Wie wählt der Papst? + Unschuldig + Effektiv + Ein Lebensrecht zum Töten + Zwei Bilder + Unbezahlbar
Wie wählt der Papst?
Deutschland. Bei den geplanten Bundestagswahlen in Deutschland am 18. September
darf auch Papst Benedikt XVI. seine Stimme abgeben. Er könne – wie bereits des öfteren in der Vergangenheit –
per Brief wählen. Der Hauptwohnsitz des Heiligen Vaters ist nach wie vor in der oberpfälzischen Gemeinde
Pentling gemeldet. Diese befindet sich am südlichen Stadtrand von Regensburg.
Unschuldig
Griechenland.
Ein kirchliches Gericht sprach Nikiforos, den Bischof von Didymoteichon, von allen Anklagen sexueller
Unzucht frei. Das berichtete die griechische Tageszeitung ‘Kathimerini’. Didymoteichon befindet sich im
Norden von Griechenland in der Nähe der türkischen Grenze. Ungefähr 570 Zeugen – unter ihnen auch Politiker
und örtliche Beamte – schrieben zugunsten von Nikiforos an das Gericht. Nur eine einzige Person – jene,
welche die Vorwürfe gegen den Geistlichen in Umlauf gebracht hatte – sagte gegen den Bischof aus.
Effektiv
Deutschland. Die Kölner Industrie- und Handelskammer rechnet beim Weltjugendtag in Köln mit einem wirtschaftlichen
Effekt von 180 Millionen Euro. Das berichtete das Unternehmermagazin ‘Impulse’ in seiner Internet-Ausgabe.
Ein Lebensrecht zum Töten
Irland. Drei irische Frauen haben ihr Land wegen des im Lande herrschenden
Verbotes der Kinderabtreibung vor dem ‘Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte’ verklagt. Das berichtete
eine Abtreibungsorganisation mit dem Decknamen ‘Irische Familienplanungs-Vereinigung’ auf ihrer Webseite.
Die drei Mütter haben alle im letzten Jahr ein Kind in Großbritannien töten lassen. Sie wollen ungenannt
bleiben. Ihre Klage lautet auf Verletzung des Rechts auf Privatleben, auf unmenschliche oder erniedrigende
Behandlung sowie auf Verletzung des Diskriminierungsverbots. Zudem berufen sich die Klägerinnen – ausgerechnet –
auf den Artikel 2 der Europäischen Menschenrechtskonvention. Dieser schreibt das „Recht auf Leben“ fest.
Zwei Bilder
Deutschland. Ein riesiges Mosaikporträt des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. ist
gestern Donnerstag vor dem Kölner Dom enthüllt worden. 100.000 Menschen aus 175 Ländern waren anwesend.
Die Initiatoren vom Kölner ‘Domradio’ wollten damit dem verstorbenen Papst für die Einführung der Weltjugendtage
danken. Das Riesenmosaik setzt sich aus Tausenden Porträt-Fotos zusammen. Die Sammlung der Fotos lief
über eine Homepage. Neben dem Mosaikporträt hängt ein zweites, überdimensionales Bild: Ein Poster
von Papst Benedikt XVI. Darüber steht „Welcome“.
Unbezahlbar
Deutschland. Für das Geburtshaus von
Papst Benedikt XVI. gibt es nur zwei Möglichkeiten: Wohnhaus oder Museum. Das beschloß der Gemeinderat
des bayerischen Ortes Marktl am Inn am Donnerstag einstimmig. Das Haus ist noch bis zum 22. August zum
Verkauf angeboten. Die Gemeinde besitzt ein verbrieftes Vorkaufsrecht. Vermutlich geht das Haus jedoch
in Privatbesitz über. Man rechnet nämlich mit einem Verkaufswert von neun Millionen Euro – eine Summe,
welche die Gemeinde unmöglich aufbringen kann.
