Kommentar
Ein ganz böser Kardinal
Peter Wensierski ist nicht die erste Adresse für den, der eine ernstzunehmende kirchliche Berichterstattung sucht. Aber für das kirchenfeindliche deutsche Boulevardblatt ‘Spiegel’ ist sein Niveau gerade recht. Ein Kommentar.
(kreuz.net) Peter Wensierski (51) ist seit 1993 im Deutschland-Ressort des für seine kirchenfeindliche Berichterstattung bekannten deutschen Boulevard-Magazins ‘Spiegel’ angestellt.

Wensierski wurde auch für ein wertvolles Buch bekannt, das sich „Gottes heimliche Kinder. Töchter und Söhne von Priestern erzählen ihr Schicksal“ nennt.

Den zweiten Band davon hätte er sich nie zu schreiben getraut. Er hätte geheißen: „Augsteins abgetriebene Kinder“. Das Werk dürfte ihm vermutlich seine Stelle gekostet haben.

Der abgefallene Katholik Rudolf Augstein († 2002) war der Begründer und Chefideologe des ehemaligen Hamburger Nachrichtenmagazins.

In einem jüngsten Beitrag für den ‘Spiegel’ ist Wensierski über den bösen Erzbischof von Köln hergefallen.

Der Journalist benützt dabei die üblichen Schlagwörter, die das Hamburger Wochenblatt seinen Lesern als sogenannte Information anbietet.

Die öffentliche Beichte, die Wensierski für den bösen Kardinal ablegt, ist lange.

Der böse Kirchenmann ist – Wensierski weiß es – der „Anführer des rechten Flügels seiner Kirche“ und natürlich ein „Fundamentalist“. Er sei sogar dafür, daß Johannes Paul II. seliggesprochen „werden muß“.

So „schlicht“ – ein Vorwurf, den Wensierski liebt – sei die Welt des bösen Kardinals. Die Anklage ist ernstzunehmen, denn von schlichten Welten versteht Wensierski was:

„Wensierski liebt klare, unkomplizierte Worte, die seinem Weltbild entsprechen. Darauf können sich Gläubige wie Ungläubige verlassen.“

Naja, eigentlich war das ein Zitat von Wensierski über den bösen Kardinal Meisner.

Sodann regt sich der kulturkämpferische Zeitungsmann darüber auf, daß der böse Kardinal der CDU nicht zugestehen will zu bestimmen, was christlich ist.

Was der böse Kardinal von der geschiedenen Kanzlerkandidatin Angela Merkel halte, habe er ebenfalls kundgetan:

„Wie konnte eine Frau Familienministerin werden, die selbst geschieden ist und mit einem geschiedenen Mann zusammenlebt?“

Gretchenfrage: Was würde Spiegel-Fechter Wensierski von einer christdemokratischen Kanzlerin Angela Merkel halten?

Weil Wensierski sich offenbar durch die Wahrheit eingeengt fühlt, verlagert er sich anschließend aufs blanke Lügen. In einer seriösen Zeitung würde ihm das die Stelle kosten.

Lüge Nr. 1:

Der böse Kardinal Meisner habe Mütter, die ihre Kinder abtreiben, in eine Reihe mit Massenmördern wie Hitler, Stalin und Herodes gestellt.

Lüge Nr. 2:

Der böse Kardinal habe die Abtreibungspille mit Zyklon B verglichen.

Lüge Nr. 3:

Gegen den bösen Kardinal habe es Strafanzeigen „gehagelt“.

Dann beschwört Lügenprediger Wensierski mit heiligem Eifer die Kinderabtreibung und instrumentalisiert dazu die Toten des nationalsozialistischen Völkermordes. Es lebe die politische Totenschändung.

Weiter im Artikel.

Der böse Kardinal Joachim Meisner sei der gefürchtetste – von wem? – unter den katholischen Kirchenfürsten der Republik.

Wieder besticht Wensierski mit journalistischer Präzision. Er deckt sogar geheime Verschwörungen auf:

„In seinem Erzbistum geben obskure rechtskatholische Gruppen den Ton an – vom Geheimbund Opus Dei, dessen Deutschlandzentrale in Köln sitzt, bis zu dubiosen Missions- und Frömmigkeitszirkeln.“

Und wer gibt beim ‘Spiegel’ den Ton an?

