Weltjugendtag
Ist ganz Köln papstbesoffen?
Ein kleines Häuflein von – Eigenaussage – „aufrechten Kölnern“ und „selbständig denkenden Menschen“ wird während des Weltjugendtages in Köln eine Gegenveranstaltung abhalten.
(kreuz.net, Köln) Ein selbsterklärter Gottloser und Bildhauer namens Jacques Tilly (42) wittert anläßlich des bevorstehenden Weltjugendtages in Köln Morgenluft.

Er verspricht seiner weltfrommen Gemeinde anläßlich der katholischen Riesenveranstaltung in Köln „Heidenspaß statt Höllenqual“.

Mitten im Weltjugendtag wird dazu eine „religionsfreie Zone“ errichtet werden, um eine Gegenevangelisation abzuhalten. Diese soll die Gottlosen in ihrem Unglauben stärken.

Der Auftritt der Gottlosen inspiriert sich am Karneval – was vielleicht auch darauf hindeutet, daß die Spaßigen entsprechend ernst genommen werden wollen.

Jacques Tilly hat schon Wagen für den Düsseldorfer Rosenmontagszug entworfen.

Jetzt läßt er sich vom Papst vorschreiben, wann Karneval ist, und wird beim Weltjugendtag mit einem entsprechenden Gefährt daherfahren.

„Die Kirche ist ein alter, faltiger Dinosaurier, der sich überlebt hat. Er ist nicht mehr blutrünstig, wie früher einmal, sondern zahnlos geworden, und er lächelt immerzu“ – erklärt der Bildhauer dem ‘Westdeutschen Rundfunk’ und hat dabei nicht nur Unrecht.

Sein Dinosaurier, der auf einem verspäteten oder verfrühten Karnevalswagen Platz genommen hat, trägt Stab und Mitra. Darunter weiden weiße Schäfchen, die das Kirchenvolk symbolisieren.

„Wir wollen keine Christen beleidigen“, sagt Tilly, „aber wir wollen dagegen protestieren, daß eine Konfession eine ganze Stadt für sich in Anspruch nimmt und die Medien darüber wie ‘Radio Vatikan’ berichten. Wir wollen zeigen, daß es uns auch noch gibt“ – erklärt Tilly.

Die schwarzen Schäfchen, die vom Dinosaurierpapst gehütet werden, sind verschiedene Gottlosenorganisationen wir der ‘Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten’, einer Gruppe, die sich ‘Denkladen’ nennt, die ‘Giordano Bruno Stiftung’ oder ein ‘Kunst und Videoarchiv Köln’.

Tilly ist Mitglied bei der ‘Giordano Bruno Stiftung’.

Ziel dieser Stiftung ist es, ein naturalistisches Weltbild sowie eine weltliche, evolutionär-humanistische Ethik und Politik zu entwickeln.

Die spaßigen Heiden wollen mit Formen der Popkultur – an denen sich die Kirche auch schon seit längerem versucht – gegen den Weltjugendtag protestieren, erläutert ein Sprecher.

Dazu gehören in den nächsten Tagen eine Lesung von anstößigen Bibelstellen – die bekanntlich aus dem Brevier der Kirche entfernt wurden –, eine Kirchenaustrittsparty und eine „Enttaufungs-Zeremonie“.

Das Komitee verkauft eine Musik-CD „Jesus war so cool“ und T-Shirts mit dem Aufdruck „Religionsfreie Zone“.

Am 19. August, wenn der Papst in Köln ist, laden seine Kritiker zu einem „Freigeisterzug“ durch die Stadt ein.

Der Durchzug sei schon genehmigt, aber man verhandle noch mit der Stadt über die genaue Strecke, verlautet es von den Organisatoren.

Trotz Karneval ist es den Initianten offensichtlich ernst mit ihrer Stadtmission: Religion solle Privatsache sein und Staat und Kirche streng getrennt.

