Hinduistische Göttin erscheint in Fatima: „Initiativkreis“ wird nicht erhört
Die hinduistische Göttin Devi macht den Platz der Gottesmutter streitig und erobert im portugiesischen Marienwallfahrtsort Fatima den Volksaltar der dortigen Erscheinungskapelle. Ein österreichischer Appell an den Apostolischen Nuntius in Wien, Erzbischof Georg Zur, verhallt ins Leere.
(kreuz.net, Wien) Dem „Initiativkreis Wien“ ist der Geduldsfaden gerissen. Eine über den Wiener Nuntius
an den Papst geschickte Erklärung zur – wie es heißt – jüngsten „Entweihung des Marienerscheinungsortes
Fatima“ blieb ohne Antwort. Darum habe der Kreis seinen Protest vom 13. Oktober 2004 nunmehr öffentlich
gemacht, erklärt Mag. Thomas Lintner, der Präsident des Initiativkreises Wien.
Der „Initiativkreis“
ist eine international tätige Organisation von katholischen Laien und Priestern, die sich für das Recht
auf eine integrale Verbreitung des katholischen Glaubens und gegen jede Art laizistischer Diskriminierung
der Religion stark macht.
Im nunmehr veröffentlichten Brief des Wiener Initiativkreises erhebt dessen
Präsident Protest „gegen die Entweihung des Marienerscheinungsortes Fatima“. Lintner erwähnt in seinem
Schreiben einen interreligiösen Kongreß, der am 10. bis 12. Oktober des letzten Jahres in Fatima stattfand.
Dabei sei unter Applaus der anwesenden Bischöfe und Priester die „Vermischung der Religionen in einem
Heiligtum“ gefordert worden. Die Religion der Zukunft bestehe, so ein Referent, aus einem allgemeinen
„Zusammenlaufen aller Religionen in den einen universalen Christus“.
Der Kongreß habe in Anwesenheit
des Rektors des Heiligtums, Msgr. Luciano Guerra, sowie des zuständigen Ortsbischofs von Leiria-Fatima,
D. Serafim de Sousa Ferreira e Silva, und des Apostolischen Nuntius in Portugal, dem sizilianischen Erzbischof
Alfio Rapisarda, stattgefunden.
Im geplanten interreligiösen Zentrum in Fatima sei – so Lintner – auch
eine „Anbetungsstätte für nichtchristliche Religionen“ geplant, wobei Kirche und Anbetungsstätte nur
durch leicht entfernbare Wände getrennt seien.
Nach Presseberichten wird die geplante Megakirche für
das Fatima-Heiligtum eine durchschnittliche Höhe von 15 Metern aufweisen und zwei Nutzungsflächen besitzen,
die ein mit 9.000 Sitzplätzen unter der Bezeichnung „Dreifaltigkeitskirche“ und die andere mit 3.000
Sitzplätzen, die „Versöhnungskirche“ heißen soll. Eine gemeinsame Nutzung der beiden Räumlichkeiten
sei durch das Vorhandensein einer beweglichen Trennwand gewährleistet.
Nach den Worten des Präsidenten
des päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, Erzbischof Michael Louis Fitzgerald, gegenüber
einer Journalistin der katholischen Nachrichtenagentur „Zenit“ im Januar dieses Jahres soll das neue Heiligtum
„nicht ausschließlich“ interreligiösen Zwecken dienen.
In seinem Schreiben kritisiert der Präsident
des Wiener Initiativkreises ferner die Abhaltung eines hinduistischen Kultes am Volksaltar der Erscheinungskapelle
am 5. Mai 2004 zu Ehren der hinduistischen Göttin Devi. Diese Zeremonie wurde vom portugiesischen Fernsehen
live übertragen.
An der Götzenanbetung hätten der Rektors des Heiligtums, der Diözesanbischof von
Fatima sowie der Patriarch von Lissabon und Vorsitzende der portugiesischen Bischofskonferenz, José de
Cruz Kardinal Policarpo, teilgenommen. Alle drei seien mit Blumenketten geschmückt worden. Dem Rektor
des Fatima-Heiligtums sei bei dieser Feier ein priesterlicher Hindu-Schal umgehängt worden, während
sich der Bischof von Leiria-Fatima vor dem Hindu-Priester verneigt habe.
Der „Initiativkreis“ ruft den
Papst in seiner Stellungnahme auf, die Ordnung an den heiligen Stätten in Fatima wiederherzustellen und
alles zu tun, „daß Glaube und Lehre Christi und der Kirche nicht weiter gegenüber dem Gottesvolk und
den Ungläubigen verdunkelt werden.“
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5 Lesermeinungen
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Das ist ein Greuel an heiliger Stätte, in Fatima, dass dort die Göttin Devi verehrt wird. Das ist Götzenanbetung.
Wahrscheinlich soll Fatima Zentrum der neuen Weltreligion werden. Wir leben in der Endzeit, es kann nicht
mehr lange dauern.
Intereligiöse Pampe An die Redakrionsleitung: Die eindeutige Botschaft der Gottesmutter ist, daß wir
das Böse nicht mit Bösem bekämpfen sollen, friedvollen Herzens bleiben sollen, trotz aller Zumutungen,
Unrecht geduldig ertragen… Aber wenn ich, der sich in Demut als marianisch erzkonservativer Christenmensch
zu nennen wagt, in Eigener Sache für die Botschaft der Mutter Gottes mich gegen Zersetzungserscheinungen
des christlichen Glaubens zur Wehr setze, die eine Qualität haben, welche ich bis her nicht für möglich
gehalten habe, dann darf ich mich doch eines meiner entsprechenden Verfassung angepaßten Stils bedienen…
Schmähungen meines Glaubens lasse ich normaler Weise auf dem Dreck der Welt unkommentiert liegen (Die
Hyänen der Hölle werden…)! Wenn es sich jedoch um ein Sakrileg dieser neuen Qualität als Schändung
Eines der zentralen Heiligtümer der Verehrung der Mutter Gottes handelt, die auch noch durch die zuständigen
Leute und Geistlichen iniziiert werden, dann kann ich mich nun doch nicht zurückhalten; 2004 ist das
Erstellungsdatum dieser Nachricht; es ist aber ncoh nicht zu spät, sich in dieses Thema einzuklinken,
da dies mir sprichwörtlich auf der Seele brennt… Bevor der Verfasser jedoch in seinem „heiligen Eifer“
in die Tasten haut, muß noc h kritisiert werden, daß EURE dämliche SMILIE-Connection-Option absolut
daneben ist, entweder man schreibt einen ernsthaften Kommentar, oder Ihr überlaßt das Diskutieren den
SubweltForen mit ihrer abartigen Klientel; bis später… zum Finale…
Greuel an hl. Stätte Unser Heiland spricht als Zeichen der Endzeit vom „Greuel an heiliger Stätte“ („der
Leser begreife“) … nun haben wir neben den Greueln in Rom, in Assisi, ein weiteres im Heiligtum der
Mutter Gottes von Fátima. Parce nobis, Domine!
#1 Catholicus 17:55:26 | Sonntag, 21. November 2004
Falsche Überschrift Die Überschrift „Hinduistische Göttin erscheint in Fatima“ ist irreführend: In
Fatima ist niemand anderer als die heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria erschienen! Oder was will man
damit sagen?