Judentum
Dialog oder Dialügen?
Der Vorsitzende des ‘Zentralrates der Juden in Deutschland’ wiederholte in einem Interview die mittlerweile als Ablenkungsmanöver enttarnten Vorwürfe der israelischen Regierung gegen den Papst. Er sprach auch über den kommenden Besuch des Papstes in der Synagoge von Köln. Dabei ist ein Treffen mit dem von ihm im Januar diffamierten Kardinal Meisner unumgänglich.
(kreuz.net, Berlin) Der Vorsitzende des ‘Zentralrats’ der deutschen Juden, Paul Spiegel (67), äußerte sich in einem Gespräch in der Freitagsausgabe der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ über Papst Benedikt XVI.

Spiegel schloß sich im Interview den Angriffen des israelischen Außenministeriums gegen Äußerungen des Papstes zum Terrorismus an. Die Gewalt, unter der Israel zu leiden habe, sei von Benedikt XVI. nicht erwähnt worden, wiederholte der Zentralratsvorsitzende die unsachliche Kritik gegen den Papst:

„Besonders interessiert mich,“ – so Spiegel – „von ihm zu erfahren, warum er kürzlich den Terrorismus in Ägypten, England, der Türkei und im Irak verurteilt hat, aber nicht den Terrorismus, unter dem Israel seit vielen Jahren zu leiden hat.“

Er wolle diese Frage bei dem Treffen mit dem Heiligen Vater anläßlich des Papstbesuches zum Weltjugendtag stellen.

Wie sich zeigte, hat das israelische Außenministerium die Toten eines jüngsten Terroranschlages in Netanya mißbraucht, um die von der israelischen Regierung seit Jahren verschleppten Gespräche mit dem Heiligen Stuhl erneut platzen zu lassen.

Zu diesen Gesprächen hat sich die israelische Regierung vor Jahren vertraglich verpflichtet.

Zur Frage nach dem Synagogenbesuch am Weltjugendtag erklärte Spiegel, daß es sich um ein historisches Ereignis handle: „Es ist das erste Mal, daß ein Papst eine Synagoge in Deutschland betritt.“

Daß er gerade die Kölner Synagoge besucht, ist von großer Bedeutung. Es ist die älteste jüdische Gemeinde nördlich der Alpen.

Benedikt XVI. will am 19. August in der Kölner Synagoge der Opfer des Holocaust gedenken.

Zunächst wird Kölns Gemeinderabbiner Netanel Teitelbaum im Beisein des Heiligen Vaters das jüdische Totengebet Kaddisch in einem Nebenraum der Synagoge sprechen. Danach sind einige Minuten der Stille vorgesehen. Anschließend gehen beide in die Synagoge.

Vor rund 500 hochrangigen Gästen werden Teitelbaum und der Papst dort Ansprachen halten. Außerdem sind Gebete in hebräischer Sprache vorgesehen.

„Das Ereignis ist ein Beweis dafür, daß Benedikt XVI. den von seinem Vorgänger begonnenen Weg der Verständigung zwischen unseren Religionen konsequent weitergeht“, meinte Spiegel.

Bei dem Besuch wird auch der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, zugegen sein. Zu Jahresbeginn lancierte Spiegel eine Hetzkampagne gegen den Kardinal.

Ob er in der Zwischenzeit einmal persönlich mit Kardinal Meisner gesprochen habe? – wird er von der Zeitung gefragt.

„Ich bin ihm noch nie persönlich begegnet. Ich hatte damals gesagt, daß ich kein Problem damit habe, wenn er will, mit ihm zu reden.“

Es seien von Seiten des Kardinals keine Zeichen gesetzt worden – weist Spiegel die Verantwortung von sich auf den Prälaten:

„Ich schließe nicht aus, daß ich auch mit ihm ein Gespräch führen werde – wenn er will.“

Offenbar hat sich Paul Spiegel für seine Angriffe gegen den Kardinal bisher noch nicht entschuldigt.

Paul Spiegel ist seit dem Jahre 2000 der Vorsitzende des ‘Zentralrates der Juden in Deutschland’. Er überlebte die nationalsozialistische Judenverfolgung bei einer katholischen Bauernfamilie in der Nähe von Namur in Belgien.
      
