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Ein zauberhaftes Buch + Liturgie als Bedrängnis + Ölscheichs und die Kastelruther Spatzen + Griechenland mischt sich ein + Kein Geschwätz
Ein zauberhaftes Buch

Italien. Papst Benedikt XVI. betete gestern in den norditalienischen Alpen vor Tausenden von Pilgern den sonntäglichen ‘Engel des Herrn’. Es war der einzige öffentliche Auftritt während seines Urlaubs, der noch bis Ende Juli dauern wird. Inspiriert von der prächtigen Bergwelt sagte der Heilige Vater: „Die Ferien bieten die einzigartige Möglichkeit, vor dem beeindruckenden Schauspiel der Natur, dem zauberhaften ‘Buch’, das allen – groß wie klein – gegeben ist, innezuhalten.“ Im Kontakt mit der Natur finde der Mensch seine Bestimmung wieder. Er entdecke sich neu als Geschöpf, das klein und gleichzeitig einzigartig und offen für Gott sei. Dabei öffne sich das Innerste des Menschen sozusagen auf natürliche Weise zum Lob Gottes und zum Gebet.

Liturgie als Bedrängnis

Deutschland. In seiner gestrigen Predigt zum Skapulierfest in der Karmelitenkirche in Bamberg sprach Erzbischof Ludwig Schick über die Liturgie. Der Erzbischof von Bamberg kritisierte den Lärm und die Hektik, die oft während der Heiligen Messe vorherrschten. Diese seien auch die Gründe, warum sich viele nach der vorkonziliaren Liturgie sehnten. Nicht die Nostalgie oder die Ablehnung der erneuerten Liturgie – auch nicht eine skeptischen Haltung gegenüber dem Zweiten Vatikanischen Konzil – seien Grund für eine solche Sehnsucht. Der Erzbischof ist vielmehr der Meinung, daß „manche die Liturgie gerne als Rahmen für die persönliche Meditation und das Beten“ erfahren würden. Dabei wollten sie nicht ständig durch Worte, Lieder und Aktionen bedrängt werden.

Ölscheichs und die Kastelruther Spatzen

Deutschland. Noch bis zum 22. August läuft das Bietverfahren für das Geburtshaus von Papst Benedikt XVI. im bayerischen Marktl am Inn. Das Gebäude ist aufgrund des großen Touristenanstroms unbewohnbar geworden. Neben Ölscheichs aus den Vereinigten Arabischen Emiraten befindet sich Helmut Brossmann, der Manager der Südtiroler Volksmusikgruppe „Kastelruther Spatzen“, unter den Meistbietenden. Auch der sozialdemokratische Bürgermeister von Marktl am Inn, Hubert Gschwendtner, möchte das Papsthaus kaufen und daraus ein Museum machen. Die Gemeinde hat zwar kein Geld, dafür aber ein verbrieftes Vorkaufsrecht. Derzeit laufen Verhandlungen mit dem Freistaat Bayern und mit dem Bistum Passau, um einen Kauf durch die Gemeinde zu ermöglichen. Der Wunsch des Bürgermeisters wäre, daß Papst Benedikt XVI. persönlich in seinen Geburtsort kommen würde, um dort ein zukünftiges Papstmuseum – medienwirksam – einzuweihen.

Griechenland mischt sich ein

Griechenland. Laut israelischen Presseberichten will die griechische Regierung durch die Zahlung hoher Geldsummen erreichen, daß der abgesetzte orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Irenäus I., wieder rehabilitiert wird. Irenäus war nach umstrittenen Baurechtsverträgen mit israelischen Spekulanten von den Jerusalemer Bischöfen und einer Synode aller orthodoxen Patriarchen in Istanbul abgesetzt worden. Der Staat Israel zeigt sich nicht erfreut über das Eingreifen Griechenlands in die Belangen der christlichen Kirchen des Heiligen Landes.

Kein Geschwätz

Deutschland. Im Interview mit der ‘Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung’ hat Karl Kardinal Lehmann erneut einen Dialog mit dem Islam gefordert. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz meinte, es gebe keine Alternative zum interkulturellen und interreligiösen Gespräch. Er fordere kein „Geschwätz“ sondern einen zielstrebigen Dialog. Zu den Selbstmordattentätern in London erklärte er, daß er sich nicht vorstellen könne, daß diese Menschen „von religiösen Motiven gesteuert“ würden. Denn Glaube solle „den Menschen zur Freiheit befähigen“.
