Bei der gestrigen Abschlußpressekonferenz zeigten sich die Verantwortlichen vom Weltjugendtag und dem „sympathischen Chaos“ zufrieden: „Die Klischees über den damaligen Präfekten der Glaubenskongregation sind nicht bestätigt worden.“
(kreuz.net, Köln) Der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, erklärte am Sonntag abend bei
der Abschlußpressekonferenz, daß die Stadt Köln in den letzten Tagen „von einem symphatischem Chaos“
geprägt gewesen sei.
Er stelle sich nun die Frage, was er jetzt „mit seiner vielen Freizeit“ machen
soll.
Für ihn persönlich sei der Weltjugendtag ein „unverdientes Geschenk“: „Wir alle fühlen uns wie
ein Kurs, der das Abitur bestanden hat“.
Jetzt dürfe nicht alles beim Alten bleiben, vielmehr gehe es
nun erst richtig los.
Papst Benedikt XVI. hat nach Ansicht des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz,
Karl Kardinal Lehmann, einen „hervorragenden Eindruck“ hinterlassen. Es sei dem Papst gelungen, Medienvorurteile
gegen seine Person abzubauen:
„Die Klischees über den damaligen Präfekten der Glaubenskongregation,
etwa das vom ‘Panzerkardinal’, sind nicht bestätigt worden und haben auch schon früher nicht gestimmt.“
Der Papst habe nicht nur durch seine Ansprachen, sondern auch durch seine herzliche Zuneigung für die
Einzelnen und seine Begegnungen mit der großen Masse der Pilger überzeugt.
Kardinal Lehmann äußertes
sich auch zufrieden über die „bewegende Feierstunde in der Synagoge der jüdischen Gemeinde“, über das
Treffen mit Vertretern des Islam und über das ökumenische Gespräch.
Der Kardinal zeigte sich darüber
beeindruckt, daß sich die oft überschäumende Fröhlichkeit der Jugendlichen immer wieder in Stille
und Sammlung gewandelt habe: „Das waren große und unvergessliche Tagen.“
Der Bischof von Osnabrück
und Vorsitzende der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Mons. Franz-Josef Bode, erklärte,
daß die vergangenen Tage „für die Jugendpastoral nicht unwirksam bleiben dürfen“.
Die Erlebnisse von
Köln müßten jetzt in die Pfarreien getragen werden. Der Weltjugendtag habe eines klar gemacht:
„Jugend
gewinnt Raum in der Kirche, Kirche gewinnt Raum bei der Jugend.“
Der Generalsekretär des Weltjugendtags,
Heiner Koch, räumte Mängel bei der Sicherheit ein.
Die Verkehrsleitung habe auf dem Marienfeld „zu
wenig direktiv“ agiert. Koch äußerte darüber Unverständnis, daß zwei Jugendliche ungehindert auf
den Papsthügel haben gelangen können und weder von den anwesenden Sicherheitsdiensten noch von den Beamten
der Polizei oder des Bundeskriminalamts zurückgehalten worden seien.
Prälat Koch bezifferte die Teilnehmerzahl
am Abschlußgottesdienst mit Papst Benedikt XVI. auf 1,1 Millionen.
Nach Angaben der Organisatoren verfolgten
weitere 250 Millionen Menschen die Messe im Fernsehen.
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21 Lesermeinungen
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#21 christfidel † 00:24:10 | Mittwoch, 24. August 2005
frage zu kath.net ich lese die seite ab und zu. auf kreuz.net wird kath.net oft als häretisch oder auch
etwas milder beschrieben. es gibt sicherlich einige fragwürdige artikel, aber ist kath.net nicht eigentlich
lesenswerter als katholisch.de oder kath.de? ich kenne wie sie merken die seiten nicht allzu gut…
_______ Seht ihr im Logo nicht auch ein Muslimisches Schwert („Kreuz“), eine halbe Mond mit gelbem Stern
(vgl. Fahne der Türkei). Ob der Stern ein Davidsstern ist, kann ich nicht sehen. Es kam mir als ein syncretistisches
Logo vor.
