Pastoraler Prozeß
Seilschaften im Bistum Fulda
Der „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“, der Bischof von Fulda, der von ihm initiierte „Pastorale Prozeß“ und sein Priesterrat zeigen personell und inhaltlich interessante Zusammenhänge. Und dann gibt es noch die Rotarier.
(kreuz.net, Fulda) Nach Kirchenrecht ist der Priesterrat in einem Bistum das wichtigste Beratungsgremium des Diözesanbischofs. Er besteht aus Priestern der Diözese, die entweder von ihren Mitbrüdern gewählt, von Verbänden abgeordnet oder vom Bischof frei berufen werden.

Ein solches Gremium ist je nach Besetzung – vor allem seiner Leitungsämter – in der Lage, die Richtung eines Bistums nachhaltig zu beeinflussen.

Der Fuldaer Priester Pfarrer Winfried Hahner ist nicht nur Mitglied des Fuldaer Priesterrates, sondern sogar sein Sprecher. Pfarrer Hahner ist aber kein gewähltes Mitglied des Rates. Zugleich ist er Gründungsmitglied des kirchenfernen „Fuldaer Kreises für eine offene Kirche“.

Schon bald nach seiner Amtsübernahme – am 21. Mai 2002 – teilte das Bischöfliche Presseamt mit, daß Bischof Heinz Josef Algermissen Pfarrer Hahner in den Priesterrat berufen habe.

Es ist nicht anzunehmen, daß die Gründungsmitgliedschaft des Priesters im höchst umstrittenen „Fuldaer Kreis“, welcher der „Kirche von unten“ nahesteht, dem Bischof unbekannt war.

Dieser Kreis besteht bereits seit 1994.

Gleichzeitig mit Pfarrer Hahner berief Bischof Algermissen unter anderem auch Prof. Richard Hartmann in den Priesterrat. Hartmann ist Professor für Pastoraltheologie und Homiletik. Er ist stark in Richtung „Pastoralverbünde“ engagiert und gilt im Priesterrat als das modernistische Schwergewicht.

Der Bischof berief damals einen dritten Geistlichen, der sein Amt inzwischen aufgegeben hat.

Diese Berufungen können kaum als Zufall betrachtet werden.

In Tat und Wahrheit gibt es eine starke Übereinstimmung zwischen den Begründungen und Absichten, wie sie vom Bischof im Rahmen des „Pastoralen Prozesses“ formuliert wurden, und den Aussagen des „Fuldaer Kreises“, wie man sie in dessen Gründungsdokument und Statuten nachlesen kann.

Das rückt auch die Rolle von Pfarrer Hahner als Sprecher des Priesterrates in ein neues Licht.

Von Interesse sind in diesem Zusammenhang auch die Rotarier-Verbindungen im deutschen Episkopat und Klerus.

Der Rotary-Club ist eine weltweite, religiös neutrale Organisation von Geschäftsleuten und führenden Berufskräften. Er bemüht sich nach eigenen Angaben um humanitäre Hilfe, hohe ethische Standards in allen Berufen und bemüht sich um den Völkerfrieden und die Völkerfreundschaft.

Weltweit gibt es ungefähr 1.2 Millionen Rotarier in mehr als 31.000 Rotary-Clubs in insgesamt 167 Ländern.

Es existiert zwar keine direkt institutionelle, wohl aber eine aufgrund gemeinsamer Anliegen gegebene Zusammenarbeit zwischen dem Rotary-Club und der Freimaurerei.

In Deutschland gilt der Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, als bekanntestes klerikales Mitglied eines Rotary-Clubs.

Auch der Erzbischof Hans-Josef Becker von Paderborn soll Rotarier sein.

Sicher bezeugt ist die bereits seit vielen Jahren bestehende Rotary-Mitgliedschaft von Bischof Algermissen von Fulda.

Sein Umzug von Paderborn nach Fulda soll angeblich von seinen Rotarier-Freunden gefördert worden sein.

Im Bistum war zu vernehmen, daß der frisch ernannte Diözesanbischof zu Beginn seiner Fuldaer Amtszeit sogar während der Gottesdienste in einigen Kirchen für Rotarier-Projekte sammeln ließ.
      