Deshalb kritisieren die spaßigen Heiden die staatlichen Zuschüsse zum Weltjugendtag:

„Der Vatikan ist der Gastgeber, aber er gibt keinen Cent dazu“, sagt ein Vertreter der Gottlosen und läßt den Rubel, der wegen des Weltjugendtages nach Köln rollen wird, unerwähnt.

Außerdem lädt die Deutsche Bischofskonferenz – und nicht der Vatikan – zum Weltjugendtag und stürzt sich dabei auch in Unkosten.

Ein bißchen Verfolgungs-Romantik sei auch dabei, gibt ein Organisator selber zu: Er habe angesichts der allgemeinen Jubelstimmung bei der Papstwahl Angst um seine Haut bekommen.

Ricarda Hinz (35) – Mitglied eines Gottlosen-Zirkels – beklagt sogar, daß „Religionskritiker in Deutschland von den Medien totgeschwiegen würden“.

„Damit die Verfolgung nicht so arg wird“, hat Jacques Tilly beim Wagenbau bewußt auf religiöse Symbole oder eine „blasphemische Sauerei“ verzichtet.

So wolle man vermeiden, wegen der Verletzung religiöser Gefühle angegriffen zu werden.

Tillys Wagen wird während des Weltjugendtages kreuz und quer durch Köln fahren.

„Wir nehmen am Straßenverkehr teil und schauen, wie die Leute reagieren“, sagt Tilly.

Satire müsse auch der Kirche gegenüber erlaubt sein.

„Ich freue mich, daß Atheisten – auf ihre Weise – ebenfalls am Kölner Weltjugendtag mitmachen“, erklärte ein Kölner Geistlicher auf Anfrage:

„Das deute darauf hin, daß viele von ihnen dem Gottesreich näher sind als die Massen der untätigen lauen Amtskatholiken.“
      
