Vorbilder auf dem Weg nach Köln + Erfolgreicher Bischof + Leere Kirchen + Nudisten-Marktl? + Mit einem Gebet zu Bett
Vorbilder auf dem Weg nach Köln
Vatikan. Der Platz vor der päpstlichen Sommerresidenz in Castelgandolfo
war bis auf den letzten Winkel gefüllt, als Papst Benedikt XVI. gestern um 12.00 Uhr zum sonntäglichen
‘Angelus’ an die Loggia trat. Dies berichtete ‘Radio Vatikan’. Noch einmal bekräftigte der Heilige Vater
seine Einladung zum Weltjugendtag nach Köln. Den Teilnehmern legte er vor allem die Heiligen Edith Stein
und Maximilian Kolbe als Vorbilder ans Herz: „Ich lade jeden Getauften dazu ein – besonders die Weltjugendtagsteilnehmer –
diese leuchtenden Beispiele und Helden des Evangeliums zu betrachten.“ Er rufe den Schutz dieser beiden
Heiligen auf alle herab, besonders jenen von Edith Stein, die als Karmelitin einige Jahre im Kölner Karmel
gelebt hat.
Erfolgreicher Bischof
USA. Der US-amerikanische Missionsbischof, Mons. Firmin Martin Schmidt,
starb Anfang August im Alter von 86 Jahren. Der Kapuziner war der erste Bischof von Mendi. Mendi befindet
sich im südlichen Hochland von Papua Neuguinea. Papua Neuguinea ist ein Inselstaat nördlich von Australien.
Er umfaßt den Osten der Insel Neuguinea. Bischof Schmidt wurde 1959 zum Apostolischen Präfekten von
Mendi ernannt. Als solcher nahm er an der zweiten, dritten und vierten Session des Zweiten Vatikanums
teil. Im Jahre 1965 wurde er zum Bischof geweiht und übte sein Amt 30 Jahre lang aus. Während seiner
Zeit wuchs die katholische Bevölkerung in seiner Diözese von einem Getauften zu mehr als 72.000 Katholiken.
Die Wachstumsrate betrug 2.500 Gläubige pro Jahr.
Leere Kirchen
Rußland. In Rußland bekennen sich
rund 59 Prozent der Bevölkerung zur Russisch-Orthodoxen Kirche. Mehr als die Hälfte der 147 Millionen
Russen geht nie zur Kirche. 30 Prozent sind nach eigenen Angaben konfessionslos oder Atheisten. Dies berichtete
die evangelische Nachrichtenagentur ‘idea’ unter Bezugnahme auf eine Umfrage eines Moskauer Meinungsforschungsinstitutes.
Nudisten-Marktl?
Mehrere Pilger beklagten sich, daß sich im bayerischen Ort Marktl am Inn – dem Geburtsort
von Papst Benedikt XVI. – ein regelrechter Ansturm auf Nudistenferien ausgebrochen sei. Das berichtete
der schweizerische Nachrichtendienst ‘nachrichten.ch’. Auf einschlägigen Homepages werde der Ort bereits
wärmstens empfohlen. Die Polizei durchsucht nun regelmäßig die nahegelegenen Wälder und versucht kleiderlose
Touristen auf frischer Tat zu ertappen.
Mit einem Gebet zu Bett
„Abends besucht Benedikt XVI. den Kölner
Dom, in dem die Fingerknochen der Heiligen Drei Könige bewahrt werden. Das Papamobil bringt ihn dann
zurück in die Residenz. In den Abendstunden liest er in seinen Büchern – bevor er mit einem Gebet zu
Bett geht. Er schläft ein in einer Stadt, die erfüllt ist vom Glauben und Hunderttausenden Gläubigen.
2,8 Millionen Hostien liegen bereit.“ Aus der ‘Bild-Zeitung’ vom 10. August 2005
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2 Lesermeinungen
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Nudisten-Marktl Mit Verwunderung habe ich gelesen, dass nackte Menschen „auf frischer Tat ertappt“ werden
sollen. Wieso Tat? Ist es ein Unrecht nackt zu sein? Gott schuf den Menschen nackt, nach seinem Ebenbild.
So habe ich es als gläubiger Katholik und ehemaliger Schüler im Aloisiuskolleg (Jesuitenkolleg) in Bonn
gelernt. In seinem natürlichen Zustand, also nackt, in der Natur die Schöpfung hautnah spüren zu können
ist meiner Meinung nach das schönste Geschenk Gottes an die Menschen. Meine Freundin ist Zeugin Jehovas
und sie sagt, dass in der Bibel an keinem Ort geschrieben steht, dass der Mensch nicht nackt sein darf,
sofern es sich um reine Nacktheit ohne sexuelle Hintergedanken handelt. Das ist für Naturisten selbstverständlich.
Wir sind beide Naturisten, d.h. wir halten uns bei entsprechendem Wetter nackt in der Natur auf, wir machen
nackt Spaziergänge im Wald, reiten nackt auf unseren Pferden und schwimmen nackt im Rhein. Das ist für
uns etwas Wunderbares und gibt uns Lebensfreude und Energie. Viele Grüße, Michael