Ein kleines Häuflein von – Eigenaussage – „aufrechten Kölnern“ und „selbständig denkenden Menschen“ wird während des Weltjugendtages in Köln eine Gegenveranstaltung abhalten.
(kreuz.net, Köln) Ein selbsterklärter Gottloser und Bildhauer namens Jacques Tilly (42) wittert anläßlich
des bevorstehenden Weltjugendtages in Köln Morgenluft.
Er verspricht seiner weltfrommen Gemeinde anläßlich
der katholischen Riesenveranstaltung in Köln „Heidenspaß statt Höllenqual“.
Mitten im Weltjugendtag
wird dazu eine „religionsfreie Zone“ errichtet werden, um eine Gegenevangelisation abzuhalten. Diese soll
die Gottlosen in ihrem Unglauben stärken.
Der Auftritt der Gottlosen inspiriert sich am Karneval – was
vielleicht auch darauf hindeutet, daß die Spaßigen entsprechend ernst genommen werden wollen.
Jacques
Tilly hat schon Wagen für den Düsseldorfer Rosenmontagszug entworfen.
Jetzt läßt er sich vom Papst
vorschreiben, wann Karneval ist, und wird beim Weltjugendtag mit einem entsprechenden Gefährt daherfahren.
„Die Kirche ist ein alter, faltiger Dinosaurier, der sich überlebt hat. Er ist nicht mehr blutrünstig,
wie früher einmal, sondern zahnlos geworden, und er lächelt immerzu“ – erklärt der Bildhauer dem ‘Westdeutschen
Rundfunk’ und hat dabei nicht nur Unrecht.
Sein Dinosaurier, der auf einem verspäteten oder verfrühten
Karnevalswagen Platz genommen hat, trägt Stab und Mitra. Darunter weiden weiße Schäfchen, die das Kirchenvolk
symbolisieren.
„Wir wollen keine Christen beleidigen“, sagt Tilly, „aber wir wollen dagegen protestieren,
daß eine Konfession eine ganze Stadt für sich in Anspruch nimmt und die Medien darüber wie ‘Radio Vatikan’
berichten. Wir wollen zeigen, daß es uns auch noch gibt“ – erklärt Tilly.
Die schwarzen Schäfchen,
die vom Dinosaurierpapst gehütet werden, sind verschiedene Gottlosenorganisationen wir der ‘Internationalen
Bund der Konfessionslosen und Atheisten’, einer Gruppe, die sich ‘Denkladen’ nennt, die ‘Giordano Bruno
Stiftung’ oder ein ‘Kunst und Videoarchiv Köln’.
Tilly ist Mitglied bei der ‘Giordano Bruno Stiftung’.
Ziel dieser Stiftung ist es, ein naturalistisches Weltbild sowie eine weltliche, evolutionär-humanistische
Ethik und Politik zu entwickeln.
Die spaßigen Heiden wollen mit Formen der Popkultur – an denen sich
die Kirche auch schon seit längerem versucht – gegen den Weltjugendtag protestieren, erläutert ein Sprecher.
Dazu gehören in den nächsten Tagen eine Lesung von anstößigen Bibelstellen – die bekanntlich aus
dem Brevier der Kirche entfernt wurden –, eine Kirchenaustrittsparty und eine „Enttaufungs-Zeremonie“.
Das Komitee verkauft eine Musik-CD „Jesus war so cool“ und T-Shirts mit dem Aufdruck „Religionsfreie
Zone“.
Am 19. August, wenn der Papst in Köln ist, laden seine Kritiker zu einem „Freigeisterzug“ durch
die Stadt ein.
Der Durchzug sei schon genehmigt, aber man verhandle noch mit der Stadt über die genaue
Strecke, verlautet es von den Organisatoren.
Trotz Karneval ist es den Initianten offensichtlich ernst
mit ihrer Stadtmission: Religion solle Privatsache sein und Staat und Kirche streng getrennt.
Deshalb
kritisieren die spaßigen Heiden die staatlichen Zuschüsse zum Weltjugendtag:
„Der Vatikan ist der Gastgeber,
aber er gibt keinen Cent dazu“, sagt ein Vertreter der Gottlosen und läßt den Rubel, der wegen des Weltjugendtages
nach Köln rollen wird, unerwähnt.
Außerdem lädt die Deutsche Bischofskonferenz – und nicht der Vatikan –
zum Weltjugendtag und stürzt sich dabei auch in Unkosten.