31 Lesermeinungen
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#31   methusalix †   16:06:57 | Sonntag, 14. August 2005
heilige Päpste
Haben die das als unfehlbare Lehrmeinung ex cathedra verlautbaren lassen, oder darf ich nach Belieben dran glauben oder nicht, so wie Sie das in vielen Fällen tun?
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#30   Marcel   18:51:55 | Samstag, 13. August 2005
Heilige Päpste
Es waren nicht wir hier, die den Sieg der Jungfrau Maria zuschrieben, sondern ein heiliger Papst und seine päpstlichen Nachfolger, und sie sagten ja nicht nur ein Sätzchen, sondern führten weltweite wundbare Marienfeste und Gebete und … ein, damit die Ergeignisse auch gewürdigt werden können noch in tausenden Jahren.
Die ganze modernistische „Kritik“ richtet sich also wieder einmal gegen die Kirche, nicht einzelne Gläubige.
Ich liebe es sehr, in Übereinstimmung mit den apostolischen Nachfolgern Jesu Christi als „Fundamentalist“ betitelt zu werden. Da weiß man, was man hat und ist. :-)
Es ist besonders schön, daß mit Miles und mir nun zwei FSSPX-Anhänger diese Auszeichnung bekommen. Wie gut, daß wir katholisch sein dürfen und können.
Gelobt sei die Jungfrau Maria!
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#29   MilesChristi   17:53:04 | Samstag, 13. August 2005
@ Methusalix
Im Gegenteil zu dir bin ich katholisch. Ich glaube darüberhinaus daß Gott in die Weltgeschichte direkt eingreift, wie Er schon so oft gemacht hat. Juan D’Austria hat sicher die christliche Flotten geführt – aber im Himmel stand die Gottesmutter mit ihrem Schutz.
Der Rest deines Postings ist, sorry, modernistisches BlaBlaBla.
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#28   methusalix †   17:45:19 | Samstag, 13. August 2005
Glauben gegen Wissen
Sie glauben, dass Maria den Sieg „zugeteilt“ hat. Die Historiker wissen, dass der Sieg von den Soldaten des Don Juan d’Austria erkämpft wurde.
Mit ihrem Glauben an das Eingreifen Marias rücken Sie sich selbst in unmittelbare Nachbarschaft der islamistischen Gotteskrieger, die auch davon ausgehen dass Gott sie den Kampf gegen den Westen, den grossen Satan, gegen die Christenheit, gegen die Unmoral oder was auch immer nicht verlieren lassen KANN.
Wenn ich mir die Beiträge dieses Forums so ansehe, lese ich oft, dass es weniger um Glauben, denn um blinden Fanatismus geht und damit steht man abseits allen Heils.
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#27   Marcel   16:03:31 | Samstag, 13. August 2005
Der hl. Papst Pius V. schreibt Maria den Sieg Lepantos zu
Aus einem Vortrag Mgr. Lefebvres:
Nach den Worten des hl. Papst Pius V. wurde der Sieg über Lepanto nur durch das Gebet zur allerseligsten Jungfrau Maria errungen. {…} Die Christenheit blieb bewahrt. {…} Der hl. Papst Pius V. hat das Rosenkranzfest aus Anlaß des Sieges über die Türken bei Lepanto eingeführt. Die Türken wollten die Christenheit erobern. Der hl. Papst Pius V. hatte alle Katholiken aus der ganzen katholischen Welt herbeigerufen, um gegen diese Geißel Gottes zu kämpfen, die im Begriff war, die gesamte katholische Kirche zu zerstören. Die gesamte katholische Welt hatte er zum Gebet des Rosenkranzes aufgefordert, vor allem während der Schlacht gegen die Türken. Fast wäre die gesamte katholische Flotte zerstört worden. Auf die Fürbitte der allerseligsten Jungsfrau Maria kam ein günstiger Wind, den sie zweifellos von ihrem Sohn erbeten hatte, um den katholischen Heeren den Sieg zu verleihen. Die Schiffe der Türken wurde zerstört. {…}
Der allerseligste Jungfrau Maria zum Dank, führte daraufhin Papst Gregor XIII. im Jahre 1573 das Rosenkranzfest am 7. Oktober ein. Damit ist bewiesen, daß die allerseligste Jungfrau Maria uns zu Hilfe kommt, um gegen die feindlichen Mächte anzukämpfen, die sich gegen ihren göttlichen Sohn verbünden, gegen das Reich Unseres Herrn Jesus Christus. {…}
Wir müssen die allerseligste Jungfrau Maria bitten, daß Sie uns von allen Feinden Unseres Herrn Jesus Christus befreit, die heute wiederum die Christenheit zugrunde richten wollen.
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#26   MilesChristi   15:44:18 | Samstag, 13. August 2005
@ Methusalix
Ich denke, daß der Sieg in Lepanto sicher der Intervention der Muttergottes zuzuschreiben ist.