      
33 Lesermeinungen
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#33   Laurentius2   11:49:43 | Montag, 25. Juli 2005
@Benedikt
Lieber Benedikt,
ich denke auch, daß die doppeldeutigen Konzilstexte das Entscheidende sind und im Sinne der anderen Konzilien (korrigierend) ausgelegt werden müßten.
Man wünscht sich doch nur von Herzen, daß unser Glaube nicht untergeht und von einem Wischi-Waschi-Ökumenismus auf kleinstem gemeinsamen (?) Nenner brutal ersetzt wird …
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#32   Benedikt   21:22:25 | Donnerstag, 21. Juli 2005
@ Laurentius2
Deine Haltung kann ich durchaus nachvollziehen und du musst bei mir auch nicht um Entschuldigung bitten. Ich fühle mich mit der Bezeichnung liberal durchaus nicht angesprochen und kann jeden verstehen, der den Liberalismus verurteilt, was ich zu einigen Teilen auch tue.
Wenn es manchmal den Eindruck hat, dass ich in die liberale Ecke drifte, so hat das damit zu tun, dass ich nicht der Meinung bin, dass sich einige Missstände in der Kirche so einfach lösen lassen, wie man es auf den ersten Blick denken könnte. Ausgehend hiervon, versuche ich neben den Argumenten der traditionellen auch diese der liberalen nachzuvollziehen.
Wenn ein traditioneller Katholik so zu definieren ist, dass er das Konzil kritisiert/ ablehnt und ein Liberaler vom so genannten Geist des Konzils beseelt ist, so bin ich wohl konservativ zu nennen: Orientierung an dem, was im Konzil wirklich steht und gegen neumoderne „Errungenschaften“.
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#31   Laurentius2   18:58:33 | Donnerstag, 21. Juli 2005
@Benedikt
Meinen Parforceritt gegen liberale Katholiken bitte nicht persönlich nehmen, pardon. Ich kann diese Verständnisduselei für unsere exzellenten (Erz-)Schlafmützen nur einfach nicht mehr ertragen. In der Zwischenzeit stirbt der Glaube überall in Deutschland aus und Herr Lehmann läßt sich von der liberal-„katholischen“ ZDF-Tussi Gerster gemütlich interviewen.
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#30   Benedikt   13:38:03 | Mittwoch, 20. Juli 2005
@ apex (letzter Versuch ;-))
>Naja gut, warum sollte ich hier in einem anonymen Forum herumlügen?
>>Die Wahrheit, die du hier zu vertreten glaubst, ist eine Lüge.
Ach, achte doch mal auf den Zusammenhang. Es ging hier darum, ob ich wirklich ein Feind der Abtreibung bin, was du bezweifelt hast. Ich fragte darauf, warum ich hier herumlügen sollte. Was hat das mit den Wahrheiten der Kirche zu tun? Es ging um eine Aussage über meine persönliche Einstellung zur Abtreibung!
>Es geht nicht um die Scheine, sondern die Beratung. Wenn ich aber keine Scheine anbiete, dann kommt erst gar keine, die man von der Abtreibung abbringen könnte.
>>Verdrehte, verdammenswerte Logik.
Christus hat nicht die Menschen zu sich gezogen, indem er ihnen Einigungsgespräche, faule Kompromisse oder Möglichkeiten der Sündenrechtfertigung angeboten hat.
Hör mal, deine Einstellung teile ich doch. Aber Christus ging es dort um Mission. Was hat Mission mit einer Schwangerschaftsberatungsstelle zu tun?
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#29   Elendester Sünder   10:52:38 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Ursache und Wirkung
Lieber Athanasius,
welches soll denn die Konsequenz sein? Der Abschied von der Kirche etwa? Für mich, Gott sei Dank, noch und hoffentlich für immer unmöglich.
Der Spruch „Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken.“ ist unangebracht bezüglich der Kirche, denn deren Haupt ist Jesus Christus. Ich persönlich mache mir keine Gedanken, ob das zweite Vaticanum berechtigt war oder nicht. Ich halte das für Zeitverschwendung. Was erlauben wir Sünder uns, mit Gott zu rechten? Beten wir lieber täglich den heiligen Rosenkranz!
Du sprichst von Ursache und Wirkung. Die Ursache für das Überhandnehmen der Sünden, denn nichts anderes sind die Mißbräuche in der Liturgie, ist der allgemeine, unübersehbare, endzeitliche Abfall von Gott im christlichen Abendland. Nicht die kirchenfeindlichen Winkelversammlungen sind die Ursache und schon gar nicht das zweite Vaticanische Concilium; diese sind wiederum nur Folgen. Der Teufel und seine Kinder sind gleichsam nur die Würmer, die die abgestorbenen Teile des Körpers fressen.