30 Lesermeinungen
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#31   Laurentius2   10:38:47 | Montag, 1. August 2005
Knecht Ruprecht …
… hat einfach recht.
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#30   gregor   15:57:29 | Sonntag, 31. Juli 2005
@bonifatius
Meine Meldung vom 31. Juli 2005, 00:05 war nicht an Sie adressiert, wie es irrtürmerweise im Titel steht, sondern an @ignatius. Verzeihung!
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#29   kreuzi   07:03:24 | Sonntag, 31. Juli 2005
.
Ich finde Herr Spiegel sollte ohnehin ein Eintrittsverbot auf dem WJT bekommen. Die menschenfeindlichen Äußerungen, die er sich mit seinem inszinierten Angriff auf Vertreter der Kirche erlaubt hat, macht ihn nicht würdig, eine Veranstalltung zu Ehren Gottes beizuwohnen. Natürlich sind Rabbiner, die Gottes Gesetz annehmen willkommen, allerdings haben diese auch nichts mit Herr Spiegels Organisation zu tun.
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#28   gregor   00:05:52 | Sonntag, 31. Juli 2005
@bonifatius
Lieber Bonifatius
In ihrer letzten Meldung haben sie, möglicherweise in einem Zustand großer Aufregung, versucht sehr viele Informationen zusammenzupacken. Es ist ihnen gelungen, leider auf Kosten der Verständlichkeit. Lassen sie mich doch wissen, wenn sie sich beruhigt haben, was sie meinten.
Einzig verstand ich das Erwähnen, dass der kreuz.net Server sich im Ausland befindet. (… nicht im Ausland und die dortigen Server, wo Kreuz.net draufliegt…). Seien sie beruhigt, auch die kalifornische Gesetzgebung kennt den Begriff „antisemitischer Äußerung“.
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#27   Ignatius   22:38:20 | Samstag, 30. Juli 2005
Am deutschen Wesen soll mal wieder die Welt genesen…
Über die kommunistischen „Anti“faschisten der roten Volksfront sagte Kurt Schuhmacher, dass sie in Wirklichkeit nur rotlackierte Faschisten sind.
Jetzt treten sie wieder als Meinungsdiktatoren hier auf und wollen sogar das Forum schließen lassen! Das größte … Ferkel … im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant.
Naja, lasst sie doch versuchen, mit ihrer Gestapo-Gedankenpolizei, die im neuen Volksfrontkampf „gegen rechts“ alles denunziert, was nicht linksextrem ist. Und das auch noch auf Steuerzahlerkosten des dummen Michels…
Aber tja, noch gilt das deutsche „Rechts“system, das den Massenmord an Ungeborenen straffrei duldet, nicht im Ausland und die dortigen Server, wo Kreuz.net draufliegt. Auch wenn die roten Brüder schon versuchen, unpassende ausländische Server für deutsche Internet-Benutzer zu sperren, sozusagen das Nationalbolschewikische Deutschnet nach dem rotchinesischen Vorbild erstehen lassen. In NRW schon angefangen. Ausgerechnet von den Multikulti-Oneworld’lern…
Nachdem die kommunistischen Politpseudochristen die EKD total infiltriert haben, zogen sie inzwischen ihren Marsch durch die katholisch-kirchlichen Instutionen auch recht erfolgreich durch. Bis der Herr aufräumt im Tempel und die Krämer mit dem Ledergürtel hinausschmeisst. Einfach abwarten und Tee trinken. Aber nicht so sehr hier im Kommentarbereich, denn da wüten die rotlackierten SA-Verbalschläger viel zu ungehindert. Chiao, Gesindel (sprach Zarathustra)
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#26   gregor   22:06:06 | Samstag, 30. Juli 2005
@bonifatius
Lieber Bonifatius
Zuerst richtig lesen, dann die Fassung nicht verlieren.
Die Fragen 1) und 2) brauche ich nicht zu beantworten. Die Antworte befinden sich im Gesetzbücher und da wo sie Platz für Interpretation lassen, übernehmen Richter die Aufgabe eine definitive gültige Antwort zu liefern.