Apostel korrigieren irrende Päpste Der heutige Athanasius, Mgr. Lefebvre, in einem Vortrag 1983: … Es
gibt Leute, die sagen: „Es gibt keinen Papst, denn ein Papst, der ökumenistisch ist, der ist nicht mehr
Papst.“ Ich für meine Person bin mit einem derartigen Standpunkt nicht einverstanden. Ich bin der Ansicht,
daß der Papst irrt. Das sagen seine Vorgänger, Papst Pius X., Papst Pius XI., nicht ich. Ich vergleiche
nur die Texte und die Lehren, das ist alles, nicht ich richte den Papst, die Überlieferung richtet ihn.
Ebenso war es zur Zeit des Honorius. {…} Ich glaube, daß wir das Unglück haben, eine ganz entsetzliche
Zeit zu erleben. Ich habe Ihnen das Aufkommen des teuflischen Planes beschrieben, der mit seinem Liberalismus
und seiner Revolte gegen Gott die Welt überfällt und der nun auch in der Kirche Erfolg hat, bis zu den
allerhöchsten Spitzen, wie es die allerseligste Jungfrau Maria in Fatima und schon in La Salette gesagt
hat: „Eines Tages wird Rom den Glauben verlieren.“ Sie hat nicht gesagt, daß der Papst früher oder später
den Glauben verlieren wird, sondern daß Rom den Glauben verlieren wird. {…} Es gibt zwei Rom. Selbst
im inneren Bereich streiten die beiden Rom. {Es} besteht da eine tiefgehende Spaltung. Man muß viel beten,
denn der Papst ist in diesem Widerstreit von Leuten, die ihn umgeben, gefangen und er ist nicht mehr in
der Lage zu regieren. Das ist sehr ernst. Die einen Kongregationen ordnen das eine an, die anderen ordnen
das Gegenteil an. Wir sind in einer furchtbaren Situation! …
@Stimme aus dem Tradiland Ich habe zugegebenermaßen scharf geschossen; aber die schäbige Art, in regelmäßigen
die FSSPX als schismatische Vereinigung Pius X zu beschimpfen…nein dieses Niveau ist eine Schande. Auch
kann ich mich erinnern, einen Beitrag da gelesen zu haben, wo ganz unverblümt Häresien verkündet wurden.
Ich konnte ihn leider nicht wiederfinden. Und dieses Propagieren von Medjugorje, dieser gottlosen und
häretischen „Erscheinung“, begründet sehr wohl den dringenden Verdacht, daß diese Leute vom Glauben
abgefallen sind.
Vermischtes @ Irenäus: mehr oder weniger der Häresie verfallenen Gruppierung kath.net zu schreiben Diese
Einschätzung ist jedenfalls zu streng. kath.net ist im Durchschnitt katholischer als die V2-Kirche. Ihr
Manko sind 1. Papalismus, 2. Erscheinungsgläubigkeit und 3. wenig Ahnung von und Interesse für die Tradition.
Daraus lassen sich diverse Fehler in Auswahl und Diktion der kath.net Beiträge erklären. Manche der
Redakteure sowie der typischen Forumsteilnehmer haben eine Neigung bzw. Verständnis für die Tradition,
sind aber gem. 1.-3. beeinträchtigt. @ Benedikt, Posting um 16.01 Uhr: Kann man so stehen lassen. Posting
um 17.37 Uhr: Levada-Besetzung: Ein guter Chef kann sich auch gute Mitarbeiter leisten, ohne um seine
Position zu fürchten (das Gegenteil ist implizit Führungsschwäche). Zitat: Deshalb hat sich unsere
Gruppe auch öfter zu Privatmessen oder Messen im byzantinischen Ritus zurückgezogen. Deshalb sind die
meisten Traditionalisten dort gar nicht hingegangen und sich an dem erfreut, was sie auch sonst haben
und nicht mit WJT-V2-Ärgernissen behaftet ist. Der Ausdruck „Privatmessen“ ist problematisch, den die
Hl. Messe ist von ihrer Natur her öffentlicher Kult und gibt es grundsätzlich keine Teilnahmebeschränkungen.
