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Keine Enzyklika, sondern ein Buch + Dementiert + Bereits in sechs Wochen + Keine Taufen für Homo-Kinder + Warum ließ Gott die Erbsünde zu?
Keine Enzyklika, sondern ein Buch

Vatikan. Der Erzbischof von Genua, Tarcisio Kardinal Bertone, hat Papst Benedikt XVI. im Aostatal besucht. Dies berichtete die italienische Tageszeitung ‘Avvenire’. Kardinal Bertone ist der ehemalige zweite Mann der Glaubenskongregation. Der Heilige Vater befinde sich in einer „hervorragenden Verfassung“, erklärte der Kardinal. Er sei „entspannt und heiter“. Nach einer Meldung der österreichischen Nachrichtenagentur ‘kathpress’ berichtete Kardinal Bertone außerdem, daß der Papst nicht – wie vermutet – an einer Enzyklika, sondern an einem neuen Buch schreibe.

Dementiert

Deutschland. Im Zusammenhang mit dem vomRegensburger Diözesanratsvorsitzenden Fritz Wallner entfachten Streit, erklärte Generalvikar Wilhelm Gegenfurter am Donnerstag, daß Bischof Gerhard Ludwig Müller über die Abschaffung der Dekanatsräte und des Diözesanrates in seinem Bistum nachdenke. Mit seiner Kritik an Bischof Müller habe Wallner erreicht, daß diese Gremien zur Verfügung stünden. Anstelle der Dekanatsräte oder des Diözesanrates könne Bischof Müller andere Laiengremien, etwa Pastoralräte oder ein Diözesankomitee berufen. Das Dementi folgte auf dem Fuße. Am Freitag erklärte der Sprecher des Bistums: „Eine Abschaffung des Regensburger Diözesanrats stand und steht nicht zur Debatte.“ Entsprechende Äußerungen von Generalvikar Wilhelm Gegenfurtner seien „unglücklich wiedergegeben worden“.

Bereits in sechs Wochen

Ukraine. Die griechisch-katholischen Kirche der Ukraine will lange gehegte Pläne in die Tat umsetzen und den Sitz ihres Großbischofs von Lemberg im Westen des Landes in die Hauptstadt Kiew verlagern. Schon am 24. August will der gegenwärtige Großbischof, Lubomyr Kardinal Husar, der zum Teil in Österreich aufgewachsen ist, seine neuen Amtsräume in der ukrainischen Hauptstadt beziehen. Das Datum erfuhr die österreichische Nachrichtenagentur ‘kathpress’ am Rande eines Besuches des ukrainischen Staatspräsidenten Viktor Juschtschenko in Wien. Die unierte Kirche der Ukraine zählt rund fünf Millionen Gläubige. Der Umzug einer mit Rom unierten Byzantinischen Kirche nach Kiew wird vor allem vom Moskauer Patriarchat als Provokation betrachtet. Kiew ist der Ort, wo die russische Nation getauft wurde. Dem Vatikan wäre es – aus ökumenischen Gründen – ebenfalls lieber, wenn die unierten Ukrainer in Lemberg bleiben würden.

Keine Taufen für Homo-Kinder

Kanada. Die kanadische Bischofskonferenz gab bei ihrer Tagung am Donnerstag bekannt, daß sie keine Kinder taufen könne, die von homosexuell Konkubinierenden aufgezogen werden. Marc Kardinal Ouellet, der Erzbischof von Quebec, erklärte: „Wir können nicht die Unterschrift von zwei Männern oder zwei Frauen als Eltern des Kindes auf dem Taufschein akzeptieren“. Das Kirchenrecht verbiete unter solchen Umständen eine Spendung des Sakraments. Das Kanonische Recht verlangt eine gut begründete Hoffnung, daß das zu taufende Kind in der katholischen Religion erzogen werde. Diese Hoffnung ist im Fall von homosexuell unzüchtigen Erziehungsberechtigten nicht gegeben.

Warum ließ Gott die Erbsünde zu?