Tonköpfe vielleicht?

Doch dann kommt endlich eine brauchbare Information – die erste.

Das Kirchensteuereinkommen der Erzdiözese Köln betrage 678 Millionen Euro. Doch Wensierski hat zu Fakten nichts zu sagen.

Nächstes Thema. Der Weltjugendtag.

Darüber weiß der Spiegel-Fechter ebenfalls vor allem Zahlen zu berichten. Das Treffen koste 100 Millionen Euro. Woher kommt das Geld?

Wensierski weiß es:

Der böse Kardinal zweigt den Zaster gnadenlos und zähnefletschend von Kindergärten, von der Jugendarbeit und beim Personal ab.

Huuuh.

Der Journalist vermutet sogar – poetische Freiheit eines Spieglers –, daß das reiche Erzbistum Köln an den Kosten des Weltjugendtags Pleite gehen könnte.

An diesem Punkt fühlt sich Wensierski – wohl zurecht – mit seinen Absurditäten alleingelassen.

Darum sucht er jemanden zum Zitieren und findet den ehemaligen Religionsredakteur beim WDR-Fernsehen, Ulrich Harbecke.

Der ist offenbar auch ein Feind des bösen Kardinals.

Dann spiegelt Wensierski weiter:

Der böse Kardinal bediene sich – Achtung! das Lieblingswort – „schlichter“ Schuldzuweisungen: an die rot-grüne Regierung, an die 68er-Generation, an die Homos, an die arbeitstätigen Frauen, die Geschiedenen, an eine auf Spaß und Lust fixierte Gesellschaft, für die Zucht und Ordnung Unwörter sind.

Ob sich der spaßig-lustige Wensierski angegriffen fühlt?

Dann kommt wieder eine brauchbare Information.

Die Zahl der Kölner Katholiken sei in der Amtszeit Meisners um fast eine Viertelmillion gesunken.

Ob sich Wensierski darüber ärgert oder freut?

Man bekommt keine Antwort. Denn Wensierski muß in seinem Rundumschlag über den „Neokatechumenalen Weg“ berichten.

Diese „als besonders rückschrittlich“ verschriene Bewegung werde vom bösen Kardinal auch gefördert.

Als besonders rückschrittlich verschrien? Von wem? Ist das eine sich selber erfüllende Aussage?

In der britischen Diözese Clifton etwa seien die Neokatechumenalen 1994 als „extremistische Sekte“ verboten worden.

Wensierski vergißt zu erklären, wo sich die Diözese Clifton befindet.

Armer Wensierski. Armer ‘Spiegel’. Noch ärmere ‘Spiegel’-Leser.

Oje.
      