56 Lesermeinungen
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#56   Johannis   21:59:14 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Katholische Kirche zu Freimaurerei
Um die Diskussion auf einen neueren Stand zu bringen, folgender Link, der aktuelle Texte der katholischen Kirche zu Freimaurerei bietet:
www.freimaurer-ilv.ch/…o/kirche/00_kath.htm
Viel Spaß beim Lesen! :-)
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#55   Beatrix   16:41:20 | Dienstag, 27. September 2005
@ Freimaurer
An vielen Gymnasien wird mittlerweile das Fach „Lions Quest“ unterrichtet, oft auf Initiative von Lehrern, die dem Lions Club angehören und denen man Freimaurerkontakte nachsagt.
Das Fach, das Teil des Curriculums der Mittelstufe ist, wird i.d.R. einstündig gegeben und „bereitet die Kinder auf das Erwachsenwerden vor“. Tatsächlich ist es ein Fach, das den Kindern bestimmte Verhaltensweisen und Denkrichtungen nahelegt und alles Abweichende (völlig intolerant und damit paradox) als fundamentalistisch und nicht dem Toleranzgebot entsprechend dämonisiert.
So wird in diesem Fach auch sehr viel „Kirchenentfremdung“ forciert.
„Lions Quest“ mit seiner freimaurerischen Ideologie ist ein Verstoß gegen die Neutralitätspflicht der staatlichen Schule und deren Bildungsauftrag und niemanden interessiert’s…
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#54   Marcel   08:22:44 | Dienstag, 27. September 2005
„Die freimaurerische Sekte ist ihrem ganzen Wesen nach Laster und Schande“ (Papst Leo XIII.)
Neukirchen schrieb: Rotary ist weltanschaulich und religiös neutral. Mit Freimaurerei hat die Sache nichts zu tun.
Propaganda der „Neuen Kirche“.
Rotary-Gründer Paul Harris war Freimaurer. Die Jesuitenzeitschrift „La Civiltá Cattoclia“ wies nach, daß Rotarty und Lions Töchter der Freimaurerei sind und enge Bande mit dieser Satanssekte halten. Die Polemik gegen diese Feststellung hört erst auf, als der Großmeister des „Großen Orient“ (Italien) in seiner Zeitung „Hiram“ am 1.2.1981 offiziell bestätigte, daß Rotary und Lions von der Freimaurerei _abstammen_ und mit ihr eng verbunden sind.
U.a. schrieb er: „Melvin Jones, Meister von Stuhl aus Chicago, war einer der Gründer von Lions. Er war dessen Generalsekretär und Schatzmeister bis 1917. Bei den Lions steht der maurerische Ursprung zweifelsfrei fest, vom ersten Wappenschild an, welches sich diese Vereinigung gegeben hat. Identische Beziehungen mit der Freimaurerei haben bei Rotary bestanden.“
Alles verurteilt von der wahren Kirche: Am 20.12.1950 antworte das Heilige Offizium auf die Anfrage, ob Katholiken Mitglieder im Rotary-Club sein dürfen:
„Es ist den Priestern verboten, der Vereinigung ‘Rotary-Club’ anzugehören oder an ihren Versammlungen teilzunehmen. Was die Laien angeht, so haben sie sich an die Vorschriften des Canon 684 des CIC (1917) zu halten.“
Gemäß dieses CIC-§ war in vollkatholischen Ländern wie Spanien, Mexiko, Südamerika, uam., die Rotaty-Mitgliedschaft mit der Exkommunikation belegt.
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#53   Toby   07:21:05 | Dienstag, 27. September 2005
@ Neukirchen
1950 verfügte das Hl. Offizium, die Vorläuferinstitutuion der heutigen Glaubenskongregation, dass Kleriker nicht Mitglied bei Rotary sein dürfen.
Warum dieses kirchliche Verbot, wenn alles so harmlos sein soll?
Aber wie dem auch sei: Wäre es nicht möglich, dass sich die katholische Kirche heute durch zu enge Vernetzungen mit Rotary in gewisser Weise finanziell abhängig macht – gerade in Zeiten knapper Kassen? Man muss nur einmal sehen, was da alles so finanziert wird …
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#52   Neukirchen   02:08:04 | Dienstag, 27. September 2005
Seilschaften Fulda – Rotary
Habe selten so wenig Kenntnisgetragenes über Rotary gelesen. 1905 gegründet ist die Gemeinschaft ROTARY INTERNATIONAL weltweit verbreitet, tagt in fast allen Regionen der welt wöchentlich und öffentlich zugänglich.Die Mitglieder kommen aus allen Berufen, Regionen und gesellschaftlichen Gruppierungen. Rotary ist weltanschaulich und religiös neutral. Mit Freimaurerei hat die Sache nichts zu tun. Weltweit werden soziale Projekte, Bildung (Litteracy) Wissenschaft und interkulturelle Begegnung gefördert.Rotary ist die größte Organisation für internationalen Jugendaustausch und Stipendien, hat sich das Ziel der friedlichen Begegnung der Völker gesetzt, arbeitet mit der UNO und vielen Regierungen erfolgreich an der Ausrottung von POLIO (Kinderlähmung) weltweit.
Was das alles mit sachlich völlig unklaren und in der Aussage undurchschaubaren Äußerungen im Artikel zum Thema Priesterkarrieren und Priesterrat der Diözese Fulda zu tun haben sollte, ist dem unbefangenen Leser unverständlich.
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#51   MilesChristi   23:06:35 | Montag, 26. September 2005
@ Inge
Kühe und Wale sind beide Säugetiere *gg
Rotary wurde von Freimaurern gegründet; sie dient heute noch als Rekrutierungsfeld für die Freimaurer; es gibt tatsächlich viele Rotarier, die Freimaurer sind (ich kenne selber einige, in meiner Heimatstadt waren alle mir und meiner Familie bekannte Rotarier gleichzeitig Freimaurer); die hohen Grade der Freimaurerei sind tatsächlich sehr anti-christlich eingestellt; darüberhinaus glaube ich eher an die Päpste, die ohne Unterlaß vor den Gefahren der Freimaurerei gewarnt haben als an Leute, die das Ganze verharmlosen, und unter dem Unwort der „Verschwörungstheorie“ disqualifizieren wollen.
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#50   Ingeborg Ravn   22:55:14 | Montag, 26. September 2005
Woher kommen nur diese Verschwörungstheorien?
