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Bekehrung + Päpstlicher Wunsch + Regenbogenfahnen für den Papst + Wer bezahlt die Retortenkinder? + Bestseller + Gewalt statt Religion
Bekehrung

Italien. Papst Benedikt XVI. verurteilte beim ‘Engel des Herrn’ am gestrigen Sonntag im norditalienischen Urlaubsort Les Combes die Bombenanschläge der vergangenen Woche als „verabscheuungswürdige terroristische Anschläge“. Er vertraute die Toten, die Verletzten und ihre Angehörigen der Güte Gottes an. Sie alle seien Opfer von Taten, die Gott und den Menschen beleidigten: „Wir rufen auch den Allmächtigen an“ – so der Heilige Vater – „daß er dem mörderischen Handeln jener ein Ende setze, die von Fanatismus und Haß getrieben, diese Taten begangen haben. Gott bekehre ihre Herzen zu Gedanken der Versöhnung und des Friedens.“

Päpstlicher Wunsch

Italien. Während seiner Ferientage im Aostatal in Norditalien schreibt Papst Benedikt XVI. sowohl an einem neuen Buch als auch an seiner ersten Enzyklika. Das hat Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls am Samstag vor Journalisten bestätigt. Das Buch habe er als Kardinal bereits vor drei Jahren begonnen. Es gehe darin nicht um die Spiritualität des heiligen Benedikt, wie an einigen Orten behauptet wurde. Zuerst werde das Buch erscheinen, später die Enzyklika, erklärte Navarro. Außerdem bereitet der Heilige Vater seine Ansprachen für den kommenden Weltjugendtag vor. Mit Blick auf das Programm des Papstbesuchs beim Weltjugendtag betonte der Sprecher des Vatikan, daß die Treffen mit Vertretern des Judentums und des Islams zuerst nicht vorgesehen waren. Sie seien auf ausdrücklichen Wunsch des Papstes hinzugefügt worden.

Regenbogenfahnen für den Papst

Deutschland. „Wir heißen alle herzlich willkommen“, schreibt der Generalsekretär des Kölner Weltjugendtages, Heiner Koch, auf Nachfrage der linksliberalen Deutschen ‘Tageszeitung’ – kurz: taz: „Dies gilt auch für homosexuell veranlagte Menschen, gegen deren Diskriminierung die Kirche klar Stellung bezogen hat.“ Gleichzeitig bemerkt Koch, daß keine Interessensgruppe den Weltjugendtag für ihre Zwecke instrumentalisieren solle, „erst recht, wenn sie sich gegen kirchliche Lehräußerungen positioniert“. Ein eher hilfloser Appell, bemerkt die ‘taz’: „Der Anblick von Regenbogenfahnen wird Benedikt XVI. während seines Aufenthalts in der Homo-Hochburg Köln nicht erspart bleiben.“

Wer bezahlt die Retortenkinder?

Deutschland. Eltern besitzen keinen grundsätzlichen Anspruch auf Erstattung der Kosten einer künstlichen Kinderzeugung im Reagenzglas. Das entschied das Oberlandesgericht Bamberg nach einem Bericht der ‘Deutschen Ärztezeitung’ vom letzten Freitag. Wenn die Eltern bereits zwei Kinder – auch Zwillinge – in der Retorte erzeugen ließen, muß die Krankenkasse keine weiteren Kinder mehr bezahlen. Die Richter verwiesen in der Begründung des Urteils darauf, daß der Versicherungsnehmer bei der Inanspruchnahme besonders kostenträchtiger und nicht vital lebensnotwendiger Behandlungen in angemessener Weise auf den Versicherer Rücksicht nehmen muß.

Bestseller

Italien. Der kürzlich erschienene Kurzkatechismus hat sich in Italien binnen weniger Wochen zum Verkaufsschlager entwickelt. Die Frage-Antwort Darlegung der katholischen Lehre wurde seit Ende Juni bereits 410.000 mal verkauft. Dies berichtete die römische Tageszeitung „La Repubblica“ gestern Sonntag. Nach den Worten des zuständigen Verlagschefs ist das Kompendium der „Bestseller des Sommers“. Ein Viertel der Bücher werde in Supermärkten, Einkaufszentren, Flughäfen und Autobahnraststätten verkauft.

Gewalt statt Religion

USA. Nach dem Jahrhundertfilm „Die Passion Christi“ will der Hollywood-Schauspieler und Regisseur Mel Gibson einen neuen Spielfilm drehen: „Apocalypto“. Die Handlung des Streifens soll angeblich in der Antike spielen. Über den Film selbst ist noch wenig bekannt. Nach Angaben der auf Hollywood spezialisierten US-Zeitung „Daily Variety“ wird der Film das Thema Religion meiden und setze stattdessen auf zahlreiche Gewaltszenen. Im Herbst will Gibson in Mexiko mit den Dreharbeiten beginnen. Das neue Werk soll die Kinos der USA im Sommer 2006 beglücken.
      
