Judentum
Fehlende Einsicht
Einige private jüdische Institutionen bemühen sich nach dem häßlichen Angriff des israelischen Außenministeriums gegen den Papst und das Andenken von Johannes Paul II. um Schadensbegrenzung. Die israelische Tageszeitung ‘Jerusalem Post’ hetzt dagegen weiter.
(kreuz.net, Jerusalem) Gestern vor einer Woche verursachte das israelische Außenministerium einen schweren diplomatischen Eklat.

Es griff den Papst persönlich an und beschmutzte anschließend auch das Andenken von Papst Johannes Paul II. Beiden Päpsten wurde unterstellt, die israelischen Terroropfer angeblich zu ignorieren.

Der Vatikan wies diese üblen Verleumdungen mehrfach und mit ungewohnter Schärfe zurück.

Der Oberrabbiner von Tel Aviv, Meir Lau, warnte Israel jetzt, sich Papst Benedikt XVI. zum Feind zu machen.

Die Beziehungen zwischen Israel und dem Vatikan seien heikel: „Wir müssen Papst Benedikt Glauben schenken. Wir dürfen ihn nicht in einen Feind verwandeln.“

Vertreter einer jüdischen Stiftung, die sich „Pave the way“ – „Ebnet den Weg“ – nennt, distanzierten sich ebenfalls von den Vorwürfen gegen den Vatikan.

150 Rabbiner der Stiftung erinnern in einem Schreiben an den Heiligen Stuhl an den Einsatz von Joseph Kardinal Ratzinger um den Dialog mit dem Judentum.

Sie baten Benedikt XVI. um eine Audienz. Man wolle dem Papst das Vertrauen in sein fruchtbares Wirken im jüdisch-christlichen Dialog persönlich mitteilen.

„Pave the way“ wurde bereits zu Beginn dieses Jahres von Papst Johannes Paul II. empfangen.

Der Oberrabiner von Rom, Riccardo Di Segni, beschränkte sich darauf zu erklären, daß die gegenwärtige Situation „für beide Parteien“ nur schädlich sei:

Als Religionsführer sei er über das „eskalierende Ausmaß“ der Debatte besorgt. Er wünsche, daß der Streit so bald wie möglich beigelegt werde.

Gleichzeitig kritisierte Oberrabiner Di Segni das Vorgehen der Stiftung „Pave the way“: „Anstatt sich selbst zu distanzieren, wäre es besser, den Disput zu beenden.“

Es sei Zeit, Gras über die Sache wachsen zu lassen.

Der frühere Vorsitzende des ‘Internationalen Jüdischen Komitees für Interreligiöse Kontakte’, Seymour Reich, versuchte ebenfalls die gezielte öffentliche Demütigung zweier Päpste zu verharmlosen:

„Beide Seiten haben überreagiert.“ Man solle durchatmen und die Beziehungen zwischen Israel und dem Vatikan in einem größeren Zusammenhang sehen.

Der italienische Nachrichtendienst ‘AsiaNews’ berichtete am Samstag, daß Israel angeblich selber eine Aussöhnung suche und bereits einen Gesandten nach Washington entsandt habe.

Diese Interpretation der Reise dürfte allerdings einem Wunschdenken entsprechen. Bei dem Gesandten handelte es sich nämlich ausgerechnet um jenen Beamten des israelischen Außenministeriums, der die hässlichen Verleumdung gegen Papst Johannes Paul II. in einem Interview mit der ‘Jerusalem Post’ in die Welt gesetzt hat.

Die englischsprachige Tageszeitung ‘Jerusalem Post’ meinte in ihrem Titel am Sonntag: „Israel sucht im verbalen Krieg über den Terror einen Waffenstillstand mit dem Vatikan“.

Die Zeitung stellt sich immer wieder als Trägermedium zur Verfügung, um Unterstellungen gegen den Heiligen Stuhl zu verbreiten.

Auch in ihrer gestrigen Ausgabe bezichtigte das Blatt den Vatikan wie gehabt: Bislang habe der Heilige Stuhl nur allgemein Gewalt im Heiligen Land, nicht aber ausdrücklich Attentate auf Israelis verurteilt.

Das angeblich „aufgehäufte Schweigen“ des Vatikan, der ansonsten Terror in aller Welt verurteilt, sei eine Ermutigung für palästinensische Terroristen:

„Deshalb wurde eine kleine Krise mit dem Vatikan erwogen, gebilligt und – gut kalkuliert – ausgelöst.“

Diesbezüglich hatte der Pressesprecher des Vatikan erklärt, daß es nicht immer möglich gewesen sei, jedem Anschlag gegen Israel eine öffentliche Erklärung folgen zu lassen.