Die Frage 3) kann sich jeder Bürger eines demokratischen Land stellen. Wenn er die Antwort gefunden hat, kann er durch die Ausübung seine Bürgerrechte (z.B. Wahl) versuchen einen Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen.
Zur Frage 4): Ich habe nicht gedroht. Ich versuchte einen anderen Teilnehmer dieses Forums zu beruhigen, als er den Begriff „Gestapo“ in Spiel brachte, um auf eine allfällige Überwachung des Geschehens auf dem Forum aufmerksam zu machen. Dieser Begriff ist, wie sie es wissen mit einer traurigen Zeit der Weltgeschichte verbunden, und lässt eher an KZ denken.
Recht haben sie, es wäre anmaßend, wenn ich hier den Richter spielen würde. Noch einmal: Andere werden allenfalls Maßnahmen treffen.
Es wird in diesem Forum oft über die Göttliche Justiz debattiert. Man sollte dabei nicht vergessen, dass es auch eine menschliche Justiz gibt. Ich selber bin so wenig diese Justiz, wie Viele, die hier es meinen, sind die Göttliche Justiz.
Eine gute Nacht wünsche ich ihnen
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#25   Lilith   21:03:34 | Samstag, 30. Juli 2005
@bonifatius
Ich finde es auch anmaßend, wenn jemand den Richter spielen will… Ich will ja keine Namen nennen.
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#24   bonifatius   20:57:29 | Samstag, 30. Juli 2005
@Gregor: Schließung von kreuz.net?
Verehrter Herr Gregor ich bitte um Beantwortung folgender Fragen
1. bitte definieren sie mir was
antideutsche
antichristliche
antikatholische
antisemitische Äußerungen sind.
2. Wer bestimmt die Definition und den Grad der Äußerung?
3. Muss nicht erst auch ein Gesetz zur antideutschen und antikatholischen Hetze erlassen werden um Rechtsgleichheit herzustellen?
4. Warum drohen sie hier in diesem Forum mit Geldstrafen und Internetsperrung? Ich habe mir nochmals die Beiträge angesehen. Es wird zwar kräftig ausgeteilt – in alle Richtungen, aber hier in dieser Form den Richter zu spielen finde ich anmaßend.
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#22   gregor   15:18:00 | Samstag, 30. Juli 2005
@MilesChristi
Aber Vorsicht mit deinen Aussagen, die Gestapo hört und schreibt mit :-)
Ein guter Ratschlag! Wenn schon nicht aus Respekt gegenüber anderen Menschen, denn aus Respekt gegenüber dem Gesetz.
Das mit der Gestapo ist doch leicht übertrieben. Meistens handelt sich bei strafrechtlichen
Verurteilungen wegen antisemitischer Äußerung um Geldstrafen und Internet-Site-Schliessungen.
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#21   Lilith   14:53:34 | Samstag, 30. Juli 2005
@Sulpicius
Die werden wohl nicht auf mich hören… Es ist ja nicht einmal hier möglich solche Verurteilungen zu vermeiden…
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#20   Sulpicius   14:39:31 | Samstag, 30. Juli 2005
@Janet
Das alles ist Geschichte und Schuldzuweiseungen sind vollkommen fehl am Platze. Aus der Geschichte kann man lernen, aber nicht die nachkommenden Generationen verurteilen.
DAS erzähl mal unseren Grünen und PC-Wächtern, die ja genau gegenteilig handeln, vor allem (und nur) was Deutsche betrifft.
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#19   Lilith   14:24:03 | Samstag, 30. Juli 2005
@MilesChristi
Wer ist denn hier die Gestapo??
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#18   MilesChristi   14:19:43 | Samstag, 30. Juli 2005
@ Spiegel
Knecht,
Tatsache ist aber daß Spiegel Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland ist, d.h. er beansprucht für sich für die hiesigen Juden zu sprechen. Es ist m.E. Aufgabe von denjenigen Juden, die damit nichdt einverstanden sind, dies klar zu machen.
Ähnlich sehe ich mit dem ZdK: ich sehe mich als Katholiken von diesem Gremium nicht repräsentiert, sie sprechen nicht für mich.
Aber Vorsicht mit deinen Aussagen, die Gestapo hört und schreibt mit :-)
