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Sonntag, 24. Juli 2005 17:24
Geschichtlich!
Theologen lieben es, das Evangelium unter den Tisch zu kehren. Sie berufen sich dabei auf einen ‘historischen Jesus’, der nur irgendwelchen obskuren Exegeten bekannt ist. Eine solche Bibelauslegung mag waghalsige Theorien aufstellen – doch mit dem Zweiten Vatikanum hat sie nichts am Hals.
(kreuz.net, Dei Verbum 18-20) Niemandem kann es entgehen, daß den Evangelien unter allen biblischen Schriften – auch unter denen des Neuen Bundes – mit Recht ein Vorrang zukommt.

Denn die Evangelien sind das Hauptzeugnis für Leben und Lehre des fleischgewordenen Wortes, unseres Erlösers.

Die Kirche hat immer und überall am apostolischen Ursprung der vier Evangelien festgehalten.

Sie hält nach wie vor daran fest.

Was die Apostel nach Christi Gebot predigten, haben uns später sowohl die Apostel als auch apostolische Männer – unter dem Anhauch des Heiligen Geistes – als Grundlage des Glaubens schriftlich überliefert: das viergestaltige Evangelium nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.

Unsere heilige Mutter – die Kirche – bejaht die Geschichtlichkeit der Evangelien ohne Bedenken.

Sie hielt und hält entschieden und unentwegt daran fest, daß die vier Evangelien zuverlässig das überliefern, was Christus in seinem Leben unter den Menschen für deren ewiges Heil getan und gelehrt hat – bis zu dem Tag, da er in den Himmel aufgenommen wurde.

Nach der Himmelfahrt des Herrn haben die Apostel die Worte und Taten Christi ihren Hörern mit einem volleren Verständnis überliefert.

Dieses Verständnis floß ihnen aus der Erfahrung der Verherrlichung Christi und aus dem Licht des Geistes der Wahrheit zu.

Die biblischen Verfasser redigierten die vier Evangelien, indem sie einiges aus dem vielen auswählten, das mündlich oder auch schon schriftlich überliefert war.

Anderes faßten sie in Überblicken zusammen oder sie verdeutlichten es im Hinblick auf die Situation der Kirchen. Dabei behielten sie die Form der Verkündigung bei, doch immer so, daß ihre Aussagen über Jesus wahr und ehrlich waren.

Sie schrieben aus eigenem Gedächtnis und eigener Erinnerung oder auf Grund des Zeugnisses derer, „die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren“.

Dabei ging es ihnen immer darum, daß wir die Wahrheit der Worte erkennen sollten, von denen wir Kunde erhielten.

Dei Verbum ist der Titel der dogmatischen Konstitution über die göttliche Offenbarung des Zweiten Vatikanischen Konzils 1962-1965.
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Mittwoch, 3. August 2005 10:53
Marcel: Geschichte und Lamennais
Nachtrag über die Zusammenhänge USA, Liberalismus, Freimauerei und die ihnen entgegenstehende ewige Kirche. Ein englischsprachiger Dreiteiler von Prof. Emery, US-amerikanischer Historiker:
„The Church & The New Order“
(„The Angelus“, March 1987)

Auch Frankreich findet Erwähnung als… „the eldest daughter of the Church is much like the girl in the nursery rhyme:
‘When she is good, she is very, very good,
But when she is bad, she is horrid’.“

Als sich Papst JP2 einmal seiner vorkonziliaren Vorgänger erinnerte, sagte er mit ihnen, daß die Feinde der Kirche (er nannte sie nicht ganz so deutlich) in Europa schon seit fast 300 Jahren ihren Feldzug gegen die Kirche führen.
Leider verstand er, geblendet von Ökumenismus und Allerlösung, den Zusammenhang nicht zwischen dieser Tatsache und dem Revolutionskonzil V.II, das die Freimaurer zu Recht als ihren größten Erfolg einstuften.
Es mag mitgespielt haben, daß JP2 selber zu den damaligen Revolutionstheologen gehörte und wir Menschen nur sehr ungern unsere eigenen Fehler eingestehen und umkehren.
P. Congar war deutlicher, als er das V.II unverblühmt als „die Oktober-Revolution“ beschrieb.

