Falschmeldung
Falschmeldung: Brisanter Text
Das Geheimnis ist gelüftet. Während seiner Sommerferien in den italienischen Alpen hat Papst Benedikt XVI. an einer neuen Enzyklika geschrieben. Gestern wurde der Text kreuz.net zugespielt.
(kreuz.net) Benedikt XVI. hat in Les Combes – seinem norditalienischen Ferienort – die erste Enzyklika seines Pontifikates ausgearbeitet.

Das erfuhr kreuz.net gestern aus engsten und zuverlässigen Kreisen um den Heiligen Vater.

Benedikt XVI. verfaßte die Enzyklika handschriftlich und in lateinischer Sprache. Der Text wurde anschließend im Staatssekretariat von der persönlichen Sekretärin des Papstes abgeschrieben.

Seit gestern liegt diese Datei mit dem ersten Sendschreiben des Papstes kreuz.net vor.

Die Enzyklika heißt nach ihren Anfangsworten „In medio silentii“ – „Inmitten der Stille“. Sie umfaßt sieben Seiten.

Im Vergleich zu den immer längeren päpstlichen Enzykliken der letzten Jahrzehnte ist die Kürze des Schreibens die erste Überraschung. Das ist eine Rückkehr zur Würze in der Kürze.

Die Enzyklika befaßt sich mit einem – wie es dort heißt – „brennenden Problem“: die Inflation von sinnlosen bischöflichen Stellungnahmen auf allen Ebenen der Kirche.

Dieses „kirchenamtliche Schwätzertum, das keine Inhalte vermittelt“ habe in den letzten Jahren „epidemische Ausmaße angenommen“, erklärt der Papst zu Beginn seines Schreibens.

Es bedrohe geradezu die kirchliche Verkündigung. Dadurch würden die Gläubigen daran gewöhnt, ihre Ohren zu verschließen, sobald ein Bischof seinen Mund aufmache. Schließlich sei von ihm sowieso nichts anderes zu erwarten als peinliche Schaumschlägereien.

Benedikt XVI. bedauert in seiner Enzyklika ausdrücklich, daß Bischöfe und Kardinäle zu Sprechapparaten der untersten Garnitur degeneriert seien. Viele von ihnen würden sich nicht schämen, quasi auf Knopfdruck irgendetwas von sich zu geben.

Zu oft seien solche Stellungnahmen aber völlig entbehrlich. Die Bischöfe tummelten sich auf Gemeinplätzen und sagten, was alle schon wüßten oder hören möchten.

Nicht nur Feinde der Kirche würden dieses Verhalten als „akustische Umweltverschmutzung“ bezeichnen, beschreibt der Papst die Situation.

Das Verhältnis zwischen Redeschwall und Redeinhalt sei umgekehrt proportional, wobei ersterer seit den etwas wortlastigen Dokumenten des letzten Konziles praktisch nicht mehr zu bremsen sei.

„Dabei droht das eine Wort – das Fleisch wurde – in der bischöflichen Sintflut von leeren Phrasen kläglich zu ertrinken“, erklärt der Papst.

Die Lage sei dramatisch. Die Bischöfe hätten das ihnen zukommende Lehramt in ein billiges Leeramt verwandelt. Die Tatsache, daß es beim Sprechen um mehr gehe als um die physikalische Erzeugung von Schallwellen, sei offenbar in völlige Vergessenheit geraten.

Menschliches Reden diene der Kommunikation und sei mehr als ein billiges Mittel, um sich in den Schlagzeilen oder vor eine Kamera zu positionieren.

„Es geht beim Reden eines Bischofs nicht in erster Linie um dessen Person – ich schäme mich, das so offen sagen zu müssen – sondern um die Wahrheit Christi“, erklärt Benedikt XVI. unmißverständlich.

Das Wuchern von leeren und liebedienerischen bischöflichen Stellungnahmen habe weitere Probleme geboren.

So mache sich in der Kirche eine – wie sich der Papst ausdrückt – fatale Schaumsprache breit. Diese zeichne sich aus durch die inflationäre Verwendung von schwammigen Begriffen wie „Solidarität“, „Offenheit“, „Geschwisterlichkeit“, „Einheit“, „Dialog“ – um nur wenige zu nennen.

