Das Geheimnis ist gelüftet. Während seiner Sommerferien in den italienischen Alpen hat Papst Benedikt XVI. an einer neuen Enzyklika geschrieben. Gestern wurde der Text kreuz.net zugespielt.
(kreuz.net) Benedikt XVI. hat in Les Combes – seinem norditalienischen Ferienort – die erste Enzyklika
seines Pontifikates ausgearbeitet.
Das erfuhr kreuz.net gestern aus engsten und zuverlässigen Kreisen
um den Heiligen Vater.
Benedikt XVI. verfaßte die Enzyklika handschriftlich und in lateinischer Sprache.
Der Text wurde anschließend im Staatssekretariat von der persönlichen Sekretärin des Papstes abgeschrieben.
Seit gestern liegt diese Datei mit dem ersten Sendschreiben des Papstes kreuz.net vor.
Die Enzyklika
heißt nach ihren Anfangsworten „In medio silentii“ – „Inmitten der Stille“. Sie umfaßt sieben Seiten.
Im Vergleich zu den immer längeren päpstlichen Enzykliken der letzten Jahrzehnte ist die Kürze des
Schreibens die erste Überraschung. Das ist eine Rückkehr zur Würze in der Kürze.
Die Enzyklika befaßt
sich mit einem – wie es dort heißt – „brennenden Problem“: die Inflation von sinnlosen bischöflichen
Stellungnahmen auf allen Ebenen der Kirche.
Dieses „kirchenamtliche Schwätzertum, das keine Inhalte
vermittelt“ habe in den letzten Jahren „epidemische Ausmaße angenommen“, erklärt der Papst zu Beginn
seines Schreibens.
Es bedrohe geradezu die kirchliche Verkündigung. Dadurch würden die Gläubigen daran
gewöhnt, ihre Ohren zu verschließen, sobald ein Bischof seinen Mund aufmache. Schließlich sei von ihm
sowieso nichts anderes zu erwarten als peinliche Schaumschlägereien.
Benedikt XVI. bedauert in seiner
Enzyklika ausdrücklich, daß Bischöfe und Kardinäle zu Sprechapparaten der untersten Garnitur degeneriert
seien. Viele von ihnen würden sich nicht schämen, quasi auf Knopfdruck irgendetwas von sich zu geben.
Zu oft seien solche Stellungnahmen aber völlig entbehrlich. Die Bischöfe tummelten sich auf Gemeinplätzen
und sagten, was alle schon wüßten oder hören möchten.
Nicht nur Feinde der Kirche würden dieses
Verhalten als „akustische Umweltverschmutzung“ bezeichnen, beschreibt der Papst die Situation.
Das Verhältnis
zwischen Redeschwall und Redeinhalt sei umgekehrt proportional, wobei ersterer seit den etwas wortlastigen
Dokumenten des letzten Konziles praktisch nicht mehr zu bremsen sei.
„Dabei droht das eine Wort – das
Fleisch wurde – in der bischöflichen Sintflut von leeren Phrasen kläglich zu ertrinken“, erklärt der
Papst.
Die Lage sei dramatisch. Die Bischöfe hätten das ihnen zukommende Lehramt in ein billiges Leeramt
verwandelt. Die Tatsache, daß es beim Sprechen um mehr gehe als um die physikalische Erzeugung von Schallwellen,
sei offenbar in völlige Vergessenheit geraten.
Menschliches Reden diene der Kommunikation und sei mehr
als ein billiges Mittel, um sich in den Schlagzeilen oder vor eine Kamera zu positionieren.
„Es geht
beim Reden eines Bischofs nicht in erster Linie um dessen Person – ich schäme mich, das so offen sagen
zu müssen – sondern um die Wahrheit Christi“, erklärt Benedikt XVI. unmißverständlich.
Das Wuchern
von leeren und liebedienerischen bischöflichen Stellungnahmen habe weitere Probleme geboren.
So mache
sich in der Kirche eine – wie sich der Papst ausdrückt – fatale Schaumsprache breit. Diese zeichne sich
aus durch die inflationäre Verwendung von schwammigen Begriffen wie „Solidarität“, „Offenheit“, „Geschwisterlichkeit“,
„Einheit“, „Dialog“ – um nur wenige zu nennen.
