Gomorrhismus
Staatliche Knechtung der Religion?
Die Homo-Ideologie beginnt damit, Toleranz und Öffnung zu fordern. Doch sobald ihr der kleine Finger gegeben wurde, will sie herrschen und unterdrücken. Ein warnendes Beispiel aus Kanada.
(kreuz.net, Toronto) In Kanada ist der Senat dabei, das Homo-Konkubinat definitiv einzuführen.

In diesem Zusammenhang sendete der staatliche Radiosender vor einigen Tagen den Kommentar eines pensionierten Professors der königlichen Militärakademie.

Der Professor, Bob Ferguson, forderte im Interview eine staatliche Aufsicht über die Religionen, besonders über den Katholizismus. Das berichtete die kanadische Nachrichtenagentur ‘LifesiteNews’.

Professor Ferguson schlug eine neue Gesetzgebung vor, um die Ausübung der Religion zu regulieren.

Im Vorfeld der Einführung des Homo-Konkubinates in Kanada hatten zahlreiche Religionsvertreter und Experten gewarnt, daß das Gesetz über das Homo-Konkubinat zu einer Verfolgung der Religion führen werde.

Politiker schlugen diese Warnungen in den Wind.

Professor Ferguson hält dagegen mit seinen Ansichten nicht zurück:

„Angesichts der Unbeweglichkeit der Katholischen Kirche könnten wir vielleicht die innerkirchliche Reform ermutigen, indem wir das Umfeld ändern, in dem alle Religionen arbeiten“, erklärt der Professor zu Beginn.

„Könnten wir nicht verlangen, daß Menschenrechte sowie das Angestellten- und Konsumentenrecht auch auf die Kirche angewendet werden müssen, so wie das bei anderen Organisationen schon der Fall ist?“

„Dann wäre es illegal, einen besonderen Ehestand als Voraussetzung für eine Einstellung zu verlangen oder die Frauen vom Priestertum auszuschließen.“

Der Professor weiß, daß der Vatikan die Änderungen „nicht lieben würde“:

„Aber er würde es mit der Zeit als ein Faktum des kanadischen Lebens akzeptieren. Ich würde sogar vermuten, daß viele Mitglieder des Klerus den Druck von Außen begrüßen würden.“

Ferguson präsentiert seinen Vorschlag als einen Segen für die religiöse Freiheit:

„Wir könnten die Religionsfreiheit auch fördern, indem wir Verhaltensregeln für das moralische Verhalten der Religionen einführen würden“, erklärte der Professor weiter:

„Die Religionen werden niemals zu einer Einheit kommen. Warum sollten wir es darum nicht wenigstens mit einer Kompatibilität versuchen? Könnten sich Religionsvertreter nicht einverstanden erklären, ihre Lehren so anzupassen, daß alle Religionen innerhalb eines einheitlichen Verhaltenscodes arbeiten?“

Die Lokalregierungen könnten außerdem die Religionen regeln, so wie das bei anderen Berufsständen schon geschieht:

„Ich bin selber ein Ingenieur. Darum schwebt mir ein Modell vor, welches der gegenwärtigen Regulierung des Ingenieurberufes entspricht“, erklärte der Professor:

„Ingenieure müssen zum Beispiel einen Studienabschluß einer anerkannten Universität vorweisen oder Qualifikationsexamen bestehen. Sie müssen eine Anzahl von Jahren praktizieren und ethische Examen bestehen. Die verschiedenen Berufszweige besitzen bestimmte Berufsregeln. Warum könnte das nicht auch für religiöse Gruppen gelten?“

„Ich denke an die Ausarbeitung eines solchen Codes durch den Kongreß. Dieser könnte als Grundlage eines Gesetzes zur Regulierung der Religionsausübung dienen.“

Ohne diese staatliche Qualifikation dürfte niemand mehr ein religiöser Praktiker sein können.

Ferguson schlug auch einige „offensichtliche Verbote“ vor:

„Ein Schlüsselpunkt wäre die Verbannung jedes Anspruches auf Ausschließlichkeit. Es sollte für jeden religiösen Funktionär unethisch sein zu behaupten, daß seine Religion die einzige wahre ist und Leute, die an etwas anderes oder an nichts glauben, zu Feuer und Schwefel verurteilt wären.“

Ferguson erhofft sich auch ein Verbot von Praktiken wie die rituelle Beschneidung, von Haß- und Gewaltpredigten sowie die Regulierung von Heilpraktiken.

