Zwei portugiesische Mütter, die ihre Kinder abtreiben ließen, wurden trotz entgegenlautender Gesetzesnormen freigesprochen. Das Land wird gegenwärtig darauf eingeschossen, ungeborenen Kindern den Weg in die Mülltonne zu bahnen.
(kreuz.net, Lissabon) Ein portugiesisches Gericht hat zwei Mütter, die ihre eigenen Kinder vor über
einem Jahr illegal abtreiben ließen, freigesprochen. Dies berichtete der ‘Britische Rundfunk’ am Montag.
Das Urteil gegen die Täterin, welche die gezielte Tötung der Kinder vornahm, ist noch ausständig.
Nach dem Urteilsspruch soll im Gerichtssaal Jubel losgebrochen sein.
In der Zwischenzeit begann die
portugiesische Presse mit einer großen Kampagne, um dem Volk eine Änderung der Abtreibungsgesetzgebung
einzuhämmern.
Verschiedene portugiesische Zeitungen veröffentlichen regelmäßig Statistiken, wonach
angeblich die breite Mehrheit der Bevölkerung der Meinung ist, daß ungeborene Kinder ungestraft getötet
werden sollten.
In Portugal gilt eines der – relativ – kinderfreundlichsten Gesetze in der Europäischen
Gemeinschaft.
Abtreibungen sind im Lande nur erlaubt, wenn die seelische oder körperliche Gesundheit
der Mutter in Gefahr ist.
Außerdem dürfen Kinder einer Vergewaltigung und Behinderte straffrei eliminiert
werden. Dennoch werden jährlich auf diese Weise rund 700 Kinder straffrei umgebracht.
Wären die angeklagten
Kindermöderinnen für schuldig befunden worden, hätte ihnen bis zu drei Jahre Haftstrafe gedroht. Die
Staatsanwaltschaft hatte im Fall jedoch wegen angeblich mangelnden Beweisen eingelenkt.
In Wahrheit war
der vorliegende Prozeß gegen die Mördermütter längst ein Politikum um ein bevorstehendes Referendum
zur Kinderabtreibung geworden.
Die Verteidigung hatte gefordert, den Prozeß bis zu einer Volksabstimmung
über den Entzug des Lebensrechtes für ungeborene Kinder auszusetzen.
Die Forderung war von Demonstrationen
linksradikaler portugiesischer Feministen begleitet.
Gegenwärtig wird Portugal von einer sozialistischen
Regierung beherrscht. Nach dem Willen der Genossen soll das Volk noch dieses Jahr über die straffreie
Kinderabtreibung abstimmen.
Am 22. März brachten die für ihre Lebensfeindlichkeit bekannten Sozialisten
im Parlament einen entsprechenden Gesetzesentwurf ein. Portugiesische Kinder sollen nach dem sozialistischen
Entwurf bis zur zehnten Lebenswoche ohne Begründung umgebracht werden dürfen.
Am 8. Juli änderte das
sozialistisch dominierte Parlament die gesetzlichen Fristen für Volksabstimmungen, um die Abhaltung des
Referendums zu beschleunigen.
Ohne die Vereinfachung der Abstimmungsbedingungen hätte das Volk frühestens
im Jahre 2006 befragt werden können.
Aller Voraussicht nach wird das Referendum zur beliebigen Tötung
ungeborener Kinder im kommenden Herbst stattfinden.
Vor sieben Jahren wurde in Portugal ein Referendum
über die Entrechtung Ungeborener durchgeführt.
Damals sprach sich eine äußerst knappe Mehrheit von
50,7 % der Wahlberechtigten für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder aus.
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10 Lesermeinungen
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#10 franco.felice 12:49:45 | Sonntag, 14. August 2005
Euch ruft Jesus Christus zu: „Pharisäer!“ ??? Wer sind Sie Methusalix, daß Sie jene „Pharisäer“ schelten,
die, auch durch Argumente und Meinungen, ein Umdenken erreichen wollen. Sie haben doch selbst erlebt,
was Worte erreichen können und wie rasch parlamentarische Atheisten reagierten, als Papst und Kardinal
die Abtreibung bei dem nannten, was sie wirklich ist. Solche wie Roth, Beck und Westerwelle unterschätzten
die Kraft der Worte beileibe nicht so wie Sie. Ihr Argument beinhaltet eigentlich die Verlagerung der
Schuld. Warum gehen Sie denn nicht noch einen Schritt weiter und verlangen beispielsweise auch bessere
Lebensbedingungen für jene, die sonst aus Habgier rauben oder „töten müssen“? Der Staat soll endlich
reagieren und ihnen den Weg in die Kriminalität ersparen. Und „Pharisäer“? – Nur ein allgemeiner Vergleich:
Sie leben doch selbst ganz gut … in einem Staate, der mit wenig ehrlicher Hilfe von fast einer Billion
Schulden ganze Wirtschaftszweige anderer Länder aus dem Wettbewerb drängt und deren Bevölkerungen in
bitterste Armut treibt … und somit auch Sie beitragen, die Abtreibungen, die dort aus ungleich härterer
Not heraus entstehen, zu erhöhen! Wenn Sie also ausgerechnet Jesus Christus zu Zwecken der Schuldverschiebung
einsetzen wollen und andere „Pharisäer“ schelten, vergessen auch Sie nicht den Blick in den Spiegel!
