Die Vorprogramme für den Weltjugendtag sind angelaufen. Warum die Fallschirmspringer in der Diözese Fulda nicht fielen und der Anlaß trotzdem nicht ins Wasser fiel.
(kreuz.net) Das Warten der Weltjugendtags- Jugendlichen auf der abgesperrten Wiese des Klosterparks in
der Stadt Hünfeld wurde nicht belohnt:
„We are at the moment waiting for the weather report“, tönte
es durch die Lautsprecher.
Das berichtete die ‘Fuldaer Zeitung’ am Samstag.
Die Stadt Hünfeld befindet
sich im Bundesland Hessen im Zentrum von Deutschland.
In Hünfeld befindet sich das Bonifatiuskloster
des Ordens der ‘Missionare Oblaten der unbefleckten Jungfrau Maria’. Das Haus war bis 1971 eine ordenseigene
Hochschule. Jetzt wird es als Exerzitien-, Tagungsort und Pflegestation geführt.
Wenige Minuten später
kam die Absage. Regen und vor allem der Wind verhinderten eine Landung der Fallschirmspringer der ‘Grenzschutzgruppe
9’.
Die ‘Grenzschutztruppe 9’ – GSG 9 – ist eine Anti-Terrorismuseinheit. Sie gilt als eine der besten
der Welt und wurde zum Vorbild für viele ähnliche Einheiten.
Kurz vor Beginn des Eröffnungsfestivals
zum Weltjugendtags-Vorprogramm hatten wolkenbruchartige Regenfälle eingesetzt, die der Stimmung allerdings
nicht schadeten.
Ein Gefühl wie bei den Olympischen Spielen sei aufgekommen – berichtet die ‘Fuldaer
Zeitung’, als nacheinander die Nationalhymnen der 19 Gastländer gespielt wurden.
Teilnehmer aus allen
Nationen trugen die wehenden Flaggen auf die Bühne im Klostergarten.
„Spätestens, als die Deutschland-Hymne
aus den Boxen erschallte, die Fahnenschwenker in künstlichen Nebel getaucht wurden und die La-Ola-Welle
durch den Park schwappte, war der Geist des Weltjugendtags in Hünfeld angekommen“, so die ‘Fuldaer Zeitung’.
Auch der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, war anwesend.
Ein Lächeln sei über sein
Gesicht gehuscht, als laute „Benedikt, Benedikt“-Rufe als Zeichen der Papst-Verehrung erschallten.
„Gäste
sind ein Segen“, begrüßte der Bürgermeister der Stadt, der extra seinen Urlaub unterbrochen hatte,
Hunderte gut gelaunte Besucher.
Pater Wilhelm Steckling OMI – der Generaloberer der ‘Oblaten’ – richtete
sich mit einem Zitat des verstorbenen Papstes, Johannes’ Pauls II., an die Menschen:
„Der Glaube wächst,
wenn man ihn weitergibt.“
Als eine „Etappe auf dem Weg zum Weltjugendtag nach Köln“ bezeichnete der
Provinzial der Deutschen ‘Oblaten’, das Treffen in Hünfeld.
„Mit euch kommt ein Stück Weltkirche nach
Deutschland“, rief Bischof Heinz Josef Algermissen den Jugendlichen zu:
„Er freue sich sehr darüber,
daß sich diese wie die drei Weisen aus dem Morgenland auf den Weg gemacht hätten, um Gott zu begegnen.“
Mit einer akrobatischen Einlage begrüßten die Organisatoren des Weltjugendtag-Teams die Gäste.
Mit
Buchstaben auf ihren Leibchen sowie auf Kartontafeln wirbelten sie über die Bühne und grüßten in unterschiedlichen
Sprachen.
Angesichts der Stimmung und fetzigen Musik brachte ein Pater die Veranstaltung auf den Punkt:
„Das ist wie in Woodstock.“
Das Musikfest von Woodstock war das bekannteste Rock-Festival seiner Zeit.
Es wurde vom 15.-17 August 1969 auf einer Farm in der Nähe von New York abgehalten.