Ein bißchen Verfolgungs-Romantik sei auch
dabei, gibt ein Organisator selber zu: Er habe angesichts der allgemeinen Jubelstimmung bei der Papstwahl
Angst um seine Haut bekommen.
Ricarda Hinz (35) – Mitglied eines Gottlosen-Zirkels – beklagt sogar, daß
„Religionskritiker in Deutschland von den Medien totgeschwiegen würden“.
„Damit die Verfolgung nicht
so arg wird“, hat Jacques Tilly beim Wagenbau bewußt auf religiöse Symbole oder eine „blasphemische
Sauerei“ verzichtet.
So wolle man vermeiden, wegen der Verletzung religiöser Gefühle angegriffen zu
werden.
Tillys Wagen wird während des Weltjugendtages kreuz und quer durch Köln fahren.
„Wir nehmen
am Straßenverkehr teil und schauen, wie die Leute reagieren“, sagt Tilly.
Satire müsse auch der Kirche
gegenüber erlaubt sein.
„Ich freue mich, daß Atheisten – auf ihre Weise – ebenfalls am Kölner Weltjugendtag
mitmachen“, erklärte ein Kölner Geistlicher auf Anfrage:
„Das deute darauf hin, daß viele von ihnen
dem Gottesreich näher sind als die Massen der untätigen lauen Amtskatholiken.“
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31 Lesermeinungen
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#31 methusalix † 16:06:57 | Sonntag, 14. August 2005
heilige Päpste Haben die das als unfehlbare Lehrmeinung ex cathedra verlautbaren lassen, oder darf ich
nach Belieben dran glauben oder nicht, so wie Sie das in vielen Fällen tun?
Heilige Päpste Es waren nicht wir hier, die den Sieg der Jungfrau Maria zuschrieben, sondern ein heiliger
Papst und seine päpstlichen Nachfolger, und sie sagten ja nicht nur ein Sätzchen, sondern führten weltweite
wundbare Marienfeste und Gebete und … ein, damit die Ergeignisse auch gewürdigt werden können noch
in tausenden Jahren. Die ganze modernistische „Kritik“ richtet sich also wieder einmal gegen die Kirche,
nicht einzelne Gläubige. Ich liebe es sehr, in Übereinstimmung mit den apostolischen Nachfolgern Jesu
Christi als „Fundamentalist“ betitelt zu werden. Da weiß man, was man hat und ist. Es ist besonders
schön, daß mit Miles und mir nun zwei FSSPX-Anhänger diese Auszeichnung bekommen. Wie gut, daß wir
katholisch sein dürfen und können. Gelobt sei die Jungfrau Maria!
#29 MilesChristi 17:53:04 | Samstag, 13. August 2005
@ Methusalix Im Gegenteil zu dir bin ich katholisch. Ich glaube darüberhinaus daß Gott in die Weltgeschichte
direkt eingreift, wie Er schon so oft gemacht hat. Juan D’Austria hat sicher die christliche Flotten geführt –
aber im Himmel stand die Gottesmutter mit ihrem Schutz. Der Rest deines Postings ist, sorry, modernistisches
BlaBlaBla.
#28 methusalix † 17:45:19 | Samstag, 13. August 2005
Glauben gegen Wissen Sie glauben, dass Maria den Sieg „zugeteilt“ hat. Die Historiker wissen, dass der
Sieg von den Soldaten des Don Juan d’Austria erkämpft wurde. Mit ihrem Glauben an das Eingreifen Marias
rücken Sie sich selbst in unmittelbare Nachbarschaft der islamistischen Gotteskrieger, die auch davon
ausgehen dass Gott sie den Kampf gegen den Westen, den grossen Satan, gegen die Christenheit, gegen die
Unmoral oder was auch immer nicht verlieren lassen KANN. Wenn ich mir die Beiträge dieses Forums so ansehe,
lese ich oft, dass es weniger um Glauben, denn um blinden Fanatismus geht und damit steht man abseits
allen Heils.
Der hl. Papst Pius V. schreibt Maria den Sieg Lepantos zu Aus einem Vortrag Mgr. Lefebvres: Nach den Worten
des hl. Papst Pius V. wurde der Sieg über Lepanto nur durch das Gebet zur allerseligsten Jungfrau Maria
errungen. {…} Die Christenheit blieb bewahrt. {…} Der hl. Papst Pius V. hat das Rosenkranzfest aus
Anlaß des Sieges über die Türken bei Lepanto eingeführt. Die Türken wollten die Christenheit erobern.