Dieser sprachliche Zerfall habe inzwischen auch die Glaubensrede angegriffen. Dogmatische Aussagen von Bischöfen seien vielfach so konturenlos, daß man aus ihnen problemlos auch das genaue Gegenteil herauslesen könne.

Dem liege im Tiefsten ein einziges Problem zugrunde: die klerikale Eitelkeit.

Wegen ihr würden viele Bischöfe alles tun – auch einen Handstand oder einen Salto Mortale. Für viele Bischöfe sei das wichtigste, den Mächtigen, den Medien und der Mehrheit zu gefallen.

In diesem Zusammenhang wolle er sich gegen die Behauptung verwahren – so Benedikt XVI. – daß die meisten Bischöfe direkte Feinde des Glaubens seien:

„Das Problem ist ein anderes. Viele Bischöfe wissen grundsätzlich nicht mehr, wo ihnen die Mitra steht.“

Sie zeigten sich nur deshalb als linke Abweichler, weil der mediale Wind gegenwärtig in diese Richtung blase.

Doch in Wahrheit seien sie weder links noch rechts, sondern völlig überzeugungs- und glaubenslos. Ihr leeres Geschwätz gebe darüber ein beredtes Zeugnis.

Er sehe drei Schritte, um diesen kläglichen Zustand zu beheben, leitet der Text zu den konkreten Ausführungsbestimmungen über:

1. Jeder Bischof müsse bis zum Jahresende einen vom Papst persönlich ausgearbeiteten katechetischen Grundkurs belegen und darüber bei ihm eine Prüfung ablegen. Für Prälaten, welche das Examen nicht bestünden, gebe es einen großzügigen Sozialplan.

2. Zum Dienst zugelassene Oberhirten seien in Zukunft verpflichtet in erster Linie über Christus und die Dinge der heiligen Religion zu sprechen. Wem das zu langweilig sei, könne sich auch trotz bestandenem Examen für den Sozialplan anmelden.

3. Die Bischöfe müßten zukünftig auch die Redequantität massiv einschränken. Ihre wenigen – aber ernstzunehmenden – Stellungnahmen seien die Frucht eines betrachtenden Schweigens. Das Wort, das Fleisch geworden ist, sei auch in der Stille der Weihnachtsnacht geboren. Ähnlich müsse das bei den Bischöfen sein: mehr Stille, viel weniger Blabla.

„In Zukunft ist es eine der Hauptaufgaben der Apostolischen Nuntiaturen, den Redeschwall von enthemmten Prälaten unter Kontrolle zu halten und nötigenfalls zu bestrafen“, beschließt Papst Benedikt XVI. seine erste und richtungsweisende Enzyklika.
      
