Wenn Menschen durch Gerichtsentscheide und Gesetze getötet werden, handelt es sich um Mord. Die Gesetze sind nicht mehr Gesetze. Sie sind willkürliche Normen. Ein Kardinal wirft einen Blick zurück auf Terri Schiavo: „Hören wir endlich auf mit diesem Verschleierungsvokabular.“
(kreuz.net, Lima) Der Präsident des päpstlichen Rates für die Gesundheit, Javier Kardinal Lozano Barragan,
erinnerte letzte Woche an die grausame Ermordung von Terri Schiavo im vergangenen März.
Der Kardinal
sprach am vergangenen Dienstag in der peruanischen Hauptstadt Lima mit der katholischen Nachrichtenagentur
‘ACI Prensa’.
Kurienkardinal Lozano betonte, daß Terri getötet wurde, weil ihr Nahrung und Flüssigkeit
verweigert wurden. Nahrung und Flüssigkeit könnten nicht als Medizin betrachtet werden und dürften
darum niemandem vorenthalten werden.
Würden sie einem Menschen dennoch verwehrt, „ist das Euthanasie,
ist das Mord – diese Frau wurde durch Verhungern und Austrocknung ermordet: Hören wir endlich mit diesem
Verschleierungsvokabular auf. Sie haben sie umgebracht.“
Das Gesetz bestehe aus einer vernünftigen Ordnung,
die das Wohl aller und nicht das Übel aller im Auge hat.
Dennoch gab es – so der Kardinal – zu vielen
Zeiten Gesetze, die zwar ‘Gesetze’ genannt, in Wirklichkeit jedoch willkürliche Normen waren.
Im Falle
von Terri Schiavo habe das auch der gegenwärtige US-Präsident George Bush gesehen, der sich gegen die
Hinrichtung von Terri Schiavo ausgesprochen hat. Bush habe genügend Verstand gehabt, um zu erkennen,
daß das richterliche Urteil falsch war.
Heutzutage – fuhr der Kardinal fort – gebe es eine große Fülle
von Verschleierungsvokabular. Damit soll der brutalen Wirklichkeit der Euthanasie ein Deckmäntelchen
umgehängt werden.
Das Wort Euthanasie stammt aus dem Griechischen und bedeutet ‘guter Tod’.
In diesem
Zusammenhang sprach Kardinal Lozano vom eigentlichen ‘guten Tod’:
„Die Würde des Todes besteht darin,
daß ein Mensch die Möglichkeit hat, die Fülle der Reife zu erlangen, so daß er die Schwelle zwischen
Leben und Tod bewußt überschreitet und danach im Herrn weiterblüht.“
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Fiat iustitia, pereat mundus… Frei übersetzt „Es herrsche Recht (Gesetz?, Gerechtigkeit?), selbst,
wenn die Welt (dadurch?) untergeht“! Liebe Christen, die Zeit ist gekommen Recht von Gerechtigkeit, Wort
von Antwort, Kenntnis von Erkenntnis, Würde von Wert und Wahrheit von Wahrhaftigkeit zu unterscheiden:
„Am Anfang war das Wort“ und nicht die Antwort! Erkennen wir in Analogie zu den „Toren der Shaolin“ die
Tore unseres Herrn: 1. Wahrhaftigkeit im Wort (Heiliger Geist) 2. Wahrheit (relative Kenntnis von A und
B, Moral/Sitte/Ethos) 3. Erkenntnis (Kenntnisschöpfung, Moralität, EEthik) 4. Respekt (Demut über Hochmut
und Anmassung) 5. Glaube und Hoffnung 6. Liebe 7. Nachteils-Akzeptanz aus 1-6 8. Vorteils-Erwartung aus
1-7 Wer von uns ginge in die Kirche, würde sich zum christlichen Glauben bekennen und beten, wenn Gott,
unser Vater und unser Herr Jesus Christus ihm zwar dafür die Nähe, aber den Ort dieser Nähe in der
Hölle anbieten würde? Wir kennen ja für geliebte Menschen den Spruch: „Für Dich würde ich durch die
Hölle gehen!“ Würden wir das auch für unseren Vater und Jesus? Jesus ist für uns durch die Hölle
gegangen! Michael Kreuscher Facharzt für Allgemeinmedizin Kernbacher Strasse 15 35094 Lahntal – Caldern
Deutschland