Abtreibung in den USA: Specter geistert über dem Weißen Haus
Konservative republikanische Senatoren haben vergangene Woche die Wahl des umstrittenen Senators Arlen Specter zum Vorsitzenden des „Komitees für die Ernennung von Richtern“ im US-amerikanischen Senat einstimmig gutgeheißen. An ihm wird keine Richterernennung von Präsident Bush vorbeikommen.
(kreuz.net, Washington) Senator Arlen Specter kam in die Schlagzeilen, als er kurz nach Bekanntwerden
der Wahlergebnisse der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl der Welt verkündigte, daß das Weiße
Haus keine Pro-Life Richter in den Obersten Gerichtshof berufen werde.
Der republikanische Senator Specter
ist selbst ein berüchtigter Kämpfer für die Abtreibung. Präsident George W. Bush unterstützte ihn
in seinem Wahlkampf für den Senat gegen einen ebenfalls republikanischen Pro-Life-Kandidaten.
Um nach
dem Sturm im Wasserglas die Nominierung dennoch zu erlangen, mußte Specter einige schriftlich Stellungnahme
niederlegen und öffentlich vorlesen, um konservativere Republikaner zu beruhigen.
Specter versprach
unter anderem, nominierte Pro-Life-Richter nicht zu diskriminieren und sagte wörtlich: „Ich habe keinen
Anlaß zu glauben, daß ich nicht in der Lage sein werde, einen Kandidaten, den der Präsident für eine
Nominierung würdig hält, zu unterstützen.“
Specter versprach auch, das „Komitee für die Ernennung
von Richtern“ nicht für politische Manöver zu gebrauchen, um die Rechtssprechung oder Verfassungsänderungen
aufzuhalten oder in die Länge zu ziehen. In diesem Kontext würde es vor allem um eventuelle Verfassungsänderungen
gehen, um eine staatliche Anerkennung des Homosexuellen-Konkubinates dauerhaft zu verhindern.
Voraussichtlich
wird in der zweiten vierjährigen Amtszeit von Präsident Bush ein Sitz im „Obersten Gerichtshof“ der
Vereinigten Staaten freiwerden. Konservative Republikaner befürchten, daß die Wahl des neuen Richters
durch Präsident Bush aus den eigenen Reihen blockiert wird.
Senator Specter behauptete, daß er seine
Stellungnahme ohne Druck abgegeben habe: „Ich habe, was ich getan oder gesagt habe, nicht unter Zwang
getan oder gesagt. Nichts von dem, was ich heute gesagt habe, habe ich nicht in den vergangenen Jahren
auf verschiedene Weise auch schon gesagt. „
Die Nominierung von Senator Arlen Specter ist für die amerikanische
Lebensrechtsbewegung „bad news“.
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Bush ordnete 9/11 an Jetzt werden Amerikas Christen leider erkennen müssen, daß ihr Vorzeige-Präsident
George W. Bush seine Frömmigkeit nur geheuchelt hat, denn ein echter Christ würde nie eine so wichtige
Richterstelle einem Abtreibungsbefürworter geben. Ein hoher Republikaner, der Bob Dole-Berater Stan Hilton,
setzte übrigens sein Leben aufs Spiel: Er sagte im Radio, daß die 9/11-Attacken von Bush persönlich
angeordnet worden waren. Wer sowas tut, ist auch fähig, einen neuen Weltkrieg vom Zaun zu brechen. www.pilt.de/…Bush_autorisiert!*/2/