Dieser sprachliche Zerfall habe inzwischen auch die Glaubensrede
angegriffen. Dogmatische Aussagen von Bischöfen seien vielfach so konturenlos, daß man aus ihnen problemlos
auch das genaue Gegenteil herauslesen könne.
Dem liege im Tiefsten ein einziges Problem zugrunde: die
klerikale Eitelkeit.
Wegen ihr würden viele Bischöfe alles tun – auch einen Handstand oder einen Salto
Mortale. Für viele Bischöfe sei das wichtigste, den Mächtigen, den Medien und der Mehrheit zu gefallen.
In diesem Zusammenhang wolle er sich gegen die Behauptung verwahren – so Benedikt XVI. – daß die meisten
Bischöfe direkte Feinde des Glaubens seien:
„Das Problem ist ein anderes. Viele Bischöfe wissen grundsätzlich
nicht mehr, wo ihnen die Mitra steht.“
Sie zeigten sich nur deshalb als linke Abweichler, weil der mediale
Wind gegenwärtig in diese Richtung blase.
Doch in Wahrheit seien sie weder links noch rechts, sondern
völlig überzeugungs- und glaubenslos. Ihr leeres Geschwätz gebe darüber ein beredtes Zeugnis.
Er
sehe drei Schritte, um diesen kläglichen Zustand zu beheben, leitet der Text zu den konkreten Ausführungsbestimmungen
über:
1. Jeder Bischof müsse bis zum Jahresende einen vom Papst persönlich ausgearbeiteten katechetischen
Grundkurs belegen und darüber bei ihm eine Prüfung ablegen. Für Prälaten, welche das Examen nicht
bestünden, gebe es einen großzügigen Sozialplan.
2. Zum Dienst zugelassene Oberhirten seien in Zukunft
verpflichtet in erster Linie über Christus und die Dinge der heiligen Religion zu sprechen. Wem das zu
langweilig sei, könne sich auch trotz bestandenem Examen für den Sozialplan anmelden.
3. Die Bischöfe
müßten zukünftig auch die Redequantität massiv einschränken. Ihre wenigen – aber ernstzunehmenden –
Stellungnahmen seien die Frucht eines betrachtenden Schweigens. Das Wort, das Fleisch geworden ist, sei
auch in der Stille der Weihnachtsnacht geboren. Ähnlich müsse das bei den Bischöfen sein: mehr Stille,
viel weniger Blabla.
„In Zukunft ist es eine der Hauptaufgaben der Apostolischen Nuntiaturen, den Redeschwall
von enthemmten Prälaten unter Kontrolle zu halten und nötigenfalls zu bestrafen“, beschließt Papst
Benedikt XVI. seine erste und richtungsweisende Enzyklika.
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28 Lesermeinungen
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Skull and Bones „Skull and bones“ ist keine „Freimaurerloge“ im strengen Sinn, sondern eine – in der Tat
ziemlich obskure – Studentenverbindung, der neben den Bushs z.B. auch John Kerry angehört. Die Mitgliedschaft
von Bush und Kerry ist in den USA seit vielen Jahren bekannt. Wie groß der tatsächliche Einfluss der
Verbindung auf die die US-amerikanische Politik wirklich ist, ist schwer einzuschätzen. Werter Marcel,
warum sagen Sie, es sei Unsinn, was ich über „Skull & Bones“ geschrieben habe? Es handelt sich um eine
obskure, elitäre Organisation, aber eben um eine Studenverbindung. John Kerry ist während des Wahlkampfs
im Fernsehen (in „Meet the Press“) auf seine Mitgliedschaft angesprochen worden und hat zwar nicht viel
gesagt, in der Sache seine Mitgliedschaft aber bestätigt. Die Tatsache seiner Mitgliedschaft ist zwar
m.E. „zu tief“ gehängt worden – es wäre schon besser, wenn sich seriöse Medien intensiver damit auseinandergesetzt
hätten – sie war aber in den USA im vergangenen Jahr durchaus Thema. Ein Beispiel ist ein ausführlicher
Beitrag von CBS News www.cbsnews.com/…tes/main576332.shtml, der m.E. durchaus differenziert und (mit
Recht!) kritisch ist.
