Gestern abend wurde der Gründer der ökumenischen Brüdergemeinschaft von Taizé, Prior Roger Schutz, mit einem Messer angegriffen und tödlich verwundet. Am selben Abend erklärte der Generalsekretär des Weltjugendtages: „Nun ist er beim Vater im Himmel angekommen.“
(kreuz.net, Dijon) Der Gründer der internationalen ökumenischen Gemeinschaft Taizé, Frère Roger Schutz
(90), wurde gestern Dienstag ermordet. Eine offenbar geistig gestörte Frau griff den Schweizer während
des Abendgebets mit einem Messer an und verletzte ihn tödlich.
Als mutmaßliche Täterin nahm die Polizei
eine 36jährige Rumänin fest.
Frère Roger sei blutend aus dem Gottesdienst getragen worden, berichtete
eine Augenzeugin. An der Andacht um 20.30 Uhr nahmen rund 2500 Menschen teil. „Wir stehen unter Schock“,
sagte ein Mitglied der ökumenischen Glaubensgemeinschaft in Taizé: „Niemand versteht, was gerade passiert
ist.“
Es seien sofort zwei Ärzte da gewesen, die dem 90jährigen aber nicht mehr helfen konnten.
Frère
Roger Schütz wurde am 12. Mai 1915 geboren. Er war der Sohn eines reformierten Schweizer Pfarrers und
einer französischen Mutter aus dem Burgund. Er studierte selber Theologie in der Schweizer Stadt Lausanne
und wurde zum reformierten Pfarrer der Landeskirche des Kantons Waadt ordiniert.
Lausanne befindet sich
in der Südwestschweiz und liegt am Genfersee.
Im Jahre 1940 gründete Schütz in der kleinen Ortschaft
Taizé im ostfranzösischen Burgund eine Brüdergemeinschaft. Frère Roger war gerade 25jährig.
In den
ersten Jahren im Burgund fanden in seinem Haus auch Flüchtlinge Schutz, vor allem Juden, die er vor den
Nationalsozialisten versteckte.
Nach Kriegsende kümmerte er sich um deutsche Kriegsgefangene. Immer
mehr Gleichgesinnte schlossen sich der kleinen Gemeinschaft an. 1949 legten die ersten sieben Brüder
die Ordensgelübde ab.
In Taizé leben heute rund 100 Brüder aus 25 Nationen. Mehr als ein Drittel von
ihnen sind katholisch. Sie verdienen sich ihren Lebensunterhalt selber.
In den letzten Jahren kursierte
immer wieder das Gerücht, daß Frère Roger zum Katholizismus konvertiert sei. Um des Ökumenismus willen
habe er diesen Schritt – auf Wunsch von Papst Johannes Paul II. – im Geheimen gesetzt. Das Gerücht ist
nach wie vor unbestätigt.
Der Generalsekretär des 20. Weltjugendtags, Prälat Heiner Koch, erklärte,
daß er die Ermordung von Frère Roger „mit großer Bestürzung“ vernommen habe. Alle Teilnehmer des Weltjugendtags
würden für „diese große Persönlichkeit“ beten:
„Insbesondere drücken wir der Gemeinschaft von Taizé,
im besonderen den Brüdern, die im Bonner Münster und in der Kölner Kirche St. Agnes das Geistliche
Zentrum des Weltjugendtags gestalten, unser tiefes Beileid aus.“
Frère Roger sei der katholischen Kirche
immer tief verbunden gewesen: „Zuletzt waren wir“ – so Prälat Koch – „alle froh und dankbar, daß er
am Begräbnis von Papst Johannes Paul II. teilgenommen hat.“ Frère Roger empfing bei diesem Anlaß die
heilige Kommunion.
