Abtreibungspille
Krebserregend
Die Antikinderpille ist für den Kindernachwuchs fatal und für die Gesundheit der Mutter gefährlich. Letzteres hat am vergangenen Freitag sogar die UNO zugegeben. Das Präparat zur Bekämpfung von Kindern hat Nebenwirkungen.
(kreuz.net) Am Freitag setzte das Krebsforschungszentrum der Vereinten Nationen – kurz: IARC – die Antikinderpille auf die Liste der krebserzeugenden Substanzen.

Das IARC gehört zur Weltgesundheits- organisation WHO. Die WHO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Die UNO ist weltweit der stärkste Förderer und Verbreiter der Kinderverhütung und Kinderabtreibung.

Das UNO-Krebsforschungszentrum hat seinen Sitz in Lyon in Südostfrankreich. An ihm sind 16 Staaten beteiligt. Das Zentrum koordiniert und betreibt Forschungen zu den Ursachen und zur Bekämpfung von Krebs.

Bisher beschrieb das IARC die Antikinderpille als: „möglicherweise krebserregend“. Das relativierende „möglicherweise“ wurde jetzt gestrichen. Von nun an lautet der Hinweis: „Die Antikinderpille ist krebserregend.“

Das kinderfeindliche Hormonpräparat befindet sich damit ab sofort in derselben Kategorie wie Asbest oder Tabak.

Darum fordert das UNO-Krebsforschungszentrum, daß eine Frau, die ihre Kinder mittels der Pille verhüten will, über die Risken dieses Präparates aufgeklärt werden muß.

Die krebserzeugende Wirkung der Antikinderpille wurde von einer Forschungsgruppe aus 21 Wissenschaftlern festgestellt. Sie stützen ihre Erkenntnisse zum Hormonpräparat auf die übereinstimmenden Ergebnisse von Untersuchungen, die in den letzten fünf Jahren durchgeführt wurden.

Alle diese Studien stellten einen Zusammenhang zwischen der Einnahme der Antikinderpille und dem Auftreten von Brustkrebs fest.

Grundsätzlich liegt die Wahrscheinlichkeit, daß eine Frau Brustkrebs bekommt, nach Angaben des IACR bei 1:7. Bei Frauen, welche die Antikinderpille einnehmen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf 1:6.

Das UNO-Krebsforschungszentrum erwähnt aber nicht nur den Brustkrebs.

Die Antikinderpille erhöht bei den Frauen, welche sie einnehmen, auch das Risiko von Lungen- und Gebärmutterhalskrebs sowie von bösartigen Kopftumoren.

Das IARC fordert nun eine umfassende Erforschung der Nebenwirkungen der Antikinderpille.

Weltweit nehmen rund 100 Millionen Frauen dieses umstrittene Präparat zur Zerstörung der eigenen Fruchtbarkeit ein. Das entspricht jeder zehnten Frau im gebärfähigen Alter.
      
51 Lesermeinungen
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#51   methusalix †   19:38:39 | Montag, 8. August 2005
Hallo Evelin!
Darf ich Sie daran erinnern, dass Gott JUDE ist? Er führte hienieden auf Erden den Namen Jesus Christus und entstammte dem Geschlechte König Davids. Also das waren alles Juden.
Ob Jesus Christus die Kirche gegründet hat, da streiten sich gelehrte Theologen bis heute, das ist aber für das tägliche Leben nicht so wichtig. Der Katholizismus, wie er sich heute gebärdet ist eindeutig paulinisch. Manchmal glaube ich, Jesus ist entsetzt über das was der alte Paul mit seinem Glauben angestellt hat. Noch mehr Einfluss auf unseren heutigen Glauben dürften allerdings die Kirchenväter gehabt haben, die ja grösstenteils Sexualneurotiker reinsten Wassers waren; besonders wenn ich an Augustinus denke.
Das dürfte auch der Grund für Ihren brennenden Wunsch sein, chemische Kontrazeptiva zu verbieten, weil damit angeblich Menschen getötet werden.
Wenn Sie das wollen, müssen wir aber gleich alle Muskelrelaxantien und Narkosemittel, sowie Kaliumchlorid verbieten. Damit werden nämlich in den USA laufend Menschen getötet; aber dann können wir sofort alle Krankenhäuser schliessen und die Schwerstkranken Zuhause verrecken lassen. Ist das nicht ein schönes Bild, das Sie mit Ihrem Wunschdenken nach Therapeutikaverbot da heraufbeschwören?
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#50   Evelin   18:37:30 | Montag, 8. August 2005
Gott ist katholisch
Aus einem E-mail von Methusalix: „Glauben Sie allen Ernstes, dass Gott auf Trauscheine schaut? Oder auf Taufscheine? Oder dass Gott KATHOLISCH ist?“
Ja, insoferne ER die Kirche begründet hat durch die Einsetzung des Petrus als erstem Papst, durch die Weihe der ersten Priester und Bischöfe (den Aposteln), durch die Sendung des Hl. Geistes (Pfingsten) und mit dem Auftrage, alle zu lehren das Evangelium und sie zu taufen.
Ein Staat muß ebenfalls nach den Geboten Gottes eingerichtet werden. Die Antibabypille entspricht dessen Geboten grundsätzlich nicht. Daher sollte sie verboten sein.
„Vertrauen auf Christus“ zu haben, bedeutet auch, bei der Befolgung der Gebote, die er uns gegeben hat und bei der Befolgung der Gebote, die die Kirche uns gegeben hat (mit der Vollmacht zu lösen und zu binden mit Wirkung für den Himmel) darauf zu vertrauen, dass er den Weg zeigen wird, der zum ewigen Leben führt, also z.B. trotz Armut, Krankheit und Kinderreichtum gleichzeitig.
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#49   methusalix †   12:49:31 | Montag, 8. August 2005
Also wenn man im Kathlozismus Angst haben muss…
…dan ist die Bezeichnung Religion der Angst wohl gerechtfertigt, egal wovor man Angst haben muss.