Nachschlag Moloch-Anbeter, Teil II: Die Macht der Skull & Bones „Skull and bones“ ist keine „Freimaurerloge“
{…}, sondern eine {…} Studentenverbindung Unsinn. Die Mitgliedschaft von Bush und Kerry ist in den
USA seit vielen Jahren bekannt. Nein. Als Kerrys Mitgliedschaft im Vorwahlkampf ruchbar wurde, erklärte
seine Sprecherin nur: „John Kerry hat dazu absolut nichts zu sagen. Tut mir leid.“ Wie groß der tatsächliche
Einfluss der Verbindung auf die die US-amerikanische Politik wirklich ist, ist schwer einzuschätzen.
Nein. Skull & Bones ist die einflußreichste US-Geheimgesellschaft. Mitglieder sind u.a. Kerry, George
W. Bush und Vater. Das hieß 2004 eine „win-win“ Situation: wer auch immer im Herbst (2004) gewann, war
verläßlich im Sinne des Establishments. Skull & Bones war maßgeblich an der Gründung des Geheimdienstes
CIA beteiligt, sowie an der Gründung der Magazine Time und Newsweek und sitzt heute in den Redaktionen.
Skull & Bones steht im Zentrum der amerikanischen Verfilzung von Geheimdiensten, Banken und Politikern.
Zweck der Geheimgesellschaft ist es, Karrieren aufzubauen, sich gegenseitig Positionen zu verschaffen,
Macht zu erringen und zu behalten. Ohne Yale und ohne Skull & Bones ist das Ostküsten-Establishment mit
seinem weltweiten Machtanspruch unvorstellbar. (Quelle: Deutschlandbrief, Februar 2004)
#26 Orlando 13:48:08 | Donnerstag, 25. August 2005
Trotzdem wünschenswert Es mag sich um eine Fehlmeldung mit vielen Überspitzungen handeln. Jedoch darf
man trotzdem hoffen, daß Bischofskonferenzen, die sich von der Öffentlichkit unbemerkt in ein Schisma
bewegt haben, von Rom mit allen Mitten zurückgeholt werden.
Skull and bones „Skull and bones“ ist keine „Freimaurerloge“ im strengen Sinn, sondern eine – in der Tat
ziemlich obskure – Studentenverbindung, der neben den Bushs z.B. auch John Kerry angehört. Die Mitgliedschaft
von Bush und Kerry ist in den USA seit vielen Jahren bekannt. Wie groß der tatsächliche Einfluss der
Verbindung auf die die US-amerikanische Politik wirklich ist, ist schwer einzuschätzen. Ich denke, dass
z.B. wirtschaftliche Interessen und Verflechtungen sowie Bushs religiöse „Bekehrung“ (lange nach seinem
Studium!) heute für seine Politik eine viel größere Bedeutung haben als das durch die Mitgliedschaft
in der Studentenverbindung bestehende „Netzwerk“.
#24 virOblationis 10:08:47 | Donnerstag, 25. August 2005
Freimaurer An dem von Marcel geschilderten Beispiel sieht man, wie abstrus bis lächerlich die Freimaurer-Rituale
sind. – Wie können die Freimaurer angesichts solcher geistigen Niveaulosigkeit trotzdem einflußreich
und mächtig sein? Ich vermute, es liegt daran, daß sie zusammenhalten, also einander fördern, ohne
eine gemeinsame Gesinnung zu haben, indem sie also die Wahrheitsfrage ausklammern; ihre Indifferenz scheint
mir nur sehr schwach durch die erwähnten Rituale überdeckt zu werden.