6 Lesermeinungen
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#6   Marcel   13:35:57 | Mittwoch, 27. Juli 2005
Fatima & Papst – ein Hoffnungsschimmer
„… {Fatima} Ist es nicht schon beinahe apokalyptisch, wenn gerade dieser Ort, an dem die Mutter Gottes in so eindringlichen Bildern vor der Gefahr der ewigen Verdammnis gewarnt hat, zu einem Katalysator einer billigen Einheitsreligion verkommt, wodurch so viele Seelen ihren Glauben verlieren und darum verloren gehen? Wo der Glaube als einziges Mittel zur Rettung angeboten wird, wird alles unternommen, diesen Glauben zu zerstören: Ist nicht dies das Geheimnis von Fatima? {…}
Wenn im Zusammenhang mit der Wahl des neuen Papstes von einem Hoffnungsschimmer für die Kirche gesprochen wurde, so vielleicht auch im Hinblick auf die Bedeutung von Fatima. Denn Papst Benedikt XVI. hat bereits als Kardinal nach eigenen Aussagen als einer der ganz wenigen das dritte Geheimnis gelesen. Und im privaten Kreis hat er auch deutlich gesagt, daß die offizielle Version des veröffentlichten Textes nicht vollständig sei. Fällt es so schwer einzugestehen, daß die Glaubenskrise von den eigenen kirchlichen Autoritäten verursacht wurde, da sie sich der Welt öffnen und dem Zeitgeist anpassen wollten? Vielleicht ist gerade das die große Chance dieses Pontifikates: den Menschen das letzte Rettungsmittel des Himmels nicht weiter vorzuenthalten und endlich alles dranzusetzen, daß der verheerende Glaubensabfall gestoppt und die furchtbare Glaubenskrise überwunden werden kann. Und wie soll dies anders geschehen als durch die offizielle, weltweite Rückkehr zur wahren heiligen Messe? …“
(Aus FSSPX-MB-Vorwort)
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#5   cairochon   00:35:56 | Dienstag, 26. Juli 2005
@bonifatius
Dann bist du dort ja gut aufgehoben.
Im Gegensatz zur Homosexualität ist Homophobie nämlich tatsächlich ene Krankheit und kann geheilt werden. Ob allerdings die katholische Kirche der richtige Ort ist um von seiner Homophobie geheilt zu werden wage ich zu bezweifeln.
Cairochon
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#4   bonifatius   16:41:13 | Montag, 25. Juli 2005
Stimme der Vernuft: klar .
Kranke Menschen sind auch Menschen, deren sich die Katholische Kirche besonders in Liebe annehmen muß.
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#3   stimme der vernunft †   14:39:04 | Montag, 25. Juli 2005
darum
weil man, wie dieses „katholische“ Forum täglich neu zeigt, in derart „katholischen“ Kreisen extra betonen muss, dass mit alle Menschen auch Homosexuelle gemeint sind.
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#2   Marcel   10:33:08 | Montag, 25. Juli 2005
Papst Benedict XVI. – ein Hoffnungsschimmer?
Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX), Bischof Fellay, sprach bei der Papstwahl von einem gewissen Hoffnungsschimmer. Nun, drei Monate danach, zieht er in einem kurzen Interview erstmals ein ungefähres Resumée.
Natürlich geht er auch kritisch auf die Hegelsche Denkprägung des Kardinal Ratzinger ein und das V.II, welches die Arbeit des Herrn Ratzingers (damals Berater) ist, sein „Kind“. Mgr. Fellay würdigt die Umzingelung des neuen Papstes durch Kardinäle vom Schlage des Mgr. Kasper ebenso wie die fatale Ernennung von Mgr. Levada, uvm.
Die Kernaussage des FSSPX-Generaloberen über den neuen Papst dürfte diese interessante sein:
If we may make a comparison, before his elevation to the sovereign pontificate the Church was in free fall, Benedict XVI will open a parachute, and there will be a certain slowing down. A slowing down more or less significant depending on the size of the parachute. But the orientation remains the same. {…} If Benedict XVI were pushed against the wall, in a crisis situation, faced with a very violent reaction from the progressivists or a political crisis, or persecutions, I think – from observing how he has acted and reacted up to now – that he would make the right choice.
Das Interview heißt „Because God does not change“ und ist hier auf DICI erhältlich www.dici.org/actualite_read.php?id=607&loc=US, leider nur in englisch und französisch. Dennoch hochinteressant.
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#1   apex   10:09:32 | Montag, 25. Juli 2005
Regenbogenfahnen für den Papst.
Deutschland. „Wir heißen alle herzlich willkommen“, schreibt der Generalsekretär des Kölner Weltjugendtages, Heiner Koch…
Wenn es gesagt wird: „alle“, wozu dann noch die extra Einladung für die Homos???
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