Es gibt Gruppierungen, die bei Messen andere Katholiken gezielt aussperren wie das Neokatechumenat: Das
ist nicht katholisch – sondern sektenhaft wie auch manche der dort praktizierten „Initiationsriten“.
@ Stimme aus dem Tradiland Ich würde mir über die Berufung Levadas keinen so großen Kopf zerbrechen.
Es wäre nicht das erste Mal, dass jemand absichtlich einen Posten mit jemandem Schwachen besetzt, um
selber die Fäden in der Hand zu behalten. Dies kommt vor allem häufig vor, wenn es sich um machtvolle
Positionen handelt, die der Betreffende vor selber inne gehabt hat. Ratzinger weiß am besten, wie groß
der Einfluss des Präfekten der Glaubenkongregation ist, vielleicht will er keinen „zweiten Mann“ schaffen,
der er vorher selber gewesen ist. Man betrachte sich das einmal parallel in der deutschen Parteienlandschaft.
Die Vorsitzenden von CDU, FDP und SPD waren zuvor allesamt Generalsekretäre ihrer Partei und somit für
das Herzstück – die Programmatik – zuständig. Nachdem sie Parteichefs wurden, hatte keiner (!) Lust
auf einen starken Generalsekretär und besetzten diese Posten mit farblosen Wasserträgern. So könnte
es auch im Vatikan laufen. Auch dort menschelt es ja bisweilen @ Romulus Ja, das ist mir auch negativ
aufgefallen. In der Messe ging es sogar noch…beim Sakramentalen Segen (!!!) in der Vigil war es noch
viel schlimmer. Man konnte auf dem WJT etwas von der Universalität der Kirche spüren, die Andacht dagegen
kam etwas zu kurz. Deshalb hat sich unsere Gruppe auch öfter zu Privatmessen oder Messen im byzantinischen
Ritus zurückgezogen.
In den Himmel hinaufkanzeln Denke ich an manche Predigt, die ich bei der FSSPX gehört habe, müssten
deren Anhänger hier mit Kritik stumm schweigen. „Denke _ich_ an _manche_ Predigt“ bei Xyz… Wie gut
doch die Liberalen im Relativieren geübt sind. Die Traditionsstimme hat richtig vermutet, schlußfolgere
ich: daß Sie nicht viele Predigen bei der FSSPX gehört haben können. Die Predigen, die ich bisher bei
der FSSPX von verschiedenen Würdenträgern gehört habe, zählen zum besten Gehörten insgesamt. Vollkatholischer
Katechismus vom feinsten; Bilderbuchkirche. Ich vergleiche das gerne in ersten Hochrechnungen mit den
wirklich unzähligen Predigen bei unzähligen Priestern während meiner (viel zu) langen Jahre in der
V.II-Kirche… Andererseits kommt es auch auf die Besucher an: wer geistlich anspruchslos ist wie ein
Kamel in der Wüste, und das ist beim typischen V.II-Kirchbesucher die Regel, der ist mit dürfigstem
Predigtinhalt sehr zufrieden und bei dicht gepacktem katholischen Predigtinhalt sogar überfordert oder
beleidigt. Keine Polemik, sondern bittere Realität: Erst gestern nahm meine Familie einen V.II-Taufscheinkatholiken-Freund
mit zur FSSPX-Messe und – wie der Himmel will – war die Predigt inhaltlich ein katholisches Feuerwerk
wie selten: als ob der gute Pater es gewußt hätte… Leider zuviel für unseren V.II-Katholiken. Ich
fürchte, der geht so schnell nicht mehr mit. Nach der Kirche sagte er etwas verstimmt: „In den ‘normalen’
Kirchen muß man aber nicht so lange knien!“
Nochmals zu Catholicus, Benedikt XVI. und WJT Allgemein: Ich habe mich über eine ganze Reihe früherer
Äusserungen des seinerzeitigen Präfekten der Glaubenskongregation gefreut, zuletzt vor allem über seine
Äusserung zur Musik in der Liturgie. In Relation zu seinen Worten sind seine Taten als Papst bisher (hier
insb. die Wiederbestellung aller Dikasterien, die Neubestellung des Leiters der Glaubenskongregation mit
einem charakterlichen Schwachmatikus) im allgemeinen und speziell am WJT eine einzige Enttäuschung. Diese
war zwar vorherzusehen, ist aber deswegen nicht weniger bitter!