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18 Lesermeinungen
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@ Toby Das wäre aber auch so gewesen, wenn Juventutem Quartier in Köln bezogen hätte. Wer es wirklich
will, der findet den Weg. UNd im Programm stehen sie auch. Außerdem kann man mit dem WJT-Ticket umsonst
Bahnfahren. Die Präsentation von Juventutem ist nicht öffentlicher oder weniger öffentlich als die
vieler anderer dutzender Jugendgruppen, nur: Über Juventutem hat jetzt auch Monitor berichtet. Soviel
Medienaufmerksamkeit haben die meisten anderen Gruppen nicht. Die meisten anderen Gruppen haben auch nicht
soviele Bischöfe „dabei“, dass sie tzäglich ein Pontifikalamt mit immer einem anderen Bischof besuchen
können. In Anbetracht dieser Tatsachen kann ich das Wehklagen nicht ganz nachvollziehen. Ich für meinen
Teil würde sagen, dass Juventutem eine Gruppe wie jede andere in Köln ist. Von totschweigen kann einfach
keine Rede sein.
@ Benedikt Wie dem auch sei … so wird aber nur ein kleiner Bruchteil der Weltjugendtagsteilnehmer eine
Chance haben, die überlierferte Form der hl. Messe überhaupt einmal kennenzulernen … schade …
@ Athanasius Und die traditonelle hl. Messe aller Zeiten ist nach Düsseldorf verlagert und isoliert!
Das ist doch so nicht richtig, es können logischerweise nicht alle Veranstaltungen in Köln stattfinden.
Düsseldorf ist genauso Quartier für über 100.000 Jugendliche wie Bonn und Köln. Sind diese Jugendlichen
auch „abgeschoben“? Oder gar der Papst, draußen auf dem Marienfeld? Man sollte sich nicht bemühen ständig
in allem immer nur das Negative zu sehen.
Beschämende Unkenntnis der Kirche und ihrer Geschichte Wem gehört dieses Forum, dass man so über das
Wirken des Hl. Geistes herfallen kann und darf? ER – der Hl. Geist! – leitet die Kirche auch dann, wenn
wir Menschen in unserer Begrentzheit nicht mehr durchblicken Nun, sicherlich leitet der hl. Geist den
Petrus und seine Nachfolger nicht immer, sonst wären sie in jeder Sekunde unfehlbar und das ganze Unfehlbarkeitsdogma
widersinnig, was es nicht ist, logischerweise. Der hl. Geist leitete den Petrus offenbar nicht, als dieser
dreimal Christus verriet. Der hl. Geist leitete den Petrus offenbar nicht, als dieser mit Paulus stritt
und dabei im Irrtum lag. Der hl. Geist leitete den Petrusnachfolger Liberius offenbar nicht, als dieser
eine Arianismusformel unterschrieb und den rechtgläubigen Bischof Athanasius exkommunizierte. Der hl.
Geist leitete offenbar den Petrusnachfolger Honoris (I.) nicht, als dieser die monothelitische Häresie
vertrat und daher von seinen Nachfolgern verurteilt wurde. Etc pp! Man erinnere sich an das Gebet unseres
Heilands, daß Petrus wieder im Glauben gestärkt werde… Wir oder unsere Kinder oder Kindeskinder dürfen
gespannt sein, wie die zukünftige Kirche – die nur wieder eine gemäß der heiligen Tradition sein kann
oder gar keine mehr sein wird (und das ist unmöglich) – über die Päpste Johannes XXIII., Paul VI. und
Johannes Paul II. urteilen wird. Instaurare omnia in Christo.
@Rocky Ich schäme mich über die Aussage, daß der Heilige Vater ein Häretiker IST. Habe ich jemals
so etwas behauptet? Nur zur Information: unser Papst ist Benedikt XVI, nicht Johannes PaulII. Ich bin
es leid, immer dasselbe hier zu erzählen. Dennoch, um nur ein Beispiel zu erwähnen: Johannes PaulII
hat Johannes den Täufer gebeten, den Islam zu beschützen. Wir haben übrigens ein Dogma: Extra ecclesiam
nulla salus est.