„Auch nach dem Sündenfall blieb die Möglichkeit einer Höherführung der Natur. Gott läßt ja das Böse nur zu, um etwas Besseres daraus entspringen zu lassen: „Wo die Sünde mächtig wurde, ist die Gnade übergroß geworden (Röm 5,20). Darum wird bei der Weihe der Osterkerze gesungen: ‘O glückselige Schuld, die einen solchen großen Erlöser zu haben verdient hat!“

Aus der Summa Theologiae des Heiligen Thomas von Aquin († 1274)
      
28 Lesermeinungen
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#29   Benedikt   13:41:28 | Dienstag, 19. Juli 2005
@ Apex
>Und wie kommt man in die Kirche? Richtig. Durch die Taufe.
>>Gut, dass du das sagst, sonst hätte ich es nie kapiert. :-)))))
Schon klar ;-)
Die von dir genannte Bibelstelle wird aber doch eigentlich nur auf das Petrusamt angewendet, oder täusche ich mich da? Die Bischofskonferenzen usw. waren (und sind) doch genau das, was Ratzinger und Johannes Paul II. stehts ein Dorn im Auge war. Ratzinger sieht in ihnen eine überflüssige Überbürokratisierung (ebenso wie in der Bischofssynode). Und diese Gremien sollen nun auf einmal so eine Macht haben? Na, da warte ich lieber, ob der Papst etwas hierzu sagt.
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#28   methusalix †   22:05:50 | Montag, 18. Juli 2005
Zwangstaufe und Kindesraub
Also einem Elternpaar, gleich welchen Galubens, das Kind zuerst zwangszutaufen und dann auch noch zu rauben halte ich für sehr viel schlimmer als homosexuell orientierten Menschen ein Adoptinsrecht zu gewähren.
Gott sei Dank werden diese Menschen, die Kinder ihren Eltern rauben, heute bei uns umgehend von der Polizei verfolgt und, wenn gefasst, vom Staatsanwalt angeklagt, von der rechtsprechenden Gewalt verurteilt und für lange lange Zeit zum Nachdenken ins Gefängnis geschickt.
Da lobe ich mir doch unsere demokratische Gewaltenteilung. Die würde unserer Mutter Kirche auch gut zu Gesicht stehen.
Aber der geht es ja, wie immer, nur darum, ihren Machtanspruch durchzusetzen.
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#27   Gotthard   18:36:27 | Montag, 18. Juli 2005
Verhältnisse
Wenn die Kinder aus solchen Verhältnissen, als Erwachsene um die Taufe mit Überzeugung bitten, steht der Spendung des Sakramentes (nach entsprechender Vorbereitung) nichts im Wege.
Dürften Deiner Meinung nach also auch Kinder aus Ehen, die nicht sakramental geschlossen werden können, nicht getauft werden?
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#26   apex   18:27:58 | Montag, 18. Juli 2005
@ Benedikt
Und wie kommt man in die Kirche? Richtig. Durch die Taufe.
Gut, dass du das sagst, sonst hätte ich es nie kapiert. :-)))))
Hier geht es aber nicht darum, wie man in die Kirche kommt, sondern darum, ob die Kirche Kindern (aus einem Homokonkubinat) ein Sakrament spenden soll.
Christus hat Petrus und den Aposteln nicht die Pflicht überlassen, zu binden, zu lösen oder Sünden zu vergeben, sondern Er überließ ihnen die Macht es zu tun oder zu unterlassen: Mt 16:9 / Joh 20:23
Auch wenn die Fans der Aalversöhnungslehre ihre Bemühungen verdoppeln, die Kirche hat das Recht Sakramente zu spenden, oder das Spenden zu verweigern.
Wir alle sind Sünder und tun was wir eigentlich nicht tun wollen. Wir bereuen es und hoffen auf Gottes Gnade. Aber die gelebte Homosexualität ist nichts anders, als eine freie Entscheidung für die Sünde. Die Situation der Homos ist ähnlich wie die der geschiedenen-wiederverheirateten. Sie leben ihn einem Zustand der Sünde, ohne aufrichtiger Reue und ohne umkehren zu wollen.
Und deshalb handelt die Kirche richtig, wenn sie solchen Menschen die Spendung der Sakramente verweigert. Wenn die Kinder aus solchen Verhältnissen, als Erwachsene um die Taufe mit Überzeugung bitten, steht der Spendung des Sakramentes (nach entsprechender Vorbereitung) nichts im Wege.
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#25   Benedikt   15:26:43 | Montag, 18. Juli 2005
@ Marcel
OK, vielleicht habe ich es etwas schlecht ausgedrückt.
