Medjugorje
Wie sehen Sie den Segen von Medjugorje in Ihrer Diözese?
Der Obmann einer österreichischen Gebetsaktion sprach mit dem Erzbischof von Wien. Zwei Fragen betrafen die Ortschaft Medjugorie in Bosnien, die von vielen als Marienerscheinungsort betrachtet wird.
(kreuz.net, Wien) Die österreichische Medjugorje Gebetsaktion „Maria – Königin des Friedens“ unterhielt sich in der jüngsten Ausgabe ihrer gleichnamigen Quartalsschrift mit dem Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn.

Die Ortschaft Medjugorje befindet sich 20 km nordöstlich von Mostar. Mostar ist die Hauptstadt der Region Herzegowina. Seit dem Jahr 1981 und bis zum heutigen Tag wird aus Medjugorje von Marienerscheinungen berichtet.

Durch die starke Anwesenheit der Muttergottes in Medjugorje verspüren die Pilger diese Freude und wollen das Evangelium anderen weitersagen. Wie sehen Sie den Segen von Medjugorje auch in Ihrer Diözese?

Ich will immer wieder sagen und wiederholen: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Einen Baum erkennt man an seinen Früchten.

Bei uns in der Diözese sehe ich ständig an allen Enden Früchte von Menschen, die nach Medjugorje pilgern.

Sie sind von der Dichte und der Stärke des Gebets erfaßt, entdecken wieder das Bußsakrament und finden neue Freude am Gebet. Die Menschen erfahren dort, daß Maria lebendig ist und ihr Sohn Jesus Christus wirklich da ist.

Was würden Sie den Medjugorje Gemeinschaften und unseren Lesern, die besonders mit Medjugorje verbunden sind, als Oberhirte gern auf den Weg geben?

Ich habe viele Gebetsanliegen, aber drei möchte ich den Gebetsgemeinschaften, die aus Medjugorje entstanden sind, besonders ans Herz legen:

– Erstens sind es die Mütter, die ein Kind erwarten und die sich schwer tun „Ja“ zu diesem Kind zu sagen. Daß ihnen die Muttergottes mit ihrem Ja den Mut gibt, das Ja zu sprechen, auch wenn die Situation sehr schwierig ist und daß sie Menschen finden, die im rechten Moment und zur rechten Zeit Mut und Unterstützung für dieses Ja geben. Dies ist die eine Bitte.

– Die zweite Bitte sind die vielen Menschen, die den verschiedensten Süchten nachgehen, die Gefangene sind, weil sie wirklich die Not der Gefesseltheit durch Sucht erleben – ob das Alkohol, Drogen, sexuelle Süchte, Spielsucht oder was auch immer ist, das ganze weite Feld dieser vielen Nöte.

Ich glaube, die Barmherzigkeit Jesu ist diesen Menschen in ganz besonderer Weise zugewandt. Sie erleben oft wirklich die Hölle auf Erden.

Ich lade alle Gebetsgemeinschaften ein, jeden Abend ein Segensgebet zu sprechen, ein Fürbittgebet für alle Menschen, die in diesen Mächten sind, daß sie die Barmherzigkeit Jesu empfangen.

– Die dritte Bitte: Daß sich die vielen, die sich mit dem Gedanken einer geistlichen Berufung tragen, zu einem „Ja“ durchringen, was heute so schwer ist.

Und so wie man sich nicht traut, zu heiraten, traut man sich nicht ja zum Priesterberuf zu sagen.

Maria ist für uns, die schlechthin das ganze Ja für die Menschen gesprochen hat. Von diesem Ja haben wir alle das Leben, Christus, empfangen. Sie hat dieses Ja ohne Zögern gesagt, natürlich vorbereitet und getragen durch die Gnade, aber es war doch ihr freies Ja.

Ich lade dazu ein, dafür zu beten, daß Menschen, denen der Herr einen Ruf ins Herz gelegt hat, von Maria die Kraft bekommen, ein beherztes Ja zu sagen und nicht im ‘Jein’ zu bleiben.
      
