Papst Benedikt XVI. verbrachte seine erste Nacht auf deutschem Boden in der Privatwohnung des Erzbischofs
von Köln. Der Erzbischof ließ seine Wohnung für die Ankunft des Papstes eigens räumen und zog selber
in den Gästetrakt. Heute erwartet den Papst ein volles Programm: die Kölner Synagoge und 5000 Seminaristen.
Weltjugendtag 2008 in Sydney
Letzte Aktualisierung: 20.50 Uhr
Der zweite Tag in Deutschland
20.50 – Weltjugendtag 2008 in Sydney„And the winner is Sydney!“ Diese Gratulation sandte der australische Premierminister John Howard per Videobotschaft an 1.600 jugendliche Landsleute nach Köln. Damit verriet er, was Benedikt XVI. offiziell erst im Abschlußgottesdienst am Sonntag bekannt geben will: Die Metropole in Südwestaustralien wird 2008 die Weltjugend willkommen heißen. Am Freitag bestätigte dies auch eine Jugendliche, nachdem sie mit Benedikt XVI. zu Mittag gegessen hatte. Dabei hatte sie der Papst auf den nächsten Weltjugendtag in Sydney angesprochen.
19.37 Uhr – Fisch? Nein Danke!
Alle zwölf Jugendlichen, die heute mittag mit dem Heiligen Vater speisten, sind sich einig: Es sei ein schönes Treffen in einer ungezwungenen Atmosphäre gewesen. „Der Papst sollte eigentlich Fisch bekommen, aber er wollte lieber Pfannkuchen – wie alle anderen –, weil man den unkomplizierter essen kann und sich nebenbei besser unterhalten kann“, erzählt eine Deutsche (18). Eine Französin (20) meinte, daß sie sich anfangs unwohl gefühlt habe. Das Eis sei aber sehr schnell gebrochen. Der Papst habe sich als guter Zuhörer gezeigt und sich sogar als Dolmetscher betätigt.
19.31 – Die Rede an die Protestanten
„Ich weiß sehr wohl, daß viele Christen in diesem Land – und nicht nur in diesem – sich weitere konkrete Schritte der Annäherung erwarten. Auch ich erwarte sie. In der Tat, es ist das Gebot des Herrn, aber auch ein Gebot der gegenwärtigen Stunde, den Dialog auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens entschieden weiterzuführen. Das muß natürlich in Wahrhaftigkeit und Realismus geschehen, mit Geduld und Ausdauer in Treue zur Stimme des eigenen Gewissens. Es darf keinen Dialog um den Preis der Wahrheit geben; der Dialog muß in Liebe und in der Wahrheit geführt werden.“ – Das Redemanuskript im Volltext
18.22 – Er verläßt St. Pantaleon

17.47 – Applaus und Jubel
Der Heilige Vater wendet sich in einer kurzen Predigt in fünf Sprachen an die Seminaristen. „Der Regen von oben zeigt uns doch auch Segen an“ – weicht er vom Redetext ab. Einige Seminaristen applaudieren und jubeln dem Heiligen Vater zu.
17.35 – Zeugnisse
Ein Seminarist, ein Priester und ein Bischof legen vor der Lesung der Vesper in mehreren Sprachen Zeugnis über ihre Berufung ab.

Der Heilige Vater wird im Rahmen der Vesper mit den Priesterseminaristen eine Homilie halten. Der Redetext wurde vorab veröffentlicht.
„Ich begrüße Euch alle sehr herzlich und danke Euch für Euren freudigen Empfang und vor allem dafür, daß Ihr zu diesem Treffen aus zahlreichen Ländern der fünf Kontinente gekommen seid. Ich denke vor allem an den Seminaristen, den Priester und den Bischof, die uns ihr persönliches Zeugnis geschenkt haben. Herzlichen Dank! Ich freue mich über diese Begegnung mit Euch…“ [mehr…]

Der Heilige Vater wird von 5000 Seminaristen aus 88 Nationen der ganzen Welt begrüßt. Benedikt XVI. wird mit den Allumnen die feierliche, mehrsprachige Vesper beten. Die Vesper ist das kirchliche Abendgebet. Die Seminaristen grüßen den Heiligen Vater in – dezenten – Sprechchören und Jubelrufen.