Das Festival repräsentierte
den Höhepunkt der Gegenkultur der 60er Jahre und die Sternstunde der Hippie-Ära.
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15 Lesermeinungen
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#14 MilesChristi 23:01:44 | Sonntag, 14. August 2005
@ Mimi Da du ja als Freiwillige sozusagen „mitten im Geschehen“ bist könntest du mal doch einige Beobachtungen
abgeben. Witzig und kennzeichnend das mit Ökumene. Das ist wirklich das Zauberwort und das Einzige, was
man „erwartet“. Als ob Katholiken sich nicht mit dem eigenen Glauben beschäftigten können – es muß
ja gerade in Deutschland immer und überall „ökumenisch“ zugehen. AUCH in einer angeblich katholischen
Veranstaltung. Statt so eine Bühne oder die ganzen Event-Veranstaltungen könnte man – meinetwegen parallel
dazu, ich bin ja Realist – einen öffentlichen Rosenkranz beten. Aber das wäre vermutlich zu „katholisch“.
@ Gotthard Unser Pfarrer hat das letzte Mal Pfingsten ausgesetzt. Seitdem nicht mehr. Übrigens, mein
Freund, ich gehe auch Werktags zur Messe. Also komm mir jetzt nicht persönlich.
#11 Ulrich Bonse 22:29:40 | Sonntag, 14. August 2005
Woodstock? Zu den Rock-Aktivitäten bei Kirchenveranstaltungen kann man nur sagen: „Gott war nicht im
Sturm, er war nicht im Erdbeben und auch nicht im Feuer – er war dann zum Schluss in einem ‘leisen, sanften
Säuseln’.“ Man muss hinhören auf Gottes Stimme – die wird aber von den Lärmleuten wirksam überdeckt!
Bonse
Es kommt, wie’s kommt Auch in unserer Diözese ging mittlerweile der Zirkus los. Wie ich mittlerweile
aus Berichten im Internet und dort veröffentlichten Fotos gesehen habe, war es wie es kommen mußte:
Ca. zehntausend (davon 2.500 Ausländer) beim Freiprogramm und im Anbetungszelt (mit ausgesetzter Monstranz)
saßen drei Leutchen aufm Boden rum.
@mimi hat denn niemand gesagt, er/sie hoffe, durch den WJT neue Impulse zubekommen und neue Kraft zu finden,
um sich vermehrt um Recht und Gerechtigkeit einzusetzen? DAS wäre eine konsequente Erwartung gemäß
der 1. Lesung des heutigen Sonntags aus dem Propheten Jesaja. Heute ist übrigens der Festtag des hl.
Maximilian Kolbe … ihn hat sein Glaube und sein Einsatz für Gerechtigkeit das Leben gekostet. Neben
diesem Heiligen hat mein Pfarrer heute in der Predigt auch noch den Erzbischof Isaias Duarte aus Kolumbien
genannt als Kämpfer für Recht und Gerechtigkeit. Erzbischof Duarte wurde am 16.3.2002 am Ausgang der
Kirche „Buon Pastor“ in Cali/Kolumbien erschossen. Mögen diese beiden Heiligen den Teilnehmern am WJT
Mut und Überzeugungskraft erflehen für ein Einsatz für eine menschenwürdigere Welt, in der Gott durch
Menschenrechtsverletzungen nicht mehr geleugnet und geschmäht wird.
Zum Heulen ist doch eher die Selbstdarstellung der Kirche und das, was sich hinter dieser an falschen
und fehlenden Inhalten ergibt (@ Gotthard). Die Veranstaltung an sich ist Ihrem Mix aus Zeitgeist, Ökumenismus,
Modernismus, Anbiederung, Charismatik und Papalismus etc. eine Fehlkonstruktion! Der Gatte der Evelin
#7 Umkehrbefreit 21:01:08 | Sonntag, 14. August 2005
Der heilige Geist weht wo er will! Auch Christus würde zu ihnen gehen. Das Neue Testament erzählt uns
gerade in vielerlei Abschnitten, daß es Jesus nicht gescheut hat, auch in die dunkelsten Ecken zu gehen
um den Heilsplan zu verkünden. Wenn damit viele junge Menschen erreicht werden und in der nächtlichen
Vigil die Kompletatio sowie die Aktio zum Reifen kommt, dann seid gewiss, daß in vielen etwas vor sich
gehen wird. Hat denn keiner mehr Zutrauen zum heiligen Geist? Im Übrigen haben die letzten Weltjugendtage
zu einer Vielzahl an Berufungen in Priester-, und Ordensberufen geführt. Möge dies unserem Lande auch
geschehen, so bitten wir den heiligen Geist um seine sieben Gaben!