63 Lesermeinungen
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#63   Evelin   22:50:36 | Freitag, 5. August 2005
@ Sünder
Solange Sie sich nur aus Medjugorje-Propagandamaterial informieren, ist es natürlich schwierig. Gerade von strittigen „Botschaften“ gibt es z.T. Varianten und bevorzugen Sie eben die geschönten. Auch diese sind allerdings noch problematisch genug. Denn auch der Satz „Vor Gott sind die Angehörigen aller Religionen gleich“ ist theologisch falsch.
Denn alle müssen neu geboren werden aus Wasser und Geist (Joh 3,5, Gespräch mit Nikodemus), wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden, wer aber nicht glaubt (und daher sich auch nicht taufen läßt), wird verdammt werden. Wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht, wer den Sohn leugnet, leugnet auch den Vater. Juden und Moslems leugnen also Gott, weil sie zwar Irgendetwas Gott nennen, Gott in seiner Dreifaltigkeit aber ablehnen.
Die Taufe ist heilsnotwendig und außerhalb der Kirche kein Heil (beide Aussagen sind dogmatisch und von Katholiken zu glauben. Jemand, der selbst verpflichtende Glaubenssätze ablehnt, sollte nicht von anderen behaupten, er sei außerhalb der Kirche. Auch die Angehörigen der Religionen sind vor Gott nicht gleich (es gibt nach wie vor ein Gottesvolk und das sind nicht alle Menschen, sondern die Gläubigen. Ich bin kein Sedisvakantist, weil ich nicht leugne, dass Papst Benedikt XVI. Papst ist, also auch nicht glaube, dass der Stuhl Petri vakant ist.
„Gospa“ verkündet also Irrlehren, die gleich gegen mehrere Dogmen verstoßen.
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#62   Marcel   14:06:41 | Freitag, 5. August 2005
Pater Hönisch (KPE) warnt vor Medjugorje
Folgenden Spruch hörte ich bei jedem Medj-Treffen und vertrat ihn: „Selbst wenn die Kirche Medjugorje nicht anerkennen würde, es wäre trotzdem echt!“
Wir glaubten daran, denn die Konsequenz erschien „unmöglich“: die Konsequenz, daß man faktisch eigenmächtig eine von der Kirche als nicht übernatürlich eingestufte Erscheinung für übernatürlich erklärt.
Der elendste Sünder sage uns, ob er den Spruch vertritt. Er gehe auf die Urteile der für Medjugorje zuständigen Ortsbischöfe ein und warum er sich anmaßt, diese zu mißachten.
Er erkläre uns zudem, warum er im selben Atemzug, in dem er seinen Ungehorsam gegen den Ortsbichof Peric bekundet, die FSSPX als Sekte verleumdet, obwohl diese im Gegensatz zu nicht anerkannten Medj-Hirngespinsten die überlieferte Lehre der Kirche hochhält, die für jeden Lesefähigen nachprüfbar ist anhand aller Lehraussagen der vorkonziliaren Päpste und Konzile, und deswegen Gott mehr gehorcht als den – diese überlieferte Lehre mißachtenden – Bischöfen.
Meine Abkehr von Medj verdanke ich dem KPE-Leiter und ehemaligen Beführworter von Medj, Pater Hönisch. Hier eine Zusammenfassung dessen, was er 2001 sagte. img189.imageshack.us/…1391/hoenisch4gc.png
Wie dort steht, berichtete die Tagepost am 14.7.2001 mit dem Fazit: „Damit hat ein guter Teil aufrichtiger Marienverehrer in streng katholisch orientierten Kreisen der pfadfinderischen Jugend der ‘Gospa’ den Rücken zugekehrt.“
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#61   Elendester Sünder   12:26:50 | Freitag, 5. August 2005
Gatte,
Du bist leider von der Sorte, die nicht verstehen WILL.
„Vor Gott sind die Angehörigen aller Religionen gleich“ ist etwas ganz anderes als „vor Gott sind alle Religionen gleich“. Sicher glaubst Du, daß du als Sedisvakantist etwas Besseres bist, ich persönlich aber glaube nicht, daß ich als Katholik mehr Wert bin als bspw. ein Hindu. Die Katholische Kirche jedoch steht höher als der Hinduismus. Botschaft vom 01.10.1981: „In der Welt sind die Religionen jedoch nicht gleich, da die Menschen sich nicht in gleicher Weise den Geboten Gottesunterwerfen. Sie lehnen sie ab und entehren sie.
Sind alle Kirchen gleich?“
„In einigen wird mehr zu Gott gebetet, in anderen weniger. Das hängt von den Priestern ab, die die Gebete leiten, und es hängt auch von der Vollmacht ab, die sie haben.“
Botschaft vom 21.10.1981 www.gospa.de/
„Wird Pater Jozo verurteilt?“
„Das Urteil wird heute abend nicht verkündigt. Fürchtet euch nicht, er wird keine sehr hohe Strafe bekommen. Betet nur, denn Jozo bittet euch um nichts anderes als um Gebet und Ausdauer. Fürchtet euch nicht, denn ich bin mit euch.“
Nanu, nix von Heiligsprechung? Ich denke, man erkennt daraus Deine „Arbeitsweise“.
Der Rest Deines Beitrages ist boshaft und allerhöchstens halbwahr. Ich werde nicht mehr darauf eingehen. Der geneigte Leser wird sich mittlerweile sein eigenes Urteil gebildet haben.
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#60   Benedikt   12:01:06 | Freitag, 5. August 2005
@ Evelin
Der Ausdruck „V2-Kirche“ suggeriert, dass es noch eine andere, „Nicht-V2-Kirche“ gibt. Eine solche gibt es aber nicht.
Im übrigen kann man mit 20 Priester zwanzig Einzelzelebrationen haben, aber genauso auch 10 Konzelebrationen (je 1 Zelebrant + 1 Konzelebrant). Aber genug der Rechenaufgaben ;-).
Was die Konzelebration generell angeht, so habe ich nichts dagegen, wenn nicht _dadurch_ an anderer Stelle ein Priester fehlt. Die Ablehnung der Konzelebration in der vorkonziliaren Kirchenverfassung erschließt sich mir als später aufgewachsenem nicht wirklich. Es mag ja theologische Gründe dafür geben, nur wenn die so strikt sind, wieso gab es dann Ausnahmen von dem Verbot (Priester- & Bischofsweihe)? Unlogisch und daher heute nur schwer klarzumachen, so ist es nunmal.
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#59   Evelin   09:48:12 | Freitag, 5. August 2005
@ Sünder
Ich kann nicht nachvollziehen, warum Sie sich so gegen die „Botschaft: Vor Gott sind die Religionen gleich“ wehren. Denn diese wird von mehreren „Sehern“ unabhängig voneinander bestätigt, zumeist in Interviews mit ihnen freundlich gesinnten Medjugorje-Anhängern, insb. Franziskanern wie P. Vlasic. Konkret von den „Seherinnen“ Mirjana, Ivanka und Vicka sowie von „der Seherin der zweiten Generation“ Jelena Vasilj. Die genauen Fundstellen werde ich jetzt nicht angegeben, weil Sie es ja auch dann nicht glauben würden.
P. Zofko: War von 17. August 1981 bis 17. Februar 1983 inhaftiert, also 1,5 Jahre, „jahrelang“ ist übertrieben, gefoltert wurde er auch nicht. Interessant sind dazu die folgenden Details: Bei der Abendmesse am 15. August 1981 kündigte P. Zofko für den 17. August 1981 ein „Zeichen der Gospa“. Tatsächlich gab sie eines, wenn auch nicht ohne Ironie: Am 17. August 1981 wurde P. Zofko wurde an diesem Tag verhaftet (sonst geschah in Medjugorje nicht von Bedeutung an diesem Tag). Das dürfte das einzige vorangekündigte Zeichen der Gottesmutter in Medjugorje geblieben sein: Dass P. Zofko verhaftet wurde.
Am 21. Oktober 1981 sprach die „Gospa“ einen Lebenden heilig, nämlich P. Zofko, dies nach einer „Botschaft“ von Marija. Abgekürzter spricht nicht einmal die V2-Kirche heilig (der Sedisvakantisten-Begriff ist übrigens „V2-Sekte“, dies zur Unterscheidung).
Der Gatte
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#58   MilesChristi   08:59:22 | Freitag, 5. August 2005
@ Sünder
Vor Gott sind auch die ANGEHÖRIGEN anderer Religionen selbstverständlich nicht gleich !!! Diese Aussage widerspricht sowohl der Hlg. Schrift als auch der Tradition der Kirche !
Die „Seher“ waren keine „Kinder“ als alles losging. Sie waren alle im Teenage-Alter als sie angefangen haben, ihre Lügen zu propagieren.
Wie erklärst du die Tatsache, daß KEINER von denen, obwohl angeblich mit einem Blick (was heißt einem, mit zig-tausenden Blicken !) der Gottesmutter beschenkt, eine Berufung hatte ? Wie erklärst du, daß sie nie gearbeitet haben und stattdessen von den Einnahmen aus dem Pilgertourismus und (wahrscheinlich) Spenden der Anhänger der Medj-Sekte leben ?
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#57   Elendester Sünder   07:51:02 | Freitag, 5. August 2005
An Athanasius und Evelin bzw. ihren Gatten
Die Verballhornung von „Gospa“, kroatisch Gottesmutter, ist unabhängig von Medjugorje ein Frevel.
Botschaft vom 01.10.1981
„Sind alle Religionen gut?“
„Vor Gott sind die Angehörigen aller Religionen gleich. Gott herrscht über jede Religion wie ein Herrscher über sein Reich. In der Welt sind die Religionen jedoch nicht gleich, da die Menschen sich nicht in gleicher Weise den Geboten Gottes unterwerfen. Sie lehnen sie ab und entehren sie.“
Die angebliche Botschaft „alle Religionen sind gleich“ ist eine lügenhafte Falschbehauptung. Dazu gehört eindeutig Mutwille.
Wo bitte schön hat Therese Neumann… sich erhoben und wo wurden Gegner in ihren Botschaften „verdammt“?
Genau das wurde auch Therese vorgeworfen: Sie hätte angeblich Bischof Antonius von Regensburg verdammt. Ebensolcher Blödsinn, daß die Gottesmutter irgend jemanden verdammt hat.
Die Kinder waren genau wie die Fatimaseher in Polizeigewahrsam und sind verhört worden. Es ging soweit, daß Jakov eine Pistole an den Kopf gesetzt worden ist. Zudem waren die Seher zeitweilig durch Militärgewalt in ihren Wohnungen festgehalten worden.
Pater Jozo Zovko ist auf Jahre inhaftiert worden, weil er in einer Predigt das Verbrechen begangen hat, von der vierzigjährigen Gefangenschaft zu sprechen. Die Sozialisten unterstellten, er meine nicht die babylonische, sondern die sozialistische.
Es gibt mir ein neues Rätsel auf, wieso Konzelebrationen verwerflich sind.
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#56   MilesChristi   23:33:45 | Donnerstag, 4. August 2005
@ Sünder
Als Addendum:
a) ich habe keinen Guru. Erzbischof Lefèbvre ist aber für mich schon ein Modell eines Christenmenschen, eines wahren Mannes. Die Art wie du ihn – einen Mann, der sein ganzes Leben der Kirche geopfert hat, der die Kirche im ehemaligen Französisch-Afrika aufgebaut hat – in den Schmutz ziehst ist wirklich nur widerlich.
b) Du schuldest dir und den anderen Lesern hier eine Entschuldigung für deine Behauptung, nur „Traditionalisten“ würden den Medj-Schwindel anzweifeln.