Einer der Gründe dafür habe darin bestanden, daß Terroranschläge in Israel bisweilen von direkten israelischen Vergeltungsaktionen begleitet waren, „die nicht immer in Übereinstimmung mit den Normen des internationalen Rechtes“ erfolgten.

„Es wäre darum unmöglich, die ersten zu verurteilen und die zweiten zu verschweigen.“

Die Kommentare in der ‘Jerusalem Post’ zeigen, daß in führenden Medien Israels die Einsicht in die Schwere des Vergehens fehlt und somit ähnliche kirchenfeindliche Propagandaaktionen wieder zu befürchten sind.

Pater David Jaeger – der führende Experte im Verhältnis zwischen Staat und Kirche in Israel –hat vor einigen Tagen darauf hingewiesen, daß das israelische Außenministeriums die Toten des Terrors nur als einen Vorwand mißbraucht.

Mit der Propagandaaktion solle die Verschleppung der seit Jahren anstehenden, vertraglich vereinbarten Verhandlungen zwischen Israel und dem Heiligen Stuhl vertuscht werden.

Diese hat das israelische Außenministerium genau in diesen Tagen erneut platzen lassen.
      
17 Lesermeinungen
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#18   Marcel   16:52:18 | Freitag, 5. August 2005
Unheilige Allianz der Islamisten und Neo-Nationalsozialisten
1.) Als Katholik lehne ich zusammen mit den gläubigen Juden den Zionismus ab, wie der Oberrabbiner Moishe Arye Friedman von Wien es 2001 in diesem Brief an die FAZ img141.imageshack.us/…1/5871/moishe7ba.png ausdrückte, als er Kardinal Meisner verteidigte.
2.) Die Juden waren das auserwählte Volk Gottes im Alten Bund, der erfüllt ist durch den Neuen Bund: die Christus-Nachfolger sind nun das Volk Gottes, die Kirche Christi ist das neue Israel.
Auch für die Juden gilt daher unser Missionsauftrag Christi ganz.
3.) Daß der „ganz normale“ Islam genuin antijüdisch und antichristlich ist, weiß man nicht erst seit Dr. Raddatz.
4.) Es wächst zusammen, was zusammengehört. Der antichristliche Hitler hegte größte Sympathien für den Islam und seinen Gründer Mohamed. Die Nachfolger beider arbeiten nun verstärkt zusammen. Siehe Artikel auf World-Daily-Net. www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=456…
5.) Ich habe den Hollywood-Quark „The Sum of All Fears“ (2002) german.imdb.com/title/tt0164184/ absichtlich nicht angesehen.
6.) Die rosige Haltung des World-Daily-Net-Herausgebers und christlichen Arabers Joseph Farah zu Israel erklärt sich aus der Verfolung seiner Familie durch Moslems im Nahen Osten. Wie ich früher schon im Forum darlegte. www.kreuz.net/…ticle.1570-page.html
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#17   Benedikt   17:11:39 | Donnerstag, 4. August 2005
@ MilesChristi
Ich bestreite gar nicht, dass _auch_ die Araber ihre Gründe hatten. Daher stimme ich auch deinen im zweiten Absatz gemachten Aussagen zu.
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#16   MilesChristi   16:45:29 | Donnerstag, 4. August 2005
@ Benedikt
Die „Überfälle“ fanden statt, weil sich die arabischen Länder mit der Existenz des zionistischen Gebildes nicht abfinden konnten – wer läßt sich schon gerne aus seinem eigenen Land von Fremden vertreiben bzw. zum Bürger zweiter Klasse degradieren, wenn er dort bleibt ?
Es gibt keine Ideallösung; am besten wäre natürlich – wie der Hlg. Stuhl es wollte – eine Internationalisierung von Jerusalem und den anderen heiligen Stätten. Aber auch das wird nicht passieren, und die Kriege und das Blutvergießen werden weitergehen. Leider.
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#15   Benedikt   16:35:16 | Donnerstag, 4. August 2005
@ MilesChristi
Es ging mir nicht darum, die Vertreibungen irgendwie zu bewerten.
Wenn sie auch falsch waren, so rechtfertigt das nicht die Politik der Araberstaaten, die Vertrieben aufgrund eigener Interessen über Jahrzehnte in den Flüchtlingscamps zu belassen.
Im übrigen ist die rabiate Verteidigung seiner Interessen für den Staat Israel jedenfalls nach seiner Auffassung überlebenswichtig. So ein kleines Land, dass von seinen Feinden umgeben ist muss sich eben mehr in Acht nehmen. Das hat nichts mit dem Aufsitzen auf „zionistische Propaganda“ zu tun, sondern ergibt sich schlicht und einfach durch einen Blick auf die Landkarte und ins Geschichtsbuch, welches von vielen Überfällen berichtet.