Stereotypen Der Kardinal (Lehrmann!) zeigte sich darüber beeindruckt, daß sich die oft überschäumende
Fröhlichkeit der Jugendlichen immer wieder in Stille und Sammlung gewandelt habe… Das haben Sie schon
VOR dem WJT erzählt, Herr Kardinal. Außerdem halte ich das für eine Wanderlegende. So viele Rumgelatsche
während einer Messe habe ich selten erlebt.
Fundamentalverteidigung des Papstes ist schon gar nicht katholisch! @ Catholicus: Welche Fundamentalkritik
hat wer wie geäußert? Zitat: Mir scheint, gewisse Herrschaften werden nie mit dem zufrieden sein, was
der Heilige Vater sagt oder tut, so lange sie nicht selber auf dem Stuhl Petri sitzen können! Da bin
ich aber froh, dass ich frei von dem genannten Verdacht bin mangels Erfüllung der Voraussetzungen…
Im übrigen ist das eine ungerechte und unbegründete Fundamentalanschuldigung. Aber die Verwirklichung
dieses (unmöglichen) Ansinnens wird zumindest teilweise dadurch erreicht, dass man sich in mehr oder
minder schismatischen Bewegungen wie der FSSPX ein Richteramt über die höchste geistliche Gewalt auf
Erden anmaßt, das nur Gott allein zusteht. Immerhin, Catholicus hat schon so viel dazugelernt, dass er
nicht mehr generell von „außerhalb der Kirche“ spricht, sondern einen Gang zurückgeschalten hat auf
„mehr oder weniger schismatisch“. Diese Anschuldigung wird aber hier unbegründet gebracht, in früheren
Postings irrig begründet mit Ungehorsam. Inwiefern wurde der Papst durch FSSPX oder andere „schismatische“
Bewegungen gerichtet? Die bisher einzige offizielle Äusserung der FSSPX war eine positive. Katholisch
ist eine solche Haltung schon lange nicht mehr! Papalismus ist jedenfalls gar nicht katholisch, weil er
das Antlitz der Kirche und Wesen und Wert ihres Lehramtes zur Unkenntlichkeit entstellt.
@Catholicus Bevor Sie hier so selbstgerecht den Finger erheben, möchte ich Ihnen die kritische Frage
stellen, wie Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren können, für die mehr oder weniger der Häresie verfallenen
Gruppierung kath.net zu schreiben!?
Fundamentalkritik am Papst ist nicht katholisch Mir scheint, gewisse Herrschaften werden nie mit dem zufrieden
sein, was der Heilige Vater sagt oder tut, so lange sie nicht selber auf dem Stuhl Petri sitzen können!
Aber die Verwirklichung dieses (unmöglichen) Ansinnens wird zumindest teilweise dadurch erreicht, dass
man sich in mehr oder minder schismatischen Bewegungen wie der FSSPX ein Richteramt über die höchste
geistliche Gewalt auf Erden anmaßt, das nur Gott allein zusteht. Katholisch ist eine solche Haltung schon
lange nicht mehr!
@ Tradiland Stephanus lebte in einer anderen Zeit. Über seine Sprachgewalt verfügt heute vermutlich
sowieso niemand mehr, der Versuch, es ihm gleichzutun wäre vermutlich nur eine jämmerliche Kopie. Es
kann glaube ich leichterdings behauptet werden, dass jede Zeit ihren EIGENEN Stil braucht um DIESELBE
Botschaft herüberzubringen. So hatte Augustinus einen anderen Stil als Thomas von Aquin, obwohl beide
die wahre Lehre der Kirche verbreitet haben, so ist es doch, oder? Heute ist es glaube ich so, dass ein
Wirken im Ruhigen erfolgreicher ist. Die meisten der zuletzt heiliggesprochenen waren keine gewaltigen
Prediger wie noch Pius X., sondern eher ruhigere Charaktere, die mehr durch ihre persönliche Einstellung
überzeugt haben. Zwar gefallen mir auch wortgewaltige Predigten, aber das persönliche Zeugnis und das
Vorleben erscheint mir sehr wichtig. Dialog setzt voraus, seine eigene Position darzustellen. Sehr richtig,
aber natürlich muss der Dialog dann auch noch führbar sein. Was sonst, mehr Charismatik, mehr „Viva
el Papa-Rufen“ bzw. „Benedetto-Geschrei“ in der Liturgie? Hoffentlich auch nicht. Ich hoffe einfach, dass
wenigstens einige tausend, die vielleicht aus flapsigen Motiven nach Köln gefahren sind, nun wieder einen
Weg sehen, der sie ganz in die Kirche führt. Das wär doch was.