c) Die Info mit dem nonnenschwängernden Franziskaner läßt sich sehr wohl im Internet überprüfen. Auf der von mir angegebenen Website (www.mdaviesonmdedj.com) ist sie drin. Ich denke, daß andere hier deutschsprachige (oder weitere) Websites nennen können die dies bestätigen. Nochmals: das kommt von einem der Bischöfe von Mostar.
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#55   Evelin   23:32:09 | Donnerstag, 4. August 2005
Die Nonne Manda und die Verantwortung des P. Zofko (Fortsetzung)
(nochmals zum Sünder) Die Geschichte mit der Schwängerung der Nonne Manda durch P. Vlasic OFM können Sie in zwei Büchern des Journalisten E. Michael Jones, Inhaber des Verlages Fidelity Press in den USA nachlesen. Er spricht deutsch und ist über E-mail erreichbar. Das erste Buch heißt in der Übersetzung „Das Geheimnis von Medjugorje“ (Verlag Anton A. Schmid, deutsch 1992) und findet sich die Geschichte dort auf den Seiten 80ff. Das zweite „Der Medjugorje Betrug – Geschichte und Fakten zu seiner Aufklärung“ (Verax Verlag 2001) und findet sich die Geschichte auf den Seiten 186ff.
Im übrigen treffen Verfolgungen schuldige und unschuldige Leute. So wurde der Seher von Guadalupe, Juan Diego, nicht verfolgt, obwohl es sich um eine der großartigsten Privatoffenbarungen überhaupt handelt. Die Medjugorje-Seher wurden in Wirklichkeit nicht verfolgt (sie wurden ein paar mal von Polizei und Polizeiärzten einvernommen und untersucht, aber nicht in Haft genommen, zum Unterschied von den Fatima Seherkindern), P. Vlasic und dessen Nachfolger als Pfarrer sowie die anderen Franziskaner auch nicht. P. Jozo Zofko schon aufgrund atheistisch-kommunistischer Strafrechtsbestimmungen, aber nicht als Unschuldiger.
Denn er ist wohl der Hauptverantwortliche für die Etablierung der falschen „Erscheinungen“, indem er diese vom Hügel Podbrdo in die Pfarrkirche von Medjugorje verlegen ließ und damit eine de facto Anerkennung der „Erscheinungen“ bewirkte.
Gatte der Evelin
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#54   Athanasius   23:17:11 | Donnerstag, 4. August 2005
Sorry, Elendster Sünder (und Anhänger der Gotspè…)
Botschaften werden auf ihre Rechtgläubigkeit überprüft. Natürlich gibt es Widerstand gegen echte, das ist bekannt. Aber Gegenstand gegen häretische Botschaften macht aus diesen falschen Botschaften einer Gotspè (die Jiddisch kennen, verstehen mein Wortspiel) nie echte.
Solche Lügen gab es auch bei der stigmatisierten Theresia Neumann von Konnersreuth. Auch damals glaubten viele Bischöfe nicht an die Übernatürlichkeit von Konnersreuth.
Wo bitte schön hat Therese Neumann Modernismus, Indifferentismus („alle Religion sind mir gleich“), Laizismus und Ketzerei verbreitet? Wo hat sie in ihrer Pfarre „von Gott inspiriert“ einen altkatholischen Ketzerbischof hergerufen um Firmungen zu haben? Wo hat sie sich erhoben und wo wurden Gegner in ihren Botschaften „verdammt“?
Dasselbe beim hl. Pater Pio. Er hatte besonders unter innerkirchlichen Feinden zu leiden.
Wenn ich dagegen behaupten würde, die Mutter deines Gurus, hätte unsichtbare Stigmata gehabt, würdest dem voll zustimmen.
Madame Lefebvre hat nie Modernismus gelernt. Und „Guru“ ist wohl unangemessen. Aber der Erzbischof war schon schlimmeres gewöhnt.
Ein Messopfer kann nicht weniger Wert sein, als zwei Messopfer
Denn die Gnade ist unendlich. Aber die Auswirkung doch sehr beschränkt und jede einzelne hl. Messe zeigt dass man diesen unendlichen Wert schätzt und dessen Auswirkung bittet. Und ein Messopfer ist nur eine Intention. Zwei Messopfer zwei Intentionen
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#53   Evelin   23:08:49 | Donnerstag, 4. August 2005
Konzelebration, das blutige Taschentuch und die schwangere Nonne Manda
@ Benedikt: Konzelebration bedeutet, dass mehrere Priester in einer NOM-Messe versuchen, gemeinsam zu wandeln. Bei einem „für alle-Hochgebet“ wird es ihnen gar nicht gelingen, im übrigen nur demjenigen oder denjenigen, der/die zuerst spricht/sprechen (die zu spät dran sind, können nicht mehr wandeln, weil nur eine Wandlung erfolgt). 20 Messen im alten Ritus sind einfach 20 Hl. Meßopfer. So einfach ist das.
@ Sünder: Verleumdung (ungerechte Beschuldigung, hier, eine Lüge oder mehrere geschrieben zu haben) ist übrigens auch eine. Sich auf www.gospa.de zu berufen, ist lustig. Nicht nur, dass das eine Medjugorje-Propaganda-Seite ist, sind die Botschaften dort auch total unvollständig. Der Suchbegriff „Teufel“ ergibt nur sechs Treffer, obwohl „Gospa“ das Vokabel sicherlich viel öfter verwendet hat. Die „Erscheinung“, bei welcher Mirjana der Teufel als Gottesmutter erschienen ist, ist so nicht aufzufinden. Der Suchbegriff „Taschentuch“ ergibt Leermeldung, obwohl die „Botschaft“ mit dem blutigen Taschentuch unstrittig ist. Es gibt gar keine vollständige Sammlung der „Botschaften“.
Gatte der Evelin
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#52   MilesChristi   22:08:14 | Donnerstag, 4. August 2005
@ Sünder
Die Sache mit der Nonne kommt vom Bischof von Mostar.
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#51   Elendester Sünder   17:08:37 | Donnerstag, 4. August 2005
An Miles Christi
Wenn man die von Evelins Gatten zitierten angeblichen Botschaften überprüft, stellt man fest, daß er gelogen hat.
Das mit der Schwängerung höre ich zum ersten Mal. Es gibt im Internet keine Bestätigung. Ich halte es für eine freie Erfindung.
Solche Lügen gab es auch bei der stigmatisierten Theresia Neumann von Konnersreuth. Sie wäre schwanger geworden und durchgebrannt. Auch damals glaubten viele Bischöfe nicht an die Übernatürlichkeit von Konnersreuth (Stigmata, Nahrungslosigkeit, Visionen, Heilungen, Bilokation usw.).
Dasselbe beim hl. Pater Pio. Er hatte besonders unter innerkirchlichen Feinden zu leiden.
Wenn ich dagegen behaupten würde, die Mutter deines Gurus, hätte unsichtbare Stigmata gehabt, würdest dem voll zustimmen. Stell Dir selbst einmal ehrlich die Frage, ob Du in der Wahrheit bist.
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#50   Benedikt   15:40:51 | Donnerstag, 4. August 2005
@ Evelin
Ich kann diese Aufzählungen dennoch nicht ganz teilen. Ein Messopfer kann nicht weniger Wert sein, als zwei Messopfer. Im übrigen sehe ich nicht, dass „20 Konzelebrationen“ sich unbedingt in einer Messfeier erschöpfen.
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#49   Evelin   15:11:18 | Donnerstag, 4. August 2005
Bitte genau lesen, Hr. Benedikt
„20 NOM-Konzelebrationen ergeben bestenfalls ein hl. Meßopfer, 20 Einzelzelebrationen im alten Ritus jedenfalls 20 hl. Meßopfer…“
habe ich geschrieben.
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#48   MilesChristi   15:10:16 | Donnerstag, 4. August 2005
@ Sünder
Wo sind bitte die Lügen ? Kannst du bitte eine nennen ? Sei etwas konkreter, bitte. Was meinst du genau ? Kannst du etwas gegen die erhobenen Vorwürfe sagen ? Du hast hier behauptet, daß nur „Traditionalisten“ dagegen wären. Das ist falsch. Nimmst du das zurück ? Als Gegenbeispiel habe ich bereits die Bischöfe von Mostar genannt; es gibt weiteren. Ist die Zeitschrift „Theologisch“ traditionalistisch ?
Fakt ist, daß die „Erscheinungen“ von den Bischöfen von Mostar als nicht -übernatürlich eingestuft wurden. Fakt ist, daß die Franziskaner von Medj im offenen Streit mit dem Bischof stehen (sind sie also Schismatiker ?). Fakt ist, daß einer der Franziskaner eine Nonne geschwängert hat. Fakt ist, daß die Schwindler (vulgo „Seher“) von Medj Schmarotzer sind, die auf Kosten der leichgläubigen Menschen leben. Fakt ist, daß obwohl die „Erscheinungen“ teilweise in Amerika stattfinden, dort keine „Marienwallfahrt“ entstanden ist (wie Evelins Gatte schrieb). Fakt ist, daß die „Botschaften“ Produkt der Fantasie der Schwindler bzw. der rebellischen Franziskaner sind. Fakt ist, daß diese „Botschaften“ nur Belangloses wenn nicht Häretisches verbreiten.
Ich denke, man kann die Géschehnisse um Medjugorje als sektenhaft bezeichnen.
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#47   Benedikt   14:22:42 | Donnerstag, 4. August 2005
Sehr richtig
Wie ernst darf man jemandem nehmen, der die hl. Katholische Kirche eine V2-Kirche nennt.
Mit der Rechnung 20 NOM-Zelebrationen = 1 hl. Meßopfer diskreditiert sich der Schreiber selbst.
Hier muss dem Elendesten Sünder Recht gegeben werden.
„V2-Kirche“ usw. ist eher Wortschatz von Sedesvakantisten und ist deswegen und sowieso eine Diskreditierung der eigenen Kirche.
Der Versuch, aus dem allerheiligsten Altarsakrament eine Rechenaufgabe zu machen ist ebenfalls eine Beleidigung.
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#46   Elendester Sünder   14:12:15 | Donnerstag, 4. August 2005
Keine Lügen bitte
Man muß als Katholik nicht an Medugorje glauben, aber lügen darf man in keinem Fall. Die Pamphlete des Gatten der Evelin über die Botschaften kann man leicht als Lüge enttarnen. www.gospa.de/ bietet eine Stichwortsuchfunktion über die Botschaften.
Mit dem Ökumenismus („Botschaft: die Religionen sind gleich“), mit dem Laizismus („Botschaft: spendet die Krankensalbung, auch die Laien können das, tut es!“) und dem Modernismus in papalistischer Form (Bsp. „Botschaft: Hinsichtlich der Handkommunion haltet es wie der Hl. Vater“ – d.h., als Priester spendet sie, als Laien tut Euch keinen Zwang an) sowie mit der Deformierung der Liturgie und Eucharistie, so etwa durch die massenhaften Konzelebrationen, die das Hl. Meßopfer verringern; 20 NOM-Konzelebrationen ergeben bestenfalls ein hl. Meßopfer, 20 Einzelzelebrationen im alten Ritus jedenfalls 20 hl. Meßopfer.
Wie ernst darf man jemandem nehmen, der die hl. Katholische Kirche eine V2-Kirche nennt.
Ich möchte gar nicht wissen, wie er das „MIR“-Erscheinungswunder, das beständige Rieseln von Wasser aus einem Bronzekruzifix und das Heilwasser ins Lächerliche zieht.
Mit der Rechnung 20 NOM-Zelebrationen = 1 hl. Meßopfer diskreditiert sich der Schreiber selbst.
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#45   Athanasius   12:20:35 | Donnerstag, 4. August 2005