22 Lesermeinungen
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#23   Lisibald Poier †   22:59:32 | Sonntag, 16. Januar 2011
sehr cooles Bild!
Ist das vom Spiegel?
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#22   Antonio Michele Ghislieri   22:58:47 | Sonntag, 16. Januar 2011
@Bilderstürmer II
Wieso wird hier Kardinal Meisner ohne Kasperl mit Hörnern dargestellt?
Sehn Sie doch mal ganz genau hin! Der Kasperl wurde mit Hörnern dargestellt!
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#20   Wilfried Sedlag - Loy   11:29:14 | Samstag, 29. September 2007
Ein ganz böser Kardinal
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich kann Ihre Aufregung über diesen Artikelnicht nachvollziehen. Daß Kardinal Meissner ein Rechtskonservativer ist, wissen wir alle.
Seine Äußerungen sind auch bekannt und nicht Lügen, wie Sie es behaupten. Die Krönung waren seine Aussagen über Kunst, die nicht seinen Vorstellungen entsprechen.
Was Ihre Aussagen über Heime entsprechen, kann ich Herrn Wensierski nur zustimmen. Ich habe selber 5 1/2 Jahre in einem geschlossenem Katholischen Führsorgeheim verbracht und weiß deshalb, was Kirchlicher Terror ist. Ich habe dort auch erfahren, wie unter dem Kirchlichen Mantel ehemalige Nazis und Kriegsverherrlicher ihre Untaten weiter ausführen durften
und wie man mit Ungehorsam und Widerstand umgegangen ist. Sie sollten deshalb mit Ihren
falschen Behauptungen etwas vorsichtig sein.
Vielleicht bneginnen Sie einfach, sich mit der jüngeren
Vergangenheit der katholischen Kirche auseinander
zu setzen, um so auf dem richtigen Wege zu gehen.
Es würde Ihnen gut tun.
Mit freundlichen grüßen,
Wilfried Sedlag – Loy
P.S. Ihre Art der Hetze erinnert mich schon an Artikel und Leserbriefe vom „Stürmer“
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#19   Eheamliges Heimkind   07:56:07 | Freitag, 6. Oktober 2006
Peter Wensierski und seine Sachbucher – Tops Marks !!!
Endlich mal was Positives für „Ehemalige Heimkinder“ in der Bundesrepublik Deutschland von Seiten der Katholischen Kirche.
Caritas stellt sich Diskussion um Misshandlungen in Kinderheimen !
Körperlich und seelisch Gewalt angetan/Heimalltag heute völlig verschieden – aber bedenkliche Tendenz zu Rückschritten
Münster (cpm). Eine Ahnung über Missstände in Erziehungs- und Waisenheimen muss es in den 50er und 60er Jahren gegeben haben. „Wenn du nicht artig bist, kommst du ins Heim“, war ein Standardspruch in der Erziehung damals. Und keine leere Drohung, wie Michael-Peter Schiltsky aus eigener Betroffenheit am Montagabend [25.9.2006] in Münster durch die Schilderung eines typischen Tagesablaufes drastisch aufzeigte. In der Veranstaltungsreihe „Caritas am Ring“ stellte sich die Caritas in der Diözese Münster der Diskussion um die Zustände in den Einrichtungen damals.
[ … ]
Siehe den vollständigen Artikel [ 85/2006 ] vom 29.09.2006 @ …w.dicvmuenster.caritas.de/2638.asp?detail=1&id=10…
Siehe auch die vollständige dortige (bei Caritas in Münster, am 25.09.2006) Ansprache des Vereinsberaters Michael-Peter Schiltsky – Verein ehemaliger Heimkinder e.V. – @ www.wensierski.info/…ritas_schiltsky.html
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#18   Petra12   18:38:31 | Dienstag, 4. Juli 2006
Dank an den Peter Wensierski
Ich habe Ihr Buch gelesen.
Es ist meine Kindheit die das Buch, beschreibt.Von meinem 11 bis 20 Lebenjahr war ich als halbwaise in zwei Heime, davon 5 Jahre weggesperrt. Ich verlor sehr früh meine/ unsere Mutter. Mein Bruder und meine Schwester habe ich danach nie wieder gesehen. Demütigungen und Schläge bestimmten nun mein Leben, Arbeit rund um die Uhr in Küche, Wäscherei, Nähstube, in der Freizeit Häckeln oder Stricken. Außer zur Kirche habe ich 5 Jahre keine Freizeit gehabt. Wo war die Barmherzigkeit? Auf der Suche nach ihr habe ich fast meinen Verstand verloren. Dieses Buch beschreibt meine Kindheit nach dem Tod meiner Mutter.