Freimaurer benutzen Rotary als Börse für Neurekrutierungen… die Lions gleich dazu, nur von den Kiwanis hat noch niemand berichtet. Kinder… Kinder… ich schlage vor, mal in eine gut sortierte öffentliche Bibliothek zu gehen und Freimaurer zu recherchieren. Selbst Rituale und alles andere werdet ihr da finden. Wer will, kann da jedes angebliche Geheimnis schnell nachlesen. Natürlich ist es spannender, „Bild-Zeitungs-mäßige“ Enthüllungsromane zu lesen und dann noch zu zitieren.
Nebenbei, die Service-Clubs wie Rotary, Lions, Kiwanis und Co. haben so viel mit Freimaurern zu tun wie eine Kuh mit einem Wal.
Besser finde ich ja noch, dass da eine Verschwörung in der Verschwörung gesehen wird. Also „normale“ Freimauerer wissen gar nicht, was Ihre Oberen so tun… stand hier zu lesen. Zeugt von viel Fachkenntnis. Auch dies ist überall nachzulesen: Die zitierte Johannes-Maurerei hat drei Grade: Lehrling, Geselle, Meister. Da ist schon mal nicht viel Raum und Zeit für Verschwörung in der Verschwörung. Dann gibt es noch die Hochgrade. Die sind von den Logen selbst unabhängig. Da kommen Mitglieder vieler Logen zusammen. Das nennt man den Alt-Schottischen Ritus. Auch da wenig Platz für Verschwörung, kann man doch alles in jeder Bibliothek nachlesen.
Aber wer Verschwörungen sucht, der findet welche. Wie war das mit dem IQ? Bei manchen hier muss man wirklich zweifeln!!!
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#49   Dr. Otterbeck   10:06:36 | Montag, 25. Juli 2005
Romano, vielleicht
„erwische“ ich Sie hier noch: Sie haben im Juni sehr ausgewogen zum Kirchenlatein argumentiert. Wissen Sie was über die Autorenschaft des II. Hochgebets? Hippolyt von Rom oder doch Bugnini??
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#48   adlimina   13:09:37 | Sonntag, 24. Juli 2005
(Un)heiliger Ernst
Wir dürfen das Phänomen nicht in blasierten Diskussionen auflösen – es geht um reales geistiges und seelisches Leiden, weil es sich um reale Zerstörung der Kirche handelt.
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#47   Toby   21:45:29 | Mittwoch, 20. Juli 2005
@ Gotthard
Sinnvoller wäre es, solche Anfragen über Presse und Fernsehen sowie Hörfunk und Internet zu machen. Öffentlichkeit ist wichtig und wird viel ernster genommen als die „Privatmeinung“ meiner Wenigkeit …
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#46   Gotthard   20:42:26 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Kleine Anfrage
hi Toby, dann schreibe diese kleine Anfrage doch mal und lass uns das Ergebnis wissen.
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#45   Toby   18:39:26 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Rotary für Stammzellenforschung
Wie man unter www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1115164 nachlesen kann, veranstaltete der Rotary Club Rhön im April eine Benefizgala in der Fuldaer Orangerie (direkt gegenüber vom Bischofshaus) mit viel Prominenz. Vom Erlös wurden 10.000 Euro an einen Marburger Professor für Stammzellenforschung gespendet. Wie wäre es mit einer kleinen Anfrage an die Bischöfliche Pressestelle Fulda bzgl. der Vereinbarkeit der Förderung der Stammzellforschung durch Rotary mit der offiziellen Lehre der katholischen Kirche?
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#44   Laurentius2   15:01:50 | Mittwoch, 20. Juli 2005
@Gotthard – Lächerliche Psychoanalyse
Habe ich Ihre Logik richtig verstanden ?
Dann wären alle römischen Katholiken, die das Verbot der Rotary-Mitgliedschaft in den fünfziger Jahren richtig fanden oder gar formulierten, gefrustete Nicht-Rotarier gewesen ?
Dann wäre der Pfarrer, der zumindest Ihre Eltern getauft, gefirmt und getraut hätte, im Grunde gefrustet gewesen ?
Die Gegenkirche lacht sich doch kaputt, daß wir jetzt schon unsere Wurzeln psychoanalysierend selbst abschneiden … Ein diabolisches Lachen !
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#43   Gotthard   23:31:29 | Dienstag, 19. Juli 2005
Algermissen
Ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen, wie diese These, dass die furchtbaren Rotatier eine Bischofsernennung sponsern … mache redaktionellen Äußerungen gehen gegen IQ = 0.
Ich habe eher den Eindruck, hier schreiben manche furchtbar Gefrusteten wegen ihrer Nicht-Aufnahme bei Rotary … ich bin übrigens keiner!
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#42   Toby   23:01:00 | Dienstag, 19. Juli 2005
@ Romano
Aha … ja, hast wohl recht … aber WIE soll diese „Förderung“ konkret ausgesehen haben? Gibt es dazu konkret greifbare Informationen, oder ist alles wiederum nur Spekulation?
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#41   Romano   22:53:03 | Dienstag, 19. Juli 2005
@Umzugskosten
Ich glaube, das mit der „Förderung des Umzugs“ bezog sich nicht auf die Umzugskosten (hihi), sondern darauf, dass – natürlich – die Rotarier hinter der Ernennung von Bischof Algermissen stecken. :-)
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#40   Toby   22:40:19 | Dienstag, 19. Juli 2005
Umzugskosten
@ Gotthard
Du fragst nach der Quelle bzgl. der Umzugskosten von Bischof Algermissen? Na, ich beziehe mich auf obigen Kreuz.net-Artikel. Woher die Redaktion die Information hat, weiß ich allerdings auch nicht.
Das mit der Spende für die Hanauer „Tage der Begegnung“ kann man unter www.bistum-fulda.de/…15_Rotary-Club.shtml nachlesen.
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#39   hcr   21:31:10 | Dienstag, 19. Juli 2005
@
„Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht von wem sie Geld annehmen und sich ihre Projekte finanzieren lassen.“ www.bistum-fulda.de/…15_Rotary-Club.shtml
Ein bezahlter Umzug wäre dagegen eher minderschwer.
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#38   Gotthard   21:03:43 | Dienstag, 19. Juli 2005
Umzugskosten
1. Warum lässt sich Bischof Algermisen seinen Umzug von Paderborn nach Fulda von den Rotariern bezahlen?