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#25   methusalix †   13:12:41 | Samstag, 13. August 2005
@miles christi
Also diese Geschichte in Lepanto, das war ganz bestimmt Don Juan d’Austria mit den vereinigten christlichen Seesoldaten. Eine derartig blutige Schlacht der Muttergottes zuzuschreiben ist schlicht und einfach eine Beleidigung der Friedensfürstin, auch wenn wir Katholiken das immer wieder gerne tun. Mit Wien haben Sie sicher recht, dort hat sich das Schicksal Europas entschieden (vorher zwar schon in Spanien, aber seis drum), aber es waren wiederum keine höheren Mächte, sondern zwei Männer mit ihren Soldaten: Johann Sobiesky, König von Polen und Rüdiger von Starhemberg, der Stadtkommandant Wiens.
Es ist überhaupt extrem gefährlich, Kampf, Krieg und Religion zu verquicken. Da kommt nämlich genau das heraus, was jetzt in New York, Madrid und London geschehen ist (oder von 1618 bis 1648 bei uns); und da sah es mit dem Schutz der Muttergottes etwas weniger gut aus.
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#24   MilesChristi   13:13:27 | Freitag, 12. August 2005
@ Methusalix
Ich weiß nicht, ob du katholisch bist. Wenn du katholisch wärst, würdest du wissen, daß der Sieg der christlichen Flotten gegen die Muslime auf direkte Intervention der Muttergottes geschehen ist. DArauf hin wurde das Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz eingeführt , das immer noch gefeiert wird (und nicht nur „in einigen römischen Kirchen“).
Hätten die Türken in Lepanto gesiegt, und vor Wien 1683, würdest du heute wahrscheinlich Ahmed oder Muhammad heißen.
Miles Christi
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#23   methusalix †   10:54:22 | Freitag, 12. August 2005
@miles christi
Das ist zweifellos richtig. Bis heute wird auch der Sieg der Christen über die Muslime in der Seeschlacht von Lepanto in einigen römischen Adelsfamilien gefeiert, als Sieg der wahren Religion über das Teufelswerk. Bringt sicher ein gutes Gefühl für einige wenige. Für die Muslime war das ganze eher eine Bagatelle.
Merke, wir sollten zwar unsere Geschichte kennen, aber nicht in Selbstmitleid zerfliessen, wenn es darum geht neues aufzubauen; und dafür haben wir seit der französichen Revolution jede Freiheit, die wir vorher nicht hatten.
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#22   MilesChristi   05:37:38 | Freitag, 12. August 2005
14. Juli
Den 14. Juli zu feiern wäre von Katholiken bis vor ein paar Jahren undenkbar. Es gibt immer noch REgionen in Frankreich (vor allem in der Vendée) wo einige Famlien ihre Häuser mit schwarzen Tüchern kennzeichnen als Zeichen ihrer Ablehnung der gottlosen und mörderischen Revolution.
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#21   methusalix †   01:31:46 | Freitag, 12. August 2005
Feste feiern
Egal ob das damals Heiden, Atheisten oder sonstwas waren, sie haben Feste gefeiert. In Ihrem Beitrag klang es an, als wären Sie der Meinung, nur religiöse Feste und hier nur die katholischen hätten eine Daseinsberechtigung. Sollte ich das missverstanden haben, sehen Sie meine Aufzählung einfach als die Feste, die in verschiedenen Ländern teilweise gemeinsam, teilweise unterschiedlich gefeiert werden. Wobei natürlich der 14. Juli für Europa insgesamt eine ganz besondere Bedeutung hat. An diesem Tag wurde vor etlichen Jahren deutlich gemacht, dass die deutsch-französiche „Erbfeindschaft“ endgültig vorbei ist.
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#20   Irenäus   19:55:19 | Donnerstag, 11. August 2005
?????
@Methusalix
Was soll das? Die Heiden von damals waren im strengen Sinne keine Atheisten.
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#19   methusalix †   19:00:49 | Donnerstag, 11. August 2005
Vorschläge für Feiertage an Irenäus:
1. Januar, 20. März, 1. Mai, 15. Mai, 21. Juni, 4. Juli, 14. Juli, 1. August, 22. September, 3. Oktober, 26. Oktober, 21. Dezember, 31. Dezember. Sie sehen Irenäus, man braucht nicht unbedingt eine Horde Expressheiliger um zu feiern. Die Menschen haben schon gefeiert, lange bevor die sancta ecclesia die heidnischen Feiertage okkupiert hat und in der obigen Liste sollte für jeden was dabei sein. Puristen würden vielleicht sagen wir nehmen nur die astronomischen Tage, die auch im Kirchenjahr eine Bedeutung erhielten und vielleicht noch den 14. Juli, alle anderen sind zu sehr national eingefärbt.