Wie oft hatte ich mir vor gestellt zu fliehen, nur wusste ich aber auch was mit denen geschah, die es versuchten und aus der Freiheit zurück kehrten.
3 Mädchen sind von heute auf morgen verschwunden. Ihre Sachen wurden erst nach Wochen von uns in Säcke gepackt, dann entsorgt.
Was dies bedeuten wussten wir alle. Ich bedanke mich bei dem Autor, Herrn Wensierski und den Heimkindern die offen über Ihre Erlebnisse gesprochen haben. Den Glauben an die Kirche habe ich vor 45 Jahren verloren.Ich war in einem Gefängnis und nicht in einem Heim. Mit dem Tod unserer Mutter starb ich einen Seelentot, der bis heute anhält.
Das Mutterhaus dieser barmherzigen Schwestern liegt in Westfalen, Paderborn. Nein, nie wieder will ich daran denken, vergessen kann ich auch nicht. Mit 70 DM wurde ich nach 5 Jahren Isolierhaft entlassen.
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#17   Heimkind   13:14:27 | Sonntag, 4. Juni 2006
Danke, Peter Wensierski
Bedauern aller Kirchen, doch von Wiedergutmachung keine Rede.
Durch das Buch von Peter Wensierski „Schläge im Namen des Herrn“ und dem „Spiegel“ kam ein verdrängtes Kapitel der Heimkinder wieder nach oben. Bisher wurden zahlreiche Bücher und Berichte der Autoren mit Prozessen überzogen oder gar bedroht. Mit allen Mitteln versuchten vor allem die Kirchen diese dunkle Geschichte vor der Öffentlichkeit zu verbergen und zu verschleiern.
Das Leid von mehr als 200.000 geschlagenen, getretenen und missbrauchten Opfern, damaligen Heimkindern, in den Jahren von 1950 bis 1970 darf nicht ohne Sühne bleiben.
Für den Großteil der Heimkinder hatte diese „Pädagogik“ schwere traumatische Folgen, nur 20% der Heimkinder gelang es in der Folgezeit, ein normales Leben aufzubauen. Bislang haben die ehemaligen Heimkinder von den verantwortlichen Trägern keine Wiedergutmachung erhalten, welche jedoch aktuell diskutiert wird.
Doch der evangelische Erziehungsverband hatte in einem internen Rundschreiben empfohlen, „in etwaigen öffentlichen Diskursen das Thema möglicher Rentenansprüche aus ‘Zwangsarbeit’ oder anderer Schadensersatzleistungen“ abzuwürgen – möglichst durch Verweis auf erforderliche „juristische Prüfungen“.
@ Verein ehemaliger Heimkinder
www.vehev.org/Thema.html
@ „Die zerstörte Kindheit“
www.exheim.de/ (ein Betroffener klagt an),
@ „Schläge im Namen des Herrn“
www.schlaege.com/ (SPIEGEL-Buch Autor Peter Wensierskis Home-Page),
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#16   wi-bi   10:06:04 | Montag, 5. Dezember 2005
@Laurentius2
ABSOLUTE MEINUNGSFÜHRERSCHAFT hat der Spiegel (leider) nicht. Bei den Akademikern hoch beliebt, aber bei unserer „Arbeiterklasse“ leider nicht. Nein, die absolute Meinungsführerschaft hat kein Blättchen in Deutschland. Die größte immer noch die Bild.
Der letzte, der jedoch gegen dieses Kampfblatt vorzugehen wagte, war Franz-Josef Strauß.
Und biß sich daran die Zähne aus. Ich vermute Sie erinnern sich nicht mehr daran, dass die Spiegel-Affäre ihm sein politisches Amt gekostet hat?
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#15   gunther maria michel   02:41:42 | Montag, 5. Dezember 2005
An die „begeisterten Spiegelleser“:
Pfui Wensiersi!
Pfui „Spiegel“!
Es lebe Kardinal Meisner!
Volle Solidarität mit dem kreuz.net-Kommentar!
Gunther Maria Michel.
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#14   progchrist   02:21:16 | Montag, 5. Dezember 2005
beschämend niveauschwach!