Ich frage mich, ob das in anderen Religionen auch so ist und vor allem woher bei uns das brennende Interesse am Intimleben anderer Menschen kommt. Haben wir Katholiken da ein Defizit? Dass man ständig auf andere schaut, ob sie verheiratet sündigen oder sich nur lieb haben, oder was sie sonst in ihrem Liebesleben anstellen.
Ich glaube, dass wir alle viel zu wenig Vertrauen in Jesus Christus haben und uns deswegen derartig hysterisch an die juristischen Regeln der Kirchenbeamten, an die Dogmen der Päpste, an bestimmte Liturgieordnungen und sonstige Krücken klammern müssen.
Meine Bitte an alle: HABT MEHR VERTRAUEN IN JESUS CHRISTUS! (und agiert ein wenig erlöster)
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#48   Evelin   17:28:38 | Sonntag, 7. August 2005
@ Methusalix
Die eigentliche Angst, die man im Leben haben muß, ist der Verlust des ewigen Lebens. Christus hat nach den vier Evangelien (Frohbotschaften) in ca. 3 Jahren mehr über Sünde, Hölle, Teufel und Daemonen gepredigt, als ein durchschnittlicher NOM-Priester in seinem ganzen Leben.
Von außerehelichen Beziehungen gehe ich überhaupt nicht aus, weil diese ohnedies von Christus verboten sind, der die Unauflöslichkeit der Ehe gewiß nicht für das Linsengericht der außerehelichen Beziehungen abgewertet sehen wollte. Wenn jemand außerehelichen Verkehr hat, dann ist das die eigentliche Sünde, die Einnahme der Pille nur eine Zugabe. Nicht einmal in solchen Fällen kann man die „Pille“ empfehlen.
Ein Beispiel: Ein Freund von mir, der sich später bekehrt, hatte jahrelang außerehelichen Verkehr mit seiner Freundin und verhütete mittels natürlicher Empfängnisregelung und zwar perfekt: In 10 Jahren Beziehung keine Schwangerschaft (er selbst hat mittlerweile Kinder, von dieser Freundin weiß ich das nicht, er hat viel später eine andere geheiratet).
Auch in diesem Fall liegt selbstverständlich schwere Sünde vor – ganz unabhängig von der „Pille“.
Ja, Christus hat gesagt „Habt keine Angst!“, aber damit hat er nicht gemeint: „Habt keine Angst vor der Sünde, also tut sie einfach!“. Keine Angst muß man vor den Daemonen, dem Teufel und ihren menschlichen Verbündeten haben: Denn sie können mit Gottes Beistand unsere Seele nichts anhaben!
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#47   Lysistrata   17:24:49 | Sonntag, 7. August 2005
@Evelin Augen zu?
Nicht frech werden!! Ihnen steht es nicht zu mir derlei Dinge zu unterstellen ohne meinen vollkommenen Standpunkt dazu zu kennen also reißen Sie sich bitte mal zusammen, es besteht kein Grund ausfällig oder gar beleidigend zu werden.
Haben Sie eigentlich eine Gebärmutter? Ich schon, und ich bekenne mich auch dazu die Pille einzunehmen, aber nicht weil ich mich damit vor Schwangerschaften schützen möchte sondern weil die Pille eine ganze Reihe positive Nebenwirkungen hat:
–) sie reguliert den Zyklus
–) sie schwächt die Menstruation ab
–) sie schwächt das krampfartige Zusammenziehen des
Uterus ab, welches starke SChmerzen im gesamten
Unterbauch, Rücken und sonstigen Körpergegenden
verursachen kann
–) sie verfeinert das Hautbild
–) sie hilft gegen schwere hormonbedingte
Hautkrankheiten wie Akne
–) sie reguliert den Östrogen – Testosteron Haushalt
und noch einiges mehr.
Sagen SIe mir, sind diese Tatsachen auch satanische Dinge die man als guter Christ unbedingt verhindern muss? Und kommen Sie mir bitte jetzt nicht wieder mit der Anschuldigung ich würde Propaganda betreiben denn dann haben Sie ja keine Ahnung was Propaganda wirklich ist. Was ich hier zeigen möchte ist dass nicht alle Dinge böse sind nur weil man es gerne hätte, aber wWeitblick zu haben und etwas in seinem vollen Radius sehen zu können ist nunmal ein schwerer Lernprozess.
.
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#46   methusalix †   17:03:16 | Sonntag, 7. August 2005
Das ist einmal eine ehrliche Antwort!
Lieber Evelines Gatte, Dank für diese klare Antwort. Sie wollen also die Risiken und Nebenwirkungen eines Pharmakons (darüber habe ich Ihnen ja privat geschrieben) zur Angstmache verwenden, um rigorose kirchliche Moralvorschriften durchzusetzen.
Wer es wagt die Pille, gegen päpstlichen Befehl, einzunehmen, wird möglicherweise mit Krebs bestraft.
Wer liebt, ohne die Pille zu nehmen, soll wenigstens Angst vor einer unerwünschten Schwangerschaft haben müssen.
Und wer nicht schwanger wird bei der von der Kirche verbotenen Liebe, der soll wenigstens Angst vor einem verpfuschten Leben haben müssen.
Lieber Evelines Gatte, das ist zwar alles SEHR KATHOLISCH, was Sie da erzählen aber leider überhaupt nicht christlich.
Jesus ist auf die Erde gekommen, um uns zu erlösen und er hat gesagt „Habt keine Angst!“ oder haben mich da meine katholischen Religionslehrer angelogen?
Also hören Sie bitte endgültig auf, mit der Verbreitung von Angst kirchliche Vorschriften durchsetzen zu wollen!
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#45   Evelin   15:50:18 | Sonntag, 7. August 2005
Verschiedene Antworten
@ Lysistrata: Sich nur mit der Krebsgefahr der „Pille“ zu befassen und die anderen – gefährlicheren – Nebenwirkungen zu ignorieren, bedeutet ungeniert Propaganda dafür zu treiben. Wie Sie ja schon als Propagandistin für der Abtreibungsanstalt Gynmed als Vertreterin der Kulturr des Todes gut erkennbar sind!