Enzyklika So ein Wortschwall von Schwachsinn. Was wird damit bezweckt? So etwas würde Benedikt XVI. nie
verzapfen. Ich empfehle die Lektüre seiner wirklichen Schriften und Predigten.
es fehlt das ps der enzyklika … wie ich aus gewöhnlich gut informierten kreisen erfuhr, hat die enzyklika
noch ein gewichtiges ps: hier betont der heilige vater die inflation der vermeintlich katholischen, in
wirklichkeit aber nicht in einheit mit dem apostolischen stuhl stehenden internet-nachrichtendienste (xy.net),
welche allesamt keine kirchliche autorisierung besitzen, aber sich anmaßen, über katholizität und glaubenstreue
von bischöfen, päpsten etc. zu urteilen. diese seien, so benedikt xvi. wörtlich, eine „pestilenz unserer
tage“, die es abzustellen gelte, um die gläubigen nicht in verwirrung zu stürzen. sein wort in gottes
gehörgang!
Nachschlag zum Verweis der Traditionsstimme auf die Moloch-Anbeter Daß die Bushs Freimaurer sind, steht
außer Frage. Daß sie mit abstrusen Ritualen kein Problem haben, ebenfalls. Der sehr seriöse Deutschlandbrief
berichtete 2004 während des US-Wahlkampfes, daß die Bush Senior und Junio, und ihr Herausforderer Kerry,
Mitglieder der einflußreichsten US-Freimaurergesellschaft sind: „Skull & Bones“. Ihre Mitglieder nennen
sich Bonesmen. Rekrutiert werden ausschließlich Studenten der Yale-Universität in Connecticut. Dort,
in der High Street von New Haven, steht „The Tomb“, in der sich die Mitglieder versammeln und in der die
Initiationsriten stattfinden. Die Gruft ist ein klassizistisches, efeuumranktes, fast fensterloses Gebäude
und ähnelt einem antiken Tempel. Das feierliche Aufnahmeritual läuft folgendermaßen ab: In Raum 322
der Gruft (das ist zugleich die Geheimzahl des Ordens) tritt der Kandidat vor ein Komitee, dessen Mitglieder
als Teufel, als Don Quijote und als Papst verkleidet sind. Der Neuling küßt den auf einem Totenschädel
ruhenden Fuß des Papstes, er trinkt „Blut“ aus einem Gefäß in Form eines Schädels, und schließlich
muß er vor Don Quijote niederknien, der ihm das Schwert auf die Schultern legt und ihn zum Ritter des
Ordens ernennt. Ein Ritual, dem sich Bush und Kerry unterzogen haben. „Skull & Bones“ wurde 1832 gegründet,
der Tempel wurde 1856 bezogen und später erweitert. Die Mitgliederzahl beläuft sich auf ~800. Jährlich
werden ~15 Yale-Studenten neu aufgenommen. (Die große Macht dieser Loge wäre ein eigenes Kapitel wert!)
#20 Catholicus 14:08:04 | Mittwoch, 24. August 2005
Verbindliche Glaubensauslegung Anstatt sich mit fiktiven Schreiben des Heiligen Vaters zu befassen, ist
es gut und fruchtbringend, das neue „Kompendium“ des Katechismus der Katholischen Kirche zu studieren.
Uner Nr. 16 heißt es: „Wem steht es zu, das Glaubensgut verbindlich auszulegen? Die verbindliche Auslegung
des Glaubensgutes obliegt allein dem lebendigen Lehramt der Kirche, das heißt dem Nachfolger Petri, dem
Bischof von Rom, und den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm. Dem Lehramt, das im Dienst des Wortes Gottes
das sichere Charisma der Wahrheit besitzt, steht es auch zu, Dogmen zu definieren: Das sind Formulierungen
von Wahrheiten, die in der göttlichen Offenbarung enthalten sind. Diese Autorität erstreckt sich auch
auf Wahrheiten, die mit der Offenbarung in einem notwendigen Zusammenhang stehen.“
Zwischenbemerkung zu Harry Potter Satan diktierte Frau Rowling den Potter: Wie sie selber berichtete,
purzelten auf einer ganz bestimmten Zugreise Harry Potter und seine Charaktere „ausgeformt“ in ihren Kopf.
Im FSSPX-Mitteilungsblatt Dezember 2000 schrieb der (heutige) Distriktobere Pater Pfluger eine sehr gute
ablehnende Rezension namens „Kritische Anmerkungen zum neuen Erfolgsbuch ‘Harry Potter und der Feuerkelch’“.
