Eine Kinderabtreiberin muß sich für den Tod eines sechs Monate alten Jungen verantworten. Der Kleine war bereits selbständig lebensfähig. Doch er überlebte nur fünf Stunden in einer Welt, die ihn mit Gift empfing.
(kreuz.net, Sydney) Eine Kinderabtreiberin aus Sydney, Suman Sood, ist gegenwärtig wegen einer illegalen
Kinderabtreibung angeklagt.
Dies berichtete die australische Tageszeitung ‘Sydney Morning Herald’ am
Montag.
Sydney befindet sich im Südwesten von Australien und ist die größte Stadt des Landes.
Die
ausgebildete Ärztin trieb das sechs Monate alte Kind einer 20jährigen Mutter ab. In diesem Alter sind
ungeborene Kinder schon alleine lebensfähig.
Die Mutter war zuvor aus rechtlichen Gründen bei mehreren
Abtreibungsunternehmen abgewiesen worden.
Kinderabtreiberin Suman Sood zeigte sich dagegen bedenkenlos.
An einem Samstag abend im Mai des Jahres 2002 erschien die hochschwangere Mutter bei der Kinderabtreiberin.
Diese fragte die Mutter zweimal, ob sie „das“ wirklich wolle.
Andere Fragen stellte Sood nicht.
Die
Abtreibungsunternehmerin drückte der hilflosen Mutter einen einschlägigen Prospekt in die Hand.
Hinweise
auf den Abtreibungsverlauf, die Gefahren einer Spätabtreibung und den Zustand des Kindes gab es keine.
Die Abtreiberin informierte ihre Kundin lediglich über die – monetären – Kosten der Kindertötung:
umgerechnet knapp 1000 Euro.
Dann verabreichte sie der schwangeren Mutter besondere Körpergifte, um
eine künstliche Fehlgeburt einzuleiten.
Die geschändete Mutter sollte am nächsten Vormittag wiederkommen.
Doch die Zwanzigjährige meldete sich bereits am selben Abend telefonisch:
Sie leide an schrecklichen
Unterleibsschmerzen.
Die sorglose Abtreiberin verwies ihr Opfer per Ferndiagnose auf Schmerztabletten.
Die Mutter gebar in derselben Nacht auf einer Toilette ihr erstes Kind – ein Sohn.
Es war 3.30 am Morgen.
Anschließend wurde die unglückliche Mutter gemeinsam mit ihrem Kind von der Ambulanz ins Krankenhaus
gefahren.
Erst dort bemerkten die Notärzte, daß der 520 Gramm schwere Junge atmete.
Doch um 8.00 Uhr
morgens starb er an den Folgen der Abtreibung.
Jetzt steht die Abtreiberin Suman Sood wegen der illegalen
Kindertötung vor Gericht.
Ihr Vergehen ist allerdings eher bürokratischer Natur.
So erklärte der
Staatsanwalt, daß die Abtreiberin das Kind durchaus hätte legal umlegen können.
Dazu hätte sie nur
feststellen müssen, daß die Mutter durch die Schwangerschaft seelisch, körperlich, wirtschaftlich oder
sozial geschädigt würde.
Dann würde es jetzt keinen Grund zur Anklage geben.
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3 Lesermeinungen
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#3 Aurelius 15:08:08 | Donnerstag, 11. August 2005
Fotos von Kinderleichen Ich wäre kreuz.net sehr dankbar, wenn nicht dauernd Fotos von Kinderleichen auf
der Website zu sehen wären. Zum Einen nutzt sich der wohl beabsichtigte Schockfaktor“ ab, zum anderen
wirkt die Kritik an einer einem in Bern zur Schau gestellten Kopf einer Kinderleiche wenig glaubwürdig,
da hier mehr oder weniger das Selbe geschieht. Außerdem sind es sicherlich nicht die Leser von kreuz.net,
die mit Hilfe von Fotos daran erinnert werden müßen, daß Abtreibung grausamer Mord ist! Im Übrigen
ist es einfach geschmacklos, so Verstorbene ins Bild zu setzen.
#2 virOblationis 15:04:45 | Donnerstag, 11. August 2005
Zeitpunkt des Todes Daß eben nur der Zeitpunkt darüber bestimmen soll, ob etwas Mord ist oder nicht,
erscheint mir nicht nur in diesem Falle absurd. Bei aller Aufregung um die neun nach der Geburt getöteten
Kinder von Brandenburg: Ich habe darauf gewartet, daß in unseren Medien angesichts dieses Falles auch
einmal die Abtreibungspraxis in Frage gestellt wird – vergeblich. Oder sollte ich Entsprechendes nur nicht
mitbekommen haben?
#1 Athanasius 15:03:25 | Donnerstag, 11. August 2005
Was kann man sagen? Was kann man zur Abschlachtung ungeborener Kinder sagen? Ausser Protest und verbale
Gewalt? Ich sage nur eins: „EXURGE DOMINE ET JUDICA CAUSAM TUAM!“ (Ps. 73)