@ Methusalix: Die Progagierung von „freier Liebe“, „wilder Ehe“, „sich ausleben können“ oder wie immer das – lügenhaft – ausgedrückt wird (deren wesentliches Instrument die Suggerierung von Sexualität ohne Schwangerschaft durch die „Pille“ ist), führt zu einer Vielzahl leichtfertig eingegangener Beziehungen, die – mehr oder weniger schnell (je nach den Umständen) – zu einem Vertrauensverlust in das andere Geschlecht führen.
Zum – vielfach unbewußten – Eindruck, dass „soetwas“ wie Ehe gar nicht gelingen kann. Außerdem verträgt man weniger Enttäuschungen, weil man solche aus Gewohnheit mit der Trennung beantwortet. Ich behaupte, dass Leute mit fünf oder sechs Beziehungen (viele junge Leute haben das hinter sich, bevor sie 20 Jahre alt sind) gar nicht mehr ehefähig sind.
Das ist aber nicht bloß meine Idee, sondern in den USA wissenschaftlich untersucht worden: Am haltbarsten sind die Ehen ohne vorherige Beziehung – weder mit Dritten noch mit dem Ehepartner, am anfälligsten Ehen mit einer Vielzahl vorheriger Beziehungen.
Der Gatte
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#44   Lysistrata   15:18:38 | Sonntag, 7. August 2005
Ja, sehr gefährlich…
Dass die Pille unter anderem auch krebserregende Wirkung hat ist aber jetzt wirklich keine Neuigkeit mehr. In der Packungsbeilage gibt es einen Absatz mit dem Titel „Pille und Krebs“ wo darauf hingewiesen wird dass bei Frauen die die Pille einnehmen geringfügig öfter Brustkrebs und noch seltener Lebertumore nachgewiesen wurden.
Aber global zu sagen „die Pille ist krebserregend“ ist ziemlich unangebracht. Natürlich, das Risiko steigt, aber auch nur für anfällige Frauen, z.b Frauen in deren Familie schon öfters Krebs vorkam, die rauchen, bereits schwere Operationen im Unterleib hinter sich hatten etc. ABer solchen Frauen die schon zur Risikogruppe gehören wird erstens die Pille abgeraten und zweitens kann bei diesen Gruppen auch schon ein kleiner Störfaktor wie z.b eine Wasserader einen Tumor auslösen und nicht die Pille allein. Aber das wird von Leuten die schon darauf festgefahren sind dass die Pille ja soooo böse ist gerne ignoriert.
Die Krebsgefahr besteht aber auch dann erst so richtig wenn eine Frau eine nicht für ihren Körper geeignete Pille einnimmt.
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#43   methusalix †   13:51:14 | Sonntag, 7. August 2005
@Gatte von Evelin
Auf Ihre Philippika habe ich Ihnen ja schon persönlich geantwortet, aber das interessiert vielleicht doch die Allgemeinheit: was meinen Sie damit?
„Herbeiführung der Eheunfähigkeit“
Ist das jetzt im medizinischen Sinne zu verstehen, oder beziehen Sie sich hier auf die katholischen Vorschriften zur Ehe?
Dank für Ihre Geduld!
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#42   Evelin   10:58:11 | Sonntag, 7. August 2005
@ Methusalix: Völlig ahnungslos
Dass die Fortpflanzungsfunktion des Menschen zentral ist für die Gegenwart und Zukunft jeder Gesellschaft, dafür braucht man noch nicht einmal gläubig sein, das ist ganz einfach denknotwendig und logisch. Sich mit Störfaktoren, die diese Fortpflanzungsfunktion beeinträchtigen, zu befassen, hat ebenfalls noch immer nichts mit fromm oder gläubig zu tun.
Tatsache ist, dass die „Pille“ ein Antimenschengift ist und abgesehen von ihren verschiedenen (teilw. frühabtreibenden) menschenreduzierenden Hauptwirkungen auch einige höchst gefährliche Nebenwirkungen hat. Zusätzlich zu den unten genannten wäre noch die ebenfalls lebensgefährliche signifikante Steigerung von Eileiterschwangerschaften, die Entstehung von Unfruchtbarkeit und – peinlich, peinlich für die Sexideologen vom Schlage Methusalix – auch Libidoverlust zu erwähnen.
Dazu kommen noch die sozialen Nebenwirkungen, die indirekt wiederum medizinisch äußerst bedenkliche Folgen bewirken. Durch den Hedonismus die Förderung von Geschlechtskrankheiten, Abtreibung und die Herbeiführung der Eheunfähigkeit.
Außerdem ist vor Gott nichts Privatsache: Er sieht auch das Verborgene. Und auch das Verborgene bringt – positive oder negative – Früchte hervor. Jedes andere Medikament wäre bei den furchtbaren Nebenwirkungen längst verboten. Dass dies bei der „Pille“ nicht so ist, ist die Folge der menschenfeindlichen Ideologie, die sie hervorgebracht hat.
Der Gatte
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#41   methusalix †   01:11:40 | Sonntag, 7. August 2005
Und wieder starrt das ganze Katholikenvolk…
…den Frauen zwischen die Beine! Haben wir eigentlich nichts besseres zu tun und keine wichtigeren Themen zu diskutieren als über unsere Sexualität, oder die unserer Artgenossen?
Langsam beginne ich wirklich zu glauben, dass für fromme Katholiken absolut nichts faszinierenderes gibt, als die Unterleiber ihrer Mitmenschen! Und wenn wir so weitermachen, wird der Vorwurf, dass Katholiken (fast) alle einen psychischen Klemmer beim Sex haben, immer wahrer.
Empfehle folgenden Test: Suchfunktion dieser Seite einmal mit Wörtern zur Sexualität bestücken und zum zweiten mit Suchworten zur sozialen Lage in unserem Land.
Das traurige Ergebnis ist der Grund, warum uns niemand mehr etwas glaubt.
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#40   Evelin   14:39:27 | Samstag, 6. August 2005
@ Lilith: Die handelsübliche „Pille“ ist auch frühabtreibend
Die Wahrscheinlichkeit einer Durchbruchsovulation pro Jahr der Pilleneinnahme beträgt ca. 30%. Davon wird nach statistischer Wahrscheinlichkeit ein Drittel befruchtet, wobei sich dieser kleine Mensch i.d.R. augrund der pillenbedingten Hormonbedingungen nicht in der Gebärmutter einnisten kann. Wird daher (früh)abgetrieben.