28 Lesermeinungen
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#28   Romano   18:51:25 | Sonntag, 28. August 2005
Skull and Bones
„Skull and bones“ ist keine „Freimaurerloge“ im strengen Sinn, sondern eine – in der Tat ziemlich obskure – Studentenverbindung, der neben den Bushs z.B. auch John Kerry angehört. Die Mitgliedschaft von Bush und Kerry ist in den USA seit vielen Jahren bekannt. Wie groß der tatsächliche Einfluss der Verbindung auf die die US-amerikanische Politik wirklich ist, ist schwer einzuschätzen.
Werter Marcel, warum sagen Sie, es sei Unsinn, was ich über „Skull & Bones“ geschrieben habe? Es handelt sich um eine obskure, elitäre Organisation, aber eben um eine Studenverbindung. John Kerry ist während des Wahlkampfs im Fernsehen (in „Meet the Press“) auf seine Mitgliedschaft angesprochen worden und hat zwar nicht viel gesagt, in der Sache seine Mitgliedschaft aber bestätigt. Die Tatsache seiner Mitgliedschaft ist zwar m.E. „zu tief“ gehängt worden – es wäre schon besser, wenn sich seriöse Medien intensiver damit auseinandergesetzt hätten – sie war aber in den USA im vergangenen Jahr durchaus Thema. Ein Beispiel ist ein ausführlicher Beitrag von CBS News www.cbsnews.com/…tes/main576332.shtml, der m.E. durchaus differenziert und (mit Recht!) kritisch ist.
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#27   Marcel   17:48:32 | Sonntag, 28. August 2005
Nachschlag Moloch-Anbeter, Teil II: Die Macht der Skull & Bones
„Skull and bones“ ist keine „Freimaurerloge“ {…}, sondern eine {…} Studentenverbindung
Unsinn.
Die Mitgliedschaft von Bush und Kerry ist in den USA seit vielen Jahren bekannt.
Nein. Als Kerrys Mitgliedschaft im Vorwahlkampf ruchbar wurde, erklärte seine Sprecherin nur: „John Kerry hat dazu absolut nichts zu sagen. Tut mir leid.“
Wie groß der tatsächliche Einfluss der Verbindung auf die die US-amerikanische Politik wirklich ist, ist schwer einzuschätzen.
Nein. Skull & Bones ist die einflußreichste US-Geheimgesellschaft. Mitglieder sind u.a. Kerry, George W. Bush und Vater. Das hieß 2004 eine „win-win“ Situation: wer auch immer im Herbst (2004) gewann, war verläßlich im Sinne des Establishments.
Skull & Bones war maßgeblich an der Gründung des Geheimdienstes CIA beteiligt, sowie an der Gründung der Magazine Time und Newsweek und sitzt heute in den Redaktionen. Skull & Bones steht im Zentrum der amerikanischen Verfilzung von Geheimdiensten, Banken und Politikern.
Zweck der Geheimgesellschaft ist es, Karrieren aufzubauen, sich gegenseitig Positionen zu verschaffen, Macht zu erringen und zu behalten. Ohne Yale und ohne Skull & Bones ist das Ostküsten-Establishment mit seinem weltweiten Machtanspruch unvorstellbar.
(Quelle: Deutschlandbrief, Februar 2004)
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#26   Orlando   13:48:08 | Donnerstag, 25. August 2005
Trotzdem wünschenswert
Es mag sich um eine Fehlmeldung mit vielen Überspitzungen handeln. Jedoch darf man trotzdem hoffen, daß
Bischofskonferenzen, die sich von der Öffentlichkit unbemerkt in ein Schisma bewegt haben, von Rom mit allen Mitten zurückgeholt werden.
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#25   Romano   10:52:04 | Donnerstag, 25. August 2005
Skull and bones
„Skull and bones“ ist keine „Freimaurerloge“ im strengen Sinn, sondern eine – in der Tat ziemlich obskure – Studentenverbindung, der neben den Bushs z.B. auch John Kerry angehört. Die Mitgliedschaft von Bush und Kerry ist in den USA seit vielen Jahren bekannt. Wie groß der tatsächliche Einfluss der Verbindung auf die die US-amerikanische Politik wirklich ist, ist schwer einzuschätzen. Ich denke, dass z.B. wirtschaftliche Interessen und Verflechtungen sowie Bushs religiöse „Bekehrung“ (lange nach seinem Studium!) heute für seine Politik eine viel größere Bedeutung haben als das durch die Mitgliedschaft in der Studentenverbindung bestehende „Netzwerk“.
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#24   virOblationis   10:08:47 | Donnerstag, 25. August 2005
Freimaurer