Er mache diese Vorschläge, weil er sich um die Trennung von Staat und Kirche sorge:

„Die Religion ist für unser Leben bedeutsam. Aber sie kann eine Gefahr für die Gesellschaft werden, wenn Leute behaupten, daß der unveränderliche Wille Gottes die Grundlage für ihre Meinungen und Handlungen ist.“

Die Religion sei ein Trost und Halt:

„Aber wir können unseren heiligen Büchern keine Regeln entnehmen und sie auf die moderne Welt anwenden, ohne eine demokratische Debatte zu führen und angemessen auf das Gesetz Rücksicht zu nehmen.“
      
35 Lesermeinungen
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#35   Yersinia   01:48:02 | Samstag, 6. August 2005
@Benedikt: das sind „Beweise aus sich selbst“
und auch das, was @Lilith anführt, sind überlieferte Berichte, die eine gewisse Tradition einer Verehrung bezeugen (man schaue nur auf die Daten der Texte!), aber es gibt eben keine „hard facts“ – @benedikt: das nur wer glaubt, wissen kann, ist zwar „schön gläubig“ – hat aber mit wissenschaftlichen Ansprüchen gerade nichts zu tun! zum wissenschaftlichen Denken gehört es umgekehrt, Ergebnisse immer nur als vorläufig anzusehen. – btw: es läßt sich zB nicht beweisen, dass Petrus am Ende seines Lebens in Rom war – und dass es sich nicht beweisen läßt, ist eine spannende Einführung in wissenschaftliches Denken und Arbeiten; umgekehrt: wenn sich die Theologie nicht im strengen Sinne wissenschaftlicher Methoden bedient, kann sie schlicht keinen Anspruch stellen, ernst genommen zu werden, sondern bleibt „l’art pour l’art“.
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#34   Benedikt   12:22:36 | Freitag, 5. August 2005
Genau @ Lilith
Danke für diese Zusammenstellung.
Täte man dies alles als „Erzählung“ ab, so könnten fast alle historischen Tatsachen Erzählungen sein. Wer so denkt, der kann sich gerne den Herren Hans-Ulrich Niemitz und Heribert Illig anschließen, die Stein auf Bein schwören, das ganze Mittelalter sei erfunden.
Man nähert sich durch solche Dinge der Einsicht, dass niemand wissen kann, der nicht glaubt. Was in der Historie geschehen ist kann von niemandem heute nachgeprüft werden, es muss sich auf die Überlieferung der Generationen verlassen werden.
Das bedeutet also, dass das Christentum, dass vom Tage des Pfingsterlebnisses der Apostel weiter gegeben wird, wahr sein muss. Andernfalls hätten sich die 12 Leute das alles einfallen lassen müssen, was angesichts der Faktenlage reichlich absurd gewesen wäre. Die Juden damals waren nämlich Zeitzeugen, die Jesus gekannt haben müssen. Hätte es ihn nicht gegeben, wie hätten die Jünger vor den Juden das Evangelium predigen können? Die Juden hätten ja gewusst, dass nichts daran wahr sein könne, weil sie Zeitzeugen der Tage waren! Vor den Juden zu behaupten, Jesus sei nach Jerusalem eingeritten war nur möglich, weil dies wirklich geschehen ist. Wäre es nicht geschehen, hätten die Jünger dies wohl kaum in Jerusalem behaupten können, sie wären ja sofort als Lügner enttarnt worden!
Was die Jünger predigten war also wahr und ist an die nachfolgenden Generationen weitergegeben worden.
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#33   Lilith   22:05:41 | Donnerstag, 4. August 2005
@Yersinia
Es gibt historische Beweise:
Flavius Josephus: „Um diese Zeit lebte Jesus…“ (wird kritisiert, da vermutlich durch die nachösterliche Gemeinde bearbeitet.
Tacitus: Er hat im Zusammenhang mit dem Brand Roms zur Zeit des Kaisers Nero auch über die Christen geschrieben. Sie wurden vom Kaiser fälschlich als Brandstifter bezeichnet. Er schreibt, dass „der Stifter dieser Sekte, Christus […] unter der Regierung des Tiberius durch den Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden“ ist (Tacitus, Annalen XV,44).