Ironischerweise verstieg sich die FSSP kurze Zeit später in ihrem Infoblatt dazu, nicht nur das okkulte
Werk Potter in Schutz zu nehmen, sondern vor allem eine „Breitseite“ auf ihr lebendes schlechtes Gewissen,
die FSSPX, abzufeuern – wegen der Kritik der FSSPX an Potter. Ist es zu fassen? Doch der Schuß war ein
Rohrkrepierer und verhalf so manchem Traditionskatholiken zum Wendepunkt: wenn schon die V.II-FSSP bei
so einer elementaren Einschätzung zu Potter völlig danebenlag und die – bis dahin verpöhnte – FSSPX
aber goldrichtig, wie mochte es dann erst mit den anderen Bereichen aussehen? Das Studium zeigte es: auch
auf anderen Gebieten ist die Beweisführung der FSSPX logisch und schlüssig und nicht zu widerlegen.
Manch einer fand durch Potter zur FSSPX. Die Wege des Herrn sind unergründlich. Genaueres über die „Breitseite“
der FSSP: Es sei „eine schwere Rufschädigung, jemandem zu unterstellen, er würde den Satanismus fördern
und den Okkultismus verherrlichen. Eine solche Behauptung muß auch vor Gott gerechtfertigt werden.“ www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=62
Der „böhmische Hain“ in Kalifornien und Harry Potter @ MilesChristi: Ich danke für die Bestätigung!
Den Namen des Clubs hatte ich vergessen, hinzuzufügen. Auch zu der großen Eule habe ich eine Assoziation.
Bekanntlich werden bei Harry Potter von den Zauberlehrlingen Eulen als Brieftauben verwendet. Umgelegt
auf die Begebenheiten im „böhmischen Hain“ bei San Francisco bedeutet das, dass diese Eulen (Joanne Rowling
schreibt nichts zufällig, das ist mir an vielen Stellen ihrer Bücher aufgefallen!) die Boten der Eingeweihten
sind, die sich als Jünger der (antichristlichen) Weisheit, des geheimen Wissens (Gnosis), der okkulten
Mächte verstehen und selbst der Magie ergeben sind. Dies bezogen auf die Gegenwart und die realen Machtverhältnisse
in der Welt. Auch aus diesem Beispiel ist wiederum erklärbar, warum die Bücher weltweit so beworben
werden…
#17 MilesChristi 10:23:56 | Mittwoch, 24. August 2005
Bohemian Grove Das beschreibt eine Zeremonie des real existierenden Elite-Verein „Bohemian Grove“ in Kalifornien,
nördlich von San Francisco. Keine Verschwörungstheorie, sondern Tatsache. Wer im Internet sucht, der
wird ziemlich viel darüber finden.
Neue Verschwörungstheorie aus dem Traditionsland Gewidmet Aurelius und allen „Freunden“ dieses netten
Genres. Quelle: Fatima Crusader, aktuelle Ausgabe: Danach wird von einem Zeugen, der auch Videoaufnahmen
machen konnte, wie sich zahlreiche hochrangige Führer von Staaten und der Weltwirtschaft bei einer nicht
öffentlichen Zeremonie zu Füßen einer riesigen Eule treffen und dort von Druiden (!) symbolisch ausgeführten
Menschenopfer zusehen. Die Kultanhänger behaupten dabei, Anhänger des Moloch zu sein. Mit dabei u.a.
Präsident George W. Bush, sein Bruder Jeb und sein Vater George Herbert W. Bush, Alan Greenspan, Newt
Gingrich, Jimmy Carter, Helmut Schmitt (dieser eher schockiert) usw. usw. Interessant die Kombination
aus kanaanitischem (Moloch, bekannt für seine Menschenopfer, die er angeblich fordert, wohl sogar tatsächlich,
wenn man sich einen Daemon dahinter vorstellt), griechischem (die Eule symbolisiert Pallas Athene, die
Göttin der Weisheit) und keltischem Heidentum (die Druiden sind ebenfalls für Menschenopfer bekannt),
wie sie für das heutige Neuheidentum wohl typisch ist. Wer „der letzte Papst“ von Martin Malachi gelesen
hat, weiß, dass der symbolischen Darstellung des Menschenopfers an einer Stelle der Welt durchaus zeitgleich
ein tatsächlich durchgeführtes Menschenopfer an anderer Stelle entsprechen kann. Aurelius und die anderen
können jetzt wieder über mich herfallen. Grüß Gott!