Vielleicht sollte man es sehen, wie beim Kanonisationsprozess von Don Bosco. Dieser half bekanntlich aktiv durch seiner Hände Arbeit den Straßenkindern von Neapel.
Beim Prozess fragte der Advocatus Diaboli, wann dann Don Bosco eigentlich bei seiner Arbeit gebetet habe. Daraufhin sagte die Gegenseite: „Die Frage ist falsch gestellt. Sie muss heißen: Wann hat Don Bosco bei seiner Arbeit NICHT gebetet!“
Natürlich ist das Gebet entscheidend, wenn man etwas erreichen will. Doch in vielen Fällen muss man auch aktiv helfen. Die ganze Seelsorge stützt sich darauf, dass aktiv geholfen wird. Natürlich betet der Pfarrer, dass den Angehörigen eines Verstorbenen Trost widerfahre. Aber er wird sich auch ganz bestimmt bemühen, dass sein Gebet durch seine eigenen Taten Wirksamkeit erlangt. So ist es nach meiner Auffassung auch bei den Problemen, wie sie durch die Sünde entstehen. Beten! Aber auch helfen, wenn es im Rahmen der eigenen Möglichkeiten ist! Was ist schlecht daran, wenn man für einen Sünder nicht nur betet, sondern ihn auch wieder auf den rechten Weg zu bringen versucht?
Was die Erziehungsfrage angeht: Keine Frage, bei Homopaaren ist dies schwierig, weswegen ich dort gegen ein Adoptionrecht bin. Allerdings wird, wie du und apex ja bemängeln, die katholische Sündenlehre sowieso in vielen Familien nicht gelehrt. Nichts ungewöhnliches also.
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#24   Marcel   15:07:07 | Montag, 18. Juli 2005
Ora et labora
Mit violetter Stola neben einer Demo zu beten ist zwar aller Ehren wert, löst das Problem aber kein bißchen. Es bringt auch nichts, sich irgendwo hinzustellen und Sünder! Sünder! zu rufen
Da irren Sie aber gewaltig in jeder Hinsicht.
Forschen Sie doch einmal nach, wie lange – beispielsweise! – die heilige Mutter des (später!) heiligen Augustinus für ihren verruchten Sohn gebetet, gesühnt und ihn auch mehr als einmal ermahnt hat („Sünder!“).
Auch Bischof Ketteler kann Ihnen eine schöne Geschichte erzählen über die Macht des Gebetes („alles, was ich mit Gottes Hilfe erreicht habe, verdanke ich dem Gebet und Opfer eines anderen, mir freilich völlig unbekannten Menschen“).
Schade, daß den Konzilskatholiken so dermaßen der Sinn dafür abhanden gekommen ist bzw. ausgetrieben wurde, was Gebet, Opfer und Sühne für Gnaden bewirken können und auch nachweislich taten in der schönen langen Kirchengeschichte.
sondern man muss den Leuten helfen
Am besten durch Gebet, Sühne und Opfer.
Falls es dann noch zusätzlicher Taten bedarf, öffnet just das Gebet Ihnen die Augen, welche das sein sollten.
P.S. Natürlich ist auch Ihre Behauptung grober Unsinn, daß ein aktiver Homosexueller Kinder gut erziehen könnte. Gerade bei der Erziehung ist das Vorbild (Vorleben!) das A und O – nach dem Gebet, natürlich. Das kann ein in Sünde Lebender nicht leisten.
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#23   Benedikt   14:41:46 | Montag, 18. Juli 2005
@ Apex
>>Und das Dauerlamento über mich kommt dauernd aus der liberalen Ecke.
Ich bin weder Liberal, noch Modernist, noch Gegner des Zölibats noch Befürworter der Frauenweihe, Homoehe, Abtreibung usw., nur weil ich HIER die Kanadische BK kritisiere.
>>seit wann bestimmt die Kirche, wem das Heil zuteil wird und wem nicht?
Du kennst aber schon den Satz: Nulla salus extra Ecclesia oder? Und wie kommt man in die Kirche? Richtig. Durch die Taufe.
>>Das begreifst du sehr wohl. Ihr seid das primäre Übel in der Kirche. Euretwegen funktioniert die Kirche in Deutschland so, wie sie eben funktioniert – sie sabotiert die Arbeit des obersten Kirchenleitung. Hauptsache, sie wird von der Masse für menschenfreundlich erklärt.