Ich schäme mich ob der Aussage, dass der Hl. Vater ein Häretiker IST! Das habe ich von „Nicht-mehr-katholischen“
linken Theologen auch schon gehört. Und von Modernisten auch schon. Wem gehört dieses Forum, dass man
so über das Wirken des Hl. Geistes herfallen kann und darf? ER – der Hl. Geist! – leitet die Kirche auch
dann, wenn wir Menschen in unserer Begrentzheit nicht mehr durchblicken . – (oder glaubst du nicht mehr
an die Leitung durch den Hl. Geist?) Und nochmal: UBI PETRUS – und das ist nun mal ROM und nicht Ecõne! –
IBI ECCLESIA! Basta!
@Rocky Dank Johannes Paul II weiß die Welt was Katholizismus, was Christentum ist. Nun, ja. Du weißt,
daß ich diesen Papst für einen Häretiker halte. Und ich hoffe mal, daß Du meine Gründe kennst. Über
Benedikt XVI denke ich nicht, daß er den Kurs seines fragwürdigen Vorgängers einfach fortsetzen wird.
Schon allein aus der Namenswahl folgt das.
Ich bitte darum … konstruktive Kritik am zunehmenden Eventcharakter der Weltjugentage nicht pauschal
abzulehnen, sondern sich sachlich damit auseinanderzusetzen! Es geht hier nicht um Nörgelei, sondern
um eine realistische Sicht der Dinge. Es ist doch schon eigenartig: Warum haben sich beispielsweise die
offiziellen katholischen Jugendverbände in Deutschland bis vor fünf Jahren so reserviert bis total ablehnend
gegenüber den Weltjugendtagen verhalten, und nun machen sie allesamt mit? Hat hier eine Bekehrung stattgefunden?
Wohl kaum. Noch vor fünf Jahren war der Papst ein Stein des Anstoßes, heute jubelt man ihm allgemein
zu … warum eigentlich? Sind die wenigen Gruppen, die zur Anbetung gehen, wirklich repräsentativ? Ich
spreche jetzt von der Situation in Deutschland. Da sollte man doch bitte die Verhältnismäßigkeit beachten.
Der Papst über die Papst-Popularität: „Die Kirche hat nichts davon“ Aus dem hervorragenden Artikel Dr.
Barths namens „Gedanken zum Pontifikat Papst Johannes Pauls II.“ in der Kirchliche Umschau, Mai 2005:
{…} Noch am letzten Tag seines Lebens erklärten viele polnische Jugendliche bei Interviews im Fernsehen,
wie sehr sie einerseits den in Agonie liegenden Papst als Menschen, der sie immer ernstgenommen habe,
schätzten, wie wenig sie sich aber auf der anderen Seite an die von ihm verkündetie katholische Moral
zu halten bereit seien. Um die Problematik noch etwas drastischer vor Augen zu führen, zitieren wir einen
kurzen Ausschnitt aus der Ausgabe des Magazins „Der Spiegel“, die unmittelbar nach der Beisetzung des
Papstes erschien(15/2005, S.97). Dort lesen wir zur Begeisterung der Jugend: „Den Gestrengen in der Kurie
ist unheimlich dabei. Sie erinnern sich an das Jubeljahr 2000. {…} Der inzwischen mächtigste Mann des
Vatikans traut dem Schauspiel der massenhaften Gläubigen nicht, das sich in Rom entfaltete. Er befürchtet,
daß sich die Jugendlichen einen bequemen Glauben zurechtbasteln könnten: den Papst als Ikone für den
Frieden, aber nicht als Moralprediger für die gottgerechte Lebensführung. Wojtyla, so argwöhnt Ratzinger,
habe die Herzen der Jugendlichen gewonnen, nicht ihre Köpfe. ‘Die Person ist populär’, sagte der Vorsitzende
der Glaubenskongregation über den Verstorbenen. Doch, fügte er gleich hinzu: ‘Die Kirche hat nichts
davon.’“ (Um das Revolverblatt „Spiegel“ geht es nicht, sondern seine Ratzinger-Zitate.)
Es sollte… …bei uns gar nicht den Eindruck erstehen KÖNNEN, dass man nach Köln für Rock fährt.
