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Entlassen + Attraktion + König Davids Palast gefunden? + Was Fidel Castro nicht ruinieren konnte + Das Ansehen ist weg
Entlassen

Vatikan. Mons. Georg Ratzinger (81) – der Bruder des gegenwärtigen Papstes – hat gestern gegen 10.00 Uhr vormittags die römische Gemelli-Klinik wieder verlassen. Mons. Ratzinger wurde am Donnerstag notfallmäßig ins Spital eingeliefert, nachdem er über Schmerzen in der Brustgegend geklagt hatte. Am Freitag wurde ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt. Die etwa halbstündige Operation ist offenbar ohne Komplikationen verlaufen. Der Privatsekretär des Papstes, Mons. Georg Gänswein fuhr den Bruder des Papstes gestern in die päpstliche Sommerresidenz Castel Gandolfo zurück. Am Freitag abend hatte Papst Benedikt XVI. seinen Bruder im Krankenhaus besucht.

Attraktion

Australien. Der bekannte Regisseur Mel Gibson wurde offenbar gebeten, beim übernächsten Weltjugendtag 2008, eine theatralische Darstellung der Passion Christi aufzuführen. Das Jugendtreffen soll in Sydney stattfinden. Die Stadt befindet sich im Südosten von Australien. Eine entsprechende Bitte sei bereits an Gibson – der selber Australier ist – gerichtet worden. Die Vorlage für das Theaterstück soll sein Jahrhundertfilm ‘Die Passion Christi’ sein. Die Aufführung wird im Opernhaus von Sydney mit dem letzten Abendmahl beginnen und mit der Kreuzigung in der Kathedrale St. Mary enden. Gibson könnte als gläubiger Katholik an einem solchen Projekt durchaus Interesse haben, erklärte der Erzbischof von Sydney, George Kardinal Pell. Gibson ist ein Traditionalist. Er wohnt in den USA und besucht die Heilige Messe in Kapellen, die von den Diözesen unabhängig sind.

König Davids Palast gefunden?

Israel. Archäologen sind in Ostjerusalem angeblich auf den Palast des alttestamtentlichen Königs David (um 1000 v. Chr.) gestoßen. Die Forscher wurden in der sogenannten Davidsstadt – ein Gebiet direkt unterhalb des heutigen islamischen Felsendoms – fündig. Das berichtete die US-Tageszeitung ‘New York Times’. Das Gebäude sei durch Keramikscherben aus dem elften Jahrhundert vor Christus identifiziert worden. Diese wurden in den ausgegrabenen Gemäuern entdeckt.

Was Fidel Castro nicht ruinieren konnte

Kuba. Die Kirche ist die einzige Instanz auf der Karibikinsel Kuba, die nicht vom kommunistischen Regime des Diktators Fidel Castro korrumpiert ist. Das erklärte der katholische Bürgerrechtler Julio Hernandez bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Hernandez leitet die ‘Christliche Befreiungsbewegung’ in Miami im US-Bundesstaat Florida. Er steht auch der Union der Exilkubaner vor.

Das Ansehen ist weg

USA. Mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung halten den gegenwärtigen Präsident George W. Bush für „unehrlich“. Das berichtet die Nachrichtenagentur ‘Associated Press’ unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage. Ein Hauptgrund für dieses Urteil ist die Taktik des Präsidenten bei seinem Angriff gegen den Irak. Bush habe bei den US-Amerikanern sein Ansehen ruiniert, nachdem im Irak keine Massenvernichtungswaffen gefunden wurden und er den Krieg dennoch weitergeführt habe, erklären die Meinungsforscher. Bushs Angriffskrieg hat bisher alleine 25.000 Zivilisten das Leben gekostet.
      
5 Lesermeinungen
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#5   Manus   11:36:50 | Freitag, 3. Februar 2006
Kuba & Fidel Castro
Was Fidel Castro nicht ruinieren konnte?
Es ist ja auch logisch, dass in Kuba die Kirche die einzige Instanz geblieben ist. Weil Herr Castro zum Orden der Jesuiten gehört, das haben sie vergessen zu erwähnen.
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#4   MilesChristi   20:49:32 | Montag, 8. August 2005
@ Franco Felice
Du sollst eine Prämie bekommen für den Witz des Jahres bei kreuz.net !
Der blutrünstige Diktator Fidel Castro hat einige Tausende Leben auf seinem Gewissen, genauso wie der idolisierte Ernesto Guevara. Er hält sein Volk sein 40 Jahren gefangen. Er hat sich nur erhalten können, weil die frühere Sowjetunion ihn alimentiert hat. Wegen seiner STurheit leidet das kubanische Volk immer mehr. Die Prostitution ist wieder da, die Korruption sowieso.
Es wird ein schöner Tag sein, wenn er stirbt und somit den Weg für die Befreiung Kubas aus der kommunistischen Herrschaft freigibt.
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#3   franco.felice   19:39:40 | Montag, 8. August 2005
Was Fidel Castro nicht ruinieren konnte
Der Schreiber des Artikels bedauert die kubanische Kirche, die – wie Bischof Schönborn gewiß fordern würde – stets auf der Seite der Großgrundbesitzer gestanden haben muß.
Gefehlt, Herr Schreiber! Fidel Castro gilt als der große Vater, den die meisten Kubaner lieben und als den feiern, der sie von den modernen Sklavenfarmen der heutigen Exilkubaner, der superreichen Ausbeuter befreit hat.
Laßt die verruchten Finger von dem Mann, der vielleicht christlicher ist als mancher Bischof der hierzulande unumwunden Christi Lehre auf den Kopf stellt und sogar die Lebensrechtler angreift, weil diese – man höre und staune – Gesetze die das Töten des noch ungeborenen Lebens erlauben kritisieren. Solche Kirche ist nicht Christi Kirche und diese braucht Kuba wahrlich nicht.
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#2   Aurelius   18:39:07 | Sonntag, 7. August 2005
„Jahrhundertfilm“?
Mel Gibson’s Die Passion Christi ist mit Sicherheit einer der besseren Filme, die sich Jesus Christus widmen, aber die Bezeichnung „Jahrhundertfilm“ geht dann doch etwas zu weit. Jahrhundertfilme haben keine zwanghaftes Ende, das irgendwie angeklebt wirkt, nicht zum Film paßt und dabei auch noch lächerlich aussieht (Leinenbinden, die wie eine Luftmatratze in sich zusammenfallen…).
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#1   Yersinia   09:16:16 | Sonntag, 7. August 2005
zum „Palast König Davids“:
– science.orf.at/science/news/138752 – auch mit Archäologie wird Politik betrieben – zu Sidney: schlimm finde ich die nun auch schon in der katholischen Kirche Einzug haltende Spektakelkultur –
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