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#17   kreuzi   14:14:26 | Samstag, 30. Juli 2005
.
Was mich wundert ist, dass sich ein Paul Spiegel ungestraft als Vertreter der Juden in Deuschtland betiteln kann. Das wäre ja so, als wäre die Organisation WsK, der Vertreter der Katholiken in Deutschland, ganz schön pervers. Aber die Juden in Deutschland scheint das nicht zu stören, was nicht zu ihren Gunsten ausgelegt werden kann.
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#16   gregor   11:49:11 | Samstag, 30. Juli 2005
@virOblationis
„…da es ja so ist, dass man den Menschen nicht die Schuld ihrer Väter [und Mütter?] aufbürden kann…“
Ich hoffe, dies gilt auch für die Deutschen, denen man ständig die Vergangenheit vorhält, sobald nur von Juden die Rede ist.
Wir sind einer Meinung. Sei beruhigt, es sind Deutschen, die sich in Deutschland mit den Fällen von antisemitischen Äußerungen befassen.
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#15   Lilith   11:41:07 | Samstag, 30. Juli 2005
@virOblationis
Das ist ja das Problem… Ich würde „den Juden“ genausowenig anlasten wie „den Deutschen“, denn diese Dinge liegen in der Vergangenheit und wir haben nur noch eine Verbindung über den Geschichtsunterricht. Das alles ist Geschichte und Schuldzuweiseungen sind vollkommen fehl am Platze. Aus der Geschichte kann man lernen, aber nicht die nachkommenden Generationen verurteilen.
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#14   virOblationis   11:28:15 | Samstag, 30. Juli 2005
ad Janet1983 et gregor
„…da es ja so ist, dass man den Menschen nicht die Schuld ihrer Väter [und Mütter?] aufbürden kann…“
Ich hoffe, dies gilt auch für die Deutschen, denen man ständig die Vergangenheit vorhält, sobald nur von Juden die Rede ist.
Bemerkenswert auch, wie in gregors Beitrag die Keule geschwungen wird:
„Artikelserie…hetzerisch…Hetzkampagne“
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#13   gregor   08:54:59 | Samstag, 30. Juli 2005
@bonifatius
lieber Bonifatius
seit wann ist eine Kritik an Israel Antisemitismus? fragen Sie.
ich kann hier nur nochmals bestätigen, was vorher janet1983 geschrieben hat: „Generelle Kritik an der Politik oder ähnlichem“ ist nicht Antisemitismus. Ich selbe übe diese Kritik an Israel (anderswo als im kreuz.net) aus.
Hier wurde aber mehr als Kritik ausgeübt. Es werden nach einem raffinierten System Reihen von Artikeln mit einer klugen und gezielten Wortwahl geschrieben, deren Zweck hetzrisch ist. Die Lesermeinungen, insbesondere hier, zeigen wie erfolgreich.
Bin mir nicht sicher , ob ihre Maßnahme dem Aussöhnen zwischen Juden und Christen sehr dienlich ist! Andere werden allenfalls Massnahmen treffen. Recht haben sie möglicherweise: Ich befürchte, dass die Bereitschaft zur Versöhnung bei Christen, die sich hier an dieser Hetzkampagne beteiligen, durch allfällige Massnahme so wenig erhöht wird, wie durch das Lesen von Kreuz.net. Es geht mir aber primär um den Schutz der hier am Pranger ausgestellten Menschen.
Übrigens: Auch aus meiner Familie wurde ein Priester im KZ Dachau mißhandelt und schwekrank ins Theresienkrankenhaus Nürnberg eingeliefert.
Um so mehr sollte dieses tragische -und doch glimpfig abgelaufen, verglichen mit den Normen der damaligen Zeit- Ereignis ihnen helfen, einen wachsamen Blick auf die Gegenwart zu werfen.
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#12   Lilith   00:55:04 | Samstag, 30. Juli 2005
Antisemitismus
Generelle Kritik an der Politik oder ähnlichem nicht, aber so wie man sich hier ausdrückt ist das doch in den verschiedenen Themen sehr deutlich…
„Die Juden“
Ich halte es für falsch das angespannte Verhältnis noch zu forcieren… Frieden und Verständigung sind doch im Sinne aller Beteiligten.
