Kinderschlachtung
Störung des Totenfriedens
Im sogenannten ‘Kunstmuseum’ der Stadt Bern wird die Schändung einer Kinderleiche durch einen chinesischen Perversen als Kunst verkauft. Jetzt ist die Sache beim Staatsanwalt. Doch der verantwortliche Museumsdirektor behauptet, von nichts zu wissen.
(kreuz.net, Bern) Im Rahmen einer Ausstellung im sogenannten ‘Kunstmuseum’ der Stadt Bern ist gegenwärtig ein echter Kinderkopf zu sehen, der von einem chinesischen Täter auf einem geköpften Möwenkörper aufgepflanzt wurde.

Die Abscheulichkeit wird seit dem 13. Juni wie ein wissenschaftliches Präparat in einem mit Formalin gefüllten Glasbehälter präsentiert und dem kopflosen Museumsbesucher als ‘Kunst’ verkauft.

Der Walliser Historiker und Journalist Adrien de Riedmatten kann sich mit dieser Ungeheuerlichkeit nicht abfinden.

Darum reichte er gestern Montag Strafanzeige wegen Störung des Totenfriedens, Gewaltdarstellung und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein.

Auf seinem französischsprachigen Weblog ‘bafweb.com’ veröffentlichte er eine Kopie der Anzeige.

Der deutsch- und französischsprachige Kanton Wallis befindet sich im Südwesten der Schweiz.

Die Anzeige bringt die Vermutung zum Ausdruck, daß der für die Schandtat mißbrauchte Kinderkopf aus einer Spätabtreibung stammen könnte. Das würde angesichts der brutalen chinesischen Abtreibungspolitik nicht verwundern.

Die Strafanzeige richtet sich gegen den chinesischen Leichenschänder selber, gegen die Museumsverantwortlichen, gegen den ehemaligen Schweizer Botschafter in China, Uli Sigg, und gegen weitere involvierte Personen wie das Patronatskomitee oder die Sponsoren der menschenverachtenden Ausstellung.

Der ehemalige Botschafter Uli Sigg ist der Besitzer der ausgestellten Objekte.

Die Anzeige von de Riedmatten zitiert einen Bericht der ‘Tagesschau’ des Deutschschweizer Fernsehens vom letzten Sonntag über die umstrittene Ausstellung.

Dabei wurde das widerliche Exponat folgendermaßen beschrieben:

„Objekt, zusammengenäht aus Kleintierknochen und dem Kopf eines menschlichen Fötus, ausgestellt wie ein wissenschaftliches Präparat.“

Die ‘Tagesschau’ befragte den Kurator des sogenannten Kunstmuseums zur Leichenschändung.

Dieser sprach – allen Ernstes – von einer „sehr starken Arbeit eines chinesischen Künstlers“.

Diese habe bisher kaum Reaktionen ausgelöst. Die Aussage des Kuratoren widerspricht anderen Erklärungen von Museumsvertretern.

So erklärte dessen Presse-Verantwortliche bereits vor einigen Tagen, daß viele Besucher durch die Leichenschändung erschüttert seien.

Sie berichtet von einer Schülergruppe, bei der die Hälfte der Mitglieder beim Anblick der Kinderschändung in Tränen ausgebrochen sei.

Ein anderer Besucher habe ausdrücklich gebeten, den streitbaren Gegenstand zu entfernen. Die Museumsdirektion habe sich aber entschieden, das Objekt weiter zu zeigen.

Das ‘Schweizer Fernsehen’ zeigte eine junge Frau, die erklärte: „Ich habe mein Kind an die Hand nehmen und ihm die Augen zudecken müssen.“

Seine Augen zugedeckt hat offensichtlich auch der Direktor des Berner Kunstmuseums.

Er erklärte vor dem Deutschschweizer Fernsehen, daß ihm bisher nicht bewußt gewesen sei, daß das Kunstwerk Teile eines menschlichen Körpers enthalte.

Falls dem so wäre, fände er das – wie er sich ausdrückte – „problematisch“.

Mittlerweile wurden auch mehrere Printmedien auf die Leichenschändung aufmerksam.

Die französischsprachige Schweizerische Tageszeitung ‘Le Matin’ widmete die Titelseite ihrer Montagsausgabe der Möwe mit dem Kinderkopf.
      
3 Lesermeinungen
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#3   Bengelchen   19:28:26 | Freitag, 25. April 2008
Zweierlei Mass?
Das Kunstwerk ist geschmacklos.
Geschmacklos ist auch der Umgang mit Leichenteilen im Zuge der Kanonisierung von „Seligen“ und „Heiligen“. Ist die Begutachtung und Zurschaustellung etwa keine Leichenschändung und Störung der Totenruhe?
Nur mal zum Nachdenken.
Bengelchen
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#2   Yersinia   20:47:47 | Dienstag, 9. August 2005
das Museum hat die Figur
bereits zurückgezogen (Meldung in ORF online):
„Mit der eigenwilligen Komposition habe Xiao einen Beitrag zur Diskussion über gentechnische Manipulationen an Mensch und Tier leisten wollen, heißt es. Die umstrittene Figur war bereits vor einigen Jahren auf der Biennale von Venedig zu sehen. Dort hatte sie keinen Anstoß erregt.“ – im Grunde also durchaus im Sinne von kreuz.net, das ja auch durchaus drastische Darstellungen verwendet, wenn es zB um/gegen Abtreibung geht.
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#1   Leopold   11:15:41 | Dienstag, 9. August 2005
???
versteh ich nicht, hier wird mit zweierlei Maß gemessen, Sammlung Blechschmidt = gut, Chinese = schlecht
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