Sueton: „Mit Todesstrafen wurde gegen die Christen vorgegangen, eine Sekte, die sich einem neuen und gefährlichen Aberglauben ergeben hatte.“ und „Die Juden vertrieb er aus Rom, weil sie, von Chrestus aufgehetzt, fortwährend Unruhe stifteten“ (Claudius 25).
Babylonischer Talmud: „Es ist überliefert: Am Rüsttag zum Passafest henkte man Jesus, den Nazarener.“
Nero: Wer dieser Chrestos war, ist nicht gewiss. Das Wahrscheinlichste ist, dass der Kampf unter den römischen Juden jener Tage eine Folge des ersten Auftretens von Christen in römisch-jüdischen Kreisen war.
Mara Bar-Serapion: Was hatten die Juden davon, dass sie ihren weisen König umbrachten? […] Und auch der weise König der Juden starb nicht umsonst; er lebt weiter in der Lehre, die er verkündet hat.“
Warum es nicht mehr gibt? Das Christentum stellte für die Menschen der damaligen Zeit nur eine kleine und unbedeutende Sekte dar.
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#32   Yersinia   19:01:04 | Donnerstag, 4. August 2005
es gibt wenige außerbiblische Hinweise
auf den historischen Jesus –
www.dioezese-linz.at/…esus%20christus3.htm –
allerdings ist die Möglichkeit, dass auch diese Zeugnisse nur eine „Erzählung“ weitergeben, nicht leicht von der Hand zu weisen, sodaß auch Christen vor der schwierigen Situation stehen, dass die Existenz Jesu im strengen Sinn historisch nicht einfachhin nachweisbar ist; – es ist zugleich das Verdienst streng wissenschaftlich betriebener Exegese und Theologie – also v.a. der viel gescholtenen historisch-kritischen Methode – sich mit genau diesen Fragen auseinanderzusetzen – würde sich das Christentum auf die bloße Position „wir glauben, dass es so war und lassen uns diesen Glauben nicht näher hinterfragen“ zurückziehen, es würde für Außenstehende schlicht nicht ernst zu nehmen sein!
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#31   MilesChristi   11:37:28 | Donnerstag, 4. August 2005
Guadalupe
Der Mantel von Guadalupe ist auch so ein Fall, ähnlich wie beim Turiner Grabtuch. Man sollte sich auch damit beschäftigen. Auch kein Gottesbeweis – aber für mich sicherlich ein HINweis :-)
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#30   Laurentius2   11:04:47 | Donnerstag, 4. August 2005
Für cairochon
Letztlich entscheidend ist Ihr WILLE (Gottes hinreichende Gnade einmal vorausgesetzt), folgende Tatsachen in Ihrem Herzen zu erwägen und in Ruhe mit dem Credo und den Dogmen der katholischen Kirche zu vergleichen:
1. Nicht nur 11 der 12 Apostel sind für dieses Wahrheit der Auferstehung in den Tod gegangen. Kommen Sie mir nicht mit verblendeten Fanatikern, die sich eine Lüge zurechtlegen oder manipuliert werden. Da springen immer wenigstens wieder einzelne ab. Hier gibt es außerdem keine indirekte Manipulation, entweder haben diese Männer den Auferstandenen gesehen (Wahrheit des christl. Glaubens) oder nicht (gemeinsame Hirngespinste oder Lügen ) …
2. Beschääftigen Sie sich doch mal in allen Einzelheiten mit dem Turiner Grabtuch. es ist für uns Katholiken kein alleiniger Gottesbeweis, aber mehr als ein wichiger Hinweis, den Gott uns extra für unsere Bilderversessene Zeit geschenkt hat.
3. Der christliche Glaube hat die humanste aller Zivilisationen geschaffen. Wenn Sie das nicht einsehen wollen, schieße ich mich gerne auf Ihre Alternativvorschläge ein …
4. Die (im Essentiellen) widerspruchslose Darstellung in der Heiligen Schrift. Kein Bund von Lügnern oder Spinnern hätte so glaubwürdige Zeugenberichte hinbekommen, fragen Sie mal einen Richter, wie abgesprochene Zeugenaussagen aussehen oder fragen Sie mal die großen Mythologie- und Märchen-Experten des 20.Jahrhunderts C.S. Lewis und Prof. Tolkien, wie ein Mythos verfasst wird …
