Weltjugendtag
Die Alte Messe und das Marienfeld
Am Sonntag nahm die traditionelle Delegation ‘Juventutem’ an der Abschlußmesse des Weltjugendtags auf dem Marienfeld bei Köln teil. Sie würden den klassischen, römischen Ritus lauten Gitarren und geschwätzigen Priestern vorziehen, hatte eine Zeitung noch letzte Woche erklärt. Nun gibt es die ersten Bilder vom Marienfeld.
(kreuz.net, Köln) „Während mehrere hunderttausend junge Katholiken sich ihren Weg durch die Feierlichkeiten des Weltjugendtages singen und tanzen, beginnen einige den Tag im stillen Gebet. Sie wohnen der sehr selten zelebrierten alten lateinischen Messe bei.“

Mit diesem Satz beginnt ein Artikel der US-Tageszeitung ‘San Diego Union Tribune’ über Juventutem. Der Bericht erschien bereits heute vor einer Woche.

Juventutem’ war eine internationale Jugendgruppe auf dem Weltjugendtag. Sie bestand aus jungen Menschen, die sich der überlieferten Lehre und Liturgie der Kirche verpflichtet wissen.

Die US-Zeitung besuchte die Jugendlichen in der Pfarrei St. Antonius in Düsseldorf, wo die Gruppe einquartiert war.

Die lateinische Messe beinhalte ehrfürchtige Rituale und kunstvolle Gewänder, die – nach Angaben der Zeitung – seit dem Zweiten Vatikanum als veraltet ausgemustert worden seien:

„Aber diese Traditionen erleben bei einer kleinen Minderheit junger Katholiken eine schleichende Rückkehr. Die Jugendlichen empfinden den klassischen römischen Ritus als heiliger und andächtiger als die lauten Gitarren und geschwätzigen Priester, die sie aus ihren Heimatpfarreien kennen.“

Eine 27jährige Amerikanerin aus Oklahoma City im Zentrum der USA meinte vor der Zeitung: „Diese Messe verkörpert eine unbegreifliche Tiefe und einen großen Reichtum.“

„Es ist dieselbe Messe, die Heilige wie Ignatius von Loyola oder Katherina von Siena gekannt haben“, sagte ein 26jähriger US-Amerikaner, der gerade sein Jurastudium beendet hat.

Ein Indonesier, der in Berlin studiert, erklärte zur lateinischen Sprache: „Wir verstehen nicht alles, aber wir wissen, was es bedeutet.“

Die zeitlose Beständigkeit der tridentinischen Messe übe eine ungemein große Anziehungskraft auf die Jugendlichen aus, so ein irischer Stundent: „Es gibt kein Wischi-Waschi.“

Ein französischer Priester erklärte, daß 800 Pilger von Juventutem aus seinem Heimatland stammten. Rund 200 seien aus anderen Ländern angereist: „Die meisten französischen Jugendlichen kommen aus Familien, welche die Lateinische Messe regelmäßig besuchen.“

Eine französische Teilnehmerin veröffentlichte in einem Weblog einen Tagebuchberichte über den Weltjugendtag:

Eine Notitz von Claire

„15. August 2005: Maria Himmelfahrt. Auf dem Weg nach Köln.

Wecken um 4.00 Uhr morgens. Juventutem beginnt die Himmelfahrt der Jungfrau Maria mit der Morgenröte.

In den Bussen ist die Stimmung verschlafen.

Wir müssen unsere Verspätung aufholen. Die Kleinsten sammeln ihre Kräfte zum Singen. Der Priester, der uns begleitet, beginnt den Rosenkranz.

Gegen 16.00 Uhr treffen wir in unserer Herberge in Düsseldorf ein: ein Gymnasium. Zum Abendessen lernen wir die Pfarrei kennen, die uns willkommen heißt – St. Antonius. Wir werden von freundlichen Freiwilligen in roten Leibchen betreut.

Die feierliche Messe zu Maria Himmelfahrt wird vom US-Provinzial des Institutes Christus König, dem deutschen Mons. Michael Schmitz, mit Prunk und Inbrunst zelebriert.

‘Forever Young’ – Für immer jung: So beginnt seine griffige Predigt. Mons. Schmitz führt das Beispiel von Papst Johannes Paul II. und von Mutter Teresa an. Beide waren in ihrem Herzen zutiefst jung, weil sie von der Jugendlichkeit und der Freude Gottes, der die ewige Jugend ist, bewohnt waren. Die Jungfrau Maria ist das Modell dieser Jugend und dieser Freude, die sie uns mitteilt, wenn wir ihr unser Leben hingeben.