Zur Veranschaulichung: Bei einer Million Pillenschluckerinnen gibt es 100.000 Frühabtreibungen zusätzlich zu den „normalen“ Abtreibungen. Dazu muß man wissen, dass „die Pille“ ja nicht einmal hundertprozentig wirkt, der Pearl-Index liegt mindestens bei 3% (3 von hundert Pillenschluckerinnen werden im ersten Jahr der Einnahme schwanger) und dieser Anteil sich bei Jugendlichen auf 15 % und mehr verschlechtert.
Bei guten Beipackzetteln ist sowohl nachzulesen, dass eine der Pillenwirkungen die Nidationshemmung ist und dass es auch zu Schwangerschaften kommen kann. Die „Pille“ ist medizinisch auch außerhalb äußerst bedenklich. Die Thrombosesteigerung (interessanter Weise je niedrigdosierter, umso mehr) beschert den Pillenschluckerinnen schon im Alter von z.B. 16 Jahren Herzinfarkte, Gehirnschlag, Lungeninfarkte etc., welche sie in signifikanter Steigerung gegenüber Nichtpillenschluckerinnen auf sich nehmen.
(nur) der Gatte
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#39   Lilith   14:04:05 | Samstag, 6. August 2005
@turk
Es ist aber so, dass die Pille, wenn sie richtig angewendet wird auf den Zyklus derart auswirkt, dass dem Körper quasi vorgegaukelt wird, dass schon eine Schwangerschaft besteht und in diesem Fall kommt es nicht zur Entwicklung einer befruchtbaren Eizelle. Alles andere sind menschliche Fehler bei der Einnahme, die jedoch vermeidbar sind, wenn man gewissenhaft die Pille einnimmt und sich genau an die Vorgaben hält.
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#38   turk   13:05:50 | Samstag, 6. August 2005
Mann und Frau zur potentiellen Fruchtbarkeit erschaffen
Lilith, der Grund der Verurteilung von Verhütung (z. B. durch die Anti-Baby-Pille, wobei eben bei dieser das Problem der Frühabtreibung hinzukommen kann) liegt einfach darin begründet, daß Gott Mann und Frau nicht zum Verhüten der Fruchtbarkeit erschuf, sondern zum potentiell fruchtbaren Einswerden. Von daher sind nur Empfängnisregelungen zulässig, die eine naturgegebene zeitliche Unfruchtbarkeit aus schwerwiegenden Gründen nützen. Vielleicht könnte Dir diese Informationsseite www.internetpfarre.de/…erhuetungsmittel.htm neue Blickwinkel zeigen, sodaß Dir klar wird, daß es nicht nur zwischen den sündhaft einsetzbaren Verhütungsmitteln Unterschiede gibt, sondern daß direkte Verhütung als solche in der gültigen Ehe sicher nicht von Gott vorgesehen ist.
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#37   methusalix †   11:12:16 | Samstag, 6. August 2005
@miles christi
Dann bin ich ja froh, dass wir Katholiken selbst unsere Kirche in Südamerika zerstört haben, weil wir uns zu sehr um die soziale Notlage der Menschen gekümmert haben, als um deren Seelenheil. Und dass es nicht die altbekannte Kommunisten- Bolschwisten-Hysterie war.
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#36   Benedikt   02:08:46 | Samstag, 6. August 2005
@ Lilith
Empfängnisverhütung mit chemischen Mitteln oder physischen Sperren (=Kondomen) ist nach der Lehre nicht erlaubt, s. Humanae vitae & Casti conubii.
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#35   Lilith   17:40:19 | Freitag, 5. August 2005
Nur mal so…
Wie kommt ihr eigentlich dazu die Pille moralisch zu verurteilen?
Lest doch mal hier das:
KKK 2270: Das menschliche Leben ist vom Augenblick der Empfängnis an absolut zu achten und zu schützen. Schon im ersten Augenblick seines Daseins sind dem menschlichen Wesen die Rechte der Person zuzuerkennen, darunter das unverletzliche Recht jedes unschuldigen Wesens auf das Leben [Vgl. DnV 1,1.].
„Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt“ (Jer 1,5) [Vgl. Ijob 10,812; Ps 22,10-11.].
„Als ich geformt wurde im Dunkeln, kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, waren meine Glieder dir nicht verborgen“ (Ps 139,15).
Da steht rein gar nichts von Eizellen sondern von der Empfängnis… dass diese Verhindert wird ist nicht zu verurteilen, denn das ist ja schließlich nicht als absolut zu achten und zu schützen eingestuft!
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#34   MilesChristi   15:07:36 | Freitag, 5. August 2005
@ Methusalix
Im Gegensatz zu dir bin ich in Südamerika aufgewachsen; im Gegensatz zu dir weiß ich, wovon ich spreche. Es gab eine tiefkahtolische Frömmigkeit in meinem Land, und diese wurde nach und nach (nach dem letzten Konzil) systematisch zerstört. Gepredigt wurde teilweise nur über sog. „soziale Themen“, kein Wort mehr über den Seelenheil. Prozessionen abgeschaftt, Heiligenbilder aus den Kirchenräumen so gut wie verbannt, Altäre zerstört und durch den Tisch ersetzt.
Das ist der wahre Grund, warum Millionen von Katholiken „ihr Glück“ bei den Evangelikalen und Charismatikern gesucht haben.
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#33   methusalix †   12:51:36 | Freitag, 5. August 2005
@miles christi
Das halte ich denn doch für frömmlerisches Wunschdenken, wenn nicht Geschichtsklitterung.
Wenn das wirklich so wäre, hätten die Evangelikalen längst nicht den Erfolg, den sie jetzt haben.
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#32   MilesChristi   08:52:05 | Freitag, 5. August 2005
@ Methusalix
Auch wenn ich deine Kapitalismuskritik teile muß ich dich korrigieren: die sog. „Theologie der Befreiung“ hat(tte) mit der lateinamerikanischen Volksfrömmigkeit NICHTS zu tun; vielmehr hat sie geholfen, diese zu zerstören.
