der ihm eigenen Gewissenhaftigkeit nachgehen. Es zeigt von großer Unsachlichkeit, zu phantasieren, daß Bischof Küng mit einer exkommunizierten Katholikin „konzelebrieren“ sollte. Auf solchem Niveau wird niemandem geholfen. Ebenso gibt es keinen Pakt mit „Modernisten“, und Gott sei Dank ist Bischof Küng nicht erpreßbar und läßt sich von keiner „rechts-“ oder „linksextremen“ Gruppe beeindrucken. Erinnert werden muß daran, daß Bischof Krenn entgegen ursprünglich öffentlicher Absicht dann doch zur Altarweihe nach Paudorf fuhr und Pater Udo während der gesamten Regierungszeit von Bischof Krenn an diesem Ort weiter verblieb. Es ist für sich genommen ungerecht, jetzt von Bischof Küng mehr zu verlangen als von Bischof Krenn.
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#3   Innozenz   11:53:04 | Montag, 18. Juli 2005
Der wahre Skandal
Ich habe selbst neulich von einem österreichischen Bekannten eine Kopie der Druckausgabe von „Ja – die neue Kirchenzeitung“ geschickt bekommen. Wir alle sind entsetzt! Darin steht tatsächlich Frau Mayr-Lumetzberger als Redakteurin im Impressum.
Nach der Rehabilitierung von P. Udo Fischer und der Festmesse für das Forum XXIII dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Bischof Küng mit seiner selbsternannten „Kollegin“ im St. Pöltener Dom konzelebrieren wird…
Ein herzliches Dankeschön an kreuz.net für die erhellende Berichterstattung über St. Pölten! Dass Bischof Küng freiwillig mit den ärgsten Modernisten paktiert, kann ich nicht glauben. Er muss entweder unglaublich dumm oder selbst erpressbar sein.
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#2   turk   11:32:02 | Montag, 18. Juli 2005
Welches Impressum?
www.ja-kirchenzeitung.at/info/reda.html
Im Internet-Impressum der Udo-Zeitung fehlt die im Artikel angeführte exkommunizierte Dame. Welches Impressum ist also gemeint, oder unterscheidet sich das Impressum der Printausgabe von jenem der Internetausgabe?
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#1   ottaviani   11:18:09 | Montag, 18. Juli 2005
der Hl. PiusX
hatte schon recht als er in seiner Entzyklika 1907 den mordernisten beschrieb das paßt 1/1 auf herrn udo
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