Meine Beziehung zum Weltjugendtag war bisher – von Gebet und Presselektüre abgesehen – eher gering. Ich bin etwas zu alt – meine Tochter ist etwas zu jung. Die von uns angebotenen Gästebetten wurden nicht genutzt. Von Frank Weiß.
(kreuz.net) Am letzten Sonntag jedoch war ich gezwungen, mich mit den Vorbereitungstreffen im Bistum zu
beschäftigen.
Als Musiker – und Diplomtheologe – interessierte mich dabei natürlich vor allem das diözesane
Liederheft zum Weltjugendtag.
Was soll ich dazu sagen?
Im Wesentlichen sind es halt die üblichen Banalitäten:
Aussagen über „Fest“ und „enge Grenzen“, die sich „wie Himmel und Erde berühren“. Alles in allem – leider –
nichts Auffälliges.
Bei genauerem Hinsehen überkam mich aber doch ein – nicht nur leichtes – Gruseln.
Ich will jetzt nicht darauf rumreiten, daß das Wort „rabb“ – im Lied Nr.44 – meines Wissens eine islamische
Gottesprädikation ist – mein Arabischunterricht ist lange her, sorry – und daß im hebräischen Text
von Lied Nr.42/2 natürlich nicht von „Mutter Erde“ die Rede sein kann – eine Bezeichnung bei der sich
Jude und Christ gleichermaßen verwirrt anschauen.
Auch ob als einziges deutsche Volkslied ausgerechnet
das fatalistische „Hoch auf dem gelben Wagen“ herhalten muß, möchte ich nur kurz anfragen.
Ich komme
dafür zum blasphemischen Tiefpunkt des Heftes, das Lied Nr.57.
Imagine there’s no heaven, It’s easy if
you try, No hell below us, Above us only sky, Imagine all the people living for today…
Imagine there’s
no countries, It isnt hard to do, Nothing to kill or die for, No religion too, Imagine all the people
living life in peace…
Imagine no possessions, I wonder if you can, No need for greed or hunger, A brotherhood
of man, Imagine all the people Sharing all the world…
You may say Im a dreamer, but Im not the only
one, I hope some day you’ll join us, And the world will live as one.
Nein ich möchte mir – auch wenn
das, wie der Text behauptet, ganz einfach ist –, nicht vorstellen, daß es keinen Himmel und keine Religion
gibt.
Ich teile auch die Vorstellung nicht, daß der Glaube zum Krieg führt.
Aber insbesondere möchte
ich nicht, daß ein katholisches Liederbuch – und somit auch seine Herausgeber? – die Hoffnung ausspricht,
daß ich mich bald zu den genannten Ansichten bekehren möge.
Auf der Homepage des Bistums Münster werde
ich begrüßt mit dem Satz: „Darum dürfen Sie stolz auf Ihr Bistum sein“.
Ich für meinen Teil schäme
mich eher, auf dem Gebiet dieser Diözese zu wohnen.
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34 Lesermeinungen
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Der Zweck heiligt nicht die Mittel Wie Mgr. Williamson sagt www.sspx.ca/…er/Rock_and_Roll.htm: Rockmusik
manipuliert den Menschen innerlich. Viele ehemalige Rockmusik-Hörer müssen noch heute gegen den „mitreißenden
Beat“ ankämpfen, wenn sie ihm erneut ausgesetzt sind. Dieser konstante Kampf zeigt, daß Rockmusik per
se eine Anti-Religion ist, die radikale Antithese des Christentums. „Auch Marx hat“ Jesus „nur zitiert“?
Macht das den Schreibtischtäter Marx besser? Sollte der Priester Marx predigen? Oder doch lieber den
original Christus? Dylan wurde nicht wegen seiner Lyrik angeheuert von JP2. Das päpstliche Sprachrohr
sagte auf dem „Eucharistie“-Kongreß: „Es ist die Absicht des Papstes, durch die Rockmusik, die leider
viele Jahre lang von der Kirche mit Mißtrauen oder Gleichgültigkeit behandelt wurde, den jungen Leuten
näherzukommen. Die Kirche muß sich der Sprache der jungen Menschen annähern. Wir dürfen nicht vergessen,
daß manche Rockmusik politische Entscheidungen beeinflussen und den Blickpunkt der Gesellschaft verändern
konnte.“ Als ob Christus und seine Apostel vor 2000 Jahren ohne Rockmusik die jungen und alten Menschen
weniger gut erreicht hätten – ganz im Gegenteil. Dank Gott wußte die vorkonziliare Kirche wahrlich alles
besser. Sie kämpfte gegen jene Kulturrevolution, die zur schrecklichen antichristlichen Zeit führte,
zur „Sexrevolution“. Von Revolutionären erfochten, die sich einer völlig neuen Waffe bedienten: dem
Rock-n-Roll.
