Weltjugendtag
Um nichts in der Welt
„Unser alter Benedikt XVI. wird dank seiner Demut und persönlichen Zurückhaltung imstande sein, uns das Licht Christi zu bringen.“ Vom französischen Jugendpriester Guy Gilbert.
(kreuz.net) Vom 15. bis zum 22. August bin ich in Köln am Weltjugendtag, der die katholische Jugend der Welt versammelt.

Um nichts in der Welt würde ich diese Tage des Gebetes und des Festes versäumen. Das wird mein sechster Weltjugendtag sein.

Während dieser weltweit einzigartigen Veranstaltungen habe ich seit 1989 – als der Weltjugendtag in Santiago de Compostella stattfand – einen großen geistlichen Reichtum geschöpft.

Ich ergreife meinen Pilgerstab mit zehn Jugendlichen und Erwachsenen unserer Mannschaft. Dieses Mal werden wir nicht das einzigartige Charisma von Johannes-Paul II. antreffen.

Aber unser alter Benedikt XVI. wird dank seiner Demut und persönlichen Zurückhaltung imstande sein, uns das Licht Christi zu bringen.

Der lebendige Christus, der uns Leben spendet, muß durch den „demütigen Arbeiter im Weinberg des Herrn“ hindurch, wie sich unser Papst in seinen ersten Worten an die Welt genannt hat.

Das wird die „Benedikt XVI.-Generation“, die sich in Köln trifft. Umso besser. Und was noch mehr ist. Das ereignet sich in einem Land, das vom schrecklichsten aller Kriege gekennzeichnet war.

Eine weitere Gelegenheit, um den Frieden in der Welt zu besiegeln, nach dem die Jugendlichen der Welt mehr denn je dürsten!

Guy Gilbert (70) ist ein französischer Priester, der für seine Arbeit unter den Rockern und Hippies bekanntgeworden ist.
      
2 Lesermeinungen
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#2   Evelin   11:23:07 | Montag, 22. August 2005
Zu H. H. Guy Gilbert
„Ich habe meine Soutane geliebt.“ so sagte er einmal bei einem Vortrag, den ich gehört habe.
Warum hat er sie abgelegt? Weil er von der Polizei nicht besser behandelt werden wollte als seine Straßenkinder, denen er sich angenommen hatte.
Man kann darüber streiten, sicher, auch über seinen Stil, über seine Sprache.
Prinzipiell bin ich aber sehr dankbar, wenn sich katholische oder christliche Geistliche, Ordensleute oder Laien sich der Straßenkinder, Drogensüchtigen annehmen.
Ich könnte das wahrscheinlich nicht.
Bei Gilbert habe ich durchaus den Eindruck einer tiefen Frömmigkeit, eines tiefen Glaubens und Loyalität zur Kirche. Seine Arbeit war und wird vom Pariser Erzbischof unterstützt.
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#1   Romulus   09:55:02 | Montag, 22. August 2005
Mal ehrlich…
dem Typen möchte ich nachts nicht alleine begegnen. Wie kann man nur so als Priester rumlaufen???
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