Beten wir Katholiken und streben nach Heiligkeit, damit diese schlimme Zerstörung der Kirche ein Ende finde, so wie es dem Herrn gefällt.
Instaurare omnia in Christo.
Samstag, 30. Juli 2005 18:22
Lilith: zur Exegese…
Die Art und Weise Dinge darzustellen, haben sich über die Jahrhunderte geändert, daher ist eine gute Auslegung und Exegese wichtig.
Dienstag, 26. Juli 2005 17:47
Benedikt: @ traumathurgos
Wie kommst du darauf, dass sog „Tradis“ Schismatiker oder Häretiker wären?
Dienstag, 26. Juli 2005 16:41
thaumaturgos: @ignatius
eindeutig nicht mehr katholisch, das Vaticanum war KEINE RÄUBERSYNODE
aber die tradis reden dauernd so und schreien auf wenn man sie als moderne HÄRESIARCHEN und schismatiker bezeichnet

Nach dem CIC sind sies, GOT SEI DANK!
Dienstag, 26. Juli 2005 10:45
Ignatius: Der Herrscher der Welt
Otterbeck schrieb: „und der Weg der Umkehr und Besserung wird bereits beschritten; für die Freunde aus Übersee: „Before we can convert the world –- as the very condition of converting the world –- we must approach it and speak to it“ (Paul VI, Eccl. Suam, 6.8.1964, Nr. 68)“

Ach so, deswegen musste man sich auf der letzten Räubersynode also der Welt so sehr öffnen, dass nicht die Kirche in die Welt sprudelte, sondern die Welt in die Kirche, und die Folgen sehen wir: totaler Zusammenbruch der Inner-Kirche, totale Verweltlichung.
Und die angeblich so „dummen altmodischen“ Christen und ihr Gründer, unser Herr, haben über 1900 Jahre lang ja nicht zur Welt geredet und sie bekehrt, oder?! Doch, im Gegensatz zur Synodenkirche haben sie die Welt missioniert! Kann man nur so verbohrt sein? Unser Herr hat uns niemals aufgetragen, mit der Welt Frieden zu schließen, uns sich ihr anzupassen, anzubidern, Eierkuchenfrieden mit ihr zu feiern, wie Johannes XXIII und Paul VI es vormachten, die so süchtig nach dem Lob der Welt waren und dem weltlichen Frieden. Nein. Der Herr sagte uns, dass die Welt uns verfolgen wird, dass Feinschaft herrschen wird zwischen dem Herrscher dieser Welt, dem Teufel, und den Christusnachfolgern.
Wie Atanasius sagt: es wird Zeit, dass Ihr, die diese Räubersynode auf dem Gewissen habt, in Pension geht, damit wir Jungen endlich wieder zur überlieferte Kirche zurückkehren können!
Ihr habt versagt auf ganzer Linie.
Dienstag, 26. Juli 2005 06:22
Dr. Otterbeck: Es geht nicht so weiter
und der Weg der Umkehr und Besserung wird bereits beschritten; für die Freunde aus Übersee: „Before we can convert the world –- as the very condition of converting the world –- we must approach it and speak to it“ (Paul VI, Eccl. Suam, 6.8.1964, Nr. 68). Ich zitiere hier gern Don Battista –- und weniger Karol d.Gr., nicht weil das „meine Droge“ ist, elendester Sünder, sondern weil sich die „Tradi“ mit dem vicarius Petri auseinandersetzen müssten, dem gegenüber ihr Stifter sich versagt hat.

Im übrigen rechne ich mich nicht dem Lehramt der Kirche zu, sondern höre ihm zu. Wie wenige hier. Diese Kurzstatements können und wollen respektable Exhortationen nicht ersetzen, sondern ihnen nur etwas zu denken geben.
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