Nun sei er beim Vater im Himmel angekommen, meint Koch: „Die Trauer ist groß. Die
Hoffnung auf die Auferstehung überwiegt.“
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#29 Gotthard 20:35:34 | Donnerstag, 18. August 2005
@Athanasius Ich möchte also nur sagen, dass ich für Roger das allerbeste wünsche, aber kann mir nicht
wie Woodstock“Tolerant“-people leisten zu sagen, er sei im Himmel oder heilig. Die Mehrheit der Menschen
geht direkt in die Hölle. Das Pfad ist eng und breit sind die Wege ins Verderben „UND ES SIND ES VIELE
DIE DIESEN FOLGEN“. Tu was Du willst. Mich lass aber bitte zusammen mit unserem Papst und mit vielen Kardinälen
und Bischöfen am Kölner Dom für das Seelenheil von Frere Roger Vater unser und Ave Maria beten …
Requiescat in pace! (und nicht in der Hölle)
#28 Catholicus 12:00:31 | Donnerstag, 18. August 2005
@Athanasius Natürlich beten wir dafür. Jeden Tag. Für alle. Aber die Heilseffektivität ist nicht gross.
Es werden nur wenige gerettet. Behaupten Sie anders? Dann verwerfen Sie die Aussagen der Kirche und vor
allem vieler Heiligen. Ja, ich behaupte, dass es aus Schrift, Tradition und Lehre der Kirche nicht feststeht,
wie viele gerettet werden. Die entsprechenden Aussagen sind eben konditional (bedingungsweise) zu verstehen,
wie vorher dargelegt: Wenn sich die Sünder nicht bekehren bzw. wenn nicht ausreichend für sie gebetet
wird, dann kann es so ausgehen, dass nur wenige gerettet werden. Würde man im voraus eine „geringe Heilseffektivität“
annehmen, dann stellt man erstens die Überfülle der göttlichen Erlösungsgnade in Frage und andererseits
die Hoffnung auf das eigene Heil und das anderer Menschen. Ich kann nur sagen: Wenn ich fix davon ausginge,
dass nur wenige gerettet würden, dann wäre ich entmutigt und ohne Freude. So aber kann ich in gläubigem
Gottvertrauen mit der Gnade Gottes das eigene Heil wirken und für das Heil aller anderen beten. Dass
das Gebet für die Sünder nicht unwirksam ist, zeigen die Heiligen und sagt auch die Gottesmutter in
Fatima!
#27 Athanasius 11:37:26 | Donnerstag, 18. August 2005
@Catholicus und Gotthard der Taufe als dem grundlegend heilbringenden Sakrament gegenüber sind alle anderen
Dinge zweitrangig … bestimmt jeder Konfessionalismus Nur wenn gültig zugedient. Jeder nicht-katholischer
Christ aber der sich der kirchlichen Lehre widersetzt und diese aktiv verwirft kann nicht gerettet werden.
Das ist sogar ein Dogma. Wie z.B. Papst Leo XIII. lernte: „Wer nicht mit dem Oberhaupt vereinigt ist,
steht ausserhalb des ganzen Gebäudes [der Kirche]“ Das Heil wegen der Taufe gilt also nur für unüberwindlich
Unwissende und für unmündige Kinder. Ihre Aussagen stimmen mit der katholischen Kirche nicht überein.
Sie sind Häresie. „Wir beten doch für alle“ @Catholicus: Natürlich beten wir dafür. Jeden Tag. Für
alle. Aber die Heilseffektivität ist nicht gross. Es werden nur wenige gerettet. Behaupten Sie anders?
Dann verwerfen Sie die Aussagen der Kirche und vor allem vieler Heiligen. Es wird eine „Multitudo“ (Menge)
aber gerettet. Es besteht bei dem „Die Meisten werden gerette“-motto (Falsche Aussage) die Gefahr, dass
die Mission und der Bekehrungseifer für das Heil der Seelen gelähmt wird und man darin fällt dass man
auch ohne Glauben und gute Werke gerettet wird. Das auf sich selbst zuzupassen ist sogar eine Sünde wider
dem Hl. Geist.