Aber diese Möglichkeit gibt es also. Es wird wieder mal „Popestock“ leider. Und die traditonelle hl.
Messe aller Zeiten ist nach Düsseldorf verlagert und isoliert!
Also wirklich… Ich finde es auch nicht gut, wenn hier pauschal Jugendlichen unterstellt wird, sie würden
bloß wegen Konzerten usw. nach Köln fahren. Das WJT-Ticket kostet für einen Europäer 200 €, da sind
Festivals wie Rock am Ring, Rock im Park usw usf erheblich billiger zu haben. Außerdem ist Panikmache
wegen gemischter Zeltstädte genauso wenig angebracht. Ich weiß nicht, wie alt die Forumsteilnehmer hier
im einzelnen sind, aber ein wenig Kontrolle über ihre Hormone haben die Jugendlichen schon. Außerdem
gibt es genügend andere „Gelegenheiten“, die besser „Dafür“ geeignet wären, als mitten in einer Sporthalle.
Gemischte Gruppen sind außerdem disziplinierter, behaupt ich mal. Ein bißchen Vertrauen sollte man auch
haben! Außerdem weiß ich auch nicht, was an einem Konzert so schlimm sein soll. Wem das nicht kontemplativ
genug ist, der geht halt nicht hin, fertig. Man sollte auch auf dem WJT nicht vor aller Welt so tun, als
sitze man auch daheim ständig in der Kirche. Der Glaube muss auch im Alltag stattfinden und da gehören
bei Jugendlichen nunmal auch so genannte Events dazu. Diese verlaufen – und da spürt man den Geist –
nach dem was ich erlebt habe wesentlich disziplinierter ab, als Otto-Normal-Parties.
Tage der Begegnung Für viele Teilnehmer bei den Tagen der Begegnung habe ich Angst, dass sie frustriert
wieder in ihre Heimatländer fahren. So sollen sie Wälder säubern, Alte Pflegen, Kindergärten aufräumen
etc. Und wenn dann was religiöses sein soll, dannn aber doch bitte ökumenisch, und übernachtet wird
in einem muslimischen Gemeindezentrum, Moscheen und Synagogen besucht… Daher glaube ich nicht, dass
Berufungen herauskommt sondern eher Verwirrung.
@ Amicus_crucis Man sollte das einmal bedenken: Das war noch nie da, dass in fast allen Kirchen einer
Stadt praktisch rund um die Uhr Jugendliche vor dem Allerheiligsten Anbetung halten. Was für Gnaden können
davon ausgehen! Wenn es so ist, dann wäre es wirklich sehr gut. Nur frag ich mich eben, warum braucht
man dazu Rockgruppen? Warum braucht man dazu gemischte Zeltstädte? Jetzt wird man schon als Miesmacher
und linker Dissident bezeichnet, wenn man die katholische Morallehre verteidigt und sagt, dass gemischte
Unterbringung von Jugendlichen über mehrere Nächte oft dazu führt, dass es zu mehr kommt. Aus diesem
Grunde hat die Kirche zu allen Zeiten an einer getrennt geschlechtlichen Unterrichtung und Unterbringung
festgehalten.
Die andauernden Seitenhiebe gegen den Heiligen Vater, Papst Johannes Pul II. – und wohl jetzt auch gegen
Papst Benedikt XVI., weil er das Werk seines Vorgängers weiter führt – sind eines Katholiken nicht würdig!
Kennt ihr denn das Gleichnis mit dem Samen, da da und dorthin fiel…? Der kleinste Teil aber brachte
seine Frucht!! Es macht traurig, dass es sich X und Y heranmacht, die Vorsehung Gottes in der Wahl des
Papstes zu kritisieren! Wer die Päpste nicht anerkennt, ist nicht katholisch! Da nützen alle Argumente
nichts! Dank Johannes Paul II. weiss heute die ganze Welt – das hinterste Dorf in Burma – was KATHOLIZISMUS,
was CHRISTENTUM und was PAPST ist! Wer diese jetzt nicht annimmt, kann sich kaum vor dem Weltenrichter
„aus Unkentnnis“ enstschuldigen! Lasst also die Jugend in Ruhe! Der „kleinste Teil“ wird seine Frucht
bringen!