Ich bin mit Dir nicht einer Meinung, wenn Du sagst. daß die ganze Welt apostatisch geworden ist. In anderen Erdteilen wächst die Kirche noch. Nimm als Beispiel den grandiosen Kardinal Francis Arinze aus Nigeria.
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#28   apex   22:59:04 | Dienstag, 19. Juli 2005
@ Benedikt
Naja gut, warum sollte ich hier in einem anonymen Forum herumlügen?
Die Wahrheit, die du hier zu vertreten glaubst, ist eine Lüge.
Es geht nicht um die Scheine, sondern die Beratung. Wenn ich aber keine Scheine anbiete, dann kommt erst gar keine, die man von der Abtreibung abbringen könnte.
Verdrehte, verdammenswerte Logik.
Christus hat nicht die Menschen zu sich gezogen, indem er ihnen Einigungsgespräche, faule Kompromisse oder Möglichkeiten der Sündenrechtfertigung angeboten hat.
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#27   Athanasius   22:40:07 | Dienstag, 19. Juli 2005
Irgendwie komisch…
…dass manche „konservativen“ Katholiken nicht aufhören können mit Klagen über die konziliaren Kleriker, während sie die Konsequenzen ihrer Schlussfolgerung nicht ziehen wollen und können.
Vergesst doch einmal nicht, dass dieser Zustand allgemein verbreitet ist und nicht nur in Deutschland, wo die „katholische“ Bischofskonferenz Jahrzehnte Kindertötung unterstützte ohne jemals offene Buße zu tun, sondern in der ganzen Welt.
Die Folgen der theologischen Krise nach und auf dem 2. Vatikanum sind nicht die Ursachen. Verwechselt beide nicht. Irrende Pastoralassistentinnen sind nicht das Problem, sondern eine apostatische Hiërarchie. Auch in Rom ist man nicht sicher (sieh Erhebung Kasper zum Kardinalat). Der Fisch rottet vom Kopf her.
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#26   Benedikt   13:36:12 | Dienstag, 19. Juli 2005
@ apex, laurentius, bonifatius
>Bevor du mich wieder falsch verstehst:
>>wenn ich dich falsch verstehen würde, würde ich dir jedes mal zustimmen.
Dein polemisches und rhetorisches Talent ist ausgezeichnet, gratuliere. Ändert aber nichts ;-)
>Ich bin ein absoluter Feind der Abtreibung.
>>das sagen alle.
Naja gut, warum sollte ich hier ini einem anonymen Forum herumlügen? Sinn? Ich sage es so, wie ich es denke. Ob du es nun glaubst oder nicht.
>>…deshalb ist es wichtig, dass Scheine ausgestellt werden?
Du hast die Realität überhaupt nicht verstanden.
Nein du hast mich nicht verstanden. Es geht nicht um die Scheine, sondern die Beratung. Wenn ich aber keine Scheine anbiete, dann kommt erst gar keine, die man von der Abtreibung abbringen könnte.
@Laurentius: Das war es ja, was ich sagte. Durch das Scheinsystem wurde die Klarheit der Lehre verwischt. Daher war die Entscheidung zum Ausstieg durchaus richtig.
@bonifatius: Es ging mir in Sachen Diplomatie um die gegenseitigen Beziehungen. Das die Lehre hiervon abgekoppelt ist, habe ich glaube deutlich genug gemacht.
Nehmt doch nicht immer gleich das schlimmste an, ich bin halt auch nur ein suchender Bedenkenträger…
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#25   Laurentius2   09:07:02 | Dienstag, 19. Juli 2005
… und hier (Interkommunion) wie dort (Abtreibungsscheine) …
… hat die moderne Lehmann-Kirche einfach ihre Glaubwürdigkeit verloren. @Benedikt: Selbst der liberale Bischof Marx hat eingesehen, „… daß wir, die Mehrheit der Bischöfe, sich geirrt haben.“
Ihre Prämisse ist falsch: Die Frau, die abtreiben will, treibt auf jeden Fall ab“.
Darum geht es doch gar nicht ! Es geht um die Millionen deutscher Frauen und Mädchen, die irgendwie noch Christinnen sind. Sie haben die innere Einsicht in die Lehre der Kirche längst verloren und brauchen eine klare Orientierung ! Wenn sie aber wissern, daß auch die Kirche und „der Papst“ Scheine ausstellen, die zur Abtreibung „berechtigen“, fallen sie endgültig in eine Hölle aus Mord, Schuld, seelischen Torturen und Lebens-Unglück.