Bitte mal eine Quellenangabe!!!!!!!!!!!!!!!!
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#37   Toby   20:54:04 | Dienstag, 19. Juli 2005
Finanzielle Abhängigkeiten
Noch einmal zurück zu den überprüfbaren Fakten:
1. Warum lässt sich Bischof Algermisen seinen Umzug von Paderborn nach Fulda von den Rotariern bezahlen?
2. Warum werden die Hanauer „Tage der Begegnung“ im Vorfeld des Weltjugendtags vom örtlichen Rotary-Club finanziert?
Könnte man da nicht einmal eine entsprechende Anfrage an die Bischöfliche Pressestelle richten?
Was sagt der Hl. Vater eigentlich zu diesen obskuren finanziellen Abhängigkeiten?
Da fällt das sensible Thema „Die Kirche und ihre Finanzen“ in ein neues ungutes Licht …
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#36   MilesChristi   19:58:00 | Dienstag, 19. Juli 2005
@ an den Elendester Lügner der Weltgeschichte
Lachen oder Gähnen ?? Das ist wirklich die Frage !
Aber mit einem hast du Recht: für die Mehrheit derjenigen, die sich Katholiken nennen, beginnt die Kirchengeschichte erst mit dem letzten Konzil, wie Papst Benedikt XVI mal geschrieben hat. Gut zu wissen, daß du dich dazu bekennst !
Träum weiter… nach diesem Posting kannst du nicht mehr ernst genommen werden, ich werde mich nur belustigen, wenn ich etwas von dir lese!
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#35   Elendester Sünder   18:29:14 | Dienstag, 19. Juli 2005
Gefahren durch eine traditionalistische Sekte
Der Niedergang der Kirche und die damit kommende Parusie wird durch die schismatische Piusbruderschaft nicht verzögert, sondern im Gegenteil: Das Abwandern von sogenannten Traditionalisten beschleunigt den Zerfall.
Seit ihrer Gründung versteht die Piusbruderschaft es zu blenden. Viele eifrige Zeitgenossen verkennen dies.
Das Ziel der Piusbruderschaft ist die Vernichtung der Kirche. Das zeigt der Ungehorsam und die mangelnde Verhandlungsbereitschaft des Erzbischof Lefebvre klar und deutlich.
Doch für zu viele beginnt die christliche Zeitrechnung ja 1965.
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#34   Marcel   17:53:11 | Dienstag, 19. Juli 2005
Blendende „Frei“denker
Erneuter Dank an Hcr.
Seit ihrer Gründung versteht die Freimaurerei es, zu blenden. Naive Zeitgenossen verkennen dies.
Das Ziel der Freimaurerei ist die Vernichtung der Kirche. Das sagt die überlieferte Lehre der „alten“ Päpste klar und deutlich.
Doch für zu viele beginnt die christliche Zeitrechnung ja 1965.
Erzbischof Lefebvre führt mehr als einmal aus, wie Papst Leo XIII. in seiner Enzyklika „Immortale Dei“ zeigt, daß das neue Recht, das der liberalen Prinzipien, zum Indifferentismus des Staates in Bezug auf die Religion führt – was, wie der Papst sagt, „der Atheismus, nur ohne den Namen“ ist – und zur Eliminierung der katholischen Religion aus der Gesellschaft.
Anders ausgedrückt, das Ziel der gottlosen Liberalen ist nichts Geringeres als die Eliminierung der Kirche, zu erreichen durch die Zerstörung der katholischen Staaten, welche die Kirche stützen. Diese Staaten waren das Bollwerk des Glaubens. Sie mußten deshalb geschleift werden. Und sowie diese Bollwerke der Kirche zerstört, sowie die politischen Institutionen, die ihr Schutz und die Auswirkung ihres wohltätigen Einflusses waren, abgeschafft wären, würde die Kirche selbst gelähmt und zu Boden geschlagen sein und mit ihr die christliche Familie, die christliche Schule, der christliche Geist und sogar der christliche Name.
Leo XIII. sieht also ganz klar diesen satanischen Plan, der, von den freimaurerischen Sekten angezettelt, heute seine letzten Konsequenzen erreicht. Unter dem Lob der geblendeten V.II-Päpste.
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#33   hcr   16:17:09 | Dienstag, 19. Juli 2005
@Marcel
Die Freimaurerei änderte sich nicht. Die Konzilskirche total.
Bestätigend dazu einige Worte des Grossmeisters F. Mitterand vom 3. Sept. 1962 zitiert aus einem Buch von J.Rothkranz:
„Ganz im Gegensatz zu uns Freimaurern bleiben die Katholiken im Namen des Ökumenismus ihrer Vergangenheit nicht treu, um daraus etwas zu lernen; vielmehr bieten sie alle ihre Kräfte auf, ihre Religion durch Neuerungen, die ihre ganze Tradition verleugnen, auf Salonfähigkeit aufzupolieren. „
Der Rede Mitterands entwickelt sich dann weiter zu einem Lobgesang auf einen der íhren, den Evolutionstheologen Teilhard de Chardin www.stefanus.de/wb990401.htm, der den freimaurerischen Hominismus in die Kirche eingeschleust hat / haben soll.
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#32   Marcel   15:21:35 | Dienstag, 19. Juli 2005
Wahrheit und Irrtum sind unvereinbar
Beachte man doch den Zusammenhang zwischen dem Lob JP2s an den Freimaurer und Rotary-Gründer Harris. Nicht, weil Harris ein guter Mensch gewesen wäre. Sondern weil JP2 – vermutlich – unabsichtlich mehreren Irrlehren der Freimaurerei auf den Leim ging.
Deswegen der Bruch nach dem V.II mit der überlieferten Haltung der Kirche zur Freimaurerei. Seit Papst Clemens XII. haben bis zum V.II praktisch alle Päpste die Freimaurerei entlarvt und eindringlich verurteilt als die Summe aller Irrtümer. (Auch Mgr. Ratzinger verurteilte sie 1981 und 1983.)
Die Freimaurerei änderte sich nicht. Die Konzilskirche total.
Das begreift jedes Kind.
Der hl. Papst Pius X. sagte, nachdem er den Sillon beschrieben und verurteilt hatte: Wir wissen sehr gut, von wo diese Ideen herkommen. Sie kommen von den Zentren der Geheimen Gesellschaften. Hier weht der Geist der Revolution!
