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Der Papst am Krankenbett + Lebensrechte in die Verfassung +
Weltjugendtags-CD mit Anti-Papst Propagandisten + Ein Zeichen für wen? + Kommt der Verbrecher zurück?
Der Papst am Krankenbett

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat gestern abend seinen Bruder in der römischen Gemelli-Klinik besucht. Mons. Georg Ratzinger (81) war dort am Donnerstag notfallmäßig eingeliefert worden. Während eines Ferienaufenthaltes in der päpstlichen Sommerresidenz hatte er über Beschwerden in der Brust geklagt. Am vergangenen Donnerstag wurde dem Papstbruder darum ein Herzschrittmacher eingesetzt. Der Heilige Vater flog mit einem Hubschrauber von seiner Sommerresidenz Castelgandolfo direkt in die Gemelli-Klinik. Der päpstliche Besuch dauerte rund 40 Minuten. Zur Frage von Journalisten, wie es seinem großen Bruder gehe, meinte der Papst: „Danke, gut!“

Lebensrechte in die Verfassung

Liechtenstein. Das konservativ-katholische Komitee „Für das Leben“ hat in Liechtenstein knapp 1.900 Unterschriften gegen die Kinderabtreibung und den assistierten Selbstmord gesammelt. Das menschenfreundliche Initiativkomittee will „den Schutz menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“ in der Verfassung verankert wissen. Dank der Unterschriften muß das Parlament den Antrag – voraussichtlich im September – behandeln. Nach der derzeitigen Rechtslage genießen ungeborene Kinder im Fürstentum Liechtenstein einen uneingeschränkten Rechtsschutz. Allerdings lassen sich die meisten Liechtensteiner medizinisch in der benachbarten Schweiz behandeln. Dort ist die Kinderabtreibung und die Hilflosentötung legal.

Weltjugendtags-CD mit Anti-Papst-Propagandisten

Deutschland. Die einzige lateinamerikanische Musikband, die am Weltjugendtag auftritt, beschimpfte kürzlich im Gespräch mit einer Musikhomepage das Oberhaupt der Katholischen Kirche. Das berichtete der Nachrichtendienst ‘CNA’. Vertreter der christlichen Rockband ‘Rescate’ aus Argentinien erklärten, daß sie nicht an einen Stellvertreter Christi auf Erden glauben würden. Christus habe jede Mittlerschaft zwischen Mensch und Gott aufgehoben. „Die Stärke des Papstes scheint mir eher politisch als spirituell“, meinte der Bandchef: „Der Papst ist unnachgiebig und in den Augen von vielen zu wenig ökumenisch.“ Vielleicht würde sich Benedikt XVI. dennoch – durch die politischen Umstände genötigt – als Überraschung entpuppen. Das Lied „Quitamancha“ der Rockgruppe wird auf der offiziellen Weltjugendtags CD enthalten sein.

Ein Zeichen für wen?

Deutschland. Der Besuch des Papstes in einem jüdischen Gebetshaus sei ein großes Zeichen, erklärte Michael Rado, einer der vier Vorstandsmitglieder der Kölner Synagogengemeinde im Gespräch mit Radio Vatikan: „Grundsätzlich muß man sagen: Überregional – also über Köln und Deutschland hinaus – ist der Besuch eines Papstes in einer Synagoge ein Fanal, ein Schritt, der allen katholischen Christen zeigt, daß ihr Oberhaupt, ihre höchste Autorität zu den Juden geht, die er ‘Fratres maiores’, also ‘älteren Brüder’ nennt, daß er zu diesen ‘älteren Brüdern’ geht.“

Kommt der Verbrecher zurück?

Deutschland. Eine in 129 Teile zerlegte und 1991 in einem Wald bei Berlin vergrabene zwanzig Meter hohe Statue des sowjetischen Diktators und Völkermörders Lenin soll ausgegraben, zusammengesetzt und aufgestellt werden. Der rot-rote Senat von Berlin fordert die „museale Bearbeitung des Denkmals aus DDR-Zeiten.“ Man wolle einen „angemessenen Umgang“ mit der Statue und widersetze sich der „Zerschredderung“ des Denkmals. Berlins CDU-Generalsekretär Frank Henkel kritisierte, daß die Berliner Altkommunisten erneut versuchten, historisch längst überlebte Ideologien und deren Vertreter in die Gegenwart zu retten: „Linke Geschichtsideologie gehört genau dahin, wo sich das Lenin-Denkmal jetzt befindet – tief in der Erde vergraben.“ Der FDP-Fraktionsvorsitzende Martin Lindner nannte die Idee „Schwachsinn“. Lenin sei ein Verbrecher gewesen. Es sei nicht einleuchtend, warum Geld für das Denkmal ausgegeben werden sollte.
      
