Am letzten Mittwoch veröffentlichte das Ordinariat des Erzbistums Salzburg eine Stellungnahme zur von Erzbischof Marcel Lefèbvre gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X. Ein in der Priesterbruderschaft getaufter Gläubiger soll zukünftig in der Mozartstadt als „konfessionsverschieden“ behandelt werden. Der Text im Wortlaut.
(kreuz.net/St.Josef, Salzburg) Die Priesterbruderschaft Pius X. hat sich 1988 durch die Bischofsweihe
definitiv von der römisch-katholischen Kirche getrennt. An der Gültigkeit einer Taufe, die ein Priester
der Priesterbruderschaft Pius X. im tridentinischen Ritus gespendet hat, ist grundsätzlich nicht zu zweifeln.
Bei dem Getauften handelt es sich nicht um einen wegen Schismas exkommunizierten Katholiken, sondern
um einen einer schismatischen Gemeinschaft angehörigen nicht-römisch-katholischen Christen.
Wenn ein
solcher mit einem römisch-katholischen Partner eine Ehe schließen will, handelt es sich um eine konfessionsverschiedene
Ehe, auf die die einschlägigen Normen anzuwenden sind.
Es muß gemäß Kanon 1124 des Kirchenrechtes
die Trauungserlaubnis des Ortsordinarius eingeholt werden, sofern die Voraussetzungen gemäß Kanon 1125-1126
und die von der Österreichischen Bischofskonferenz erlassenen Bestimmungen erfüllt sind.
Es ist das
Formblatt A „Konfessionsverschiedene Ehe“ auszufüllen mit der üblichen Erklärung des römisch-katholischen
Partners und der Information des nicht-römisch-katholischen Partners.
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102 Lesermeinungen
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#103 stat crux 14:09:50 | Mittwoch, 16. August 2006
Noch ein altes Carlo-Statement! Man könnte aus den 30 Enzykliken Pius XI. sicherlich AUCH eine Offenheit
für die Entwicklung herleiten, die das „V 2“ eingeleitet hat. Immerhin wird Pius XI. neben Pius XII.
besonders häufig im Konzil zitiert. (Und beinahe hätte er schon ein Konzil einberufen.)
#102 Agiafortuni 00:55:24 | Sonntag, 6. November 2005
Konfessionsverschieden Ist das die private Meinung des Erzbischofs von Sallzburg. Vielleicht täte er
gut daran nachzusehen ob er noch als katholisch im Sinne von Mortalium animos gelten darf
#101 Dr. Otterbeck 15:14:15 | Montag, 29. August 2005
Der Verwirrung könnte ich vielleicht doch noch entrinnen; aber es ist bekanntlich sehr schwer, sich hier
auf knappem Raum exakt zu positionieren; mir wurden ja schon „Lügen“ unterstellt, wo es nur um Meinungen
ging. Tatsächlich sollten Sie aber Ihrerseits das Risiko bedenken, dass auch eine völlig neue Religion
sein kann, was zwar die kath. Tradition imitiert, aber doch nur noch sehr vage Kontakt hält zu den essentials
des christlichen Lebensvollzugs. Auch die so gen. „vorkonziliare“ Kirche war stets pro hominibus constitutus,
also kein Selbstzweck.
??? @Dr.Otterbeck Tut mir leid, aber Ihre Beiträge werden immer wirrer. Hier findet überhaupt keine
sachliche Auseinandersetzung mehr statt; Joseph Smith hat eine völlig neue Religion begründet, die im
Verlaufe dieses Jahrhundert wohl eine Weltreligion wird. Daß eine Einigung Zeit brauchen wird, versteht
sich selbst; dieses Treffen ist nur der erste Schritt. Aber wie Fellay gesagt hat, um eine Brücke zu
bauen (ein „konzilskirchlicher“ Ausdruck!), muß man erst einmal die Pfeiler errichten.
#99 Dr. Otterbeck 20:26:29 | Mittwoch, 24. August 2005
Joseph Smith hat selbstverständlich was völlig anderes gemacht als Marcel Lefebvre. Ich vergleiche nicht
die Inhalte, sondern die Prozesse. Eine Apostasie sehe ich schon dort für gegeben an, wenn das Trinitätsdogma
nicht mehr geglaubt wird. Eine „Sekte“, die nicht mehr glaubt, dass der Hl. Geist die eine Kirche Jesu
Christi überhaupt zu neuen Zielen führen kann, steht m.E. längst auf der Seite des Immanentismus vulgo
Modernismus. So berühren sich die Gegensätze; nur dass M.L. mit derselben Selbstherrlichkeit wie A.
Loisy oder J. Smith das Muster des (nicht einmal wirklichen) „Vorkonziliarismus“ hernimmt, um Religionsstifter
zu sein. Als solcher wird er auch von seiner Herde verehrt, wie die Ankündigung eines dortigen Sprechers
deutlich macht, dass eine künftige Audienz in Rom ja sowieso ergebnislos verlaufen werde. Wer das schon
vorab prognostiziert, begibt sich in Gefilde jenseits des Schismas oder bloßer „Häresie“. Wir Katholkien
müssten nur noch viel sorgfältiger analysieren, warum diese kryptofaschistische „Opfertheologie“ im
Trüben fischt.
Dr. Otterbeck ist nicht katholisch! Dr. O. wüßte sonst, dass das außerord. Lehramt der Kirche (Dogmen,
ökumenische Konzilien, also ohne V2) unabänderlich ist. Nach seiner Logik müßte die kath. Kirche also
viele „Mormon-Bücher“ (für jedes ökumn. Konzil und jedes extra verkündete Dogma) haben, denn die Kirche
sieht Entscheidungen des außerordentlichen Lehramtes als durch den Hl. Geist inspiriert an. Dazu kommt
noch die Hl. Tradition – ein noch viel größeres Buch „Mormon“ der Katholiken, weil sogar Voraussetzung
für die Hl. Schrift. Dr. O. wüßte außerdem, dass sich das Missale Pius V. auf das Trid. Konzil stützt
und außerdem auch nicht der einzige, sondern der wichtigste Meßritus ist. Also gibt es noch weitere
„Mormonbücher“ im Sinne Dr. O., nämlich die kath. Meßbücher der unierten Ostkirchen und Altorientalen,
das dominikanische und das ambros. Meßbuch etc. Keine Ahnung hat Dr. O. auch davon, das das Hl. Meßopfer
das Geschehen am himmlischen Altar wiederspiegelt und daher diesbezüglich mit Bedacht vorzugehen ist.
Im übrigen wüßte Dr. O., dass Quelle der Bedenken hinsichtlich der Ritusänderungen vor allem Quo Primum
darstellt und nicht direkt das Meßbuch. Im übrigen erinnert mich die Polemik von Dr. O. gegen den alten
Ritus an die Brandschriften Luthers gegen die Hl. Messe. Er und der erste Urheber der protestantischen
Apostasie scheinen also geistesverwandt… Der Gatte der Evelin
Kritik Wie ich gerade leider gesehen habe, hat die kreuz.net-Redaktion den Beitrag von mileschristi gelöscht,
der im übrigen verglichen mit vielen „Beiträgen“, die trotz Aufforderung meinerseits nie getilgt wurden,
eher harmlos war . Nun, ja. Aber der Beitrag von Dr. Otterbeck mit seinem „Mormonentum“ scheint mir in
die Kategorie der blödsinnigen Beiträge zu gehören. Hier scheint etwas Willkür mitzuspielen, was die
Atmosphäre hier eher vergiften wird.
@Dr. Otterbeck Wer soll diesem verwirrten Beitrag noch folgen? Ich dachte immer, Lefebvre sei Schismatiker
nicht Apostat. Und was Pelagius über die Liturgiereform losgelassen hat, ist auch nicht gerade schmeichelhaft:
Die Liturgiereform führt m.E. nicht für eine „größere Distanz zum hermetischen Ritual des Arkanums“,
vielmehr bringt sie die Gefahr mit sich, in eine Distanz zur traditionellen Meßopfer zu führen. vom
16.Juni, 9:17Uhr.
#93 Dr. Otterbeck 20:46:00 | Dienstag, 23. August 2005
Kompliment, Pelagius, Sie kommen mit dem Zaitzkofen-Zitat zum „Punkt“. Irgendwo in diesem Forum wurde
ja schon verlautbart ein (Pius…) X’ler wolle zwar eine Audienz in Rom wahrnehmen, aber nur um zu erklären,
dass man sich nicht mehr einigen könne… Laut Luitpold A. Dorn hat Marcel Lefebvre absichtlich den 25.
Jahrestag der Krönung Papst Pauls als Datum der Apostasie gewählt. Meines Erachtens ist gerade der Gott
der X’ler ein Nicht-Gott, weil ihm abgesprochen wird, dass der Hl. Geist die Kirche unfehlbar führen
kann, während, zugespitzt gesagt, ein „ewiger“ Autor des Missale Romanum i.d.F. von Pius V. dieses „Buch
Mormon“ der (virtuellen Druiden-) „Kirche aller Zeiten“ hinterlassen hat. Religionssoziologisch sind die
X’ler eine Art „Mormonensekte“ im lateinischen Gewand; um nicht noch Schlimmeres zu vermuten.
#92 Athanasius 19:57:41 | Sonntag, 21. August 2005
_______ Ob man es ernst nimmt, weiss ich nicht. Man glaubt ja man könnte in egal welcher Religion, doch
sicher denen mit wahren Sakramenten, das Heil erlangen. Das ist die modernistische Konzilsreligion. Und
kath.net hängt dieser Irrlehre an. Das hat ja die verurteilte constat de non supernaturalitate „Gospa“
selbst in Medjugorje gesagt! Aber trotzdem lässt es sich schön und nostalgisch schiessen mit Schisma
und Exkommunikation gegen die Piusbruderschaft. Die nehmen Exkommunikation und Schisma noch ernst, da
die FSSPX-Kleriker und Messbesucher noch glauben („wie mittelalterlich“), dass nur in der Römisch-katholischen
Kirche das Heil zu finden ist. (cf. Humani Generis, 27, Pp. Pius XII., 1950.)
Der Zustand in Salzburg: […] Die staatlichen theologischen Fakultäten in Wien, Salzburg, Graz und Innsbruck
und die kirchliche in Linz bieten trotz des Fehlens aufsehenerregender Extremismen –[…]- ein ziemlich
verwirrendes Bild. Der schwachen philosophischen Ausbildung der Studierenden entspricht eine Theologie
ohne Profil und ohne Rückgrat. Sie ist stark von idealistischen und existenzialistischen Strömungen
beeinflußt, hängt der Theorie der Entmythologisierung, der Soziologie und der gebräuchlichen Psychologie
an, die in Osterreich eine deutlich deterministische Prägung aufweist. Auch hier wenig Systematisches,
beiseitegeschobener und entwerteter Thomismus, ein abgewetzter „Modernismus“. Besorgniserregend ist besonders
der Unterricht in Moraltheologie (in Innsbruck P. Hans Rotter SJ, in Linz Alfons Riedl, in Salzburg Günter
Virt), der immer mehr im Gegensatz zur kirchlichen Lehre steht, d.h. relativistisch, subjektivistisch,
konsequenzialistisch. Es ist unverständlich, daß die Bischöfe Leute dieser Qualität ernennen, und
dann beklagen sie sich über die Professoren, die von ihnen ernannt werden, und lassen sich schließlich
sogar von ihnen beeinflussen.“ […] Auszug aus der Schlußrelation von Mgr. Mario Cagna, Apostolische
Nuntiatur in Österreich. Wer nimmt diese Entscheidung von Salzburg, das liberal und modernistisch vergiftet
und durchsetzt ist, noch ernst? Laudetur Jesus Christus!
#89 Athanasius 12:46:04 | Freitag, 19. August 2005
… Ihrer Ansicht nach aber würde das bedeuten das ein Mensch nicht in der LAge ist mit der Vernunft
die Warheit und Gott zu erkennen. Gehe ich da richtig in der Anahme? Nein. Sie sind da falsch. Jeder Mensch
kann den einen Gott unterscheiden, und auch die Wahrheit annehmen. @Romano: Sie können wohl behaupten
die Kirche weiss es nicht, aber das ist nicht wahr. Die Kirche weiss nicht ob dieser oder jener (abgesehen
von den Heiligen) im Himmel ist, aber sie weiss ganz genau, dass diejenige die durch aktive Resistanz
die Kirche verworfen haben, egal ob sie erst katholisch waren oder häretisch, verdammt sind. Für ewig.