Fiktion HippoDOCkrates, Ihnen ist aber klar, daß der Text eine Fiktion aus der würzigen Feder von Kreuz-net
ist? Gerne sage ich, daß auch ich mich sehr freuen würde, wenn diese fiktive Enzyklika keine Fiktion,
sondern Realität wäre…
#14 methusalix † 02:23:08 | Mittwoch, 24. August 2005
fiktive Enzyklika Wenn dieser fiktive Text Wirksamkeit erreichen würde, wäre als allererstes kreuz.net
mit einem Bussschweigen für die nächsten fünfhunder Jahre belegt!
7-seitige Enzyklika des Papstes Als Christ und Arzt verneige ich mich in Demut vor dieser Weisheit, die
erkannt hat, dass das WORT und die ANTWORT eine grundlegend verschiedene Semantik haben, die paradigmatisch
verzerrt wird. Ich fühle mich nicht mehr allein auf der Welt! Papst Benedikt ist offensichtlich der Vertreter
unseres Herrn Jesus Christus, dem wir zuhören sollten, während er schweigt. Wer Ohren hat zu hören,
der höre! Michael Kreuscher Facharzt für Allgemeinmedizin Kernbacher Strasse 15 D-35094 Lahntal – Caldern
#12 Bonaventura 22:10:12 | Dienstag, 23. August 2005
@sirilo Na den ermordeten Präsidenten hatte ich hierbei nicht im Kopf =) Lumumba ist (zumnidest im Rheinländischen
Sprachgebrauch) ein Umgangswort für etwas Exotisches. Und so waren ja auch gerade zuletzt die Liturgieauswüchse
des Erzbischofs Marini, Exotisch. Mit Trommeln und Flöten, Mit getanztem Evangelium und bunten Tüchern,
sehr Unterhaltsam, aber nur wenig Katholisch.
Hofnarr diese Persiflage zeigt nun unmissverständlich, welch abenteuerlich-reaktionäres Bild von Kirche
auf dieser Seite herrscht. Dieser Hof-Narr hat den Vorhang weggezogen …
#10 Dr. Otterbeck 20:23:26 | Dienstag, 23. August 2005
Die Kölner Diskurse des Heiligen Vaters atmen bereits das Sensationelle des vollständigen Verzichts
auf Sensationsjournalismus; jede Zeile ein Volltreffer! Nie war ein Titelbild des SPIEGEL so falsch wie
am 15.08, nie ein SPIEGEL so peinlich wie der beredt schweigend Gestrige; es gibt keine Auferstehung des
Marxismus-Leninismus. Nie war ein Titel der taz so blöd wie gestern, außer am 20. April. „Allons enfants
de la Patrimonie Petrine…“
#7 Bonaventura 16:51:26 | Dienstag, 23. August 2005
Nicht Knechte nenne ich euch, sondern Freunde… Ja, da hast du wohl recht, Nachfolger der Apostel sind
Sie. Aber sind sie sich dessen auch vollkommen bewusst? Es ist doch nicht zu leugnen, das das was gerade
von vielen Bischöfen geredet und zu Papier gebracht wird, nicht mehr im Einklang mit der Lehre Christi
steht. Und ja, die Bischöfe haben sich dem Papst, der der einzige Nachfolger des Apostels Petrus ist,
zu unterwerfen. Und sie haben aufzuhöhren ihr eigener Pontifex Maximus sein zu wollen. Nur in einer klaren
Einheit mit dem Papst (und damit auch mit dem Lehramt der Kirche) die sich auch in der Demut und der Verkündigung
nach der Weisung des Papstes ausdrückt, ist vollkommene Communio möglich. Eine Einheit, die Christus
von uns verlangt. Wenn es heisst, die Kirche Christi ist „subsistit in“ der Katholischen Kirche, kann
und darf es nicht sein, das die Bischöfe, die zu Hirten in dieser Kirche berufen sind, sich durch ihre