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#29   cairochon   02:05:12 | Mittwoch, 3. August 2005
@Irenäus
>Die Auferstehung Christi ist z.B. eine genauso historisch nachweisbare Tatsache wie die Ermordung Cäsars. <
Also auf diesen Nachweis bin ich gespannt.
Cairochon
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#28   Irenäus   22:02:52 | Dienstag, 2. August 2005
nicht ganz richtig
ist die letzte Bemerkung. Es ist zwar wahr, daß wir Gott selbst in der Herrlichkeit des Himmels begreifen können; es ist ebenfalls wahr, daß die Wahrheit des Glaubens sich hier auf Erden nicht vollends beweisen läßt. Denoch ist es keineswegs wahr, daß es keine empirische Fundierung für den katholischen Glauben gibt. Die Auferstehung Christi ist z.B. eine genauso historisch nachweisbare Tatsache wie die Ermordung Cäsars. Klaus Berger hat das sehr prägnant formuliert, daß es unddenkbar sei, daß Leute diese Sache sich ausgedacht hätten, die sich dafür haben foltern und hinrichten lassen.
Was hingegen den Unwahrheitsanspruch gegenüber den falschen Religionen angeht, so ist es eine feststehende Tatsache, daß der Islam unhaltbar ist.
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#27   virOblationis   21:33:24 | Dienstag, 2. August 2005
ad Yersiniam
Wenn ich Sie recht verstehe, fragen Sie nach Argumenten, die die Wahrheit so darlegen, daß Sie sie mit Hilfe Ihres Verstandes beurteilen können. – Dies wird meiner Meinung nach nicht möglich sein: Wenn Gott die Wahrheit ist (vgl. Joh. 14, 6) und sich uns als seinen Geschöpfen offenbart, können wir die uns vorgestellte Wahrheit nur annehmen, da wir als Geschöpfe keinen Standpunkt oberhalb des Schöpfers gewinnen können. Wir können Gott und damit die Wahrheit nicht beurteilen. Erst wenn wir ihr glauben, dann wird es möglich, die Wahrheit bis zu einem gewissen Grade einzusehen: Credo, ut intelligam, ich glaube, damit ich verstehe.
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#26   Yersinia   20:07:11 | Dienstag, 2. August 2005
nun, ich habe nach Argumenten FÜR die Wahrheit gefragt
hier geht es nicht um „interne“ Diskussion, sondern um die Begründung des eigenen Glaubens gegenüber „Ungläubigen“ – genau lesen ist auch eine Form des Zuhörens; aber wenn man sich selbst absolut im Recht wähnt, kann auf das Zuhören natürlich des öfteren verzichtet werden?
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#25   virOblationis   22:41:47 | Montag, 1. August 2005
Monika und Augustinus
Dann bleibt das Gebet für sie, damit sie erleuchtet werden und umkehren. – Erinnert sei an die hl. Monika, die jahrelang um die Bekehrung ihres Sohnes Augustinus rang.
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#24   Lilith   22:16:42 | Montag, 1. August 2005
Aber, was ist wenn…
… die „Sünder“ sich nicht ermahnen lassen wollen und das alles sinnlos ist, weil sie denken, dass sie keiner Bekehrung bedürfen?
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#23   Athanasius   22:12:24 | Montag, 1. August 2005
Aufklärung
Sind die Homosexuelle als Irrende einzustufen und wenn ja wo finden wir Spuren dieser Liebe in diesem Forum?
Erstens ja, und zweitens: „die Mahnung an die Sünder“ ist immer noch ein Werk der Barmherzigkeit in meinem Katechismus.
Ich benütze nicht den revised satanical edition.
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#22   gregor   18:19:08 | Montag, 1. August 2005
@Laurentius2