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#11   bonifatius   00:30:17 | Samstag, 30. Juli 2005
Antisemitismuskeule
Lieber Gregor, seit wann ist eine Kritik an Israel Antisemitismus? Sowenig wie Spiegels Äußerung gegenüber dem Hl. Vater in Rom anständig empfunden wurde war auch seine Kritik an Kardinal Meisner gerechtfertigt, ja ich möchte sagen, sie war eine ausgesprochene Verleumdung.
Übrigens: Auch aus meiner Familie wurde ein Priester im KZ Dachau mißhandelt und schwekrank ins Theresienkrankenhaus Nürnberg eingeliefert.
Bin mir nicht sicher , ob ihre Maßnahme dem Aussöhnen zwischen Juden und Christen sehr dienlich ist!
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#10   gregor   23:34:08 | Freitag, 29. Juli 2005
lieber Bonifatius
Und nun melden sie auch jenen Instanzen diese meine Meinung.
gar nicht nötig. Der Link dieses Artikels wurde mitgeteilt, so dass diejenigen, die dies behandeln werden, jeweils den aktuellen Stand der Diskussion zur Verfügung haben werden.
Sie können weder den Mund verbieten noch mir Angst machen.
Es nicht meine Absicht. Im Gegensatz zu einigen Teilnehmern dieses Forums beanspruche ich nicht das Recht (göttliches oder ikrdisches) auf meiner Seite zu haben. Es gibt besser qualifizierte Leute dafür.
Zum Thema „Meinungsfreiheit“ und „Antisemitismus“ empfehl ich Ihnen diesen Link (Bundesverfassungsgericht) …ndesverfassungsgericht.de/cgi-bin/link.pl?presse (unter 29.7.2005 auf Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen strafrechtliche Verurteilung wegen antisemitischer Äußerung klicken.
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#9   bonifatius   23:19:45 | Freitag, 29. Juli 2005
@Gregor: Denuntiantentum als Repressalie?
Lieber Gregor,
auch ich bin der Meinung, dass Israel wegen des schnöden Mammons den Hl. Vater in Rom nicht diffamieren darf!
Auch ich bin der Meinung, dass Israel und seine jüdischen Vertreter in D. des öfteren die Grenze des „anständigen“ und guten Geschmacks überschreiten und überschritten haben.
Und nun melden sie auch jenen Instanzen diese meine Meinung. Sie können weder den Mund verbieten noch mir Angst machen.
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#8   Lilith   23:14:51 | Freitag, 29. Juli 2005
bestimmt nicht…
Zum einen: Der Staat Israel oder der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, das sind nicht „die Juden“.
Vor allem aber denke ich, dass gerade diese Bezeichnung und diese Unsachgemäße Kritik vollkemmen fehl am Platz ist, denn gerade in Deutschland wurde die jüdische Religionsgemeinschaft im vergangenen Jahrhundert bekanntlich schwer drangsaliert und verfolgt. Es ist nicht richtig „die Juden“ zu kritisieren… Vielleicht sind es einzelne Menschen, aber bestimmt nicht „die Juden“ die zu kritisieren sind. Ihr stellt das hier so dar, als wäre es typisch katholisch gegen Juden zu sein, dabei war das auch damals anders… Ich finde die Argumentation der Kreuzigung Jesu in allen Punkten lächerlich, insbesondere, da es ja so ist, dass man den Menschen nicht die Schuld ihrer Väter aufbürden kann und darf und insbesondere, weil, wenn wir dies täten wir die größere Schuld hätten.
Dass wir Jesu Tod und Auferstehung feiern ist meiner Ansicht nach ein äußerst gutes Argument, das auf jeden Fall alle anderen vollkommen aussticht, obwohl auch in dieser Anmerkung wieder von der Schuld gesprochen wird und zwar durch die Art und Weise…
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#7   Benedikt   22:57:08 | Freitag, 29. Juli 2005
Die Juden und die Kreuzigung
Also es sei einmal auf diesen Artikel über Weihbischof Hopes verwiesen: www.kreuz.net/article.1581.html