Äußerungen aus der Kirche entfernen. Und das tun einige defacto durch ihren Bruch mit dem Papst, gerade
in den Bereichen der Lehre. Ihr seid meine Freunde, wenn ich tut was ich euch sage (Joh. 15. 14) Nicht
mehr Knechte nenne ich euch, sondern Freunde… (Joh.15.15) Wie oft haben sie mit dem verlassen des Kirchlichen
Weges auch die Freundschaft zum einen Herrn Jesus Christus verlassen? Deshalb wäre eine solche Enzyklika
notwendig, und entspräche ganz einem gesunden Kirchenverständnis
@ Marcel Ich glaube weder, dass der Heilige Vater seinen Episcopat öffentlich der Schaumschlägerei bezichtigen
würde, noch das er ein derartiges Anliegen überhaupt öffentlich machen würde. Er würde das mit den
Bischöfe persönlich klären, um ihre Autorität nicht noch mehr zu ruinieren. Einem Bischof, den der
Papst öffentlich als Schaumschläger bezeichnet, bliebe wohl nur noch der Rücktritt.
kirchenbild Bischöfe, die nur mit Erlaubnis des Papstes etwas sagen dürfen? Merkwürdig welches Kirchenbild
bei kreuz.net herrscht. Die Bischöfe sind Nachfolger der Apostel und nicht Knechte des Papstes!
Eine gute virtuelle Enzyklika Schließe mich meinem Vorredner Peccator völlig an. Das ist eine schöne
Idee von Kreuz-net für eine Enzyklika. Am besten archivieren und in einigen Jahren oder Jahrzehnten oder …
noch einmal präsentieren – vielleicht darf dann schon das einleitende Wörtchen „Falschmeldung“ fehlen.
#3 Bonaventura 16:14:09 | Dienstag, 23. August 2005
Geben wir die Hoffnung nicht auf! Selbst an der Größten Geschichte muss etwas wahres sein! Geben wir
die Hoffnung nicht auf, vielleicht wird die Antrittsenzyklika Seiner Heiligkeit zumindest diesen Ton anschlagen.
Papst Benedikt XVI weiss doch um die notwendigen Reformen in der Kirche und es gibt leise Anzeichen einer
Veränderung, denken wir nur daran wie Erzbischof Marini (Päpstlicher Zeremoniar) und seine Lumumba Gottesdienste
immer weiter zurückgedrängt werden. Beten wir für den Heiligen Vater das er den Mut aufbringt nun endlich
den Heilsamen Aderlass herbeizuführen.
#1 turnschuhfan 16:03:12 | Dienstag, 23. August 2005
Richtige Meldung Reden ist Silber. Schweigen ist Gold. Hat Papst Benedikt die Weihnachtspredigt 2003 über
das „goldene Wort“ gelesen? „An Worten mangelt es heute nicht. Es wird viel geredet, nicht nur an der
Theke und in Konferenzen: Medien, Internet, Handy… Information ist alles, so wichtig, dass wir ein Zeitalter
danach benennen: das Informationszeitalter! Wörter am laufenden Band, wie aus Wortfabriken. Kann man
davon leben? Das Neueste heute ist morgen schon wieder von gestern… Ist das in den Kirchen anders mit
dem Wort? Viele von uns werden den Verdacht nicht los, bei der Flut der Wörter in den Gottesdiensten,
bei der Inflation kirchlicher Verlautbarungen und Papiere um das Eigentliche betrogen zu werden: Immer
neue Instruktionen statt Inspirationen, wortreich aber inhaltsarm. Ob wir mit alledem schließlich Gott
tot reden? Wer nur Gott bespricht, verschweigt das Wichtigste. Für den Unfassbaren ist Schweigen das
beredteste Zeugnis.“ … siehe www.bistumlimburg.de