9 Lesermeinungen
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#9   Marcel   16:01:52 | Samstag, 6. August 2005
Die liberalistischen Diebe des überlieferten Glaubens rufen: Haltet den Dieb…
Wer Wert darauf legt: das Erzbistum Bamberg widerspricht der Einschätzung Roms zur FSSPX. Doch dies ist man bei den mehrheitlich vom katholischen Glauben abgefallenen deutschen Bischöfen nicht erst seit der Lizenz zum Töten gewohnt, die sie ausstellten und sich dadurch der Beihilfe zum Massenmord an Ungeborenen schuldig machten und die Kirche besudelten (Ausnahme: Bischof Dyba).
Der Sekretär der für innerkirliche Angelegenheiten zuständigen päpstlichen Kommision „Ecclesia Dei“, Mgr. Perl, hat in einer Antwort auf eine Anfrage der „Una Voce“ USA vom 18.1.2003 klargestellt, daß Katholiken, die bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. die heilige Messe besuchen, damit ihre Sonntagspflicht erfüllen, nicht sündigen, und sogar ihr Scherflein zur Sonntagskollekte beitragen dürfen. (Natürlich kann ein V.II-Bischof nicht die FSSPX loben, aber dies hat er klargestellt.)
Englischer Originalbrief bei Una Voce www.unavoce.org/…2003/perl-011803.htm. Deutsche Übersetzung bei Fsspx www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=157.
Wer den Bruch des V.II mit der überlieferten katholischen Lehre begreift, erkennt folgenden Satz des Bamberger-Vikars als Lob:
Die traditionalistisch und rückwärts gewandte Haltung der Priesterbruderschaft St. Pius X. steht dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils entgegen, das die katholische Kirche der Gegenwart geöffnet und für die Zukunft „gerüstet“ hat.
Wie die Apostasie beweist…
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#8   Credo   15:46:07 | Samstag, 6. August 2005
zweiter Teil des Textes zu kath.net Artikel steht unter
Jesuit gegen Dominikaner
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#7   Sulpicius   15:32:33 | Samstag, 6. August 2005
Kath.net: Fälschlich…
… als „katholisch“ bezeichnete Medjugorie- Wallfahrten…
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#6   Credo   15:17:10 | Samstag, 6. August 2005
aus kath-net
‘Fälschlich als ‘katholisch’ bezeichnendePriesterbruderschaft’
Erzbistum Bamberg distanziert sich von Piusbruderschaft: „Es handelt sich bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht um eine Gemeinschaft oder Gruppe innerhalb der römisch-katholischen Kirche“ – Generalvikar Albrecht warnt vor Teilnahme an Messen
Bamberg (kath.net/bbk)
Die Erzdiözese Bamberg geht in einer Aussendung auf klare Distanz zur Piusbruderschaft. Man lege Wert auf eine deutliche Abgrenzung der römisch-katholischen Kirche zu der sich fälschlich „katholisch“ bezeichnenden Priesterbruderschaft St. Pius X. Generalvikar Alois Albrecht betont in einer Stellungnahme anlässlich der Eröffnung einer Kapelle der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Bamberg, dass sich diese Bewegung um den Gründer Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991) von der Gemeinschaft der römisch-katholischen Kirche durch die Ablehnung der Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils getrennt habe und endgültig durch die verbotene Weihe eigener Bischöfe eine Abspaltung von der römisch-katholischen Kirche vollzogen habe.
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#5   Benedikt   14:19:42 | Samstag, 6. August 2005
Erstmal abwarten,…
…was der WJT bringen wird. Das Programm ist so vielschichtig, dass sich eigentlich jeder irgendwo wohlfühlen müsste.
Ich persönlich hoffe, dass man es mit den Bands nicht übertreiben wird, bei den Gottesdiensten.
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#4   Sulpicius   14:10:01 | Samstag, 6. August 2005
Lenin und Linksparteien:
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch…
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#3   Romulus   10:55:07 | Samstag, 6. August 2005
WJT – Wer ist froh, wenn’s vorbei ist?
Ich denke mal, ALLE werden froh sein, wenn das WJT Getöse hinter uns liegt.
Wenn ich das alles schon wieder lese: Jugendbands, die ihren UNmut über den Papst äußern und auf offiziellen CD zu hören sind, Synagogenbesuch, Massenhappening; ich sag’s euch: Des wird was…
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#2   Beobachterin   10:30:50 | Samstag, 6. August 2005
Lenin: Das ist symptomatisch
Viele aus der ehemaligen DDR sind im Grunde ihres Herzens Kommunisten geblieben, sonst hätte die Links-PDSED nicht derart hohe Umfragewerte. Der K(r)ampf gegen Rechts (nicht gegen Rechtsextrem, was ja in Ordnung wäre) der letzten Jahre zeitigt Früchte.
„Kaum ist das Land von einer Pest genesen,
fällt es mit Grazie in die nächste rein.
Behüt dich Gott, es wär zu schön gewesen,
behüt dich Gott, es hat nicht sollen sein!“
(Heinrich Heine?)
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#1   Lindnerh   09:41:15 | Samstag, 6. August 2005
Lenin-Statue
Was würde der Berliner Senat wohl sagen, wenn jemand den Antrag stellen würde, eine Hitler-Statue aufzustellen?
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