Angesichts des heutigen Ökumenismus muß man sagen: Pure Revolution. Nehmen Sie das Buch Herrn Zellers, Ex-Großmeister der Grand-Orient-Loge von Frankreich. Er hat ein Buch herausgegeben mit nur drei Punkten: Das V.II wird lange brauchen, um seine wahre Bedeutung zu finden. Aber den Gläubigen ist klar, daß etwas sehr Wichtiges eingetreten ist, das ganz und gar im Wort Ökumenismus enthalten ist. Und das bedeutet, daß sich die Kirche mit allen Religionen wird versöhnen müssen und folglich auch mit der Freimaurerei.
Das sagte dieser Großmeister der Freimaurerei.
Jedes Kind weiß, daß die Wahrheit unversöhnbar mit dem Irrtum ist.
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#31   Laurentius2   10:17:51 | Dienstag, 19. Juli 2005
Paranoia ?
Lieber Toby,
es muß einfach in einem hardcore-katholischen Forum diskutiert werden dürfen:
1. Ist das wesentliche Ziel höherer oder der höchsten Loge der Freimaurerei die Vernichtung der katholischen Kirche ?
– Zumindest war es das, das ist dokumentiert. Wo ist aber eine Kurskorrektur belegt, wie glaubwürdig wäre diese ?
2. Darf ein Katholik Freimaurer zumindest einer niederen oder evangelischen Johannes-Loge sein?
– Klar beantwortet von Kardinal Ratzinger: NEIN.
3. Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Rotary, Lions und den unteren Logen ? Benutzen letztere die harmlosen Kontaktbörsen ehrgeiziger Mittelständler als Informations- und Rekrutierungsquelle ? Welche Gemeinsamkeiten haben die Clubs und die Logen im Prinzipiellen ?
Siehe hierzu zB als unverdächtige Quelle die Rotarier selbst (bitte „Heftarchiv“ und dann „Ausgabe April 2004“ anklicken, der Artikel steht mittig rechts als pdf-Datei: „Von Brüdern und Freunden“):
rotarier.de/de/magazin/ www.rotarier.de/de/magazin/
Darf man kritisieren, daß zigtausende Katholiken weltweit ihre Zeit in diesen Clubs verschwenden und darüberhinaus für die Logen willkommene Kontaktpersonen zB für Karrierespielchen (auch unter Klerikern ?) ? Wie könnte die selbst ernannte Gegenkirche uns denn besser unterwandern ?
Diese Fragen sind virulent.
P.S.: Leiden wir alle, die wir sicher schon etliche Intrigen (anderes Wort: Verschwörungen) erlebt haben, in Wahrheit nur unter Paranoia ?
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#30   Toby   19:03:27 | Montag, 18. Juli 2005
Pecunia non olet
Das Thema Rotary und Freimaurerei erscheint mir ein wenig zu spekulativ. Nicht dass ich dies verharmlosen wollte, aber wir müssen hier in der Diskussion aufpassen, dass wir nicht letztlich unbewiesenen Behauptungen erliegen und damit eine Angriffsfläche bieten (Totschlagargument „Verschwörungstheoretiker“, nicht ernst zu nehmen …). Besser wäre es, immer wieder auf überprüfbare Fakten zu verweisen, anhand derer man dann natürlich gewisse Rückschlüsse ziehen darf und muss.
Es wäre beispielsweise sehr interessant, wenn man Art und Umfang gewisser Rotary-Spendenprojekte im kirchlichen Umfeld (Diözese, Pfarreien, Verbände)analysieren würde. Unlängst gab die Bischöfliche Pressestelle Fulda bekannt, dass Bischof Algermissen in Hanau eine Spende des örtlichen Rotary-Clubs in Höhe von 10.000 Euro für die „Tage der Begegnung“ im Rahmen des Weltjugendtags entgegennahm. 10.000 Euro für ca. 2.000 Jugendliche Hanau, das ist kein Pappenstiel. Seltsam, dass derartige Vorgänge von der kirchlichen Öffentlichkeit nicht hinterfragt werden. Kann sich die Diözese Fulda die entsprechende Finanzierung nicht selbst leisten? Und was wird sonst noch so und vor allem warum von den Rotariern finanziert? Welche Gegenleistungen gibt es? Fragen über Fragen, aber hier wäre schon mal mit einer sauberen Recherche geholfen…
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#29   MilesChristi   18:48:28 | Montag, 18. Juli 2005
@ Rotary
Es kann durchaus sein, daß die „normalen“ Mitglieder von Rotary von den Verbindungen zur Freimaurerei wissen, genauso wie ich der Meinung bin daß viele der Freimaurer in den niederen Graden keine Ahnung haben was sich dahinter verbirgt.
ABer wie gesagt – ich kenne aus eigener Beobachtung daß alle mir bekannten Rotarier gleichzeitig Freimaurer waren. Es war oft so, daß die Loge ihre Mitglieder AUS den Rotarierkreisen ausgewählt hat.
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#28   Konrad   18:42:04 | Montag, 18. Juli 2005
Zur Rotary Seilschaft
Es mögen beim Gründer Harris durchaus noble Motive mitgespielt haben und eine „Fernsteuerung“ durch Freimaurer sollte man nicht jedem Mitglied von Rotary (oder, was etwa dasselbe ist: Lions) unterstellen. Oft geht es bloss um Kontakte, für Geschäfte sinnvoll, auch um „Überwindung von Isolation“, aber hier beginnt schon die latente Konkurrenz zum Christentum. Abtreibungscheingegener wie Prof. Tröndle aus Waldshut sind genauso Rotarier wie Kard. Lehmann, ein Una-Voce-Vorstand genauso wie Bischof Mixa. Aber das Abstossend ist die „andere Loyalität“, die Spießbürgerlichkeit dieser Kreise, die Ersatz für Zünfte und Adel geworden sind (in amerikanischen Dörfern ist jeder Metzger, Maurermeister und Zahnarzt bei Lions oder Rotary). Allen gemeinsam ist ein Ausweichen vor dem Kreuz. Wirklicher Armut wird aus dem Weg gegangen, als Alibi gelten Spendenaktionen für „gute Zwecke“. Das darf bei einem Bischof nicht sein und das ist der Skandal, zumal wenn es einhergeht mit einer Eliminierung des katholischen Priestertums wie in Fulda.
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#27   Marcel   15:31:25 | Montag, 18. Juli 2005
Freimaurer Harris und sein Club
Danke für den ausführlicheren Verweis auf die erwähnte Rotarier-„Messe“ durch Mgr. Poupard im Jahre 2000, und auch die komischen Worte des Papst JP2 über den Rotary-Gründer und strammen Freimaurer Paul Harris.
Wie sich die Zeiten doch wandeln… obwohl die Wahrheit der Kirche immer dieselbe ist (auch wenn sie manchmal für eine gewisse Zeit nicht mehr verkündet wird von den Oberhirten).
Man kann kaum glauben, wie viele Irrungen manche in so wenige Worte hineinzupacken verstehen. Ein sehr beliebter Wettstreit in der Nachkonzilskirche, der offensichtlich seiner Perfektion entgegenstrebt.