Der hl. Papst Pius V. hatte alle Katholiken aus der ganzen katholischen Welt herbeigerufen, um gegen diese
Geißel Gottes zu kämpfen, die im Begriff war, die gesamte katholische Kirche zu zerstören. Die gesamte
katholische Welt hatte er zum Gebet des Rosenkranzes aufgefordert, vor allem während der Schlacht gegen
die Türken. Fast wäre die gesamte katholische Flotte zerstört worden. Auf die Fürbitte der allerseligsten
Jungsfrau Maria kam ein günstiger Wind, den sie zweifellos von ihrem Sohn erbeten hatte, um den katholischen
Heeren den Sieg zu verleihen. Die Schiffe der Türken wurde zerstört. {…} Der allerseligste Jungfrau
Maria zum Dank, führte daraufhin Papst Gregor XIII. im Jahre 1573 das Rosenkranzfest am 7. Oktober ein.
Damit ist bewiesen, daß die allerseligste Jungfrau Maria uns zu Hilfe kommt, um gegen die feindlichen
Mächte anzukämpfen, die sich gegen ihren göttlichen Sohn verbünden, gegen das Reich Unseres Herrn
Jesus Christus. {…} Wir müssen die allerseligste Jungfrau Maria bitten, daß Sie uns von allen Feinden
Unseres Herrn Jesus Christus befreit, die heute wiederum die Christenheit zugrunde richten wollen.
#25 methusalix † 13:12:41 | Samstag, 13. August 2005
@miles christi Also diese Geschichte in Lepanto, das war ganz bestimmt Don Juan d’Austria mit den vereinigten
christlichen Seesoldaten. Eine derartig blutige Schlacht der Muttergottes zuzuschreiben ist schlicht und
einfach eine Beleidigung der Friedensfürstin, auch wenn wir Katholiken das immer wieder gerne tun. Mit
Wien haben Sie sicher recht, dort hat sich das Schicksal Europas entschieden (vorher zwar schon in Spanien,
aber seis drum), aber es waren wiederum keine höheren Mächte, sondern zwei Männer mit ihren Soldaten:
Johann Sobiesky, König von Polen und Rüdiger von Starhemberg, der Stadtkommandant Wiens. Es ist überhaupt
extrem gefährlich, Kampf, Krieg und Religion zu verquicken. Da kommt nämlich genau das heraus, was jetzt
in New York, Madrid und London geschehen ist (oder von 1618 bis 1648 bei uns); und da sah es mit dem Schutz
der Muttergottes etwas weniger gut aus.
#24 MilesChristi 13:13:27 | Freitag, 12. August 2005
@ Methusalix Ich weiß nicht, ob du katholisch bist. Wenn du katholisch wärst, würdest du wissen, daß
der Sieg der christlichen Flotten gegen die Muslime auf direkte Intervention der Muttergottes geschehen
ist. DArauf hin wurde das Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz eingeführt , das immer noch gefeiert
wird (und nicht nur „in einigen römischen Kirchen“). Hätten die Türken in Lepanto gesiegt, und vor
Wien 1683, würdest du heute wahrscheinlich Ahmed oder Muhammad heißen. Miles Christi
#23 methusalix † 10:54:22 | Freitag, 12. August 2005
@miles christi Das ist zweifellos richtig. Bis heute wird auch der Sieg der Christen über die Muslime
in der Seeschlacht von Lepanto in einigen römischen Adelsfamilien gefeiert, als Sieg der wahren Religion
über das Teufelswerk. Bringt sicher ein gutes Gefühl für einige wenige. Für die Muslime war das ganze
eher eine Bagatelle. Merke, wir sollten zwar unsere Geschichte kennen, aber nicht in Selbstmitleid zerfliessen,
wenn es darum geht neues aufzubauen; und dafür haben wir seit der französichen Revolution jede Freiheit,
die wir vorher nicht hatten.
#22 MilesChristi 05:37:38 | Freitag, 12. August 2005
14. Juli Den 14. Juli zu feiern wäre von Katholiken bis vor ein paar Jahren undenkbar. Es gibt immer
noch REgionen in Frankreich (vor allem in der Vendée) wo einige Famlien ihre Häuser mit schwarzen Tüchern
kennzeichnen als Zeichen ihrer Ablehnung der gottlosen und mörderischen Revolution.