#26 Catholicus 07:52:31 | Donnerstag, 18. August 2005
Werden nur wenige gerettet? Die Hinweise Christi auf die Wirklichkeit der Hölle und die ewige Verdammnis
für einen jeden, der bewußt und freiwillig im Unglauben verharrt oder zwar im rechten Glauben lebt,
durch die Todsünde(n) jedoch die Liebe zu Gott verliert und in dieser Unbußfertigkeit bis zum Tode verharrt,
sind ernst zu nehmen. Wenn man nun aber beginnt, mit Berufung auf die Heilige Schrift und die Tradition
sowie auf Aussagen einzelner Heiliger Spekulationen über die absolute oder relative Zahl der Geretteten
bzw. der Verdammten anzustellen, so hilft das wenig. Gottes Offenbarung dient dem Heil der Menschen, und
so sind alle aufgerufen, sich zu bekehren und auch für andere zu beten. Man kann die Höllenworte der
Heiligen Schrift in dem Sinn konditional verstehen, dass es dann heißt: Wennihr euch nicht bekehrt bzw.
wenn ihr nicht für die vielen betet, die in Gefahr sind verloren zu gehen, dann kann es so ausgehen,
dass nur wenige gerettet werden. Die Kirche hat jedenfalls zu allen Zeiten die Gläubigen ermutigt, an
ihrem ewigen Heil nicht zu verzweifeln, sondern im Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit und Gerechtigkeit
täglich neu das Gute zu wirken. Im Fatima-Gebet beten wir darum, dass Gott uns vor dem „Feuer der Hölle“
bewahren und „alleSeelen in den Himmel“ führen möge – auch wenn nicht alle diese Gnade Gottes annehmen.
#25 Gotthard 00:50:40 | Donnerstag, 18. August 2005
Taufe Katholiken werden zumindest noch von den hl. Sakramenten geholfen in der heiligmachenden Gnade zu
bleiben. ja,ja …alle anderen Christen haben in der Taufe DAS große Geschenk empfangen…sie gehören
zu Christus und zu seinem Leib… die Taufe überstrahlt alles andere …in ihr nimmt Christus als das
Ursakrament den Menschen an … in der Taufe wird alle Gott-Ferne vom Menschen abgewaschen durch die erlösende
Tat Christi … der Taufe als dem grundlegend heilbringenden Sakrament gegenüber sind alle anderen Dinge
zweitrangig … bestimmt jeder Konfessionalismus
#24 Athanasius 23:01:51 | Mittwoch, 17. August 2005
–--------------- wieder von den „Fokolaristen“ oder „Sant’Egidisten“ Ja wieder von eine Hand voll Jugendlichen
dieser Klubs von 1968er Figuren aus Italien… ____________ Auch kein Katholik Nicht alle Katholiken werden
gerettet, aber wer mit freiem Willen und deshalb durch Schuld ausserhalb der Kath. Kirche bleibt, kann
sie nie haben und sicher sein verloren zu gehen. (Hört sich hart an, aber „Hart ist seine Rede, wer kann
sie hören?“) Katholiken werden zumindest noch von den hl. Sakramenten geholfen in der heiligmachenden
Gnade zu bleiben. Auch sehr wenig Katholiken werden übrigens gerettet. Auch der Fromme nicht immer. Diese
mögliche Verdammung trifft auf uns alle zu! Erstens auf mich! ___________ Wer das Purgatorium leugnet
ist nicht katholisch. Ich finde es aber gerade fremd, dass Katholiken so reden, während die Taizé-Gemeinschaft
für „Gebete für seine Seele“ dankt, obwohl darin doch vor allem ein protestantischer Geist vorherrscht.
Ironie. Das ökumenistische Taizé ist also katholischer als die Durchschnittspfarre und das Durchschnittsbistum
in West-Europa. Civitas Sancti facta est deserta. Jerusalem desolata est.
#22 MilesChristi 22:43:15 | Mittwoch, 17. August 2005
Purgatorium Wir Katholiken glauben anhand der Hlg. Schrift und den von der Kirche definierten Dogmas („de
fide“) daß es das Purgatorium gibt („Fegefeuer“). Aber anscheinend wird dessen Existenz mehr und mehr
geleugnet oder schlichtweg ignoriert. Auch eine Frucht der ökumenistischen Wahn ? Es würde micht NICHT
wundern, wenn Rufe von „Santo Subito“ (wahrscheinlich wieder von den „Fokolaristen“ oder „Sant’Egidisten“
wie beim Papstbegräbnis orchestriert) auch in Bezug auf „Bruder“ Roger laut werden. Überhaupt nicht
wundern. Es würde mich AUCH nicht wundern, wenn ein Seligsprechungsverfahren für den Mann initiiert
wird. Ich würde sehr gerne mehr über die Mörderin erfahren. Das kann helfen einiges zu verstehen, was
los ist. Auch hier muß die Frage lauten: cui bono ?