Die Möglichkeiten des Papstes beim WJT @ nochmals Benedikt: Fehlen entsprechend kantiger Hinweise auf
die Sexualmoral…fehlte glücklicherweise. Wie „gut“, dass wenigstens die „Condoms4Life“ und die – löblichen
Plakatüberkleber damit befaßt haben. Dass dies Probleme für die Zeitgeistkatholiken in Deutschland
darstellen, kann man nicht bestreiten. Katechese besteht auch in der Wiederholung. @ Romano: Zu den bösen
„interreligiösen, ökumenischen Aktivitäten“ etwas zu sagen, ist sinnlos. Vielleicht nur meine Frage:
was hätte der Papst denn in dieser Hinsicht ganz konkret anders und besser machen sollen. Keine derartigen
Treffen oder Verkündung der ungeteilten Wahrheit. „Wer sich zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich
bekennen…“ Predigt in der Abschlussmesse war hingegen großartig Toll, wie man mit vielen Worten an
den zentralen Punkten (Transsubstantiation, unblutige Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfer) vorbeireden
kann, um die tatsächlichen Probleme unaufgeabeitet und unerwähnt zu lassen („Pro multis“, „Wandlung
ohne Wandlungsworte, Handkommunion, Stand der Gnade als Voraussetzung des Kommunionempfanges etc.). Viele
Predigten von FSSPX-Priestern können sie noch nicht gehört haben.
Das Lehramt und der Zeitgeist @ Benedikt: Man kann sich aus der Lehre der Kirche nicht heraussuchen, was
einem am besten passt. Es zählt, was gültig ist. Genau, die alten Katechismen enthalten die Lehre übersichtlich,
klar und vollständig, die neuen nicht. Ich habe fast schon Mitleid mit Leuten, die meinen, ein Papst
müsse in die Synagoge gehen, um dort praktisch herumzuschreien, dass jeder in die Hölle komme, der Jesus
nicht folge. D.h., Sie haben auch mit den Hl. Aposteln Mitleid und mit Stephanus. Wirklich seltsam, sich
zu Christus zu bekennen als Papst… Mit einer solchen Suada würde man eine Mauer zwischen Christentum
und Judentum legen, die höchstwahrscheinlich konversionsbereite Juden vom Übertritt abhalten würde.
Die meisten Konversionen gab es in Zeiten starker „Suadas“. Verschweigt man die Wahrheit, bestärkt man
die Irrgläubigen in ihrem Irrtum. Dialog setzt voraus, seine eigene Position darzustellen. Also noch
mehr Pop, Rock, HipHop, Lichtorgeln etc. in kath. Kirchen. Das war hoffentlich nicht gemeint. Was sonst,
mehr Charismatik, mehr „Viva el Papa-Rufen“ bzw. „Benedetto-Geschrei“ in der Liturgie? Warum sollte der
Papst sich ausgerechnet zu Juventutem äußern? Hier waren die Bischöfe gemeint, die durchaus Anlaß
hätten, sich zur erstmaligen Beteiligung der Tradition am WJT zu äußern.
@Tradiland Seine interreligiösen, ökumenischen Aktivitäten sowie seine schwache Predigt am Marienfeld
belegen das. Zu den bösen „interreligiösen, ökumenischen Aktivitäten“ etwas zu sagen, ist sinnlos.