Nein sie sind verpflichtet mir Rede und Antwort zu stehen. Aber wenn sie es tun, versuchen sie doch zwischen Person und Sache zu differenzieren. Ich stellte eine sachliche Frage und erhalte eine persönliche angreifende Antwort. Sie kennen meine Person so wenig wie ich ihre. Zu meinem Gewissen und allfällige psychiatrischen Störungen können sie zwar spekulieren aber bitte bringen sie nicht ihre Spekulation als Antwort zu meinen sachlichen Fragen.
Jede Hilfe der katholischen Kirche für Aidskranke ist lobenswert. Ihre Moralpolitik hingegen trägt nichts zur Eindämmung der Epidemie bei.
Ich stelle erneut die Fragen (fühlen sie sich frei sie beantworten oder nicht – keine Anwort ist auch eine Antwort):
Sie schreiben einerseits: „…denn diese Perversion ist „dem Herrn ein Greuel“, er ließ ganze Städte vernichten, weil er diese Greuel auslöschen und bestrafen wollte…“. Welche Schlüsse soll man für die Gegenwart daraus ziehen?
Sie schreiben andererseits: …Nächstenliebe, frei nach unserem Kirchenvater Augustinus: „Liebe den Irrenden, hasse den Irrtum.“ Sind die Homosexuelle als Irrende einzustufen und wenn ja wo finden wir Spuren dieser Liebe in diesem Forum?
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#21   Laurentius2   15:25:34 | Montag, 1. August 2005
Hören Sie, gregor,
ich bin nicht verpflichtet, Leuten Rede und Antwort zu stehen, die dieses Forum nur als Observierungsobjekt ihrer paranoiden und letztlich auf einem SCHLECHTEN GEWISSEN beruhenden Kirchenfeindschaft betrachten.
Wenn es Ihnen hier zu ruppig zugeht, schlage ich Ihnen die Internetseite von Playmobil vor oder Sie lesen stattdessen mal die Briefe des Heiligen Paulus oder die Predigten eines x-beliebigen Dorfpfarrers oder Bischofs vor 40, 140 oder 1040 Jahren zu der ganzen Thematik, dann können Sie sicher getrost Strafanzeige stellen. Ich habe einen guten Freund, der schwul ist, der aber anders als Sie zwischen Person und Sache differenzieren kann und letztlich nicht glücklich mit seiner Abirrung ist. Mir scheint, immer mehr wollen dieses große Unglück aber anderen aufdrängen oder es zu Glück erklären.
Im übrigen redet die katholische Kirche nicht nur von Liebe, sondern praktiziert sie auch, zB wenn sie weltweit der größte Helfer für Aidskranke ist, u.a. mit unseren Steuern !
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#20   gregor   13:31:59 | Montag, 1. August 2005
@Laurentius2
Können sie bitte mir ihre letzte Meldung genauer erklären.
Sie schreiben einerseits: „…denn diese Perversion ist „dem Herrn ein Greuel“, er ließ ganze Städte vernichten, weil er diese Greuel auslöschen und bestrafen wollte…“. Welche Schlüsse soll man für die Gegenwart daraus ziehen?
Sie schreiben andererseits: …Nächstenliebe, frei nach unserem Kirchenvater Augustinus: „Liebe den Irrenden, hasse den Irrtum.“ Sind die Homosexuelle als Irrende einzustufen und wenn ja wo finden wir Spuren dieser Liebe in diesem Forum?
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#19   Laurentius2   12:41:44 | Montag, 1. August 2005
und er hat dennoch …
… die göttliche Wertung dieser Perversion wiederholt. Eine Wertung, die ganz klar ist, denn diese Perversion ist „dem Herrn ein Greuel“, er ließ ganze Städte vernichten, weil er diese Greuel auslöschen und bestrafen wollte, ob Ihnen das jetzt paßt oder nicht …
Etwas ganz anderes ist die Ihnen, gallowglas, geschuldete Nächstenliebe, frei nach unserem Kirchenvater Augustinus: „Liebe den Irrenden, hasse den Irrtum.“
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#18   Gallowglas   11:31:50 | Montag, 1. August 2005
@laurentius2
Das ist mal wieder eine der typischen Lügen, die hier verbreitet werden …
Der Pfarrer wurde nicht verurteilt, weil er Homosexualität als Sünde bezeichnet oder biblisches Gebot zitiert hat, sondern weil er es, wie leider viele seiner Zunft, nicht lassen konnte, Homosexuelle massiv zu beleidigen (z.B. hat er sie als „Krebsgeschwulst am Körper unserer Gesellschaft“ bezeichnet) … DESWEGEN wurde er verurteilt.
