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Benediktus-Hymne + Weltjugendtag in Münster? + Tote Pilgerin + Viel Positives + Bilanz der Protestanten
Benediktus-Hymne

Deutschland. Das Papst-Benedikt-Lied ist jetzt auf CD aufgenommen und sollte bereits beim Heiligen Vater in Rom angekommen sein. Vielleicht wurde es ihm sogar während seines Urlaubes in Castelgandolfo vorgespielt. Der Text des Liedes ist an einer Predigt inspiriert, die der damalige Kardinal Ratzinger gehalten hat. Das Deckblatt der CD kann im übrigen auch im Internet angeschaut werden.

Weltjugendtag in Münster?

Deutschland. Mehrere Streifenwagen verfolgten am frühen Sonntagmorgen in Münster einen Geländewagen mit spanischem Kennzeichen. Die Stadt Münster befindet sich rund 50 Kilometer von der niederländischen Grenze entfernt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Der Wagen war einer Zivilstreife aufgrund einer unsicheren Fahrweise aufgefallen. Zudem passierte der Fahrer mindestens zwei rote Ampeln. Als der verdächtige Wagen erneut eine Kreuzung bei Rotlicht durchfuhr, wurde er gleich von mehreren Polizeifahrzeugen verfolgt und gestellt. Im Wagen sassen drei spanische Priester. Sie hatten sich auf dem Weg zum Weltjugendtag verirrt. Münster liegt 120 km nördlich von Köln. Die Polizeibeamten brachten die verlorenen Priester auf den rechten Weg zurück. Eine Geldbuße bleibt ihnen auch nicht erspart.

Tote Pilgerin

Frankreich. Bereits am 5. August brachen 120 Jugendliche von Paris aus zum Weltjugendtag auf. Die Pilger wollten Köln mit dem Fahrrad erreichen. Am vierten Tag ihrer Radtour, kurz vor den Ardennen, stürzte ein Gruppenmitglied – eine 20jährige Studentin der Politikwissenschaften – mit ihrem Fahrrad. Anschließend wurde sie von einem direkt hinter ihr fahrenden Traktor überrollt. Das Mädchen war sofort tot. Die Radfahrergruppe kehrte für die Beerdigung des Mädchens nach Hause zurück. Später erschienen sie – diesmal per Bus – zum Weltjugendtag.

Viel Positives

Österreich. Die im letzten Jahr heftig geführte Diskussion über die Einführung von Abtreibungen an den österreichischen Landeskliniken habe auch viel Positives bewirkt. Das erklärte Doraja Eberle, eine christdemokratische Landesrätin aus Salzburg, im Gespräch mit der Wiener Tageszeitung ‘Presse’. Es gebe viele neue Angebote für Frauen in Notsituationen und neue Beratungsstellen. Ihre Haltung zur Abtreibung sei unverändert: „Ich bin eine fanatische Befürworterin des Lebens.“ Da tue jede einzelne Abtreibung weh. Seit der Einführung der vorgeburtlichen Kindstötung im Landeskrankenhaus von Salzburg Anfang April sind dort rund 300 gesunde Kinder der Abtreibung zum Opfer gefallen.

Bilanz der Protestanten

Deutschland. „Von evangelikaler Seite wurden [am Weltjugendtag] keine nennenswerten Akzente gesetzt. Die Bibelverse, die der Christliche Allianz-Plakatdienst (Köln) in U- und S-Bahnen aushängen ließ, um den biblischen Heilsweg zu zeigen, blieben eher unauffällig und wurden höchstwahrscheinlich von keinem Weltjugendtagsbesucher als Korrektur zu römischer Ablaßlehre oder übertriebener Marienverehrung verstanden. Der CVJM [Christliche Verein Junger Menschen – überkonfessionell] bot in einem Hinterhof ein Begegnungscafé, das allerdings inhaltlich keine Akzente setzte. Evangelische Freikirchen am Rhein ließen sich vom katholischen Großereignis nicht zu eigenen Initiativen herauslocken.“

Aus einem Kommentar der protestantischen Nachrichtenagentur ‘idea’.
      
1 Lesermeinung
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#1   covadonga   09:42:16 | Montag, 22. August 2005
@Eberle
Vorsicht, das ist wieder die übliche Katholiken-Verar… der Plutokratenpartei und insbesondere der Erbpacht-Landesrätin Eberle.
Die Wahrheit ist, daß Eberle schneller umgefallen ist als ein Betrunkener mit 2,5 Promille, die Pro-Lifer medial denunziert hat („… extreme Katholiken …“ etc.) und in Salzburg vom Aktion-Leben bzw. Frauenzentren-Milieu eine ergebnisoffene (wie das so schön heißt) Abtreibungsberatung betrieben wird.
Die Reiche Eberle (geb. Mayr-Melnhof) ist, wie schon aus ihrer Biographie deutlich wird, integraler Bestandteil des parasitären Abtreibungsberatungskomplexes.
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