Dag meneer Waterinck,
Tag alle,
Michael Davies war ein Engländer, zugegebenermaßen ein Traditionalist, der 3 Bücher zur Verteidigung von ERzbischof Lefebvre geschrieben hat (vor den Bischofswahlen),
Und obwohl Liebling der Indult-Traditionalisten die sosehr die FSSPX angegriffen haben und noch immer tun, war er von 2003 bis 2004 beschäftigt mit dem vierten Teil zum Erzbischof Marcel Lefebvre in dem er die ungültige „Exkommunikation“ und die Bischofsweihen verteidigte. Nicht gekannt von vielen, oder bewusst totgeschwiegen. Noch April 2004 sprach Davies vor dem grossen FSSPX-Seminar Sankt Thomas von Aquin in Winona, MN.
Seine Frau war Kroatische und hat ihm alle nötigen Dokumente übersetzt in denen die kroatischen Bischöfe 2002 schlussfolgerten, dass die „Erscheinungen“ Medjugorjes sicherlich von nicht-übernatürlicher Art waren (constat de non supernaturalitáte). Das soll für uns reichen. Modernismus darf man widerstehen, aber in den für die Doktrin Futilitäten der Erscheinungen sollte man gehorchen, sicherlich wenn keine Prozedurfehler dasind oder Widersprüche (wie im Fall des heiligmässigen Father Nicolas Gruner von www.fatima.org).
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#44   Evelin   09:03:07 | Donnerstag, 4. August 2005
Verschiedene Schmankerl
@ hcr: P. Jozo Zofko ist auch sonst eine höchst bedenkliche Persönlichkeit. Über seine moralischen Qualifikationen (vor allem sein Verhalten gegenüber Frauen und Mädchen) kann Mark Waterinckx, der unten gepostet hat, detailliert Auskünfte erteilen. Seine Charismatik grenzt mindestens an Okkultismus.
Durch die Übergabe von Plastikrosenkränzen (Standardprocedere für Medju-Pilger in Siroki Brijeg, dem Hauptwirkungsort von P. Zofko) verpflichtet man sich der „Gospa“ und ihren Botschaften. Durch Handauflegung – welcher nicht oder nicht unbedingt Gebet vorangeht (u. im übrigen nicht sakramental oder sonst begründet ist) – bringt er serienweise Leute zum Umfallen (die Charismatiker nennen das „Ruhen im Geiste“).
@ MilesChristi: Keiner der „Seher“ hat tatsächlich einen Beruf ausgeübt (schon die Berufsausbildung läßt bei den meisten zu wünschen übrig), sie sind „Berufsseher“ und profitieren direkt von den Pilgereinnahmen. Fünf der „glorreichen“ sechs betreiben selbst Pilgerhotels in Medjugorje (die Ausnahme ist Jakov Colo, dieser ist Angestellter der Pfarre Medjugorje – ohne einschlägige Qualifikation – und profitiert „nur“ indirekt vom finanz. Wohlergehen der „Erscheinungspfarre“).
Übrigens sind bereits nach dem ersten „Erscheinungstag“ (24. 6. 1981) zwei „Seher“ abgesprungen, nämlich Ivan Ivankovic, damals 20 Jahre alt, der das Ganze für „Kinderei“ hielt und Milka Pavlovic, die Schwester von Marija, die damals 13 Jahre alt war. Sie mußte am zweiten Tag im Haus arbeiten.
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#43   MilesChristi   07:46:19 | Donnerstag, 4. August 2005
@ Sünder
Wodurch sind die „Seher“ zu Wohlstand gekommen ? Durch ihre Arbeit ? Es ist mir nicht bekannt, daß die männlichen „Seher“ je richtig gearbeitet hätten ! Wovon leben sie ? Von den Zuwendungen der Gläubigen, die ja partout wollen, daß sie ihre Zeit freihalten ? Oder vielleicht von den Hotels und Pensionen, die sie bzw. ihre Familien in Medj betreiben ? Ich weiß es nicht – aber die Antwort hätte ich gerne gewußt.
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#42   hcr   06:44:31 | Donnerstag, 4. August 2005
@Evelin
Zitat Evelin
D.h., die treuesten Medju-Anhänger sollten also Mittwoch bis Freitag durchgehend bei Wasser und Brot verbringen, was für die wenigsten auf Dauer zu schaffen ist und im übrigen gesundheitlich bedenklich. Wer das nicht kann (auch aus gesundheitl. Gründen!), der liebt die Gottesmutter nicht (Aussage von P. Zofko OFM, dem Pfarrer von Medjugorje zu Beginn der „Erscheinungen“).
Wenn P. Zofko OFM das wirklich so gesagt hat, ist er nicht nur krank, sondern auch besessen.
Ich kann hier nur eindringlich in Übereinstimmung mit den vielen guten Beschreibungen der Zustände, die hier
von einigen Usern verfasst wurden, vor den Botschaften aus Medjugorje warnen.
Medjugorjebotschaften und CE sind das gut getarnte Einfallstor der HÖLLE.
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#41   mark waterinckx   23:41:50 | Mittwoch, 3. August 2005
Medjugorje : Manipulation, Lügen,Fanatismus
Ich war 24x in Medjugorje. Früher war ich auch betrogen. Jetzt weiss ich : Alles ist basiert auf Lügen, Manipulation, Ungehorsam, Fanatismus… Ich habe mehr als 40 Bücher in 8 Sprachen welche das beweisen. Ich kenne alle ‘Seher’, Franziskaner und sprach 3 Stundenlang (mit Tonbandaufnahme) mit Bischof Peric aus Mostar. Die Propaganda-Bücher über Medjugorje sind nicht objektiv. Sie ‘vergessen’ viele negative ‘ Früchte ‘: Selbstmord in Medjugorje, Ehescheidungen durch Medjugorje, Psychiatrische Fälle, Morden…
Suchen Sie mit Google nach < Medjugorje>. Denn finden Sie es gewiss in alle Sprachen.
Nach all zu lange Zeit hat Rom endlich eine andere falsche ‘ Seher’ gestraft. Suchen Sie mit Google nach < Gino Burresi>.Diese ‘stigmatisierte’ ‘Wundertäter’ war bekannt als der ‘Auffolger P.Pios’ in San Vittorino Romano
Die Lüge hat kurze Beine… Was kommt nächst ? Don Gobbi? Vassula? Valtorta? Medjugorje???
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#40   Evelin   22:29:33 | Mittwoch, 3. August 2005
Belege gegen Athanasius’ Unsinnannahme
Hier zwei Links, die belegen, dass Bischof Williamson FSSPX Garabandal für authentisch hält: Das eine von der
Webseite der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Kanada aus 1992 www.sspx.ca/…iamson/May8-1992.htm, das andere von der südafrikanischen FSSPX aus 2001 mit dem Text: „When Our Lady (allegedly) appeared in the mountain village of Garabandal in Northern Spain in the early 1960s, it was still an isolated mountain village.“ www.sspxafrica.com/…illiamson_Letter.htm. Lustiger Weise war seinerzeit eine Anti-Garbandal-Bloßstellung auf der Seite www.trad.info, die leider nicht mehr existiert…
Bezüglich San Damiano habe ich die Anhängerschaft von bedeutenden FSSPX-Priestern mündlich verbürgt. Bezüglich Amsterdam war eine Verteidigung dieser falschen „Erscheinungen“ noch kürzlich (bis zu meiner Intervention, von einem sonst seriösen traditionellen Autor!) auf einer Traditionalisten-Webseite darauf. Von wegen Warnung! Also bitte nicht gleich Modernismus etc. (was soll dies überhaupt in diesem Zusammenhang?) unterstellen.
Mir geht es darum, aufzuzeigen, dass angesichts der Lage der Kirche auch Traditionalisten, die sich aufgrund ihrer besser fundierten Information leichter tun mit der Unterscheidung der Geister, ebenfalls durchaus irren können.
@ Marcel: Ich danke herzlich.
Grüß Gott, Ihr Gatte der Evelin
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#39   MilesChristi   22:25:44 | Mittwoch, 3. August 2005
@ Sünder
Was meinst du, was hast du noch nie gehört ? Es ist eine Tatsache, daß die Bischöfe von Mostar gegen die „ERscheinungen“ sind.
Michael Davies war ein Engländer, zugegebenermaßen ein Traditionalist, der 3 Bücher zur Verteidigung von ERzbischof Lefebvre geschrieben hat (vor den Bischofswahlen), aber er war KEIN Anhänger der FSSPX, er hatte einige „Differenzen“ mit ihr. Er starb letztes Jahr und sein Requiem wurde von einem Priester des (kirchlich anerkannten) Institut Christus König und Hoherpriester gesungen. Seine Frau war Kroatin und konnte kroatische Texte übersetzen. Er hat ein Buch über Medj geschrieben, auf Englisch, der hier verfügbar ist:
www.mdaviesonmedj.com/
Da findest du auch (alles auf Englisch) einige Erklärungen der Bischöfe von Mostar.
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#38   Marcel   22:18:39 | Mittwoch, 3. August 2005
Forumshektik, Kurzbeitrag, Fremdsprachen, Mißverständnis
Es hat Vorteile, daß ein Beitrag max. 1500 Zeichen umfaßt.
Es hat aber auch Nachteile. Manches komplexe Thema läßt sich nicht in der gebotenen Kürze darlegen.
Nehmen wir hinzu den Hang zum schnellen Lesen neuer Forumsbeiträge, oft in Halbkenntnis des Hintergrundes des Schreibers, wegen Hektik, usw., und schon haben wir ein unnötiges Mißverständnis.
Evelins Behandlung der Privatoffenbarungs-„Sucht“ in der nachkonziliaren Kirche versucht aufzuzeigen, daß die Sucht daher rührt, daß das V.II-Lehramt seine Aufgaben sträflich vernachlässigt. (Eine traditionelle Einschätzung übrigens.)
Tatsächlich haben wir keine Glaubenseinheit mehr in der Konzilskirche, sondern Glaubenschaos. Die Ausnahme, daß nur die heftigsten Stilblüten manchmal behandelt werden, belegt die Regel.
Dieses Thema bräuchte Platz zur Entfaltung. Vielleicht hätte im folgenden Satz das zusätzliche Wort „manchen“ dem Athanasius geholfen; ich erlaube mir den Einschub:
Eine „Erscheinung“, die sich gegen die Handkommunion wendet {…}, gilt manchen Traditonalisten als mutmaßlich authentisch