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#31   methusalix †   01:18:22 | Freitag, 5. August 2005
@turk
Die „Übersexualisierung“ die Sie und andere hier ständig bejammern, ist lediglich eine Ausgeburt des Kapitalismus, der alles und jeden zur Ware macht. Die Sexualität ist eine sehr gut und leicht verkäufliche Ware, die immensen Gewinn bringt.
Der Kapitalismus ist aber nun (leider) die dunkle Schwester des Christentums und ich sehe keinerlei Hoffnungschimmer, dass unsere Una Sancta auch nur das kleinste Fingerglied rührt, um hier etwas zu ändern. Im Gegenteil, denken Sie nur an die Höllenangst der Hierarchen vor allem was irgendwie nach Kapitalismuskritik riecht. Poulorum Progressio ist so schnell versenkt worden, dass sie kaum wahrgenommen wurde und vom letzten Papst kamen nur dürre Worte.
Eine andere, bittere, Frucht dieser Hysterie ist das Abwürgen der Theologie der Befreiung in Südamerika, mit der falschen Begründung, es würde dem Kommunismus Vorschub geleistet. Dabei war das nichts anderes als wahre Volkfrömmigkeit, gepaart mit der Hoffnung einen winzigen Zipfel vom Tischtuch der Reichen zu erhaschen.
Das Ergebnis ist der Siegeszug der Evangelikalen!
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#30   turk   21:47:37 | Donnerstag, 4. August 2005
Zwei Links zur weiteren Versachlichung
Hier noch zwei aktuelle Links aus dem Deutschen Ärzteblatt, wobei der erste Beitrag zeigt, wohin die immer öder werdende Übersexualisierung in unseren Breiten führt oder noch führen kann. Der zweite aber ist eine gewisse Ergänzung zum obigen kreuz.net-Beitrag:
1. Chlamydien ? eine heimliche Epidemie unter Jugendlichen Prävalenzbeobachtung bei jungen Mädchen in Berlin www.aerzteblatt.de/…4/archiv/artikel.asp?id=47702
2. IARC: Brustkrebs durch Anti-Baby-Pille ? Protektive Wirkung bei anderen Krebsarten www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=20949
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#29   methusalix †   20:51:22 | Donnerstag, 4. August 2005
@turk
sie sagen es Turk! Manche Frauen können, wollen oder dürfen orale Kotrazeptiva nicht länger nehmen und sind Gott sei Dank jetzt auch so weit, das offen zu sagen und durchzusetzen (wir Männer schienen mir da lange Zeit, manche bis heute, uneinsichtig zu sein).
Wie dem auch sei, es gibt genügend Alternativen für jede Coleur von Religion und Glauben von NFP über Kondome bis hin zur Sterilisation. Hier hat jede/r selbst vor seinem Gewissen auszumachen ob und wenn ja, was sie/er einsetzen will.
Im übrien bin ich der Meinung, dass Sexualität zu je 50% Sache der Partnerin/ des Partners ist. Daher ist Verhütung genauso Männersache wie Frauensache und das nicht nur bei Verwendung von Kondomen, sondern z. b. auch und vor allem bei NFP.
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#28   turk   20:00:58 | Donnerstag, 4. August 2005
Dialog ist wichtig
Ein sachlicher und alle Fragen sowie Fakten einbeziehender Dialog kann auch bei der Diskussion hier helfen. Allerdings scheint es mir auch in diesen Fragen offenbar besser zu sein, von Angsicht zu Angesicht zu diskutieren, weil gewisse Uneinsichtigkeiten auf welcher Seite immer sonst kaum behebbar sind.
Wie auch immer: das Anliegen von Methusalix, sich in die Frauen oder in die Frau hineinzuversetzen, ist durchaus wichtig. Die Frage ist nur, ob jede Frau zu diesem oder jenem Ergebnis kommt. Denn wenn man rein säkulare Foren zu Empfängnisregelung durchsieht, so wird man bemerken, daß nicht wenige Frauen oft schon nach kürzerer Zeit keine „Lust“ mehr haben, sich mit der „Pille“ vollzustopfen und etwaige negative Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen, nur weil der Mann zu bequem ist, gemeinsam den Körper der Frau wirklich kennenzulernen mit Hilfe der sehr erfolgreichen natürlichen Empfängnisregelung www.iner.org/
Also das mit den Lichtjahren ist nicht immer so. Welche „riesigen Tabus“ bitte liegen auf den Frauen in der Kirche? Dies wäre jetzt schon interessant. Klar ist, daß ein Kleriker nicht nach fehlbaren Gefühlen informieren darf, sondern nach dem Schöpferplan Gottes. Und diese Schöpfungsordnung ist der Grund, warum die Königsteiner Erklärung in den Humanae vitae widersprechenden Punkten für immer nichtig ist. Denn daß es u. U. auch zu einer Frühabtreibung kommen kann, das ist dann nur noch ein sehr wichtiges Zusatzargument. Ich habe unten bereits die Studie www.imabe.org/?infos/html/inf… angegeben, die aufzeigt, was man a…
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#27   Lilith   19:26:35 | Donnerstag, 4. August 2005
@methusalix
Du sagst es.
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#26   methusalix †   18:47:50 | Donnerstag, 4. August 2005
ganz einfach laurentius…
…weil Frauen anders fühlen als Männer und weil die Kleriker der katholischen Hierachie Lichtjahre davon entfernt sind sich auch nur halbwegs an das Wissen und Fühlen der Frauen auch nur heranzuwagen.
Solange Frauen in der katholischen Kirche mit derartig riesigen Tabus belegt sind, wie dies jetzt der Fall ist, sehe ich keinerlei Hoffnung, dass katholische Männer (hier besonders Kleriker) dem Denken und Fühlen der Frauen so nahe kommen könnten, dass dabei etwas Vernünftiges herauskommen könnte.
Und wenn sich die Männer den Frauen nicht verständlich machen können und vor allem WOLLEN, werden die Frauen uns was pfeifen.