#21 Athanasius 22:37:06 | Mittwoch, 17. August 2005
/ Woher haben Sie diese Gewißheit? den lieben Gott. Sie basteln hier doch hoffentlich nicht ihren eigenen
All Inclusive God? Wir können NICHT urteilen über Fr. Roger. Wir wissen es nicht. Er kann hoch im Himmel
sein, er kann in der Hölle brennen. Wir wissen nicht. Wie gesagt: wir müssen keinen Raum geben an einen
Pessismus, aber ebenfalls falschen Optimismus abschwören! Jeder Mensch bekommt genügend Gnade zum Heil,
aber er kann Ja oder Nein sagen. Wie gesagt: die hl. Schrift spricht von einer relativ geringen Zahl,
aber trotzdem von einer in Zahl grosse Gruppe durch die Zeiten hindurch. Die Heiligen bestätigen auch
der geringe Anteil der Gerettetten. Die hl. Teresa von Avila sagte, dass sie die Seelen in die Hölle
fallen sah wie Schneeflocken. Der hl. Pfarrer von Ars sagte, dass die Zahl der gerettetten so wenig ist,
wie die Zahl von Trauben die sich noch im Weingarten befinden NACHDEM die Ernter ihre Arbeit vollbracht
haben. Der Hl. Augustinus sagte: „Ausserhalb der katholischen Kirche kann man alles haben ausser ewiges
Heil. Man kann Ehre haben, die Sakramente, er kann ‘Alleluia’ singen, er kann ‘Amen’ antworten, er kann
das hl. Evangelium halten (…), aber nie, ausserhalb in der Kath. Kirche kann er das Heil besitzen“.
#20 MilesChristi 22:21:41 | Mittwoch, 17. August 2005
Mörderin ? WEiß jemand inzwischen mehr über die Mörderin ? Ihren Hintergrund ? WEr sie ist, woher
sie kommt (Rumänien) etc. ? Gibt’s irgendwo Berichte von Augenzeugen, die im Net zu finden sind ? Bin
für HInweise dankbar.
#19 virOblationis 22:02:29 | Mittwoch, 17. August 2005
Dies irae, dies illae Ich sehe nicht, daß Gottes Gericht in den Stellungnahmen vorweggenommen wird. Quis
sum miser tunc dicturus, quem patronum rogaturus, cum vix iustus sit securus? „… wenn [selbst] der Gerechte
kaum sicher sein wird.“ Dies steht uns allen bevor.
Die nicht besonders leere angeblich leere Hölle „Die Mehrheit der Menschen geht direkt in die Hölle.“
Woher haben Sie diese Gewißheit? Da sollte der Konzilskatholik doch einmal einen gläubigen Protestanten
fragen, der könnte ihm diese Frage anhand der Hl. Schrift beantworten. Zwar wird auch er nicht von Gewissheit
reden, aber von „sehr deutlichen Hinweisen“, daß es sich im wesentlichen so verhält. Falls der Konzilskatholik
nicht der Allerlösungs-Häresie anhängt, oder der Irrmeinung Johannes Pauls II., daß nicht einmal Judas
mit Sicherheit in der Hölle sei. Denn über etwas, was (angeblich) leer ist, lohnt sich kein Orakeln.
Die Gewissheit über die „Mehrheit“, die wohin wandert, hat kein Mensch. Was Athanasius meinte, sollte
dennoch deutlich sein. Denn, wie Miles richtig sagte, macht Fatima uns deutlich, daß die Hölle nicht
nebensächlich ist. Vielsagend ist angesichts der kurzen Botschaften die starke Betonung der Existenz
der Hölle. Übrigens beschreibt die hl. Faustina, auf die die Verbreitung des Barmherzigen Jesus Christus
wesentlich zurückgeht, in ihrem Tagebuch mehrmals ihre Visionen, wonach der Weg, der in die Hölle führt,
breit und steinlos und voller Menschen ist, der Weg in den Himmel (bzw. Fegefeuer) jedoch dünn, sehr
steinig und schwach begangen. Zwar nur eine anerkannte Privatoffenbarung, aber durchaus als Hinweis geeignet,
daß die Barmherzigkeit Gottes untrennbar mit der Gerechtigkeit Gottes verbunden ist. Letztere wird in
der Konzilskirche leider fast immer unter den Tisch gekehrt.
