kreuzfidel
kreuzfidel: Lebensmüde
In einer Pfarrkirche in Oberbayern ist gerade das Requiem für eine verstorbene Frau zu Ende gegangen. Vier Träger schultern den Sarg und bewegen sich in einer feierlichen Prozession zum Ausgang des Gotteshauses.
(kreuz.net) Die Prozession wird von einem weihrauchschwenkenden Ministranten angeführt. Dann folgt der Kreuzträger, anschließend der Sarg.

Obwohl sehr viele Leute an der Beerdigungsmesse teilgenommen haben, ist niemand besonders traurig.

Für den Sarg wird es am Ausgang der Kirche eng.

Die Träger tun ihr möglichstes. Doch dann stolpert der hintere rechte Sargträger über den Fuß eines Beistehers. Die Vier kommen aus dem Gleichgewicht. Der Sarg knallt gegen den Türpfosten.

Da hört man das leise Stöhnen einer Frauenstimme.

Der Sarg wird geöffnet, und man stellt fest, daß die angeblich verstorbene Frau gar nicht tot ist.

Die Auferweckte kehrt nach Hause zurück und lebt dort noch weitere zehn Jahre.

Dann stirbt sie.

Wieder wird in der gleichen Pfarrkirche ein Requiem zelebriert.

Am Ende der Totenmesse wird der Sarg – wie beim ersten Mal – aus der Kirche getragen.

Schon nähern sich die Sargträger dem Ausgang.

Da ruft der Witwer mit erschrockener Stimme:

„Vorsicht! Der Türpfosten!“
      
10 Lesermeinungen
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#10   Ignatius   21:47:59 | Freitag, 2. September 2005
Nix Nom
Wenn das kein Missionserfolg ist … nur mit dem NOM möglich!
O nein, denn erstens beherrschen fromme Löwen das Latein wie ihre Westentasche.
Und zweitens ist es sogar statistisch erwiesen, dass durch die Einführung des unnützen NOM nicht ein einziger Löwe mehr bekehrt wurde als vorher!
Das heisst, den ganzen Affenzirkus hätte man sich nun wirklich sparen können…
@Bene, das Babyfoto ist wirklich sehr ulkig.
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#9   Gotthard   21:33:20 | Freitag, 2. September 2005
Erfolg
Wenn das kein Missionserfolg ist … nur mit dem NOM möglich!
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#8   Ignatius   21:26:44 | Freitag, 2. September 2005
Einen hab ich noch…
Ein Katholik spaziert in Afrika durch die Steppe.
Kommt ihm ein hungriger Löwe entgegen…
Der Katholik betet: Oh Herr, lass es bitte einen frommen Löwen sein!
Der Löwe kommt näher, faltet die Pfoten und murmelt: Oh Herr, sei Du unser Gast und segne was Du uns bescheret hast…
(Ich sage jetzt nicht von wem ich den habe, aber ich musste sehr lachen!)
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#7   virOblationis   16:40:57 | Dienstag, 9. August 2005
ad Ignatium
Nich alle Norddütschen sünd so verbiestere Preußen, dat sei een Spoß nich verstahn.
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#6   Benedikt   23:51:22 | Montag, 8. August 2005
Hehe
Ich muss schon immer lachen, wenn ich dieses Kinderfoto sehe… :-D
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#5   Ignatius   22:25:57 | Montag, 8. August 2005
Preissn ham’ kan Humoor
Es isch scho köstlich, mir einfachn Traditionalistn mochn’ uns a Gaudi; und weil mer fest im Glauben stehn, kemm’er des halt au, und die faden preissischen Verkopftn die mochn’ sich derwail ins Hemderl…
@Rosa. Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte… hihi…
www.neuschwanstein.de/images/georg_370.jpg
@Aldi. Danke, you made my day; du bist also auch so einer, der bei guten Witzen explodiert vor Frust. Ah geh, iar Preissn, hobts koin Humor! Häts eier Bisssssssmarkkk no net gsogt, a halba Flaschlr Schampus täts gnieagn wie bei de Franzmänner, nah!, iar brauchts a ganze! Sans ihr deppert – eich holt ma doch bloss aus, wenn’s bsoffn sait!
Pfiat’ eich!
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#4   Sarto   22:05:42 | Montag, 8. August 2005
Belloc
Wo immer leuchtet katholischer Sonne Schein,
herrschen Lachen und roter, roter Wein.
Ich wenigstens fand es überall so:
Benedicamus Domino.
Hilaire Belloc (1870-1953)
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#3   adlimina   21:14:04 | Montag, 8. August 2005
Heiliger (Un)Ernst
Und das passt mit den sonst messerscharf formulierten Urteilen über jene, die es leichter nehmen, gut zusammen, solcher intellektueller Dünnpfiff?
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#2   Rosa von Lima   20:58:07 | Montag, 8. August 2005
@Ignatius
Ich verstehe nur „Bahnhof“!
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#1   Ignatius   20:38:13 | Montag, 8. August 2005
Zugabe
Das war lustig.
Was liebe ich katholische Witze.
Auf die Gefahr hin, dass ich zum Forumsnarren deklariert werde, weil ich fürchte, dass doch einige hier zum Lachen in den tiefsten Weinkeller gehen…
Es erzählte mir kürzlich ein – ausgezeichneter – Pater der Tradition folgenden Witz, der belegt, dass der „Name der Rose“ irrt:
Kennen Sie den Heiligen, der auf seiner Schwiegermutter steht?
Nein.
Na, der Heilige Georg.
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