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#25   Laurentius2   13:47:07 | Donnerstag, 4. August 2005
Entscheidend sind wieder einmal …
… unsere exzellenten (Erz-)Schlafmützen mit Hirtenstab. Sie weigern sich die frühabtreibende Wirkung der Pille zur Kenntnis zunehmen und dann auch folgerichtig die unselige Königsteiner Erklärung zurückzunehmen. Neckische Frage an alle brav-katholischen Forumsteilnehmer: „Wieso fordert Ihr HIERBEI nicht Gehorsam gegenüber Rom ein ? WARUM wird diese himmelschreiende Heuchelei nicht beendet, so daß Millionen brav-katholischer Frauen dieses Ding täglich weiter fleißig runterschlucken ?
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#24   Benedikt   13:27:20 | Donnerstag, 4. August 2005
@ methusalix
Die Abwässer sind ja verschwindend gering, der Wissenschaftler meinte aber, dass das ganze über 40 Jahre eben doch seine Wirkung zeigen könnte.
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#23   methusalix †   01:01:12 | Donnerstag, 4. August 2005
@vir oblationis @benedikt
Die in die Abwässer und mit ihnen in unser Trinkwasser gelangenden Hormone dürften nur zu einem verschwindend geringen Anteil dazu beitragen (wenn überhaupt), dass Mädchen heute früher ihre erste Periode haben. Der Hauptgrund dafür ist eindeutig die viel bessere Ernährung und Gesundheitsvorsorge.
Im übrigen halte ich das Kunstwort „Frühsexualisierung“ in diesem Zusammenhang für falsch. Die Sozialmediziner trennen hier sehr präzise zwischen Eintritt der Menarche und erster sexueller Betätigung.
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#22   virOblationis   19:05:34 | Mittwoch, 3. August 2005
ad Benedikt
Ich denke, daß dies eine seriöse Information ist. Ähnliches (Ursache für mangelnde Fähigkeit zur Fortpflanzung in der Tierwelt) habe ich schon vor einigen Jahren in einer alternativ-medizinischen Fachfortbildung gehört.
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#21   Benedikt   14:10:05 | Mittwoch, 3. August 2005
@ VirOblationis
Vielmehr verseuchen die so entstehenden Abfälle auch die Umwelt (leider kann ich dazu im Augenblick keine Literatur nennen).
Ja, das habe ich auch unlängst gehört. Es gibt offenbar auch Forscher, die die ausgeschiedenen Sexualhormone, die nicht in einer Kläranlage gereinigt werden können und so wieder ins Essen gelangen, schuld an der dauernd weiter fortschreitenden Frühsexualisierung sind. Ein entsprechender Bericht fand sich im RTL-Magazin Extra vor ungefähr drei Wochen.
In wie weit das stimmt oder absoluter Quatsch oder eine Einzelmeinung ist, kann ich natürlich nicht sagen. RTL ist ja nicht gerade ein seriöser Sender.
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#20   turk   10:57:17 | Mittwoch, 3. August 2005
Humanae vitae ist klar: Pille als Medikament möglich und erlaubt
Wenn methusalix richtig liegt, daß es Wissensdefizite bei katholischen Männern und Klerikern gäbe, dann sind eben diese Herren an die Lehre der Kirche zu erinnern, wie sie u. a. in der großen und richtungsweisenden Enzyklika Humanae vitae stjosef.at/…te/humanae_vitae.htm enthalten ist: Die Kirche hält aber jene therapeutischen Maßnahmen, die zur Heilung körperlicher Krankheiten notwendig sind, nicht für unerlaubt, auch wenn daraus aller Voraussicht nach eine Zeugungsverhinderung eintritt. Voraussetzung dabei ist, daß diese Verhinderung nicht aus irgendeinem Grunde direkt angestrebt wird.
Da scheinen wohl einige Herren die Lehre der Kirche und das auf den Menschen bezogenen Naturgesetz noch nicht ausreichend studiert zu haben. Oder aber wurde darüber einfach nicht gesprochen. Herr Rocky scheint einfach nicht zu kapieren, daß die sogenannte „Anti-Baby-Pille“ auch in einer ganz anderen Absicht verschrieben werden kann und darf. Was nichts daran ändert, daß alternative Medikationen vorzuziehen wären, und was nichts daran ändert, daß die direkte Verhütung in der Ehe immer in sich schlecht bleibt.
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#19   methusalix †   01:38:24 | Mittwoch, 3. August 2005
@rocky
Nochmals: Die Hormonmedikamente, die als Kontrazeptivum eingesetzt werden, werden auch zur Therapie anderer, hormonbedingter, Krankheiten eingesetzt.
Wenn man die „Pille“ verteufelt, verteufelt man gleichzeitig eine wichtige Therapiemöglichkeit für andere, schwere Krankheiten.
Da es aber nur die Frauen trifft, scheint hier der therapeutische Nutzen der Hormontherapie von den katholischen Männern (und Klerikern) wohl nicht allzu wichtig genommen werden. Die Wertschätzung von Frauen war für richtig katholische Männer ja schon immer ein Problem; sonst hätten Sie Lilith besser zugehört!
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#18   Rocky   22:10:23 | Dienstag, 2. August 2005
Hormontherapie und Männersache
um kurz zu sein:
Es geht hier nicht um irgend eine „Pille“ – etwa Aspirin – sondern um die Anti-Baby-Pille! Lasst bitte, um der Sache gerecht zu werdne, Pillen, die zu einer KRANKHEITSTHERAPIE gehören, aussen vor! Oder ist schwanger werden auch eine Krankheit???
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#17   Romulus   20:33:28 | Dienstag, 2. August 2005
Frauensache – Männersache
Hier muss ich Yersinia mal wirklich recht geben. Männer, zumal unverheiratet und/oder zölibatär – wie viele Schreiber hier – sollten sich bei diesem Thema nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen! Allzuviele bekommen dabei „schmutzige“ Gedanken.