Nicht aber, ob Gott nicht in der Todesstunde noch das Begierde zur Taufe oder katholischer Einheit in
eine Seele stürtzt. Kann sein, aber es ist eine verurteilte Stellung (verurteilt vom sel. Pius IX.),
dass man „das beste hoffen kann über die Seelen der abgestorbenen Nicht-Katholiken“. Da dürft ihr, Romano
und Fiore, selber entscheiden ob ihr diese verurteilte Lehre anhängt. Wenn nicht, dann okay.
#88 FioreGraz 20:30:59 | Donnerstag, 18. August 2005
@Athansius Denn die meisten Häretiker sind doch überzeugt von ihr eignem Rechthaben, nicht von der Wahrheit
der Kirche!… Ihrer Ansicht nach aber würde das bedeuten das ein Mensch nicht in der LAge ist mit der
Vernunft die WArheit und Gott zu erkennen. Gehe ich da richtig in der Anahme? Sie müssten sich also wieder
ihrer Vernunft für etwas entscheiden. Das wiederum finde ich unkatholisch Dieselbe heilige Mutter Kirche
hält fest und lehrt, daß Gott, der Ursprung und das Ziel aller Dinge, mit dem natürlichen Licht der
menschlichen Vernunft aus den geschaffenen Dingen gewiß erkannt werden kann;… (Vat I.) Wenn man nun
davon ausgeht die Uneinheit = Todsünde, eine Todsünde muß aber bewußt und in voller absicht begangen
werden, was aber dann dazu führt, das diese Trennung zwar ein Makel ist aber da nicht bewußt man dann
nicht des Heils volkommen verlustig wird. LG Fiore
@Athanasius Eure Aussagen, dass nur einer der die Notwendigkeit der Einheit und Anerkennung des Papstes
kennt und dennoch nicht eintritt, verdammt ist, ist unkatholisch. Denn die meisten Häretiker sind doch
überzeugt von ihr eignem Rechthaben, nicht von der Wahrheit der Kirche! Das, werter Athanasius, ist doch
aber kein Argument! Auch die Kirche „weiß“ nicht, ob ein bestimmter Mensch verloren ist. Wie dürfen
auf die Gnade Gottes nicht „vermessentlich“ hoffen, und die Kirche muss sagen, was richtig und falsch
ist. Letztlich steht aber jeder mit seinem Gewissen vor Gott als seinem Richter. Und wer nach seinem Gewissen
und (nicht dagegen) handelt, über den sollte kein Mensch ein Urteil fällen (und die Kirche tut es, wie
gesagt, auch nicht). Diese Auslegung, dass fast jeder also gerettet wird, ist unkatholisch. Dass fast
jeder gerettet wird, ist damit nicht gesagt. Denn jeder Mensch merkt doch, dass er gelegentlich etwas
gegen sein „schlechtes Gewissen“ tut oder getan hat. Im übrigen müssen wir schlicht sagen, dass wir –
abgesehen von den Heiligen – nicht wissen, wer warum bei Gott wohnt und wer nicht.
#86 Athanasius 20:07:10 | Donnerstag, 18. August 2005
… mit der Wahl Martin V. durch Konstanz und der Absetzung der anderen 3 beendet Ja, Entschuldigung.
Ich habe mich verirrt. Aber ihre Auslegung des Konstanzer Konzils reicht noch nicht. _______________ Eure
Aussagen, dass nur einer der die Notwendigkeit der Einheit und Anerkennung des Papstes kennt und dennoch
nicht eintritt, verdammt ist, ist unkatholisch. Denn die meisten Häretiker sind doch überzeugt von ihr
eignem Rechthaben, nicht von der Wahrheit der Kirche! Diese Auslegung, dass fast jeder also gerettet wird,
ist unkatholisch. Auch einer der aktiv die Unfehlbarkeit verwirft und davon wirklich überzeugt ist, geht
verloren. Mensch, keiner bleibt doch Häretiker wenn er von der Notwendigkeit der Anerkennung des Papsttums
überzeugt ist, oder? Dann ist man doch bereits katholisch in der Doktrin! Nein, jeder der das Wort der
Kirche verwirft (die Dogmen), geht verloren wenn er so stirbt. Denn wer die Nachfolger der Apostel verwirft
(und ihre Lehre), verwirft Christus selbst, und wer Christus verwirft „ist bereits verurteilt“.
#85 Irenäus 19:48:46 | Donnerstag, 18. August 2005
Ratzinger Eigentlich bestärkt mich das Interview darin, daß die beiden Ratzingerbrüder sehr liebenswerte
Zeitgenossen sind. Joseph Ratzinger hat sich schon mehr einmal ähnlich geäußert, aber das ineressiert
Gotthard wohl nicht.
#84 Gotthard 18:07:44 | Donnerstag, 18. August 2005
Dt. Georg wie sagte einige Tage nach der Wahl Papst Benedettos sein Bruder: „Papst Bruder zu sein, ist
kein Beruf.“… damit haben auch private Äußerungen Georg Ratzingers als solche behandelt zu werden.
#83 virOblationis 16:12:52 | Donnerstag, 18. August 2005
Interview Nicht ganz uninteressant für unser Thema katholisch / nicht-katholisch bzw. konfessionsverschieden
ist ein Interview mit dem Papst-Bruder H.H. Prof. Dr. Georg Ratzinger in der neuesten Ausgabe der Jungen
Freiheit. Der Bruder Benedikts XVI. weist zwar auf „konservative(n) Kritiker des Konzils (sc. II. Vatikanum)“
hin, doch wenn er von „Äußerungen, [die] nach [seiner] Auffassung nicht mehr mit dem katholischen Bewußtsein
vereinbar sind“, spricht, dann bezeichnet er Neuerer wie den Brüsseler Kardinal Godfried Daniels. Er
kritisiert die „nachkonziliare Liturgiereform“ und spricht eine Rückkehr der Kirche zu fundamentalen
Glaubenswahrheiten, auf die er hofft, wenn die momentane Situation auch „verfahren“ ist. – Da der Bruder
des Papstes ein gutes persönliches Verhältnis zu Benedikt XVI. hat, könnte dieses Interview auch etwas
darüber aussagen, in welche Richtung die Gedanken des Heiligen Vaters gehen.
@Fiore Jeder Christ ist durch die Taufe eben Kind dieser Kirche – auch ohne Einheit mir Rom – erst wenn
er erkennt das die Einheit unabdingbar ist und bewußt ablehnt, erst dann ist er verworfen, aber in der
Regel wird derjenige Konvertieren. Schuld kann man höchstens jenen aufladen die mit diesen Irrlehren
begonnen haben, nicht aber jenen die deshalb Irren. (vgl. Lk 17,2 ; MT 23,3) So ist es – und in diesem
Sinn kann man und (muss man wohl) die zitierten Texte verstehen. Aber es gilt ja offenbar nur die Interpretation
von Papst Athanasius.
#81 FioreGraz 13:37:01 | Donnerstag, 18. August 2005
@Athanasius …Aber sie wissen es also besser als Pius IX. der ihren Aussagen nach „gegen die Tradition
sprach“. Wenn man erkennt und bewußt ablehnt dann, aber der Entzug des Heiles geschieht nicht automatisch
aufgrund der Tatsache an sich. Und wogegen ich spreche ist eine Unfehlbarkeitsaussage die davon ausgeht
das der Papst von sich aus (z.B. durch ne plötzliche Vision) zur Wahrheit kommt (Guruunfehlbarkeit),
dagegen sprachen sich damals auch die deutschen Bischöfe mit Unterstützung Pius IX aus. … nicht-Papstes
„Martin V.“ (Westliches Schisma) als ihr „Argument“. Pfuha da lehnen sie sich aber ganz schön aus dem
Fenster, das SChisma wurde mit der Wahl Martin V. durch Konstanz und der Absetzung der anderen 3 beendet,
wenn sie das besttreiten na dann besteht seitdem Sedisvakanz. Sie sind wirklich ein Irrlehrer, wenn Sie
weiterhin behaupten die Heilsexklusivität des römischen Papsttums sei nicht katholisch („nicht mit der
Tradition übereinstimmend“). Da verstehen sie wirklich was falsch, diese bestreite ich mitnichten, aber
jeder Christ ist durch die Taufe eben Kind dieser Kirche – auch ohne Einheit mir Rom – erst wenn er erkennt
das die Einheit unabdingbar ist und bewußt ablehnt, erst dann ist er verworfen, aber in der Regel wird
derjenige Konvertieren. Schuld kann man höchsten jenen aufladen die mit diesen Irrlehren begonnen haben,
nicht aber jenen die deshalb Irren. (vgl. Lk 17,2 ; MT 23,3) LG Fiore
#80 Athanasius 11:43:16 | Donnerstag, 18. August 2005
–--------- FioreGraz, Trotz ihrer höhnerischen Aussagen gegen die katholische Kirche, das Papsttum und
das depositum fidei, haben wir uns also geëinigt, dass Pastor Aeternus von 1870 ein Dogma ist. In jenem
Dogma ist wieder die Lehre enthalten, dass „keiner (…) sein ewiges Heil behalten kann“, wenn er diese
Lehre (des obersten jurisdiktionellen Primates Petri) verwirft und ausserhalb der Communio Papae steht.
Aber sie wissen es also besser als Pius IX. der ihren Aussagen nach „gegen die Tradition sprach“. Da nehmen
Sie auch noch das umstrittene Konzil von Konstanz des nicht-Papstes „Martin V.“ (Westliches Schisma) als
ihr „Argument“. Sie sind wirklich ein Irrlehrer, wenn Sie weiterhin behaupten die Heilsexklusivität des
römischen Papsttums sei nicht katholisch („nicht mit der Tradition übereinstimmend“). Glücklicherweise
bekommt man bei der FSSPX echte katholische Lehre zum Papsttum und nicht ihre protestantische „Lehrmeinung“.
Vom Ökumenismus zur schweigenden Apostasie Grüß Gott Mileschristi! Hier der Verweis: Vom Ökumenismus
zur schweigenden Apostasie Html-Fassung mit einleitendem „Brief des Generalrats und der Weihbischöfe
der Priesterbruderschaft St. Pius X. an das Heilige Kollegium“ auf der deutschen FSSPX-Seite: I. Kapitel
www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=248, II. Kapitel www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=249,
III. Kapitel www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=250 Html-Fassung ohne einleitenden Brief, mit Inhaltsverzeichnis,
auf der schweizerdeutschen FSSPX-Seite: Kapitel I. bis III. www.fsspx.org/…EtudeOecum/index.htm PDF-Fassung
mit Brief auf derselben W3-Seite hier. www.fsspx.org/…Ökumeneerklärung.pdf (Falls beim Klicken kein
PDF erscheint, so hat der Kreuznet-Server die Umlaute des URL gewandelt: dann bitte direkt auf die Schweizer
Seite gehen www.fsspx.org/ger/, zweiter Kasten rechts, PDF-Symbol.)
#78 FioreGraz 08:01:01 | Donnerstag, 18. August 2005
@Athanasius Das trifft also nur zu, wenn nicht einen Glaubenspunkt als fest zu glauben vorgelegt wird.