Ein bewegendes und feierliches Salve Regina beendet unser Gebet.“

Noch mehr Bilder von Juventutem
      
31 Lesermeinungen
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#31   Aurelius   17:03:36 | Donnerstag, 25. August 2005
@MilesChristi @Stimme der Vernunft
@MilesChristi
Du lügst, wenn du sagst daß die FSSPX den Papst für „den richtigen Papst“ hält, was auch immer das bedeutet – du lügst und weiß es.
Du meinst, daß er lügt wenn er behauptet, daß die FSSPX den Papst nicht für „den richtigen Papst“ hält? Denn das behauptete er nämlich.
@Stimme der Vernunft
Ich nehme an, Du bist in der Lage alle Deine Behauptungen zu belegen, vor allem, daß die FSSPX nicht zum Papst steht.
Falls die FSSPX den Papst nicht für den „richtigen“ Papst hält, trifft sich dann der Generalobere der FSSPX, Bischof Bernard Fellay mit dem Papst am 29. August um 11 Uhr zu ner Runde Mau-Mau oder weil es in Castel Gandolfo so guten Kaffee gibt?
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#30   MilesChristi   14:51:39 | Donnerstag, 25. August 2005
Stimme der Verleumdung
Du lügst, wenn du sagst daß die FSSPX den Papst für „den richtigen Papst“ hält, was auch immer das bedeutet – du lügst und weiß es.
Als Antwort nur das: nur weil eine Räuberbande mein Haus besetzt hält werde ich mit ihr nicht zufriedengeben. Ich werde versuchen, mein Haus zurückzubekommen. Auch weil ich weiß, daß der Oberste Chef auf meiner Seite steht, und nicht auf der der Räuber.
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#29   Mimi   13:31:11 | Donnerstag, 25. August 2005
@Stimme der „Vernunft“
Die Höflichkeit verbietet mir zu sagen, was ich denke, aber ich hoffe doch sehr, Du gehst vor Deiner nächsten Beichte mal in Dich…
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#28   Laurentius2   12:52:29 | Donnerstag, 25. August 2005
Ein einziges Drama – ein guter Papst
Einerseits viel Positives auf dem WJT, soviel Positives, daß man ganze Seiten füllen könnte. Andererseits unbestritten ein großer Teil von „Eventkatholiken“, die dem Allerheiligsten den Allerwertesten zudrehten. Doch sollen wir nicht nach Gottes Willen auch hier Salz bzw. Sauerteig sein ? Ist es nicht Gottes Wille, daß die deutschen lau erzogenen Katholiken hier ein Beispiel erfahren dutch erz- , frech- und traditionellkatholische Jugendliche ? Dieses Gezänk zwischen den rechtgläubigen Strömungen geht mir sehr auf die Nerven und SCHRECKT SUCHENDE ODER LAUE KATHOLIKEN AB ! AUFHÖREN ! Wir alle wollen doch den wahren Glauben weitergeben, das ist unsere Aufgabe, oder ? Mit diesem wunderbaren Papst (s.Kommunionshinweise, Predigten etc. viel Latein …) sind wir auf dem richtigen Weg. Das freche Genörgel am Papst von manchen Supertradis (Sedis ?) ist für mich noch enttäuschender als das sattsam bekannte Geschwätz der Liberalen …
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#27   Andreas   12:24:38 | Donnerstag, 25. August 2005
@ fsspx, das Konzil und Co.
Sehen wir es mal so:
All unsere Diskus zeigen den Spalt zwischen Tradition (bzw. der Kirche zw. 33 AD – 1959 AD) und der heutigen Kirche unübersehbar.
Betrachte ich das Vat II als geniale Neuinterpretation der Tradition und Chance der Kirche, dann heißt das unweigerlich, Teile der Kirchenlehre vor 1962 als falsch, fälschlich oder zumindest „so“ nicht mehr akzeptabel einzustufen.
Da ist so.
Es gibt eben diesen Widerspruch zwischen „vor“ und „danach“ (prä- und postkonziliar).
Dies allein sollte schon genügen, um zu fragen, wer hat nun recht?
Wenn die postkonz. Position stimmt, dann ist einiges an Präkonz. falsch oder zumindest revidierungswürdig.
Wenn die präkonz. stimmt, muß VII revidiert werden und etliches der heutigen Theologie abgelehnt.
Die Lösung hierzu ist einfach: mal ganz naiv schauen, was über Jahrhunderte und vor allem auf die Apostel zurückgehend Lehre der Kirche war.
Auch ein Vergleich mit orthodoxen „Grundwahrheiten“ ist lohnend.
Man wird zu einem interessanten Schluß kommen.
Nebenbei:
Die einzigen, die Rom heute genauso behandelt wie früher z.B. gestandene Häretiker, sind Tradis, besonders die FSSPX.
Andersgläubige, Moslems, Juden, Freimaurer,… alles was die wahre Gottesherrschaft Jesu leugnet, ist heute hoffähig! Das allein sollte schon aufhorchen lassen!
Die Christenverfolgung geht heute vom Innern der Kirche aus. Wer erinnert dich an Fatima und das 3. Geheimnis?
Gruß,
Andreas
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#26   Benedikt   12:09:48 | Donnerstag, 25. August 2005
Kompromissformel
Vorbedingung für eine „Normalisierung“ des Verhältnisses zum Papst sei die Festlegung seitens des Vatikan, dass das Zweite Vatikanische Konzil „ausschliesslich im Licht der Tradition“ interpretiert werden dürfe.
Schade, dass in der Kirchenleitung offenbar keine Juristen sitzen. Dann wäre das Problem längst gelöst. Juristen wissen schon lange: Bevor ein Gesetz als verfassungswidrig verworfen wird, sollte man es verfassungskonform auslegen. (juristisches Studium, 1. Semester)
Ergo: Bevor die Konzilsbeschlüsse als Traditionsbruch verworfen werden, sollten sie traditionsgemäß ausgelegt werden.
Das wäre dann das Ende dieses so genannten „Geist des Konzils“.
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#25   stimme der vernunft †   11:23:18 | Donnerstag, 25. August 2005
Piussekte
Warum machen die Anhänger der Piussekte eigentlich nicht Nägel mit Köpfen, wählen sich einen eigenen Papst und lassen die wirklichen Katholiken endlich mal in Frieden?
Sie bestreiten ja ohnehin, daß der Papst ein richtiger Papst, eine heilige Messe eine richtige heilige Messe und Katholiken richtige Katholiken sind, warum also dieses nostalgische „aber wir sind doch auch römisch-katholisch“ natürlich mit dem Zusatz „und ihr seid es eigentlich nicht“
Herrschaftzeiten, dann steht doch gefälligst zu eurem Glauben und gebt zu was Tatsache ist, daß ihr nämlich eine eigene Sekte seid, die mit der Kirche ausser ein paar nostalgischen Erinnerungen nichts gemein hat!
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#24   Agiafortuni   00:12:15 | Donnerstag, 25. August 2005
fsspx und das Konzil
So lange Rom an der Behauptung festhält, das Konzil sei eines neues Pfingsten, bleibt eine Versöhnung mit Rom ausgeschlossen. Das Konzil müsse im Lichte der Tradition ausgelegt werden bezeugt, dass das Konzil wenig glaubhaft ist. Das Beste wäre den ganzen konziliaren Schwachsinn zu verwerfen und bei Pius XII neu anzusetzen. Mit Rahner, de Lubac ist ohnehin nichts anzufangen
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#23   Marcel   20:28:38 | Mittwoch, 24. August 2005
Verschiedene Wege
Mimi schrieb: Also, tatsächlich denke ich, dass ich wohl nicht zur „Tradition“ (ich zähle die FSSP trotzdem dazu…) gefunden hätte, wenn der Erstkontakt von der FSSPX anstatt der FSSP ausgegangen wäre.
Interessant.
Es gibt einige FSSPX-Meßbesucher hier, die die FSSPX früher nicht einmal mit der Beißzange angerührt hätten: mit solchen Fundamentalisten wollte man lange nichts zu tun haben. Es soll Leute geben, die kamen über die Estorik, Luther, Medjugorje, Amsterdam und dann FSSP zur FSSPX und damit zur ganzen katholischen Kirche. Es gibt auch Erwachsene, die seit ihrer Kindheit schon immer bei der FSSPX waren.
Die Wege des Herrn sind unergründlich.
Das Endergebnis zählt.
Es ist halt alles noch neu.
Da ich aber in einer der wenigen Gegenden wohne, wo es auch die FSSP gibt, sehe ich bislang für mich nicht die Notwendigkeit, regelmäßig zur FSSPX zu gehen.
Nur nichts überstürzen. Die Kirche ist 2000 Jahre alt und die Tradition hat alle Zeit der Welt. Im Gegensatz zu den Modernisten mit ihrem mörderischen Wettlauf mit der Zeit (weil bereits morgen das heute gestern ist und somit veraltet).
P.S. an den liberalistischen Herrn Dr. iur. utr. Otterbeck LL.M. oec.: leiern Sie doch bitte mit Ihrer Pax-Christi-Befreiungstheologiegruppe einmal den Marx runter und wieder rauf und lassen sie uns, denen die universelle Christkönigsherrschaft voll und ganz „genügt“, im göttlichen Frieden. Vergelts’ Gott.