#4 amicus_crucis 13:34:08 | Freitag, 12. August 2005
Miesmacherei… @ Romulus @ Toby Solche Miesmacherei über den Weltjugendtag ist man eigentlich von linken
Dissidentengruppen gewöhnt. Man sollte das einmal bedenken: Das war noch nie da, dass in fast allen Kirchen
einer Stadt praktisch rund um die Uhr Jugendliche vor dem Allerheiligsten Anbetung halten. Was für Gnaden
können davon ausgehen! Statt herumzukritteln, wie hoch oder gering wohl der Prozentsatz der Jugendlichen
ist, die nur der Party wegen nach Köln fahren, sollte man lieber dankbar sein für das Zeugnis der vielen
Tausend, die wirklich tun, wozu Johannes Paul II. und Benedikt XVI. sie eingeladen haben: Zu kommen, um
Ihn anzubeten. Und dann warten wir einmal ab, was der Herr damit in Bewegung setzt. Wir können alle unseren
Beitrag leisten – allerdings nicht durch abträgliches Nörgeln.
mehr als eine Party?? Der WJT, auch die Tage der Begegnung davor werden zu einer Party. Es fällt schwer,
die Jugendlichen zum Gebet zu bewegen, von Rosenkranz zu schweigen Ein solcher wurde auch offiziell nicht
in das Pilgerpaket gepackt – ist wahrscheinlich „zu katholisch“. Hier konnte man nur der Initiative von
Jugend 2000 danken, die sich dafür einsetze, allen Jugendlichen einen Rosenkranz zu geben. Ich bin trotzdem
voller Hoffnung: wenn nur ein paar wenige Samen aufgehen, dient dies dem Reich Gottes! Nicht mutlos werden!
Wir sind in dieser Zeit geboren und müssen uns für das Reich Gottes einsetzen, allen Widrigkeiten zum
Trotz!
Tja, was bleibt übrig? Wenn man nach Kard. Meisner geht, dann entstehen auf dem WJT die – so wörtlich –
Mutter Teresas und Priester von morgen. Bleiben wir mal realistisch: Für viele unserer deutschen Jugendlichen
wird es eine Fete, die sie eben „mitnehmen“. Unverantwortlich ist es, dass auf einer katholischen Veranstaltung
unverheiratete Männer und Frauen gemischt übernachten. Viele Ausländer werden die Möglichkeit nutzen
in Deutschland unterzutauchen. Lockmittel sind die vielen kostenlosen Rockkonzerte und nicht die Katechesen.
Von den Jugendlichen nimmt „nur“ ca. ein Drittel am geistlichen Programm teil. Wenn unsere deutschen Jugendlichen
wird zuhausen sind, werden sie deswegen nicht in die Kirche gehen. Es ist und bleibt ein Massenhappening,
Popestock von JPII eben, angeleiert durch Charismatiker vor vielen Jahren. Vielleicht nutzt Benedikt diese
Bühne mal, um GANZ deutlich zu sagen, was katholisch sein bedeutet und zwar der sogenannten Weltjugend.
Nun bedankt man sich also … für die Einführung der Weltjugendtage. Seltsam nur, dass man bis vor ca.
fünf Jahren noch dagegen war … zumindest das offizielle katholische Deutschland. Die deutschen Bischöfe
und katholischen Jugendverbände hätten die Weltjugendtagsbewegung ja schon vor 20 Jahren in Deutschland
bekanntmachen können, doch damals wollte man nichts davon wissen. Nun schwimmt man in der allgemeinen
begeisterungswelle mit. Allerdings hat sich auch der Charakter der weltjugendtage in den letzten 20 Jahren
deutlich verändert, und zwar nicht unbedingt zum Guten. Was bleibt vom Weltjugentag übrig, wenn die
Euphorie vorbei sein wird?