„Mit ihrem Motto des selbstlosen Dienens machten sich die Rotarier die Sendung und die Liebe Christi zu eigen“ sagte Mgr. P.
Das werden die Rotary-Brüder Mgr. Lehmann und Mixa natürlich voll bestätigen.
Kein Wunder, daß bei all’ dem Lob für den Freimaurer Harris durch JP2 unsere Bilderbuch-Liberalisten Mgr. Lehmann und Kasper zum Kardinal befördert wurden.
Wie ein guter Kardinal nach dem V.II sagte: für die verheerenden Schäden, die da in ein paar Jahren angerichtet wurden, wird die Kirche Jahrhunderte brauchen, um sie zu reparieren.
„Die Gnade der späten Geburt“ erfolgte offenbar für viele zu früh…
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#26   virOblationis   12:47:43 | Montag, 18. Juli 2005
ad peccatorem
Zur Vernichtung des kath. Glaubens in Fulda:
Ich meine mich zu erinnern, daß nicht nur die FSSPX vom Domplatz gewiesen wurde, sondern daß auch die Petrusbruderschaft nicht im Dom das Meßopfer darbringen durfte, während man dieselbe Kirche Anglikanern für einen Gottesdienst zur Verfügung stellte.
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#25   hcr   12:42:24 | Montag, 18. Juli 2005
@In Ergänzung zu Rotary u. d. Kirche !
Warum sollten nach dem verlinkten Beitrag nicht Lehmann etc… dazugehören, wenn selbst der Papst derartige Lobeshymnen anstimmt. So eine Art Gastmitgliedschaft dürfte da völlig unauffällig sein.
– bis zur Mitte der Seite runterscrollen
Heilig-Jahr-Feier der Rotarier www.kath.de/rv/rv000312.shtml
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#24   Toby   11:49:46 | Montag, 18. Juli 2005
Noch einmal „Fuldaer Kreis“
Die nächste „Diözesanversammlung“ des „Fuldaer Kreises“ ist für den 6. Oktober 2005 anberaumt worden. Dort – so erfährt man unter …reis.homepage.t-online.de/termine.html – wird man nach dem abgesagten Auftritt von Prof. Gotthold Hasenhüttl im März das Thema „Ökumenische Gastfreundschaft am Ende?“ (bezogen auf Hasenhüttls „Eucharistiefeier mit offener Kommunion“ beim Ökumischen Kirchentag 2003 in Berlin) erneut aufgreifen und zur Abstimmung bringen:
Wir werden das Thema auf unserer nächsten Diözesanversammlung zur Diskussion und Abstimmung vorsehen. Prof. Hasenhüttl ist zwar als Priester suspendiert worden, er ist aber Theologe mit offizieller Lehrbefugnis! Und sind nicht Bischöfe, wie jüngst auf dem Katholikentag, mit ausgegrenzten Theologen wie Küng und Drewermann gemeinsamen aufgetreten?
Hört, hört! Über das Ergebnis dieser „Abstimmung“ und die entsprechende Reaktion bzw. Nicht-Reaktion von Bischof Heinz Josef Algermissen dürfen wir alle sehr gespannt sein!
Toby
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#23   Marcel   11:28:02 | Montag, 18. Juli 2005
Rotary und die Kirche
Gibt es aktuelle Dokumente und Aussagen des kirchlichen Lehramts zum Thema Rotarier?
Keine mir bekannten aktuellen; aber ich beschäftige mich häufiger mit der klaren Lehre der ewigen Kirche, wie man sie bis vor dem V.II deutlich hörte und heute noch im Echo bei den Traditionellen.
Die letzte aktuelle „Dokumentation“ der Konzilskirche zu den Rotariern fand am 12. März 2000 statt, als in St. Peter in Rom eine hl. Messe mit 1.500 „Pilgern“ des Rotary-Clubs gefeiert wurde; Zelebrant war S. Em. Cardinal Poupard. Im Anschluß an die Messe kam Papst JP2 vom Apostolischen Palast herab auf den Petersplatz, um eine Ansprache an die versammelten „Pilger“ zu halten.
Konträr dazu die Lehre der authentischen katholischen Kirche: Am 20.12.1950 erließ das Heilige Offizium (damals noch mit der Überwachung der Reinheit des Glaubens in der Kirche beauftragt) folgende Antwort auf eine Anfrage, ob Katholiken Mitglieder im Rotary-Club sein dürfen:
„Es ist den Priestern verboten, der Vereinigung ‘Rotary-Club’ anzugehören oder an ihren Versammlungen teilzunehmen. Was die Laien angeht, so haben sie sich an die Vorschriften des Canon 684 des CIC (1917) zu halten.“
Gemäß dieser erwähnten Vorschriften war in vollkatholischen Ländern wie Spanien, Mexiko, Südamerika, uam., die Rotaty-Mitgliedschaft mit der Exkommunikation belegt.
In den bereits damals zum Progressismus geneigten angelsächischen und germanischen Ländern wurde das liberalistischer gehandhabt…
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#22   adlimina   11:17:16 | Montag, 18. Juli 2005
Verschiedene Reiche
Die Frage lautet nicht Wer gehört zum Fuldaer Kreis?, sondern Wem gehört der Fuldaer Kreis? und in Folge Wem gehört das Bistum Fulda?. Welche Macht und welcher Direktor haben dadurch ein neues Instrument in Händen für ihre Ziele? MEIN REICH IST NICHT VON DIESER WELT, hat einmal einer gesagt …
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#21   Peccator   10:31:02 | Montag, 18. Juli 2005
SCHANDE
Dieser „Bischof“ ist eine große Schande für die ganze deutsche Kirche. Er will eine andere Kirche und alle katholischen Restbestände, die noch in der Diözese Fulda bestehen, zugrunde richten. Sein Glaube ist nicht der katholische. Von Beginn seiner Tätigkeit an hat er alles getan, um den Glauben zu vernichten. erwähnt sei nur seine brutale Verhinderung der Veranstaltung auf dem Domplatz in Fulda zur Erneuerung der Weihe Deutschlands an das unbefleckte Herz Marias. Ich vermute, daß er Freimaurer ist. Er wird dafür Rechenschaft geben müssen.
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#20   Toby   08:50:01 | Montag, 18. Juli 2005
Wer gehört zum „Fuldaer Kreis“