16.45 – „Explosion der Freude“
Der Donnerstag sei eine „Explosion der Freude“ gewesen, sagte Benedikt XVI. am Freitag in Köln bei der Frühmesse mit Jugendlichen. Dies teilte der Weltjugendtags-Generalsekretär Heiner Koch mit. Gleichzeitig erinnerte der Papst daran, daß solche Ereignisse nicht alltäglich seien. Das Leben beinhalte auch Zeiten, die dunkel seien und Nachdenklichkeit erforderten.
15.34 – Ein aufwühlender Freundschaftsbesuch

15.26 – Auf dem Weg zum gemeinsamen Abendmahl
Papst Benedikt XVI. wird sich heute um 18.15 Uhr mit dem Vorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschlands, Bischof Wolfgang Huber, treffen. Die Landesbischöfin von Hannover, Margit Käßmann, meinte heute gegenüber dem Bayerischen Rundfunk, daß sie mit dem Stand der Ökumene unzufrieden sei. Hannover liegt in Norddeutschland. „Wir können nicht dauernd die Welt zur Einheit rufen, wenn wir selber dazu nicht fähig sind.“ Auf der Ortsebene funktioniere die Zusammenarbeit von Katholiken und Protestanten „wunderbar“. Auf der Ebene der Kirchenleitung werde die Evangelische Gemeinschaft aber vom Papst weiter nicht als Kirche im vollen Sinne anerkannt: „Die Schritte auf dem Weg zu einem gemeinsamen Abendmahl sind wenig, kaum, gar nicht erkennbar“.
14.57 – „Köln ist eine Qual für den Papst“
Für Papst Benedikt XVI. ist der Weltjugendtag in Köln eine Qual. Das ist die Meinung des italienischen Journalisten und Vatikanexperten Vittorio Messori: „Der Weltjugendtag ist eine Initiative von Karol Wojtyla. Benedikt XVI. hätte diese Veranstaltung niemals organisiert, und wenn er gekonnt hätte, hätte er daran nicht teilgenommen. Der Papst ist aus Pflichtgefühl in Köln. Wie ich ihn kenne, leidet er: Menschenmengen und Stadion-Chöre sind nichts für ihn.“ Messori sprach mit der Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’.
14.37 – Protestantischer Weltjugendtag?
Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler erklärte vor Journalisten, daß er beim vormittäglichen Höflichkeitsbesuch des Papstes über die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland gesprochen habe. „Der Weltjugendtag ist eine Demonstration, daß die katholischen Christen keine Minderheit sind“, so Köhler. Ein solches Treffen täte auch der evangelischen Kirche gut, meinte der Protestant.
13.56 – Päpstliche Mittagspause
Der Papst speist mit zwölf Jugendlichen aus allen Kontinenten im Erzbischöflichen Palais in Köln. Das Essen wird vom Priesterseminar des Erzbistums bereitgestellt.
13.02 – Jüdischer Abschiedskuß
Der Papst verläßt die Synagoge. Es erwarten ihn Jubelrufe und Be-ne-det-to-Sprechchöre. Von einer jungen Pilgerin erhält der Heilige Vater einen Weltjugendtagsrucksack. Nachdem der Papst in seinen Wagen gestiegen ist, läuft ein jüdisches Gemeindemitglied zur Limousine und küßt die Fensterscheibe.

Als Gastgeschenk erhielt der Heilige Vater von der jüdischen Gemeinde ein Schofar-Horn. Dieses wird von den Juden für liturgische Zwecke benützt. Er revanchierte sich mit einem Faksimile des Codex Vaticanus. Der ‘Codex Vaticanus’ ist eine sehr berühmte griechische Bibelhandschrift aus dem 4. Jahrhundert, die sich seit dem Jahre 1481 im Vatikan befindet. Nach dem Austausch von Geschenken begrüßt der Papst die einzelnen Miglieder des Gemeindevorstands der jüdischen Gemeinde von Köln.