Wenn nun Athanasius richtig sagte: Traditionalisten wie die von der FSSPX haben immer gegen diese Erscheinungen gewarnt
… dann denke ich nicht, daß Evelin dieses absprechen wollte, es ging ihr vielmehr um das Versagen des Lehramts. Nach ihren bisherigen Artikeln zu urteilen ist auch sie eher traditionell katholisch. Klicke man auf „Lesernamen“ und sehe.
In Christus verbunden.
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#37   Athanasius   21:36:29 | Mittwoch, 3. August 2005
Mischung
Eine „Erscheinung“, die sich gegen die Handkommunion wendet (ich glaube, bei Garabandal und San Damiano), gilt Traditonalisten als mutmaßlich authentisch, mag sie auch sonst dummes Zeug von sich geben. Ebenso eine solche, die das Dogma „Maria Miterlöserin“ fordert („die Frau aller Völker“ von Amsterdam, wobei hier aber ein – kirchenpolitisch motiviertes – Mißverständis vorliegt, denn Maria würde niemals etwas für sich fordern, schon gar kein Dogma).
Alles Unsinn was Sie dahin plappern. Traditionalisten wie die von der FSSPX haben immer gegen diese Erscheinungen gewarnt. Nur naive Gläubigen die in der Verwirrung der Nachkonziliaren Kirche keine Haltfest haben, glauben diesen. Der Teufel mischt seine Lügen immer mit Wahrheitenm das ist bekannt. Wie der Modernismus, dessen Anhänger Sie anscheinend sind, es auch tut: Wahrheit mit Irrtum vermischen. (Cf. „Pascendi Dominici Gregis“, 1907. PP Pius X.)
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#36   Evelin   21:28:20 | Mittwoch, 3. August 2005
Fortsetzung 2 zur Unterscheidung der Geister
Je nach Inhalt verteilen sich die Sympathisanten. Eine „Erscheinung“, die sich gegen die Handkommunion wendet (ich glaube, bei Garabandal und San Damiano), gilt Traditonalisten als mutmaßlich authentisch, mag sie auch sonst dummes Zeug von sich geben. Ebenso eine solche, die das Dogma „Maria Miterlöserin“ fordert („die Frau aller Völker“ von Amsterdam, wobei hier aber ein – kirchenpolitisch motiviertes – Mißverständis vorliegt, denn Maria würde niemals etwas für sich fordern, schon gar kein Dogma).
Dazu kommt der Umstand, dass die Krise der Bischöfe und des Lehramtes (welche den Hauptgrund für die Krise der auf Erden sichtbaren Kirche darstellt) dazu geführt hat, den Entscheidungen der Ortsbischöfe und des Hl. Stuhl grundsätzlich zu mißtrauen. Die Untätigkeit der meisten Ortsbischöfe, aber auch des Papstes (mindestens durch falsche Personalauswahl) bei der Verteidigung der Lehre und des Glaubens hat den gleichen Effekt wie die Erschlagung des Hirten (hier: der Hirte ist untätig, obwohl die Wölfe in die Schafherde eingedrungen sind, viele getötet haben und noch mehr bedrohen): Die Herde zerstreut sich.
Obwohl es niemand von den Frommen deklariert, gefordert oder dargelegt hat, ist damit jeder Gläubige in wichtigen Fragen seines Glaubenslebens auf sich allein gestellt und praktiziert solcher Art sein eigenes „Lehr- und Hirtenamt“.
Gatte der Evelin
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#35   Elendester Sünder   20:59:58 | Mittwoch, 3. August 2005
An Miles Christi
Ich habe mich intensiv mit Medugorje beschäftigt und nie auch nur ansatzweise so etwas gehört. Deshalb habe ich gerade versucht, im Internet etwas zu finden, was diese Hetzte, so will es mal nennen, untermauern würde. Vergeblich.
Ich finde es unredlich, den Sehern einen gewissen materiellen Wohlstand zum Vorwurf zu machen und falls es wirklich Judasse in Medjugorje gäbe, wäre dies auch kein Grund, Medugorje als Schwindel abzutun. Bezüglich der Botschaften der Gospa möchte ich mir kein Urteil erlauben.
Mich erinnert das an die Vorgänge um Konnersreuth. Bis heute gibt es eine ekelhafte Hetze gegen Therese Neumann, trotzdem ist kürzlich der Seligsprechungsprozeß eingeleitet worden.
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#34   Evelin   20:56:32 | Mittwoch, 3. August 2005
Fortsetzung 1 zur Unterscheidung der Geister
Manche Traditonalisten schätzen Scio, andere Amsterdam („Frau aller Völker“, mehrfach abgelehnt durch Ortsbischöfe und das Hl. Officium, durch den derzeitigen Ortsbischof mit Hinweis auf „Früchte“ anerkannt).
Es gibt Traditionalisten, die nichts gegen Wünschelruten einzuwenden haben, andere schätzen die „Medizin“ der Hl. Hildegard v. Bingen, auch dort, wo diese nicht nachweisbar von ihr stammt und ins Esoterische reicht, so z.B. die „Steinmedizin“. Ganz diffizil wird es, wenn man Maria v. Agreda, Anna Katharina v. Emmerick (bei beiden ist die Authetizität der Botschaften fraglich, weil nur Überarbeitungen in Verbindung mit theolog. Korrekturen erhältlich sind, in beiden Fällen ist der Umfang des angeblich Offenbarten verdächtig), Homöopathie, Akupunktur (auf welchem Menschenbild bauen denn diese auf?) etc. hinzunimmt.
Wieso das alles und was bedeutet das? Alle frommen Katholiken, ob charismatisch, halbkonservativ oder traditionalistisch fühlen sich in der V2-Kirche nur beschränkt zu Hause und sehnen sich nach „höherer Anerkennung“ (wenn sie diese durch die V2-Priester und -bischöfe schon nicht erhalten). Diese können sie von „Erscheinungen“ und durch „Botschaften“ erhalten.
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#33   Romulus   20:48:21 | Mittwoch, 3. August 2005
Die einzigen Frommen
Didimus hat genau den Punkt angesprochen, warum von Rom bzw. vorher vom Bischof keine eindeutige Position in Sachen pro / contra Medjugorie gesprochen wird: Die Kröte wird geschluckt, weil die Anhänger von Medju. als fromm gelten. Man scheut sich die Unterscheidung der Geister (Evelin!) hier anzuwenden. Wobei ich glaube, dass man ganz genau weiß, was dahinter steckt. Käme das aber heraus, könnt ihr euch den Sturm der Entrüstung vorstellen? Rom hat Angst, dass ein vermutlich nicht großer Teil sich von Rom abwenden würde. Die Blamage, die man sich mit FSSPX geleistet hat, reicht denen heute noch. Heute würde man vermutlich Lefebvre die Weihbischöfe genehmigen. Natürlich unter der Hand oder in pecctore!
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#32   Evelin   20:36:14 | Mittwoch, 3. August 2005
Jetzt einmal zum Grundsätzlichen – der fehlenden Unterscheidung der Geister
Die „Unterscheidung der Geister“ wird von Paulus ausdrücklich als Gnadengabe anerkannt, in der heutigen Zeit ist diese weitgehend verloren gegangen. Denn die Probleme bei der Unterscheidung der Geister lassen sich nicht auf Medjugorje reuduzieren. Bei Medjugorje tun sich nur die Traditionalisten insoferne leichter, weil diese „Erscheinungen“ eng mit den Schattenseiten der V2-Kirche verbunden sind:
Mit dem Ökumenismus („Botschaft: die Religionen sind gleich“), mit dem Laizismus („Botschaft: spendet die Krankensalbung, auch die Laien können das, tut es!“) und dem Modernismus in papalistischer Form (Bsp. „Botschaft: Hinsichtlich der Handkommunion haltet es wie der Hl. Vater“ – d.h., als Priester spendet sie, als Laien tut Euch keinen Zwang an) sowie mit der Deformierung der Liturgie und Eucharistie, so etwa durch die massenhaften Konzelebrationen, die das Hl. Meßopfer verringern; 20 NOM-Konzelebrationen ergeben bestenfalls ein hl. Meßopfer, 20 Einzelzelebrationen im alten Ritus jedenfalls 20 hl. Meßopfer.
Bei anderen „Botschaften, Erscheinungen und Gnadengaben“ schaut es aber anders aus. Ich kenne Tradtionalisten, die Maria Valtortas „Gottmensch“ lesen, unbeindruckt von meinem Hinweis, dass dieselbe vom Hl. Officium verurteilt wurde und ihr Werk auf dem Index verbotener Bücher steht (dieser besteht nach wie vor, wird aber nicht fortgeführt). Ein prominenter FSSPX-Priester befürwortet Garabandal, ein anderer San Damiano.
Gatte der Evelin
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#31   MilesChristi   20:32:49 | Mittwoch, 3. August 2005
@ Lilith, Elendester Sünder
@ Lilith:
Meine Wortwahl war falsch, womit ich um Entschuldigung bitte. Du bist als „praktizierende“ Lesbe nicht automatisch exkommuniziert im Sinne der kirchlichen Strafe der Exkommunikation (zumindest nicht nach dem CIC von 1983, mehr weiß ich im MOment nicht), aber wenn du so lebst, d.h. wenn du homosexuelle Beziehungen zu einer Frau unterhältst befindest du dich im Stand der schweren Sünde (früher „Todsünde“ genannt) und darfst nicht ohne vorherige , aufrichtige Reue und sakramentale Beichte NICHT zur Hlg. Kommunion gehen. In diesem Sinne bist du „exkommuniziert“ – von der Kommunion ausgeschlossen.
@ Elendester Sünder:
BLA BLA BLA
Du hast hier gelogen, indem du gegen deinem Wissen behauptet bzw. angedeutet hast, daß vor allem die FSSPX gegen den Gospa-Schwindel ist. Das ist nicht wahr, es sei denn, du willst zB die Bischöfe von Mostar als FSSPX-Anhänger bezeichnen ??
Jetzt komm zurück zur Wirklichkeit. Evelin hat super-Argumente gegen die Schwindler, vulgo Seher, hervorgebracht. Deine Reaktion ?