@Catholicus Hochwürden! Sie sprechen da eine komplexe Frage an. Ich selbst bin unsicher, was die Sache
angeht. Athanasius hat für sich die Bergpredigt, wo ja ausdrücklich gesagt wird, daß nur wenige sich
auf dem Pfad der Tugend befinden. Allerdings erscheint mir bei genauem Überlegen diese Auslegung nicht
so zwingend, da man die Anzahl der Menschen, die sich im Angesicht des Todes bekehren, nicht unterschätzen
sollte. Pius IX verurteilte scharf die Behauptung, wir müßten zuletzt guter Hoffnung bzgl. des Heiles
der Nichtkatholiken sein. Da die meisten Menschen keine Katholiken sind, spricht das doch sehr für Athanasius.
Aber:Laut Offb 12,4 sind nur ein Drittel der Engel verloren gegangen. Warum sollt es bei den Menschen
anders sein? Würde ein solcher Heilspessimismus nicht das Erlösungswerk Christi in Frage stellen?
#16 Detlef Rose 21:17:03 | Mittwoch, 17. August 2005
Dies irae dies illa Mich schaudert, wer hier alles meint, das Gericht Gottes aus eigener Beurteilung vorweg
nehmen zu können – und das auch noch am Opfertod Christi vorbei! DAR
#15 MilesChristi 20:32:12 | Mittwoch, 17. August 2005
@ Catholicus Du hast recht, daß wir nicht wissen können, wer in die Hölle kommt (oder in den Himmel,
außer bei Heiligen). Gott der Herr ist barmherzig, aber er ist auch gerecht. Ohne Jesus Christus, ohne
ein Leben nach Seinen Geboten, ohne Reue, Buße und Vergebung kommt keiner in den Himmel. Und die Hölle
ist NICHT leer. Das hat die Muttergottes ganz klar zB in Fátima gesagt (und die Hölle den Sehern gezeigt).
#14 Catholicus 20:13:52 | Mittwoch, 17. August 2005
@Athanasius Die Mehrheit der Menschen geht direkt in die Hölle. Woher haben Sie diese Gewißheit? Gottseidank
gibt es einen einzigen barmherzigen Richter für alle, den lieben Gott. Wie viele gerettet werden und
verloren gehen, ist sein Geheimnis und nicht das unsere. Wir wissen aber, dass Christus für jeden Menschen
gestorben ist und daher einem jeden Menschen soviel Gnade gibt, dass er gerettet werden kann.
#13 Athanasius 19:08:47 | Mittwoch, 17. August 2005
Nein. Die Kirche kann für jeden Menschen öffentlich beten. Nicht für das Heil von nicht-Katholiken,
weil es eine verurteilte Stellung ist, dass wir von gestorbenen nichtkatholiken das „Beste“ hoffen dürften.
Verurteilt. (Sieh Quanta Cura, 1869, Sel. Pius IX…) Und die Summa Theologica vom Doctor Angelicus sagt:
St. Thomas Aquinas, Summa Theologica, Suppl. Q. 71, A. 5: „Gregory says (Moral xxxiv. 19): There is the
same reason for not praying then (namely after the judgment day) for men condemned to everlasting fire,
as there is now for not praying for the devil and has angels who are sentenced to eternal punishment,
and for this reason the saints do not pray for dead unbelieving and wicked men, because, forsooth, knowing
them to be already condemned to eternal punishment, they shrink from pleading for them by the merit of
their prayers before they are summoned to the presence of the Judge.“ Das gilt für verhartete Häretiker.