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#22   Dr. Otterbeck   20:16:52 | Mittwoch, 24. August 2005
Tradition, ja.
Es ist völlig richtig, dass, als neues spirituelles Charisma, eine angemessene Pflege der Tradition möglich sein muss, bspw. in pp. Basiliken; „kirchenpolitisch“ auch als Gegengewicht gegen die Verunehrung des Namens des Herrn durch Tänzerinnen und Jongleure und andere kreative Einlagen. Jedoch war die Liturgiereform in ihrer Breitenwirkung eine völlig unersetzliche Rettungstat zugunsten der Eucharistie überhaupt, in letzter Sekunde: Damit das Sakrament unter allen Völkern gegenwärtig bleibe, somit voll paulinisch, unersetzlich.
Traditionalismus als Weltanschauung wäre aber nur eine Lachnummer, wenn sie nicht so gefährlich zur Verwirrung der Traditionsbewussten beitrüge.
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#21   Marcel   20:11:06 | Mittwoch, 24. August 2005
FSSPX und Konzil
sei die Festlegung seitens des Vatikan, dass das Zweite Vatikanische Konzil „ausschliesslich im Licht der Tradition“ interpretiert werden dürfe.
Ein zusammenfassender Satz, der die Kompromißformel anschneidet, die seinerseits vergeblich zwischen Erzbischof Lefebvre und Rom ausgetüftelt wurde.
Der Papst hatte angeregt, daß man das Konzil im Licht der Tradition sehen solle.
Der Erzbischof sagte, was es heißt, das „Konzil im Licht der Tradition zu sehen“: „Alles, was dann der Tradition widerspricht, wäre zu verwerfen!“
Dazu gehören neben massiven Korrekturen an den V.II-Texten die Tatsache, daß zwei ganze V.II-Dokumente grundsätzlich der Lehre widersprechen, so daß sie gänzlich zu verwerfen sind. Diese wurden vom Erzbischof auf dem Konzil nicht unterschrieben: die Erklärung über die Religionsfreiheit, und die Pastoralkonstitution (=Kirche in der Welt).
2. Die Uneindeutigkeiten und Fehlinterpretationen kommen daher, daß das Konzil nicht im Lichte der Tradition gelesen wird, denn sonst wäre es ja nicht unter der o. a. Bedingung annehmbar.
Nein. Die Ambivalenz der V.II-Texte war Absicht der Revolutionäre; 1.) zur Täuschung der Konzilsväter und 2.) um größtmögliche Handlungsfreiheit nach dem V.II zu erlangen, indem man durch das Berufen auf einen nichtexistenten „Geist des Konzils“ die Revolution vor Ort durchpeitscht.
Die alte Kirche akzeptierte ambivalente Synoden nie. (z.B. Augustinus; Veurteilung der Syncode von Pistoia durch Pius VI.; uvm.)
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#20   Mimi   19:54:40 | Mittwoch, 24. August 2005
@Stimme/Marcel
Also, tatsächlich denke ich, dass ich wohl nicht zur „Tradition“ (ich zähle die FSSP trotzdem dazu…) gefunden hätte, wenn der Erstkontakt von der FSSPX anstatt der FSSP ausgegangen wäre.
Erstens ist das eh alles noch neu für mich (1. Messbesuch trid. Messe war am 23.02.), zweitens hat man ja auch niemanden, den man zu der ganzen Problematik befragen kann und muss sich ergo mit Halbwahrheiten zufriedengeben.
Ich hab im Mai einem FSSPXler auch noch an den Kopf geworfen, er sei ja nicht katholisch… und dann fing ich halt an, mich mit der FSSPX auseinanderzusetzen und mir eine eigene Meinung zu bilden.
Mittlerweile sehe ich manches bzgl. der FSSP durchaus auch kritisch, finde z. B. nicht gut, dass sie keinen eigenen Bischof haben (wer kann es sich schon leisten, zur Firmung mit seinen Kindern nach Liechtenstein zu fahren?!) und hab selbst das Gefühl, dass sie nicht frei sind zu sagen, was sie denken. Im Einzelgespräch schon, aber halt nicht als offizielle Gemeinschaft.
Erst das MTB der FSSPX musste mich z. B. über Dinge wie Assisi 1986 aufklären… woanders hörte ich solche kritischen Töne nicht. Dafür bin ich der FSSPX durchaus dankbar.
Dinge wie mit P. Bisig hab ich bislang noch nicht mitbekommen. Es ist halt alles noch neu.
Da ich aber in einer der wenigen Gegenden wohne, wo es auch die FSSP gibt, sehe ich bislang für mich nicht die Notwendigkeit, regelmäßig zur FSSPX zu gehen.