An dem von Marcel geschilderten Beispiel sieht man, wie abstrus bis lächerlich die Freimaurer-Rituale sind. – Wie können die Freimaurer angesichts solcher geistigen Niveaulosigkeit trotzdem einflußreich und mächtig sein? Ich vermute, es liegt daran, daß sie zusammenhalten, also einander fördern, ohne eine gemeinsame Gesinnung zu haben, indem sie also die Wahrheitsfrage ausklammern; ihre Indifferenz scheint mir nur sehr schwach durch die erwähnten Rituale überdeckt zu werden.
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#23   diakonos   17:54:24 | Mittwoch, 24. August 2005
Enzyklika
So ein Wortschwall von Schwachsinn. Was wird damit bezweckt?
So etwas würde Benedikt XVI. nie verzapfen.
Ich empfehle die Lektüre seiner wirklichen Schriften und Predigten.
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#22   wiener   17:19:26 | Mittwoch, 24. August 2005
es fehlt das ps der enzyklika …
wie ich aus gewöhnlich gut informierten kreisen erfuhr, hat die enzyklika noch ein gewichtiges ps: hier betont der heilige vater die inflation der vermeintlich katholischen, in wirklichkeit aber nicht in einheit mit dem apostolischen stuhl stehenden internet-nachrichtendienste (xy.net), welche allesamt keine kirchliche autorisierung besitzen, aber sich anmaßen, über katholizität und glaubenstreue von bischöfen, päpsten etc. zu urteilen. diese seien, so benedikt xvi. wörtlich, eine „pestilenz unserer tage“, die es abzustellen gelte, um die gläubigen nicht in verwirrung zu stürzen.
sein wort in gottes gehörgang!
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#21   Marcel   16:02:27 | Mittwoch, 24. August 2005
Nachschlag zum Verweis der Traditionsstimme auf die Moloch-Anbeter
Daß die Bushs Freimaurer sind, steht außer Frage. Daß sie mit abstrusen Ritualen kein Problem haben, ebenfalls.
Der sehr seriöse Deutschlandbrief berichtete 2004 während des US-Wahlkampfes, daß die Bush Senior und Junio, und ihr Herausforderer Kerry, Mitglieder der einflußreichsten US-Freimaurergesellschaft sind: „Skull & Bones“.
Ihre Mitglieder nennen sich Bonesmen. Rekrutiert werden ausschließlich Studenten der Yale-Universität in Connecticut. Dort, in der High Street von New Haven, steht „The Tomb“, in der sich die Mitglieder versammeln und in der die Initiationsriten stattfinden. Die Gruft ist ein klassizistisches, efeuumranktes, fast fensterloses Gebäude und ähnelt einem antiken Tempel.
Das feierliche Aufnahmeritual läuft folgendermaßen ab: In Raum 322 der Gruft (das ist zugleich die Geheimzahl des Ordens) tritt der Kandidat vor ein Komitee, dessen Mitglieder als Teufel, als Don Quijote und als Papst verkleidet sind. Der Neuling küßt den auf einem Totenschädel ruhenden Fuß des Papstes, er trinkt „Blut“ aus einem Gefäß in Form eines Schädels, und schließlich muß er vor Don Quijote niederknien, der ihm das Schwert auf die Schultern legt und ihn zum Ritter des Ordens ernennt. Ein Ritual, dem sich Bush und Kerry unterzogen haben.
„Skull & Bones“ wurde 1832 gegründet, der Tempel wurde 1856 bezogen und später erweitert. Die Mitgliederzahl beläuft sich auf ~800. Jährlich werden ~15 Yale-Studenten neu aufgenommen.
(Die große Macht dieser Loge wäre ein eigenes Kapitel wert!)
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#20   Catholicus   14:08:04 | Mittwoch, 24. August 2005
Verbindliche Glaubensauslegung
Anstatt sich mit fiktiven Schreiben des Heiligen Vaters zu befassen, ist es gut und fruchtbringend, das neue „Kompendium“ des Katechismus der Katholischen Kirche zu studieren. Uner Nr. 16 heißt es: „Wem steht es zu, das Glaubensgut verbindlich auszulegen? Die verbindliche Auslegung des Glaubensgutes obliegt allein dem lebendigen Lehramt der Kirche, das heißt dem Nachfolger Petri, dem Bischof von Rom, und den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm. Dem Lehramt, das im Dienst des Wortes Gottes das sichere Charisma der Wahrheit besitzt, steht es auch zu, Dogmen zu definieren: Das sind Formulierungen von Wahrheiten, die in der göttlichen Offenbarung enthalten sind. Diese Autorität erstreckt sich auch auf Wahrheiten, die mit der Offenbarung in einem notwendigen Zusammenhang stehen.“
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#19   Marcel   11:46:16 | Mittwoch, 24. August 2005