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#17   Laurentius2   11:19:03 | Montag, 1. August 2005
@Stimme der Unvernunft & Ignoranz
Der Vorredner hat einfach keine Ahnung. Er weiß bspw. nicht, daß in Schweden, dem liberalen Vorreiter seiner von ihm offenbar präferierten neuen Weltordnung, gut-evangelische Pfarrer schon wegen ihrer Wiederholung des göttlichen Abscheus vor dieer Perversion angezeigt und verurteilt wurden. Ignorantia est initium mali …
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#16   stimme der vernunft †   09:59:13 | Montag, 1. August 2005
soso
Da hat also ein einzelner Professor seine komischen Ansichten geäussert und auf einmal heißt es, „die Homos wollen die Kirche unterdrücken“
Seid mal froh ihr „Katholiken“ daß eure Gegner nicht ähnlich paranoid seid wie ihr, sonst müsste mit der Logik, die ihr verwendet wegen dem was hier so geschrieben wird, die katholische Kirche vom Verfassungsschutz verboten werden
Ich bezweifle allerdings, daß ihr Fanatiker noch fähig seid, soweit zu denken in eurer Verblendung
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#15   Beobachterin   09:00:06 | Montag, 1. August 2005
Thema!
Nun ist man erfolgreich wieder vom Thema abgewichen. Worum ging es nochmal?
Richtig. Es ging darum, daß die Homosexuellen-Verbände sich verhalten wie Extremisten, die anderslautende Meinung in letzter Konsequenz verbieten wollen. Nachdem sie unsere Gesellschaft aus den Fugen gebracht haben, versteht sich.
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#14   virOblationis   21:33:40 | Sonntag, 31. Juli 2005
Wahrheit und Beliebigkeit
Anschließend an Benedikt und Irenäus:
Wer die absolute Wahrheit der katholischen Religion in Frage stellt, mag dies auch tun aus Sorge in bezug auf Intoleranz.
Der Glaube an die Wahrheit der katholischen Religion führt aber nicht unbedingt zur Intoleranz, sondern nur zum Ausschluß von Beliebigkeit. Vertreter des Irrtums können durchaus toleriert werden, auch wenn der Irrtum nicht auf einer Stufe steht mit der Wahrheit.
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#13   Benedikt   20:50:14 | Sonntag, 31. Juli 2005
@ Yersinia
Es kann mir keiner verbieten, dass ich meine Religion für wahr halte. Dieser Standpunkt sollte sich eigentlich von selber erklären.
Ich glaube, dass das Christentum, wie es durch die katholische Kirche seit 2000 Jahren verkündigt wird die wahre Religion ist, weil ich an das glaube, was in der Bibel steht
Wo liegt der Schaden für jemanden anderes, dass ich dies denke?
Was soll das mit Hochmut zu tun haben? Du hast auch deine Meinung, ist das auch Hochmut? In dem Fall ist dann wohl alles Hochmut.
Religion ist nichts, was durch „eventuell“, „vielleicht“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet werden kann. Es handelt sich hier ausnahmsweise mal um eine Fall der Absolutheit. In anderen, zB politischen Frage, würde ich nie einen solchen Absolutheitsanspruch vertreten, weil es ihn dort gar nicht geben kann. Bei der Religion ist es einfach anders: Entweder ich glaube, dann ist das wahr, oder ich halte es eben nicht für Wahrheit, dann kann ich aber auch nicht daran glauben.
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#12   Irenäus   20:22:45 | Sonntag, 31. Juli 2005
Gegenfrage
Yersinia!
Woraus leitest Du die Berechtigung des Relativismus ab? Wenn sowieso alle Ansichten gleich sind, warum sollte man ausgerechnet den Relativismus absolut setzen? Beweise erst mal Deine Behauptung, daß alle Religionen gleich sind! Aber wie soll das funftionieren, wenn sie sich so kraß widersprechen?