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#30   Irenäus   19:33:08 | Mittwoch, 3. August 2005
Ganz zynisch…
möchte ich hier als Superschismatiker den Blick auf die „Ostkirche“ werfen, d.h. auf unsere getrennten Brüder: www.orthodoxinfo.com/ecumenism/medjugorje.aspx
Daß der Autor so seine Verständnisschwierigkeiten als Angehöriger einer Schwesterkirche damit hat, kann ich ja verstehen; aber als Angehöriger der „Piussekte“ bin ich aus demselben Grund ja laut „Elendster Sünder“ exkommuniziert. Hier übrigens ein bemerkenswertes Zitat:„Our Blessed Mother says that all religions are equally pleasing to God.“
Na dann bin ich ja beruhigt; dann komme ich eben als Angehöriger der Piussekte in den Himmel.
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#29   Didimus   19:30:29 | Mittwoch, 3. August 2005
Ich bin sehr skeptisch
…gegenüber Medjugorje, und das obwohl ich keinesfalls ein Anhänger der Piusbruderschaft bin. (*g*)
Dabei muß man anerkennen, daß es tatsächlich viele gute Früchte von Medjugorje gibt (Beichten, Bekehrungen, Berufungen). Aber auch viele schlechte (zerstörte Ehen, gespaltene Gemeinden, eine gespaltene Diözese Mostar, offene Auflehnung gegen den Ortsbischof u.s.w.).
Neben der Beschäftigung mit einigen Schriften zu Medjugorje haben mich vor allem die Begegnung mit zahlreichen Medjugorje-Anhängern skeptisch gemacht. Hier gibt es mir einfach zu viele Schwärmer, Wundersüchtige, Intolerante gegenüber allen Medjugorje-Skeptikern und Anhänger einer übertriebenen Charismatik.
Außerdem sollte man bedenken, daß es in Medjugorje sehr unrühmliche Verwicklungen zwischen den Franziskanern, Medju-Anhängern und kroatischen Kroatischen Kriegsverbrechern gibt.
Die Reaktion des Kardinals erstaunt mich nicht. Wie viele Bischöfe und wirklich katholische und papsttreue Priester ist er froh, daß es noch junge Leute gibt, die beten, beichten, über eine Berufung zum geweihten Leben nachdenken und schluckt dafür (leider!!) auch einige dicke Kröten. Ich habe das bei vielen Priestern erlebt, die auch nicht sehr überzeugt waren von den angeblichen Erscheinungen, aber dies halt hinnehmen, weil die Medju-Anhänger die einzig „Frommen“ in der Gemeinde sind.
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#28   Evelin   18:26:11 | Mittwoch, 3. August 2005
@ hcr
Danke für – schon weit unten stehenden Link. Aus des P. Vlasic’ Ausführungen ist ersichtlich, dass diejenigen, die nach Aufforderung der Gospa eine Marienweihe erhalten haben (das sind wohl viele der treuen Medju-Pilger), auch am Donnerstag fasten sollen. Dies nach Botschaften einer „Seherin der zweiten Generation“.
D.h., die treuesten Medju-Anhänger sollten also Mittwoch bis Freitag durchgehend bei Wasser und Brot verbringen, was für die wenigsten auf Dauer zu schaffen ist und im übrigen gesundheitlich bedenklich. Wer das nicht kann (auch aus gesundheitl. Gründen!), der liebt die Gottesmutter nicht (Aussage von P. Zofko OFM, dem Pfarrer von Medjugorje zu Beginn der „Erscheinungen“).
„Versüßt“ wird einem das Ganze mit täglich drei Rosenkränzen, Bibelstudium, sieben Vater Unser, Gegrüßet seist Du Maria und Ehre sei dem Vater täglich (täglich mind. 3 Stunden Gebet, so nach mehreren „Botschaften“). Auch das letztere ist für Leute mit normalem Arbeits- und Familienleben auf Dauer nicht zu schaffen.
Gatte der Evelin
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#27   daffi   18:20:58 | Mittwoch, 3. August 2005
Uhhhhh… DIE SCHISMA-KEULE
@Elendester Sünder
darüber lacht ja schon ganz Rom.
Aus Erfahrung kann ich eins sagen: Die FSSPX ist katholischer als so manche (oder viele) andere Bischöfe.
Die Exkommunikation ist ja lächerlich, das war eine reine Mundtodmacherei, um ein schnelles Ende herbeizuführen. „Die Gläubigen laufen ihnen dann eh davon“, dachten sie sich…
Les’ dir mal den Text seiner Suspendierung und „Exkommunikation“ genau durch, sehr empfehlenswert.
(frei wiedergegeben) Wegen seinenes Widerstandes gegen Ökumenismus und Religionsfreiheit…
Zu Medjugorje kann man nur sagen, sehr dubioser Erscheinungsort, lieber die Fingern weg.
Eine Privatoffenbarung kann sowieso nur sekundär sein, man darf daraus keine Religion machen. Man muss nicht an Privatoffenbarungen glauben, um gerettet zu werden. Eine Falsche kann einen aber sehr schnell im Glauben vergiften.
In solchen Zeiten wie heute lieber einmal zu feige sein…
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#26   Romulus   18:17:04 | Mittwoch, 3. August 2005
@Eveline bzw. Evelines Gatten
Ganz herzlichen Dank an Sie für die Beantwortung meiner Fragen! So stelle ich mir ein Forum vor, das einen Mehrwert an Information bringt gegenüber den landläufigen Medien.
Nochmals Danke an Sie!
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#25   Evelin   18:12:06 | Mittwoch, 3. August 2005
Antworten zu Romulus
Nur einer der Seher, nämlich Ivan Dragicevic, lebt jedes Jahr ein halbes Jahr in den USA; er hat eine Amerikanerin aus Boston geheiratet. Er behauptet, nach wie vor tägliche „Erscheinungen“ zu haben, somit mehr als 100 mal jedes Jahr in den USA. Unlogischerweise gibt es aber keinen „Marienwallfahrtsort-Erscheinungsort“ Boston.
Eine weitere Seherin, die angebliche Adressatin der „Monatsbotschaften“, ebenfalls angeblich nach wie vor mit täglichen „Erscheinungen“ bedacht wird, Marija Pavlovic-Lunetti (sie hat einen Italiener geheiratet), lebt ganzjährlich in Italien (Monza bzw. Umgebung). Unlogischerweise gibt es aber keinen „Marienwallfahrtsort-Erscheinungsort“ Monza.
Was P. Vlasic OFM betrifft, so hat Sie Ihr Gefühl nicht getäuscht. P. Vlasic hat mit einer Nonne, die er damit unu actu exclaustriert hat, ein Kind gezeugt, zu dem er sich dann trotz Versprechungen an die Mutter nicht bekannte. Als Bischof Zanic (Vorgänger des jetzigen Ortsbischofs von Mostar-Duvno) durch einen Brief der Ex-Nonne an ihn davon erfuhr und Ermittlungen begann (es handelte sich um einen Priester seiner Diözese und einen der bedeutendsten Medjugorje-Propagandisten), zogen die Hercegowina-Franziskaner mit den Medjugorje-Spendengeldern zunächst die Ex-Nonne und ihr Kind, danach auch P. Vlasic aus dem Verkehr.
Gatte der Evelin
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#24   Benedikt   18:00:42 | Mittwoch, 3. August 2005
@ Elendester Sünder: ???
Wo steht, dass Homosexualität eine Todsünde ist? Soweit ich weiß ist es eine der so genannten „Himmelsschreienden Sünden“, aber keine Todsünde. Bitte – falls vorhanden – um anderslautende Hinweise.
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#23   Elendester Sünder   17:50:39 | Mittwoch, 3. August 2005
An Lilith: Exkommuniziert ist…
Du solltest es glauben, Lillith: Exkommuniziert ist derjenige, der seine formale Zustimmung zu der schismatischen Piussekte gibt.
Nicht exkommuniziert ist, wer homosexuell ist, noch nicht einmal dann, wenn er seine Homosexualität auslebt. Er ist dann allein im Stand der Todsünde. Eine gute Beichte tut hierbei übrigens Wunder. Vorausgeht allerdings die Reue. Das ist das Problem. Wenn Du Dich im Zweifel befindest, besuch Medjugorje. Die Gottesmutter wird Dir helfen, wenn Du sie ehrlich und vertrauensvoll um Rat bittest. Das versichere ich Dir.
Ich bete für Dich.
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#22   Marcel   17:39:19 | Mittwoch, 3. August 2005
Ein kleiner Augenzeugenbericht
Ungültige Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe übrigens www.fsspx.info/…uderschaft/index.php?show=fragen&pa…. Es wird gelöst werden wie beim hl. Athanasius, der auch ungültig exkommuniziert war…
–--
Ein Kurzbericht eines Medjugorje-Pilgers. Es gibt viele ähnliche von anderen seriösen Personen. Man erhält einen Überblick über das Spaltwerk Medjugorje.
Da ich nicht um Erlaubnis für Veröffentlichung gefragt habe, erfolgt der Bericht namenlos. Einige Teilnehmer hier kennen Namen & Ort und viele weitere Augenzeugenberichte.
Die mir vom Meßbesuch bekannte Organistin Frau „X“ eines recht bekannten Wallfahrtsortes „W“ in Deutschland, in welchem die Jungfrau Maria kirchlich anerkannterweise erschienen war, hat folgendes berichtet:
Sie war mit einer Pilgergruppe in Medjugorje. Irgendwann während dieser Tage hieß es, daß die Gospa auf der Empore der Kirche erscheinen würde, und Frau X begab sich in die Kirche. Bald vernahm man: Die Gospa ist da! In diesem Augenblick kam von der Empore her eine Feuerflamme geschossen, langgestreckt und zischend wie eine Schlange. Sie schoß durch die Mitte und machte vor dem Tabernakel halt. Frau X erschrak sehr und duckte sich in großer Angst. Die anwesenden Leute schienen nichts bemerkt zu haben, denn es reagierte niemand außer einer einzigen Frau, die auch zusammenfuhr. Frau X fragte sie später, warum sie so erschrocken wäre und es stellte sich heraus, daß diese Person die zischende Feuerflamme ebenfalls gesehen hatte.