Zwischenbemerkung zu Harry Potter
Satan diktierte Frau Rowling den Potter: Wie sie selber berichtete, purzelten auf einer ganz bestimmten Zugreise Harry Potter und seine Charaktere „ausgeformt“ in ihren Kopf.
Im FSSPX-Mitteilungsblatt Dezember 2000 schrieb der (heutige) Distriktobere Pater Pfluger eine sehr gute ablehnende Rezension namens „Kritische Anmerkungen zum neuen Erfolgsbuch ‘Harry Potter und der Feuerkelch’“.
Ironischerweise verstieg sich die FSSP kurze Zeit später in ihrem Infoblatt dazu, nicht nur das okkulte Werk Potter in Schutz zu nehmen, sondern vor allem eine „Breitseite“ auf ihr lebendes schlechtes Gewissen, die FSSPX, abzufeuern – wegen der Kritik der FSSPX an Potter. Ist es zu fassen?
Doch der Schuß war ein Rohrkrepierer und verhalf so manchem Traditionskatholiken zum Wendepunkt: wenn schon die V.II-FSSP bei so einer elementaren Einschätzung zu Potter völlig danebenlag und die – bis dahin verpöhnte – FSSPX aber goldrichtig, wie mochte es dann erst mit den anderen Bereichen aussehen? Das Studium zeigte es: auch auf anderen Gebieten ist die Beweisführung der FSSPX logisch und schlüssig und nicht zu widerlegen.
Manch einer fand durch Potter zur FSSPX. Die Wege des Herrn sind unergründlich.
Genaueres über die „Breitseite“ der FSSP: Es sei „eine schwere Rufschädigung, jemandem zu unterstellen, er würde den Satanismus fördern und den Okkultismus verherrlichen. Eine solche Behauptung muß auch vor Gott gerechtfertigt werden.“ www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=62
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#18   Stimme aus dem Tradiland   11:11:48 | Mittwoch, 24. August 2005
Der „böhmische Hain“ in Kalifornien und Harry Potter
@ MilesChristi: Ich danke für die Bestätigung! Den Namen des Clubs hatte ich vergessen, hinzuzufügen.
Auch zu der großen Eule habe ich eine Assoziation. Bekanntlich werden bei Harry Potter von den Zauberlehrlingen Eulen als Brieftauben verwendet. Umgelegt auf die Begebenheiten im „böhmischen Hain“ bei San Francisco bedeutet das, dass diese Eulen (Joanne Rowling schreibt nichts zufällig, das ist mir an vielen Stellen ihrer Bücher aufgefallen!) die Boten der Eingeweihten sind, die sich als Jünger der (antichristlichen) Weisheit, des geheimen Wissens (Gnosis), der okkulten Mächte verstehen und selbst der Magie ergeben sind.
Dies bezogen auf die Gegenwart und die realen Machtverhältnisse in der Welt. Auch aus diesem Beispiel ist wiederum erklärbar, warum die Bücher weltweit so beworben werden…
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#17   MilesChristi   10:23:56 | Mittwoch, 24. August 2005
Bohemian Grove
Das beschreibt eine Zeremonie des real existierenden Elite-Verein „Bohemian Grove“ in Kalifornien, nördlich von San Francisco. Keine Verschwörungstheorie, sondern Tatsache. Wer im Internet sucht, der wird ziemlich viel darüber finden.
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#16   Stimme aus dem Tradiland   09:59:05 | Mittwoch, 24. August 2005
Neue Verschwörungstheorie aus dem Traditionsland
Gewidmet Aurelius und allen „Freunden“ dieses netten Genres.
Quelle: Fatima Crusader, aktuelle Ausgabe: Danach wird von einem Zeugen, der auch Videoaufnahmen machen konnte, wie sich zahlreiche hochrangige Führer von Staaten und der Weltwirtschaft bei einer nicht öffentlichen Zeremonie zu Füßen einer riesigen Eule treffen und dort von Druiden (!) symbolisch ausgeführten Menschenopfer zusehen. Die Kultanhänger behaupten dabei, Anhänger des Moloch zu sein.
Mit dabei u.a. Präsident George W. Bush, sein Bruder Jeb und sein Vater George Herbert W. Bush, Alan Greenspan, Newt Gingrich, Jimmy Carter, Helmut Schmitt (dieser eher schockiert) usw. usw.
Interessant die Kombination aus kanaanitischem (Moloch, bekannt für seine Menschenopfer, die er angeblich fordert, wohl sogar tatsächlich, wenn man sich einen Daemon dahinter vorstellt), griechischem (die Eule symbolisiert Pallas Athene, die Göttin der Weisheit) und keltischem Heidentum (die Druiden sind ebenfalls für Menschenopfer bekannt), wie sie für das heutige Neuheidentum wohl typisch ist.