Das geschah aber mit voller Autorität in „Unam Sanctam“. Ob Sie es mögen oder nicht. Und ob sie es mögen
oder nicht es geschah gegen die Tradition, es kann nur heilsverbindlich sein wenn man dies als WAhrheit
erkannt hat und bewußt ablehnt und nicht automatisch (Und jetzt zeigen sie mir leute die bewußt die
WArhheit ablehnen obwohl sie wissen das es wahr ist, Einzelfälle sicher, aber dies auf alle PRotestanten
etc. anzuwenden?). 40 Jahre (nach Laternum 4) reichen nun mal nicht um eine Tradition nachzuweisen. Sie
erklären DAS Dogma von 1870 selbst sogar für „nicht in die Tradition passend“! Blödsinn, als endgültige
Wiederholung des Jurisdikationsprimates und das er einen Glaubensatz zum Dogma „erheben“ kann, logisch
aber nicht aus sich heraus nur weil Papst XY gerade mal zuviel Weihrauch eingeatmet hat. Und stimmt wenn
durch das Dogma der Papst zu nem Sektenguru und vergöttlicht wird, dann ist es nicht mirt der Tradition
und Schrift übereinstimmend. Auserdem würde eine solche Auslegung weiters direkt dem Konzil von Konstanz
(„haec Sancta“) widersprechen, denzinger weigert sich auch diese Dokument mit der Begründung „nicht ratifiziert“
aufzunehmen. Komischerweise findet sich bei ihm aber die ratifizierung des ganzen Konzils von Konstanz
durch Martin V. (papa omnia gesta in Concilio conciliariter circa materiam fidei ratificavit) LG Firoe
#77 Athanasius 00:46:39 | Donnerstag, 18. August 2005
–------- Pelagius hat zwar basal recht. Es gibt ein scheinbarer Spagat. Zugleich muss man dabei im Auge
behalten, dass wir durch die grösste Krise der Kirche je gehen. Nicht einmal der Arianismus hat sosehr
die Kirche angegriffen oder fast ausgelöscht. Das ist die grosse Apostasie der Endzeit. Das Anathemisieren
geschah auch in diesem Sinne schon vom hl. Paulus und dem ersten Papst. Denn das richtete sich nicht gegen
Menschen an sich, sondern gegen den Wolf der Ketzerei. Der ist mittlerweile soweit eingedrungen, dass
man in Enzykliken und Pastoraldekreten von eines Konzils Häresien findet. Materiell zumindest. Auch die
werden von den konziliaren Päpsten vertreten. Nun ist es aber die schwierige Sache: ist der Papst sich
dessen bewusst, will er die alte Wahrheit bestreiten, oder glaubt er ernsthaft neuere Erkenntnisse seien
zu integrieren im alten Glauben? Die letzte, irrende, Meinung muss man wohl auf die Konziliaren Päpste
zupassen. Also materielle Ketzerei sowieso, aber formale HäretikER? Nicht, so die FSSPX. Deshalb haben
sie das hochheilige Amt Petri noch immer inne. So die FSSPX. Mich verwirrt die Krise. Wie sie Millionen
von Katholiken verwirrt. Für mich ist es einfach notwendig den Glauben zu bewaren. Und deshalb integral
nur die überlieferte hl. Messe Pius V. beizuwohnen (oder trad. Ostritus, sind aber immer seltener). Wir
können individuell die Lage nicht klären, noch retten. Wir MÜSSEN aber unsere Seelen retten!
#76 MilesChristi 23:12:52 | Mittwoch, 17. August 2005
Bischof Tissier de Mallerais… … hat niemals behauptet, der Papst sei ein Apostat ! Er, gemeinsam mit
den anderen Bischöfen, hat aber oft und öffentlich über die schleichende Apostasie in der Kirche gewarnt.
Marcel, hast du den Link zum Schreiben der 4 Weihbischöfe „Vom Ökumenismus zur schleichenden Apostasie“
?
? Sagen Sie mal, hat de Mallerais jemals behauptet, daß der Papst ein Apostat ist? Nur so eine spontane
Antwort. Ich werde mir noch mal die Predigt durchlesen. Aber ich habe da noch mal eine Frage: Außer hämischen
Spott auf die FSSPX und gleichzeitiger Distanzierung von der „Konzilskirche“( na immerhin!) werde ich
bei Ihnen nie so ganz schlau, welcher Meinung Sie nun sind. Da wäre ich auch mal gespannt.
Spagat-Übungen Die Beiträge zur Predigt des Weihbischofs Tissier de Mallerais sind vielsagend. Die eigentliche
Frage wird in ihnen immer umschifft: Kann ein Mann, der einen anderen Gott als den der christlichen Offenbarung
lehrt, der den Glauben vollständig auf den Kopf stellt und sogar als Apostat zu bezeichnen ist, sichtbares
Oberhaupt des Mystischen Leibes Christi, kann also ein „Antichrist“ (der nicht unbedingt d e r Antichrist
zu sein braucht) Papst sein? Die Priesterbruderschaft St. Pius X. meint, die Skylla des Modernismus und
die Charybdis des Sedisvakantismus umschiffen zu sollen. Ihr Spagat ist dabei jedoch nicht weniger gewagt
als jener, den sie Johannes Paul II. vorwirft: einerseits (wenigstens theoretisch) die Gottheit Jesu Christi
und die Heilsnotwendigkeit Seiner Kirche zu vertreten und andererseits gleichzeitig den anderen Religionen
eine Heilsbedeutung zuzuerkennen sowie eine Art Allerlösungslehre zu predigen. Ähnlich will die Priesterbruderschaft
einen Mann als Papst anerkennen, von dem sie sich zugleich nichts sagen läßt und dem sie Apostasie (und
nicht bloß ein paar Zweideutigkeiten wie bei einigen Vorgängern früherer Zeiten) vorwirft. Mag sein,
daß man auf diese Weise eine gewisse Anzahl von Gläubigen zugleich wachrütteln und beruhigen (und somit
an die eigene Gemeinschaft binden) kann. Vor dem Standpunkt der klassischen Theologie wie der Logik aber
können derartige Konstrukte schwerlich bestehen.
#73 Athanasius 22:50:56 | Mittwoch, 17. August 2005
… unfehlbar, geschieht alles aufgrund seiner apostolischen Autorität. Das trifft also nur zu, wenn
nicht einen Glaubenspunkt als fest zu glauben vorgelegt wird. Das geschah aber mit voller Autorität in
„Unam Sanctam“. Ob Sie es mögen oder nicht. Aber natürlich wissen Sie es besser als alle Denziger-Ausgeber,
alle katholischen Theologen und alle Päpste, wenn Sie so über Und nach ihrer Ansicht ist sogar „Pastor
Aeternus“ (Zitat über Heil und Papsttum unten!) ‘nicht mit der Tradition im Einklang’. Dann wohl mit
ihrer eigenen Tradition. Sie erklären DAS Dogma von 1870 selbst sogar für „nicht in die Tradition passend“!
Irrlehren verkünden Sie. Ich höre ab jetzt lieber auf die Kirche und die Kirchenväter als mit Ihnen
weiter zu schmurmeln wenn Sie nicht zuhören und lesen. Der hl. Augustinus lehrt uns: „Ausserhalb der
katholischen Kirche kann man alles besitzen ausser das ewige Heil. Man kann Ehre haben, man kann die Sakramente
haben; man kann ‘Alleluia’ singen; man kann ‘Amen’ antworten; man kann das hl. Evangelium anfassen; man
kann Glauben an den Namen des Vaters, des Sohnes und des hl. Geistes, und predigen; ABER NIEMALS, AUSSER
IN DER KATHOLISCHEN KIRCHE, KANN MAN DAS HEIL BESITZEN.“ Und damit ist für mich die Diskussion zu Ende.
Tenete traditiones! (II Thess III:15) Für die FSSPX gilt insoweit ich sie kenne: „Tradidi quod et accepi“
(I. Cor. XV:3)
#72 FioreGraz 19:29:24 | Mittwoch, 17. August 2005
@Athanasius Alle Bullen egal ob vor oder nach 1870 die „mit unserer vollen Apostolischen Autorität“ deklariert
wurden und zur Sitte oder Doktrin sprechen, sind ex-cathedra. ex-cathedra war immer bekannt. Tja hätten
sie sie gelsen wüssten sie das in der Bulle selber nix davon steht wenn sie aber meinen der akt selbst
geschcieht kraft seiner apostolischen Autorität … na Gute Nacht dann ist jedes Motu proprio jede Enzyklika,
jede Predigt, das Dictatus Papae (naja dann ersparen wir uns wenigsten das Heiligsprechungsverfahren JPII),
je apostolische Konstitution … unfehlbar, geschieht alles aufgrund seiner apostolischen Autorität.
Ein Studium des Denziger und der richtigen Infallibilitas, überlasse ich Ihnen selbst, denn ich werde
müde vom Wiederholen einfachen katholischen verpflichtenden Glaubens Hätten sie ihn doch nur gelesen,
denn ich habe es auch satt immer wieder gegen einen Gurukatholizismus mit seiner Unfehlbarkeitsphantasie
zu reden. LG Ganymedes
#71 Athanasius 18:52:14 | Mittwoch, 17. August 2005
Das Problem ist Ihre Interpretation von der Synode von Arles! nur ist nicht jede Bulle eines früheren
Papstes gleich ne ex-c. Entscheidung weil es diese Definition früher gar nicht gab und daher ist ist
zu untersuchen in wie weit dies eine ex-c. Entscheidung ist, unbestritten das auch schon früher ex-c.
Entscheidungen stattfanden, diese wurden aber nicht explizit getroffen wie heute. Ihre skandalöse Verleumdung
des hl. Konzils von Trient lege ich eben nebenbei. Für Sie noch einmal die Auslegung was unfehlbar (ex-cathedra)
ist und was nicht unter: www.kensmen.com/…holic/papolatry.html Alle Bullen egal ob vor oder nach 1870
die „mit unserer vollen Apostolischen Autorität“ deklariert wurden und zur Sitte oder Doktrin sprechen,
sind ex-cathedra. ex-cathedra war immer bekannt. Ein Studium des Denziger und der richtigen Infallibilitas,
überlasse ich Ihnen selbst, denn ich werde müde vom Wiederholen einfachen katholischen verpflichtenden
Glaubens
#70 FioreGraz 13:25:37 | Mittwoch, 17. August 2005
@Athanasius Ich glaube nicht an die Evolution des Dogmas, nur ist nicht jede Bulle eines früheren Papstes
gleich ne ex-c. Entscheidung weil es diese Definition früher gar nicht gab und daher ist ist zu untersuchen
in wie weit dies eine ex-c. Entscheidung ist, unbestritten das auch schon früher ex-c. Entscheidungen
stattfanden, diese wurden aber nicht explizit getroffen wie heute. Und das ist kein angeblicher konstruierter
Widerspruch, sondern ein handfester direkter und offensichtlicher zur Synode von Arles zum Lateranum IV.
Und zur Evolution, Dogmen als teil der TRadition müssen auch mit ihr interpretiert werden. Es sind gerade
die Traditionlisten die immer gerne die TRadition vor 1545 vergessen. LG Fiore
#69 Athanasius 13:04:11 | Mittwoch, 17. August 2005
… Und jegliche Aussage und Bullen von früheren Päpsten sind dahingehend zu untersuchen ob nun Dogma
oder nicht und was ist dann wenn Konzils oder Synodenentscheidungen dagegenstehen auch diese sind Unfehlbar?
Nein. Sie irren sich sehr gross. Alle ex-cathedra Aussagen egal in welcher Zeit gesprochen, müssen von
wahren Katholiken als unfehlbar angenommen werden. Sie leben im Irrtum, wenn Sie meinen, Sie könnten
und müssten selber die ex-cathedra-Aussagen von vor 1870 erklären und filtern. Denn die Unfehlbarkeit
des ausserordentlichen (und des authentischen in langer Doktrin) Lehramts ist eine EWIGE Wahrheit, nicht
eine die erst seit 1870 existiert. Sie wurde immer geglaubt und die frúheren Päpste wussten es. Irgendwelche
„Gegensprüche“ in dogmatischen Aussagen sind Ihr Problem, und bestehen in Wirklichkeit gar nicht. Das
Lehramt irrt sich nicht. Und da dies so ist ist eine derart enge Interpretation nun mal gegen die TRadition
und ein Irrtum. Gegen ihre eigene Tradition, Ihre eigene Auslegung, ja! Nicht gegen die Tradition der
Kirche. Sie sind wie ein Modernist, der an die „Evolution des Dogmas“ glaubt! Lesen Sie „Lamentabili Sane“
vom hl. Pius X. mal! Unam Sanctam=ex-cathedra!