12.31 – Der Papst spricht in der Synagoge
Der Heilige Vater beginnt seine Rede entsprechend seinem Redemanuskript.

„Die Spiritualität der Juden wird wie die der Christen aus den Psalmen gespeist. Mit dem Apostel Paulus sind die Christen überzeugt, daß ‘Gnade und Berufung, die Gott gewährt, unwiderruflich sind’.“
„In Anbetracht der jüdischen Wurzeln des Christentums (vgl. Röm 11,16-24) hat mein verehrter Vorgänger in Bestätigung eines Urteils der deutschen Bischöfe gesagt: ‘Wer Jesus Christus begegnet, begegnet dem Judentum’.“

Der Papst betritt die Synagoge von Köln. Es singt der Chor der Synagogengemeinde. Der Papst wird von Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano sowie den deutschen Kardinälen Karl Lehmann, Joachim Meisner und Walter Kasper begleitet. Auch der emeritierte Erzbischof von Paris, Jean-Marie Kardinal Lustiger, ist in die Synagoge gekommen. Mons. Lustiger ist selbst jüdischer Abstammung. Seine Mutter starb in Ausschwitz.
11.50 – Empfangen

11.35 – Der vorgefaßte Redetext des Papstes anläßlich des Synagogenbesuches
„Schalom lêchém! Es war mir ein tiefes Anliegen, anläßlich meines ersten Besuches in Deutschland nach der Wahl zum Nachfolger Petri der Jüdischen Gemeinde von Köln und den Vertretern des deutschen Judentums zu begegnen. Mit diesem Besuch möchte ich an das Ereignis des 17. Novembers 1980 anknüpfen, als mein verehrter Vorgänger, Papst Johannes Paul II…“ [mehr…]
10.45 – Jubel vor dem Amtssitz
Vor dem Amtssitz des Bundespräsidenten, der Villa Hammerschmidt, warten tausende Pilger des Weltjugendtages hinter den Absperrgittern. Wie schon am Vortag jubeln die Menschen dem Papst zu.
10.32 – Der Höflichkeitsbesuch
In diesen Minuten macht sich Papst Benedikt XVI. auf, um Präsident Horst Köhler in der Villa Hammerschmidt zu treffen.
Der geplante Ablauf der Begegnung
– Begrüßung durch den Bundespräsidenten vor der Villa Hammerschmidt
– Gemeinsamer Gang in die Villa Hammerschmidt
– Begrüßung durch Frau Eva Luise Köhler
– Eintragung ins Gästebuch
– Vieraugengespräch im Kaminzimmer
– Vorstellung der Familie des Bundespräsidenten im Empfangssaal
– Austausch von Geschenken
– Vorstellung der Mitarbeiter des Bundespräsidenten im Terrassenzimmer
– Vorstellung des Päpstlichen Gefolges im Speisessaal
– Gemeinsamer Gang auf die Terrasse
– Verabschiedung
10.23 – 1.100 Pilger versorgt
Einsatzkräfte des Malteser Hilfsdienstes haben am Donnerstag über 1.100 Pilger medizinisch betreut. Die häufigsten Beschwerden waren Herzkreislaufprobleme, Unterzuckerung und Übermüdung sowie Insektenstiche. „Viele Pilger sind zusammengebrochen, als sie dicht gedrängt auf dem Roncalli-Platz und anderen Veranstaltungsorten standen, um die Ankunft und Ansprachen des Heiligen Vaters zu verfolgen“, sagte Michael Schaal, der leitender Arzt der Malteser beim Weltjugendtag.