So „offen“, wie sich der „Fuldaer Kreis“ gerne präsentieren will, ist er in Wahrheit nicht. Außer den Namen der acht geistlichen Gründungsmitglieder aus dem Jahr 1994 und des gegenwärtigen Vorsitzenden Lukassek sind weitere Mitglieder öffentlich nicht bekannt. Der „Fuldaer Kreis“ beruft jährliche „Diözesanversammlungen“ ein und wird geleitet von einem siebenköpfigen „Diözesanteam“, das auf drei Jahre gewählt wird. Nicht einmal die Namen der Mitglieder des „Diözesanteams“ werden öffentlich bekannt gegeben. Warum eigentlich nicht? Warum scheut die „offene Kirche“ die Öffentlichkeit? Ich denke, dass es von allgemeinem Interesse ist zu erfahren, wer und vor allem welche Geistlichen und hauptamtlichen Laien beim „Fuldaer Kreis“ mitmachen. Im übrigen: Mit Bezeichnungen wie „Diözesanversammlung“ gibt man sich einen quasi-offiziösen Touch, als handele es sich beim „Fuldaer Kreis“ um ein Gremium der Diözese. Auch hier wäre eine Klarstellung dringend erforderlich. Was die Mitarbeit bei Gruppen wie dem „Fuldaer Kreis“ betrifft, sind die entsprechenden Anweisungen aus Rom eindeutig. Es ist an der Zeit, dass gehandelt wird …
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#19   Laurentius2   08:40:38 | Montag, 18. Juli 2005
@Andreas
das kann doch alles nicht wahr sein ! Sagen Sie, daß es nicht wahr ist …
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#18   Andreas   08:32:26 | Montag, 18. Juli 2005
Rotarier und Umstrukturierung
Bei uns im Bistum Trier ist eigentlich genau die gleiche Chose am Werk.
Bis 2007 ist ein großflächiges Neustrukturieren im Gange.
Pfarreien werden zusammengelegt etc.
Da ich selbst bis vor kurzer Zeit Mitglied im PGR war (bin wegen der Grüne-Mutti-Einstellung dort ausgeschieden, als Konservativer habe ich nur „Dampf“ bekommen), weiß ich wie einem das ganze Spiel schmackhaft gemacht wird.
Unser Pater hat uns mal immer bröckchenweise informiert, aber prinzipiell stand das alles fest.
Unabänderbar, von oben befohlen,…
Wir sollten jetzt „die Wege bereiten“, damit 2007 alles glatt geht…
Über tiefere Inhalte wurden wir nicht informiert, denn unser Pater fuhr immer alleine nach Trier, um darüber zu sprechen.
Unser Pater ist ohnehin ganz ein Mann „des System“, nur nicht des römisch-katholischen, das er doch kennen müßte, hat er doch an der Gregoriana promoviert!
Er würde sich gut mit Msgr. Algermissen verstehen, definitv!
Zu den Rotarieren ist zu sagen, daß im Dekanat Bad Kreuznach alle „wichtigen“ Pfarrer Rotarier sind. Definitiv.
Da ich einen guten „Draht“ zum ehemaligen Dechanten habe (mittlerweile seit Jahren pensioniert), weiß ich dies,
denn zuletzt sollte ich für ihn anläßlich eines ökumenischen Gottesdienstes „orgeln“.
Als ich ankam, sah ich, was Sache war: 50Jahrfeier Rotary Bad Kreuznach.
Alle Pfarrergrößen waren da.
Als bevorzugte Liturgiesprache nahm man an diesem Tag „Französisch“, na, blinkt was auf?
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#17   Konrad   07:07:32 | Montag, 18. Juli 2005
Gotthard: @Konrad: Tut mir leid, Gotthard
Du siehst vieles nicht, weil du nicht sehen willst – wie so viele in der „Lehmann-Kirche“ der vereinigten Rotarier, die sich weltlich über ihren Kardinal freuten und einen geistlichen Zeugen wie Erzbischof Dyba zertreten haben, sogar noch posthum wie jetzt deutlich wird. Auch von dem, was „Toby“ beunruhigt hat „Gotthard“ keine Ahnung.
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#16   Toby   06:25:20 | Montag, 18. Juli 2005
Lehramtliche Aussagen
Gibt es aktuelle Dokumente und Aussagen des kirchlichen Lehramts zum Thema Rotarier?
Wenn ich mich recht erinnere, gibt es ein Schreiben des Hl. Offiziums (der Vorläuferinstitution der heutigen Kongregation für die Glaubenslehre) aus dem Jahr 1950, in dem Klerikern die Mitgliedschaft bei den Rotariern ausdrücklich verboten wurde. Dieses Verbot soll später, nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, wieder aufgehoben worden sein. Weiß jemand dazu etwas Genaueres?
Noch eine Anmerkung: Das Thema „Pastoraler Prozess“ gibt es ja nicht nur im Bistum Fulda, auch andere Diözesen haben längst begonnen, Pfarreien und Dekanate nach ideologischem Muster „umzustrukturieren“, beispielsweise in so unterschiedlichen Bistümern wie Hildesheim, Rottenburg-Stuttgart und Eichstätt, wo der „Prozess“ unter der Bezeichnung „Kooperative Pastoral“ angelaufen ist.
Welche Erfahrungen gibt es über diese Umstrukturierungsmaßnahmen? Wie sieht das Leben der Pfarrgemeinden dort konkret aus?
Über entsprechende Antworten und weitere Hintergrundinformationen wäre ich sehr dankbar.
Toby
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#15   Gotthard   21:46:59 | Sonntag, 17. Juli 2005
@Konrad: Tut mir leid, Gotthard
noch sehe ich nicht, wo Du die Stadt auf dem Berge oder das Licht auf dem Leuchter oder das Salz in der Suppe bist…
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#14   Konrad   21:20:13 | Sonntag, 17. Juli 2005
Tut mir leid, Gotthard,
aber du bist für Fulda genauso ahnungslos wie für Regensburg, bist wohl ein bezahlter Kirchenangestellter, der seine Pfründe, aber keine Loyalität gegenüber der göttlichen Offenbarung und der Königsherrschaft des auferstandenen Christus kennt. Dasselbe werfe ich dem deutschen Episkopat und Klerus vor. Sie kennen nur noch Pfründe und pastorale Ideologien, keinen verbindlichen apostolischen Gehorsam an Gottes Wort und Wille. „Man hat gelernt, mit Texten umzugehen“ (Kard. Lehmann). Das ist im Ergebnis schlimmer als Lessing, vor allem verächtlicher – also nun doch endlich kapiert, Herr Gotthard? Andernfalls bist du schal gewordenes Salz, gehörst zertreten!
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#13   MilesChristi   20:53:21 | Sonntag, 17. Juli 2005
@ Ambrosius: Lehmann
Ambrosius,
hast du eine Quelle dafür , das wäre für mich sehr interessant.
Weiß jemand ob es eine Liste gibt mit den Rotarier-Bischöfen ?
Miles Christi
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#12   Gotthard   20:30:03 | Sonntag, 17. Juli 2005
Danke?
@Konrad:
DAs Netz der Illoyalitäten in Episkopat und Klerus von welchen Illoyalitäten redest Du? Wo siehst Du gegen wen Illoyalitäten?