Lieber Marcel Wer hat das gesagt: die ersten werden die letzten sein. Jesus, Bob Dylan hat in nur zitiert.
Wer hat das gesagt: Laßt die Toten ihre Toten begraben. Jesus Auch Marx hat in nur zitiert (Im Vorwort
zum Bürgerkrieg in Frankreich) The times, they are changing. Anders gesagt: ich bin gekommen, ein Feuer
anzuzünden, was wollte ich mehr als es brennete schon. Was sagt uns der Song like a rolling stone? Häng
Dein Herz nicht an die Dinge dieser Welt. Besitz Bildung, Prestige verwehen wie der Wind. Selig sind die
Armen des Geistes. Eines der frühesten Gedichte Bob Dylans handelt von Aurelius Augustinus, dem größten
aller reuigen Sünder. Et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te.
#31 MilesChristi 12:14:06 | Freitag, 19. August 2005
Dylan Also, ich werde mich aus der Diskussion komplett zurückziehen, denn ich halte Dylan für einen
der größten Poeten der englischen Sprache, und ich will auch nicht leugnen, daß ich auch rock’n roll
höre – aber unterscheide, was ich hören will oder nicht.
Es gibt keinen „guten“ Rock-n-Roll Herr Mohrmann, Sie irren, wenn Sie denken – anders als Mgr. Ratzinger –
man könnte das „böse“ Rock-n-Roll mit den Drogen vom „guten“ Rock-n-Roll trennen und sogar in den Dienst
des Evangeliums stellen. Das ist absurd. Die Musik ist das Problem, die Texte werden „nur“ durch sie transportiert.
Bevor Dylan in den 80er-Jahren mit dem Gedanken spielte, zum Charismatismus überzutreten (der uns auch
Medjugorje und Amsterdam beschert), prägte er die Rock-Revolution entscheidend. Dylans episches Lied
„The Times They Are A-Changin’“ demonstriert, daß der „Poet des Protestes“ ein ganz ordinärer Marx-Revolutionär
war, der sich sehr genau der Wirkung seiner Revolution auf die Gesellschaft bewußt war: „Hört, Mütter
und Väter, wo auch immer ihr steht, und kritisiert nicht, was ihr nicht versteht! Eure Macht über die
Kinder wie vom Wind ist verweht, und der alte Weg kommt jetzt zum Ende. Wer den neuen nicht will, muß
seh’n, daß er geht, denn die Zeiten werden sich wenden! Senatoren, Abgeordnete, hört das Signal, blockiert
nicht den Weg, räumt unser Areal! Das Zögern ist nutzlos und wird gar fatal, denn schon jetzt werden
Kämpfe entbrennen. Sie rütteln an euren Fenstern mit donnerndem Schall, denn die Zeiten werden sich
wenden! Der Fluch ist gesprochen, geworfen der Stein; der Langsame heute rast morgen herein; die Gegenwart
wird dann Vergangenheit sein. Die Ordnung, sie wird rasch verenden. Der Erste von heute wird dann Letzter
sein, denn die Zeiten werden sich wenden!“
Bob Dylan I was blinded by the devil, Born already ruined, Stone-cold dead As I stepped out of the womb.
By His grace I have been touched, By His word I have been healed, By His hand I’ve been delivered, By
His spirit I’ve been sealed. I’ve been saved By the blood of the lamb, Saved By the blood of the lamb,
Saved, Saved, And I’m so glad. Yes, I’m so glad, I’m so glad, So glad, I want to thank You, Lord, I just
want to thank You, Lord, Thank You, Lord. Sind das die Worte eines Satanisten? (Der Text stammt von Bob
Dylan, man muß ja nicht jeden Lyriker gleich in den Pop-Rock-Sack stecken). Bob hat sich schon in den
60iger durch inspirierte Texte von der Bumm-bumm-Szene abgesetzt. Die Verherrlichung von Gewalt, Drogenkonsum
und Libertinage war nie seine Sache. Auch seine Musik zielt nicht auf Extase, sondern auf Inspiration.
Bitte nicht die Kinder mit dem Bade ausschütten.
Fisch, Kopf, Bologna Danke Herr Mohrmann für Ihre klaren Worte im letzten Artikel. Der Kommunist Bob
Dylan (er wurde auch der „Minnesänger des Marxismus“ genannt) war das Idol und die Vaterfigur der Rockmusik.