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#19   Stimme aus dem Tradiland   18:31:59 | Mittwoch, 24. August 2005
Noch eine positive Funktion von Ecclesia Dei
Paßt zur Diskussion von Mimi und Marcel:
Die Ecclesia Dei Gruppen haben leichtere Möglichkeiten, unter den V2-Katholiken tätig zu werden und diese für die Tradition zu interessieren. Dort erhalten sie aber auch einen Anstoß für die Beurteilung grundsätzliche Problematik des Zustandes der Kirche aus traditioneller Perspektive und müssen feststellen, dass die FSSP-Priester zu vielen Dingen schweigen (müssen), also die eigentlichen Ursachen der Krise, zu denen V2 und die seither amtierenden Päpste und Bischöfe gehören, nicht bezeichnen können bzw. auf Fragen zurückhaltend reagieren. Damit stellt sich allmählich die Frage „wieso nicht FSSPX“, insb. dann, wenn, was aber häufig ist, die Indultmessen weit weg oder zu ungünstigen Zeiten stattfinden.
Besondere Erschütterung gerade unter engagierten Meßbesuchern der Petrusbruderschaft (welche gerade erst die – unbegründete – Absetzung P. Bisigs und der zwei Seminarregenten verdaut hatten) hat 1. die „Harry- Potter-gute-Kinderlektüre-Geschichte“, 2. die „Addai-und-Mari-Messe-ohne-Wandlungsworte-Geschichte ausgelöste. Damit haben gewisse Patres FSSP ihre eigene Bruderschaft sturmreif geschossen, ohne dass sie von den vielen wohlmeinenderen zum Schweigen gebracht werden können.
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#18   palestrina   17:59:54 | Mittwoch, 24. August 2005
fsspx und konzil
@marcel,
ich darf hier mal den folgendes zitieren:
Er (Bischof Fellay)betonte, Vorbedingung für eine „Normalisierung“ des Verhältnisses zum Papst sei die Festlegung seitens des Vatikan, dass das Zweite Vatikanische Konzil „ausschliesslich im Licht der Tradition“ interpretiert werden dürfe. Nur unter dieser Bedingung könne auch die Pius-Bruderschaft das Konzil akzeptieren. Zugleich sagte Fellay, je intensiver die Traditionalisten die Konzilstexte studierten, um so klarer trete zutage, dass die heutigen Uneindeutigkeiten und Fehlinterpretationen im Grunde bereits in den Konzilstexten angelegt seien. www.kipa-apic.ch/…ngen/sep_show_de.php?id=1546
Ich schlußfolgere:
1. Das Konzil ist für die FSSPX annehmbar, wenn es ausschließlich im Lichte der Tradition gelesen wird.
2. Die Uneindeutigkeiten und Fehlinterpretationen kommen daher, daß das Konzil nicht im Lichte der Tradition gelesen wird, denn sonst wäre es ja nicht unter der o. a. Bedingung annehmbar.
So würde das auch jeder Priester der Petrusbruderschaft unterschreiben und ich auch.
Fortsetzung folgt.
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#17   Marcel   17:51:52 | Mittwoch, 24. August 2005
Personen und Gemeinschaften
Auch wenn ich Sie gewisslich schätze
Danke für das Kompliment, das ich gerne erwidere.
Natürlich besteht die Tradition nicht nur aus der Liturgie! Da stimme ich Ihnen ja zu! Aber das ist bei der FSSP ja auch nicht der Fall! Dort hab ich es z. B. zum ersten Mal erlebt, dass man in einer Predigt Worte wie „Keuschheit“ in den Mund nimmt…
Die guten Priester bei der FSSP sind nicht das Problem, sondern die von Rom aufgepropfte liberale FSSP-Führung, die nicht von der Mehrheit der Priester getragen wird, was bei einer Hierarchie aber irrelevant ist.
Womit wir wieder bei meinem angesprochenen Problem wären: die FSSP ist dem liberalen Rom ausgeliefert und kann sich wegen ihrer schriftlich getätigten Akzeptanz des V.II und ohne Bischöfe der Tradition dem Modernismus nicht erwehren.
Wir haben den sprichwörtlichen „Fall Bisig“ hautnah miterlebt und es hat sehr viele treue FSSP-Anhänger geschockt. Manchen ging erst durch diesen Fall das ganze Problem auf, daß da heißt: Rom. Nicht die guten Priester der FSSP. Danach hat sich ein gewisser Exodus zur FSSPX ereignet.
Es geht mir hier nicht um Personen. Ich habe bei der FSSP stets gut gebeichtet (viel strenger als bei der FSSPX jetzt, aber das störte mich nie) und auch gute Predigten gehört.