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#21   Lilith   17:12:41 | Mittwoch, 3. August 2005
Zusammenschau…
Ich glaube meinetwegen, dass die Prierster dieser Bruderschaft nicht exkommuniziert sind und dass deswegen auch dei Anhänger nicht mit dem Kirchenbann belegt wurden, aber die entsprechenden Bischöfe, die genannt wurden, sind exkommuniziert und sie werden gerne zitiert und man hängt ihnen an…
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#20   Evelin   17:10:11 | Mittwoch, 3. August 2005
Gebe Marcel vollkommen recht
Kann Marcel nur recht geben.
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#19   Marcel   17:06:41 | Mittwoch, 3. August 2005
Zum x.-ten: Kein Schisma! (Dann zurück zum Thema bitte)
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) und seine Kirchenbesucher sind weder exkommuniziert noch schismatisch, sondern Teil der Katholischen Kirche.
Im Februar 2005 behaupteten sieben deutsche Bistumszeitungen wahrheitswidrig, die FSSPX habe sich ausdrücklich außerhalb der Katholischen Kirche gestellt, es bestünde ein Schisma und der Katholik könne seine Sonntagspflicht nicht durch einen Meßbesuch bei der FSSPX erfüllen.
Nach der Klage des deutschen Distrikts der FSSPX mußten die Bistumszeitungen im April widerrufen und abdrucken, daß es vielmehr richtig ist, daß die FSSPX ein Teil der Katholischen Kirche ist; daß zwar Streit bestehe, ob die aus einer Notlage heraus erfolgten Bischofsweihen ein »schismatischer Akt« waren; daß jedoch Einigkeit darüber besteht, daß deshalb die Priesterbruderschaft als solche keineswegs »schismatisch«, also abgespalten, ist.
Weiterhin mußten die Zeitungen drucken, daß es vielmehr richtig ist, daß man als Katholik durch die Teilnahme an den Messen der FSSPX seine Sonntagspflicht erfüllen kann und auch seine Sonntagskollekte entrichten darf.
Wie die römische Kurie durch den Sekretär der Päpstlichen Kommission »Ecclesia Dei«, Mgr. Camille Perl, zuständig für die innerkirchlichen Gemeinschaften FSSP und FSSPX, 2003 in einem Brief an die US-amerikanische Sektion der Laienbewegung »Una Voce« ausdrücklich erklärte.
P.S. „Elendster Sünder“ nenne alle Schismatiker und Sekten, bei denen der Katholik seine Sonntagspflicht erfüllen kann!
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#18   Lilith   16:59:57 | Mittwoch, 3. August 2005
@ Irenäus
Zugegeben: Du hast es nur 1x geschrieben… und hast mich nicht direkt angesprochen…
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es haben mich auch andere angesprochen…
31. Juli 2005, 20:15
„Ich bin ein sehr überzeugter Katholik“
Irenäus: @Lilith, Catholicus und Miles
Die Befürwortung der Homosexualität zieht sehr wohl die Exkommunikation nach sich! Nach katholischer Lehre ist der Glaube konstitutiv für die Kirche; wer daher vom Glauben abfällt, zieht sich automatisch den Kirchenausschluß zu. Das kann man bei Pius XII nachlesen.
24. Juli 2005, 13:33
Kardinal trifft sich mit radikalen Homos
MilesChristi: @ Janet
[…]
Du bist bereits ipso facto exkommuniziert, wenn du homosexuell lebst. Das ist auch Lehre der Kirche.
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#17   Romulus   16:57:38 | Mittwoch, 3. August 2005
Zurück zum Thema Medjugrie – Sorgenfreies Leben in den USA?
Könnt ihr mal euer albernes Gezänk wegen FSSPX endlich ruhen lassen! Zurück zum Thema!
Ich fragte:
Leben diese „Seher“ nicht mittlerweile in den USA? –
Habe auf den Link im vorhergehenden Beitrag geklickt und ich muss sagen, dieser Franziskaner, der da abgebildet ist, gefällt mir überhaupt nicht. Sein Blick ist nicht echt. So mein erster subjektiver Eindruck.
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#16   Benedikt   16:55:25 | Mittwoch, 3. August 2005
@ Lilith
War dir die Problematik der Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht bekannt?
Als exkommuniziert gelten entgegen anders lautender Meldungen jedoch nur die in Ecclesia Dei genannten Bischöfe. Priester und Anhänger der FSSPX sowie Gottesdienstbesucher ihrer Messen sind nicht exkommuniziert:
Zitat:
Am 1. Mai 1991 exkommunizierte Bischof Ferrario von Hawai einige Katholiken seiner Diözese, weil sie die heilige Messe besucht haben, die von Priestern der Priesterbruderschaft St. Pius X. gefeiert wurde, und einen Bischof derselben Bruderschaft empfangen haben, der das Sakrament der Firmung spendete. Kardinal Ratzinger, Präfekt der Glaubenskongregation, widerrief diese Entscheidung:
„Es sind keine schismatischen Akte im strengen Sinn, sodaß diese ein Schisma herbeiführen würden, und daher hält die Kongregation dafür, daß die Verordnung vom 1. Mai 1991 jeglicher Grundlage und Gültigkeit entbehrt.“ (28. Juni 1993).
Ich denke übrigens, dass die Sache erledigt sein wird, wenn die FSSPX irgendwann neue Bischöfe brauchen wird. Dann kann man den Streit so beilegen, dass beide Seiten ihr Gesicht behalten. Klingt jetzt politisch, ist es ja aber auch irgendwo.
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#15   Irenäus   16:23:43 | Mittwoch, 3. August 2005
?
Lilith, hast Du mich und Miles hier gemeint? Nun was mich angeht, ich habe nie behauptet, daß Du exkommuniziert bist.
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#14   Lilith   16:19:46 | Mittwoch, 3. August 2005
Hoppla…
Das ist krass… damit hätte ich jetzt nicht direkt gerechnet. Wie kommt es denn, dass diese Priestergemeinschaft hier von so vielen unterstützt wird, die sich selbst als katholisch bezeichnen?
3. […] Da sie diesen Akt trotz des offiziellen Monitums vollzogen, das ihnen durch den Kardinalpräfekten der Kongregation für die Bischöfe am vergangenen 17. Juni übermittelt wurde, sind Msgr. Lefebvre und die Priester Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta der schweren Strafe der Exkommunikation verfallen, wie die kirchliche Disziplin vorsieht. www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html
Alle müssen wissen, daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht festgesetzt ist.
Das sind gerade die, die mir ständig sagen, ich sei exkommuniziert durch meine Lebensweise…
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#13   Irenäus   16:16:20 | Mittwoch, 3. August 2005
@Sünder
Wie kann dann der gegenwärtige Papst Barths Schriften als Segen für die Kirche bezeichnen?
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#12   MilesChristi   16:14:42 | Mittwoch, 3. August 2005
@ Sünder
Nicht ablenken ! Das Thema hier ist Medj, nicht die FSSPX.
Da ich mich nicht in Schisma mit dem Heiligen Vater befinde, vielmehr ihn als Oberhaupt der Kirche auf Erde sehe und für ihn (fast) täglich bete, und das in jeder Messe der FSSPX getan wird, trifft die Zustimmung zu einer Schisma nicht zu.
Jetzt zurück zu Medj !!
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#11   Elendester Sünder   16:11:49 | Mittwoch, 3. August 2005
Exkommunikation der Anhänger der Piussekte
APOSTOLISCHES SCHREIBEN „ECCLESIA DEI“ MOTU PROPRIO PAPST JOHANNES PAULUS II www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html
Vor allem möchten wir unter den vorliegenden Umständen einen zugleich feierlichen und tief empfundenen, väterlichen und brüderlichen Aufruf an all jene richten, die bisher in irgendeiner Weise mit der Bewegung des Erzbischofs Lefebvre in Verbindung standen: daß sie ihre ernste Pflicht erfüllen, mit dem Stellvertreter Christi in der Einheit der katholischen Kirche verbunden zu bleiben und in keiner Weise jene Bewegung weiter zu unterstützen. Alle müssen wissen, daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht festgesetzt ist.
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#10   Romulus   16:03:03 | Mittwoch, 3. August 2005
Sorgenfreies Leben in den USA?
Leben diese „Seher“ nicht mittlerweile in den USA? –
Habe auf den Link im vorhergehenden Beitrag geklickt und ich muss sagen, dieser Franziskaner, der da abgebildet ist, gefällt mir überhaupt nicht. Sein Blick ist nicht echt. So mein erster subjektiver Eindruck.
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#9   hcr   15:34:59 | Mittwoch, 3. August 2005
@Medjugorje
Ich bringe hier nachstehend kursiv im Original nur eine der schwachsinnigen Botschaften aus Medjugorje.
Möge jeder Gläubige, der die Gottesmutter von Herzen verehrt und ihr Respekt entgenegenbringt allein an dieser einen Botschaft erkennen, welch einem Dummfug hier mittlerweile schon Generationen aufgesessen sind. Medjugorje ist mittlerweile ein Selbstläufer geworden. Ein Theater, wo die Leute das bekommen, wonach sie gieren.
Die Muttergottes sagt außerdem: „Viele Leute bekommen es mit der Angst zu tun, wenn sie hierher kommen und hören, daß von Geheimnissen und von der Zukunft geredet wird. Das ist ein großer Fehler. Ihr dürft nicht an Kriege und Strafen denken. Ihr sollt den göttlichen Frieden annehmen, danach leben und ihn verbreiten. Wenn ihr hingegen an Kriege und Strafen denkt, könnt ihr gerade diese heraufbeschwören. Ihr müßt die Haltung des Gebets und der Bekehrung einnehmen, um dem göttlichen Frieden Raum zu geben“. …llfahrtsort-medjugorje.de/pfarrer_vlasic.htm