Natürlich kann man jetzt vorbringen, dass die Staatsgründung usw erst die Ursache des Konfliktes gesetzt hat. Indes bleibt sie trotzdem ein Faktum und ich kann jede Nation verstehen, die ihren einmal gewonnenen Staat nicht wieder hergeben möchte, ganz egal, wie man das juristisch bewertet. In Deutschland kann man das vielleicht schlechter verstehen, weil wir immer einen Staat hatten. Doch man muss ja nur nach Polen fahren, da gibt es schon wieder ein ganz anderes Bewusstsein.
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#14   MilesChristi   16:26:30 | Donnerstag, 4. August 2005
Laurentius
Die Frage muß man aber stellen: mit welchem Recht haben die Briten (!) den Zionisten etwas zugesagt ? Wer gab ihnen das Recht, über das Land anderer Menschen zu verfügen ? Das ist eben das Grundunrecht in Palästina !
Von arabischer Seite ist nur selbstverständlich, daß sie jedwede Teilung abgelehnt haben – warum sollten sie ? Sie haben dort Jahrhunderte gelebt, und plötzlich kommen – am Anfang meistens gottlose – Ausländer und sagen, hey, das ist mein Land, OK ? Servus und gute Reise ! Ich nehme dir ungefähr die Hälfte davon, hoffentlich hast du nichts dagegen.
So war das ungefähr!
So schutzlos ist Israel nicht. Israel hat als einziges Land in der Region Atomwaffen (ca. 400 Sprengkörper). Warum darf Israel das – und Iran z.B. nicht ? Gerechtigkeit ? Ich denke kaum. Die Attentäter, die sich in die Luft sprengen, und Zivilisten töten, sind natürlich zu verurteilen – genauso wie die Besatzung und die Tötungen palästinensischer Zivilisten durch die israelische Armee bzw. die Geheimdienste.
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#13   Laurentius2   16:13:49 | Donnerstag, 4. August 2005
En garde …
Lieber Streiter Christi,
es ist richtig, daß die Vertreibungen auch der christlichen Araber Unrecht sind. Das war aber auch das Verhalten der britischen Besatzer, die den Juden erst übertriebene Zusagen bzw. Hoffnungen machten, welche sie dann nicht mehr einhalten wollten.
Das begangene Unrecht will ich nicht schmälern, aber es steht in gar keinem Verhältnis zu den existenzbedrohenden Attacken der Araber in den darauffolgenden Jahren. Die Araber wollten sich ja – und wollen vielfach bis heute ! – auch nicht das kleinste Stück Israel aktzeptieren. Die UN hatten doch damals moderate Teilungspläne festgeschrieben. Wer hier radikal war und dem Gegner das Existenzrecht absprach, ist doch wohl ganz eindeutig !
Den Christen geht es übrigens im Kernland wesentlich besser als in den Autonomiegebieten. Dort werden Christen sehr viel stärker bedrängt und verfolgt. Bsp: Nazareth und Bethlehem. Christen, die den Verfolgungsdruck nicht mehr aushalten und ihre Grundstücke verkaufen wollen, werden durch palästinensische Gesetze (!) mit dem Tode bedroht, je nachdem welche Rasse der Käufer hat. Die jüdisch-orthodoxe Skepsis gegenüber dem eigenen Staat ist theologisch nachvollziehbar, die Hetze von deutschen Linken und (leider auch) Rechten gegen den winzigen und um sein Überleben kämpfenden Staat Israel ist es nicht !
Der planmäßige Terror der Palästinenser gegen Kinder ist feige und niederträchtig und nicht heldenhaft, wie dies ein führender Links-Evangele, Jörg Zink, behauptet.
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#12   MilesChristi   16:10:27 | Donnerstag, 4. August 2005
@ Benedikt (und Laurentius)
Doch, auch du verwendest einen der STandardpunkte der zionistischen Propaganda (Vertriebene, die nicht integriert wurden) ! Die Frage ist: muß man sich dem Unrecht (= die eigene gewaltsame Vertreibung) beugen ? Oder darf man nicht die Hoffnung haben, dorthin zurückkehren zu dürfen, wo man geboren wurde ? – Sicher haben einige arabische Regierungen die Palästinenser für die eigene korrupte Politik mißbraucht.
MIr geht es um die GErechtigkeit. Es war Unrecht, daß die europäischen Juden ermordert wurden. Es war auch Unrecht, die Palästinenser aus ihrer Heimat zu vertreiben. Es wird sowieso niemals zum Frieden kommen, nur, wenn der Herr Jesus Christus am Ende der Zeiten zurückkommt. Es wäre natürlich AUCH eine Ungerechtikeit, wenn die jetzigen jüdischen Israelis vertrieben würden !