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#16   Yersinia   20:03:24 | Dienstag, 2. August 2005
Verhütungsmittel zu nehmen ist auch ein Zeichen
von Verantwortung – von „Hass“ kann keinesfalls die Rede sein; immerhin entscheiden sich viele Paare ab einer gewissen Zeit für ein Kind und haben doch zuvor allermeistens ein Verhütungsmittel verwendet; man(n) sollte in diesen Dingen durchaus Bescheidenheit in der Wortmeldung üben, wenn man(n) vom Thema nicht direkt betroffen ist.
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#15   methusalix †   19:46:33 | Dienstag, 2. August 2005
nochmals: VORSICHT!
mit pauschalen Aussagen zur Hormontherapie. Wenn z. B. der Einsatz von Hormonen generell verdammt wird, kann es sein, dass Eure Kinder, die an einem bösartigen Tumor leiden, plötzlich keinerlei Therapie mehr erhalten können und elendiglich krepieren müssen, weil nur Hormone sie retten könnten.
Viele Menschen, vor allem in Gegenden, die nicht an der See liegen, leiden z. B. an einem Kropf. Dieser kann chirurgisch entfernt werden. Wenn danach aber keine Hormontherapie eingeleitet wird, wird der Patient erneut einen Kropf entwickeln und kann daran sterben.
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#14   Rocky   19:19:58 | Dienstag, 2. August 2005
Anti-Baby – schreckliches Wort!
Man wird noch auf „Humanae vitae“ zurückkommen, wenn auch der letzte verstanden hat, dass die Natur keine Eingriffe duldet! Dass man solch ein Präparat dann unverschämterweise noch „Anti-Baby“ nennt, schreit zum Himmel. Man könnte diese Pille gerade so gut auch „Hass-auf Baby“-Pille nennen! Das würde zumindest dem Innenleben dieser Menschen gerecht werden: Wer andere hasst, kann sich selbst nicht lieben! („Du sollst Gott und deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“). Der Hass kennt nur ein Gebot: „Kreuzige ihn!“
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#13   virOblationis   18:28:52 | Dienstag, 2. August 2005
Eingriffe ins Hormonsystem
In einzelnen Fällen mag ein Eingriff in das Hormonsystem natürlich medizinisch gerechtfertigt sein, doch gegenwärtig wird die Verordnung von Präparaten, die das Hormonsystem beeinflussen, massenhaft vorgenommen. Nicht nur die Menschen leiden darunter (s. in bezug die „Pille“: M. van Treek, Das Kontrazeptionssyndrom, Abtsteinach 3. Aufl. 2000). Vielmehr verseuchen die so entstehenden Abfälle auch die Umwelt (leider kann ich dazu im Augenblick keine Literatur nennen).
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#12   methusalix †   18:00:35 | Dienstag, 2. August 2005
@alle
„Die Pille“ gibt es nicht! Es existieren viele verschiedene Hormonpräparate, die verschiedene Auswirkungen auf den menschlichen, weiblichen wie männlichen, Körper haben. Die Behauptung „die Pille macht Krebs!“ ist ungefähr so falsch wie die Aussage: „der Papst ist evangelisch!“
Es gibt, wie von Lilith beschrieben, Hormonpräparate, die sich sehr gut auf PMS auswirken und dabei noch Mamma-Ca verhütend wirken. Ebenso gibt es Hormonpräparate, die zur Therapie der Osteoporose eingesetzt wurden, die aber wiederum Krebs auslösen können.
Tut mir leid Euch Euer Feindbild wegnehmen zu müssen, aber das sind messbare medizinische Tatsachen.
Wer sich seine Statistiken nicht selbst fälschen will, sondern wissenschaftlich untermauerte Daten haben will, schaut bitte nach bei: www.thelancet.com und www.nejm.org
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#11   turk   17:37:36 | Dienstag, 2. August 2005
Sachliche Information bei www.imabe.org
Sachliche Information zur ethischen Bewertung der herkömmlichen Pille als verschriebenes Medikament z. B. gegen Endometriose, Hypermenorrhoe oder Hautakne im Hinblick auf die dann gegebene sekundäre Verhütungs- oder eben leider Frühabtreibungswirkung bietet der Beitrag Zur Frage der Nidationshemmung oraler Kontrazeptiva von W. Rella bei IMAGO HOMINIS www.imabe.org/?infos/html/inf…, der im Jahr 2004 so schließt: „Moralisch gesehen ergibt sich daher bei therapeutischer (nicht antikonzeptiver) Indikation der Kombinationspillen folgende Konsequenz: ihre Verwendung ist bedenkenlos, solange die Einnahmevorschriften strikt eingehalten werden. Kommt es versehentlich zum Auslassen einer Pille oder der Ablösung des Hormonpflasters, dann kann das Risiko einer Nidationshemmung [= Frühabtreibung] nur dann verhindert werden, wenn die Ehepartner für den Rest des laufenden Zyklus auf geschlechtlichen Verkehr verzichten.“
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#10   PetrusII   17:35:18 | Dienstag, 2. August 2005
Pille und Regelschmerzen
Wenn bereits 12 jährige Mädchen die Pille bekommen, um Schmerzen zu stillen, kann ich nur eines Sagen. Sie werden schon zur Verhütung erzogen, die Verhütung wird so als normal abgetan. Der Schritt zur Abtreibung ist dann nicht mehr weit. Warum wird schon Kinder auf die schlimmste Art Sexualkunde gelehrt? Muss dass sein? Warum gibt es immer mehr Aids? Wenn die kath. Morallehre eingehalten wird, werden auch die Krankheiten verschwinden. Die Keuschheit und Reinheit der Ehe muss wieder hergestellt werden. Die Pille braucht kein Mensch, sie zerstört die Gesundheit und die Ehen. Wenn Frauen in der Regel Schmerzen haben kann ich Sie nur bitten, nehmen Sie Produkte von FitLine
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#9   Benedikt   16:41:53 | Dienstag, 2. August 2005
@ Elendester Sünder
Die Pille hilft tatsächlich gegen manche Regelschmerzen, frag mich nicht wieso, aber das ist ein medizinisches Faktum. Sie wird daher auch verschrieben, wenn solche Schmerzen auftreten, d.h. Frauen, die vielleicht erst 12 Jahre alt sind, kann sie verschrieben werden, wenn entsprechende Probleme diagnostiziert werden.
