Zufällig kam mir am Sonntag die Wiener Tageszeitung ‘Presse’ in die Hände. Dort fand ich einen Textteil mit der Zwischenüberschrift „Jubel und rot-weiß-rote Fahnen“. Von Johannes Ulrich, Wien.
(kreuz.net) Interessant fand ich insbesondere die von Kardinal Christoph Schönborn in diesem Abschnitt
genannten „drei Ziele“. Der ganze Abschnitt im Wortlaut:
„Die österreichischen Teilnehmer am Weltjugendtag
trafen sich Freitag in Düsseldorf, um mit ihren Bischöfen eine Glaubensfeier abzuhalten.
Inspiriert
von den Glaubensbekundungen ihrer romanischen Mitchristen schmetterten sie auf dem Weg zur Kirche St.
Vinzenz die österreichische Hymne. Vor dem Österreich-Café gab der Grazer Bischof Egon Kapellari einer
Feldbacher Jugendgruppe Autogramme.
Frenetischer Jubel von der Kirche dröhnte nach draußen und über
allem schwebten die rot-weiß-roten Fahnen.
Die Jugendlichen baten die Bischöfe zu einem ‘Word-Rap’,
bei dem Schönborn die Erwartungen an die Jugend äußerte: ‘Wir wollen auf einem anderen Weg zurückgehen.’
Er steckte der Kirche drei Ziele: ‘Wir wollen nicht, daß Kinder getötet werden; wir wollen, daß Menschen
an der Hand eines anderen sterben und nicht durch die Hand eines anderen; wir wollen nicht, daß Menschen
zu einem ökonomischen Faktor werden, den man wegrationalisieren kann.’“
Wie schwierig es manchmal sein
kann, ein Ziel zu erreichen, habe ich heute abend gemerkt.
Als ich mich in Wien auf den Weg Richtung
St. Rochus-Kirche machte, erfuhr ich, daß die Straßen um „Maria Namen“ herum – durch einen Wolkenbruch
bedingt – kaum mehr passierbar seien.
Ich fragte einen Nachbarn, der hier schon seit vier Jahren lebt.
Der meinte, das habe er bisher noch nicht erlebt.
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11 Lesermeinungen
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Don Gobbi, Kronprinz Otto und die Freimaurer @ Peccator: Völlig richtig! @ Gotthard: Die FSSPX äußert
sich nie über derartige Umstände. Es gibt lediglich Publikationen von der FSSPX nahestehenden Autoren
(bzw. sogar von einzelnen Priestern der Bruderschaft), in denen zwar Personen genannt werden, allerdings
in aller Regel keine lebenden (also nur Personen bis einschl. 2. Weltkrieg). Der FSSPX geht es m.A. in
diesem Zusammenhang um das Aufzeigen von antichristlichen Systemen und Zusammenschlüssen. Schlußfolgerungen
auf die heutige Zeit werden den Lesern überlassen. @ MilesChristi: Ich nehme nicht an, dass diesbezüglich
etwas beweisbar ist. Diese Gerüchte können sich aber auf ein relevantes Sachverhaltssubstrat stützen.
Insb. die bedingungslose EU-Gefolgschaft Ottos, seine Nachfolge nach Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi,
erwiesenermaßen rassistischer und okkulter Freimaurer, als Nachfolger der Paneuropa-Union, die personell
überwiegend liberal und freimaurerisch durchsetzt ist. Otto hat sich nicht nur nicht von diesem distanziert,
sondern lobt diesen auf „Schritt und Tritt“. @ Romulus (auch Zwobbel): Die genannten „Einsprechungen“
Don Gobbis sind nicht kirchlich anerkannt („blaues Buch“ usw.). Aufgrund der darin ausgesprochenen Anerkennung
der „Erscheinungen“ Medjugorjes nach meiner Auffassung auch erwiesenermaßen falsch. Die Priester, die
sich ihm angeschlossen haben, sind daher in aller Regel Anhänger falscher Erscheinungen, wenn auch persönlich
fromm.