Die arabischen Staatsbürger Israels sind Bürger zweiter Klasse. Das ist auch Fakt.
Im Übrigen waren fast alle orthodoxen Juden GEGEN den Zionismus. Bei zahlreichen religiösen (orthodoxen) Juden ist dies der Fall immer noch. Es gibt die Neturei Karta, andere Orthodoxen und einige der chassidischen Juden (vor allem die Satmarer), die den Staat Israel und die atheistische, rassistische ideologie des Zionismus ablehnen.
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#11   Benedikt   15:46:45 | Donnerstag, 4. August 2005
Lieber MilesChristi…
…von dem, was du als Kritik vorgebracht hast stammt rein gar nichts von mir und ich wundere mich, wie du da einen Zusammenhang mit meinen Beiträgen sehen kannst.
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#10   MilesChristi   15:03:01 | Donnerstag, 4. August 2005
@ Laurentius, Benedikt
Es ist Schade zu sehen, wie ihr der zionistischen (!) Propaganda verfallen seid.
Verständnis für Israel – inwiefern ? Daß Millionen von Arabern , darunter auch Christen !!, gewaltsam aus ihrem angestammten Land vertrieben wurden ? Verständnis dafür, daß Ländereien, die im arabischen Besitz sind, von einem Tag auf den anderen enteignet werden ? Daß jeder einwanderungswillige Jude automatisch die israelische Staatsbürgerschaft erhält, diese aber den Nachkommen der ursprünglichen Einwohnern von Jaffa, Haifa, Akko etc. verweigert wird ? Das hat mit Gerechtigkeit NICHTS zu tun.
Verständnis für die täglichen Demütigungen der palästinensischen Bevölkerung, Frauen, die bespuckt werden, Kinder, die von gleichaltrigen geprügelt ?
Was noch unverständlich ist. Zu den Palästinensern gehören zahlreiche Christen. Wieso werden sie so oft von den Christen vergessen, die sich als die „Verteidiger“ Israels stilisieren ??
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#9   Laurentius2   14:24:48 | Donnerstag, 4. August 2005
Und es leben heute in Polen und der Tschei
auch nicht über eine Millionen Deutsche unter alles in allem sehr humanen Umständen , so wie es in Kern-Israel mit über 1 Mio Arabern der Fall ist …
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#8   Benedikt   14:05:27 | Donnerstag, 4. August 2005
Land für Flüchtlinge
Exakt, das ist sozusagen die Pestbeule des ganzen Konflikts. Nach dem Krieg von 1948 flohen die Palästinenser aus dem Land in Flüchtlingslager – und dort leben sie heute immer noch. Man stelle sich vor, die Sudetendeutschen würden noch heute an der bayerisch-tschechischen Grenzen kampieren! Statt die Flüchtlinge zu integrieren, hat man so (absichtlich?) die Wurzel für andauernden Revanchismus gesetzt.
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#7   Laurentius2   13:31:24 | Donnerstag, 4. August 2005
Verständnis für Israel
Aktuell scheint es sich um eine diplomatische Unverschämtheit gegenüber unserem Vatikan zu handeln, grundsätzlich habe ich jedoch Verständnis für Israel:
Schaut auf die Landkarte !
Dieses winzige Stückchen Wüste wollen die Araber den blutig verfolgten Juden nicht überlassen ? Dreimal haben sei versucht, die Israelis ins Meer zu werfen. Im Gegensatz zu uns Deutschen haben sie unendlich viel Land für ihre Flüchtlinge !
Wo bleibt arabische Solidarität ?
Statt daß die reichen Araber den armen Palästinensern helfen, schaufeln sie ihr Ölgeld lieber in Waffenarsenale …
Auge um Auge
Natürlich sind die Vergeltungsmaßnahmen des israelischen Polizeistaates hart, aber sie sind im Gegensatz zu den feigen Attentaten der Palästinenser, die einem Kampf gegen israelische Soldaten oft ausweichen, nicht bewußt auf Kinder und Unschuldige gerichtet.
Skandalöser Anti-Semitismus von links
Außenminister Fischer nahm als junger 68er an PLO-Konferenzen teil, auf denen das Existenzrecht Israels bestritten wurde, er bezeichnete noch kürzlich Arafat, den Terroristen, der den ehemals mehrheitlich christlichen Libanon kaputtbombte als „GROßEN FÜHRER“. Scheinbar lassen die Linken ihren Anti-Semitismus am kleinen Staat Israel aus – offenbar verdrängen viele damit ihren wahren Anti-Semitismus, den sie aber jedem vorwerfen, der Schluß machen will mit dem krankhaften Nationalmasochgismus im Zusammenhang mit Hitlers Verbrechen und der Kollektivschuld des deutschen Volkes …