Man kann meines Erachtens nicht sagen, dass Christus sich am Kreuz für uns und unsere Sünden hingegeben hat, dies jeden Sonntag am Altar feiern und gleichzeitig das Judentum (und schon gar nicht die heutigen) für diese Tat verurteilen. Wie es in der Schrift schon steht: Alles dies musste geschehen (…)!
Die Art wie die beteiligten Juden damals mit ihrem und unserem Herrn umgegangen sind, verdient Verachtung, aber ich denke, dass wir uns mehr darauf konzentrieren sollten, was hieraus geschehen ist. Antisemitismus lässt und ließ sich hieraus jedenfalls nie begründen.
–---
Auch ohne die Antisemitismuskeule herauszuholen kann man übrigens mit Fug und Recht behaupten, dass Luther ein Antisemit war. Ich fand es schon damals peinlich, wie Fr. Käßmann dies bei der ZDF-Sendung „Unsere Besten“ hinwegwischen wollte.
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#6   gregor   21:41:20 | Freitag, 29. Juli 2005
@MilesChristi
Ja es stimmt: man darf den Staat Israel wie jeden anderen Staat kritisieren. Man darf auch Juden, wie Christen, wie Katholiken, wie Atheisten kritisieren. Man darf die CDU, die SPD, die katholische Kirche, die FSSPX kritisieren.
Wie man es macht spielt aber eine Rolle. Meiner Meinung nach wurde hier eine Grenze überschritten.
Ich habe die Links und eine Kopie dieser Artikel und der Lesermeinungen an eine Instanz weitergeleitet, die wohl sehr wohl wissen wird, was damit anzufangen ist.
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#5   MilesChristi   21:26:05 | Freitag, 29. Juli 2005
@ Gregor
Warum darf man den Staat Israel nicht kritisieren, ohne daß die Keule des Antisemitismus sofort gezeigt wird ?
Andrijas Worte sind nicht meine; aber es muß doch möglich sein, einen Staat wie Israel und seine staatstragende Ideologie, den Zionismus, ohne sofort als Antisemit und Nazi disqualifiziert zu werden !
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#4   gregor   21:22:20 | Freitag, 29. Juli 2005
@HippoDOCkrates & @Andrija
Ist die Jagdsaison offen? Heisst das Wild „Israel“ oder „Juden“? Ist Kreuz.net ein rechtfreies Gebiet?
Ihr seid leider zu spät auf die Welt gekommen.
Ihr hättet vor 70 Jahren eine brillante Karriere gemacht !
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#3   HippoDOCkrates   20:58:35 | Freitag, 29. Juli 2005
Die 30 Silberlinge
Ein Volk, das seinen König und Herrn ans Kreuz nageln liess für 30 Silberlinge, das den Holocaust für atomwaffenfähige U-Boote aus Deutschland, Milliarden Wiedergutmachung und fortwährende Geldzahlungen in die Welt trägt, hat seine Würde dem Wert unterworfen.
Nichts ist vor unserem Vater frevelhafter, als Verletzung von Menschenwürde mit Geld aufzuwiegen!
Sein Volk Israel hat ihm die Vaterwürde genommen und an dessen statt den geldwerten Vorteil gestellt!
Armes Israel! Du hast die Macht der Demut nicht erkannt!
Michael Kreuscher
Facharzt für Allgemeinmedizin
Kernbacher Strasse 15
D-35094 Lahntal – Caldern
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#2   gregor   18:29:44 | Freitag, 29. Juli 2005
@Andrija
und was will Andrija heute mit der Wiedergabe dieses Textes empfehlen ?
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#1   Andrija   18:05:22 | Freitag, 29. Juli 2005
Folgendes empfiehlt Luther!
„ Von
den Juden und ihre Lügen „ (1543 )
1.Jüdische Schulen und Synagogen anzünden!
2.Jüdische Häuser zerstören und die Juden in einen Stall pferchen, damit sie
wissen, dass sie nicht die Herren im Land sind!
3.Den Juden ihre „Betbüchlein“ und „Talmudlisten“
wegnehmen, da darin nur Lügen stehen!
4.Den Rabbinern das Lehren verbieten!
5.Den Juden verbieten, auf die Straße zu gehen und ihnen befehlen zu Hause
zu bleiben!
6.Den Juden ihren Besitz nehmen, da sie alles durch ihren Wucher gestohlen
haben!
7.Die Juden sollen sich körperlich ihren Lebensunterhalt verdienen!
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