Roms neue Religion: Rahner, Ratzinger, etc Passend zur Predigt des Weihbischofs, die Pelagius – bei nüchterner
Betrachtung unnötigerweise – erregte, fand ich noch ein nettes Interview mit Bischof Richard Williamson
(FSSPX) kurz nach der Papstwahl, das der bekannte Michael Chapman von „The Remnant“ führte (hat nichts
mit der FSSPX zu tun, ist aber auch traditionell). Darin redet er Klartext über Rahners Häresie, die
das V.II entscheidend prägte, über die Tatsache, daß der junge Theologe Ratzinger ein begieriger Rahner-Schüler
war, und über das Ergebnis, daß die Konzilskirche den katholischen Glauben komplett auf den Kopf stellte.
Will Pope Benedict XVI Undo the ‘New Religion’ and Restore the Church? www.remnantnewspaper.com/…-0515-williamson.htm
Möge der Text jenen behilflich sein, die noch nicht sehen, wie tief Rom in der Apostasie versunken ist;
möge er ihnen helfen darzulegen, daß eine Lösung nicht von heute auf morgen kommt (außer durch ein
Wunder) und daß man ein Problem erst erfassen muß, um es überhaupt lösen zu können. Das alles ändert
nichts daran, daß es gut ist, daß unser Generaloberer unserem neuen Papst Ende Monat einen Besuch abstatten
wird. Möge unser allmächtiger Gott beide Prälaten segnen, sowie alle gläubigen Katholiken, damit endlich
die vielen Hindernisse zur Rettung der Kirche beseitigt werden, so daß der zur schieren Unkenntlichkeit
verstümmelte mystische Leib Christi wieder in voller Pracht auferstehe.
#67 methusalix † 10:48:10 | Mittwoch, 17. August 2005
Paragraphenreiter Sind denn hier alle verrückt geworden? Hier geben sich die Diskutanten als kirchliche
Papragraphenreiter, hauen sich wie die Kesselflicker und verlieren dabei das wichtigste aus den Augen:
von GOTT DEM HERRN war in keinem einzigen Beitrag die Rede! Schöne Vorbilder seid Ihr.
#66 virOblationis 10:00:57 | Mittwoch, 17. August 2005
Trennlinie „Einmal ist kein Mal, zwei Mal ist immer“, pflegte mein Griechischlehrer zu sagen. Ich denke,
dies gilt nicht nur für die Altphilologie. Erst Bamberg, dann Salzburg. Es soll wohl die Sichtweise aufgedrängt
werden, es gäbe eine Trennlinie zwischen der Kirche und der FSSPX. Wenn es eine solche gibt, dann verläuft
sie zwischen Alt- und Neu-Gläubigen (Modernisten, Progressisten). In bezug auf Letztere hat Bischof Tissier
de Mallerais in der von Pelagius zitierten Predigt gesprochen, da hinsichtlich der Sühne und der Versöhnung
Papst Johannes Paul II. vom überlieferten Glauben in seiner angeführten Enzyklika abwich. Der Bischof
hat aber in derselben Predigt auch betont, daß Johannes Paul II. hinsichtlich der Barmherzigkeit Gottes
so lauter und wahr geschrieben hat wie die hll. Gregor der Große und Thomas von Aquin.
Irrende Päpste Der imposante Weihbischof Tissier de Mallerais lag goldrichtig mit dem, was er über die
Modernisten sagte, die die Kirche besetzten. Wieder ist die große Parallele zum hl. Athanasius da, der
ähnliches sagte – wohlgemerkt ebenfalls unter einem gültigen Papst, der jedoch die Häresie vertrat
und schützte. Pelagius, Sie – und viele anderen hier – sind außerstande, mit der Notsituation, in der
die Kirche sich befindet, angemessen umzugehen. Ich gebe zu, es ist leidvoll und nicht einfach, aber man
kann trotzdem nicht so verfahren wie Sie, als sei alles in Butter, und noch den allergrößten Schildbürgerstreich
des JP2 durchgehen lassen. Viele weniger gebildete Menschen, die jedoch nicht minder gläubig sind, können
damit besser umgehen; vermutlich weil sie eben praktischer denken und handeln. Ähnliche Notsituationen
der Kirche sind leider nicht neu in der Kirchengeschichte. Wenn der Petrus den Christus dreimal verleugnet,
kann ein JP2 dies dreißigmal tun, nur als Beispiel. Er tat es – nicht quantitativ, aber qualitativ. Auf
ihn bezog sich der Weihbischof. Mit dem neuen Papst hat es primär nichts zu tun; es ist noch zu früh.
Obwohl seine Theologen- und Kardinalsfehler bekannt sind – ihm selber übrigens auch, Stichwort FSSPX
und Fatima. Deswegen wurde für den Petrus gebetet, für die Stärkung seines Glaubens. Und so ist mit
seinen Nachfolgern zu verfahren, wann immer sie vom Glauben abfallen oder schwanken. Daß dies – leider! –
möglich ist, beweist die Schrift und die Tradition.
#64 FioreGraz 08:24:45 | Mittwoch, 17. August 2005
@Athanasius auch ein Papst kann irren. Huh! Nicht in ex-cathedra-Aussagen. Wie, was und worin der Papst
auf immer und ewig entscheiden kann wurde nun mal erst auf dem Vat I festgestellt. Und jegliche Aussage
und Bullen von früheren Päpsten sind dahingehend zu untersuchen ob nun Dogma oder nicht und was ist
dann wenn Konzils oder Synodenentscheidungen dagegenstehen auch diese sind Unfehlbar? Und da dies so ist
ist eine derart enge Interpretation nun mal gegen die TRadition und ein Irrtum. Die Interpretation als
Jursidikationsprimat des Papstes in letzter Insanz (Unfahlbarkeit) ist nichts anderes lesen sie doch das
Dogma, nichts anderes steht da drinnen, er bestätigit und entscheidet etwas was immer schon so war als
göttlichen Willen. Und auch wenn formal nicht nötig ist eine Rezeption über die Zeit der Gläubigen
unumgänglich, denn auch die Gesamtheit der Gl. kann nicht irren, nehmen sie eine ex-cathedra Entscheidung
(über lange Zeit) nicht an, kann diese kein Dogma sein. Sie meinen nur Geisteskranke, Kinder etc. Also
ein Protestant der einen Irrtum eingeimpft bekommt, sie meinen das diese dafür Schuld ist und in wirklichkeit
die WArhheit erkennt? Dann konvertiert er sowieso und ein Orthodoxer in Rußland, die kommen so oft nicht
in Kontakt mit katholischen Missionaren, woher also sollen sie die Wahrheit kennen? Hier können sie wohl
die Schuld nur den ersten Irrlehrern geben (Luther und Co.) LG Fiore
#63 Petrus Radii 00:58:47 | Mittwoch, 17. August 2005
Kirchensteuer? Eigentlich glaube ich, daß der Hintergrund der Aussage der Erzdiözese Salzburg etwas
komplexer sei. Denn es gibt seit länger viele Probleme für Traditionalisten, die den Modernismus der
heutigen Kirche nicht unterstützen wollen. Wenn man Kirchensteuer nicht bezahlt, wird es von den österreichischen
Diözesen wie einen Kirchenaustritt behandelt. Das hat kürzlich zu einem Gerichtsprozeß geführt. Komisch
wie es klingen mag, könnte der jüngste Bericht eine Antwort darauf hervorbringen. Dennoch finde ich
eine solche „Lösung“ moralisch unhaltbar, gleich wie die jetzige Konfessionssituation, die durch den
Konkordat geschaffen worden ist. Andererseits könnte man vermuten, daß die heiß-erwünschte Einigung
zwischen der FSSPX und Rom wirklich sehr nahe liege, wie es öfters berichtet wird. Die Schisma-Vorwürfe
dürften dann vermutlich letzter Angriff der Modernisten sein. Wie es sein mag, liegt nun alles in den
Händen Gottes!
@ Miles Christi Was genau für eine Aussage von Bischof Tissier de Mallerais ? Könntest du mir bitte
die Quelle nennen ? cf Pelagius’s letztes Posting. Tatsache ist, daß Bischof Fellay Ende dieses Monats
mit dem Papst sprechen wird. Ich freue mich darüber. Es zeigt, daß der Kontakt besteht und daß der
Papst bereit ist, ihn zu empfangen. Was daraus wird, liegt in Gottes Hand. Dem schließe ich mich uneingeschränkt
an.
Selbstverständlich ist der Gott der Modernisten, oder meinetwegen das „Gottesbild“ der Modernisten, die
Karikatur, die daraus gemacht wird, nicht unser Gott. Und hoffentlich nicht der Gott eines Bischofs Lehmanns?
Oder doch? Quelle und auch der Kontext für die unten zitierte Aussage von Bi. T. d. Mallerais: Mitteilungsblatt
der FSSPX für den deutschen Distrikt. August 2005. @ Miles Christi: Ja, ich würde den Betroffenen auch
anraten, sich in jedem Fall in Rom zu beschweren. Ich würde mich auch nicht als Schismatikerin bezeichnen
lassen. Das wäre ja das erste Mal, dass Schismatiker Novenen für den Papst und die hl. Kirche (mit dem
kirchlich approbierten Gebet für den Papst) beten würden. @ Marcel: Ich bin auch gespannt auf den 29.
August 2005. Ich glaube zwar persönlich nicht, dass diesensationelle Einigung stattfinden wird, aber
ein gutes Einvernehmen ist die Basis für alles Weitere. Vor ein paar Tagen hatten wir einen FSSPX-Priester
zu Gast. Die Hochachtung und Wertschätzung, die er dem jetzigen Pontifex entgegenbringt, möchte ich
einmal bei den Durchschnittskirchenfunktionären und Durchschnittskleriken der nachkonziliaren Kirche
im deutschen Sprachraum sehen.
#60 MilesChristi 22:41:47 | Dienstag, 16. August 2005
@ Bebo Vielen Dank für diese Ausführungen ! Allerdings sind einige der Poster hier so verbohrt in ihrer
Meinung, daß sie einfach nicht bereit sind zu akzeptieren was sogar Rom sagt. In ihrem Haß gegen die
Tradition und gegen die Kirche versuchen sie mit allen möglichen Mitteln diese zu diskreditieren. Ich
schreibe von Anfang an: diese SAche aus Salzburg ist anfechtbar und wird keinen Bestand haben.
Konfesionsverschieden widerlegt WAS SAGEN DIE KIRCHENRECHTLER? „Der Tatbestand der Konsekration eines
Bischofs ohne päpstliche Erlaubnis ist in sich keine schismatische Handlung.“ Kardinal Castillo Lara,
Doktor des Kirchenrechts und Präsident der päpstlichen Kommission für die authentische Auslegung des
Kirchenrechtes (La Republika, 07. 10. 1988) „Die Situation der Mitglieder dieser Bruderschaft ist eine
interne Angelegenheit der katholischen Kirche. Die Bruderschaft ist nicht eine andere Kirche oder kirchliche
Kommunität… Selbstverständlich sind die von den Priestern der Bruderschaft gefeierten Messen und Sakramente
gültig. Die Bischöfe sind gültig, aber unerlaubt geweiht.“ Kardinal Edward Cassidy, Präsident des
päpstlichen Rates für die Einheit der Christen (Brief vom 03.05.1994) „Er muß mehr tun. Hätte er z.B.
seine eigene Hierarchie aufgebaut, dann wäre es ein schismatischer Akt gewesen. Tatsache ist, daß Erzbischof
Lefebvre einfach gesagt hat: ‘Ich weihe Bischöfe, damit meine Weihegewalt erhalten bleibt. Sie nehmen
nicht den Platz anderer ein, ich schaffe keine Parallelkirche.’ Daher war diese Handlung in sich nicht
schismatisch.“ Graf Neri Capponi, Kirchenrechtler, Anwalt an der Apostolischen Signatur (Latin Mass Magazine,
Mai-Juni 1993) „Niemand leugnet, daß sie Katholiken sind.“ Msgr. Camille Perl, Sekretär der päpstlichen
Kommission Ecclesia Dei (Le Matin Dimanche, 12.10.1997)
#58 MilesChristi 22:37:12 | Dienstag, 16. August 2005
@ Pelagius Ich weiß nicht, was Bischof Tissier de Mallerais hier gesagt haben soll, daß nicht stimmt.
Jeder, der seine Augen offen hat, kann das bestätigen. Jeder, der zB viele Postings hier liest, kann
das auch.