Wie kommst du aufgrund meiner Kritik an der Entscheidung der Kanadischen BK darauf, ich würde solche Standpunkte vertreten? Dafür gibt es nicht den geringsten Anlass.
>>wischi-waschi in der Pastoral.
Wenn ich jemandem erkläre, dass es Lehrmeinung der Kirche ist, dass Homosexualität Sünde ist, dann muss ich jedem, der homosexuell ist, auch einen Ausweg zeigen. Mit violetter Stola neben einer Demo zu beten ist zwar aller Ehren wert, löst das Problem aber kein bißchen. Es bringt auch nichts, sich irgendwo hinzustellen und Sünder! Sünder! zu rufen, sondern man muss den Leuten helfen. Wenn diese Hilfe in deinen Augen wischi-waschi ist, dann ist das dein Problem. Die permanente Einschüchterung der Gläubigen, die du hier propagierst, löst jedenfalls keine Probleme.
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#22   virOblationis   14:23:50 | Montag, 18. Juli 2005
ad apicem: Anmerkungen
Ich verstehe schon, daß die Kirche nicht so erscheinen soll, als ob sie beliebige Wünsche erfülle. Doch geht es bei der Taufe grundsätzlich darum, ob die selige Schau Gottes erreicht wird oder nicht. Darum darf man sich, denke ich, von Erwägungen hinsichtlich des Ansehens im Falle einer Taufe nicht leiten lassen.
Die Kirche entscheidet natürlich nicht darüber, wem das Heil zuteil wird, sondern ihr Taufen ermöglicht das Heil.
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#21   apex   13:55:20 | Montag, 18. Juli 2005
Benedikt
Das Dauerlamento über die Kirche kommt immerhin aus deiner Richtung!
Und das Dauerlamento über mich kommt dauernd aus der liberalen Ecke der Schönwetterkatholiken, Modernisten, Homokatholiken, Zölibatgegner und Frauenordinationsbefürworter. Man muss nicht lange überlegen, wessen Geistes Kinder ihr seid.
Demnach verweigerst du die Taufe allen Kindern…
Ich? Wie denn?
Nichts hast du verstanden.
Nur sehr naive Leute können annehmen, dass ein Jugendlicher, wenn er erfährt, dass irgendeine Bischofskonferenz (so!) ihm das Heil vorenthalten wollte, sich noch der Kirche anschließen würde.
seit wann bestimmt die Kirche, wem das Heil zuteil wird und wem nicht?
Kapierst du überhaupt etwas?
Ich werde nie begreifen, warum Leute wie du immer bloß auf der Lauer liegen, um den nächsten irgendwie als „Kirchenfeind“ oder „Antikatholisch“ zu denunzieren.
O doch. Das begreifst du sehr wohl. Ihr seid das primäre Übel in der Kirche. Euretwegen funktioniert die Kirche in Deutschland so, wie sie eben funktioniert – sie sabotiert die Arbeit des obersten Kirchenleitung. Hauptsache, sie wird von der Masse für menschenfreundlich erklärt.
Viellicht bis du der größere Schönwetterkatholik, immerhin ruhst du dich ja hübsch in den Dogmen aus, anstatt Probleme anzugehen.
Hätten sich Leute wie du, an den Dogmen der Kirche mehr orientiert, hätten wir heute nicht so viel wischi-waschi in der Pastoral.
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#20   Benedikt   13:27:15 | Montag, 18. Juli 2005
@ Apex
>>hör auf die Kirche schlechter zu machen, als sie schon ist.
Das ist ein Unterstellung, die ich gerne zurückgebe. Das Dauerlamento über die Kirche kommt immerhin aus deiner Richtung!
> Auch ein Homosexueller kann seinem Kind eine katholische Erziehung bieten.
>>wie denn? – indem er dem Kind das erklärt, was im Widerspruch zu seinem eigenen Leben steht?
Demnach verweigerst du die Taufe allen Kindern von schweren Sündern, demnach allen Dieben, Ehebrechern, Wiederverheirateten usw. usf. Ein Fass ohne Boden! Später vornehmen lässt sich die Taufe auch nicht: Nur sehr naive Leute können annehmen, dass ein Jugendlicher, wenn er erfährt, dass irgendeine Bischofskonferenz (so!) ihm das Heil vorenthalten wollte, sich noch der Kirche anschließen würde.