Es bleibt dabei, l i b e r a l e K a t h o l i k e n s i n d e i n f a c h m e i s t s c h l e c h t i n f o r m i e r t , sonst wüßten sie, daß im Bistum Fulda unter dem Erzbischof Dyba, die Zahl der beratenen Frauen STIEG ! Ähnliches läßt sich für viele Caraitas-Stellen aufzeigen, die Gott und Papst bzw. Kardinal Meisner sei dank auf eine „scheinlose Beratung“ umgestiegen sind. DIE ZAHL DER BERATENEN FRAUEN BLIEB KONSTANT ODER STIEG !
Also, geehrte Herren Liberale oder „Gemäßigte“ (Benedikt & Co.) , wenn schon kluge Strategien, dann bitte richtig und nicht auf Mainzer Kommandos (Lehmann, ZDF) !
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#24   Elendester Sünder   20:36:05 | Montag, 18. Juli 2005
Erzbistum Bamberg
Erzbischof Schick macht schöne Worte, aber ändert nichts.
Vor kurzem wurden in einer Sonntagsmesse im Erzbistum auf einer Videoleinwand mehrere Fernsehwerbespots vorgeführt; dabei wurden unter anderem Frauen im Bikini gezeigt. Auf dieser Grundlage hat die „Pastoralassistentin“ dann eine geistlose Homilie gesprochen. Auf solche Sachen ist man als Kirchenbesucher natürlich nicht vorbereitet. Es ist während der Messe unmöglich, zur notwendigen inneren Sammlung zu kommen.
Konrad hat einmal, wie ich finde, sehr treffend die Zustände im Bistum Bamberg charakterisiert. Er sagte, daß die einzige Waffe des Erzbischofs Schick sein Lächeln ist und er sich ansonsten nicht gegen sein Ordinariat durchsetzen kann.
Man darf im Erzbistum als Pfarrer sogar ausdrücklich Protestanten zur Kommunion einladen. Wenn man verspricht es nie wieder zu tun, dann ist die Sache erledigt. Man muß es nicht einmal öffentlich zurücknehmen. So verfährt der Generalvikar Alois Albrecht.
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#23   bonifatius   20:03:46 | Montag, 18. Juli 2005
Widerspruch
Benedikt: 1. „ Diplomatie, die auf Ausgleich bedacht ist.“ Das ist feige Diplomatie! Über Wahrheiten kann man nicht feilschen.
2. „ In mir bohrt dieser Konflikt“. Deine Denkschule ist krasser Utilitarismus. Vor 50 Jahren sagte man auch : der Zweck heiligt die Mittel. Die Kirche muß der Welt ( und damit der Frau ) ein klares Zeichen (Zeugnis ) geben, was Sünde ( Mord ) und Liebe ( heißt auch manchmal leiden) ist.
Gotthard: Noch hält die Öffentlichkeit und die Politik, egal ob schwarz oder rot-grün, die jovialen Herrn aus Mainz und Paderborn in ihrem Sinne für die besten Hirten und feiert sie. Worin besteht somit ihr Leiden?
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#22   Gotthard   18:19:00 | Montag, 18. Juli 2005
Ehrendoktorate
Wenn Ehrendoktorate ein Hindernis für die Ausbreitung der Königsherrschaft Jesu Christi sind, dann ist Benedikt XVI. leider der falsche, um sie zu forcieren:
Josef Ratzinger wurden Ehrendoktorate verliehen von folgenden Universitäten:
1984
College of St. Thomas in St. Paul / Minnesota: Verleihung des Ehrendoktors of Humane Letters
1985
Ehrendoktor der Katholischen Universität Eichstätt
1986
Ehrendoktor der Katholischen Universität Lima
1988
Ehrendoktor der Katholischen Universität Lublin
1998
Ehrendoktor der Katholischen Universität von Navarra in Pamplona
1999
Ehrendoktor in Rechtswissenschaft der Freien Universität „Maria SS. Assunta“ (LUMSA) in Rom
2000
Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universiät Wroclaw
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#21   Konrad   17:57:27 | Montag, 18. Juli 2005
Herr Gotthard
möge seine Freude haben an Lehmann, Kamphaus und Fürst – vielleicht haben sie ein Stelle für ihn? Die kritischen Bemerkungen in kreuz.net tun seinen mit Karnevalsorden, Ehrendoktoraten und Rotary-Bändern geschmückten hohen Herren und Salon-Besuchern mit Sicherheit nicht weh. Keiner von uns lebt auf Hartz IV. Aber die Königsherrschaft des Auferstandenen wird sich von Rom aus mit Benedikt XVI. mehr und mehr durchsetzen!