#57 Agiafortuni 22:31:52 | Dienstag, 16. August 2005
konfessionsverschieden Der Beschluss des Ordinariates Salzburg ist der Höhepunkt des aus dem Konzil hervorgegangenen
Schwachsinns und tut der Stadt Wolfgang Amadeus Mozarts wahrhaft keine Ehre an. Hoffentlich wird jeder
in der Piusbruderschaft nach dem authentisch römisch katholischen Ritus getaufter die Anwesenheit von
geistlichen die sich zu einem derartigen Schwachsinn bekennen bei seiner Trauung nicht dulden.
Tissier de Mallerais Interessanterweise hat bisher keiner derjenigen, die sich der Priesterbruderschaft
St. Pius X. verbunden wissen, zu dem von mir schon zweimal angeführten Zitat aus der Predigt von Weihbischof
Tissier de Mallerais, gehalten bei den Priesterweihen am 25. Juli 2005, Stellung bezogen. Aller guten
Dinge sind drei, deshalb hier nochmals die recht deutlichen Worte: „Mit jenem Denken (scil. Johannes Pauls
II. in der Enzyklika Dives in misericordia) stehen wir gerade im Mittelpunkt der neuen Religion. (…)
Nein, liebe Gläubige, der modernistische Gott ist nicht unser Gott, er ist überhaupt kein Gott. Das
modernistische Bild Gottes ist nur das Zerrbild eines schwachen, gutmütigen, gemütslosen, nachgiebigen,
gleichmütigen, ohnmächtigen, greisenhaften Menschen. (…) Die Karikatur Gottes hat die ganze neue Religion
geprägt.“ Folglich ist der Gott der neuen Religion und der Konzilskirche Johannes Pauls II. und Benedikts
XVI. nicht der wahre Gott, sondern ein Nicht-Gott. Auf diesem Hintergrund werden die Verhandlungen mit
Rom zu einer interreligiösen Angelegenheit, ja letztlich sogar zu einem Dialog Ecônes mit einer Vereinigung
Gottloser. Schon bei anderen Gelegenheiten ließ besagter Bischof sich in dem Sinne vernehmen, die Kirchengebäude
seien von einer modernistischen Sekte besetzt (so bei der Kapelleneinweihung in Aachen – in illo tempore…).
Ich darf also meine Frage wiederholen: Warum dieses Pochen auf Einheit mit dem modernistischen bis apostatischen,
ja atheistischen Rom?
#55 MilesChristi 22:06:20 | Dienstag, 16. August 2005
@ Aurelius Was genau für eine Aussage von Bischof Tissier de Mallerais ? Könntest du mir bitte die Quelle
nennen ? Tatsache ist, daß Bischof Fellay Ende dieses Monats mit dem Papst sprechen wird. Ich freue mich
darüber. Es zeigt, daß der Kontakt besteht und daß der Papst bereit ist, ihn zu empfangen. Was daraus
wird, liegt in Gottes Hand.
@Detlev Rose So, wie hier argumentiert wird, dürften die Chancen solcher Bemühungen sehr gering sein!Wenn
die Kommentatoren bei kreuz.net repräsentativ sind für FSSPX, dann „gute Nacht“, so gläubig sie auch
sein mögen – auch die Pharisäer waren einst die „Fromme Elite“ und kommen m.W. bei Jesus im NT nicht
besonders gut weg. Ich fürchte, es ist der Ton, der hier die Dissonante Musik macht! Ich geben Ihnen
voll und ganz Recht, auch wenn ich Pharisäer und die FSSPX in einem Atemzug nennen würde. Es liegt mit
Sicherheit nicht nur an Rom, daß eine Einigung zustande kommen könnte, sondern auch an der FSSPX. Angesichts
des Kommentares von Weihbischof Tissier de Mallerais und einiger Kommentare hier wage ich jedoch zu bezweifeln,
daß die Sache gut ausgeht. Imm Endeffekt bleibt uns alles nur eines übrig, nämlich in Demut um Hilfe
des Heiligen Geistes bitten.
#53 Athanasius 21:21:26 | Dienstag, 16. August 2005
… auch die Pharisäer waren einst die „Fromme Elite“ und kommen m.W. bei Jesus im NT nicht besonders
gut weg Das gilt insbesondere für diejenige die sich selbst als Norm des Glaubens ansetzen, denn gerade
jener Rabbinismus wurde von Jesus verurteilt. Zudem dürfen Sie mir noch mal erklären wo die FSSPXler
in diesem Forum selber finanziell reicher und sozial mehr geehrt wurden, wie dei Phariseer. Die Traditionalisten
werden vor allem verleumdet und verhöhnt. Gerade die Eifer für das göttliche Gebot (Extra Ecclesiam
nulla Salus) gegen selbstgebastelte Lehre (falscher Ökumenismus) war Kennzeichen der Apostel. Wie die
modernistischen Hierarchen jetzt, machten auch die Pharisäer eigene Lehren die beim Volk populär waren
anstatt das göttliche 4. Gebot zu unterrichten. Also der Vergleich der FSSPXler mit Pharisäern geht
schief.
#51 Detlef Rose 21:09:46 | Dienstag, 16. August 2005
@Aurelius: Einheit „Einheit der Christen“fängt dann aberinnerkatholisch an, d.h. man sollte beiderseits
bemüht sein, einig und eins zu sein. Und da, denke ich, sollte man sich bemühen,Einheit mit der FSSPX
herzustellen.“ So, wie hier argumentiert wird, dürften die Chancen solcher Bemühungen sehr gering sein!Wenn
die Kommentatoren bei kreuz.net repräsentativ sind für FSSPX, dann „gute Nacht“, so gläubig sie auch
sein mögen – auch die Pharisäer waren einst die „Fromme Elite“ und kommen m.W. bei Jesus im NT nicht
besonders gut weg. Ich fürchte, es ist der Ton, der hier die Dissonante Musik macht! DAR
#50 Athanasius 20:49:55 | Dienstag, 16. August 2005
Alles… …zum Fatima-Sakrileg durch einen Hindupriester und -Gruppe mit „Erlaubnis“ des Rektors Msgr.
Guerra… FINDEN SIE WENN SIE HIER KLICKEN. www.fsspx.info/streitpunkt_fatima/
#49 MilesChristi 20:46:05 | Dienstag, 16. August 2005
HIndus Es wurde im letzten Sommer in der Erscheinungskapelle von Fátima ein Hindu-Ritual von einem Hindu-Priester
AM ALTAR vollzogen. Dazu gibt es Bilder aus einem portugiesischen TV-Sender, der die ganze Hindu-Gruppe
aus Lissabon begleitet hat, und Berichte in der portugiesischen Presse.
Hindus Direkt nach der Sühnewallfahrt zur Aussühnung der Hindu-Entweihung des Fatima-Heiligtums (20-22
August), wird Fellay nach Rom reisen zum Papst. Was soll denn das?
#47 Athanasius 20:45:53 | Dienstag, 16. August 2005
… www.spes-unica.de/…7_stimme/gross/2.jpg Heiliger Priester! @FioreGraz: Wenn jemand bewusst ausserhalb
der Kath. Kirche bleibt, wird er nicht gerettet. Ja die Sakramente sind gültig, aber das reicht nicht.
Häresie ist Todsünde. Und Häresie wird, wenn man sich freiwillig einem katholischen Glaubenspunkt widersetzt.
Wie dem Primat. Jeder der Orthodox bleibt nach Kenntnis Roms, verwirft implizit oder explizit den Glauben.
So haben es Papst Leo XIII., Leo XII., Pius IX. usw. gelernt. Sie wissen es besser wie das „gegenwärtige“
Lehramt, das aber keine unfehlbare Defintion gemacht hat das meine Interpretation widerlegt. Der heutige
Modernismus wird von mir NICHT geglaubt! Diejenigen die wissen, was die katholische Lehre ist, und es
verwerfen, werden nicht gerettet, da sie formelle Häretiker sind. Aber mit Ihnen lässt sich wohl nicht
reden. Sie interpretieren jeder nicht-römisch-katholischer Christ als teilhabend am „Mittel des Heils“.
Die UR AUssage „Mittel des Heils“ ist ein Irrtum. Nur die Katholische Kirche ist Mittel des Heils, nicht
die häretische und schismatische Gemeinschaften! Trotz und nicht dank dieser Gemeinschaften können Unwissende
(ohne Schuld, es gibt auch Unkenntnis mit Schuld) gerettet werden, wie Babies und Senilen und Geisteskranke
die dort getauft wurden.
Hindus Direkt nach der Sühnewallfahrt zur Aussühnung der Hindu-Entweihung des Fatima-Heiligtums (20-22
August), wird Fellay nach Rom reisen zum Papst. Was soll denn das?
@Romano Sie bringen die Gültigkeit der Sakramente und deren Würdigkeit durcheinander. Wenn z.B. ein
orthodoxer Geistlicher die Messe feiert, so kommt sicherlich ein Meßopfer zustande, aber zugleich begeht
er ein Sakrileg, da er sie im Stande der schweren Sünde zelebriert und dabei auch noch kommunziert! Ferner
hat noch Pius XII in Humani Generis hervorgehoben, daß katholische Kirche und mystischer Leib schlicht
identisch seien.
@Athanasius Also sind weder Orthodoxe, noch Protestanten, noch Ketzer, noch Heiden, noch Juden fähig
das Heil zu erlangen wenn sie nicht vor ihrem Tode bekehren zum integralen katholischen Glauben. (Cantate
Domino, auch ex-cathedra, 1442.) Wenn aber Orthodoxe und Protestanten alle oder einen Teil der Sakramente
gültig empfangen und spenden können, haben sie „Anteil am Heil“. Die in der orthodoxen Kirche gespendete
Eucharistie ist gültig, obwohl jeder orthodoxe Christ weiß, dass es den Papst und die römische Kirche
gibt. Gelten kann der Satz also nur für „Böswillige“, die sich wider besseres Wissen dagegen sperren,
„katholisch“ zu werden. Hier, werter Athanasius, liegt bedauerlicherweise Ihr Problem. Sie legen weder
die alten noch die neuen Texte „verständig“ aus. Das sollten Sie vielleicht doch besser der Kirche (und
zwar dem existierenden Lehramt) überlassen. Jedenfalls wäre es ganz gut, wenn Sie nicht immer nur auf
ihr eigenes Verständnis dieser schwierigen Texte hören, sondern gelegentlich auch beachten würden,
was das heutige Lehramt zu ihnen sagt. Ein solcher „verständiger Gehorsam“ würde manches Problem lösen.
#43 Athanasius 20:31:49 | Dienstag, 16. August 2005
… Ich weiss nicht. Was ich aber weiss, ist, dass Seine Exzellenz Bernard Fellay (Bischof der FSSPX)
von Benedikt XVI. am 29. August empfangen wird. Das kündigt gerade Bischof R. Williamson FSSPX an in
seinen „Thoughts for August 2005“. Direkt nach der Sühnewallfahrt zur Aussühnung der Hindu-Entweihung
des Fatima-Heiligtums (20-22 August), wird Fellay nach Rom reisen zum Papst. Der Vatikan ist wohl wohlwollender
als die selbsternannte Autoritäten Romano (der bei dem Dogma-Artikel von Munificentissiumus Deus losfuhr
gegen die katholische Moraltheologie vor 2. Vatikanum) und FioreGraz. 29. August: Fellay bei Benedikt
XVI., gerade nach der Fatima-Weihe der FSSPX am 21. August beim Erscheinungsplatz in Fatima. Ist diese
Ausgrenzung der FSSPX durch Salzburg nur ein Vorbote von was kommt bei den Modernisten wenn die FSSPX
wirklich regularisiert würde?!!
Apfelschuß In der Konzilskirche macht jeder, was er will, und es spricht nicht für sie. Das kennt man
von irgendwoher: Protestantismus, gottlose Staaten, uam. Gespannt sein dürfen wir auf das Treffen zwischen
unserem Papst und unserem FSSPX-Generaloberen, Bischof Fellay, am heurigen 29. August. Obwohl klar ist,
daß einer Einigung der große V.II-Irrtum entgegensteht. Doch lassen wir uns überraschen: Gottes Wege
sind unergründlich, wie wir alle wissen. Bayrisches Urgestein trifft armbrustsichren Eidgenossen. Vermutlich
werden die beiden auf gut deutsch reden. Sicher auch über die amoklaufenden Salzburger Diözesanler.