>Die Welt ist nicht so einfach schwarz-weiß, wie du es gerne hättest.
>>weil sie eben farbig ist, bist du nicht in der Lage die Geister zu unterscheiden.
? Jo. Unverständlich zwar, aber jo.
>Dass die Homosexualität eines Erziehungsberechtigten ein Kind vom Heil ausschließen soll, begreife ich nicht und ist auch nicht verständlich zu machen.
>>ja, ja… schon wieder die böse, menschenfeindliche Kirche
Ich werde nie begreifen, warum Leute wie du immer bloß auf der Lauer liegen, um den nächsten irgendwie als „Kirchenfeind“ oder „Antikatholisch“ zu denunzieren. Viellicht bis du der größere Schönwetterkatholik, immerhin ruhst du dich ja hübsch in den Dogmen aus, anstatt Probleme anzugehen.
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#19   Elendester Sünder   12:32:19 | Montag, 18. Juli 2005
Kindertaufe
Als es den Kirchenstaat noch gab, hat es einmal den Fall gegeben, daß ein christliches Kindermädchen, das schwerkranke Kind einer jüdischen Familie, bei der sie beschäftigt war, selbst notgetauft hat. Das Kind gesundete wieder. Die Taufe war gültig; die Eltern aber lehnten es ab, das Kind christlich zu erziehen. Es wurde ihnen von der kirchlichen Obrigkeit kurzerhand weggenommen.
Heute hat die Kirche dazu keine Machtmittel mehr. Aber das Beispiel zeigt erstens, daß eine Taufe im Notfall, von jedem getauften Christen, sogar von einer dummen Magd, auch ohne Konsultation der kirchlichen Obrigkeit vollzogen werden kann und soll. Zweitens zeigt es, wie notwendig unsere Mutter, die Hl. Katholische Kirche, eine anschließende Unterweisung in christlichem Glaubenswissen erachtet.
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#18   apex   00:05:14 | Montag, 18. Juli 2005
@ methusalix & Co.
Leute, denkt doch mal nach!
Wo, in den Dokumenten der Kirche (CIC, KKK u.a.), steht denn, dass Kinder getauft werden müssen, egal, ob sie sich das wünschen, oder nicht??
– normalerweise bitten kleine Kinder nicht um die Taufe, weil sie nicht wissen, was das ist und um was sie bitten sollen und wenn Erwachsene (Kinder aus einem Homokonkubinat) nicht um die Taufe bitten, weil sie nichts davon halten, soll die Kirche sie trotzdem zur Taufe zwingen, damit es heißt, die Kirche verweigert niemandem die Taufe ????
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#17   Gotthard   23:04:06 | Sonntag, 17. Juli 2005
Todesgefahr
In der Diskussions hier ist nie von einer Todesgefahr ausgegangen worden, sondern immer von sehr lebendigen Situationen … also keine Taufe gegen den Willen der Eltern!
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#16   methusalix †   22:49:39 | Sonntag, 17. Juli 2005
@Gotthard
Hier stehts:
Can. 868 – § 1. Damit ein Kind erlaubt getauft wird, ist erforderlich:
1° die Eltern oder wenigstens ein Elternteil bzw. wer rechtmäßig ihre Stelle einnimmt, müssen zustimmen;
2° es muß die, begründete Hoffnung bestehen, daß das Kind in der katholischen Religion erzogen wird; wenn diese Hoffnung völlig fehlt, ist die Taufe gemäß den Vorschriften des Partikularrechts aufzuschieben; dabei sind die Eltern auf den Grund hinzuweisen:
§ 2. In Todesgefahr wird ein Kind katholischer, ja sogar auch nichtkatholischer Eltern auch gegen den Willen der Eltern erlaubt getauft.
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#15   Gotthard   20:55:25 | Sonntag, 17. Juli 2005
@methusalix
Welcher Kanon des CIC empfiehlt die Taufe von Kindern auch gegen den Willen der Eltern? Ich sprechen von noch nicht religionsmündigen Kindern, also unter 14 Jahren.