ich bin Katholik, glaube aber nicht nur an Gott, sondern auch an die Vernunft. Die ist beim Autor des Kreuz-Artikels leider nicht besonders stark ausgeprägt. Nun mag es ja sein, dass der betreffende Spiegelautor etwas Falsches gechrieben hat. Aber einfach nur zu behaupten „Lüge!“, ohne nur einen Gegenbeleg zu bringen, ist nicht nur außerordentlich niveaulos, sondern zeigt die ganze ideologisch-katholische-konservative Verbohrtheit des Kreuautoren. Wenn man sich im Besitz der Wahrheit wähnt, wozu soll man dann da noch Belege für seine Position anführen? Ich lese den Spiegel seit 25 Jahren und kann nur eines sagen. In der Regel belegt der Spiegel seine Berichte, wenigstens versucht er es (im Ggs. zu dem Kreuzautoren). Fakt ist: Die Aussagen dieses Oberpriesters in Köln waren extrem dümmlich und haben der Kirche geschadet, viele kluge Katholiken sehen das ähnlich. Da mag der Spiegel noch so viel Unsinn schreiben, aber ein so niedriges Niveau wie dieser Kardinal wird er wohl nie erreichen. Fazit und mit allem Respekt: ich schäme mich, wenn ich auf einer katholischen Seite so einen Mist lesen muss! Bin gespannt, ob ihr so eine Meinung auf eurer homepage akzeptieren könnt oder obs gelöscht wird…
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#13   Mara-Magdalena   10:26:30 | Montag, 29. August 2005
Ein böser Kardinal ?
Ich bin ein begeisterter Spiegel Leser seit Jahren
Ich bin ein gläubiger Mensch, habe aber auch
Erfahrungen mit den Kirchen gemacht.
Ich bedaure es sehr,das die Kirche oder der Vatikan nicht mal im 21 Jahrhundert seine Einstellung ändert.
Wir Normal Bürger haben Fragen über Fragen,bekommen aber keine Antwort.
Es gibt die 10 Gebote.
Warum kennen viele Menschen diese nicht mehr?
Es sollte ja auch danach gelebt werden oder derjenige der dieses predigt;dies Vor zu Leben.
Auch das geschieht nicht.
In den Köpfen der Menschen gibt es in diesem,unseren Lande das ganz große Problem.
Armut,Angst vor der Zukunft durch Arbeitslosigkeit
Die Kirchen aber in fürstenähnlichen Anwesen wohnen.
Passt dies zu den 10 Geboten?
Wie soll die Jugend die unter diesen schlechten sozialen Status leben müssen, glauben lernen ,wenn sich doch vieles Widerspricht,was die Kirche predigt
Es geht ja auch um die Opfer
Es wird einfach Ignoriert ! Das dann Menschen kommen
um die Opfer oder die Menschen zu Unterstützen oder ein Sprachrohr für Sie wird, wie der Journalismus,darüber dürfen sich die Kirche nicht wundern.
Handeln statt Worte!
Herr Peter Wensierski der mit Sicherheit nicht der einzige kritisch denkende Jounalist in Detuschland ist handelt mit Worten; für die Menschen die auf Ihre Fragen an Sie, der katholischen Kirche keine Anrwort bekommen.
Mara-Magdalena
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#12   Gotthard   00:13:15 | Sonntag, 14. August 2005
Spiegel
So schlimm kann ein Spiegel-Artikel nicht sein wie manche Beiträge hier auf der Seite. Soviel Hass, wie aus vielen sich „katholisch meinenden“ Beiträgen gegen die Kirche trieft, gibt es in kaum einem Spiegel-Artikel.
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#11   Nephilim   19:58:19 | Samstag, 13. August 2005
Was ist das?
Falls das keine Parodie ist, dann sehe ich mich genötigt einige Dinge anzumerken:
Auch ich halte den Spiegel für überbewertet, aber ein Boulevardblatt ist selbst dieses Wochenblatt nicht. Bei der eingehenden Lektüre sollte dem aufmerksamen Leser auffallen, daß der Spiegel allgemein auf -auch und gerade säkulare- Mißstände aufmerksam machen will: nun ist wohl Kardinal Meisner an die Reihe gekommen. In einem demokratischen Land mit freier Meinungsäußerung muß es gestattet sein auch kirchliche Würdenträger zu kritisieren. Auch fehlt eine Angabe worauf sich Ihr Artikel bezieht, also auf welchen Artikel in welcher Ausgabe!