Presley, Lennon, Jagger, usw., mögen „Könige“ des Rock-n-Roll gewesen sein, Bob Dylan jedoch ist unbestrittener
„Vater“ des Rock-n-Roll. Leider Gottes hat niemand anders als der tragische Papst JP2 am Samstag, 28.9.1997,
als Oberhaupt der Kirche mit offenen Armen und strahlendem Lächeln den Rockstar Bob Dylan begrüßt und
der Rock-Revolution offiziell den „Segen“ der irrenden Konzilskirche erteilte. Das Treiben des Inzwischen-Söldners
Dylan war der Kirche ganze 350.000 US-Dollar „Wert“! Bei den Massen inner- und außerhalb der Kirche blieb
dieser „eucharistische Kongreß“ (-abschluß) nur wegen der Diskoveranstaltung auf dem Domplatz mit dem
Papst als Diskjockey in Erinnerung. Ein italienisches Blatt brachte es auf den Punkt, wenn auch sehr zurückhaltend:
„Große Treffen mit Stars und riesigen Menschenmassen haben mit echter Religion nichts zu tun. Die Kirche
läuft Gefahr, daß ihre Botschaft dadurch, daß sie sich selbst an die Massen verkauft, verwässert wird.“
Beten wir zu Gott, daß der neue Papst sich bestens seiner klaren Ablehnung der Rock- und Pop-Musik erinnern
möge und daher der heurige WJT die letzte kirchliche Rock-n-Roll-Massenveranstaltung mit Pope-Star sein
wird. (Unwahrscheinlich, aber hoffen wir.)
Rock, Pop, Ratzinger Benedikt meint die Kultur von sex and drugs and rock-and-roll. Die ist in der Tat
eine Antithese zum Christenthese. Und John Lennon hat für diese Antithese die politische Hymne gedichtet.
Und meine lieben katholischen Mitbrüder und Mitschwestern drucken diese Hymne auch noch in einem Liederbüchlein
für den Weltjugendtag ab. Als Ex-Hippie, Ex-Anarcho, Ex-Street-Fighter, Ex-Was weiß ich noch kann ich
ja so naiv nicht sein, wie meine lieben katholischen Mitbrüder und Mitschwestern. Mir geht aber heute
nichts tierischer auf die Nüsse als die lieben katholischen Mitbrüder und Mitswchwestern, denen in späten
Jahren aufgefallen ist, daß sie Woodstock und die 68er eigentlich ganz toll gefunden haben, und die die
katholische Kirche umreformieren wollen, bis keiner mehr die Kirche als solche erkennen wird. Katholiken
können ja manchmal so schrecklich dämlich sein. Natürlich ist meine Kritik schrecklich ungerecht, schließlich
habe ich das gemeinsame Haus mit angezündet. Aber bekanntlich waren die schärfsten Kritiker der Elche
immer früher selber welche.
#26 Gotthard 21:46:31 | Donnerstag, 18. August 2005
@Evelin Du selbst bist doch freimauerisch angehaucht und somit ein Agent provocateur… oder aber Du betreibst
übelste Kaffeesatzleserei … die ist von der kath. Kirche allerdings verurteilt.
@ Methusalix: Nicht bloß Österreich, sondern die ganze Welt ist freimaurerisch verseucht. Österreich
wohl schon seit Kaiser Joseph II. (1780-1790). Er war ebenso wie sein Vater – Franz Stephan von Lothringen –
Freimaurer. Der größte Sieg der französischen Revolution war die Abschaffung des Hl. Römischen Reiches
sowie der geistlichen Fürstentümer. Noch ein Zitat des österr. Nationalratspräsidenten Andreas Khol
(wohl selbst Freimaurer, bestimmt von der Gesinnung) vor einer monarchistischen Versammlung vor dem EU-Beitritt:
Gefragt, ob nicht durch den EU-Beitritt die Freimaurer in Österreich stärker würden. Antwort von Andreas
Khol: Es sei gar nicht möglich, dass die Freimaurer noch mehr Macht bekämen durch den EU-Beitritt (d.h.,
sie haben jetzt schon die ganze)! Noch ein Beispiel: BK Schüssel veranstaltet jährlich in Salzburg (zuletzt
Mitte August 2005 im Hotel Friesacher, Anif) Trigonale-Gespräche mit in- und ausländischen Prominenten.