Bei Fr. Roger Schutz ist die Verhärtung aber unsicher, da er einmal katholisch werden wollte. Und er
wird auch wohl anders geglaubt haben am EENS Dogma leider. So schauen s. Taten aus. Ich möchte also nur
sagen, dass ich für Roger das allerbeste wünsche, aber kann mir nicht wie Woodstock“Tolerant“-people
leisten zu sagen, er sei im Himmel oder heilig. Die Mehrheit der Menschen geht direkt in die Hölle. Das
Pfad ist eng und breit sind die Wege ins Verderben „UND ES SIND ES VIELE DIE DIESEN FOLGEN“.
#11 Athanasius 18:45:33 | Mittwoch, 17. August 2005
… SANTO SUBITO Bitte Gotthard, mach dich selbst nicht lächerlich bei dieser seriösen Sache und Tragödie
um Fr. Roger Schutz. Ich muss hinzufügen, dass wir hoffen müssen, dass der Prior beim Tode katholisch
war (wenn auch nur in pectore), da man bei Nicht-Katholiken nicht auf ihr Heil hoffen darf, da es ausserhalb
der Kirche kein Heil gibt. Das mag diametral gegenüber Schutz’ eigene Meinung stehen, ist aber die Wahrheit.
Wir dürfen nicht einfach vorannehmen, dass der Mann katholisch war und wenn er vehement protestantisch
geblieben ist, dürfen wir gar nicht mehr hoffen. Extra Ecclesiam ist schwer zu akzeptieren, aber es ist
die Wahrheit. Wir mögen aber davon ausgehen, dass Gott Roger Schutz die Gnaden zum Heil gegeben hat,
ob er sie akzeptiert hat, ist seine persönliche Entscheidung die wir nur vermuten, nicht wissen können.
Deshalb sagte ich R.I.P., obwohl bei einem Nichtkatholiken nicht öffentlich gebetet werden darf (sieh
CIC 1917).
Habe ebenfalls die Hoffnung, dass Frère Roger Schütz im Himmelreich ist. Er ruhe nach seinem tragischen
Tod in Frieden und darf nun endlich Mitglied der Unae Sanctae Catholicae et Apostolicae Ecclesiae sein.
Zur Frage der Besessenheit oder Umsessenheit: Unter den psychiatrisch Erkrankten gibt es wahrscheinlich
doch nicht so wenige, denen mit Befreiungsgebeten bzw. dem großen Exorzismus geholfen werden kann. Umgekehrt
heißt es natürlich auch nicht, dass jeder, der gellende Schreie ausstößt, gleich ein Besessener ist.
#8 Athanasius 12:52:35 | Mittwoch, 17. August 2005
RIP Er ruhe in Frieden! Ein Leben in einer apostatischen Welt hat Prior Roger Schutz hinter sich gehabt.
Er ist auch selber, obwohl er 1963 fragte in die Katholische Kirche einzutreten (aber davon abgehalten
wurde von einem Ökumenisten), von den Wirren der Zeiten betroffen. Es ist ein tragischer Tod. Obwohl
ich völliger Gegner der Taizé-Ideen und des falschen Ökumenismus bin, bitte ich trotzdem, dass der
Herr Schutz in sein ewiges Licht aufnimmt! Te decet hymnus Deus in Sion. Requiem aeternam dona ei, Domine.
#7 MilesChristi 10:31:15 | Mittwoch, 17. August 2005
Langsam !!! Hallo ? Nicht nur Besessenen können auf entsetzender Weise schreien, auch „normal“ gestig
Kranke! Genau wie es ein Fehler ist zu sagen daß es keine Besessenheit gäbe, ist es einer überall und
ausnahmlos Besessenheit zu wittern ! Die Kirche ist immer sehr vorsichtig gewesen mit dem Urteil der Besessenheit.
Romulus: Roger Schutz war nicht katholisch. Er ist als Protestant gestorben. Dazu gab’s vor einigen Wochen
einen Brief aus Taizé, die wenn ich mich gut erinnern kann in der Tagespost veröffentlicht wurde.
#6 virOblationis 10:11:35 | Mittwoch, 17. August 2005
RIP Möge der Verstorbene einen gnädigen Richter finden! N.B. Natürlich, kein vorschnelles Urteil über
Besessenheit der Täterin. Doch könnte der von Romulus angeführte gellende Schrei schon ein Hinweis
sein.