Wenn der Artikel ein derart niedriges Nieveau besitzt, weshalb freuen Sie sich dann nicht, wenn der Herr Wensierski wenigstens zwei korrekte Informationen wertfrei weitergibt?
Wenn der Spiegel also ein Boulevardmagazin wäre, weshalb lassen Sie sich dann auf dieses Niveau herab? Sie bitten doch auch um Sachlichkeit im Leserforum: warum veröffentlichen Sie solch ein Platitüdenkonglomerat wenn Sie sich doch von einem Boulevardmagazin abheben wollen? Des weiteren paßt ausgerechnet das sprachliche Niveau ausgezeichnet zu einem Boulevardmagazin, da ich von einem seriösen Nachrichtenmagazin auch erwarte, daß die Autoren einen korrekten Konjunktiv zu verwenden können.
Erschienen in: 30/2005 und trug den, zugegebenermaßen reißerischen, Titel „Der Gotteskrieger vom Rhein“ S. 52-56. Artikel abzurufen:
www.spiegel.de/…,1518,366486,00.html
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#10   Benedikt   18:43:55 | Donnerstag, 4. August 2005
@ jan maroske
Ja auf Kindergartenstandard muss man sich wohl leider manchmal herablassen:
1. Der Verbleib der Kirchensteuer ist nicht nur bei der Diözese selbst, sondern auch auf der Internetpräsenz jedes Bistums einsehbar. Ein wenig Information zu diesem Thema täte dir gut.
2. Wer aus finanziellen Gründen aus der Kirche austritt, der spart nicht allzuviel. Der Beitrag, der an die Kirche abzuführen wäre, kann nämlich auch vom versteuerten Einkommen abgezogen werden. Wenn also jemand aus finanziellen Gründen aus der Kirche austritt und wegen des dann höheren Einkommens in eine neue Steuerklasse rutscht, dann hat er sich ein wunderbaren Dienst erwiesen.
Desweiteren verweise ich auf die Information der Redaktion unter „Anmerkung schreiben“:
Da es sich um ein katholisches Forum handelt, wird auch Respekt für die katholische Glaubens- und Morallehre gefordert.
In diesem Sinne…
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#9   Inderwld   18:18:05 | Donnerstag, 4. August 2005
Kirchensteuer
Die Kirchensteuer ist transparent. Jede Diözese muss ihren Haushaltsplan veröffentlichen. Wer als wissen will, was mit Kirchensteuergeldern in seiner Diözese passiert, kann sich an die Finanzabteilung einer Diözese wenden.
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#8   Jan Maroske   16:00:21 | Donnerstag, 4. August 2005
Offenheit
Damit es in Zukunft nicht mehr zu so lapidaren Auseinandersetzungen zwischen der Kirche und ihren Gegnern kommt, sollte man doch ein paar Maßnahmen ergreifen. Wie wäre es zum Beispiel im Falle der Finanzierungsgeschichte, wenn die Kirche ihre gesamten (!) Finanzhaushalt offen darlegt und für Jedermann einsehbar macht. Schließlich ist es das (gespendete oder durch Steuern eingenommene) Geld der Bürger, daß im Sinne Gottes verteilt wird. Wenn es eine solche genaue Auflistung schon gibt, würde ich sie gerne einsehen.
Ansonsten kann ich nur erwähnen, daß die Streitgespräche zwischen Atheisten und der Kirche auf einem ziemlichen Kindergartenniveau stattfinden.
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#7   Benedikt   14:52:05 | Donnerstag, 4. August 2005
Korrektur meines Beitrages
„knapp ein Drittel“ muss es natürlich heißen ;-)
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#6   Elendester Sünder   14:34:34 | Donnerstag, 4. August 2005
Propagandanachrichten
Ich kann leider über Propagandanachrichten nicht mehr lachen, deshalb meide ich jede Art von Nachrichten im Fernsehen, in Zeitungen und im Radio, um eine gewisse Lebensqualität aufrechtzuerhalten.
Kreuz.net ist eine Ausnahme.
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#5   Benedikt   12:36:45 | Donnerstag, 4. August 2005
Hehe…
Also ich bekenne mich dazu, auch den Spiegel zu lesen, und konnte über den Artikel herzlich lachen, da er ziemlich absurd war.