#21 methusalix † 01:31:46 | Freitag, 12. August 2005
Feste feiern Egal ob das damals Heiden, Atheisten oder sonstwas waren, sie haben Feste gefeiert. In Ihrem
Beitrag klang es an, als wären Sie der Meinung, nur religiöse Feste und hier nur die katholischen hätten
eine Daseinsberechtigung. Sollte ich das missverstanden haben, sehen Sie meine Aufzählung einfach als
die Feste, die in verschiedenen Ländern teilweise gemeinsam, teilweise unterschiedlich gefeiert werden.
Wobei natürlich der 14. Juli für Europa insgesamt eine ganz besondere Bedeutung hat. An diesem Tag wurde
vor etlichen Jahren deutlich gemacht, dass die deutsch-französiche „Erbfeindschaft“ endgültig vorbei
ist.
#19 methusalix † 19:00:49 | Donnerstag, 11. August 2005
Vorschläge für Feiertage an Irenäus: 1. Januar, 20. März, 1. Mai, 15. Mai, 21. Juni, 4. Juli, 14.
Juli, 1. August, 22. September, 3. Oktober, 26. Oktober, 21. Dezember, 31. Dezember. Sie sehen Irenäus,
man braucht nicht unbedingt eine Horde Expressheiliger um zu feiern. Die Menschen haben schon gefeiert,
lange bevor die sancta ecclesia die heidnischen Feiertage okkupiert hat und in der obigen Liste sollte
für jeden was dabei sein. Puristen würden vielleicht sagen wir nehmen nur die astronomischen Tage, die
auch im Kirchenjahr eine Bedeutung erhielten und vielleicht noch den 14. Juli, alle anderen sind zu sehr
national eingefärbt.
#17 Benedikt 17:49:25 | Donnerstag, 11. August 2005
Und hier ist er… Ricarda Hinz (35) – Mitglied eines Gottlosen-Zirkels – beklagt sogar, daß „Religionskritiker
in Deutschland von den Medien totgeschwiegen würden“. …der Witz des Jahres !!!
Mal KEIN Wort zum Thema… … weil ich langsam Zweifel bekomme, ob ich mit kreut.net die richtige Nachrichten-Homepage
gewählt habe! Ganz gleich um was es geht – es kommt NIE eine Meinung, es sei denn, das Thema hat irgend
etwas in sich, was man mit den Thesen der Pius-Bruderschaft vergleichen und abschmettern kann! Mir wäre
es lieb, wenn man nicht die Pius-Leute und deren Anschaung kolportieren würde, sondernzur Sache eine
eigene Meinung hätte – die muss ja nicht immer „persil-korrekt“ sein – aber es ist die eigene. Wenn möglich,
sind die Pius-Leute (NUR KLEINE PERSÖNL. MEINUNG!!!) gebeten, zumindest das ewige Zitieren bzw. benennen
wegzulassen … – meint ein Naivling, aber das aus ganzem Herzen!
@ Irenäus – Atheismus ist langweilig -CSD (gibts schon, aber leider gibt es viele nichtatheistische Homos) –
Ach, jetzt gibt es sie? -Trotzkis Martyrium (viele Atheisten sind keine Marxisten) – Jean-Paul Sartres
Geburtstag? – und wen interessiert Sartre? Interessante Satire, aber was bringt das jetzt?
#11 Irenäus 16:01:24 | Donnerstag, 11. August 2005
Atheismus ist langweilig Ein US-amerikanischer Komiker hat mal bemerkt, daß er mal ernsthaft daran gedacht
habe, Atheist zu werden, bis ihm aufgefallen sei, daß sie keine Feste feiern. Was will man schon feiern?
Den Tag der Gottlosigkeit? Hier noch weitere Vorschläge: -CSD (gibt’s schon, aber leider gibt es viele
nichtatheistische Homos) -Trotzkis Martyrium (viele Atheisten sind keine Marxisten) Jean-Paul Sartres
Geburtstag?
