Weltjugendtag
Der Pilot des Papstes
Der Pilot Martin Ott aus dem im Erzbistum München gelegenen Thalhof bei Pfaffenhofen fliegt gegenwärtig Papst Benedikt XVI. nach Rom zurück.
(kreuz.net, München) Die Lufthansa hat am Mittwoch die Reiseroute und den Namen des Piloten bekannt gegeben.

„Für mich ist es eine sehr große Ehre, den Papst und seine Delegation fliegen zu dürfen. Wir werden eine besondere Flugroute über Bayern wählen, die ihm einen Überflug über seine zahlreichen Wirkungsstätten ermöglicht“, so Pilot Martin Ott nach Angaben der Erzdiözese München.

Die Flugroute des Lufthansa-Sonderfluges mit dem Airbus A321 „Regensburg“ und der Flugnummer LH 3856 führt abweichend von der üblichen Verbindung Köln-Rom zunächst über Frankfurt und Würzburg.

Über Regensburg, Mallersdorf und Marktl am Inn wird dann in einer Schleife über Altötting und Freising auch München überflogen. Von dort wird es weiter gehen in Richtung Chiemsee und Traunstein.

Der 49jährige Pilot und Vater von sieben Kindern begegnet dem Papst nicht zum ersten Mal.

Pilot Ott studierte vor seiner Ausbildung zum Piloten einige Semester Theologie in Regensburg. Dabei hörte er auch die Vorlesungen des damaligen Dogmatik-Professors Joseph Ratzinger.

Es dürfte wohl kaum einen besser geeigneten Piloten für diesen Flug bei der Lufthansa geben: Ott ist mit 13.000 Flugstunden ein äußerst erfahrener Pilot.

Ott kennt auch die Gegend unterhalb der Flugroute exzellent und engagiert sich stark in der katholischen Kirche.

Seit 15 Jahren leitet er Jahr für Jahr eine Gruppe von Wallfahrern, die zu Fuß nach Altötting pilgert. Er organisiert geistliche Konzerte, darunter auch das alljährliche Weihnachtskonzert im Kloster Mallersdorf.

Das ehemalige Benediktinerkloster ist seit 1869 das Mutterhaus der Kongregation der Armen Franziskanerinnen von der Hl. Familie, genannt „Mallersdorfer Schwestern“.

Mallersdorf befindet sich 45 km südlich von Regensburg.

Überdies war er Schüler im niederbayerischen Benediktinerkloster Braunau in Rohr, ebenfalls südlich von Regensburg.
      
9 Lesermeinungen
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#9   Athanasius   10:57:47 | Mittwoch, 24. August 2005

Benedikt XVI. ist nach Rom zurückgekehrt.
Wann kehrt aber Rom zur Tradition zurück?
Ut nos in sancta et apostolica fide conservare digneris, te rogamus audi nos!
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#8   MilesChristi   10:09:17 | Mittwoch, 24. August 2005
@ Christfidel
Ja, ich ziehe den Ott vor, weil es eben sich um eine sehr kompakte – aber trotzdem ausführliche ! – Darstellung des Glaubens ist, es ist ein einbändiges Werk, während die Dogmatik von Kard. Szeffczinsy mehrbändig ist.
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#7   christfidel †   00:19:42 | Mittwoch, 24. August 2005
@ mc. et ath.
vielen dank! einiges davon hab ich sogar schon :-) würdet ihr also sagen der ott wäre der scheffczyk-dogmatik vorzuziehen? in der bewerbung der dogm. von g.l. müller heißt es übrigens „würdiger nachfolger des ott“…?!
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#6   Athanasius   19:50:56 | Dienstag, 23. August 2005

