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Mit Bangen + Priester will zum Großen Bruder + Pastoraler Prozeß in Irland + Die Mutter wird auch abgetrieben + Loyalität – in der Mitverantwortung
Mit Bangen

Vatikan. In einem Kondolenzschreiben an den Apostolischen Nuntius in Rumänien, Mons. Jean-Claude Périsset, hat Papst Benedikt XVI. den Opfern der verheerenden Überschwemmungen in diesem Lande seine Anteilnahme ausgedrückt. Er verfolge das Drama der rumänischen Bevölkerung, die von den heftigen Regenfällen betroffen ist, mit Bangen. Der Heilige Vater bete für die Opfer und bitte Gott um Trost und Unterstützung für die Betroffenen.

Priester will zum Großen Bruder

Italien. Der italienische Pfarrer Don Marino Ruggero hat sich für die kommende „Big-Brother“-Staffel beim italienischen Fernsehen beworben. Dies berichtete die römische Tageszeitung ‘La Repubblica’. Seine Pfarrei unterstütze das Vorhaben. Weniger begeistert ist der Bischof. Dieser habe dem Priester die Teilnahme an der Reality-Show untersagt und im Falle des Ungehorsams angedroht, ihm die Pfarrei zu entziehen. Don Marino beeindruckt das Verbot seiner Vorgesetzten allerdings nicht. Er werde gerne mit seinen Oberen reden, meinte der Geistliche. Nachgeben wolle er jedoch nicht. Die Kirche sei schließlich kein Betrieb, begründete der Fernseh-Pater sein Unverständnis für die Maßnahmen seiner Vorgesetzten.

Pastoraler Prozeß in Irland

Irland. Gestern Montag kündigte der Erzbischof von Dublin, Mons. Diarmuid Martin, eine Reform der pastoralen Strukturen in seiner Diözese an. Die Kirche müsse auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts eine Antwort finden. Die pastorale Umstrukturierung müsse in der Weise vor sich gehen, daß sich die Gläubigen – ob jung oder alt – in einer Gemeinschaft wiederfinden, die das Verlangen hat, „frei, verantwortlich und vollkommen menschlich“ zu sein. Mit Strukturen der Partizipation werde dieses Ziel – so die Ansicht des Erzbischofs – leichter erreicht als durch eine autoritäre Gemeinschaft.

Die Mutter wird auch abgetrieben

USA. Die Herstellerfirma der Kinderabtreibungspille RU 468 – auch Mifegyne genannt – will seine Kundschaft in Zukunft besser vor den Gefahren des Tötungsmittels warnen. Aus diesem Grund soll der Beipackzettel mit möglichen Gesundheitsrisiken aktualisiert werden. Grund für diesen Entscheid dürfte ein erneuter Todesfall sein. Das Tötungsmittel befindet sich in den USA bereits in der Klasse der gefährlichsten Präparate. Nach der Abtreibung des Kindes durch das Präparat kann es zu gefährlichen und manchmal tödlichen Infektionen kommen. In einer Pressemeldung vom Montag erklärten die Hersteller der Tötungspille, daß seit dem Jahr 2000 fünf Mütter nach Einnahme des Kinderabtreibungsmittels gestorben seien. Das letzte Opfer starb erst vor wenigen Wochen. Nach Angaben der Herstellerfirma wurden bereits über eine halbe Million Kinder mit RU 468 getötet.

Loyalität – in der Mitverantwortung

Glücklich zeigte sich der bisherhige Diözesanadministrator, Mons. Joseph Grünwald, als er den 60. Nachfolger des heiligen Ulrich vorstellte: „Ich entbiete dem neuen Bischof von Augsburg auch namens des Domkapitels und der Ordinariatskonferenz einen brüderlichen Willkommensgruß, verbunden mit der Versicherung unserer Loyalität in der Mitverantwortung an der Leitung des Bistums. Ich bitte die geistlichen Mitbrüder und die Gläubigen in den Gemeinden, unseren neuen Bischof in großer Offenheit aufzunehmen. Und ich lade alle herzlich ein, für unseren neuen Bischof zu beten, dass er mit dem Beistand Gottes seinen Hirtendienst mit seinen vielfältigen Aufgaben erfüllen kann.“

Von der Homepage der Diözese Augsburg.
      
3 Lesermeinungen
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#3   virOblationis   14:47:07 | Mittwoch, 20. Juli 2005
„Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“
Wer die Kirche von ihrer autoritären Ordnung „befreien“ will, wird letztlich auch Christus Seine Autorität absprechen müssen, ist die Kirche doch Sein Leib.
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#2   Benedikt   13:20:03 | Mittwoch, 20. Juli 2005
„Strukturen der Partizipation“
Ich höre einen Politiker reden…
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#1   Laurentius2   11:51:52 | Mittwoch, 20. Juli 2005
Beten für Irland
Ich bitte alle Leser um ein kurzes Ave Maria für diejenigen Europäer, deren frühmittelalterliche Mönche uns einst die Frohe Botschaft Christi brachten …
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