Ob Christus… … auf dieser „Seebühne“ wohl gewollt hätte, dass man Ihm mit den pinkfarbenen großen
Plastik-Winkehänden zuwinkt, die in dem Pilgerrucksack enthalten sind?! Hätte Er sich so feiern lassen?!
Die Dinger passen für mich eher zu einem Pop-Star… Was die Erwartungen der anderen Volunteers in meinem
Team angeht, so hofft man auf Ökumene und freut sich einfach auf neue-Leute-kennenlernen. Was zum Thema
Glauben als solches hat sonst seltsamerweise niemand gesagt…
na ja, falsch ist es ja auch nicht, dass „der Glaube wächst, wenn man ihn weitergibt.“ – wobei die Weitergabe
am glaubwürdigsten wohl durch das gelebte persönliche Beispiel (und in Respekt vor den Andersglaubenden)
erfolgt; – zu Jesus am See: wär’s nicht möglich, dass er sich auf den See begeben hat, damit ihn die
Leute besser sehen – und so gleich auch die erste Seebühne der Welt eröffnet hat?
Massenveranstaltungen… …egal ob mit oder ohne Freimaurer sind einfach antikatholisch! Nicht umsonst
zog sich Christus, als die Menge wuchs und wuchs, auf den See zurück.
Heul heul diese Miesepeterei kann einem schon auf den Knispel gehen… wir ihr meint, dass der WJT der
Einbruch Satans in die Kirche ist, dann solltet ihr diese Woche zur Sühnewoche machen und so euer eigenes
Gewissen beruhigen.
„Der Glaube wächst, wenn man ihn weitergibt.“ Was für ein Glaube? Diese nichtssagenden Platitüden deutscher
Bischöfe hängen einem allmählich zum Hals raus.
Trimphbögen der Freimaurer und satanische Musik, beides findet sich auch im Programm des „katholischen“
Weltjugendtages. Zur Eröffnung des Weltjugendtages in Bonn werden – gleich nach der sog. „Marienfeier“
am 15. August 2005 – die UN-Milleniumstore, die für die 8 Ziele der Milleniumskampagne der UNO stehen
(Links dafür wurden schon gegeben), eröffnet. Da diese Ziele auch Verhütung und Abtreibung mitumfassen,
die von den menschenfeindlichen Propagandisten von UNO und EU hier mitten in einer „katholischen“ Veranstaltung
aufgepflanzt werden dürfen, stehen diese Tore auch für den – vermeintlichen – innerkirchlichen Sieg
der Freimaurer gegen die Tradition in Lehre und Glauben. Dass Rock- Pop- ja sogar HipHop-Musik beim Weltjugendtag
angeboten wird, bedarf keiner näheren Erörterung. Welche Äusserungen der damalige Cardinal Ratzinger
zu diesen Musikrichtungen getätigt hat – bis hin zur Förderung des Satanismus und satanischer Kulte –
kann dem höchst interessanten Mitteilungsblatt Nr. 11 der höchst verdienstvollen Vereinigung Sinfonia
Sacra e.V. www.michael-tunger.de/…lungsblatt_Nr.11.pdf entnommen werden. Leider ist ja der Hl. Vater
selbst bei diesem Festival anwesend. Statt eine alte Messe zu zelebrieren, geht er in die Synagoge, wohl
ohne den Juden das Evangelium zu verkünden. WJT-Teilnehmer übernachten in einer Moschee. Wann werden
aus den Worten des Hl. Vaters Taten folgen? Der Gatte der Evelin