#10 Gallowglas 15:25:22 | Donnerstag, 11. August 2005
@Beobachterin Seltsam, wenn christliche Extremisten z.T. mit Gewalt, Veranstaltungen wie den CSD stören,
wird hier gejubelt, wenn wir während des WJT von unserem Recht zum friedlichen Protest(strenggenommen
wird ja nicht prostestiert, es werden nur gleichzeitig aufklärende Informationsveranstaltungen abgehalten.)
gebrauch machen, dann wird hier gejammert … Schon seltsam diese Doppelmoral … haben die christlichen
Herrenmenschen also mehr Rechte, als andere ? Das kommt mir doch sehr bekannt vor …
Beobachterin: Man erntet, was man säht Die vorkonziliaren Päpste haben in beständiger Lehrtradition
den universellen Herrschaftsanspruch Jesu Christi verkündet. Diese echten Petrusnachfolger verstanden
das Wort des Völkerapostels und hielten es in Wort und Tat hoch: „Christus muß herrschen!“ Der hl. Patron
der FSSPX, Papst Pius X., in „Vehementer nos“ (1906): „Daher haben die römischen Päpste nie aufgehört,
je nach den Umständen und Zeiten die Lehre von der Trennung von Kirche und Staat zu widerlegen und zu
verurteilen. Unser erlauchter Vorgänger Leo XIII. namentlich hat mehrere Male und auf großartige Weise
dargelegt, wie nach der katholischen Lehre die Beziehungen zwischen den beiden Gesellschaften beschaffen
sein müßten. {Leo XIII. zitierend} Die menschlichen Gesellschaften können nicht, ohne sich strafbar
zu machen, sich so verhalten, als ob Gott nicht existiere, oder es ablehnen, um die Religion besorgt zu
sein, wie wenn sie ihnen etas Fremdes wäre oder ihnen zu nichts dienen könnte {…} Was die Kirche betrifft,
die Gott selbst zum Urheber hat, so heißt sie aus dem aktiven Leben des Volkes, aus der Gesetzgebung,
der Jugenderziehung, der Gemeinschaft des Hauses ausschließen, einen großen und verderblichen Irrtum
begehen.“ Just diesen verderblichen Irrum hat das V.II begangen. Der freimaurerische „Freiheits“-Begriff
wurde übernommen, der die Freiheit von Gott meint. Deutschland, heuriger WJT-Ort, ist zwar schon länger
kein katholisches Land mehr, aber Italien, Brasilien, Spanien, usw. auch nicht – mehr.
#8 Athanasius 14:59:03 | Donnerstag, 11. August 2005
Eben zur Realität zurück… …über die „grossartigen“ Weltjugendtage (nicht umsonst „Popestock“ genannt).
Lest diese Artikel mal. www.traditioninaction.org/…09rpWYDCologne.shtml Juventutem am Weltjugendtag…absolut
kein Zeichen, daß Rom sich ändert. www.traditioninaction.org/…br_WorldYouthDay.htm Was ist doch für
treue Katholiken falsch am WJT? www.traditioninaction.org/…RainbowVestments.htm Regenbogen: getragen
von jedem Kleriker beim WJT in Paris. Verdeckte Botschaft? cathcon.blogspot.com/ Katholische Kirchenrestaurierung.
Viele Berichte zum Köln WJT: Traditionalisten nach Düsseldorf verlagert und isoliert, Homosexualisten
bekommen Kirche zum WJT, Homosex-Aktivisten offiziell angenommen beim WJT, UN-Abtreibungsbefürworter
Sprecher zum WJT.
#7 Beobachterin 14:46:18 | Donnerstag, 11. August 2005
Störer beim Weltjugendtag Es mag vielleicht mit großer Phantasie noch halbwegs „normal“ sein, wenn es
in einer pluralistischen Gesellschaft eine Gegenbewegung zu einem Ereignis wie dem Weltjugendtag gibt.
Während die Stadt Köln alle nur denkbaren Sicherheitsmaßnahmen zum Weltjugendtag trifft, um den Papst
und die jungen Gäste aus aller Welt zu schützen (unter anderem werden zwei Awacs über der Stadt in
neun Kilometer Höhe kreisen und sich Taucher im Rhein befinden, während der Papst mit dem Schiff an
den Poller Rheinwiesen entlang fährt), bereiten einige Gruppen von Kirchenfeinden Störaktionen vor.
Normal ist nun nicht, daß diese Störaktionen mit einem zwinkernden Auge vom „Kölner Stadt-Anzeiger“,
der größten Kölner Tageszeitung, ihren Lesern vorgestellt und sie so gefördert werden. Man sollte
sich dabei aber vielleicht vor Augen halten, daß Köln sich sonst stolz als „Hauptstadt der Schwulen“
präsentiert. Dieses zweifelhafte Prädikat hätte die Stadt Köln nicht erhalten können, wenn die Homosexuellen
nicht die exzessive Unterstützung der örtlichen Presse fänden. Auch die Homosexuellen übrigens bereiten
verschiedene Störaktionen vor, unter anderem die Verteilung von Kondomen an die Weltjugendtagsgäste.
