08:47:11 | Sonntag, 7. August 2005
Entlassen + Attraktion + König Davids Palast gefunden? + Was Fidel Castro nicht ruinieren konnte + Das Ansehen ist weg
EntlassenVatikan. Mons. Georg Ratzinger (81) – der Bruder des gegenwärtigen Papstes – hat gestern gegen
10.00 Uhr vormittags die römische Gemelli-Klinik wieder verlassen. Mons. Ratzinger wurde am Donnerstag
notfallmäßig ins Spital eingeliefert, nachdem er über Schmerzen in der Brustgegend geklagt hatte. Am
Freitag wurde ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt. Die etwa halbstündige Operation ist offenbar ohne
Komplikationen verlaufen. Der Privatsekretär des Papstes,
Mons. Georg Gänswein fuhr den Bruder des Papstes
gestern in die päpstliche Sommerresidenz Castel Gandolfo zurück. Am Freitag abend hatte Papst Benedikt
XVI. seinen Bruder im Krankenhaus besucht.
AttraktionAustralien. Der bekannte Regisseur Mel Gibson
wurde offenbar gebeten, beim übernächsten Weltjugendtag 2008, eine theatralische Darstellung der Passion
Christi aufzuführen. Das Jugendtreffen soll in Sydney stattfinden. Die Stadt befindet sich im Südosten
von Australien. Eine entsprechende Bitte sei bereits an Gibson – der selber Australier ist – gerichtet
worden. Die Vorlage für das Theaterstück soll sein Jahrhundertfilm ‘Die Passion Christi’ sein. Die Aufführung
wird im Opernhaus von Sydney mit dem letzten Abendmahl beginnen und mit der Kreuzigung in der Kathedrale
St. Mary enden. Gibson könnte als gläubiger Katholik an einem solchen Projekt durchaus Interesse haben,
erklärte der Erzbischof von Sydney, George Kardinal Pell. Gibson ist ein Traditionalist. Er wohnt in
den USA und besucht die Heilige Messe in Kapellen, die von den Diözesen unabhängig sind.
König Davids
Palast gefunden?Israel. Archäologen sind in Ostjerusalem angeblich auf den Palast des alttestamtentlichen
Königs David (um 1000 v. Chr.) gestoßen. Die Forscher wurden in der sogenannten Davidsstadt – ein Gebiet
direkt unterhalb des heutigen islamischen Felsendoms – fündig. Das berichtete die US-Tageszeitung ‘New
York Times’. Das Gebäude sei durch Keramikscherben aus dem elften Jahrhundert vor Christus identifiziert
worden. Diese wurden in den ausgegrabenen Gemäuern entdeckt.
Was Fidel Castro nicht ruinieren konnte
Kuba. Die Kirche ist die einzige Instanz auf der Karibikinsel Kuba, die nicht vom kommunistischen Regime
des Diktators Fidel Castro korrumpiert ist. Das erklärte der katholische Bürgerrechtler Julio Hernandez
bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Hernandez leitet die ‘Christliche Befreiungsbewegung’
in Miami im US-Bundesstaat Florida. Er steht auch der Union der Exilkubaner vor.
Das Ansehen ist weg
USA. Mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung halten den gegenwärtigen Präsident George W. Bush für
„unehrlich“. Das berichtet die Nachrichtenagentur ‘Associated Press’ unter Berufung auf eine aktuelle
Umfrage. Ein Hauptgrund für dieses Urteil ist die Taktik des Präsidenten bei seinem Angriff gegen den
Irak. Bush habe bei den US-Amerikanern sein Ansehen ruiniert, nachdem im Irak keine Massenvernichtungswaffen
gefunden wurden und er den Krieg dennoch weitergeführt habe, erklären die Meinungsforscher. Bushs Angriffskrieg
hat bisher alleine 25.000 Zivilisten das Leben gekostet.
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#5
Manus 11:36:50 | Freitag, 3. Februar 2006
#4
MilesChristi 20:49:32 | Montag, 8. August 2005
#3
franco.felice 19:39:40 | Montag, 8. August 2005
#2
Aurelius 18:39:07 | Sonntag, 7. August 2005
#1
Yersinia 09:16:16 | Sonntag, 7. August 2005