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#18   Sulpicius   18:10:31 | Donnerstag, 11. August 2005
Nun ja,…
… wenn einizig der WJT die katholische Kirche widerspiegeln würde, hätte ich mich auch dieser Aktion angeschlossen!
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#17   Benedikt   17:49:25 | Donnerstag, 11. August 2005
Und hier ist er…
Ricarda Hinz (35) – Mitglied eines Gottlosen-Zirkels – beklagt sogar, daß „Religionskritiker in Deutschland von den Medien totgeschwiegen würden“.
…der Witz des Jahres !!!
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#16   Irenäus   17:24:41 | Donnerstag, 11. August 2005
@Rocky
Würdest Du ernsthaft behaupten, ich hätte keine eigene Meinung?
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#15   Rocky   16:38:54 | Donnerstag, 11. August 2005
Mal KEIN Wort zum Thema…
… weil ich langsam Zweifel bekomme, ob ich mit kreut.net die richtige Nachrichten-Homepage gewählt habe! Ganz gleich um was es geht – es kommt NIE eine Meinung, es sei denn, das Thema hat irgend etwas in sich, was man mit den Thesen der Pius-Bruderschaft vergleichen und abschmettern kann! Mir wäre es lieb, wenn man nicht die Pius-Leute und deren Anschaung kolportieren würde, sondernzur Sache eine eigene Meinung hätte – die muss ja nicht immer „persil-korrekt“ sein – aber es ist die eigene. Wenn möglich, sind die Pius-Leute (NUR KLEINE PERSÖNL. MEINUNG!!!) gebeten, zumindest das ewige Zitieren bzw. benennen wegzulassen … – meint ein Naivling, aber das aus ganzem Herzen!
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#14   Lilith   16:33:26 | Donnerstag, 11. August 2005
@ Irenäus
Du nicht, aber man ist hier ja generell so eingestellt…
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#13   Irenäus   16:11:15 | Donnerstag, 11. August 2005
@Lilith
Habe ich jemals behauptet, daß Homosexuelle fast alle Atheisten seien.
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#12   Lilith   16:06:33 | Donnerstag, 11. August 2005
@ Irenäus – Atheismus ist langweilig
-CSD (gibts schon, aber leider gibt es viele nichtatheistische Homos) – Ach, jetzt gibt es sie?
-Trotzkis Martyrium (viele Atheisten sind keine Marxisten)
– Jean-Paul Sartres Geburtstag? – und wen interessiert Sartre?
Interessante Satire, aber was bringt das jetzt?
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#11   Irenäus   16:01:24 | Donnerstag, 11. August 2005
Atheismus ist langweilig
Ein US-amerikanischer Komiker hat mal bemerkt, daß er mal ernsthaft daran gedacht habe, Atheist zu werden, bis ihm aufgefallen sei, daß sie keine Feste feiern. Was will man schon feiern? Den Tag der Gottlosigkeit? Hier noch weitere Vorschläge:
-CSD (gibt’s schon, aber leider gibt es viele nichtatheistische Homos)
-Trotzkis Martyrium (viele Atheisten sind keine Marxisten)
Jean-Paul Sartres Geburtstag?
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#10   Gallowglas   15:25:22 | Donnerstag, 11. August 2005
@Beobachterin
Seltsam, wenn christliche Extremisten z.T. mit Gewalt, Veranstaltungen wie den CSD stören, wird hier gejubelt, wenn wir während des WJT von unserem Recht zum friedlichen Protest(strenggenommen wird ja nicht prostestiert, es werden nur gleichzeitig aufklärende Informationsveranstaltungen abgehalten.) gebrauch machen, dann wird hier gejammert …
Schon seltsam diese Doppelmoral … haben die christlichen Herrenmenschen also mehr Rechte, als andere ? Das kommt mir doch sehr bekannt vor …
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#9   Marcel   15:19:08 | Donnerstag, 11. August 2005
Beobachterin: Man erntet, was man säht
Die vorkonziliaren Päpste haben in beständiger Lehrtradition den universellen Herrschaftsanspruch Jesu Christi verkündet. Diese echten Petrusnachfolger verstanden das Wort des Völkerapostels und hielten es in Wort und Tat hoch: „Christus muß herrschen!“
Der hl. Patron der FSSPX, Papst Pius X., in „Vehementer nos“ (1906):
„Daher haben die römischen Päpste nie aufgehört, je nach den Umständen und Zeiten die Lehre von der Trennung von Kirche und Staat zu widerlegen und zu verurteilen. Unser erlauchter Vorgänger Leo XIII. namentlich hat mehrere Male und auf großartige Weise dargelegt, wie nach der katholischen Lehre die Beziehungen zwischen den beiden Gesellschaften beschaffen sein müßten. {Leo XIII. zitierend}