Fatima wäre auch ein wichtiger Punkt. Uam. Noch eine anstehende Novene also. Übrigens: seit ich im Frühjahr
zur FSSPX stieß, bin ich wieder sehr gerne ein Katholik, dankbar und enger mit Christus und Seiner ewigen
Kirche verbunden denn je zuvor – lauter Dinge, die man einem in den Ortskirchen schwer bis unmöglich
machte. Man darf vor lauter Theorie nicht die Praxis vergessen: diese spricht eine sehr deutliche Sprache
und sicherlich nicht gegen die FSSPX.
Verdacht Es drängt sich bei mir der Verdacht auf, daß diese Menschen vom Ordinariat ganz genau wissen,
daß sie exkommuniziert sind, da sie vom katholischen Glauben abgefallen sind. Vielleicht wollen diese
Typen nur davon ablenken, indem sie eine umstrittene Gruppe innerhalb der Kirche diffamieren? Wie ich
den Papst kenne, wird er diesen Unsinn wohl kaum dulden und sich diese Leute zu niedrigerem erwählen.
#40 Athanasius 20:15:31 | Dienstag, 16. August 2005
… auch ein Papst kann irren. Huh! Nicht in ex-cathedra-Aussagen. z.B. muß man die Notwendikeit der
Einheit mir Rom erst erkennen und bewußt ablehnen – oder als Irrtum zurückgewiesen werden. Das machen
aber die meisten Orthodoxen doch aktiv. Wer in aktiver Widerstand oder Abweisung zur Römischen Kirche,
geht verloren. Und jeder der sie nicht abweist, tritt in sie ein (physisch, juridisch oder nur aus Begierde).
Getaufte Babies der Orthodoxen sind Teil der katholischen Kirche. Orthodoxen die aber den Jurisdiktions-
und Unfehlbarkeitsanspruch aus freiem Willen ablehnen nicht und diese gehen verloren. Gregor VII meinte
in seinem Überschwang auch jeder Papst sei von vornherein ein Heiliger und manifestierte dies im Dictatus
Papae. Bitte, Sie können wohl probieren ihren altkatholischen Punkt (sie scheinen wohl wie Ignaz Döllinger
in ihrer Streit gegen den Primat!) die ex-cathedra Aussagen vor Vatikanum I. (1870) zu bedecken unter
früheren Unsinn, aber Dictatus Papae war nicht ex-cathedra und betraf nicht dem Glauben oder den Sitten!
Sprechen Sie mal die Wahrheit!
#39 FioreGraz 20:07:21 | Dienstag, 16. August 2005
@Irenäus Lt. kanonischem Recht seid ihr von eurem Gehorsamgelübde abgefallen und somit Apostaten @Athanasius
Ja tue ich zu recht auf dem Boden mehrer Konzilien und Synoden auch ein Papst kann irren. Ein Unfehlbarkeitsentscheid
(blöder Ausdruck) ist nur ein feststellen eines immer so geglaubten, das endgültige Jurisdikationsprimat
wurde bei VAt I nur nochmal wiederholt, da stimme ich ihnen zu aber mehr ist ein Unfehlbarkeitsetnscheid
nicht eine endgültige Fesstellung, deshab sind aber frühere Entscheidungen von Päpsten dennoch genauer
zu untersuchen und wenn sie wie in diesem Fall, der TRadition widersprechen müssen sie entweder betrachtet
werden ob so gemeint – z.B. muß man die Notwendikeit der Einheit mir Rom erst erkennen und bewußt ablehnen –
oder als Irrtum zurückgewiesen werden. Gregor VII meinte in seinem Überschwang auch jeder Papst sei
von vornherein ein Heiliger und manifestierte dies im Dictatus Papae. PS: Ich habe die Gültigkeit der
Sakramente der Piusbrüder nie angezweifelt, da sind sie im Irrtum. LG Fiore
@Athanasius, Marcel und Miles Besser ein Irrlehrer im Irrtum als ein Apostat Solche banalen „Antworten“
beweisen leider, wie verbohrt solche „Konzilskatholiken“ (ein schrecklicher Ausdruck und ferner dogmatisch
bedenklich) sind. Ich bewundere euren Fleiß, argumentativ und inhaltlich die Positionen der V2-Anhänger
zu widerlegen. Ich selbst habe an „Elendster Sünder“ die kritische Frage gestellt, wie der gegenwärtige
Papst Dr. Barths Shriften als Segen für die Kirche bezeichnen kann. Bezeichnenderweise kam bis heute
keine Antwort, auch nicht von anderen V2-Anhängern. Ich verstehe manchmal gar nicht, warum ihr euch solche
Mühe macht; sicher es ist wichtig, andere Leute aufzuklären, aber ob man einen Betonkopf mit Vernunft
zur Einsicht bringen kann? Ich bezweifele es… Ich denke, es ist sinnvoller für diese Leute zu beten,
vielleicht kann der Heilige Geist diese Menschen ändern.
#37 Athanasius 19:54:07 | Dienstag, 16. August 2005
Wunschträume Pp. Pius IX., Erstes Vatikanum, 1870, Sessio 4, Cap. 3, ex-cathedra: „alle Gläubigen Christi
müssen glauben, dass der apostolische Stuhl und der römische Papst den Primat über die ganze Erde innehaben
und, dass der Römische Papst selber der Nachfolger beatissimi Petri ist, der Führer der Apostel und
der wahre Stellvertreter Christi und Haupt der ganzen Kirche. (…) Zudem lernen und erklären wir, dass
die Römische Kirche bei Beschluss des Herrn die Souvereinität der normalen Gewalt hat über alle andere
[Ortskirchen]… Das ist die Lehre der katholischen Wahrheit die keiner abweisen kann, ohne seinen Glauben
und sein Heilzu verlieren.“ Ex-Cathedra. (Alle Aussagen die ex-cathedra wurden getan vor Vatikanum I.
sind jetzt und waren immer Dogmen. Die Unfehlbarkeit ist ewige göttliche Wahrheit, da Dogma. Keine evoluierte
Sache.) Also sind weder Orthodoxe, noch Protestanten, noch Ketzer, noch Heiden, noch Juden fähig das
Heil zu erlangen wenn sie nicht vor ihrem Tode bekehren zum integralen katholischen Glauben. (Cantate
Domino, auch ex-cathedra, 1442.) Du verurteilst mit eigner „Autorität“ römische Päpste (Bonifatius
VIII., Eugenius IV.) und die ganze Kirche die Extra Ecclesiam nulla salus glaubte wie hier ausgeschrieben,
und damit bist Du, Fiore, für mich jetzt einer der der Häresie verdacht wenn nicht verfallen ist. Ändere
bitte Deine Aussagen.
@MilesChristi Natürlich zielt das „subsistit“ in erster Linie auf die „nicht-katholischen“ Christen.
Aber: zumindest im Hinblick auf die Taufe wollen wir doch wohl die Gültigkeit nicht bestreiten. Oder?
Und im Hinblick auf die Orthodoxie gilt doch wohl dasselbe für die (meisten) anderen Sakramente. Das
sind „Elemente“ des Heils, die sich zwar von der römisch-katholischen Kirche „ableiten“ (daher nicht:
„extra“), aber doch außerhalb ihrer aktuell „verfassten“ Gestalt anzutreffen sind. Wo ist das Problem?
Wissen (oder ahnen) Sie, „was bald passieren wird“?
@Pelagius Und was den Salzburger Fall anbelangt: Selbstverständlich handelt es sich nicht um eine konfessionsverschiedene,
sondern um eine religionsverschiedene Ehe; besser: um die (sakramentale?) Ehe zwischen einem Katholiken
und einem Anbeter des Konzilsgötzens. Yo, Pelagius. Es gehört schon einiges an Boshaftigkeit gepaart
mit den Folgen übermäßiger Gehirnwäsche garniert mit Dummheit als Sahnehäubchen und Ignoranz als
Kirsche obendrauf dazu, die Römisch-Katholischen Kirche der Götzendienens zu bezichtigen. Tissier de
Mallerais, der Ihnen die Steilvorlage besorgte, schießt meines Erachtens ganz übel über das Ziel hinaus
und wenn aus seinen Worten eines spricht, dann ist es Selbstgerechtigkeit der übelsten Sorte. Damit schadet
er der Piusbruderschaft mehr, als er ihr nutzt. Und angesichts solcher Worte wundert man sich im FSSPX
Lager, daß Rom gelegentlich mal die Schotten dicht macht? Es sind dann aber die bösen Modernisten, Freimaurer
und Weltverschwörer, die behaupten, die FSSPX sei draußen… alles klar! Da hilft nur noch Beten.
#34 MilesChristi 19:35:52 | Dienstag, 16. August 2005
@ Romano ( Irenäus: ja es wird IMMER komischer . Kühlen Kopf behalten und einfach lesen). Das „subsistit“
wurde, wie du weißt, nicht auf innerkirchliche Gemeinschaften ausgerichtet (die FSSPX), sondern auf Häretiker
(Protestanten), Schismatiker (Orthodoxen), Juden, Muslime, Buddhisten, Hindus, Animisten u.dgl. Assisi ?
Meine lieben. Ihr wißt nicht, was bald passieren wird. Sicherlich kein Durchbruch, aber vielleicht eine
endgültige Klarstellung seitens von Rom.
#33 FioreGraz 19:31:49 | Dienstag, 16. August 2005
@Miles@Athansius Wunschträume von Piusbrüdern Die Bulle Bonifatius ist mir bekannt nur ex-cathedra konnte
der liebe Herr noch nicht entscheiden bzw. wurde dies erst beim Vat. I. festgestellt, außerdem würde
seine entscheidung wohl oder übel der TRadition widersprechen da eben diese Einschränkung der Kirche
berits bei der Synode von Arles zurückgewiesen wurde. Selbst das 4. Lateranum konnte sich für solch
eine Forderung nicht erwärmen. Besser ein Irrlehrer im Irrtum denn ein Apostat. LG Fiore
#32 Athanasius 19:30:47 | Dienstag, 16. August 2005
Es wird immer komischer. Apostaten? Nochmal, bitte? Immer wieder gibt es hier ‘Katholiken’ die sich davor
nicht schämen Lügen über die gültigen Sakramente bei der FSSPX zu verbreiten und zudem diese zu richten
als Apostaten. Obwohl die dazu befügte Kommission „Ecclesia Dei“ in Rom feststellte, dass es bei der
Piusbruderschaft absolut nicht um irgendeine Häresie geht, wissen hier „FioreGraz“ und „Romano“ es besser
und behandeln aus eigner „Autorität“ diese Fragen und geben ihr konziliar-neokonservatives Urteil, dass
es um ungültige Sakramente und Häretiker geht. Beides vom Vatikan dementiert, der doch kein Freund der
FSSPX ist. Falsches Zeugnis geben (sicherlich in einer sehr wichtigen Situation wie die kirchlichen Sakramente
der FSSPX und mögliche moralische Zerstörung und Verunsicherung von Leuten die bei der FSSPX beichteten
oder geheiratet haben) gilt in meinem Katechismus noch immer als schwere SÜNDE. Vielleicht nicht im konziliaren
Deutschkatechismus v Romano und FioreGraz. www.sspx.org/…ions/sspx_update.htm Auch im „regularisierten“
Bistum Campos wurden die traditionalistischen Ehen (ohne offizielle Jurisdiktion geschlossen) nicht saniert
in radice, noch überprüft, sondern als gültig angenommen. Dasgleiche mit Beichten usw. Aber die Lügner
Romano und FioreGraz und andere wissen es besser als der Vatikan selbst!!!!
@Fiore Ich sehe die Piusbrüder als Schismatiker und sogar Apostaten (sic!) Ich dachte Apostasie ist Abfall
vom christlichen Glauben? Aber Fiore scheint da anderer Meinung zu sein.
@MilesChristi Das „subsistit“ bringt lediglich besser zum Ausdruck, dass es Elemente des Heils, z.B. gültige
Sakramente (bei der FSSPX), auch außerhalb der „subsistierenden“ Kirche gibt. Mehr sollte man da, glaube
ich, nicht „hineingeheimnissen“.