Den Begriff wird man in Medien wie im Internet vergeblich suchen. Na sowas, keine Paparazzi bei einem
solchen höchstprominenten Spitzengespräch (beim heurigen Gespräch war übrigens – parteiübergreifend –
auch die Salzburger Landeshauptfrau Burgstaller, bekannt durch die Einführung der Abtreibung in den öffentlichen
Spitälern Salzburgs)…!! Und merkt niemand, welche „Kunst“ durch sämtliche ÖVP-Politiker gefördert
wird? Der Gatte der Evelin
Mgr. Ratzinger entdeckt die vorkonziliare Lehre Rockmusik als Antithese zum Christentum? Wo soll das Ratzinger
wann gesagt haben? Ich zitierte Mgr. Ratzinger anhand der „Kreuzmeldungen“ hier vor wenigen Tagen www.kreuz.net/article.1682.html.
Absatz Instrument der Anti-Religion. Wenn es Bischof Williamson sagt, reicht es nicht, es muß vom Papst
kommen? Dacht’ ich mir… Beachten Sie auch Evelins – wie üblich – guten Kommentar vom 14.8.2005, 18:09h
zum Kreuznet-Artikel „Wie in Woodstock“ www.kreuz.net/…ticle.1690-page.html; auch ihren Hinweis auf
die PDF-Ausgabe von „Sinfonia Sacra“, wo Mgr. Ratzingers Wort im Kontext nachgelesen werden kann. Hier
ein Schmankerl aus Ratzingers Text: „Musik wird zur Ekstase, zur Befreiung vom Ich, zum Einswerden mit
dem All. Die profanierte Wiederkehr dieses Typs erleben wir heute in der Rock- und Pop-Musik, deren Festivals
ein Antikult gleicher Richtung sind – Lust der Zerstörung, Aufhebung der Schranken des Alltags und Illusion
der Erlösung in der Befreiung vom Ich, in der wilden Ekstase des Lärms und der Masse. Es handelt sich
um Erlösungspraktiken, deren Form der Erlösung dem Rauschgift verwandt und dem christlichen Erlösungsglauben
von Grund auf entgegengesetzt ist. So ist es konsequent, daß sich in dem Bereich heute immer mehr auch
satanistische Kulte und satanistische Musiken ausbreiten, deren gefährliche Macht in der gewollten Zerrüttung
und Auflösung der Person noch nicht ernst genug genommen wird.“
#23 MilesChristi 15:36:28 | Donnerstag, 18. August 2005
Ratzinger und Rock Doch, er hat das geschrieben, so oder ähnlich, ich habe es gelesen. Entweder in seinem
„Geist der Liturgie“, „Salz der „Erde“ oder „Gott und die Welt“. Aber ich habe den Satz gelesen.
Rockmusik und Ratzinger Rockmusik als Antithese zum Christentum? Wo soll das Ratzinger wann gesagt haben?
Ich habe fast alles von ihm gelesen, an einen solchen Satz kann ich mich beim besten willen nicht erinnern.
Also bitte Zitat und Fundstelle.
#21 Athanasius 22:54:26 | Mittwoch, 17. August 2005
Omnes ad Missam Tridentinam! _ Da braucht man nichts mehr zu sagen. Gott hat nach meiner Bekehrung sogar
meinen Musikalen Geschmack verbessert. Von House nach etwa klassisches Liedgut. Rockmusik ist aber nicht
an sich schlecht, aber generell gefährlich, weil es einen suggestiven Element enthält.
„Rockmusik ist die radikale Antithese zum christlichen Glauben“ (Mgr. Ratzinger) Hello Mrs. Robinson,
Jesus loves you more than you will know. Was ist das? Ein jüdischer Text? Wer in der Pop-Musik nur Blaphemie
erkennen kann, hat doch nen Schuß. Alles prüfe, das Gute bewahre, gilt auch für Pop und Rock. Nachkonziliarer
Unsinn. Warum zwischen Pop und Rock unterscheiden? Das, was vor vierzig Jahren noch eindeutig als Rock
eingestuft wurde, wird heute im Radio bereits als Soft-Pop oder sogar Schnulze verkauft. Es wird jedes
Jahr abartiger. Also im Resultat doch derselbe Brei. Rockmusik ist tatsächlich generell abzulehnen. Das
war die eindeutige Position der vorkonziliaren Kirche (siehe meine früheren Artikel darüber), die heute
aber natürlich genausowenig bekannt ist wie die insgesamte Lehre der Kirche. Diese vorkonziliare Position
wird im Kern wiederholt im Text Bischof Williamsons namens „Rock and Roll: a deadly Revolution“ www.sspx.ca/…er/Rock_and_Roll.htm,
oder auf „The Remnant“ (nicht mit der FSSPX verbundene traditionelle Zeitung), oder von Kardinal Ratzinger,
dem heutigen Papst. Daß die Konzilskirche eine Umkehrung der ewigen Kirche darstellt, ist offenbar –
also auch beim Thema Rockmusik: deswegen haben wir heute nicht nur Rockmusik auf dem WJT, sondern sogar
in den NOM-Messen. Übrigens halfen mir die Voodoo-Trommeln einiger NOM-Messen sehr, zur FSSPX zu gelangen.