Zunächst die Sache mit der Finanzierung des Weltjugendtages. Die kreuz.net Redaktion hätte ruhig näher darauf eingehen können, um die Absurdität aufzudecken.
Der Spiegel-Autor mutmaßt, das Erzbistum könne am WJT Pleite gehen. Einen Satz später erläutert er, dass der WJT 100 Mio € kostet, von denen die dt. Bistümer „knapp die Hälfte“, also vermutlich 30 Mio € übernehmen müssen. In Deutschland gibt es 27 Bistümer, d.h. im Schnitt entfallen auf jedes Bistum 1,1 Mio €. Selbst wenn Köln als große Diözese etwas mehr bezahlen muss, ist es nicht nachzuvollziehen, wie der Autor darauf kommt, ein Bistum mit einem Etat von 678 Mio € hieran pleite gehen könnte ist ein Rätsel.
Daneben enthält der Artikel noch etliche Komplimente, die eigentlich als Schähungen gedacht waren wie „Pluralismus in der katholischen Kirche ist Meisner zuwider.“ oder Meisner Satz zu einem Priester: „Sie können mit mir gern diskutieren, am Ende müssen sie mir aber doch gehorchen.“ Der Autor hält dies offenbar für etwas Schlechtes, in Wirklichkeit handelt es sich aber um den Grundstock kirchlichen Amtsverständnisses.
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#4   Laurentius2   12:33:40 | Donnerstag, 4. August 2005
Spiegelfechtereien – Pflichtlektüre für Gremienkatholiken
Das Leitmedium der deutschen links-gottlosen Medien, von sogenannten Christdemokraten gefürchtet wie das Nudelholz der Ehefrau, genießt trotz der liberal-gottlosen Konkurrenz die ABSOLUTE MEINUNGSFÜHRERSCHAFT im ach so gebildeten Deutschland. Daß die Masse der sich gut informirten dünkenden Deutschen in Wahrheit nur auf mittlerem Niveau manipuliert und verblödet wird, wissen wir.
Der letzte, der jedoch gegen dieses Kampfblatt vorzugehen wagte, war Franz-Josef Strauß. Hellmut Bärwald weist in seinem Buch „Spiegelfechtereien“ auf Hintergründe der damaligen Spiegelaffäre hin, die eine enge faktische Verzahnung des Spiegel mit der Stasi nahelegen. Dieses Büchlein zu lesen, lohnt sich für alle, die immer noch an Spiegel und alle Nachplapperer von tagesschau bis (die meisten) Bistumsblätter glauben … darunter dürften 95 % der deutschen Gremienkatholiken sein.
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#3   doublemax   12:25:12 | Donnerstag, 4. August 2005
Hehehe
Best comment ever read
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#2   zwobbel   12:21:08 | Donnerstag, 4. August 2005
Herrlich
Absolut köstlich, wie kreuz.net da nicht gerade Streicheleinheiten an den Typen verteilt.
Danke, denn wir beziehen unser Klopapier von Aldi nicht vom Zeitungskiosk, und da hatte ich diese neue Entgleisung wieder nicht mitbekommen.
Offensichtlich braucht eine gewisse Klientel ab und an diese Art Volksverhetzung. Klischees müssen gepflegt werden. Aber wieviele Spiegel-Leser werden das durchschauen?
Da gewinnt die Wortwahl „Tonkopf“ eine ganz ausgezeichnete Bedeutung. Man sollte solche allerdings entlarven.
Wird es eine Strafanzeige geben? (antichristliche Volksverhetzung stachelt zum Hass gegen Katholiken auf!)
Eine Unterlassungsklage?
Eine Gegendarstellung?
Ich finde, gegen Leute die eine Pogromstimmung erzeugen sollte man sich kräftig wehren.
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#1   wolfgang e.   12:10:57 | Donnerstag, 4. August 2005
Hoffentlich
Hoffentlich bemerkt die kreuz.net-Redaktion schön langsam, dass der Spiegel keine zuverlässige Quelle für katholische Nachrichten ist, und vermeidet es in Zukunft, absurde Meldungen wie „Kondomübersäte Wiese nach Weltjugendtreffen“ kommentarlos aus dem Spiegel abzuschreiben. (Schließlich war die Weltjugendtags-Wiese in Rom die ganze Nacht beleuchtet und in vielen Gruppen Priester vorhanden. Unbemerkte Schlupfwinkel für Schlüpfriges gab’s also kaum.)
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