#29 Athanasius 19:17:47 | Dienstag, 16. August 2005
Romano, Sie sind ein Lügner zur Situation der FSSPX. Und ihre Auslegung zu „Todesgefahr“ zu den orthodoxen
Sakramenten gilt nicht. Canon 844, #2, sagt, dass Katholiken denen es irgendwie unmöglich ist katholische
Geweihte anzunähern, gültig beichten bei nicht-katholischen Orthodoxen Priestern. Seit der Balamand-Declaration
(Verrat an die unierten Ostkirchen durch den Vatikan) verpflichtet der Vatikan sogar, dass unierte Ostkatholiken
bei häretischen Orthodoxen Ehe und Beichte empfangen c.q. schliessen. Früher war solche communicatio
in sacris undenkbar, aber im neuen Kodex steht das. Und Sie unterstützen den völlig. FioreGraz und Romano
ihr seid zudem Irrlehrer, wenn ihr sagt, dass es ausserhalb der Römischen Kirche (in Einheit mit dem
Papst) Heil gibt („Cantate Domino“, ex-cathedra Eugenius IV.). „Unam Sanctam“ (ex-cathedra), Bonifatius
VIII., 1302, erklärte zum Dogma, dass es für das ewige Heil notwendig ist mit dem römischen Papst in
Einheit zu stehen. „Satis Cognitum“, Leo XIII., Nr. 15 erklärt, dass diejenige die obwohl sie den Papst
kennen ausserhalb seiner Einheit bleiben, ausserhalb der Kirche Christi stehen. Mindestens brauche ich
mich um Irrlehren wie eure Vatikanum II.-Häresien bei der FSSPX nicht zu kümmern. Da weiss man was zum
Heil notwendig ist. Kein „subsistit“ sondern „est“ (Dogma) . IRRLEHRER SEID IHR.
#28 FioreGraz 19:15:06 | Dienstag, 16. August 2005
@Romano Das die Ehe aufgrund fehlender Formpflicht ungültig sein kann, muß 1.) mal vor demenstprechender
Instanz (Diözesangericht, Rota) geklärt werden und ist nicht automatisch so, die Formepfilcht ist nur
eine kirchenrechtliche Krücke zur feststellung der Gültigkeit. Aber eine Ehe aufrgrunddessen per se
für ungültig erklären, geht schon alleine deshalb nicht das der Priester selbst eigentlich nichts Sakramentemässiges
bei der Eheschließung macht, oder sagen wirs mal so er ist die Unwichtigste Person bei der TRauung, Sakramentenspender
sind immer noch die Eheleute, tehoretisch könnte auch eine Ehe ohne Priester aber im Glauben geschlossen
ebenfalls volkommen gültig sein. Zur beichte kann ich mich nur wiederholen die Geminschaft ob gütig
oder nicht, hat einen oberen der wiederum die Beichtbefugnis vergibt. Und auch wenn die Pisubrüder Vaganten(Vagabunden)bischöfe
besitzen, die können weihen, was solls. Ich sehe selbst die Piusbrüder als Schismatiker und sogar Apostaten,
aber sie haben gültige PRiester, mit allen Befugnissen. LG Ganymedes
#27 MilesChristi 19:09:00 | Dienstag, 16. August 2005
@ Romano Es gibt aber Aussagen des II. Vatikanums die im diametralen Widerspruch zur zweitausendjährigen
Lehre der Kirche und zur Heiligen Schrift stehen. Dieses „subsistit“ zB. Die Kirche Christi „subsistiert“
NICHT in der Römisch-Katholischen Kirche, sie IST die Römisch-Katholische Kirche. Die Texte des letzten
Konzils sind einfach ambivalent. Man findet darin SChönes und Wahres – aber auch sehr viel Falsches.
Ich mache ncoh eine Buchempfehlung hier: The Great Facade. Lohnt sich zu lesen !
@FioreGraz In Ordnung, im Hinblick auf das „nulla salus“ bin ich einverstanden. Ich bin im übrigen auch
der Auffassung, dass das II. Vatikanum insoweit (natürlich) nichts Neues oder Häretisches gesagt hat,
sondern in Übereinstimmung mit der kirchlichen Tradition steht. Ich meinte lediglich, dass das „volle“
Heil eben nur innerhalb der „subsistierenden“ Kirche zu erlangen ist. Dies ist aber mit einer auf Todesgefahr
beschränkten Gültigkeit des Bußsakraments nicht unvereinbar. Im übrigen bestreite ich natürlich nicht
die Gültigkeit von Taufe, Kommunion, Priesterweihe, Firmung und Krankensalbung. Im Regelfall ungültig
sind „nur“ Ehe und Bußsakrament.
#25 FioreGraz 18:52:36 | Dienstag, 16. August 2005
@Romano Cyprians Annspruch auf „außerhalb der Kriche kein Heil“ nur auf die Sibstituierte Kirche anzuwenden
verspottet die Konzilien des ersten Jahrtausends und wurde von der Synode von Arles aufs strengste in
dieser Form zurückgewiesen. Auch das Vat.II hat diese Ansicht bekräftigt. In letzter Konsequenz würde
das auch die Taufe auserhalb der substituierten Kirche ungültig machen. Auserdem eine Gemeinschaft wählt
ihren oberen immer selbst. LG Fiore
@FioreGraz Eine derartige Auslegung des CIC würde in weitere Folge auch das Bußsakrament bei den Orthodoxen
und Utrechtern zu einem besseren Kasperletheater machen. Nun – in Todesgefahr absolvieren in apostolischer
Sukzession stehende Priester zweifellos gültig, selbstverständlich auch Orthodoxe, die nicht in Einheit
mit Rom sind. Ansonsten ist das „volle“ Heil eben (immer noch) nur „innerhalb“ der katholischen Kirche
zu finden. Es ist schon paradox: einerseits wirft man der Konzilskirche vor, sie habe sich vom „nulla
salus extra ecclesiam“ verabschiedet. Wenn der CIC hiermit rechtlich macht, dann soll es nicht gelten…
Im übrigen: kirchliche Ämter kann sich die Priesterbruderschaft – ob durch Wahl oder auf andere Weise –
doch nicht „selbst verleihen“. Früher wurden übrigens „Jurisdiktions-“ und „Weihegewalt“ noch strikter
unterschieden. Auch nach „altem“ Recht war die Ausübung der Weihegewalt (im Hinblick auf die Gültigkeit!)
strikt an die Jurisdiktion des zuständigen Bischofs gebunden. Die Orthodoxie hat übrigens umgekehrt
noch im 18. Jahrhundert die Gültigkeit aller in der katholischen Kirche gespendeten Sakramente bestritten.
#23 virOblationis 18:39:45 | Dienstag, 16. August 2005
Gebetsanliegen Möge der Herr auch vor allem denen beistehen, denen in der Konzilskirche ihr alter Glaube
ausgetrieben werden soll und die trotzdem treu bleiben, so gut es eben unter den obwaltenden Umständen
geht. – Bevor ich zur Bruderschaft ging, mußte ich es miterleben, wie auch die letzten Bruchstücke lateinischer
Tradition mit wahrem Feuereifer ausgetrieben wurden. Was für ein Elend!
#22 Athanasius 18:37:26 | Dienstag, 16. August 2005
Hahaha. Also die FSSPX samt Papst St. Pius X. gehören einer anderen Gemeinschaft an? Denn in Pascendi
erklärte Pius X. das gleiche wie Tissier de Mallerais. Die Anzweiflung von „Romano“ der Gültigkeit der
Sakramente ist GROSSER UNSINN. Wenn die FSSPX schismatisch wäre und eine andere Gemeinschaft darstellen
würde, würde das Kanonische Recht zu den „orthodoxen“ Sakramenten applizierbar sein und appliziert werden
müssen. Und daraus folgt die Gültigkeit jeden Sakraments. Nur wenn die FSSPX eine nicht-separierte Gemeinschaft
darstelle, kann man gleichzeitig die Gültigkeit anzweifeln. Was aber vom hl. Stuhl widerlegt wurde, da
man erklärte: „Die Sakramente der Bruderschaft sind sicherlich gültig, [aber unerlaubt gespendet]“.
Aber hier gibt es offensichtlich Leute die gerne auf die FSSPX schiessen. Dazu mal St. Franziskus von
Assisi: „Those who preserve their fervour and adhere to virtue with love and zeal for the truth, will
suffer injuries and, persecutions as rebels and schismatics“ (Works of the Seraphic Father St. Francis
Of Assisi, Washbourne, 1882, pp. 248-250)
Ich bin einfach nur sprachlos… … wenn ich sowas lese… und es ist wirklich zum Heulen… Ich bin
kein eigentlicher Anhänger der FSSPX (sondern gehe eigentlich zur FSSP), aber ich schätze sie mehr und
mehr, da sie eben WIRKLICH KATHOLISCH sind… und nicht nur dem Ritus nach, sondern ganz und gar… und
auch offen dazu stehen… Im NOM traut sich ja kaum ein Priester oder gar Bischof, mal was Katholisches
zu sagen… und es verschwimmt völlig, dass die katholische Kirche die einzig wahre Kirche ist, die das
Heil hat… Was Salzburg sich da erlaubt, ist einfach unter der Gürtellinie und absolut nicht vereinbar
mit allem, was es ansonsten an offiziellen Verlautbarungen zur FSSPX gibt. Oh, Herr, hilf Deiner EINEN,
heiligen, katholischen Kirche…
Tissier de Mallerais „In diese Richtung tendierte zumindest S.E. Weihbischof Tissier de Mallerais von
der Priesterbruderschaft St. Pius X. in seiner vielbeachteten Predigt anläßlich der Priesterweihe am
25. Juni 2005 in Zaitzkofen. Da heißt es u.a.:“ Da hat dieser Herr mal die wahre Einstellung dieser „Bruderschaft“
klar gemacht… diese Bruderschaft gehört wirklich nicht mehr zur katholischen Kirche … ist wohl auch
nicht mehr christlich … also wirklich eine neue, andere Religion …
#19 Athanasius 18:23:24 | Dienstag, 16. August 2005
… ist grundsätzlich nicht zu zweifeln. Wenn man auch das so sagt, muss jeder Katholik der vor 1968
getauft wurde seine Taufe anzweifeln. Bei dem Getauften handelt es sich nicht um einen wegen Schismas
exkommunizierten Katholiken, sondern um einen einer schismatischen Gemeinschaft angehörigen nicht-römisch-katholischen
Christen. Wie unökumenisch behandelt man jetzt Mitchristen… huhuhhuuu. Ich kann mich überhaupt nicht
vorstellen, dass noch jemand sich in der modernistischen Kirche „trauen“ lässt, da man an der Unverbrüchlichkeit
und der Sakramentalität dessen oft nicht mehr glaubt. Unser frühere Ortspfarrer sagte zu einem Brautspaar
während der Hochzeitmesse, dass er bezweifle ob sie einander gut kannten und die Ehe bleiben würde,
„Denn ihr habt nicht zusammengelebt und einfach mal probiert.“ Gerne halte ich mich von solch einer Kirche
fern. Und nein, ich erkläre mich nicht in Communio mit obstinaten und notorischen Modernisten. Ich bin
römisch-katholisch. Nicht römisch-ökumenisch. Übrigens widerspricht hier das Bistum Salzburg die Kongregation
für die Einheit der Christen die erklärte, dass die FSSPX keine separate Gemeinschaft darstellt und
eine interne Angelegenheit der Röm.-kath. Kirche ist. Aber am heutigen „Kollegialität“-Zeitpunkt kann
die „Ortskirche“ ruhig selbst Gesetze interpretieren. Was steht uns noch bevor?
Oh, eindeutig… Das war ja eine sehr eindeutige Stellungnahme des Bistums… Keine Zugehörigkeit anstatt
Exkommunikation. Das ist schon ganz schön heftig. Wenn die Kirche die Priesterbruderschaft quasi abstößt
und sagt, dass diese nicht zu ihr gehört, dann ist doch auch die Teilnahme an den Gottesdiensten für
Katholiken vergleichbar mit der Teilnahme an evangelischen Gottesdiensten… Das widerspricht aber der
Aussage, dass man als Katholik an den Gottesdiensten der Priesterbruderschaft teilnehmen kann…
Lachen oder Weinen? Man weiß nicht, ob man da lachen oder weinen soll. Zuerst Bamberg und jetzt Salzburg.