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#20   apex   17:56:50 | Montag, 18. Juli 2005
@ Benedikt
Bevor du mich wieder falsch verstehst:
wenn ich dich falsch verstehen würde, würde ich dir jedes mal zustimmen.
Ich bin ein absoluter Feind der Abtreibung.
das sagen alle.
Es geht rein um Realitäten (Die Frau treibt auf jeden Fall ab – kirchliche Beratungsstelle hin oder her).
und deshalb ist es wichtig, dass Scheine ausgestellt werden?
Du hast die Realität überhaupt nicht verstanden.
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#19   Gotthard   17:01:50 | Montag, 18. Juli 2005
@Konrad
„ aber Bischöfe müssen „gelegen oder ungelegen“ ein Zeugnis geben – bis zur Hingabe des Lebens (oder heute: bis zur Bereitschaft, Hohn und Spott zu ernten).“
In diesem Sinne sind Lehmann und Fürst und Kamphaus sehr gute Bischöfe: was sie hier an übelsten Verleumdungen ertragen müssen…!
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#18   Didimus   16:22:47 | Montag, 18. Juli 2005
@ Benedikt und alle Interessierten
Wer sich mit diesem Thema befassen will, dem empfehle ich das Buch „Der Streit um den Beratungsschein“ von Reiner Beckmann, einem Würzburger Juristen.
Beckmann schildert nicht nur minutiös die Vorgänge bis zum kirchlichen Ausstieg sondern beleuchtet die ganze Problematik auch aus juristischer Sicht. Trotz einwandfreier juristischer Argumentation auch für Laien sehr verständlich. In dem Buch auch viele Originalquellen (Gesetzestexte, Briefwechsel etc.)
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#17   Benedikt   15:38:31 | Montag, 18. Juli 2005
@ apex (wieder einmal ;-))
Und worauf sollen sich die Flügel in der DBK einigen?
– auf Möglichkeiten wie man doch weiter die Abtreibungsscheine ausstellen könnte?
–----
Die Sache mit den Abtreibungsscheinen ist doch durch die Medien total verfälscht worden. Lehmann/ Kamphaus gingen von folgender Prämisse aus: Wenn eine Frau abtreiben WILL, dann wird sie es auch TUN. Warum also nicht über kirchliche Beratungsstellen (anstatt lebensfeindlicher Pro Familia!) versuchen zu retten, was zu retten ist?
Es ist leider durch die Medien der Eindruck entstanden, dass Abtreibungen durch dieses System von der Kirche sanktioniert worden wären, was aber zu keinem Zeitpunkt der Fall war. Der Hl. Vater hat daher – um die Klarheit der Lehre zu bewahren – den Ausstieg aus dem System verfügt. Dennoch kann keinem Bischof das System zum Vorwurf gemacht werden, denn: Wenn auch nur eine Mutter durch kirchliche Beratung umgestimmt worden wäre, so hätte man etwas wahrhaft Großes erreicht. Zu sehen ist: Die Sache ist wiedermal nicht so einfach wie sie scheint: Dort die Klarheit der Lehre, dort der Pragmatismus. Jetzt gehen die Frauen zu Pro Familia oder Donum Mortis, wo man ihnen alles mögliche erzählen kann. Der kirchliche Einfluss ist weg.
Bevor du mich wieder falsch verstehst: Ich bin ein absoluter Feind der Abtreibung. Es geht rein um Realitäten (Die Frau treibt auf jeden Fall ab – kirchliche Beratungsstelle hin oder her). In mir bohrt dieser Konflikt.
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#16   Marcel   14:47:37 | Montag, 18. Juli 2005
Liebet den Sünder, aber hasset die Sünde
Über Mark Gabriel: Ich möchte zur Vorsicht bezüglich dieses Autors warnen. {Er gehört zu} einer evangelikalen Gruppe in den USA, ist also Protestant
Nach meiner Empfehlung seines Buches noch ein Nachtrag für Sie, Mileschristi, von mir als Ex-Lutheraner (keine Angst, ich würde nicht von Ihnen denken, „irgendwie liberalistische“ Ansätze zu vertreten):
Bewahren Sie bitte Ihre gesunde Grundskepsis gegenüber protestantischen Autoren, wann immer sie Glaubensfragen berühren, in dem katholischen Wissen, daß die Wahrheit unteilbar ist und daß deshalb Anhänger einer Irrlehre in wenigen oder sogar vielen Punkten Recht haben können, aber doch insgesamt nie die ganze Wahrheit sehen.