10.08 – Ein Briefauszug
„Man muß darauf hinarbeiten, daß die Juden durch Milde und Vernunft herbeigerufen werden, uns folgen und nicht fliehen, damit wir sie mit der Hilfe Gottes zum Schoß der Mutter Kirche bekehren. Dazu müssen wir das, was wir sagen, aus ihren Schriften beweisen. Deshalb soll Deine brüderliche Art sie mit Ermahnungen zur Bekehrung anfeuern, soweit das mit Gottes Hilfe möglich ist.“
Aus dem Brief „Qui sincera“ des heiligen Gregor des Großen an Bischof Paschiasius von Neapel, November 602
09.42 – Im 2 Minuten-Takt
Die Deutsche Bahn hat gestern neben dem üblichen Schienenverkehr rund 400 Extrazüge eingesetzt. Außerdem lenkten mehr als tausend Helfer in Köln und an den Verkehrsknotenpunkten in Leverkusen, Düsseldorf oder Duisburg die Pilgermassen. Die Kölner Verkehrsbetriebe verdichteten ihre Taktzeiten auf bis zu zwei Minuten.

Benedikt XVI. hat heute früh im Erzbischöflichen Palais Kardinal Meisners einen privaten Gottesdienst gefeiert. Rund 20 Jugendlichen wohnten der Messe bei. Am Vormittag – um 10.30 Uhr – wird der Heilige Vater von Köln nach Bonn fahren und dort in der Villa Hammerschmidt mit dem Deutschen Bundespräsident Horst Köhler zusammentreffen. Bereits eine Stunde später – um 11.30 Uhr – wird der Papst wieder in Köln sein, um die dortige Synagoge zu besuchen. Das Mittagessen wird Benedikt XVI. im Erzbischöflichen Palais mit zehn Jugendlichen aus allen Kontinenten der Erde einnehmen. Am Nachmittag – um 17.00 Uhr – spricht Benedikt XVI. in der Opus-Dei Kirche Sankt Pantaleon zu rund 5000 Seminaristen. Um 18.15 Uhr wird er bei einem ökumenischen Treffen mit Vertretern der evangelischen Gemeinschaft im Erzbischöflichen Haus eine Ansprache halten.
07.10 – Unbeabsichtigte Sperrung
Internetseiten, die bisher im Kölner Pressezentrum des Weltjugendtages blockiert waren, sollen nach Angaben des Weltjugendtagsbüros zwischenzeitlich wieder zugänglich sein. Es habe sich dabei um ein „Versehen“ gehandelt. Das Büro war kritisiert worden, weil die Homepages von Gegenveranstaltungen nicht abrufbar waren. Tatsächlich konnten im Pressezentrum etwa Seiten der sogenannten ‘Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexualität und Kirche’ oder die des ‘Lesben- und Schwulenverbands’ nicht aufgerufen werden. Ein Sprecher des Weltjugendtages unterstrich Donnerstag nachmittag, daß es sich nicht um Zensur gehandelt habe. Die installierte Filtersoftware habe nur Seiten mit rassistischem Inhalt, E-Commerce sowie Pornoangebote sperren sollen. Dabei sei die Begrifflichkeit zu eng gefaßt worden.
06.13 – Widerhall
Bis weit in die Nacht hinein schallten Sprechgesänge, Lieder und immer wieder „Be-ne-det-to“-Chöre vom Roncalli-Platz auf der Domplatte vor dem Hohen Dom zu Köln. Vor der Kathedrale gaben die jugendlichen Pilgergruppen aus aller Welt ihrem Enthusiasmus lautstark Ausdruck. „Es ist, als würden sie sich gegenseitig anfeuern und hochschaukeln“, kommentierte eine Journalistin: „Die ganze Stadt hallt wider von ihren Parolen.“
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Freitag, 20. Juli 2007 15:32
cum te: Danke, „Domenico“!
…dass Sie nochmals an diesen Bericht erinnerten!
Samstag, 20. August 2005 10:56
Romulus: Unheimliche Menschenmassen
Die Seminaristen grüßen den Heiligen Vater in – dezenten – Sprechchören und Jubelrufen.
