Aus dem Katechismus der Katholischen Kirche KKK 2105. Die Christen haben die soziale Verpflichtung, in jedem Menschen die Liebe zum Wahren und Guten zu achten und zu wecken. Dies verlangt von ihnen, die einzige wahre Religion, die in der katholischen und apostolischen Kirche verwirklicht ist.
Die Pflicht, Gott aufrichtig zu verehren, betrifft sowohl den einzelnen Menschen als auch die Gesellschaft.
Dies ist „die überlieferte katholische Lehre von der moralischen Pflicht der Menschen und der Gesellschaften
gegenüber der wahren Religion und der einzigen Kirche Christi“ (Zweites Vatikanum: Dignitatis humanae
1).
Indem die Kirche unablässig das Evangelium verkündet, bemüht sie sich darum, daß es den Menschen
möglich wird, „Mentalität und Sitte, Gesetz und Strukturen der Gemeinschaft, in der jemand lebt, im
Geist Christi zu gestalten“ (Apostolicam Actuositatem 13).
Die Christen haben die soziale Verpflichtung,
in jedem Menschen die Liebe zum Wahren und Guten zu achten und zu wecken.
Dies verlangt von ihnen, die
einzige wahre Religion, die in der katholischen und apostolischen Kirche verwirklicht ist [Vgl. Zweites
Vatikanum: Dignitatis humanae 1], zu verbreiten.
Die Christen sind berufen, das Licht der Welt zu sein
[Vgl. Apostolicam Actuositatem 13]. Die Kirche bezeugt so die Königsherrschaft Christi über die ganze
Schöpfung, insbesondere über die menschlichen Gesellschaften.
[Vgl. Leo XIII… Enz. „Immortale Dei“;
Pius Xl., Enz. „Quas primas“].
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2 Lesermeinungen
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schon Paulus sagte: Richtig, man hätte es einfacher haben können, aber man weiß, dass Viele erst in
Erwägung ziehen etwas gutzuheißen, wenn jedes Wort mit Stapeln von Belegen beurkundet ist. Man könnte
ebenso gut das Ganze in dem einen Wort zusammenfassen; nämlich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie
dich selbst! (Schrieb Paulus an die Galater) Und da Paulus die vielen christlichen Foren vorausahnte,
setzte er vorsorglich hinzu: Wenn ihr einander beißt und verschlingt, dann gebt acht, dass ihr euch nicht
gegenseitig umbringt. Bruno-Maria Schulz
#1 Pelagius 09:20:23 | Dienstag, 30. November 2004
Pelagius meint: Nun denn, was man da mit viel Anstrengung aus Dokumenten des Magisterium post Vaticanum
II herausdestilliert hat, hätte man einfacher haben können: z.B. „Quas primas“ (bekanntlich Pius XI.).
Damals stand die Lehre vom Königtum Christi noch ohne die Rivalinnen „Religionsfreiheit“, „Ökumene“,
„Dialog mit den nichtchristlichen Religionen“ etc. da. Wie sich die Zeiten ändern!