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#11   Yersinia   20:15:30 | Sonntag, 31. Juli 2005
@bendeikt: woraus leitet das Christentum
und im Speziellen die katholische Kirche ihren Wahrheitsanspruch ab? – da lese ich von dir keine Argumente, im Gegenteil, du untermauerst noch deine Etikettierung. – wer als ChristIn die „Wahrheit“ des eigenen Glaubens verkünden will, sollte wohl allzeit bereit sein, dies – wie vor Gericht! (1Petr 3,15) – auch begründen zu können – und sich nicht in billiger Polemik und Jammerei über die „Schlechtigkeit der Welt“ ergehen und sich zgl im eigenen „Hochmut des sittsamen Lebens“ suhlen – also: wo sind die Argumente?
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#10   cairochon   20:10:27 | Sonntag, 31. Juli 2005
Jesus – Warheit – kreuz.net ??
Wie stehst du den persönlich zu dem was hier so verkündt wird?
Hat das etwas mit DER Wahrheit zu tun?
Hat das hier überhaupt irgendwas mit Jesus zu tun?
Cairochon
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#9   Rocky   20:04:08 | Sonntag, 31. Juli 2005
Quid es veritas?
Nochmal: Das Christentum kennt KEINE WAHRHEITEN, sondern nur eine WAHRHEIT – und das ist eine Person: JESUS CHRISTUS. „Wahrheit“ im Christentum heisst nie und niemals: Philosophische, empirische, allgemein anerkannte Sätze. Die mögen stimmen. Sind mit der „christlichen Wahrheitsverkündigung“ aber nur so zu vergleichen, wie Äpfel und Zwiebeln auf derselben Wagschale! Und die KATHOLISCHE KIRCHE – der mystische Leib Christi – ist dazu von Christus gestiftet worden, diese WAHRHEIT zu verkünden, die da ist: JESUS CHRISTUS. Mag die Kirche auf auf fehlbare Menschen gebaut sein (und das ist sie, und nicht auf Engel!) – manche sehen in der Kirche leider nur ihr menschliches Handeln; jedoch was sie verkündet, ist DIE WAHRHEIT = JESUS CHRISTUS!
Thomas von Aquin im Hymnus über die hl. Eucharistie: „Es ist DER WAHRHEIT Wort, und was kann wahrer sein?“ (Adoro te devote)
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#8   cairochon   19:22:47 | Sonntag, 31. Juli 2005
@Rocky
>Soll der Kath. Kirche in allen ihren Grundprinzipien nur noch eine Richtschnur bleiben, die da heisst: Maulkkorb?<
Nein, Wahrheit würde schon genügen.
Cairochon
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#7   Benedikt   17:16:59 | Sonntag, 31. Juli 2005
Liebe Yersinia,
der Ausdruck „Professorengeschwätz“ ist keine Hilflosigkeit. Ich habe mich hier bei Herrn Stiegler bedient, der diesen bei ähnlich verquasten Ideen von Theoretikern gebrauchte.
wenn jede Religion für sich den alleinigen Anspruch stellt, „absolut recht zu haben“? –
Ja in der heutigen Konsensdiktatur ist es natürlich schrecklich, wenn jemand auf der Wahrheit beharrt. Die Religion kann davon allerdings unmöglich abrücken. Ich kann nicht sagen „Ich glaube an den einen Gott“ und dabei denken: „Aber möglicherweise haben die Muslime recht“. Das lechtet doch wohl ein, oder?
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#6   Rocky   15:54:43 | Sonntag, 31. Juli 2005
Gallowglas
Immer diese Nebensächlichkeiten! Der Artikel handelt NICHT über Homosexuelle, sondern ÜBER DIE EINSCHRÄNKUNG DER KATHOLSICHEN KIRCHE in ihrem Funktionieren auf örtliches Staatsrecht. Erkennen Sie denn den Inhalt nicht, den Zweck, der im Artikel liegt: Die Katholiken aufmerksam zu machen, was auf sie zukommt? Bleiben Sie doch bitte nicht immer an einem Wort hängen – Artikel bestehen nun mal aus Wörtern. Der SINN ist wichtig, den die Wörter ergeben! Und den hat kath.net richtig widergegeben. Dass nebenbei auch eine katholisch nicht tolerierte ÖFFENTLICH GEMACHTE Haltung erwähnt wird (solange jemand sich selbst als homosexuell bezeichnet, und das für sich behält, wird ihn niemand irgendwo erwähnen!), darf doch wohl noch gesagt werden! Soll der Kath. Kirche in allen ihren Grundprinzipien nur noch eine Richtschnur bleiben, die da heisst: Maulkkorb?