Die menschlichen Gesellschaften können nicht, ohne sich strafbar zu machen, sich so verhalten, als ob Gott nicht existiere, oder es ablehnen, um die Religion besorgt zu sein, wie wenn sie ihnen etas Fremdes wäre oder ihnen zu nichts dienen könnte {…} Was die Kirche betrifft, die Gott selbst zum Urheber hat, so heißt sie aus dem aktiven Leben des Volkes, aus der Gesetzgebung, der Jugenderziehung, der Gemeinschaft des Hauses ausschließen, einen großen und verderblichen Irrtum begehen.“
Just diesen verderblichen Irrum hat das V.II begangen. Der freimaurerische „Freiheits“-Begriff wurde übernommen, der die Freiheit von Gott meint.
Deutschland, heuriger WJT-Ort, ist zwar schon länger kein katholisches Land mehr, aber Italien, Brasilien, Spanien, usw. auch nicht – mehr.
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#8   Athanasius   14:59:03 | Donnerstag, 11. August 2005
Eben zur Realität zurück…
…über die „grossartigen“ Weltjugendtage (nicht umsonst „Popestock“ genannt).
Lest diese Artikel mal.
www.traditioninaction.org/…09rpWYDCologne.shtml
Juventutem am Weltjugendtag…absolut kein Zeichen, daß Rom sich ändert.
www.traditioninaction.org/…br_WorldYouthDay.htm
Was ist doch für treue Katholiken falsch am WJT?
www.traditioninaction.org/…RainbowVestments.htm
Regenbogen: getragen von jedem Kleriker beim WJT in Paris. Verdeckte Botschaft?
cathcon.blogspot.com/
Katholische Kirchenrestaurierung. Viele Berichte zum Köln WJT: Traditionalisten nach Düsseldorf verlagert und isoliert, Homosexualisten bekommen Kirche zum WJT, Homosex-Aktivisten offiziell angenommen beim WJT, UN-Abtreibungsbefürworter Sprecher zum WJT.
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#7   Beobachterin   14:46:18 | Donnerstag, 11. August 2005
Störer beim Weltjugendtag
Es mag vielleicht mit großer Phantasie noch halbwegs „normal“ sein, wenn es in einer pluralistischen Gesellschaft eine Gegenbewegung zu einem Ereignis wie dem Weltjugendtag gibt.
Während die Stadt Köln alle nur denkbaren Sicherheitsmaßnahmen zum Weltjugendtag trifft, um den Papst und die jungen Gäste aus aller Welt zu schützen (unter anderem werden zwei Awacs über der Stadt in neun Kilometer Höhe kreisen und sich Taucher im Rhein befinden, während der Papst mit dem Schiff an den Poller Rheinwiesen entlang fährt), bereiten einige Gruppen von Kirchenfeinden Störaktionen vor.
Normal ist nun nicht, daß diese Störaktionen mit einem zwinkernden Auge vom „Kölner Stadt-Anzeiger“, der größten Kölner Tageszeitung, ihren Lesern vorgestellt und sie so gefördert werden.
Man sollte sich dabei aber vielleicht vor Augen halten, daß Köln sich sonst stolz als „Hauptstadt der Schwulen“ präsentiert. Dieses zweifelhafte Prädikat hätte die Stadt Köln nicht erhalten können, wenn die Homosexuellen nicht die exzessive Unterstützung der örtlichen Presse fänden. Auch die Homosexuellen übrigens bereiten verschiedene Störaktionen vor, unter anderem die Verteilung von Kondomen an die Weltjugendtagsgäste. Sie verwechseln wohl den Weltjugendtag mit dem CSD.
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#6   ottaviani   13:53:19 | Donnerstag, 11. August 2005
Das ist doch ganz normal
ich finde das ganz normal daß in einer pluralistischen gesellschaft es zu so einer großveranstaltung eine gegenbewegung gibt eben wie beim gaypride in zürich nur umgekehrt
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#5   zwobbel   11:49:41 | Donnerstag, 11. August 2005
wildes um sich schlagen: Zeichen für Panik
Schwester Lucia von Fatima wurde einmal (ich meine sie war da schon im Kloster) gezielt nach Deutschland gefragt. Sie sagte auch Deutschland werde zum Herrn zurückkehren – aber gaaanz langsam.
Wer es genauer wiedergeben kann möge mich ergänzen.
Dieser WJT könnte schon ein ziemlicher Impuls werden. Ich schätze aber es wird viele viele Opfer kosten.
Ist doch klar, daß die Kirchenfeinde schon mal aus lauter Angst vorher voll draufhauen.
Aber der Triumpf des Unbefleckten Herzens Mariens und des Heiligsten Herzens Jesu ist sicher.
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#4   Athanasius   11:41:03 | Donnerstag, 11. August 2005