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#6   FioreGraz   07:13:37 | Mittwoch, 3. August 2005
@Dr. Carlo
Wer haßt, den tritt man am besten mit ner Umarmung entgegen. Oder wie eh heißt
Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet, der seine Sonne aufgehen läßt über Böse und Gute, und es regnen läßt über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr nur jene liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das gleiche nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Freunde grüßt, was tut ihr da Besonderes? Tun das gleiche nicht auch die Heiden? Seid also vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.
Wenn der Papst, der wie kein anderer Christus nachfolgen sollte, also genauso reagieren würde wie Israel, pfuha wozu dann die Bergpredigt u. Co.? Ne das ist der richtige Weg. Außerdem sind nicht die Juden auch unsere Brüder und nem Bruder soll man nicht 7 sondern 77mal (sprich immer) vergeben.
LG
Fiore
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#5   Agiafortuni   21:18:33 | Dienstag, 2. August 2005
Anschuldigungen
Nachdem sowohl Johannes Paul II als auch Benedikt XVI ihr Unvermögen bezeugt haben, gegen die perfiden Angriffe auf ihren Vorgänger Pius XII einzuschreiten, frage ich mich, was soll mit dem bevorstehenden Besuch in der Synagoge von Köln bezweckt werden.
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#3   Andrija   16:35:26 | Dienstag, 2. August 2005
@niclaas
sie vergleichen äpfel mit birnen. niemand argumentiert für den expansionanspruch der islamisten und niemand hält die regierungen im nahen osten für rechtstaatlich im unseren sinne. das alles gibt den juden dennoch nicht das recht systematisch die rechtmäßigen besitzer vom land zu vertreiben, eigenwillig neue grenzen zu ziehen, stacheldrahtmauern hochzuziehen und unrecht für recht zu erklären. sammer glauben sie wir alle sind so bekloppt und lassen uns von der zionistischen presse verblöden oder haben sonst ein persönliches interesse wie sie und stellen uns auf die seite der lügner, mörder und verdammten. neein ich werde immer die wahrheit lieben und unrechtes verurteilen. israel muß umkehren denn israel ist vom rechten pfad abgewichen. israel hat die zeichen nicht erkannt. andere völker haben seinen platz eingenommen und bewirtschaften den weingarten.
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#2   Niclaas   12:36:46 | Dienstag, 2. August 2005
@Peccator
… sondern der über 50jährige israelische Staats-Terrorismus gegen die Palästinenser, die ein Recht auf dieses Land haben.
Was sie als Staats-Terrorismus bezeichnen, sollten Sie einmal mit den staatlichen Qualitäten der Israel umgebenden Länder vergleichen. Mir scheint die Zivilisation unter dem Staate Israel immer noch den umliegenden Beispielen vorzuziehen sein. Trotz aller Mängel.
Ich wünsche Ihnen eine Ahnung davon, was ein Muslim unter dem Recht auf dieses Land versteht. Mit derselben Rechtgläubigkeit denkt dieser nämlich auch an Andalusien und einen Raum bis vor die Tore Wiens.
Deutschland hatte 1945 riesige Territorien verloren, 13 Millionen Menschen wurden vertrieben und neu integriert. Offensichtlich ist es möglich, ein geschehenes Unrecht wieder zu schließen, ohne den Konflikt ständig warm zu halten. Wenn den muslimischen Arabern daran nicht gelegen ist, liegt dies an ihren Rechtanspruch auf das Land des Staates Israel wie auf eine Weltherrschaft des Islams überhaupt.
Sagen Sie doch gleich, daß Ihnen an der Existenz des Staates Israel nichts liegt.
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#1   Peccator   11:33:52 | Dienstag, 2. August 2005
Schluß mit der Hetze!
„ Das angeblich „aufgehäufte Schweigen“ des Vatikan, der ansonsten Terror in aller Welt verurteilt, sei eine Ermutigung für palästinensische Terroristen“
Nicht dieses angebliche Schweigen ist eine Ermutigung für die palästinensischen Terroristen, sondern der über 50jährige israelische Staats-Terrorismus gegen die Palästinenser, die ein Recht auf dieses Land haben.
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