In diesem Falle würde ich empfehlen, alle muslimischen Kinder einer Grundschule während der Schulzeit zu taufen. Ein Religionslehrer oder -lehrerin könnte Pate sein… Oder alle muslimischen Kinder in einem katholischen Kindergarten … Patin wird die Kindergartenleiterin!
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#14   methusalix †   19:26:39 | Sonntag, 17. Juli 2005
Taufe verweigern…?
Der Codex Iuris Canonici, den ich immer mehr schätzen lerne, erlaubt, bzw. empfiehlt doch sogar eine Taufe von Kindern, auch GEGEN DEN WILLEN DER ELTERN!
Wie kann da jemand hergehen und ERWÜNSCHTEN KINDERN, die KATHOLISCH ERZOGEN WERDEN SOLLEN (wenn ich meine Kinder schon taufen lassen will, werde ich sie doch nicht heidnisch erziehen, da seien doch die Paten vor!) die Taufe verweigern?
Steht der nicht automatisch in Gefahr der Tatstrafe der Exkommunikation?
Es würde mich interessieren, was die C.I.C.-Spezialisten in diesem Forum dazu meinen.
Dass Eltern, die ihre Kinder katholisch erziehen, auch sündigen ist doch in JEDEM Elternhaus so. Oder kennt jemand einen Vater oder eine Mutter, die sündenfrei leben? Wird denen auch die Taufe ihrer erwünschten Kinder verweigert?
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#13   Innozenz   17:42:16 | Sonntag, 17. Juli 2005
Unsinn
Die Taufe DARF nach kirchlichem Recht überhaupt nicht verweigert, sondern höchstens aufgeschoben werden – und das nur, wenn KEINE Aussicht auf eine katholische Erziehung der Kinder besteht!!!
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#12   virOblationis   17:03:43 | Sonntag, 17. Juli 2005
Taufe der Kinder
Ich fürchte, daß man am unbeschwertesten dann einem Kind die Taufe verweigern kann, wenn man nicht mehr an ihre – unbedingt notwendige – Heilswirksamkeit glaubt. Wenn die Taufe nur als ein Symbol angesehen wird, ja dann gewinnt natürlich die Frage nach der katholischen Erziehung einen um so größeren Stellenwert.
Der Heiland aber sagt: Lasset die Kindlein zu mir kommen, und wehret ihnen nicht!
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#11   apex   14:26:23 | Sonntag, 17. Juli 2005
@ Benedikt
1. Hör doch mal auf mit deinen Beleidigungen
Und du hör auf die Kirche schlechter zu machen, als sie schon ist.
2. Auch ein Homosexueller kann seinem Kind eine katholische Erziehung bieten.
wie denn? – indem er dem Kind das erklärt, was im Widerspruch zu seinem eigenen Leben steht?
Die Welt ist nicht so einfach schwarz-weiß, wie du es gerne hättest.
weil sie eben farbig ist, bist du nicht in der Lage die Geister zu unterscheiden.
3. Dass die Homosexualität eines Erziehungsberechtigten ein Kind vom Heil ausschließen soll, begreife ich nicht und ist auch nicht verständlich zu machen.
ja, ja… schon wieder die böse, menschenfeindliche Kirche.
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#10   Berengeria   10:44:29 | Sonntag, 17. Juli 2005
Zuerst die „Paare“, dann die Kinder
Wesentlich besser, als die Kinder nicht zu taufen, wäre ein Vorgehen der Amtskirche gegen die „Paare“ selbst. Es ist zu hoffen, daß bald einmal von höchster kirchlicher Stelle in Dekret erscheint, wonach die homosexuellen Paare und alle, die „Eheschließungen“ unter Homos vornehmen, exkommuniziert sind.
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#8   Benedikt   08:40:45 | Sonntag, 17. Juli 2005
@ apex
1. Hör doch mal auf mit deinen Beleidigungen
2. Homosexualität ist nach der Lehre der Kirche eine Sünde, bedeutet aber nicht, dass derjenige trotzdem Katholik sein kann. Mit anderen Worten: Auch ein Homosexueller kann seinem Kind eine katholische Erziehung bieten. Die Welt ist nicht so einfach schwarz-weiß, wie du es gerne hättest.
3. Dass die Homosexualität eines Erziehungsberechtigten ein Kind vom Heil ausschließen soll, begreife ich nicht und ist auch nicht verständlich zu machen.