Wer „der letzte Papst“ von Martin Malachi gelesen hat, weiß, dass der symbolischen Darstellung des Menschenopfers an einer Stelle der Welt durchaus zeitgleich ein tatsächlich durchgeführtes Menschenopfer an anderer Stelle entsprechen kann.
Aurelius und die anderen können jetzt wieder über mich herfallen.
Grüß Gott!
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#15   Marcel   09:35:41 | Mittwoch, 24. August 2005
Fiktion
HippoDOCkrates, Ihnen ist aber klar, daß der Text eine Fiktion aus der würzigen Feder von Kreuz-net ist?
Gerne sage ich, daß auch ich mich sehr freuen würde, wenn diese fiktive Enzyklika keine Fiktion, sondern Realität wäre…
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#14   methusalix †   02:23:08 | Mittwoch, 24. August 2005
fiktive Enzyklika
Wenn dieser fiktive Text Wirksamkeit erreichen würde, wäre als allererstes kreuz.net mit einem Bussschweigen für die nächsten fünfhunder Jahre belegt!
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#13   HippoDOCkrates   22:50:07 | Dienstag, 23. August 2005
7-seitige Enzyklika des Papstes
Als Christ und Arzt verneige ich mich in Demut vor dieser Weisheit, die erkannt hat, dass das WORT und die ANTWORT eine grundlegend verschiedene Semantik haben, die paradigmatisch verzerrt wird.
Ich fühle mich nicht mehr allein auf der Welt!
Papst Benedikt ist offensichtlich der Vertreter unseres Herrn Jesus Christus, dem wir zuhören sollten, während er schweigt. Wer Ohren hat zu hören, der höre!
Michael Kreuscher
Facharzt für Allgemeinmedizin
Kernbacher Strasse 15
D-35094 Lahntal – Caldern
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#12   Bonaventura   22:10:12 | Dienstag, 23. August 2005
@sirilo
Na den ermordeten Präsidenten hatte ich hierbei nicht im Kopf =)
Lumumba ist (zumnidest im Rheinländischen Sprachgebrauch) ein Umgangswort für etwas Exotisches.
Und so waren ja auch gerade zuletzt die Liturgieauswüchse des Erzbischofs Marini, Exotisch.
Mit Trommeln und Flöten, Mit getanztem Evangelium und bunten Tüchern, sehr Unterhaltsam, aber nur wenig Katholisch.
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#11   Gotthard   20:29:28 | Dienstag, 23. August 2005
Hofnarr
diese Persiflage zeigt nun unmissverständlich, welch abenteuerlich-reaktionäres Bild von Kirche auf dieser Seite herrscht.
Dieser Hof-Narr hat den Vorhang weggezogen …
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#10   Dr. Otterbeck   20:23:26 | Dienstag, 23. August 2005
Die Kölner Diskurse
des Heiligen Vaters atmen bereits das Sensationelle des vollständigen Verzichts auf Sensationsjournalismus; jede Zeile ein Volltreffer! Nie war ein Titelbild des SPIEGEL so falsch wie am 15.08, nie ein SPIEGEL so peinlich wie der beredt schweigend Gestrige; es gibt keine Auferstehung des Marxismus-Leninismus. Nie war ein Titel der taz so blöd wie gestern, außer am 20. April.
„Allons enfants de la Patrimonie Petrine…“
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#9   Sirilo   20:10:12 | Dienstag, 23. August 2005
@Bonaventura
Was ist bitte ein „Lumumba-Gottesdienst“?
Was hat der ermordete Ministerpräsident des Kongo, Lumumba, mit Gottesdiensten zu tun?
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#8   Botschafter   16:57:19 | Dienstag, 23. August 2005
Die Richtung stimmt
Vielleicht ein bischen übertrieben, aber die Richtung stimmt. Interne Richtlinien sollten intern bleiben.
Botschafter
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#7   Bonaventura   16:51:26 | Dienstag, 23. August 2005
Nicht Knechte nenne ich euch, sondern Freunde…
Ja, da hast du wohl recht, Nachfolger der Apostel sind Sie. Aber sind sie sich dessen auch vollkommen bewusst?
Es ist doch nicht zu leugnen, das das was gerade von vielen Bischöfen geredet und zu Papier gebracht wird, nicht mehr im Einklang mit der Lehre Christi steht.
Und ja, die Bischöfe haben sich dem Papst, der der einzige Nachfolger des Apostels Petrus ist, zu unterwerfen. Und sie haben aufzuhöhren ihr eigener Pontifex Maximus sein zu wollen.
Nur in einer klaren Einheit mit dem Papst (und damit auch mit dem Lehramt der Kirche) die sich auch in der Demut und der Verkündigung nach der Weisung des Papstes ausdrückt, ist vollkommene Communio möglich.