Methusalix… … kann nicht lesen. Wo habe ich etwas von „Hilfe verweigern“ geschrieben? Natürlich muß
die Hilfe da sein, die Frage ist nur, ob viele Frauen diese Hilfe auch wollen, nachdem sie nicht zuletzt
durch die 68er-Ideologie in ihrem Wertebewußtsein eingeschränkt wurden (Stichwort: Zellhaufen!), damit
letztlich auch kein Rechts- bzw. Unrechtsbewußtsein mehr haben. Sie Methuasalix vertreten genau die Thesen,
die uns das jetzige Scheinsystem in D eingebrockt haben. Wie oft habe ich die seinerzeit mir anhören
müssen! Und laut Statistik ist durch diese angeblich „softige“ Lösung die Zahl der Abtreibungen nicht
gesunken, sondern im Gegenteil, sie hat sich erhöht! Also reden Sie bitte keinen Unsinn! Was Unrecht
ist, bleibt Unrecht! Keine sophistischen Verdrehungen, bitte!
schön Sulpicius… …bleiben Sie bei ihrer fanatischen Starrsinnigkeit. Sie machen sich dadurch mitschuldig
am Tod tausender Kinder, die mit ihrem sturen Bestehen auf „Strafe zuerst“ nicht gerettet werden können,
weil Sie den Frauen dringend nötige erste Hilfe verweigern. S. E. Kothgasser, der Bischof der Diözese
Salzburg ist jetzt, endlich, daraufgekommen und richtet Mutter/Kind-Heime ein.
Unsinn… …Abtreibung ist nicht nur subjektiv schlimm! Sie ist eine objektive Straftat, eine objektive
Sünde! Sowohl im weltlichen Recht als auch auf der Ebene des Glaubens! Sicher muß den Frauen unbedingt
geholfen werden, aber zuerst ist es wichtig, ein Rechtsbewußtsein zu bilden, das sagt: Hier bin ich kriminell,
hier bin ich ein Sünder! Alles andere ist Alt68er-Gewäsch!
@Gotthard @Aurelius Gotthard, ich stimme Ihnen voll zu. Nicht der Wille zu helfen und damit die furchtbare
Zahl der Abtreibungen zu senken regiert hier, sondern das ganz ichbezogene Gefühl:„Seht her, was bin
ich für ein guter Mensch! Ich bin gegen Abteibung!“ Euch ruft Jesus Christus zu: „Pharisäer!“ Aurelius,
wenn wir nicht die URSACHEN der Abtreibungen bekämpfen und der Ruf nach Verbot und Strafe ist zwar klassisch
katholisch wird dem aber überhaupt nicht gerecht, werden wir die Zahl der Abtreibungen nicht senken können.
Das geht nur, wenn die betroffenen Frauen sicher sein können, dass Sie ein selbstbestimmtes Leben führen
können, so wie wir Männer es seit Jahrtausenden schon können. Dass nicht ihr Familienleben (z. B. mit
einem behinderten Kind), ihre Ausbildung, ihre Erwerbstätigkeit, von diesem Kind unmöglich gemacht wird.
Dazu müssen wir den Frauen Macht über ihr eigenes Leben in die Hand geben, so wie dies z. B. in Frankreich
und den skandinavischen Ländern sehr erfolgreich getan wird. Die Geurtenrate beweist dies absolut eindeutig.
Gegen Macht in Händen von Nichtklerikern ist die hl. Kirche aber absolut allergisch, besonders wenn es
Frauen sind. Die Kirche will entscheiden wen, wann und wie wir lieben dürfen und will so Macht bis in
die intimsten Lebensbereiche ausüben und das lassen sich die Menschen nicht länger bieten.
furchtbar Abtreibung ist furchtbar und war immer furchtbar…!!!!! Die hier benutzte Sprache wird der
Sache allerdings nicht gerecht. Ich frage mich langsam, was diese Sprache bezwecken soll? Sie wird keine
einzige Abtreibung verhindern … niemanden von einer Abtreibung abhalten. Diese Artikel hier und die
anschließenden Diskussionbeiträge sind eine reine Selbstbeweihräucherung … sie ändern nichts an
der schlimmer Situation! Außer einem guten persönlichen Gefühl- „ich verteidige das Leben“ – hat sich
nichts ergeben.
ich frag mich wohl, was mit dieser ganzen Kampagne bewirkt werden soll? – die Abtreibung wieder unter
Strafe zu stellen, kann ja wohl nicht der Sinn der Sache sein.
@ Metusalix Ad primum Natürlich gibt es Abtreibungsbeführworter, oder wie sonst will man die „mein-Bauch-gehört-mir“
oder, wie sie im angelsächsischen Raum heißt, pro choice-Fraktion nennen? Ad secundum Die armen alleingelassenen
Befürworter von millionenfachem Kindermord! Dein Versuch, auf diese Weise Mitleid zu erwecken, ist ekelerregend.
Im Lande der Gottesmutter von Fatima Nun auch im Lande der Gottesmutter von Fatima! Was haben die Ungeborenen
den heute Lebenden denn getan, dass sie schon im Mutterleib bekämpft werden müssen??? Im Krieg stehen
sich bis zu den Zähnen bewaffnete Menschen gegenüber. Derartige Metzeleien bringen „Helden“ hervor.
Aber gegen wen kämpfen die Abtreibungsbefürworter? Fühlen sie sich gar als „Helden“? Aber Helden sind
doch nur jene, die im Kampf „gefallen sind“ Die „Helden“ der Kriege wurden nicht gefragt, ob sie es werden
wollen – wer fragt die „Gefallenen“ ideologischer Verblendung? Die Zielrichtung scheint mir klar zu sein:
Die Vernichtung des religiösen Gewissens der Frau! Muttergottes von Fatima, lass doch bitte die „KLEINEN
HELDEN“, einer atheistischen ideologie zuliebe getötet, leben!