Sie verwechseln wohl den Weltjugendtag mit dem CSD.
#6 ottaviani 13:53:19 | Donnerstag, 11. August 2005
Das ist doch ganz normal ich finde das ganz normal daß in einer pluralistischen gesellschaft es zu so
einer großveranstaltung eine gegenbewegung gibt eben wie beim gaypride in zürich nur umgekehrt
wildes um sich schlagen: Zeichen für Panik Schwester Lucia von Fatima wurde einmal (ich meine sie war
da schon im Kloster) gezielt nach Deutschland gefragt. Sie sagte auch Deutschland werde zum Herrn zurückkehren –
aber gaaanz langsam. Wer es genauer wiedergeben kann möge mich ergänzen. Dieser WJT könnte schon ein
ziemlicher Impuls werden. Ich schätze aber es wird viele viele Opfer kosten. Ist doch klar, daß die
Kirchenfeinde schon mal aus lauter Angst vorher voll draufhauen. Aber der Triumpf des Unbefleckten Herzens
Mariens und des Heiligsten Herzens Jesu ist sicher.
#4 Athanasius 11:41:03 | Donnerstag, 11. August 2005
– Wir wollen zeigen, daß es uns auch noch gibt Welch ein wertvolles Statement! Wusste ich gar nicht,
dass es solche Massen religionshassender linken Intelligentsia gibt? Natürlich nicht. Ich denke noch
immer, dass Deutschland so christlich ist wie 1907, denn ich lebe nach Dr. Otterbeck in einer Hinterwelt
die es nicht gibt…? Oder? Die gleiche Religionshassende Linke Intelligentsia treibt im „Monitor“ Magazin
des ARD ihr DDR-Rundfünkliches Spiel. Heute, 21.45 h – 22.30 h, im ARD: „Weltjugendtag: Aufbruch für
katholische Fundamentalisten“.
#3 Inderwld 11:36:29 | Donnerstag, 11. August 2005
Atheisten Gott näher? Dieser Geistliche scheint wenig Ahnung von Theologie zu haben. Denn Gott zu leugnen
ist die Größte Sünde, die somit auch die weiteste Gottesferne (Hölle) mit sich bringt. Leider aber
scheinen manche Amtskatholkien auch zu Atheisten geworden zu sein.
Wirklich eine „geniale Gurke“ dieser Tilly Der Typ ist so klug und gebildet, daß er seinem Dinosaurier
den Bischofsstab falsch herum in die Pranke gesteckt hat. Mann, hat der ne Ahnung von der Kirche! *kopfschüttel*
#1 Dr. Otterbeck 10:16:46 | Donnerstag, 11. August 2005
Nietzsche ist tot. Dieses historische Faktum hat noch kein Exeget in Zweifel gezogen. Leider ist die „dogmatische“
Forschung zu wenig weltgewandt um herauszupräparieren, dass bereits Pascendi von 1907 insofern das II.
Vatikanum in nuce vorwegnahm, weil Rom sich überhaupt die Mühe machte, ein gesamtes „Weltbild“ (genannt:
Modernismus) zu analysieren. Es wurden ja nicht mehr nur einzelne Sätze verworfen. Die Rezeption dieser
Großtat ist auch dadurch erschwert, dass zwar die Katastrophen des XX. Jhdts. das Verdikt S. Pius X.
so grell bestätigt haben wie man es sich nicht hätte ausdenken können. Aber die falsche Identifikation
der modernen Welt heute mit der „guten alten Zeit“ (vor 1914) stört die Erkenntnis noch, dass die Menschheit
(„l’humanité“), an die sich 1907 das pp. Wort richtete, heute nicht mehr dieselbe Adressatin ist. Die
ungeheure Seelennot, welche einer Begegnung mit Christus bedarf, zeigt sich auch in den „religionsfreien
Zonen“, in denen Menschen so tun, als könne man die Kriege und Katastrophen, die uns eine unerleuchtete,
erste Phase des „enlightenment“ eingetragen hat, mirnichts-dirnichts unter den Teppich kehren.