Es wird endlich Zeit, daß diese Affentheater aufhört und versucht wird, eine Einigung zwischen der römischen
Amtskirche und der FSSPX zu finden. Schisma hin, Schisma her, wir leben in Zeiten, in denen „Ökumene“
und „Einheit der Christen“ hochgehalten werden. „Einheit der Christen“fängt dann aberinnerkatholisch
an, d.h. man sollte beiderseits bemüht sein, einig und eins zu sein. Und da, denke ich, sollte man sich
bemühen,Einheit mit der FSSPX herzustellen. Offensichtlich ist aber ne Mega-Party mit irgendwelchen dubiosen
happy-clappy-praise-the Lord-halleluja Gruppierungen, die als „katholisch“ durchgehen und sich momentan
im Kölner Stadion austoben, wichtiger (Wenn der FC das nächste Heimspiel verliert, wissen wir, wer Schuld
ist!).
#16 FioreGraz 18:05:42 | Dienstag, 16. August 2005
@Romano Selbst wenn die Piusbruderschaft aufgelöst wurde bedeutet das nicht automatisch das sie keinen
Oberen und dadurch keine Beichtbefugnis mehr hätten. Sie wählen den oberen ja selbst Eine derartige
Auslegung des CIC würde in weitere Folge auch das Bußsakrament bei den Orthodoxen und Utrechtern zu
einem besseren Kasperletheater machen. Auch in der GEschichte der katholischen Kirche wäre dies einmalig
(Verbot der Jesuiten etc.) LG Fiore
Nur „konfessionsverschieden“? Reicht es, dort, wo verschiedene Gottheiten verehrt werden, von „Konfessionsverschiedenheit“
zu sprechen? Handelt es sich nicht um verschiedene Religionen? In diese Richtung tendierte zumindest S.E.
Weihbischof Tissier de Mallerais von der Priesterbruderschaft St. Pius X. in seiner vielbeachteten Predigt
anläßlich der Priesterweihe am 25. Juni 2005 in Zaitzkofen. Da heißt es u.a.: „Mit jenem Denken (scil.
Johannes Pauls II. in der Enzyklika Dives in misericordia) stehen wir gerade im Mittelpunkt der neuen
Religion. (…) Nein, liebe Gläubige, der modernistische Gott ist nicht unser Gott, er ist überhaupt
kein Gott. Das modernistische Bild Gottes ist nur das Zerrbild eines schwachen, gutmütigen, gemütslosen,
nachgiebigen, gleichmütigen, ohnmächtigen, greisenhaften Menschen. (…) Die Karikatur Gottes hat die
ganze neue Religion geprägt.“ Summa summarum: Zur neuen Religion der Kirche Johannes Pauls II. (und gewiß
auch Benedikts XVI.) gehört ein neuer Gott, der in Wahrheit ein Nicht-Gott ist. Man fragt sich also,
welches Interesse die letzten wahren Katholiken haben könnten, in Gemeinschaft mit jener neuen, gottlosen
Religion zu stehen. Und was den Salzburger Fall anbelangt: Selbstverständlich handelt es sich nicht um
eine konfessionsverschiedene, sondern um eine religionsverschiedene Ehe; besser: um die (sakramentale?)
Ehe zwischen einem Katholiken und einem Anbeter des Konzilsgötzens. Liebe Anhänger der Priesterbruderschaft
St. Pius X., seid Ihr einverstanden?
#14 MilesChristi 17:16:57 | Dienstag, 16. August 2005
Anfechtbar Evelin, ich sage doch. Die Betroffenen sollen sofort Einspruch über die üblichen kanonischen
Wege einleiten. Die Entscheidung hat kein Fundament, sie ist anfechtbar und würde in Rom (wenn’s so weit
geht) keinen Bestand haben. Hawaii: 5 Gläubige, die eine FSSX-Kapelle unterstützt haben, wurden vom
Bischof exkommuniziert. Die Exkommunikation wurde daraufhin von Rom für nichtig erklärt worden. Wer
hat das unterschrieben ? Der jetzige Papst.
Das ist ja zum Lachen! Ist die Ehe zwischen einer katholisch-modernistischen Person und zwischen einer
katholischen Person auch konfessionsverschieden? Übrigens an alle Forumsteilnehmer: Das Sakrament der
Ehe wird immer noch von den Brautleuten einander gespendet. Der Priester nimmt den Konsens der Brautleute
im Namen der Kirche entgegen. EB Lefebvre aus einem Notstand heraus Bischöfe geweiht (Hilfsbischöfe),
damit die Weihe- und Sakramentsgewalt erhalten bleibt. Der Notstandsparagraph gilt auch dann, wenn Lefebvre
nur subjektiv davon überzeugt war. Dass es einen Notstand gibt, ist ja mit Händen zu greifen. Laut dem
Kardinalpräfekten der Kleruskongregation Dario Castrillon Hoyos ist die Bruderschaft weder schismatisch
noch häretisch. Es verhandelt auch nicht der Päpstliche Rat für die Einheit der Christen mit den Oberen
der FSSPX, sondern die Kleruskongregation bzw. die Kommission Ecclesia Dei. Selbstverständlich ist die
FSSPX katholisch. In unserer Kapelle wird übrigens gerade eine Novene für die Anliegen S. H. Papst Benedikts
XVI gebetet.
@FioreGraz Ich glaube, in diesem Fall ist die Sache nicht so kompliziert. (1) Einem „Ortsordinarius“ untersteht
kein Priester der FSSPX. Insofern kommt keine Erteilung der Facultas in Betracht. Kein Priester der FSSPX
hat ein kirchliches Amt inne. (2) Die kanonisch errichtete Priesterbruderschaft ist aufgelöst worden.
Selbst wenn man die Auflösung der Priesterbruderschaft als unrechtmäßig ansieht, hat sie doch keinen
„Ordensoberen“. Weihbischof Fellay ist – ebenso wie die anderen Bischöfe der FSSPX – ein „episcopus vagans“
ohne kirchliches Amt. Er kann also auch keine Facultas erteilen. (3) Eine gültige Absolution kann also
allenfalls (selbst das ist nicht sicher) ein vor den unerlaubten Bischofsweihen geweihter Priester der
FSSPX erteilen. Ein nachträgliches Erlöschen der Facultas kommt zwar vor, ist aber durchaus nicht die
Regel. (5) Damit bleibt es dabei: Gültigkeit der Absolution nur in Todesgefahr.
Lieber Sarto und Marcel ich schätze mal, dass kreuz.net römisch-katholisch ist. Bitte löasst uns endlich
mit eurem Getue um die „V2-Kirche“ in Ruhe! Allen Respekt vor eurer persönlichen Überzeugung – aber
tut nicht so, als wäret ihr „in der Mitte“ und die „V2-Kirche“ irgendwo am Rande!!! Bitte! Beichtbefugnisseat
nun mal der Dioözesanbischof zu vergeben und basta! Wer aber die Gültigkeit bestreiet, der hat keine
Ahnung von katholischen Dogmen! Gültig und erlaubt sind zwei Dinge, die gefälligst auseinander zu halte
sind! Und die Pius-Bruderschaft handelt nun mal gültig, aber unerlaubt! Könnt ihr das nicht mal kapieren!
Aber so ist das mit denen „am Rnde“ in unserer Zeit. Sie wollen die „Mitte“ sein. Beispiele will ich nicht
nennen, denn das sind Dinge, die ihr dann auch wiederum verurteilt! Also: Mal schön in der MITTE bleiben,
und das ist noch immer die RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE und nicht irgend eine Bruderschaft, so sehr wie
ich ihr auch persnlich zugetanbin und sie ob ihrer Dogmentreue überaus hochschätze!
#9 MilesChristi 16:34:32 | Dienstag, 16. August 2005
Unübersichtlich seitens von Rom Ich bin mir sicher, daß diese Entscheidung aus Salzburg anfechtbar ist.
Ich erinnere mich an den Fall in Hawaii und vor allem auf den Hinweis daß Katholiken ihre Sonntagspflicht
selbstverständlich auch in Messen von Priestern der FSSPXerfüllen können.
Andere Religion Wenigstens geben die Herren von der Konzilskirche einmal offen zu, dass sie einer anderen
Religion angehören als die glaubenstreuen Katholiken. Dürfte aber nicht so schlimm sein, da in der konziliaren
Religion die Hauptdogmen doch gerade „Religionsfreiheit“ und „Ökumenismus“ heißen.
@Romano Naja so einfach ist das nicht zu sehen Can 967 § 2. Wer die Befugnis, ständig Beichten entgegenzunehmen,
besitzt, sei es kraft Amtes, sei es aufgrund der Verleihung durch den Ordinarius des Ortes, … Can. 968 –
§ 1. Kraft Amtes besitzen jeweils für ihren Bereich der Ortsordinarius, der Bußkanoniker und ebenso
der Pfarrer und andere, die an Stelle des Pfarrers stehen, die Befugnis, Beichten entgegenzunehmen. Es
bedarf keiner extra Beuichtgenehmigung um diese zu hören. Es reicht kraft des Amtes. Gleiches gilt wen
man die Piusbruderschaft als Priesterbruderschaft sieht Can. 969 – § 1. Allein der Ortsordinarius ist
zuständig, jeglichen Priestern die Befugnis zur Entgegennahme der Beichten jedweder Gläubigen zu verleihen,
Priester aber, die Mitglieder eines Ordensinstituts sind, dürfen von dieser Befugnis nicht ohne die wenigstens
vermutete Erlaubnis ihres Oberen Gebrauch machen. § 2. Der in can. 968, § 2 genannte Obere eines Ordensinstituts
bzw. einer Gesellschaft des apostolischen Lebens ist zuständig, jeglichen Priestern die Befugnis zur
Entgegennahme der Beichten seiner Untergebenen und anderer, die Tag und Nacht in einem Haus des Instituts
bzw. der Gesellschaft leben, zu verleihen. Mag vielleicht die erteilungeiner erlaubnis unrechtmässig
sein gültig ist sie allemal LG Fiiore
Kurzschrift Empfehlenswert ist folgende kurze Studie zum Kanonischen Recht von P. Ramón Anglés: Die
Gültigkeit der Beichten und Eheschließungen in den Kapellen der Priesterbruderschaft Str. Pius X. (64
Seiten) Sowie mehrere hervorragende Arbeiten des Kirchenrechtlers und -historikers Georg May über die
FSSPX und ihre gültigen Sakramente. Auch heilsam ist die – möglichst passive – Teilnahme an einer modernen
„katholischen“ Eheschließung, vor allem zwischen – tatsächlich – konfessionsverschiedenen Eheleuten.
Da wird so manchem klarer, daß die V.II-Konzilskirche eine Nachäffung der ewigen Kirche ist und heute
eine echte Reformation notwendig ist: eine Umkehr zur heiligen Überlieferung.
Blödsinn? Bevor Sie mir „Blödsinn“ vorwerfen, bitte ich Sie herzlich, sich kundig zu machen. Die Rechtslage
ist nämlich im Hinblick auf die Absolution eindeutig: Für eine gültige (nicht: „erlaubte“!) Absolution
ist nämlich – außer bei Todesgefahr (Can. 976 cic) – eine vom Ortsordinarius erteilte oder sich aus
dem kirchlichen Amt des Priesters ergebende Befugnis („facultas“) zur Spendung des Bußsakraments erforderlich
(Can. 967 ff. cic). Das ist auch theologisch begründbar. Der der Kirche anvertraute „Gnadenschatz“ darf
nicht zur Disposition von Priestern stehen, die sich der Einordnung in die kirchliche Hierarchie verweigern.
Daher: Unwirksamkeit, nicht Unerlaubtheit der Absolution. Alles andere ist Augenwischerei der FSSPX.
@Romano Neben dem Sakrament der Ehe ist aber auch die von einem FSSPX-Priester erteilte Absolution unwirksam.
Ich würde es mir nicht zu einfach machen. Das theologische und disziplinäre Problem ist kompelxer. Im
übrigen kann man bei der Konzilskirche vielfach von einer anderen Konfession sprechen. Aber das wird
die offizielle salzburgische Kirche wohl nicht zugeben.