Eine Einheit, die Christus von uns verlangt.
Wenn es heisst, die Kirche Christi ist „subsistit in“ der Katholischen Kirche, kann und darf es nicht sein, das die Bischöfe, die zu Hirten in dieser Kirche berufen sind, sich durch ihre Äußerungen aus der Kirche entfernen. Und das tun einige defacto durch ihren Bruch mit dem Papst, gerade in den Bereichen der Lehre.
Ihr seid meine Freunde, wenn ich tut was ich euch sage
(Joh. 15. 14)
Nicht mehr Knechte nenne ich euch, sondern Freunde…
(Joh.15.15)
Wie oft haben sie mit dem verlassen des Kirchlichen Weges auch die Freundschaft zum einen Herrn Jesus Christus verlassen?
Deshalb wäre eine solche Enzyklika notwendig, und entspräche ganz einem gesunden Kirchenverständnis
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#6   Benedikt   16:46:52 | Dienstag, 23. August 2005
@ Marcel
Ich glaube weder, dass der Heilige Vater seinen Episcopat öffentlich der Schaumschlägerei bezichtigen würde, noch das er ein derartiges Anliegen überhaupt öffentlich machen würde. Er würde das mit den Bischöfe persönlich klären, um ihre Autorität nicht noch mehr zu ruinieren. Einem Bischof, den der Papst öffentlich als Schaumschläger bezeichnet, bliebe wohl nur noch der Rücktritt.
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#5   stimme der vernunft †   16:25:42 | Dienstag, 23. August 2005
kirchenbild
Bischöfe, die nur mit Erlaubnis des Papstes etwas sagen dürfen? Merkwürdig welches Kirchenbild bei kreuz.net herrscht.
Die Bischöfe sind Nachfolger der Apostel und nicht Knechte des Papstes!
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#4   Marcel   16:21:05 | Dienstag, 23. August 2005
Eine gute virtuelle Enzyklika
Schließe mich meinem Vorredner Peccator völlig an.
Das ist eine schöne Idee von Kreuz-net für eine Enzyklika. Am besten archivieren und in einigen Jahren oder Jahrzehnten oder … noch einmal präsentieren – vielleicht darf dann schon das einleitende Wörtchen „Falschmeldung“ fehlen. :-)
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#3   Bonaventura   16:14:09 | Dienstag, 23. August 2005
Geben wir die Hoffnung nicht auf!
Selbst an der Größten Geschichte muss etwas wahres sein!
Geben wir die Hoffnung nicht auf, vielleicht wird die Antrittsenzyklika Seiner Heiligkeit zumindest diesen Ton anschlagen.
Papst Benedikt XVI weiss doch um die notwendigen Reformen in der Kirche und es gibt leise Anzeichen einer Veränderung, denken wir nur daran wie Erzbischof Marini (Päpstlicher Zeremoniar) und seine Lumumba Gottesdienste immer weiter zurückgedrängt werden.
Beten wir für den Heiligen Vater das er den Mut aufbringt nun endlich den Heilsamen Aderlass herbeizuführen.
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#2   Peccator   16:05:44 | Dienstag, 23. August 2005
Ach, wenn es doch nur…
eine solche Enzyklika geben würde. Welche Freude käme in der Kirche auf… Aber leider ist es wieder nur eine Falschmeldung…
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#1   turnschuhfan   16:03:12 | Dienstag, 23. August 2005
Richtige Meldung
Reden ist Silber. Schweigen ist Gold.
Hat Papst Benedikt die Weihnachtspredigt 2003 über das „goldene Wort“ gelesen?
„An Worten mangelt es heute nicht. Es wird viel geredet, nicht nur an der Theke und in Konferenzen: Medien, Internet, Handy… Information ist alles, so wichtig, dass wir ein Zeitalter danach benennen: das Informationszeitalter! Wörter am laufenden Band, wie aus Wortfabriken. Kann man davon leben? Das Neueste heute ist morgen schon wieder von gestern…
Ist das in den Kirchen anders mit dem Wort? Viele von uns werden den Verdacht nicht los, bei der Flut der Wörter in den Gottesdiensten, bei der Inflation kirchlicher Verlautbarungen und Papiere um das Eigentliche betrogen zu werden: Immer neue Instruktionen statt Inspirationen, wortreich aber inhaltsarm. Ob wir mit alledem schließlich Gott tot reden? Wer nur Gott bespricht, verschweigt das Wichtigste. Für den Unfassbaren ist Schweigen das beredteste Zeugnis.“

siehe www.bistumlimburg.de
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