Angewidert Ich bin angewidert von dem Hass gegen die Kirche, die aus zahlreichen Beiträgen im Forum spricht,
z.B. Gotthard. Anstatt Beschimpfungen, Beleidigungen („Piusbande“) von sich zu geben, sollte man vielleicht,
bevor man schreibt, drei Minuten innehalten, ein Gebet zum Hl. Geist sprechen, und dann ARGUMENTATIV schreiben
(wenn sich das Schreiben dann nicht schon von selbst erledigt hat). Vielen Forumsteilnehmern geht aber
offensichtlich das minimalste Verständnis dessen, was ein Argument ist ab. Vielleicht sollten Sie mal
einen kurzen Logik-Grundkurs besuchen. Was sollen Leser denken, die guten Willens erstmals auf diese Seite
kommen? Mit diesem Geschimpfe wird man sicher niemanden für Christus und Seine Kirche gewinnen.
@Romulus wg. Don Gobbi 1. Don Gobbi lebt noch. 2. Zönakel (Rosenkranz+Anbetung+HL. MEsse+Betrachtung)
werden weltweit wie eh und je durchgeführt. Natürlich größtenteils ohne ihn. 3. Don Gobbi hatte nie
„Erscheinungen“, hat dies auch nie behauptet, sondern „innere Einsprechungen“ (aber auch eigene Interpretationen
des Zeitgeschehens). 4. Auch diese „inneren Einsprechungen“ sind nach seiner eingenen Aussage schon seit
Jahren beendet. Zumindest jene mit Inhalten für die Öffentlichkeit.
#6 MilesChristi 22:31:43 | Montag, 22. August 2005
SKH Otto v. Habsburg Ich habe schon oft und aus verschiedenen Quellen das Gerücht gehört, daß S.K.H.
Otto von Habsburg Freimaurer sei. Hat das Gerücht auch jemand gehört ?
@ Evelin bzw. Gatte // wg. Don Gobbi Weil Sie gerade von Medj sprachen. Gibt es eigentlich diesen italienischen
Priester Don Gobbi noch mit seinen Zönakeln? Der hat doch auch dauernd Marienerscheinungen.
SKH Otte ehrte auch die „Gospa“ von Medjugorje mit seiner Anwesenheit An das Photo von Otto in Medjugorje
gemeinsam mit seinem Sohn Karl, P. Slavko Barbaric OFM (+, lt. „Gospa“ unmittelbar nach seinem Tod neu
in den Himmel geboren) sowie der Habsburgerin, die dauernd in Medjugorje lebt (schreibt auch pro-Medjugorje-Bücher,
Vorname weiß ich jetzt nicht) kann ich mich noch gut erinnern… (@ Athanasius)
– Ich würde nicht allzu hart urteilen, Stimme. Noch April 2005 wandte sich Otto von Habsburg an die Seminaristen
der FSSP. Er verehrte die Petrusbruderschaft mit einem Besuch. Modernistisch ist er wohl nicht, aber eben
Mitglied des Establishment. Und das hat sich geändert. Es ist noch freimaurerischer geworden als zu seiner
Geburt, noch unbestrittener okkult, weniger katholisch. Und das kirchliche Establishment ist nicht länger
der antimodernistische Klerus des Karel I.-Österreichs, nicht länger das Sodalitium von Kardinal Merry
del Val, sondern das ‘Ökumene’-Theater von Kardinal Kasper. Wer würde dann nicht bei Zeit und Weile
desorientiert werden. Damit muss man rechnen beim Beurteilen von S.K.H. Wir Modalbürger und Normalkatholiken
können uns leichter von dem Einfluss des Modernistischen Establishments trennen, als die machtsverbundenen
Habsburger. Übrigens bin auch ich kein Fan der Paneuropa-Union. Das kann niemals die Idee des sel. Karl
I. gewesen sein.
@ Sünder Kein gutes Ziel, die Habsburger haben abgewirtschaftet (gerade auch glaubensmäßig). Otto ist
ein EU-Propagandist und in Wirklichkeit viel modernistischer als allgemein bekannt (z.B. Handkommunionspraxis).
Er lobt seinen okkulten Freimaurer-Vorgänger Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi (Bildnis im Freimaurermuseum
Schloß Rosenau bei Zwettl im Waldviertel/Niederösterreich zu besichtigen) als Präsident der Paneuropabewegung
(die überwiegend aus liberalen EU-Bütteln besteht) bei jeder Gelegenheit.