Gott kann sogar Schlechtes benutzen, um Gutes zu bewirken.
Simon and Garfunkel Hello Mrs. Robinson, Jesus loves you more than you will know. Was ist das? Ein jüdischer
Text? Wer in der Pop-Musik nur Blaphemie erkennen kann, hat doch nen Schuß. Alles prüfe, das Gute bewahre,
gilt auch für Pop und Rock.
Stein am Rhein Lieber Sünder, 1.) Satan beschießt alle gläubigen Katholiken immer mit maximaler Schadensabsicht,
d.h. auch schon lange bzw. sogar besonders die FSSPX, weil sie der ewigen Kirche so treue Dienste leistet.
2.) Die FSSPX trägt – im Gegensatz zu Medjugorje (ich war ein Medjugorjaner) – nicht zur Spaltung der
Kirche bei, sondern sie hilft, die bereits nach dem V.II sich massenhaft ausbreitende Spaltungen zu überwinden.
In mehrere Hinsicht: a) Durch Opfer, Sühne, Gebet und vor allem das sehr würdige Spenden der Sakramente
fließen den Priestern, Gläubigen und der Kirche große Gnaden zu. b) Es gibt viele Katholiken, die ohne
die FSSPX am kaputten Zustand der Kirche verzweifelt, d.h. verlorengegangen wären. Nun bleiben sie durch
die würdige Sakramentsspendung, Katechismus und andere Übungen (Exerzitien, Wallfahrten, uvm.) in der
echten Kirche eingebettet. c) Es sind die unzähligen modernistischen Schismen der Ortskirchen offenbar.
Würde der Papst morgen die überlieferte Messe aller Zeiten weltweit freigegeben oder eine Einigung mit
der FSSPX erreichen, würde sich nicht nur die französischen Ortskirchen offiziell von Rom abspalten
(inoffiziell sind sie es bereits seit langem, genauso wie fast alle deutschen Bischöfe), sondern auch
die in vielen anderen modernistischen Ländern. Plenaria am 22. März 2001 in Rom, Kardinal Lustiger gegenüber
dem Papst: Falls es zu einer Lösung mit der Bruderschaft St. Pius X. komme, stehe ein Schisma der französischen
Bischöfe ins Haus!
Stein um Stein Lieber Marcel, Deine gute Absicht in allen Ehren, aber was glaubst Du, wie schnell Satan
und seine Kinder, die Piusbruderschaft auseinandernehmen werden, wenn ihm diese einmal zur Spaltung der
Kirche unnütz geworden sein wird? Zu diesem Lied: Ein Agent des Teufels hat es eingeschmuggelt. Hoffentlich
wird der Schuldige zur Rechenschaft gezogen werden.
John Lennon: Feind Christi Für jene, die sich am Wort „Satanist“ stören: Lennon war „nur“ antichristlich.
Das ist im Endeffekt natürlich dasselbe, aber es klingt weicher; für die weichen Konzilskatholiken also:
Der antichristliche Lennon. Wissenswert ist – auch für die Beurteilung der heutigen großen Kirchenkrise
–, wie die vorkonziliare Kirche noch in den anfänglichen 60er-Jahren den Vormarsch des Rockmusik-Kultes
ernsthaft behindern konnte: Als John Lennon damals behauptete, die „Beatles“ seien beliebter als Jesus
Christus, und die verräterische ‘Prophezeiung’ machte: „Das Christentum wird vergehen!“, forderte und
bekam der Vatikan eine persönliche Entschuldigung von John Lennon (freilich aus Gründen des Kalkül,
aber nebensächlich). So groß war damals noch die Macht der Kirche, die ihr auch heute zustünde! Oder:
die Zeitung „Seattle Intelligence“ brachte eine Chronik der bischöflichen Verurteilungen der „Beatnik-Rockfestivals“
(z.B. in Woodstock). Ihre Mahnungen wurden damals gehört und umgesetzt: Tausende junger Katholiken verbrannten
öffentlich Beatles-Schallplatten und sonstigen Unrat aus der Rockindustrie; die Demonstrationen fanden
überall im Lande statt. Die katholische Kirche war die mächtigste Gegnerin der Rock-n-Roll-Revolution!