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#8   Elendester Sünder   16:32:26 | Dienstag, 2. August 2005
Pille und die Folgen
Lilith, eine junge Frau, die sich selbst als homosexuell bezeichnet, aber auch „Männerbekanntschaften“ zugibt, erklärt hier ernsthaft, die weibliche Menstruation wäre eine Krankheit und die Antikinderpille wäre ein probates Mittel dagegen. Sie stellt hierzu in ihrer Weisheit ein Indikationsstufenmodell auf, welches ich noch erweitern würde: 4. Stufe: Trotz Pille immer noch Menstruation, daher Totaloperation, sonst keine Lebensqualität.
Ich muß ehrlich sagen, daß mich so etwas krank macht. Das Niveau dieses katholischen Forums wird dadurch gegen null gedrückt.
Wir sollten beachten, daß die Pille massiv in den natürlichen Hormonhaushalt eingreift und nicht nur, wenn überhaupt, Krebs verursachen kann, sondern vor allem zu Veränderungen im weiblichen Wesen führt. Möglicherweise leidet Lilith unter Psychosen, die durch die Pille verursacht werden. Lilith sollte die Pille besser nicht mehr nehmen, vielleicht fände sie dadurch wieder zu sich selbst zurück, wie es vielen Weibern geht, die die Pille wieder abgesetzt haben.
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#7   Evelin   15:00:41 | Dienstag, 2. August 2005
zu Petrus II
Sie schrieben:
Was ist mit den Frauen, wenn Sie merken, dass Sie Ihr eigenes Fleisch im Leibe getötet haben?
Ich füge hinzu:
Was ist mit den Männern, die seelenruhig zuschauen, wenn die Frauen die Pille schlucken, die mitmachen, ihr eigenes Kind (im Falle einer Pillenschwangerschaft) im Leibe der Frau zu töten.
Was ist mit den Männern, die nicht lernen, sich zu beherrschen und enthaltsam zu leben.
Es gibt ja die Natürliche Empfängnisregelung, die einen besseren Pearl-Index als die Pille aufweist.
www.iner.orgwww.iner.org www.kreuz.net/
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#6   Benedikt   14:41:46 | Dienstag, 2. August 2005
;-)
So genau wollte ich das jetzt nicht wissen ;-)
Entschuldige, dass ich nicht gleich an die anderen Anwendungsbereiche gedacht habe, sie sind mir nicht so präsent ;-D.
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#5   Lilith   14:38:57 | Dienstag, 2. August 2005
@Benedikt
Ich nehme jetzt seit einigen Jahren die Pille und das ganz sicher nicht zu Verhütungszwecken, auch wenn ich zwischendurch Männerbekanntschaften hatte.
Ich nehme die Pille, weil ich ansonsten nicht klarkomme, denn bei meinen Regelschmerzen helfen nur hohe Medikamentendosen und das ist äußerst schädlich wobei ich dann zwischen starken Schmerzen bis zum Erbrechen und Weggetretenheit durch die Mediakmente wählen konnte. Die einzige Möglichkeit dieses regelmäßige Problem zu beheben besteht für mich darin, dass ich eine dafür geeignete Pille durchnehme. Das bedeutet, dass ich meine Regel nur 1x im Jahr bekomme und daher ist die Pille kein Verhütungsmittel, sondern eine Medizin. Ich weiß auch, dass es bei manchen Patientinnen schon hilft die Pille normal zu nehmen, aber bei mir hilft das auch nicht. Daher denke, ich dass es genug Fälle gibt in denen tatsächlich eine medizinische Indikation vorliegt, denn die Ärzte gehen nach folgendem Schema vor:
1. Stufe: Krampflösende Mittel
(wenn diese nicht wirken:)
2. Stufe: Kombinationspräparate aus krampflösenden und schmerzstillenden Präparaten
(wenn diese nicht wirken:)
3. Stufe: Die Pille… und wenn das nicht hilft: (4.) Unterdrückung durch das Durchnehmen der Pille…
Da bin ich bestimmt nicht die Einzige, die durch den 3. und 4. Fall die Pille nehmen muss um eine gewisse Lebensqualität aufrechtzuerhalten.
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#4   Benedikt   14:25:04 | Dienstag, 2. August 2005
@ Lilith
Ah ja? Nämlich wann? Ich weiß ja, dass viele die Pille nehmen und darin kein Problem sehen, aber das es „nicht anders geht“ würde ich nun nicht gerade behaupten ;-).
Pille krebserregend ja/nein: Es gibt ja auch gegenläufige Studien. Ich halte es daher mit Churchill: Traue keiner Studie (Statistik), die du nicht selber gefälscht hast :-)).
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#3   Lilith   14:12:11 | Dienstag, 2. August 2005
… Pille
Manchmal geht es aber auch nicht anders…
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#2   Elendester Sünder   14:07:48 | Dienstag, 2. August 2005
Die EG-Gesundheitsminister:
Pillenehmen fügt Ihnen und Ihrem Kind erheblichen Schaden zu
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#1   PetrusII   13:23:09 | Dienstag, 2. August 2005
Weltweit nehmen rund 100 Millionen Frauen dieses umstrittene Präparat
100 Millionen mal Mord an ungeborenen Kindern. Zählen wir noch die Abtreibungen hinzu + andere Verhütungen sehen wir wie oft Kinder mit Hilfe vom Staat und Regierungen umgebracht werden.
Diese ungeborenen schreien zum Himmel. Was ist mit den Frauen, wenn Sie merken, dass Sie Ihr eigenes Fleisch im Leibe getötet haben? Aber warum dies alles? Haben nicht gewisse Mächte vor, die Zahl der Weltbevölkerung drastisch zu reduzieren? Eine Einheitsreligion zu gründen, die Weltregierung in die Öffentlichkeit zu führen? Nur zum Ziel –--- die Macht Satans in der Welt. Nichts ist mehr kath. die Regierungen wenden sich ab von Gott, auch wenn sie sich noch christlich nennen. Arme Völker wie werdet ihr im Namen des christlichen Glaubens betrogen. Wachet auf und sehet die Zeichen dieser Zeit.
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