Ich halte jeden Katholiken für einen Gewinn, der anstatt zu den NOM-Messen zur überlieferte Messe der FSSP geht. Das ist auf jeden Fall der richtige Schritt in die richtige Richtung. Alles weitere liegt beim Herrn.
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#16   Mimi   17:17:34 | Mittwoch, 24. August 2005
@Marcel
Auch wenn ich Sie gewisslich schätze, aber ich bin hier nicht Ihrer Meinung…
und das spiegelt genau das wider, was ich meine… wir sollten an EINEM Strang ziehen…
Natürlich besteht die Tradition nicht nur aus der Liturgie! Da stimme ich Ihnen ja zu! Aber das ist bei der FSSP ja auch nicht der Fall! Dort hab ich es z. B. zum ersten Mal erlebt, dass man in einer Predigt Worte wie „Keuschheit“ in den Mund nimmt… und wurde auf der Familienfreizeit mit den Worten empfangen, dass es hier gerne gesehen werde, wenn man als Frau einen Rock trägt…
Es mag sein, dass es solche und solche Priester bei der FSSP gibt. Gegen einen hege ich auch noch einen gewissen Unmut wegen der FSSPX… aber mein eigener Beichtvater ist da zum Glück toleranter…
Und er ist für mich eigentlich der Maßstab, was die FSSP angeht… aber vielleicht hab ich auch einfach nur ein super gutes Exemplar eines FSSP-Priesters erwischt! ;-)
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#15   Marcel   17:11:07 | Mittwoch, 24. August 2005
Wer spielt wen aus… ?
Das glaube ich allerdings auch, dass der Satan sich mit Sicherheit die Hände reibt, wenn er sieht, wie sich auch noch die traditionellen Katholiken gegenseitig die Köpfe einschlagen anstatt gegen den Modernismus an EINEM Strang zu ziehen!
Es tut mir leid, wieder Spielverderber spielen zu müssen, aber wer glaubt, daß die FSSP zu den traditionellen Katholiken gehört, der verkennt das eigentliche Problem der Kirchenkrise.
Es ist absolut unlogisch, anzunehmen, daß die Tradition ausschließlich aus dem Feiern der überlieferten Messe bestünde und man gleichzeitig den veheerenden Sieg des liberalen Katholizismus (=Modernismus) durch das V.II akzeptieren könne.
Dies ist eine Illusion. Ich gebe zu, ich hing ihr auch geraume Zeit an. Ich bin froh, daß ich erst nach meiner Abkehr von der FSSP erfuhr, daß hochrangige FSSP-Liturgiker öffentlich die Irrlehre vertreten, daß es auch ein gültiges Meßopfer gäbe ganz ohne Wandlungsworte! Diese Irrlehre ist aber nur eine logische Konsequenz des verheerenden V.II-Ökumenismus. Diesen zu aktepzieren hat sich die FSSP per Dekret verpflichtet, in der schriflichten Unterwerfung unter das liberalistische Rom. Mit allen Konsequenzen. Man kann die Dokumente z.T. hier auf der US-FSSPX-Seite nachlesen www.sspx.org/articles_index.htm.
Es ist keine Polemik, wenn dort über die FSSP steht, daß sie Konzils-Katholiken sind und keine der Tradition. Es ist die Wahrheit. Auch wenn sie hart klingen mag.
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#14   Mimi   17:10:11 | Mittwoch, 24. August 2005
@Benedikt
Wahnsinn… ;-)
Nun ja… dann stehst Du nochmal irgendwo dazwischen… aber die katholische Kirche ist eh ein sehr, sehr weites Feld…
Sicherlich wussten sie es. Ich frage mich halt, wie sie letztlich damit umgegangen sind… ob sie z. B. kommuniziert haben?!
Ich wusste auch, was mich erwarten würde… das gehört mit zu den Gründen, weshalb ich letztlich nicht hingefahren bin.
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#13   Benedikt   16:57:30 | Mittwoch, 24. August 2005
@ Mimi
Ich denke mal, die Leute von Juventutem siind mit dem Problem vertraut und wussten, was sie erwarten würde.
Außerdem erinnere ich daran, dass längst nicht jeder Traditionalist gleich ein „moderner Katholik“ sein muss. Ich bin kein Traditionalist in dem hier gemeinten Sinne und mag trotzdem keine Gitarrenmusik, Tänze, Rumgelaufe, Herumjongliere, Mißbrauch der Eucharistie usw. in der Hl. Messe.
Außerdem lehne ich (als treffendes Beispiel) den Verein „Wir sind Kirche“ mit all seinen Aktionen, Zielen und Schriften ab.
Und das alles ohne Traditionalist zu sein! Wahnsinn, oder? ;-))