Übertragen: lassen Sie sich von Ihrem protestantischen Bäcker um die Ecke über seine exzellente Brotbackkunst belehren, aber nicht über die Glaubenslehre. Oder: Wenn Sie eine Protestantin heiraten, bringen Sie sie über kurz oder eher lang durch (viel) „ora et labora“ dazu, sich der Kirche Christi anzuschließen, aber nicht sie Sie zur Irrlehre.
Im Mai-Heft des FSSPX-Mitteilungsblattes war im Rundbrief des Priesterseminars Herz Jesus (Zaitzkofen) für den 10. Februar daher folgende Klammerung zu lesen:
„In diesen Tagen beginnen wir als Tischlektüre beim Mittagessen mit dem außerordentlich interessanten Buch „Islam und Terrorismus“ von Mark Gabriel (stellenweise fällt leider die Zugehörigkeit des Autors zu einem protestantischen Bekenntnis unangenehm auf).“
In Christo im hl. Meßopfer verbunden.
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#15   Benedikt   14:27:12 | Montag, 18. Juli 2005
@ Konrad
Du hast damit durchaus recht, dass wollte und will ich nicht bestreiten. Du siehst aber selber, wie sehr es in dem, was du sagst, um die Lehre an sich geht. Ich denke, wir brauchen hier nicht darüber zu streiten, dass die Lehre offensiv vertreten werden muss.
Ich wollte aber noch den Aspekt des Zwischenmenschlichen einbringen. Der Streit lauert überall und ist kein gutes Zeugnis für die Kirche. Daher halte ich es vonnöten, dass die Kirche auch Bischöfe hat, die auf Ausgleich bedacht sind. Es wäre dagegen natürlich auch unzweifelhaft schlimm, wenn die Kirche NUR NOCH Bischöfe hätte, die sich auf Diplomatie verstünden. Ich war und bin daher immer der Meinung, dass die Kirche in Deutschland mit dem Gespann Lehmann/ Kamphaus <=> Meisner/ Dyba (RIP) gut gefahren ist.
@Miles Christi: Also von mir aus kann man das Geld spenden. Ich brauch kein ZdK und fühle mich von ihm auch nicht repräsentiert (auch wenn ich selber in einem PGR sitze). Immer, wenn ich vom ZdK höre, ist es Kritik an der Kirche. Sonst höre ich nie was vom ZdK. Kritik an der Kirche kann ich mir aber auch in einer liberalen Zeitung holen. Dazu braucht es kein ZdK.
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#14   Konrad   14:03:33 | Montag, 18. Juli 2005
Lehmann
Schade, Benedikt, dass du dich so an Gotthard anlehnst. Rein „diplomatisch“ habt ihr recht, aber Grundlage für den Einsatz und die Einheit von Bischöfen, die die Königsherrschaft des auferstandenen Christus vertreten („Wer euch hört, hört mich; wer euch ablehnt, lehnt mich ab“), ist der unverfälschte Glaube, nicht die Diplomatie und der Utilitarismus. Das können und sollen christliche Politiker beachten, aber Bischöfe müssen „gelegen oder ungelegen“ ein Zeugnis geben – bis zur Hingabe des Lebens (oder heute: bis zur Bereitschaft, Hohn und Spott zu ernten).
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#13   MilesChristi   13:57:52 | Montag, 18. Juli 2005
@ ZdK
Interessiert sich wirklich jemand ernsthaft für das Zentralrat deutscher Katholiken ?? Kann man das Zeug nicht einfach vergessen und das ersparte Geld für andere Projekte benutzen?
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#12   Gotthard   13:42:51 | Montag, 18. Juli 2005
Scheine
Gelobt seien die Länder, in denen ohne eine Zwangsberatung straffrei abgetrieben werden kann. Die Kirche dort hat keine Probleme … sie muss nur regelmäßig verbal gegen die Abtreibung Stellung beziehen und ist aus dem Schneider.
Die Zwangsberatung vor einer Abtreibung – wohl einmalig in der Welt! – ist auf Druck der Kirchen ins Gesetz geschrieben worden, um wenigstens noch eine Möglichkeit zu eröffnen, eine Abtreibung zu verhindern…
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#11   apex   13:31:35 | Montag, 18. Juli 2005
Benedikt
Das Übel hier heißt: Uneinigkeit zwischen den Flügeln in der DBK. Wir werden erfahren, wer es besser lösen kann.
Uneinigkeit?