Wir wollen zeigen, daß es uns auch noch gibt
Welch ein wertvolles Statement! Wusste ich gar nicht, dass es solche Massen religionshassender linken Intelligentsia gibt?
Natürlich nicht. Ich denke noch immer, dass Deutschland so christlich ist wie 1907, denn ich lebe nach Dr. Otterbeck in einer Hinterwelt die es nicht gibt…? Oder?
Die gleiche Religionshassende Linke Intelligentsia treibt im „Monitor“ Magazin des ARD ihr DDR-Rundfünkliches Spiel. Heute, 21.45 h – 22.30 h, im ARD: „Weltjugendtag: Aufbruch für katholische Fundamentalisten“.
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#3   Inderwld   11:36:29 | Donnerstag, 11. August 2005
Atheisten Gott näher?
Dieser Geistliche scheint wenig Ahnung von Theologie zu haben. Denn Gott zu leugnen ist die Größte Sünde, die somit auch die weiteste Gottesferne (Hölle) mit sich bringt. Leider aber scheinen manche Amtskatholkien auch zu Atheisten geworden zu sein.
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#2   zwobbel   10:38:51 | Donnerstag, 11. August 2005
Wirklich eine „geniale Gurke“ dieser Tilly
Der Typ ist so klug und gebildet, daß er seinem Dinosaurier den Bischofsstab falsch herum in die Pranke gesteckt hat.
Mann, hat der ne Ahnung von der Kirche!
*kopfschüttel*
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#1   Dr. Otterbeck   10:16:46 | Donnerstag, 11. August 2005
Nietzsche ist tot.
Dieses historische Faktum hat noch kein Exeget in Zweifel gezogen. Leider ist die „dogmatische“ Forschung zu wenig weltgewandt um herauszupräparieren, dass bereits Pascendi von 1907 insofern das II. Vatikanum in nuce vorwegnahm, weil Rom sich überhaupt die Mühe machte, ein gesamtes „Weltbild“ (genannt: Modernismus) zu analysieren. Es wurden ja nicht mehr nur einzelne Sätze verworfen. Die Rezeption dieser Großtat ist auch dadurch erschwert, dass zwar die Katastrophen des XX. Jhdts. das Verdikt S. Pius X. so grell bestätigt haben wie man es sich nicht hätte ausdenken können. Aber die falsche Identifikation der modernen Welt heute mit der „guten alten Zeit“ (vor 1914) stört die Erkenntnis noch, dass die Menschheit („l’humanité“), an die sich 1907 das pp. Wort richtete, heute nicht mehr dieselbe Adressatin ist. Die ungeheure Seelennot, welche einer Begegnung mit Christus bedarf, zeigt sich auch in den „religionsfreien Zonen“, in denen Menschen so tun, als könne man die Kriege und Katastrophen, die uns eine unerleuchtete, erste Phase des „enlightenment“ eingetragen hat, mirnichts-dirnichts unter den Teppich kehren.
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