Ich glaube mich jetzt daran zu erinnern, daß ein Verlag der viele Enzyklikas neu verlegt, in „Kirchliche Umschau“ von Redaktor Herr. Ph. Jens Mersch eine Anzeige hat.
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#5   MilesChristi   18:33:38 | Dienstag, 23. August 2005
@ Alte Bücher
Bei e-bay findet man oft wahre Schätze :-) (zB mein Bugnini, Neupreis ca EUR 50,00 habe ich für 1 Euro erworben … also für den Preis wirklich unschlagbar).
Die Enzykliken älteren Päpste findet sich teilweise auf der Website von Vatikan, www.vatican.va, dort auf „Der Heilige Vater“ drücken; ansonsten gibt es doch verschiedene Nachdrücke, die allerdings meistens keine ISBN haben und daher schwer im Buchhandel zu finden sind. Die Priorate der FSSPX haben in der Regel diese Nachdrücke auch im Angebot.
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#4   Athanasius   18:27:39 | Dienstag, 23. August 2005

Ich schliesse mich bei MilesChristi an.
Dazu würde ich eigentlich sagen: alle katholische Theologie- und Liturgiebücher mit Imprimatur von vor 1950 (danach streng nachschauen auf Orthodoxie, sicherlich ab 1960).
Zur Liturgie:
– (Büchlein) Kurze Kritische Untersuchung des Novus Ordo Missae (Alfredo Kardinal Ottaviani u. Alfredo Kardinal Bacci; Prof. Des Lauriers; Gräfin Guerrini).
– „The Great Facade“
– „Gedanken zum Liturgischen Jahr“ von Dom Prosper Guéranger OSB.
– „Das Goldene Büchlein“ – St. Louis Marie Grignion de Montfort.
– Die Enzykliken von Papst Pius XII und Pius XI. (ich weiss nicht ob sie auf deutsch noch neu ausgegeben werden, ich kenne nur noch franz. u. englische Neu-Ausgaben von diesen). Bestimmt lesen vor allem Humani Generis und Mystici Corporis. Bestimmt auch Mortalium Animos
– Alle Schriften des hl. Papst Pius X.
Eigentlich also vor allem die Enzyklikas vorkonziliarer Päpste von Gregorius XV. bis Pius XII. (Und von Johannes XXIII.: „Veterum sapientia“)
Ich würde nur einen Denziger von vor 1958 kaufen.
Natürlich ist es für die Zukunft sehr wichtig ein Handmissale (oder eigentliches Missale) Romanum von nach 1954, vor 1962 zu besitzen. Eigentlich sollten die Leute diese alle sammeln, obwohl viele in den Niederlanden von 1965-1970 öffentlich verbrannt massal wurden.
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#3   MilesChristi   17:46:44 | Dienstag, 23. August 2005
@ Christfidel
Bin zwar niht Athanasius, aber hier meine Empfehlungen:
– Denzinger
– Ott, Grundriß der katholischen Dogmatik
– eine gute Kirchengeschichte
– Werke über das II. VAtikanum, sowohl die Texte (am besten auch in der lateinischen Urfassung) als auch eine Geschichte des Konzils: „Der Rhein fließt in den Tiber“.
– Werke über Liturgiegeschichte; sehr interessant ist aufschlußreich ist das Werk Bugninis, Die Liturgiereform, damit du weißt, was er bezwecken wollte und wie die „neue Messe“ wirklich entstand.
Ich kann in Details gehen mit konkreten Angaben zu anderen Titeln, wenn du willst.
M. C.
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#2   christfidel †   12:41:27 | Dienstag, 23. August 2005
@athanasius
ich bin selbst grade dabei, meine bibliothek neu einzurichten. darf ich sie fragen, was ihrer meinung nach auf jeden fall in die katholische ecke gehört. ich hoffe, daß strengt den rahmen nicht…?! :-)
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#1   Athanasius   22:58:30 | Sonntag, 21. August 2005
Schön
Schöner Artikel, guter Mann, denke ich. Zumindest ein Experte!
Es gibt viele gute Katholiken mit dem Namen Ott. Darunter der grosse Pater Dr. Ludwig Ott der „Fundamentals of Catholic Dogma“ schrieb dessen 1954 Edition in keiner gutkatholischen Bibliotheke fehlen darf!
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