Erst nach dem V.II verschwinden aus allen Büchern über die Geschichte der Rockmusik die sonst häufigen
Erwähnungen der katholischen Kirche. Die Feinde Gottes erkannten schneller als alle Konzilskatholiken
zusammen, daß die Konzilskirche nicht mehr funktionerte.
@H. Mohrmann – Christliche Popmusik etc. Man kommt bei der Lektüre mancher Beiträge aus dem Staunen
nicht heraus. Zuerst soll John Lennon ein Satanist gewesen sein, dann haben die Juden Paul Simon und Art
Garfunkel christliche Popmusik hervorgebracht… Wenn man beobachtet, wie die eifrigen Vertreter diverser
Richtungen der Katholizität sich gegenseitig beschimpfen (als Apostaten, Schismatiker, Sünder, Ketzer
usw.) kann man leicht zu dem Schluss kommen, es sei förderlicher für die Menschheit, wenn es keine Religion
mehr gäbe. Zumindest im Himmlischen Jerusalem wird es ja keine Religion mehr geben; dann braucht man
sie nicht mehr, weil man weiß und sieht…
#14 methusalix † 19:58:52 | Dienstag, 16. August 2005
zur „dicken Post“ @Frank Weiss: Ich teile auch die Vorstellung nicht, dass der Glaube zum Krieg führt.
Na und warum wurden dann die Kreuzzüge geführt? Nur zum Lustgewinn? Oder zum Machtgewinn? Oder um sich
zu bereichern? Und er Dreißigjährige Krieg wurde geführt aus Spass an der Freud? Nein, das waren Kriege
zur gewaltsamen Eroberung und Bekehrung. Speziell der Dreißigjährige Krieg war einem glühenden Katholiken
zu verdanken, der mit diesem Krieg ganze Landstriche in Deutschland mordend und brennend entleert hat;
Kaiser Ferdinand II. @Romulus: Dieses Lied ginge glatt als Freimaurer-Hymne durch, genau wie der altmodische
Vorgänger: „Brüder reicht die Hand zum Bunde, … Könnte das bedeuten, dass ganz Österreich freimaurerisch
verseucht ist? Die Melodie von Mozart zu diesem Text wird nämlich seit Gründung der Zweiten Republik
als Nationalhymne verwendet (zu einem Text von Paula von Preradovic) @Hans Mohrmann: (Make love heißt
nun aber nicht liebt einander, sonder vögelt einander, die Botschaft ist nicht wirklich pazifistisch
sondern libertinär und verantwortungslos) Nur solange die Kirchenbeamten das nicht erlaubt haben! Danach
wird es zur ehelichen Pflicht. Der eigentliche Sinn dieses Spruches ist aber wohl der: jemand der eine
geliebte Frau im Arm hält, fasst kein Gewehr an und kann nicht mehr zur Kriegführung missbraucht werden.
@vir: ich denke bei deinen Ausführungen allerdings auch an den „eschatologischen Vorbehalt“ des Christentums
allem Weltlichen gegenüber – abgesehen davon sind Gebet und Kontemplation ein deutlicher Unterschied
zur Arbeit (wie wohl diese wiederum nach calvinistischer Auffassung das dem Menschen von Gott gegebene
Mittel zur Verbesserung seines Lebens ist); nicht zuletzt ziehen die Härten der heutigen Arbeitswelt
dem Lob des Müßigganges ohnehin sehr enge Grenzen;
#12 virOblationis 18:29:03 | Dienstag, 16. August 2005
Anarchie und Reich Gottes Abgesehen von den Aussagen des Liedtextes über die Religion: Wenn es nicht
nur kein Besitztum und nicht nur keine Nationen mehr gibt, sondern wenn alle Menschen nur noch dem Augenblick
leben (statt die Arbeit als erstes Bedürfnis zu pflegen), dann ist dies in meinen Augen weniger marxistisch
als anarchistisch. Wer in der (Konzils-)Kirche einen solchen Zustand für die Verwirklichung des Reiches
Gottes hält, der mag das Lied tatsächlich begeistert singen.
