Gomorrhismus
Einer hat nicht geschwiegen
Der Botschafter der Russischen Föderation in Lettland hat dem Kardinalerzbischof von Riga für seine klare Stellungnahme gegen einen Homo-Marsch gedankt.
(kreuz.net, Riga) In Rußland wäre es unmöglich, einen Homo-Aufmarsch zu organisieren, erklärte kürzlich der Russische Botschafter in Lettland, Viktor Kalyuschny:

Denn eine solche Zurschaustellung sei „gegen die Menschheit“ gerichtet.

Das berichtete die Tageszeitung ‘Baltic Times’.

Botschafter Kalyuschny dankte dem Erzbischof von Riga, Janis Kardinal Pujats, dafür, daß der Gottesmann einen Homo-Marsch kritisiert hatte, der am 23. Juli in der lettischen Hauptstadt Riga stattfand.

Der Botschafter verurteilte auch die Stadtbehörden von Riga, die den Marsch erlaubt hatten:

Heute übersteige die Sterberate in Lettland die Anzahl der Geburten, erklärte der Diplomat:

Trotzdem gebe es Versuche zu behaupten, daß ein Homo-Marsch im Rahmen der demokratischen Prinzipien notwendig und demokratisch sei.

Das sei eine Angelegenheit, welche nicht nur die Kirche betreffe:

„Jede normale Person sollte verstehen, daß es unmöglich ist, die Natur zu betrügen.“

Botschafter Kalyuschny erklärte vor Journalisten, daß er sich während eines Treffens mit dem Kardinalerzbischof von Riga vor diesem tief verneigt habe.

Kardinal Pujats sei praktisch der einzige gewesen, der klar, offen und direkt ausgesprochen habe, was sich beim Homo-Marsch wirklich zugetragen habe.
      
2 Lesermeinungen
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#2   Sulpicius   19:02:00 | Sonntag, 28. August 2005
@Der Gatte der Evelin
Völlig korrekte Aussagen!
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#1   Evelin   16:35:37 | Sonntag, 28. August 2005
Sehr beachtlich, diese Äusserungen!
Diese Aussagen des russischen Botschafters in Riga belegen, dass die Russische Föderation noch nicht in der Hand der Freimaurer ist. Wahrscheinlich wird Präsident Putin in den westlichen Medien deswegen so häufig kritisiert…
Bemerkenswert ist auch, dass einer von den ansonsten (siehe z.B. die Anfeindungen wegen der Sitzverlegung des ukrainisch-katholischen Patriarchen oder wegen der diözesanen Struktur der Kirche in Rußland) gegenüber der katholischen Kirche sehr kritischen Russisch-orthodoexen hier einem röm.-kath. Cardinal dankt.
Übrigens stirbt die griechisch-katholische Kirche in Rußland (man könnte sie auch als „russisch-katholisch“ bezeichnen) einen heimlichen Tod. Zumindest hat Rom seit vielen Jahrzehnten den griechisch-katholischen Bistümern in Rußland keine Bischöfe mehr gegeben! Auch das ist eine böse Unterlassung!
Der Gatte der Evelin
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