Diese Vesper war liturgisch total daneben. Man meint nicht, dass diese Typen, die da im Publikum hockten, mal Priester werden wollen. Wenn oben steht „dezent“ jubelnd, da kann ich nur lachen. Der Papst mußte mit Handzeichen eindringlich um Ruhe bitte, sonst hätten diese fanatisierten Schreihälse auch noch das Salve Regina, das der Chor schon begonnen hatte und abbrechen mußte, auch noch niedergebrüllt. In der Kirche St. Pantaleon selbst eskalierte beinahe die Sicherheitslage, als die fanatisierten und schreienden Massen übereinanderstiegen, um einen Blick oder eine Berührung zu erhaschen. Die Security war froh als der Papst die Kirche verlassen hatte.
Der Kult um seine Person ist Benedikt unheimlich, JP II dagegen hat als Schauspieler diesen Personenkult sichtlich genossen.
Wehe wehe, wenn ich auf das Ende der Massenveranstaltungen sehe. Ich wage zu behaupten, beim nächsten WJT in Sydney ist Benedikt nicht mehr dabei.
Diese Vesper war liturgisch total daneben. Man meint nicht, dass diese Typen, die da im Publikum hockten, mal Priester werden wollen. Wenn oben steht „dezent“ jubelnd, da kann ich nur lachen. Der Papst mußte mit Handzeichen eindringlich um Ruhe bitte, sonst hätten diese fanatisierten Schreihälse auch noch das Salve Regina, das der Chor schon begonnen hatte und abbrechen mußte, auch noch niedergebrüllt. In der Kirche St. Pantaleon selbst eskalierte beinahe die Sicherheitslage, als die fanatisierten und schreienden Massen übereinanderstiegen, um einen Blick oder eine Berührung zu erhaschen. Die Security war froh als der Papst die Kirche verlassen hatte.
Der Kult um seine Person ist Benedikt unheimlich, JP II dagegen hat als Schauspieler diesen Personenkult sichtlich genossen.
Wehe wehe, wenn ich auf das Ende der Massenveranstaltungen sehe. Ich wage zu behaupten, beim nächsten WJT in Sydney ist Benedikt nicht mehr dabei.
Samstag, 20. August 2005 10:26
Evelin: Manche werden vor den Augen der Weltöffentlichkeit begrüßt, andere müssen die Hintertreppe benützen!
Während der Hl. Vater Juden und Protestanten mit freundlichen Worten vor den Augen (Kameras) der Weltöffentlichkeit
begrüßt, obgleich sie doch das Heil nicht haben (statt sie, wie es angemessen wäre, zu ermahnen), dürfen
Traditionalisten über die Hintertreppe – wenn überhaupt – kommen. Besser und kürzer kann der Zustand
der V2 Kirche nicht dargestellt werden!
Der Gatte der Evelin
Der Gatte der Evelin
Samstag, 20. August 2005 10:02
Marcel: Das Kreuz mit den Massen…
So ist sicherlich manches am WJT für „Puristen“ zweifelhaft: aber es ist doch besser, die Jugendlichen
jubeln dem Papst zu als irgendwelchen anderen Gurus!
Die Psychologie der Jubelmassen…
Erinnern wir uns an die Masse, die Barabas schrie.
Beim WTJ kommt es nicht darauf an, ob die Massen jubeln, sondern ob sie verinnerlichen, was der Papst als Oberhaupt der Kirche vertritt: Jesus Christus. Nicht „Jesus Christ Superstar“, sondern den wahren Heiland und Seine Kirche.
Wenn es stimmt, was ein N24-Bericht gestern bezüglich Kondomverteilung am WJT sagte, belegte er, was von Massenjubel zu halten ist: nichts.
Doch es gibt Hoffnung. Vittorio Messori sagte an, daß Jubelmassen dem Papst mißfielen. Eine Zeitung schrieb über die Jubelmassen bei der Beerdigung des JP2: „Den Gestrengen in der Kurie ist unheimlich dabei… Auf dem Weltjugendtreffen in Rom hatten die Gläubigen ihren Papst begeistert gefeirt… Der inzwischen mächtigste Mann des Vatikans traut dem Schauspiel der massenhaften Gläubigen nicht, das sich in Rom entfaltete. Er befürchtet, daß sich die Jugendlichen einen bequemen Glauben zurechtbasteln könnten: den Papst als Ikone für den Frieden, aber nicht als Moralprediger für die gottgerechte Lebensführung. Wojtyla, so argwöhnt Ratzinger, habe die Herzen der Jugendlichen gewonnen, nicht ihre Köpfe. ‘Die Person ist populär’, sagte der Vorsitzende der Glaubenskongregation über den Verstorbenen. Doch, fügte er gleich hinzu: ‘Die Kirche hat nichts davon.’“
Die Psychologie der Jubelmassen…
Erinnern wir uns an die Masse, die Barabas schrie.