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#12   Mimi   16:49:25 | Mittwoch, 24. August 2005
@palestrina
Das glaube ich allerdings auch, dass der Satan sich mit Sicherheit die Hände reibt, wenn er sieht, wie sich auch noch die traditionellen Katholiken gegenseitig die Köpfe einschlagen anstatt gegen den Modernismus an EINEM Strang zu ziehen!
Wie sich die Leute von Juventutem auf dem Marienfeld gefühlt haben, wüsste ich gerne mal. Leider kenne ich keinen. Ich kenne nur moderne Katholiken, die dort waren, und die fanden es alle ganz toll und waren hellauf begeistert… „sowas braucht die katholische Kirche“… nein, danke… :-(
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#11   palestrina   16:18:09 | Mittwoch, 24. August 2005
Verbot
Es gibt keine „Gläubigen der FSSPX“, wir sind alle Katholiken. Seid nicht so dumm, die Mär von Schisma durch so eine Wortwahl anzufeuern.
Deshalb kann die FSSPX den Gläubigen, die regelmäßig ihre Gottesdienste besuchen, auch den NOM nicht „verbieten“, weil so ein Verbot einen Hintergrund im gegenwärtigen Kirchenrecht haben müßte. Daher gibt es so etwas wie einen nachdrücklichen Rat, die neue Messe nicht zu besuchen, weil man dort auf Dauer seinen Glauben gefährdet. Das sehe ich auch so.
Und das sehen bestimmt auch die Leute von Juventutem so. Die haben, um die alte Messe besuchen zu können, meist größere Schwierigkeiten, als die FSSPX – Messbesucher. Warum sollten sie die sonst auf sich nehmen?
Begreift doch endlich mal: Die Kirche ist so etwas wie ein, vom Modernismus besetztes Land. (hinkender Vergleich, ich weiß) Um so ein Land zu befreien, braucht man den Kampf an mehreren Fronten: In der offenen Auseinandersetzung und gewissermaßen als Guerilla.
Und zu dem Guerillakampf gehört es auch, einmal so eine Messe wie auf dem Marienfeld auszuhalten, zu durchleiden, ja aufzuopfern, so wie das mit Sicherheit der Heilige Vater auch an sich erlebt hat.
Ich wiederhole: Wir brauchen beides. Anstatt, daß sie sich bewußt sind, daß sie von zwei Seiten für die selbe Sache der Tradition kämpfen, schlagen sich FSSP und FSSPX gern verbal den Schädel ein. Und in diesem Forum ist es genauso! Was glaubt ihr denn, wie der Satan sich freut!
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#10   Marcel   15:44:16 | Mittwoch, 24. August 2005
Exakt
Da sieht man wieder (hier übernehme ich einmal die trad. Rolle von Marcel) was man an der Priesterbruderschaft St. Pius X. hat. Die sagt nämlich ihren Leuten, dass es für Gläubige nicht erlaubt ist, an NOM-Liturgien teilzunehmen, es sei denn, aus familiären Rücksichten. {…}
Nochmals: Man sieht an diesem Beispiel, dass die Ecclesia Dei Gruppen den Zweck haben, die Gläubigen nicht nur in die V2-Strukturen einzubinden, sondern in die NOM-Liturgie hineinzuzwingen!
So ist es.
Vergelts’ Gott, daß der Hinweis diesesmal nicht von mir kommen „mußte“… :-)
Auch der heiligmäßige Erzbischof Lefebvre wurde nicht müde, auf Ihre Schlußfolgerung hinzuweisen. Diesem sehr treuen Diener Gottes in der Kirchenkrise haben einige Katholiken sehr viel zu verdanken. Gereiche es zur größeren Ehre Gottes.
Instaurare omnia in Christo.
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#9   virOblationis   15:37:10 | Mittwoch, 24. August 2005
überlieferte Messe in Düsseldorf
Mir ging es damals, als Joh. Paul II. iin Berlin war, ebenso wie Ihnen: Auch ich fühlte mich fremd in dem Riesen-Spektakel einer solchen Papst-Messe, obwohl ich mich bemühte, innerlich teilzunehmen. Ich kommunizierte nicht und wunderte mich über die Sprechchöre.
Welchen Zweck die Anwesenheit der Tradition beim Weltjugendtag letztlich hat, weiß ich nicht. Ein „Feigenblatt“, wie manche schreiben, hätte man m.E. in Köln so wenig gebraucht wie bei den früheren Treffen. Ob sich nun aber das Heraufdämmern ein bessern Morgen ankündigt oder ob die Beteiligung der überlieferten Messe Episode bleibt, wird uns erst die Zukunft zeigen.
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#8   MilesChristi   15:35:47 | Mittwoch, 24. August 2005