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#7   apex   07:58:53 | Sonntag, 17. Juli 2005
@ anne & Benedikt
Wenn Schwule ihre adoptiv Kinder taufen lassen wollen, dann bestimmt nicht deshalb, weil sie selber Gläubige sind und nicht deshalb, weil sie die Kinder im katholischen Glauben erziehen möchten.
Nichts habt ihr verstanden, nichts versteht ihr und ihr werdet auch nichts verstehen, Schönwetterkatholiken.
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#6   anne   01:28:37 | Sonntag, 17. Juli 2005
HERR, vergib solchen Bischöfen
Solange diese Herrlichkeiten dem Kirchenvolk noch mit Praxis der Nottaufe vermittelt, dass Ungetaufte vorgeblich in Hölle kommen, ist im Zusammenhang wohl daraus zu schließen, dass diese Herrlichkeiten und Entscheidungsträger endgültigen Mord an Kindern begehen wollen. HERR vergib ihnen, denn sie wissen nicht, dass sie schlimmer wie vorgebliche Sünder sind.
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#5   Benedikt   01:06:01 | Sonntag, 17. Juli 2005
@ apex
Das es Eltern gibt, die ihre Kinder nicht taufen lassen wollen, ist doch kein Grund, Kindern die Taufe zu verweigern, nur weil sie von Homo-Paaren aufgezogen werden. Was können die Kinder dafür? Wozu gibt es überhaupt das Patenamt? Doch wohl, um die Kinder im Glauben zu erziehen, wenn sich die Eltern nicht darum kümmern! Überprüft die Bischofskonferenz in Kanada auch die Glaubenstreue aller Paten? Ich wär mal gespannt, was dabei herauskommt!
Die Taufe ist heilsnotwendig und darf daher niemandem vorenthalten werden! Salus animarum suprema lex!
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#4   apex   21:22:54 | Samstag, 16. Juli 2005
@ virOblationis
Verweigerung der Taufe
Wie darf man Kindern die Taufe verweigern, indem man ihnen die Verhältnisse zum Vorwurf macht, unter denen sie heranwachsen?
Ich glaube nicht, dass in diesen Fällen (Kinder in Homoehen) die Kinder selbst um die Taufe bitten.
Wenn das Kind nun stirbt ohne die heiligmachende Gnade …?
Und was ist mit den Kindern aus christlichen Ehen, wo die Eltern ihre leiblichen Kinder nicht taufen lassen, mit der Absicht, den Kinder die Entscheidung im Erwachsenenalter zu überlassen? – irritiert dich das nicht?
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#3   Andreas   19:16:32 | Samstag, 16. Juli 2005
@Anonymus
Mal wieder was, was ich jeden Sonntag zu hören bekomme.
Kein Fisch, kein Fleisch.
Und dazu noch einen aus dem Kontext gerissenen Augustinus.
Diese zwei-, dreideutige Brühe ist doch wohl die Wurzel allen Übels.
Aber auf jeden Fall sehr gut interpretierbar, regt zur Diskussion an…
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#2   virOblationis   18:55:22 | Samstag, 16. Juli 2005
Verweigerung der Taufe
Wie darf man Kindern die Taufe verweigern, indem man ihnen die Verhältnisse zum Vorwurf macht, unter denen sie heranwachsen? – Wenn das Kind nun stirbt ohne die heiligmachende Gnade und man sich nicht – wie z.Z. sogar in höchsten kirchlichen Kreisen üblich – mit Hoffnungen trösten mag, die in Richtung einer Allerlösung gehen, wie soll man dann die Verweigerung der Taufe dann mit gutem Gewissen vornehmen? Ich wüßte es nicht.
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#1   Anonymus   12:10:33 | Samstag, 16. Juli 2005
Zum Sündenfall
Gott ist unendlich gut und alle seine Werke sind gut.
Niemand entgeht jedoch der Erfahrung des Leides, der
natürlichen Übel – die mit den Grenzen der Geschöpfe
gegeben zu sein scheinen – und vor allem kann niemand dem
Problem des sittlich Schlechten ausweichen. Woher stammt
das Böse ? „Ich fragte nach dem Ursprung des Bösen, doch
es fand sich kein Ausweg“, sagt der hl. Augustinus, und
sein schmerzliches Suchen wird erst in seiner Bekehrung
zum lebendigen Gott einen Ausweg finden.
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