Vatikan: Darwin knallt mit der Türe ins Haus Gottes
Die jüngsten Bemühungen des Vatikan haben Dr. Dawin und den Urknall erreicht. Sind Urknall-Theorie und Darwins Vorstellungen von der Entstehung der Arten mit dem katholischen Glauben vereinbar?
(kreuz.net, Vatikan) Die Internationale Theologenkommission, deren Mitglieder vom Papst ernannt werden,
ist nach italienischen Presseberichten zum Schluß gekommen, daß die Urknall- und Evolutionstheorie dem
katholischen Glauben nicht widersprächen.Diese Schlußfolgerung ist in einem Arbeitsdokument enthalten, das die Zeitschrift ‘La Civiltà Cattolica’ in ihrer neuesten Ausgabe publizierte. ‘La Civiltà Cattolica’ erscheint in Rom unter der Federführung der Jesuiten. Die Zeitschrift steht im Ruf, ein inoffizielles Publikationsorgan des Heiligen Stuhles zu sein. Angeblich werden ihre Druckfahnen vor der Veröffentlichung im Staatssekretariat, dem vatikanischen „Büro des Ministerpräsidenten“, kontrolliert.
Das jüngste Dokument der Theologenkommission trägt den Titel „Gemeinschaft und Dienst“. Es wurde vor der Veröffentlichung vom Präsidenten der Theologenkommission, Joseph Kardinal Ratzinger, geprüft und für gut befunden.
Das Papier vertritt die Auffassung, daß die Urknall-Theorie nicht der Annahme widerspreche, daß die Materie auch vor dem großen Knall als „Schöpfung Gottes“ existiert habe. Es sei wissenschaftlich nicht unzulässig einen vor dem Urknall liegenden Uranfang anzunehmen.
Das Dokument geht nicht auf die Frage ein, wie dieser „Anfang vor dem Anfang“ zu denken ist.
Der Urknall könne als instrumentale Wirkursache verstanden werden, durch die Gott die Bedingungen verwirklicht habe, die für die Entstehung und den Bestand lebensfähiger Organismen notwendig waren.
Auch die Evolutionstheorie scheint die Theologen nicht mehr aufzuscheuchen. Die Entwicklung der Arten widerspreche der Existenz eines biblischen Schöpfers nicht. Der Selektionsprozeß sei nur möglich, weil er von Gott begonnen wurde, meint der Text. Die Entstehung des Menschen aus dem Tier setze einen ontologischen Sprung voraus, der letztlich wiederum auf Gott den Schöpfer zurückgeführt werden müsse. Gott handle indirekt über Kausalketten, die seit Beginn der Welt am Werk seien.
Im Dokument unterstreichen die Autoren ferner die katholische Ablehnung der Reagenzglasproduktion von Menschen und der Zwillingsproduktion durch sogenanntes ‘Klonen’. Dagegen könne die Gen-Therapie im Falle des Mongolismus eine echte Hilfe sein.
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Donnerstag, 23. November 2006 22:17
Gotthard: Radioteleskop blickt zurück zum Urknall
Alfonso Serrano Perezgrobas gerät stets ins Schwärmen, wenn er über Astronomie in Mexiko spricht. „Die
Astronomie ist hier schon tausende von Jahren alt“, sagt der Direktor des Instituts für Astrophysik (INAOE).
„Die Mayas, die Azteken und die anderen Völker der Region haben sich seinerzeit besser mit den Sternen
ausgekannt und sie präziser beobachtet als die Europäer.“ Um diese Tradition in moderner Form wieder
aufleben zu lassen, ist auf dem 4580 Meter hohen Gipfel der Sierra Negra seit 1997 das Große Millimeterteleskop
entstanden. Der mexikanische Präsident Vicente Fox nahm es am Mittwoch offiziell in Betrieb.
Das Teleskop soll die so genannten Millimeterwellen der elektromagnetischen Strahlung beobachten und über diese bis zum Anfang des Universums zurückblicken. Wissenschaftler können so die Entstehung von Sternen und Galaxien erforschen.
Nach der offiziellen Inbetriebnahme wird justiert, positioniert und nachgebessert. Es wird aber noch ein bis zwei Jahre dauern, bis die Antenne die Radiowellen so präzise empfängt, dass sie neue Bilder vom jungen Universum liefern kann. Dann werden die Nachfahren der Azteken über die Entstehung von Galaxien berichten.
Das Teleskop soll die so genannten Millimeterwellen der elektromagnetischen Strahlung beobachten und über diese bis zum Anfang des Universums zurückblicken. Wissenschaftler können so die Entstehung von Sternen und Galaxien erforschen.
Nach der offiziellen Inbetriebnahme wird justiert, positioniert und nachgebessert. Es wird aber noch ein bis zwei Jahre dauern, bis die Antenne die Radiowellen so präzise empfängt, dass sie neue Bilder vom jungen Universum liefern kann. Dann werden die Nachfahren der Azteken über die Entstehung von Galaxien berichten.
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