Und worauf sollen sich die Flügel in der DBK einigen?
– auf Möglichkeiten wie man doch weiter die Abtreibungsscheine ausstellen könnte?
– oder wie man durch die Homopastoral besser die Homos in die Kirche hineinbringt?
– oder wie man die Diskussion über die Rolle der Frau in der Kirche wieder ankurbeln könnte, wogegen Lehmann niemals nichts hatte, obwohl der jetzige Papst damals schon bestätigte, das „Ordinatio Sacerdotalis“ unfehlbaren Charakter hat?
Das von dir genannte Übel (Uneinigkeit) ist nicht primär. Dieses Übel resultiert aus der Befangenheit der Bischöfe, die die primären Übel: Abtreibung, Homosexualität, Frauenordination u.a. verursachen.
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#10   Benedikt   13:07:27 | Montag, 18. Juli 2005
@ Konrad
Kardinal Lehmann ist niemals der Liberale gewesen, als der er immer hingestellt wurde. Sein Problem ist: Er ist kein Streiter, sondern Diplomat. Aber genau das war an der Spitze der DBK in den letzten Jahren die richtige Eigenschaft. Wenn du sagst, dass Lehmann die Kirche fast zerissen hätte, so ist dies eine starke Übertreibung. Wenn du abar glaubst (und in diese Richtung tendierst du offensichtlich) das Bischof Müller oder Kardinal Meisner eine Einheit des katholischen Deutschland eintreten würde, dann kann ich darüber nur herzlich lachen. Es reicht vielleicht, in einem Interview seinen Standpunkt deutlich zu machen und die Offenheit des Kardinals verdient Respekt und hat meine Anerkennung.
Nur: Um die Katholiken und Bischöfe zu einen, braucht es andere Fähigkeiten, die Meisner ganz eindeutig fehlen. Es reicht eben nicht, sich auf einen Marktplatz zu stellen und zu sagen: „Dies und jenes ist Übel“. Ein Bischof muss auch eine reale Möglichkeit aufzeigen, wie das Übel besiegt werden kann. Das Übel hier heißt: Uneinigkeit zwischen den Flügeln in der DBK. Wir werden erfahren, wer es besser lösen kann.
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#9   Athanasius   12:52:23 | Montag, 18. Juli 2005
Unsinn
Nicht die Nostalgie oder die Ablehnung der erneuerten Liturgie – auch nicht eine skeptischen Haltung gegenüber dem Zweiten Vatikanischen Konzil – seien Grund für eine solche Sehnsucht.
Unsinn. Nostalgie ist in der Tat kein Grund. Mittlerweile sind fast vierzig Jahre vorbei und sterben die Generationen die die alte Liturgie in der Dorpspfarre kannten aus. Es gibt andere Gründe. Die Liturgie ist übrigens nicht „erneuert“ sondern es wurde eine Neue Liturgie promulgiert. Das ist ein Unterschiede.
Dieser Erzbischof Schick detektiert Probleme, will aber einfach nicht glauben, dass etwas an der Linie der postkonziliaren Kirche falsch ist und die Seelen verwirrt.
Die Ablehnung der „erneuerten“ Liturgie ist für mich einen Hauptgrund weshalb ich die tridentinische hl. Messe beiwohne, hätte man 1969 anstatt des römischen Ritus für uns Westler den byzantinischen Ritus verpflichtet gestellt, hätte ich vielleicht nie mehr die trident. hl. Messe besucht.
Sei bitte mal kritisch Bischof Schick! Kritisch gegenüber die Linie der Kirche seit 40 Jahren. Eine Katastrophe.
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#8   Marcel   10:28:27 | Montag, 18. Juli 2005
Gabriel
Mileschristi, nehmen Sie die Empfehlung des guten Laurentius ruhig an und lesen Sie Gabriels Buch. Womöglich hilft es, Ihre wenigen Gutwetter-Ansichten zum Islam zu korrigieren. (Ich weiß, daß Sie diese falsche Religion insgesamt ablehnen.)
Gabriel ist Protestant. Doch sie sollen ja nicht seine daraus entspringenden Irrungen über wichtige Punkte des christlichen Glaubens einatmen, sondern seine Erfahrung als ehemaliger Moslem und Islam-Professor über den real-existierenden Islam zur Kenntnis nehmen.
Deswegen liegt das Buch in unserem FSSPX-Priorat aus, direkt neben großartigen Büchern gegen Luthers Irrlehre.