Die Verantwortlichen für zukünftige Kriege sind somit bekannt. E sind die ungehorsamen Medjugorjepilger, die diese Botschft nicht nichtgedacht haben.
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#8   MilesChristi   15:20:21 | Mittwoch, 3. August 2005
@ Sünder: Zwei Lügen auf einmal ??
Sünder, du kannst es tausendmal wiederholen, aber eine Lüge wird nicht zur Wahrheit: kein „Anhänger“ der FSSPX ist exkommuniziert. Es ist egal, was du denkst.
Das war die erste Lüge.
Und hier die zweite: du weißt sehr genau, daß bei weitem nicht nur „Anhänger der FSSPX“ den Schwindel um Medjugorje mit ihrer „Gospa“ ablehnen.
Medjugorje ist da, um den „Sehern“ und ihren Familien ein sorgenfreies Leben zu garantieren und die Machtinteresse der rebellischen Franziskaner vor Ort. Was war nochmals mit Gehorsam, den du woanders forderst ?? Sind die Franziskaner nicht etwa in Schisma mit dem Ortsbischof von Mostar ??
Die kirchlich anerkannten ERscheinungen der Gottesmutter unterscheiden sich deutlich von diesem Schwindel. Nie hat die Gottesmutter so ein lächerliches Scharrn geredet wie Eure „Gospa“. Ihr beleidigt die Gottesmutter wenn ihr ihr solche nichtssagenden „Botschaften“ unterstellt !
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#7   Elendester Sünder   15:13:56 | Mittwoch, 3. August 2005
An Peccator
Herr Peccator,
darf ich Sie darauf hinweisen, daß Sie als Anhänger der Piussekte exkommuniziert sind?
Die haßerfüllte Ablehnung von Medugorje ist bei allen, die außerhalb der Kirche stehen, evident. Warum eigentlich? Was hat die Gospa schlimmes gesagt? Warum darf sie nicht täglich erscheinen? Steckt hinter der Ablehnung der Teufel? Früher haben die jugoslawischen Sozialisten die Kinder schikaniert und gefoltert, dann die Pilger und die Gemeinde, und nicht zuletzt mußte der Pfarrer Zovko für Jahre ins Gefängnis. Es ist im letzten Balkankrieg versucht worden, Medugorje zu bombardieren. Die Medien in der BRD schweigen Medugorje systematisch tot. Und jetzt sagen exkommunizierte Anhänger des verstorbenen Sektengurus Levebvre, die Erscheinungen wären ein Schwindel. Wie glaubwürdig soll das sein? Das ist eher ein Gütesiegel.
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#6   Peccator   13:45:58 | Mittwoch, 3. August 2005
@ Elendester Sünder:
Einen derartigen Schwachsinn habe ich auf den Seiten von Kreuz.net bisher noch nicht gefunden. Waren Sie mal bei Psychotherapeuten?
„Nach ihrer Ideologie kann es keine echten Erscheinungen mehr in der römischen Kirche geben, weil Rom heute einer Irrlehre anhinge. Eine Marienerscheinung in einer Kirche, wie in Medugorje, die nach dem zweiten Vaticanum erbaut worden ist, wäre unmöglich.“
1. Das was Sie als „Ideologie“ bezeichnen, ist die beständige Lehre der Kirche seit Jahrunderten. Wenn Sie nur einen Satz in den Veröffentlichungen der Pius-Bruderschaft finden, der dem nicht entspricht. vermache ich Ihnen ein Monatseinkommen. Versprochen!
2. Sekte. Es mag sein, daß Sie zu einer Sekte gehören, die Piusbruderschaft ist jedenfalls keine. Fragen Sie vielleicht mal bei Ihrem Ortbischof dementsprechend nach. Vielleicht kann der Sie belehren (doch daran sind Sie als Hetzer und Spalter sicher gar nicht interessiert). Ihren Namen auf Kreuz.net tragen Sie zurecht.
3. Die Begründung für die Ablehnung von Medjegurie hat mit dem, was Sie da angeben, absolut gar nichts zu tun. Diese Ablehnung beruht auf verschiedenen angeblichen Aussagen der Gottesmutter, und auf bestimmten äußerlichen Merkmalen (tägliches Erscheinen seit 10 Jahren etc.)
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#5   Marcel   12:52:42 | Mittwoch, 3. August 2005
Einschätzung des Ortsbischofs
Den erwähnten Vortrag hielt Bischof Peric, Ortsbischof der Diözese Mostar-Duvno und für die Pfarrei Medjugorje zuständig, am 17. Februar 2004 in Dublin.
Dankenswerterweise berichtete am Jahrestag dieses Vortrages, am 17. Februar 2005, Kreuz-net im Artikel „Wieviele Seher und Erscheinungen gibt es in Medjugorje?“ www.kreuz.net/article.694.html darüber.
Es werden auch Auszüge aus der eben erwähnten Rede des Bischofs zitiert. (Mein „niemals“ gilt also nur für die Medjugorje-Fans.)
Im Kommentarbereich findet sich schließlich noch ein Verweis auf den vollständigen Text des Vortrages von Bischof Peric: hier ambrosius.patched.de/medjugorje_1.htm.
Übrigens hat die Ablehnung Medjugorjes doch mit der FSSPX, die sehr marianisch geprägt ist, nichts zu tun. Als ich von Medjugorje wegkam, kannte ich die FSSPX noch gar nicht…
Was der elendste Sünder zu Erscheinungen schreibt, ist leider Unsinn, denn natürlich kann es in der katholischen Kirche jederzeit Privatoffenbarungen geben, wann immer der Himmel es möchte. (Es ist jedoch tragisch, daß den Bitten der Muttergottes in Fatima von der Kirchenführung bis heute nicht entsprochen wurde.)
Ich möchte mich nicht mit ihm darüber streiten. Vor vielen Jahren habe ich Medjugorje genauso verteidigt wie er, und wir teilen vermutlich eine große Liebe für die Jungfrau Maria.
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#4   Rocky   12:46:21 | Mittwoch, 3. August 2005
Romulus
Na ja, für kath.net ist nicht „alles klar“. Eine Nachrichtenagentur bringt NACHRICHTEN. Was einer daraus macht, ist seine Sache…
Und zur Klärung: Auch wenn oft behauptet wird, „die Sache Medjugorje sein schon in Rom“, dann ist dies ebenfalls eine grobe Täuschung. ROM wird NIE etwas als Übernatürlich anerkennen, wenn das der Ortsbischof vorgängig nicht getan hat (siehe Fatima, Lourdes, La Salette etc.etc…). Die ERSTE INSTANZ für übernatürliche Erscheinungen ist weder Rom, noch irgend ein Kardinal, noch ein massenhaftes Publikum, sondern – ich wiederhole – DER ORTSBISCHOF. Der Grund für diesen Vorgang ist eifach: Wenn Rom VOR dem Ortsbischof handeln würde, wäre das ein unzulässiger Eingriff in die Aufgaben eines Apostelnachfolgers, des Diözesanbischofs! Und dann wäre die römsiche Entscheidung weltweit, wenn auch nicht bindend, aber gültig. Diese Gültigkeit erhält ein übernatürliches Phänomen erst NACH der Anerkennung durch den Diözesanbischof!
Deine Frage: Ist es nun anerkannt oder nicht, sollte hiermit kurz beantwortet sein.
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#3   Elendester Sünder   12:40:50 | Mittwoch, 3. August 2005
Medjugorje
Medjugorje ist kirchlich noch nicht anerkannt. Das heißt aber nicht, daß die Erscheinungen dort unecht sein müssen. Ich war dort und bin überzeugt von der Echtheit, aber das ist nur meine persönliche Meinung. Ich will der Wahrheitsfindung der Kirche damit nicht vorgreifen. Wenn man Zweifel an Medugorje hat, soll man am besten einmal selbst hinfahren. Man kann das mit einem Urlaub an der Adria zwischen Split und Dubrovnik verbinden. Jeden Tag um 9:oo Uhr ist Hl. Messe in deutscher Sprache.
Daß Mitglieder der Piussekte gegen Medugorje kämpfen ist ein ganz anderer Punkt. Die Mitglieder der Piussekte kämpfen gegen Medugorje, weil sie sagen, daß nach dem zweiten Vaticanum die ganze Wahrheit bei der Piussekte liegt. Nach ihrer Ideologie kann es keine echten Erscheinungen mehr in der römischen Kirche geben, weil Rom heute einer Irrlehre anhinge. Eine Marienerscheinung in einer Kirche, wie in Medugorje, die nach dem zweiten Vaticanum erbaut worden ist, wäre unmöglich.
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#2   Marcel   12:16:00 | Mittwoch, 3. August 2005
Irreführung
Schade, daß niemals die Urteile der(plural!) für Medjugorje zuständigen Ortsbichöfe abgedruckt und auch von keinem Medjugorjaner-Bischof erwähnt werden. (Kein Wunder bei dem Chaos in der defekten Konzilskirche, aber das ist jetzt nicht das Thema.)
In dem von Prof. Klaus Berger editierten Magazin „Theologisches“ war im Frühjahr ein solider ablehender Erfahrungsbericht über Medjugorje abgedruckt von einem intimem Kenner der Materie, der ehemals langjähriger Medjugorje-Pilger war.
Der Artikel war einige Zeit als PDF direkt von Herrn Bergers Internetseite www.theologisches.net/ ladbar und ist heute noch per Suchmaschine findbar als Kopie z.B. hier www.theologisches.info/brot1.htm, angereichert durch einige eindeutige Aussagen der oben erwähnten Ortsbischöfe.
P.S. Als ehemaliger Medjugorjaner warne ich ebenfalls vor diesem falschen Erscheinungsort.
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#1   Romulus   12:07:22 | Mittwoch, 3. August 2005
Wahr oder Falsch
Kann mir mal einer sagen, ob Medjugorie nun kirchlich anerkannt ist oder nicht. Scheinbar gibt’s da nur glühende Befürworter und Gegner. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Für kath.net ist ja schon wieder alles klar.
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