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#5   Beobachterin   15:45:53 | Sonntag, 31. Juli 2005
@ Gallowglas:
Auch wenn im ganzen Artikel kein Wörtchen von Homosexuellen steht, so kommt diese Forderung trotzdem aus dieser Ecke.
Ganz klar heißt es:
„Streitpunkt der Äußerungen (Anm.: gemeint sind die Äußerungen von Bob Ferguson) waren Anträge der evangelikalen Vereinigung „Evangelical Fellowship of Canada“ (EFC), aus Glaubensüberzeugung und Gewissensgründen an der Lehre festhalten zu dürfen, dass die Ehe die „exklusive und ewig-währende Einheit eines Mannes mit einer Frau“ sei. Die Kirchen würden ihre bisherige Praxis daher beibehalten und homosexuellen Paaren das Sakrament nicht erteilen. Die Vereinigung beruft sich auf die Religionsfreiheit.“
nachzulesen bittesehr hier:
fuenf.scm-digital.net/…rsonen_personen.html
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#4   Gallowglas   14:42:03 | Sonntag, 31. Juli 2005
typisch kreuz.net …
Weder die Zusammenfassung, noch das Bild hat etwas mit dem Thema zu tun, wie immer …
Und auch wenn im ganzen Artikel kein Wörtchen von Homosexuellen steht, wird groß und breit behauptet, daß die natürlich wieder daran Schuld sind …
Die Idee dieses Professors an und für sich ist eigentlich alles andere als schlecht, einen Teil davon fordern wir für Deutschland schon seit Jahren …
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#3   Rocky   14:11:56 | Sonntag, 31. Juli 2005
Verlagerter Atheismus
Wird in Kanada zur Zeit eine zweite Sowjetunion aufgebaut? Das Grundprinzip der zusammenarbeit mit den Kirchen in der Sowjetunion (+ Satellitenstaaten) war: Nur jene Kirche darf funktionieren, deren Oberhaupt inenrhalb der Grenzen des Landes seinen Sitz hat…
Katharina Emmerich sah in einer ihrer Visionen, die im Zusammenhang mit der Botschaft von Fatima steht, dasWiederaufleben des Kommunismus voraus: «… Das wird sich alles drei Jahrzehnte nach meinem Tod vollziehen…». (Vgl.: Einheit Deutschlands – 1989/1991 – und damit einhergehend ein stetiger gesellschaftlicher Linksrutsch, eine wachsende antikirchliche und antichristliche Einstellung der gesamten westlichen Politik, nicht zuletzt wegen der Wiederwahl der ehemaligen kommunistischen Machthabern an die Staats-Spitze in den sogenannten „befreiten“ Ländern!)
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#2   Yersinia   12:27:35 | Sonntag, 31. Juli 2005
ist es nicht umgekehrt auch eine Art von „Schwachköpfigkeit“
wenn jede Religion für sich den alleinigen Anspruch stellt, „absolut recht zu haben“? – nb: die Etikettierung als „Professoerengeschwätz“ entbehrt jeglichen inhaltlichen Argumentes – und zeigt damit einzig und allein Hilflosigkeit auf, wo Argumente gefordert wären;
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#1   Benedikt   11:32:55 | Sonntag, 31. Juli 2005
Professorengeschwätz
Ob der schonmal was vom staatlich anerkanntem Recht auf freie Religionsausübung gehört hat?
Es sollte für jeden religiösen Funktionär unethisch sein zu behaupten, daß seine Religion die einzige wahre ist und Leute, die an etwas anderes oder an nichts glauben, zu Feuer und Schwefel verurteilt wären.
Eine Religion, die dies nicht von sich selber behauptet hat doch ihre Existentberechtigung verloren. Was ist denn das für ein Schwachkopf, der sollte mal ein Seminar in Religionsphilosophie belegen. Au weia.
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