#5 MilesChristi 09:26:42 | Mittwoch, 17. August 2005
@ Justus; Romulus Ich habe mich nicht respektlos geäußert. Aber es ist einfach nicht so, daß Taizé
nur „Gutes“ hervorgebracht hätte. Im GEgenteil. Taizé hat Tausende von Protestanten davon abgehalten,
katholisch zu werden; Taizé hat Verwirrung (mit höchster kirchlicher Anerkennung versehen!) gesät.
Romulus, Vorsicht mit dem HInweis auf Besessenheit. Nicht jeder geistig Kranke ist automatisch ein Besessener,
das geht eindeutig zu weit und widerspricht auch der kirchlichen Lehre !!
Hintergründe… Als ich gestern abend die Nachricht Frère Rogers Tod hörte, war ich tief bestürzt
und mich fröstelte. Herr gib ihm die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm. Herr laß ihn ruhen
in Frieden! Ich denke, wir können folgendes festhalten: 1) Frère Roger war katholisch in pecctore. 2)
Er hatte die Gnade die Hl. Kommunion aus der Hand des späteren Papstes zu empfangen. 3) Eine Besessene
hat ihn ermordert. Gestern hat wir hier noch die Diskussion im Forum, als es um Besessenheit und psychische
Krankheit ging. Viele hier leugneten, dass es Besessene gibt. Viele leugneten, dass Jesus die Macht hat
Dämonen auszutreiben. Ich hoffe, dass diese Poster eines besseren belehrt wurden. Gestern Nacht um ein
Uhr hörte ich noch den telefonischen Augenzeugenbericht einer Journalistin der ARD, die in der Kirche
dabei war, als es passierte. Sie befindet sich dort privat gerade in Urlaub. Sie berichtete, ein gällender
Schrei, wie sie es noch nie gehört hätte, war zu hören, danach sei Roger zusammengesackt. Niemand weiß
wie diese besessene Frau hat so nah an ihn herankommen können. In der Kirche waren ca. 3000 Menschen
versammelt.
#2 MilesChristi 09:03:13 | Mittwoch, 17. August 2005
Ermordrung Die Nachricht über seinen gewaltsamen Tod hat mich erschüttert, obwohl ich die Taizé-Begeisterung
nie so richtig verstehen konnte und keineswegs teilen, im Gegenteil für sehr gefährlich für den katholischen
Glauben halte. O Herr, gib ihm die ewige Ruhe. Und das ewige Licht leuchte ihm. Laß ihn ruhen in Frieden,
Amen. Anscheinend hat der „Generalsekretär“ des WJT einen direkten Draht zu Gott, wenn er behauptet,
bereits zu wissen, daß Roger Schutz statt ins Purgatorium sofort in den HImmel aufgenommen wurde. Sind
wir alle Protestanten geworden ?
#1 joergx2000 09:01:04 | Mittwoch, 17. August 2005
Schade… er hätte viele protestantische Taize-Anhänger bekehren können und in die kirche führen können
hätte er öffentlich dem Protestantismus abgeschworen. Das hat er abe nie getan. Schade. Denn er hat
ja sehr viele gute Anzätze gehabt. z.B. das Zölibat der Gemeidschaftsbrüder und die Hile für die Armen.
Ein plötzlicher Tod ist aber doch ein Strafgericht. Der Herr hat es nicht verhindert, was Satan hier
erreicht hat. Denn außerhalb der Kirche gibt es kein Heil. Das ist ein Beweis für die Richtigkeit dieses
Dogmas. Die Kommunion bei der Papstbeerdigung hat im nichts genützt. Im Gegenteil. „Wer diese Brot unwürdig
zu sich nimmt, ißt uns trinkt sich das Gericht…“ heißt es in der hl. Schrift. Ich hofft jetzt ruft
unser Papst Benedikt alle Protestanten dazu auf öffentlich dem Protestantismus abzuschwören. Beten wir
für Roger Schutz, daß er im höllischen Fegefeuer nicht so leiden muß. „ Instaurare Omnia in Christo „
(Pius PP X, Papst 1903 – 1914)