Beim WTJ kommt es nicht darauf an, ob die Massen jubeln, sondern ob sie verinnerlichen, was der Papst als Oberhaupt der Kirche vertritt: Jesus Christus. Nicht „Jesus Christ Superstar“, sondern den wahren Heiland und Seine Kirche.
Wenn es stimmt, was ein N24-Bericht gestern bezüglich Kondomverteilung am WJT sagte, belegte er, was von Massenjubel zu halten ist: nichts.
Doch es gibt Hoffnung. Vittorio Messori sagte an, daß Jubelmassen dem Papst mißfielen. Eine Zeitung schrieb über die Jubelmassen bei der Beerdigung des JP2: „Den Gestrengen in der Kurie ist unheimlich dabei… Auf dem Weltjugendtreffen in Rom hatten die Gläubigen ihren Papst begeistert gefeirt… Der inzwischen mächtigste Mann des Vatikans traut dem Schauspiel der massenhaften Gläubigen nicht, das sich in Rom entfaltete. Er befürchtet, daß sich die Jugendlichen einen bequemen Glauben zurechtbasteln könnten: den Papst als Ikone für den Frieden, aber nicht als Moralprediger für die gottgerechte Lebensführung. Wojtyla, so argwöhnt Ratzinger, habe die Herzen der Jugendlichen gewonnen, nicht ihre Köpfe. ‘Die Person ist populär’, sagte der Vorsitzende der Glaubenskongregation über den Verstorbenen. Doch, fügte er gleich hinzu: ‘Die Kirche hat nichts davon.’“
Samstag, 20. August 2005 00:26
Athanasius: __________
Jeder Traditionalist der ein bißchen Kritik an sowohl Vatikanum II. und Benedikt XVI. und die Weltjugendtage
ertragen kann, muss diesem „Werbungsspott“-Persiflage eines jungen amerikanischen traditionellen Röm.-Katholiken
zu hören!
http://www.youngtraditionalcatholics.com/wydcommercial.shtml
Eine Karikatur, aber trotzdem komisch.
http://www.youngtraditionalcatholics.com/wydcommercial.shtml
Eine Karikatur, aber trotzdem komisch.
Samstag, 20. August 2005 00:20
MilesChristi: @ Gotthard, Breze
@Gotthard
Asketisch und freudlos ?? Du warst wahrscheinlich nie auf einem Gemeindefest des FSSPX-Priorats in München, oder auf einer Chartres-Pilgerfahrt und hast nie die Jugendlichen beim Feuerlager gesehen, sonst würdest du das nicht sagen. Wir sind eben keine Kalvinisten ! Wie auch immer.
Breze:
Ja, ich kenne den Neokatechumenalen WEg, und halte ihn für eine sehr gefährliche, judaisierende Sekte innerhalb der Kirche. Bitte entschuldige meine Offenheit, das hat mit dir nichts zu tun !
Asketisch und freudlos ?? Du warst wahrscheinlich nie auf einem Gemeindefest des FSSPX-Priorats in München, oder auf einer Chartres-Pilgerfahrt und hast nie die Jugendlichen beim Feuerlager gesehen, sonst würdest du das nicht sagen. Wir sind eben keine Kalvinisten ! Wie auch immer.
Breze:
Ja, ich kenne den Neokatechumenalen WEg, und halte ihn für eine sehr gefährliche, judaisierende Sekte innerhalb der Kirche. Bitte entschuldige meine Offenheit, das hat mit dir nichts zu tun !
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