Vielleicht nur meine Frage: was hätte der Papst denn in dieser Hinsicht ganz konkret anders und besser
machen sollen. Die Predigt in der Abschlussmesse war hingegen großartig. In dieser Tiefgründigkeit und
Klarheit habe ich seit langer Zeit keinen Priester mehr über die Eucharistie predigen hören. Denke ich
an manche Predigt, die ich bei der FSSPX gehört habe, müssten deren Anhänger hier mit Kritik stumm
schweigen.
@ Stimme aus dem Tradiland alte Messe dafür. alter Katechismus Man kann sich aus der Lehre der Kirche
nicht heraussuchen, was einem am besten passt. Es zählt, was gültig ist. interreligiöse und ökumenische
Aktivitäten Ich habe fast schon Mitleid mit Leuten, die meinen, ein Papst müsse in die Synagoge gehen,
um dort praktisch herumzuschreien, dass jeder in die Hölle komme, der Jesus nicht folge. Mit einer solchen
Suada würde man eine Mauer zwischen Christentum und Judentum legen, die höchstwahrscheinlich konversionsbereite
Juden vom Übertritt abhalten würde. Gegen einen Dialog ist niemals etwas einzuwenden, wenn man nicht
sich selbst aufgibt, wovon hier konkret nichts zu spüren war. Also noch mehr Pop, Rock, HipHop, Lichtorgeln
etc. in kath. Kirchen. Das war hoffentlich nicht gemeint. Übrigens kein Wort zu Pro Juventutem von den
hwst. Herrschaften Warum sollte der Papst sich ausgerechnet zu Juventutem äußern? Warum nicht zu den
100 anderen Delegationen? Es ist eine grandiose Selbstüberschätzung, wenn man sich selbst so wichtig
nimmt. Es wurde gar keine Delegation erwähnt und das war gut so. Fehlen entsprechend kantiger Hinweise
auf die Sexualmoral Das fehlte glücklicherweise. Die Haltung der Kirche ist bekannt, durch eine Predigt
hierüber hätte der Papst höchstens die ohnehin vorherrschende Meinung, die Kirche beschäftige sich
vor allem mit der Gürtellinie, bestätigt.
Was der deutsche Episkopat aus dem WJT gelernt hat, klingt gar nicht gut Zitat Cardinal Meisner: Er stelle
sich nun die Frage, was er jetzt „mit seiner vielen Freizeit“ machen soll. Vielleicht sich einmal mit
Liturgie (insb. alte Messe), Katechese (alter Katechimus, der Ausrichtung seines Priesterseminars etc.
zu befassen. Dumme Sprüche wirklich! Zitat Cardinal Lehmann:Es sei dem Papst gelungen, Medienvorurteile
gegen seine Person abzubauen: „Die Klischees über den damaligen Präfekten der Glaubenskongregation,
etwa das vom ‘Panzerkardinal’, sind nicht bestätigt worden und haben auch schon früher nicht gestimmt.“
D.h, der Hl. Vater hat sich ins Zeitgeistgetriebe der V2-Kirche eingeklinkt. Seine interreligiösen, ökumenischen
Aktivitäten sowie seine schwache Predigt am Marienfeld belegen das. Die linke Kommentatorin von „Der
Standard“, Barbara Coudenhove-Kalergi, lobt den Hl. Vater dafür, dass er nicht moralisiert habe. D.h.,
im Fehlen entsprechend kantiger Hinweise auf die Sexualmoral etc. muß man ein weiteres Manko konstatieren.
Zitat Mgr. Franz-Josef Bode: erklärte, daß die vergangenen Tage „für die Jugendpastoral nicht unwirksam
bleiben dürfen“.Die Erlebnisse von Köln müßten jetzt in die Pfarreien getragen werden. Der Weltjugendtag
habe eines klar gemacht: „Jugend gewinnt Raum in der Kirche, Kirche gewinnt Raum bei der Jugend.“ Also
noch mehr Pop, Rock, HipHop, Lichtorgeln etc. in kath. Kirchen. Übrigens kein Wort zu Pro Juventutem
von den hwst. Herrschaften…