Was das DBK-Geschwätz angeht: daß die deutschen Bischöfe im Verbund mit der deutschen Politik den Islam nicht erfassen und somit völlig falsche Schlüsse ziehen, zeigt der Orientalist Dr. Raddatz auf 3 1/2 DIN-A5-Seiten im FSSPX-Mitteilungsblatt (MB) auf; wem seine KU-Artikel zu lang sind.
MB Dezember 2001: S. 1 img331.imageshack.us/img331/2390/17qr.png, S. 2 img331.imageshack.us/img331/3787/20kc.png, S. 3 img331.imageshack.us/img331/7012/35yc.png, S. 4 img297.imageshack.us/img297/3751/47ln.png.
Sein Fazit: „Solange sich also Faktenabwehr und sachliche Inkompetenz als Gestaltungsmittel des ‘Dialogs’ und der Islampolitik insgesamt fortsetzen, werden zunehmend die muslimische Integration und – nicht zuletzt – die Integrität des staatlichen Gewaltmonopols in Frage gestellt.“
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#7   apex   10:11:34 | Montag, 18. Juli 2005
Konrad
deshalb fordere ich seinen Rücktritt vom DBK-Vorsitz…
dazu noch die sofortige Exkommunikation solcher Laienverbände der Antikirche wie: „Wir sind Kirche“ und „Kirche von Unten“ & Co. !
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#6   Laurentius2   10:05:15 | Montag, 18. Juli 2005
Dieses Forum macht Spaß !
Hier ist man sich im wichtigsten einig :
LEHMANN, GEH MANN !
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#5   Konrad   09:27:13 | Montag, 18. Juli 2005
Geschwätz
sind wir von Kard. Lehmann, der „mit Texten umzugehen weiss“ gewohnt. Sein Widerstand gegen Erzbischof Dyba und Papst Johannes Paul II. hat etliche Aktenordner voll „Geschwätz“ produziert und die Kirche fast zerrissen. „Geschwätz“ auf hohem Niveau produziert sein Bonner DBK-Büro, deshalb fordere ich seinen Rücktritt vom DBK-Vorsitz, ebenso den des Berliner Pleitier-Kardinals Sterzinsky vom Bischofsamt wegen Bruch des Konklave-Geheimnisses („Ich habe Ratzinger nicht gewählt“), den des Fuldaer Bischofs Algermissen wegen illoyaler Brüskierung seines Vorgängers zum Thema „Donum Vitae“, den des ZdK-Vors. Meyer wegen öffentlicher Maßregelung eines Bischofs, die Auflösung des ZdK insgesamt wegen endloser Produktion von Politiker-Geschwätz.
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#4   MilesChristi   09:26:09 | Montag, 18. Juli 2005
@ Laurentius
Ich werde das Buch lesen, habe es bereits bestellt… aber werde es eben mit Vorsicht lesen :-), denn ich persönlich kann an gewisse Märchen bzw. glatte Lügen nicht mehr glauben, und versuche jetzt immer, „cui bono“ zu fragen…
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#3   Laurentius2   09:13:54 | Montag, 18. Juli 2005
@Streiter Christi
Lieber miles,
Ihre kämpferische Katholizität in (wirklich!) allen Ehren, aber lesen Sie das Buch, es ist auch für Katholiken eine große Bereicherung, denn hier schreibt ein ehemaliger islamischer Gelehrter und es ist eine Fügung Gottes, das er sein Martyrium überhaupt überlebt und zumindest ein großes Wegstück weit zu Christus gefunden hat.
P.S.: Auch die Männer des 20.Juli (unzweifelhaft „milites Christi“) waren sowohl katholisch wie protestantisch …, lehnen Sie sie deswegen ab ?
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#2   MilesChristi   09:05:53 | Montag, 18. Juli 2005
@ Gabriels Buch
Ich möchte zur Vorsicht bezüglich dieses Autors warnen. Auch wenn es mir scheint, daß er tatsächlich Prof an der Al-Azhar war gehört der Mann doch einer evangelikalen Gruppe in den USA , ist also Protestant, und seine Thesen passen zu gut in gewissen, inszenierten Hysterien …
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#1   Laurentius2   09:02:43 | Montag, 18. Juli 2005
Buchempfehlung
… für seine Eminenz:
Prof. Mark Gabriel, ehemaliger islam. Professor an der Al-Akscha-Universität Kairo
Islam und Islamismus
Resch-Verlag
Hierin kommt der mit Gottes Gnade dem Tode entronnene Professor zu dem Schluß: die Terroristen legen den Koran korrekt aus – alles andere ist staatlich befohlene Augenwischerei.
Das Heil und die Rettung liegt allein in CHRISTUS.
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