Juventutem
Ich bin mir ziemlich sicher, daß diese Jugendlichen auch ziemlich geschockt waren bei der Abschlußmesse.
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#7   FioreGraz   15:33:57 | Mittwoch, 24. August 2005
@apex
Man du änderst deine Namen auch wie du sie gerade brauchst speci.
LG
Fiore
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#6   Erzengelchen †   15:31:38 | Mittwoch, 24. August 2005
@FioreGraz
LoL, da sieht mans wieder wie toll die Propaganda der Traditonalisten funktioniert, die glauben das wirklich
Wenn du dich mal genauer über die Lebenszeit der beiden Angesprochenen Heiligen erkundigt hättest und auch über die Gestalt der Messfeier durch die Geschichte hindurch, dann hättest du festgestellt, dass Ignatius zur Zeit des Konzils von Trient gelebt hat und Katharine von Siena im 11. Jh.
Da die Messe in der Gestalt von 1962 mit einigen wenigen Gerinfügigen Änderungen bereits im 10. Jh. gefeiert wurde, wie sie bis vor gut 40 Jahren üblich war, hat das nichts mit der Propaganda von „Traditionalisten“ zu tun.
Nachzulesen im Missarum Sollemnia von Josef Jungmann.
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#5   Stimme aus dem Tradiland   15:20:30 | Mittwoch, 24. August 2005
Traditionalisten bei einem NOM-Spektakel?!?
Ich bin entsetzt! Ich war vor meinem Interesse an der alten Liturgie zweimal bei Papstmessen, aber das Verhalten der Gläubigen (führen sich in der Masse z.T. auf wie Trottel) und insb. die Sprechchöre (mitten in der Liturgie!) „Johannes Paul II., wir stehen auf Deiner Seite!“ haben mich schon damals abgestoßen. Ich habe schon damals nicht kommuniziert.
Was haben traditionelle Gläubige, die es besser wissen müßten, bei dem NOM-Spektakel am Marienfeld verloren?? Da sieht man wieder (hier übernehme ich einmal die trad. Rolle von Marcel) was man an der Priesterbruderschaft St. Pius X. hat. Die sagt nämlich ihren Leuten, dass es für Gläubige nicht erlaubt ist, an NOM-Liturgien teilzunehmen, es sei denn, aus familiären Rücksichten.
Aber sich an einem Event mit Jongleuer, Sacro-Pop und „für alle“-Lüge im Hochgebet und unwürdiger Kommunionspendung (ohne Kniebank, Patene, Priester) freiwillig zu beteiligen: Grauenhaft, solche Traditionalisten sind ja schon beinahe schizophren!
Nochmals: Man sieht an diesem Beispiel, dass die Ecclesia Dei Gruppen den Zweck haben, die Gläubigen nicht nur in die V2-Strukturen einzubinden, sondern in die NOM-Liturgie hineinzuzwingen!
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#4   apex   15:04:14 | Mittwoch, 24. August 2005
@ FioreGraz
LoL, da sieht mans wieder wie toll die Propaganda der Traditonalisten funktioniert, die glauben das wirklich
LOL, eine heilige Messe bei den Traditionalisten ist immer noch eine heilige Messe, im Gegenteil zu den Gottesdiensten für Schwule.
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#3   FioreGraz   14:57:04 | Mittwoch, 24. August 2005
Verklärung
„Es ist dieselbe Messe, die Heilige wie Ignatius von Loyola oder Katherina von Siena gekannt haben“, sagte ein 26jähriger US-Amerikaner, der gerade sein Jurastudium beendet hat.
LoL, da sieht mans wieder wie toll die Propaganda der Traditonalisten funktioniert, die glauben das wirklich
LG
Fiore
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#2   zwobbel   14:44:32 | Mittwoch, 24. August 2005
Teilnehmerzahl
Ein französischer Priester erklärte, daß 800 Pilger von Juventutem aus seinem Heimatland stammten. Rund 200 seien aus anderen Ländern angereist.
Aha, das bedeutet in meinen Augen, daß die deutschen Teilnehmer da noch nicht mitgezählt sind.
Allerdings werden viele von den eigentlich juventutem zuzurechenenden deutschen Jugendlichen bei anderen Gruppe dabei gewesen sein.
Ansonsten fällt mir dazu noch ein:
Sauerteig
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#1   Niclaas   14:35:09 | Mittwoch, 24. August 2005
Feine Gesellschaft
:-)
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