13:45:45 | Freitag, 19. August 2005
Die Sonderattraktion des Weltjugendtages ist die Jugendgruppe ‘Juventutem’. Sie ist nach Köln gekommen, um auf Lateinisch anzubeten. Jetzt gibt es die ersten Bilder von der Delegation, in der keiner ein Ausländer ist.
(kreuz.net) ‘Juventutem’ ist eine
internationale Delegation auf dem Weltjugendtag. Sie besteht aus Jugendlichen,
die sich der überlieferten Lehre und Liturgie der Kirche verpflichtet wissen.
Die Gruppe verbrachte
die vergangene Woche als Vorbereitung auf den Weltjugendtag in Bayern.
Seit dem Hochfest Maria Himmelfahrt
befinden sich die Mitglieder der Delegation in Düsseldorf.
Eine Messe im lateinischen Ritus der Römischen
Kirche wird auch in Köln selber zelebriert.
Heute Freitag zelebrierte die Messe am Morgen der Erzbischof
von Vaduz, Mons. Wolfang Haas. Am Abend wird der Präfekt der Liturgiekongregation, Francis Kardinal Arinze,
einer feierlichen Vesper vorstehen.
Von der Vorbereitungswoche in Bayern veröffentlichte ‘Juventutem’
auf seiner Homepage die ersten Bilder. Die Photos stammen von der Messe mit Bischof Fernando Arêas Rifan
am Mittwoch vor einer Woche in Ottobeuren in Südbayern.
Bischof Rifan steht der 2002 gegründeten Apostolischen
Administratur von São João Batista Maria Vianney vor. Sie befindet sich im Bundesstaat Rio de Janeiro
im Südosten von Brasilien an der Atlantikküste.
Die Apostolische Administratur besitzt etwa 30.000
Katholiken und 30 Priester, die ausschließlich in der überlieferten Liturgie zelebrieren.
Während
die deutschen Medien mit
wenigen Ausnahmen schweigen, zeigen anderssprachige Presseorgane reges Interesse
an ‘Juventutem’.
So berichtete etwa die in Paris erscheinende konservative Tageszeitung ‘Le Figaro’ in
ihrer Ausgabe von Maria Himmelfahrt, von den „Traditionalisten am offiziellen Programm“.
Die englische
Tageszeitung ‘Telegraph’ widmete ‘Juventutem’ am Montag ebenfalls einen Artikel. Der Titel des Artikels
lautete: „Die traditionelle Lateinische Messe bekommt ein neues Lebensrecht“.
Das britische Blatt sprach
in Bayern mit Gregory Flash, dem Leiter einer britischen ‘Juventutem’-Gruppe:
„Ich finde den alten Ritus
schön und inspirierend. Er bringt mich in engeren Kontakt mit Gott.“
Das den altrituellen Meßbesuchern
anhaftende Image von „verknöcherten Greisen“ sei obsolet geworden, meinte Flash. Bei den Messen in Bayern
sei der Altersdurchschnitt unter 30 gewesen:
„Die Bischöfe beginnen zu begreifen, daß wir nicht weggehen
werden. Wenn sie uns nicht wollen, werden sie eine Zukunft mit leeren Kirchenbänken und uninteressierten
katholischen Familien vorfinden.“
Bei Juventutem jedenfalls sind die Kirchenbänke gefüllt:
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#10
Katharina 23:09:31 | Samstag, 10. September 2005
#9
Bonaventura 19:18:30 | Samstag, 20. August 2005
#8
Evelin 10:12:40 | Samstag, 20. August 2005
#7
Bonaventura 00:15:29 | Samstag, 20. August 2005
#6
Athanasius 17:34:49 | Freitag, 19. August 2005
#5
Sulpicius 16:21:24 | Freitag, 19. August 2005
#4
Isidorus Hispalensis 15:29:40 | Freitag, 19. August 2005
#3
Romano 15:10:28 | Freitag, 19. August 2005
#2
Rocky 14:54:57 | Freitag, 19. August 2005
#1
hcr 14:41:32 | Freitag, 19. August 2005