Satanist Lennon? Satanist war der gute John wohl nicht. Die persönliche Spiritualität der Beatles war
wohl – wie in den 60er und 70er Jahren so Mode – eher fernöstlich pseudohindubudhitaoistisch. So modisch
belanglos untief geist- und begrifflos wie alle anderen eben auch. Die Opfer von Pseudo-Hindu-Sekten wie
Bhagwan (notabene Osho) füllen dieselben Klappsmühlen wie die Althippies, sofern sie nicht den Absprung
geschafft haben. Ich habe jedenfalls, nachdem ich 2 Meter „Blaue Bände“ (für nicht 68er Marx-Engels-Werke,
Dietz Verlag (DDR)) entsorgt habe, auch noch die alten Scheiben der Beatles, Stones usw. dem Orkus der
Müllverbrennungsanlage überantwortet. Christliche Pop-Musik blieb dieses Schicksal erspart. Die gibt
es übrigens auch reichlich (Simon & Garfunkel etc.) Wer sucht, wird auch dort vieles das Herz erhebende
finden. Es muß nicht immer der gregrorianische Choral sei – der darf allerdings auch nicht fehlen.
Eröffnungsgottesdienst … des Weltjugendtags mit einem trompetenden Clown unter Bezug zum Karneval …
Na, das kann ja heiter werden. Ob das alles im Sinne Seiner Heiligkeit von statten geht???
Voodoo-WJT Erneut empfehle ich folgenden Artikel aus „The Angelus“: Rock and Roll: a deadly Revolution
www.sspx.ca/…er/Rock_and_Roll.htm (von P. Williamson, FSSPX, heutiger Bischof) Eine sehr gute Analyse
des Problems Rock’n-Roll. Es sei auch den traditionellen Katholiken empfohlen, die glauben, es gäbe gute
Rock-Musik, wenn nur die Texte stimmten. In Wirklichkeit ist es so, daß niemals der Zweck die Mittel
heiligt; anders formuliert: ein schlechtes Mittel ist immer inakzeptabel. Rockmusik ist ein solches, weswegen
es auf dem WJT nichts verloren hätte, wäre der WJT katholisch, was er nicht ist. Es freut mich, daß
der neue Papst diesbezüglich eine klare Sicht hat. Es dauert mich, daß man ihn vor vollendete Tatsachen
setzt! Zurück zum Thema. Der vom Konzilskatholiken Romano so geschätzte Satanist John Lennon hat u.a.
diesen interessanten Satz getätigt – der perfekt zum WJT-Lied paßt: „Christianity will disappear. Already
we are more popular than Jesus Christ.“ Auch folgendes Zitat durch P. Williamson ist erhellend: And here
is a description of the Beatles in 1964 by a Derrick Taylor: „They’re completely anti-Christ. I mean,
I am anti-Christ as well, but they’re so anti-Christ they shock me, which isn’t an easy thing“ (MM, p.
101). Wer übrigens nicht glaubt, daß „Revolution No. 9“ der Bealtes rückwärts abgespielt „Turn me
on, dead man“ lautet, probiere es selber aus. Im Maschinenzeitalter eine der wenigen einfachen Übungen.
Imagine Wunderschöner Text? Als Jugendlicher – lange ists her – habe ich auch bei diesem Text von einer
Welt ohne Krieg geträumt, zumal die Melodie und Komposition wunderschön sind. Nun ja, das waren die
Zeiten, in denen ich auch das alte „Make love not war“ romantisch verstanden habe. (Make love heißt nun
aber nicht liebt einander, sonder vögelt einander, die Botschaft ist nicht wirklich pazifistisch sondern
libertinärund veranwortungslos) In etwas reiferem Alter habe ich mir dann den Text angesehen. (Heaven
heißt bekanntlich nicht einfach Himmel, sondern ist wohl am adäquatesten mit dem deutschen Wort Himmelreich
übesetzt). Richtig verstanden ist dies eine agnostische Hymne in der die Erlösung der Welt erwartet
wird von der Abschaffung der Religion (und der Nationen, aber das ist ein anderes Thema). Der allseits
geliebte und verehrte John Lennon, der auch der Held meiner Jugend war, hat eben der atheistischen Ideologie
angehangen, die mitverantwortlich ist für die gesellschaftlichen Katastophen des 20. Jahrhunderts, von
Archipel Gulag bis Auschwitz. Das Lied findet sich gewissermaßen als Nationalhymne auf jeder atheisitischen
und agnostischen Homepage dieser Welt. Und dieser Müll in einem Songbuch einer katholischen Diöszese?