Hier wird ein netter Popanz genannt Rotarier aufgebaut.
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#11   Konrad   19:48:23 | Sonntag, 17. Juli 2005
Danke
für diesen Artikel und seine Recherche. Bleiben Sie dran! Das Netz der Illoyalitäten in Episkopat und Klerus muss zerschnitten werden. Wahrscheinlich geht es nur mit der FSSPX und keineswegs gegen sie!
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#10   Ampere   19:37:14 | Sonntag, 17. Juli 2005
Rotarier
Bevor Bischof Algermissen ernannt war, schrieb jemand nach Rom an Papst Joh.Paul und Kard. Ratzinger, sie möchten die Ernennung verhindern, es gebe schon genug Rotarier in Deutschland auf Bischofsstühlen – übrigens auch Lehmann! Wurde der vergessen? In Aschaffenburg hat er einmal im Rahmen einer Predigt vom „Baumeister aller Welten“ gesprochen – eine typische Freimaurer-Diktion!
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#9   Umkehrbefreit   19:12:25 | Sonntag, 17. Juli 2005
Kardinal Lehmann
Ich hoffe, daß Kardinal Lehmann als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz nicht mehr gewählt wird.
Die deutsche Kirche liegt zu sehr im Dreck und vieles was dazu beigetragen hat, stammte auch aus seiner Feder.
Wieso werden im Bistum Mainz noch mehr Laienräte und Gremien geschaffen anstatt endlich die Kirche von diesen Räten zu befreien und den Blick nach dem Wesentlichen zu richten?
Hat nicht Lehmann erst letztes Jahr einen Aufruf zur Missionierung gestartet?
Mit solchen fadenscheinigen protestantischen Aktionen wird es nichts liebes Karschchen!
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#8   Rocky   17:32:01 | Sonntag, 17. Juli 2005
Kannst ruhig mitmachen
„Kannst ruhig bei uns mitmachen. Bei uns gibt es viele hochrangige Kleriker…“ (Ein Freimaurer aus eineem deutschen Bistum zu einem Pfarrer )
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#7   adlimina   16:48:31 | Sonntag, 17. Juli 2005
Versuchungen
Man lese das Evangelium des I. Fastensonntags nach.
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#6   Niclaas   16:34:43 | Sonntag, 17. Juli 2005
Innerkatholisches Outing
Mixa und Fürst sind übrigens auch Rotarier. Degenhardt war einer. Offenbar eine recht weit verbreitete Seuche.
Sind die nicht ausgelastet? Was finden die da, was in der Kirche fehlt?
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#5   Robert Ketelhohn   15:58:59 | Sonntag, 17. Juli 2005
Weitere Rotarier
Mixa und Fürst sind übrigens auch Rotarier. Degenhardt war einer. Offenbar eine recht weit verbreitete Seuche.
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#4   adlimina   15:58:22 | Sonntag, 17. Juli 2005
Mit „Stil“ und „Erfolg“
Beim Treffen der geistlichen Gemeinschaften im Bistum Fulda im Schönstattzentrum Dietershausen wurde Bischof Algermissen während einer Podiumsdiskussion aus dem Plenum heraus mit der Frage konfrontiert, ob denn eine Rotary-Mitgliedschaft mit dem katholischen Glauben und gar dem Bischofsamt vereinbar sei. Die bischöfliche Antwort erläuerte gelassen, das sei doch selbstverständlich, viele deutsche Bischöfe würden durch ihre Mitgliedschaft diese Chance wirksamer Evangelisierung nutzen, im übrigen sei auch Kardinal Ratzinger dabei. Der Bischof von Fulda hat über das Bistum verstreut viele rotarische Kontakte und regelt zu deren Gunsten schon mal Dinge über sich redlich mühende Pfarrer und Dechanten hinweg, denen er auf binnenkirchlicher Ebene eigentlich andere Positionen aufgetragen hatte und die dann verletzt ins Leere gelaufen mit Erklärungsnot dastehen. Über Professor Hartmann, dem Handlungs- und Narrenfreiheit übertragen wurde, kann der Bischof die ehedem glaubenstreue Theologische Fakultät kontrollieren und die inhaltliche Seite des Pastoralen Prozesses steuern. Intern stöhnen darüber auch Mitglieder des Domkapitels, der Dechantenkonferenz und des Priesterrates – sagen getraut sich keiner etwas, so daß es seitens des Bischofs immer heißen kann: „Was wollt ihr denn?“
Aber Gottes Mühlen mahlen langsam …
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#3   bonifatius   15:20:43 | Sonntag, 17. Juli 2005
Ghetto – Offene Kirche
Lebten vermutlich die „katholischen“ Gegner von Bischof Dyba bisher in einem Ghetto ( weil sie sich nicht aus der Deckung trauten ), so soll der „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ die Glaubenstreue und Romgemeinschaft etwas lockern. Wenn diese Schlussfolgerung stimmt, dann sehe ich das Treiben der Wischi- Waschi – Bischöfe als sehr erfolgreich an. Na, dann viel Glück Deutsche Katholische Kirche! Scheinbar werden hier alte Rechnungen beglichen – oder was noch schlimmer wäre – Entstehung eines schismatischen Keimes.
Ja, gibt es denn unter den Priestern und Laien im Bistum Fulda niemanden mehr, der dieses Problem sieht und offen dagegen Stellung bezieht?
Oder hilft auch hier nur mehr „Beten zum Hl. Geist“?
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#2   MilesChristi   14:44:31 | Sonntag, 17. Juli 2005
@ Rotarier und die „Brüder“
In meiner Heimatstadt waren alle mir bzw. meiner Familie bekannten Rotarier gleichzeitig Mitglieder in der dortigen Freimaurerloge. Zufall ?
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#1   Umkehrbefreit   14:41:25 | Sonntag, 17. Juli 2005
Kann es Papst Benedikt XVI. richten?
Wenn ich den Verlauf in Fulda verfolge muss ich doch ganz ehrlich fragen, ob man in Rom wirklich diese Seilschaften duldet?
Wieso hat Papst Benedikt XVI. den Pastoralplan für gut empfunden?
Kann es Papst Benedikt richten, nachdem sein Vorgänger vieles unerledigt liess?
Der Zusammenbruch der katholischen Kirche in den deutschsprachigen Ländern schreitet voran.
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