Muselmanen
Wie gestaltet sich Deutschlands islamische Zukunft?
Kopfzerbrechen bei deutschen Politikern – wächst der Islam den Teutonen über den Kopf? Die Frage der Integration der Muselmänner bringt derzeit die deutschen Parteien aus der Ruhe.
(kreuz.net, Berlin) Die Ermordung des umstrittenen niederländischen Filmproduzenten Theo van Gogh läßt die deutschen Politiker nicht kalt. Im Gegenteil. In der Auseinandersetzung um die Integration deutscher Moslems erhitzen sich die Köpfe.

In einer Zeit, wo der christliche Religionsunterricht eher am Aussterben ist, will Niedersachsen, zum Beispiel, als erstes deutsches Bundesland einen flächendeckenden moslemischen Religionsunterricht einführen. Würde dieser den Koranschulen entzogen, gewänne der Staat, so hofft man, mehr Kontrolle über die gelehrten Inhalte. Bei den christlichen Kirchen hat diese Methode zweifelsfrei funktioniert. Der Vorschlag kam von Politikern der SPD, der Union und der Grünen.

In der Diskussion um die islamischen Feiertage zog der Grünen-Fraktionsvize Christian Ströbele seine Forderung, daß ein christlicher Feiertag von einem moslemischen abgelöst werden solle, wieder zurück. Er hatte für diesen Vorstoß – nicht zuletzt aus den eigenen Reihen – heftige Kritik geerntet. Doch Ströbele hat seine liturgischen Ambitionen noch nicht aufgegeben. Jetzt schlug er vor, man könne den islamischen Feiertag vielleicht nur in jenen Bundesländern einführen, die weniger Feiertage kennen als in Bayern oder Baden-Württemberg. Oder eine Alternative wäre in Zukunft „einen Feiertag der Weltreligionen“ zu begehen.

Kürzlich mischte sich auch der Bundeskanzler persönlich in die Diskussion ein. Im Gegensatz zu seinen Politikerkollegen forderte der Atheist Gerhard Schröder (SPD) ein Entgegenkommen „des Islams“. Die Bundesregierung habe bereits viele nötige Schritte für eine Integration des Islams gesetzt. Das Erlernen der deutschen Sprache müsse ein Beitrag der Moslems zur Eingliederung in Deutschland sein. Eine Kontaktaufnahme mit moslemischen Dachverbänden plant der Kanzler in nächster Zeit nicht.

Mehr Interesse an einem deutsch-moslemischen Dialog zeigten Vertreter der liberalistischen FDP und der Christdemokraten. FDP-Chef Westerwelle wünschte sich gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“ einen „prominent besetzten Runden Tisch der Religionen und der Politik“ und ein „Bündnis für Toleranz“. Ein solches Bündnis solle Spannungen entgegenwirken und Vorfälle wie in Holland vermeiden.

Die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU) stimmte einem solchen Vorhaben zu, warnte allerdings davor, den Praxisbezug nicht zu vergessen. Sie lobte in diesem Zusammenhang die heute in Köln stattfindende Friedensdemonstration von Moslems. Es werden 30.000 Menschen, darunter Vertreter aus der Politik erwartet.

In Deutschland leben rund 3,2 Millionen Moslems. Die meisten von ihnen haben sich in Berlin niedergelassen. Berlin gilt mit seinen 33 Moscheen als das zweitgrößte moslemische Zentrum Europas.

Wie es scheint, ist der Islam auf bestem Wege, dem EU-Traum eines „Europas der Gottlosen“ einen Strich durch die Rechnung zu machen.
      
1 Lesermeinung
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#1   Uwe Schmidt   07:16:42 | Freitag, 14. Januar 2005
islam
Die Zahl der Muslime in Deutschland wird in den kommenden Jahren horrend zunehmen. In europäischen Großstädten wie Brüssel, Paris, London und Marseille liegen die islamischen Geburten bei 1/3 – 3/4. Alle diese Kinder tragen islamische (also arabische) Namen und gerade Araber verzichten auch nicht auf ihre Sprache in den „Gastländern“. Der Plan ist leicht zu durchschauen: „Machen wir es wie mit Israel. Da haben die Juden 1 Million von uns Muslimen/Arabern vertrieben. Und in den letzten 40 Jahren konnten wir uns auf 4 Millionen steigern, einfach durch Fortpflanzung. Israel hat aber nur 6 Mio Einwohner. Eines Tages werden wir Israel einfach überrollen!“
Was müssen wir christlichen Europäer also tun, um Herr im eigenen Hause zu bleiben? Mein Vorschlag: Kondome und andere Empfängnisverhütungsmittel verbieten! Sonst übernehmen Türken und Araber in spätestens 50 Jahren bei uns die Herrschaft – ganz demokratisch übrigens.
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