Wer hat das verzapft? Hans Mohrmann
@ Romano Bitte am Thema des Artikels bleiben! Bitte jetzt nicht schon wieder ne Diskussion, wie kath.
die FSSPX ist oder nicht. Thema hier ist: Freimaurerisches (= satanisches) Liedgut auf dem WJT.
„V II-Kirche“ Traditionskatholiken stellen erneut fest, in Nachfolge des hl. Athanasius: Die V.II-Konzilskirche
ist nicht die einige, heilige, katholische und apostolische Kirche. Das, werter Marcel, bestätigt meine
Worte: Die selbsternannten Wahrer der (von ihnen „unfehlbar“ erkannten) „Tradition“ scheinen nicht mehr
unsere Kirche, sondern nur noch ihre kleine FSSPX-Welt (nebst dem von ihnen zum Heiligen ernannten Bischof)
zu lieben. Sonst würden sie in der Tat nicht so abfällig über die Kirche sprechen. Hier wird nicht
im Geist der Liebe, sondern der Selbstgerechtigkeit kritisiert. Im übrigen ist der ewig bemühte Vergleich
mit dem Hl. Athanasius völlig unpassend. Damals ging es um Grundfragen unseres Glauben, die unmittelbar
die Formulierung unseres „großen“ Glaubensbekenntnisses betreffen („gezeugt, nicht geschaffen“; „wahrer
Gott vom wahren Gott“; „eines Wesen mit dem Vater“). Das alles stand beim II. Vaticanum überhaupt nicht
zur Debatte. Schon deswegen sind die Schuhe des Hl. Athanasius für die FSSPX – viel – zu groß.
Unglaublich, dass… für so einen Mist Geld ausgegeben wird. Bitte unbedingt die deutsche Übersetzung
lesen! Dann erst hier schreiben! Diese Lied ginge glatt als Freimaurer-Hymne durch, genau wie der altmodische
Vorgänger: „Brüder reicht die Hand zum Bunde, diese schöne Feierstunde führ uns hin zu lichten Höhn.
Laßt, was irdisch ist entfliehen, unsrer Freundschaft Harmonien, dauern ewig fort und fort, dauern ewig
fort und fort.“
Nüchtern betrachtet Traditionskatholiken stellen erneut fest, in Nachfolge des hl. Athanasius: Die V.II-Konzilskirche
ist nicht die einige, heilige, katholische und apostolische Kirche. Der WTJ, den nur die Kirchenführung
zu verantworten hat – wie schon das V.II, ist eine Schande. Dort weht nicht der heilige Geist, sondern
der Geist Satans: der John Lennons und anderer Antichristen. Die Hölle lacht. „Daß die anderen mit Gewalt
die Kirchen besetzt halten, während wir traditionellen Katholiken in diesen Zeiten davorstehen, das betrübt
uns sehr. Sie haben die Gebäude, wir aber haben den apostolischen Glauben! Mögen jene auch unsere Kirchen
besetzen, so stehen sie doch außerhalb des wahren Glaubens. Wir aber bleiben treu, wenn wir auch außerhalb
der Gotteshäuser sind, denn in uns ist der Glaube. Wir sind die Glücklichen, die in der Kirche durch
unseren Glauben verbleiben, wir, die wir festhalten an den Fundamenten des Glaubens, der uns durch die
apostolische Tradition überliefert worden ist. Niemand wird jemals unseren Glauben überwinden! Und wir
glauben, daß Gott uns eines Tages unsere Kirchen zurückgeben wird. Je mehr nun jene sich anstrengen,
die heiligen Stätten zu besetzen, desto mehr trennen sie sich von der Kirche. Sie behaupten von sich,
sie stellen die Kirche dar, in Wirklichkeit spalten sie sich von ihr ab und verirren sich. Die Katholiken,
die treu zur Tradition stehen – selbst wenn es nur noch eine Handvoll ist – diese sind es, die die wahre
Kirche Jesu Christi darstellen!“
„Imagine“ Ja – alles richtig, im strikten Sinn „katholisch“ ist der Text sicher nicht… Trotzdem: John
Lennons „Imagine“ ist nun einmal ein wunderschöner Titel. Und die Sehnsucht, die dieses Lied zum Ausdruck,
ist mit unserer Hoffnung auf das Reich Gottes, in dem es eben kein „oben“ und „unten“ mehr gibt, in dem
alle „Brüche“ unseres Lebens geheilt werden und in dem es Frieden gibt, durchaus kompatibel. Für (hoffentlich
nicht geheuchelte) „Scham, auf dem Gebiet der Diözese“ Münster zu wohnen, ist also m.E. kein Anlass.