08:55:33 | Montag, 1. August 2005
Ein junges Herz + Und sie bewegt sich doch nicht + Die Lehren zuerst + Noch vor Ende des Sommers + Glaube oder Wissen? + Ernten, was man sät
Ein junges HerzVatikan. Am gestrigen Sonntag lud Papst Benedikt XVI. beim ‘Engel des Herrn’ in der päpstlichen
Sommerresidenz Castelgandolfo, erneut zum Weltjugendtag ein: „Es nähert sich der Weltjugendtag, an dem
ich, wenn es Gott gefällt, teilnehmen werde.“ Er sei zwar nicht mehr jung, habe aber ein junges Herz,
meinte der Papst weiter: „Ich möchte die jungen Gläubigen aus aller Welt dazu einladen, auch diejenigen,
die nicht teilnehmen können, sich der gemeinsamen Pilgerfahrt zu den Quellen unseres Glaubens anzuschließen.“
Der Weltjugendtag sei eine besondere Begegnung mit Christus, der den Menschen alleine die Fülle des Lebens,
der Freude und der Liebe garantiere.
Und sie bewegt sich doch nichtItalien. Nach einer Veröffentlichung
auf der Homepage der Diözese Acerra bei Neapel wird ein
angebliches Marienwunder in der Bischofsstadt
auf das Material zurückgeführt, aus dem die betroffene Muttergottesstatue hergestellt wurde. Neapel
befindet sich am Mittelmeer rund 200 km südlich von Rom. Das Ordinariat hat die Statue am Wochenende
untersucht. Für die Produktion der Statue seien Harz und Glasfasern verwendet worden. Dieses Material
reagiert auf Wärme- und Lichtquellen und könne den Eindruck hinterlassen, durchsichtig zu sein oder
sich zu bewegen. Diese Phänomene würden besonders bei digitalen Aufnahmen – speziell von Mobiltelephonen –
noch verstärkt. In der vergangenen Woche wollten mehrere Gläubige gesehen haben, daß die Statue ihre
Knie gebeugt habe. Dies löste innerhalb kürzester Zeit einen großen Pilgerstrom aus.
Die Lehren zuerst
Polen. In der polnischen Hauptstadt Warschau wird ein unabhängiges Zentrum für Studien zur Lehre von
Papst Johannes Paul II. eröffnet. Nach Angaben der polnischen Nachrichtenagentur PAP will es die „intellektuellen
und moralischen Werte“ des verstorbenen Heiligen Vaters verbreiten. Der Leiter des Zentrums, Karol Karski,
erklärte dazu: „Wir sollten uns nicht nur daran erinnern, daß der Papst ein großer Pole war, sondern
wir sollten zuallererst seinen Lehren folgen.“
Noch vor Ende des SommersVatikan. Nach Angaben des Pressesprechers
des Vatikan, Joaquin Navarro-Valls, könnte das erste Buch von Papst Benedikt XVI. noch vor Ende dieses
Sommers fertiggestellt sein. Dies berichtete die katholische Nachrichtenagentur ‘CNA’ am Freitag. Der
Heilige Vater habe bereits vor drei Jahren an dem Werk zu schreiben begonnen. Während seines Aufenthalts
im Aosta-Tal habe er jeden Tag daran gearbeitet. Was der Inhalt des Buches sei, konnte Navarro-Valls nicht
mit Sicherheit sagen. Er glaube, daß sich das Werk mit der Spiritualität des Heiligen Benedikt beschäftige.
Glaube oder Wissen?USA. Der republikanische Mehrheitsführer im US-Senat, Bill Frist, bekundete am
Freitag in einer Rede vor dem Oberhaus in Washington seine Unterstützung für Forschungen an eingefrorenen
Kleinstkindern. Er sei für einen dementsprechenden Gesetzesentwurf. Frist – der als Vertrauter des US-Präsidenten
gilt – stellt sich damit gegen George Bush. Dieser hat im August 2001 der Forschung mit Kleinstkinderzellen
den Weg frei gemacht, sie jedoch mit strikten Auflagen versehen. Frist betonte, er glaube, daß das menschliche
Leben „bei der Empfängnis beginnt“. In diesem Fall gehe es jedoch nicht nur um Glauben, sondern auch
um die Wissenschaft.
Ernten, was man sätEine Welt, die alleine im letzten Jahrhundert Zeuge der sowjetischen
Gulage, der Medizin der Nationalsozialisten, des Horrors von Auschwitz, des kambodschanischen Pol-Pot-Regimes
und von zwei Weltkriegen war, hat keinen Grund ihren eigenen ‘Werten’ zu vertrauen. Chesterton hat einmal
gesagt, daß das Kennzeichen des Barbarentums „die Opferung des Bleibenden zugunsten des Zeitlichen ist“.
Inmitten des neuen Barbarentums ist es die Aufgabe der Kirche, einer rebellischen Welt die bleibenden
Wahrheiten zu verkünden. Auch die Kirche wird ernten, was sie gesät hat.
Aus einem Kommentar von R.
Albert Mohler, veröffentlicht in „The Christian Post“ am 23. Juni 2004
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Benedikt 14:23:15 | Montag, 1. August 2005
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Romulus 13:13:15 | Montag, 1. August 2005
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Benedikt 12:48:39 | Montag, 1. August 2005
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Romulus 09:23:43 | Montag, 1. August 2005